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5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert!
Ich habe das Buch 'Peace Food' innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Es ist ein Mix aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, erschreckenden Fakten und guten Tipps.
Ich habe zuvor schon die 'China Study' gelesen und finde, dass Rüdiger Dahlke die Erkenntnisse daraus sehr einfach und konkret beschreibt. Des Weiteren geht er darauf ein wie furchtbar die heutige...
Veröffentlicht am 12. September 2011 von claudia1999

versus
342 von 368 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wichtige Message - peinliche Werbebotschaft
Nachdem Jonathan Safran Foer und Karen Duve zwei populäre Bücher zur Notwendigkeit einer veganen Ernährung in unserer Zeit geschrieben haben, legt Ruediger Dahlke nun Peace Food vor. Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt vor. Seine primäre Botschaft ist wichtig und sollte möglichst viele Menschen die Augen öffnen...
Veröffentlicht am 19. September 2011 von Norma Schlecker


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342 von 368 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Wichtige Message - peinliche Werbebotschaft, 19. September 2011
Von 
Norma Schlecker - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio (Gebundene Ausgabe)
Nachdem Jonathan Safran Foer und Karen Duve zwei populäre Bücher zur Notwendigkeit einer veganen Ernährung in unserer Zeit geschrieben haben, legt Ruediger Dahlke nun Peace Food vor. Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt vor. Seine primäre Botschaft ist wichtig und sollte möglichst viele Menschen die Augen öffnen - Fleisch und Milche (und auch Eier) sind heutzutage Produkte, die auf eine abscheuliche und völlig unhaltbare Weise produziert werden. Mit der Bauernhofidylle, die uns in der Werbung vorgegaukelt wird, haben die Zustände in Tierhaltungsbetrieben und auf Schlachthöfen rein gar nichts mehr zu tun.
Dahlke geht daneben ausführlich auf den gesundheitlichen Aspekt einer veganen Ernährung ein - dabei zitiert er zahlreiche Studien, u.a. die bekannte und aktuelle China Study.
Gegliedert ist das Buch in einen ersten Abschnitt, in dem es um die krankmachende Wirkung von Fleisch und Milchprodukten geht und einen weiteren Abschnitt, in dem die Tiere im Mittelpunkt stehen und das unsägliche Leid, das ihnen Tag für Tag widerfährt, nur damit in den reichen Regionen dieser Welt tierische Produkte im Übermaß essen können. Soweit so gut! Dahlke sensibilisiert hier für ein Thema, das alle angeht. Natürlich vergisst er auch nicht die ökologischen Aspekte, wie etwa die Abholzung der Regenwälder, um Anbauflächen für die Futterpflanzen von Schlachttieren zu schaffen, den Klimawandel und das enorme Gülleproblem. Das kann man sehr gut auch bei Foer nachlesen. Wer Dahlke kennt, weiß, dass er sich stark mit dem Unbewussten beschäftigt und dieser Aspekt des Themas spielt auch eine zentrale Rolle - immerhin ist die Duldung und Befürwortunge der Massentierhaltung, denn nichts anderes tut man, wenn man tierische Nahrungsmittel konsumiert, ein kaum zu überbietendes Verdrängungsphänomen. Folgerichtig hat unser Verhalten auch seelische Konsequenzen.

Zur Kritik:
Leider hat der Autor einen (teilweise) überflüssigen 3. Abschnitt verfasst, der meiner Meinung nach vieles verdirbt. Es ist interessant zu lesen, dass die Sonne eine wichtige Heilquelle sein kann. Hierzu existieren auch zahlreiche Studien. Auch der (Mittags)Schlaf als Quelle der Energie ist vielleicht zwar keine neue, aber immer wieder eine wichtige Entdeckung. Gerne kann man auch das Fasten noch in die Kategorie "Das Beste für Körper und Seele" einordnen. Aber was hat bitte ein Nahrungsergänzungsmittel, das so penetrant beworben wird, dass ich das Buch tatsächlich zur Seite legen musste weil ich peinlich berührt war von der Plumpheit des gebetsmühlenartig wiederholten Anpreisens eines Wundermittels - mit "Peace Food" zu tun? Hier sollte man tunlichst zwischen einer so grundlegend wichtigen Botschaft (weg von Fleisch, Milch und Eiern, die unsägliches Leid hervorrufen) und einer mehr oder weniger schäbigen Werbemessage à la "kauft diese Supernahrung, denn sie macht euch glücklich!" zu trennen wissen.
Für mich hat dieser Abschnitt das Ganze schon ziemlich getrübt!
Auch das kurze Kapitel über die "Unterstützung durch die Weltreligionen" ist (leider!) etwas zu beschönigend. Mit einzelnen Zitaten kann man fast alles "nachweisen", wenn man das möchte. In puncto Vitamin B 12-Versorgung hat mir zudem die Erwähnung von milchsaurem Gemüse gefehlt.

Der Rezeptteil, mit 30 veganen Rezepten von der Haubenköchin Dorothea Neumayr ist wiederum sehr gelungen!

Fazit: Ruediger Dahlke hat mit "Peace Food" ein wichtiges Buch geschrieben, das die Botschaft vieler anderer Autoren unterstreicht, auf Fleisch, Milch und Eier zu verzichten um unzähligen Tieren und sich selbst viel Leid zu ersparen. Leider fand ich die penetranten Werbebotschaften im 3. Abschnitt völlig überflüssig. Diese wären an anderer Stelle (gerne in einem Titel über "Glücksfood" o.ä.) vielleicht noch akzeptabel gewesen. Hier nicht!- Ein Schelm, wer böses dabei denkt...
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224 von 243 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr empfehlenswert!, 12. September 2011
Rezension bezieht sich auf: Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch 'Peace Food' innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Es ist ein Mix aus wissenschaftlichen Erkenntnissen, erschreckenden Fakten und guten Tipps.
Ich habe zuvor schon die 'China Study' gelesen und finde, dass Rüdiger Dahlke die Erkenntnisse daraus sehr einfach und konkret beschreibt. Des Weiteren geht er darauf ein wie furchtbar die heutige Massentierhaltung in Tierfabriken aussieht und auf welche grausame Art der Mensch mit anderen Lebewesen umgehen kann.
Dass die Tiere solch entsetzliche Qualen erleiden müssen sprengt wirklich meine Vorstellungskraft und kann an niemandem spurlos vorbeigehen!!

Ich bin kein Vegetarier, doch nach dieser Lektüre möchte ich einer sein! Möglichst sogar ein Veganer! Dass wir als einziges Säugetier Milch (eines anderen Säugetiers) trinken kann nicht gesund sein. Die steigende Zahl der Allergiker spricht dabei auch Bände, wie ich finde. Dazu kommt auch noch, dass die armen Tiere gequält werden, dass sie ständig künstlich schwanger gehalten werden und als Milchmaschinen dahinvegetieren, bis sie schließlich zum Schlachter gebracht werden.... das darf einfach nicht sein! Vom Medizin-Cocktail für die Kühe und dadurch die Verunreinigung der Milch möchte ich jetzt gar nicht erst anfangen...

Rüdiger Dahlke ist ein sehr spiritueller Mensch. Dies kann ich von mir nicht behaupten und deshalb bin ich über so manche Ausführungen gestolpert, die etwas befremdlich für mich waren. Da die Ansätze aber auch immer wissenschaftlich belegt wurden kann ich das Buch nur weiterempfehlen. Vor allem für diejenigen, die sich allgemein mit Ernährung und Gesundheit auseinandersetzen und die die Industrie, so wie sie sich in den westlichen Ländern hervorhebt, nicht gutheißen können!

Es könnte so einfach sein den Hunger auf der Welt zu stillen und dabei sein eigenes Körpergefühl auch noch zu verbessern (und vor allem auch den Diätenwahn zu stoppen!)! Der menschliche Körper ist einfach nicht für tierische Eiweiße gemacht - und ein Großteil derjenigen, die dies nicht glauben werden es mit Krankheiten wie Krebs, Diabetes, Alzheimer, Arthrose etc leider wahrscheinlich erst zu spät verstehen.
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651 von 729 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Dahlke und die Ideologie, 21. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio (Gebundene Ausgabe)
"Peace Food" wird wie immer die Ja-Sager aus Dahlkes Umfeld dazu animieren, haltlos positive Kritiken zu verfassen. Seltsam darf es erscheinen, dass er in Rundbriefen mittlerweile dazu aufruft, unter dem Vorwand der Erstellung eines "positiven morphogenetischen Feldes", möglichst vorteilhafte Bewertungen für seine Bücher abzugeben.

Zweifellos hat Dahlke in den vergangenen drei Jahrzehnten, wie kein anderer im deutschsprachigen Raum zu einem breiteren Verständnis der ganzheitlichen Sichtweise beigetragen. Sein Ideenkosmos ist geboren aus der Esoterikwelle der 80er Jahre. Seine Leserschaft besteht bis heute vornehmlich aus der sich weiter etablierenden spirituellen Szene, Vertretern der Naturheilkunde, einigen wenigen um Weitblick bemühten Ärzten, sowie den in der Krankenpflege Tätigen.

"Peace Food" strotzt vor Konstrukten. Wenn Dahlke 10 Bücher liest, um ein eigenes zu schreiben ist das hoch angesetzt. Die mutmaßliche Notwendigkeit einer veganen Ernährung ist durch die Bücher von Karen Duve und Jonathan Foer meisterhaft abgedeckt. Lesen sie lieber diese authentischen Werke. Dahlke ist lediglich thematischer Trittbrettfahrer. Mittlerweile hat er über 40 Titel aus den verschiedensten Themengebieten und noch mehr CDs mit geführten Meditationen zu jeder Lebenslage veröffentlicht. Für (leicht)gläubige Menschen mag das erscheinen, als habe er eine große Gesamtschau über die Dinge des Lebens. Das übt eine gewaltige Anziehungskraft auf die im Leben und in Gesundheitsfragen unsicheren Menschen aus - und das wird hier mit einem weiteren Titel bedient.

Die Inhalte des Buches basieren auf den (Zwischen)Ergebnissen der "China Study", einer beeindruckend groß angelegten epidemiologischen Studie durch Colin T. Campbell, einen Biochemie-Professor der Cornell University, New York, USA. Zusätzlich finden Sie viele Geschichten der Begegnungen des Autors mit industrieller Tierverarbeitung, allerlei gesammelte Ernährungsweisheiten, weitere Ausführungen über die von ihm ausgerufene spirituelle Philosophie, 30 vegane Rezepte und natürlich massenhaft Verweise auf die Literatur des Autors.
Und: den Hinweis auf ein durch Dahlke ins Leben gerufenes Nahrungsergänzungmittel "Take Me". Eine Protein-Pulvernahrung aus vakuumgetrockneten feinvermalenen Pflanzenbestandteilen.

Hier einige Aussagen im Buch und aus Interviews zu "Peace Food":

"- Ich habe seit dem Abstillen keine Milch mehr zu mir genommen.
- Wo ich auch hinkomme, macht das Buch gewaltig Furore.
- Wenn Sie Fleisch essen, essen Sie Aas.
- Natalie Portman, Gwyneth Paltrow, Richard Gere, Nena, Thomas D., sind langjährige Veganer
- Die Menschheit hätte auch nicht überlebt, wir konnten ja am Anfang letztlich nur vegan leben.
- Wenn ein Kind nach der Muttermilch gar keine Milchprodukte bekommen würde, wäre dem Diabetes Typ I die Grundlage entzogen.
- Milch macht Osteoporose, sie entzieht dem Körper mehr Kalzium als sie zusetzt.
- Milch ist krebsfördernd, weil sie den Wachstumsfaktor IGF1 enthält.
- Wenn man Osteoporose und Prostatakarzinome haben will ist es ganz ideal, viele Milchprodukte zu essen.
- Wir würden an den Stresshormonen der Fische nicht so leiden, wie an denen der Säugetiere.
- Heute werden Fische aus 2000m Meerestiefe geholt. Die sind in der Regel über 100 Jahre alt. Wollen Sie einen Methusalem essen?
- Ärzte, die diesen Ausdruck verdienen, müssten jetzt abraten von Tierprodukten. Es ist eine ärztliche Pflicht den Leuten vom Essen von Tiereiweiss abzuraten.
- Panikattacken haben mit dem erhöhten Konsum von Fleisch zu tun.
- Es kommt jetzt eine Art Revolution in der Ernährung. Die Milch- und Fleischindustrie wird noch ein bisschen dagegen rummosern.
- Das bisschen Fotovoltaik ist ökologisch ein verschwindend kleiner Schritt im Vergleich dazu, dass wir die Leichenteile aus der Küche verbannen.
- Wenn sie die Feldfrüchte von den Biofeldern nicht waschen, haben sie genug Vitamin B12, weil das ja von Bakterien gebildet wird.
- Wir müssen uns nicht um die Vegetarier sorgen, sondern um die Allesesser. Denen steht ein mieses Ende bevor.
- Vegetarier sind bewusstere Menschen, Veganer sind noch einmal sehr viel bewusster.
- Mit veganem Essen sind Ihre Ausdünstungen geringer, sie stinken nicht mehr so.
- Die Ausstrahlung wird auch anders. Ich kann es einem Schweinefleischesser im Gesicht ansehen.
- Veganer sind schlanke, lebenslustige, humorvolle Menschen.
- Unser Darm ist 10m lang, Raubtiere haben einen kurzen Darm. Unser Gebiss ist nicht für das Schlingen geeignet.
- Wir finden keine Hinweise beim Menschen, dass er ein Fleischfresser ist.
- Es ist ein medizinischer Erfolg, dass wir jetzt die Zivilisationskrankheiten durch Vermeidung von Tierprotein verringern können.
- Der Verzicht ist der geringste Teil beim veganen Essen.
- Bis vor ein paar Jahren habe ich noch Käse gegessen, heute würde ich den gar nicht mehr mögen.
- Manchmal fehlt mir ein Stück Butter auf dem Brot."

Bilden Sie sich ihre eigene Meinung oder besser: recherchieren Sie diese Aussagen.

Ich ernähre mich seit einem Jahrzehnt vegetarisch. Grundsätzlich spricht nichts gegen vegane Ernährung bei Erwachsenen. Insbesondere die Aspekte des Verzehrs von industriellen Tierprodukten sind in "Peace Food" in geeigneter Tiefe dargestellt, ebenso die Absurditäten der Massentierhaltung. Dass das fleischlose Essen Frieden bringt, für sich selbst, für andere und für die gequälten Kreaturen, leuchtet jeder halbwegs sensiblen Seele ein. Lebensmittelskandale betreffen fast ausschließlich Tierprodukte. Parasitäre Erregerspektren finden ihre Zwischenwirte vornehmlich hier. Dass Massentierhaltung große Teile der Ackerbauflächen für Kraftfutter verbraucht und die Umwelt mit Stoffwechselprodukten unverhältnismäßig belastet, ist mittlerweile weithin bekannt.

Die Idee, man sei leichter und die Seele könne sich vom "Körperhaus in Meditationen besser lösen", weil tiereiweissfrei ... naja, denken sie sich ihren Teil. Selbst wenn man die spirituelle Tiefe dieser These nicht direkt erfasst, wird man sicher nicht vom Nirwana ausgeschlossen werden.
Die Aussage, der Mensch sei eher ein Pflanzen- als Fleischfresser lässt sich phylogenetisch und historisch durch nichts belegen. Informieren Sie sich in einem beliebigen paläontologischen Museum. Lesen Sie dazu das ausserordentlich sauber recherchierte Buch:

Wolf Schneider, Der Mensch. Eine Karriere.

Lesen sie die "China Study" und setzen Sie sich auch unbedingt mit der Kritik daran auseinander. Nach den Durchführungskautelen für international gültige Standards in wissenschaftlichen Studien enthält sie neben Fakten auch einige methodische Fehler. Nicht weil hier ein absoluter Anspruch der Wissenschaft vertreten sei und damit die Gültigkeit der Ergebnisse sofort nichtig ist. Es geht darum, sich bei grundlegenden Themen - also der Ernährung - nicht allein auf die Konstrukte einer indoktrinierenden Philosophie in der Zeitgeistliteratur zu verlassen. Es soll auch heissen, dass nur weil ein Biochemiker einer renommierten Universität - natürlich aus den USA - eine groß angelegte Studie vorantreibt, die Ergebnisse nicht automatisch hieb- und stichfest sind. Ohne vielfach nachgewiesene harte Fakten glaubt im wissenschaftlichen Umfeld heute kaum noch jemand an "bahnbrechende" Ergebnisse. Setzen Sie sich mit den Tricks und Manipulationen des Wissenschaftsbetriebs auseinander. Geeignet dazu ist z.B.

Ben Goldacre: Die Wissenschaftslüge

Der in "Peace Food" vertretene Anspruch Dahlkes, dass die Dinge schwarz auf weiss, also wissenschaftlich bewiesen seien, ist - wie so vieles in Dahlkes Büchern - bei genauerer Recherche nicht haltbar. Die Beweiskette entspringt gerne einmal dem Bereich des wunschvollen Denkens und dient dem Zweck, Sie zu überzeugen. Und Dahlke ist ein Meister der Polemik. Hier benutzt der Autor das wissenschaftliche Deckmäntelchen, um sich den Anstrich fundierter Seriösität in der populärwissenschaftlichen Zone zu verschaffen. In populärwissenschaftlicher Literatur muss man ja seine Quellen auch nicht so genau belegen.
Die meisten Leser werden soweit aber gar nicht nachforschen und wie immer in ihren Rezensionen huldigende Lobgesänge anstimmen. Sie haben hiermit ein weiteres Buch für sich entdeckt, mit dem sie nun über den Darm heilig werden können. Übrigens war diese "Scheinheiligkeit" etwas, dass Dahlke vor nicht allzu langer Zeit den "Körnerfressern" vorwarf.
In diesem Zusammenhang mag es sie interessieren, dass Dahlke bis vor zwei Jahren noch den Verzehr von Fisch für eine ausgewogene Ernährung propagierte. Natürlich wegen der wichtigen Omgea 3-Fettsäuren und weil der Fisch "evolutionär viel weiter vom Menschen entfernt" sei als die Säugetiere. Spirituell und ethisch war das bis ein Jahr nach seiner Kenntnis der China-Study also durchaus vertretbar.
Es darf Anlass zu allerlei Vermutungen über Dahlkes allgemeinen wissenschaftlichen Kenntnisstand geben, dass er erst jetzt auf diese Ergebnisse stösst. Die Studie läuft seit 1987, die ersten Ergebnisse sind seit 1992 publiziert (siehe PubMed).

Es geht in diesem Buch mehr um Dahlke selbst, als um den Inhalt. Das vegane Leben ist ein weiteres Mittel zu dem Zweck der Inszenierung seiner "spirituellen Philosophie". Ideologie ist eben auch die Lebensweise, die er derzeit in seinen Kreisen populär macht und - natürlich mit einem weiteren Buch - unterstreicht.
Veganes Leben sei hier nicht kommentiert und nicht bewertet. Vielmehr steht es bei Dahke im Lichte der Bildung einer alternativen Lebensgemeinschaft in Gamlitz bei Graz, die sich gegenüber den 'Normalos' abgrenzt. Dahlkes Wunsch ist unübersehbar, mit Visionen von einer besseren, weil alternativen Art des Zusammenlebens doch noch den Traum seiner 68er-Kommunengeneration zu verwirklichen. Eine ökologisch, soziale Revolution aus kleiner Zelle mit Hilfe eines Dogmas. "Peace Food" ist eines der Evangelien, die er für diese Gemeinschaft und die Stammleserschaft geschrieben hat. Man kann sich nun einen weiteren Band der Enzyklopädie des Dahlke-Universums ins Regal stellen.

Gerne nimmt man diese Dinge an, weil man in verwirrender Vielfalt selbst den Überblick nicht behalten kann
Gerne nimmt man diese Dinge an, weil man die Führung einer rhetorisch gewandten Persönlichkeit leicht akzeptiert. Insbesondere die eines Arztes.
Gerne nimmt man diese Dinge an, weil man sich dadurch als besserer Mensch fühlt und natürlich viel spiritueller als die anderen.
Gerne nimmt man diese Dinge an, weil es das nächste Ding ist mit dem man sich auf seinem spirituellen "Weg" beschäftigen kann.
Gerne nimmt man diese Dinge an, weil man damit scheinbar eine Identität findet.

Mit dem nächsten Dahlke-Buch oder Seminar hat man wieder etwas Wertvolles (weil nicht ganz Billiges) zum Ich dazuaddiert und wird nun sicher noch schneller erleuchtet. Man hat so aber lediglich das alte lästige Selbst, gegen ein neues, spirituell gebildetes Selbst ausgetauscht. Das ist ein uraltes Guru-Strickmuster und ein allzeit boomendes Geschäft (Dahlke wurde durch seine Autorenschaft zum Multimillionär). Und man kann nun trotz aller Schattenbearbeitung nicht mehr anders, als einen Zusammenhang mit diesem Buch und dem von Dahlke angepriesenen Eigenprodukt Take-Me zu vermuten.

Dahlke polarisiert bewusst mit diesem Buch in der Hoffnung, dass eingesessene Fleischesser aus Gewissensgründen ihre Ernährungsgewohnheiten ändern werden. Wer einmal ein Lehrbuch der Ernährungsmedizin zur Hand genommen hat wird leicht im Voraus wissen, dass sich diese grundlegenden Gewohnheitsmuster in der Praxis nur mit äußerstem Aufwand ändern lassen. Allen, die hier "Hurra! Ab jetzt vegan!" schreien, kann man das so leicht garnicht abnehmen.

Möglicherweise ist ja bei Dahlke trotz jahrelangem eisernem Fasten und unerbittlicher Wiederholung von zusammengeklaubten Gesundheitsformeln doch ein Rest Sorge vor eigener Erkrankung geblieben. Die vegane Lebensweise ist, ähnlich wie die Krankheits-Symptomdeutung und die 'Reinkarnationstherapie', letztlich ein Vehikel zur weiteren Untermauerung der von ihm zelebrierten Ideologie, ein weiteres Mittel zur gut gemeinten Machtausübung.
Sozialismus, Konservativismus, Spiritualismus .... Veganismius, jede Art von "-ismus" ist Ausdruck einer ideologischen Grundhaltung, die sich aus vermeintlich höheren Gründen gegen das Andere abgrenzt. Das Theoriengebäude von Dahlkes "Spiritueller Philosophie" ist durch allerlei Dogmen abgesichert.
Lesen Sie dazu auch:

Hubert Schleichert, Wie man mit Fundamentalisten diskutiert, ohne den Verstand zu verlieren.

Fazit:
Seien Sie mit ihrer Nahrung aufmerksam. Kaufen Sie Produkte, die Sie ökologisch und ethisch vertreten können. Wenn sie Fleisch essen, "nehmen sie das aus biologischer Quelle und essen Sie einfach weniger davon" (Kurt Schweisfurth, Herrmannsdorfer Höfe). Sie haben riesige Macht in den Händen: Sie kaufen Lebensmittel aus fragwürdigen Quellen einfach nicht - und der Markt regelt deren Ende. Es wird nur das produziert, was Abnehmer findet. Die Veränderung beginnt bei Ihnen, sie beginnt in Ihrem Inneren. Wenn Sie es in sich finden können auf Fleisch und Eier zu verzichten und in Maßen zu essen, tun Sie zuerst sich und dann der Umwelt einen großen Dienst.

Machen sie aus dem Essen keine Ideologie, weder für andere, noch für sich selbst. Essen Sie mit Freude und wachem Bewusstsein. Das ist angewandter Frieden beim Essen. Sie sind längst das, was sie suchen, und finden es auch nicht im Veganismus. Sie brauchen keine Ergänzungsmittel und Sie brauchen auch dieses Buch nicht.

Guten Appetit

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32 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschende Selbstvermarktung!, 15. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio (Gebundene Ausgabe)
Nachdem im letzten Jahr Jonathan Safran Foer mit 'Tiere essen' in Sachen Vegetarismus gewaltig vorgelegt hatte, zieht nun Ruediger Dahlke mit 'Peace Food' nach und versucht eine Lanze für den Veganismus zu brechen.

Das Buch ist in vier Teile gegliedert:

Krank durch Fleisch- und Milchprodukte
Das Leid der Tiere
Das Beste für Körper und Seele
30 vegane Rezepte für ein glückliches Leben
Anschließend folgt ein Anhang, der unter anderem weitere Bücher des Autors auflistet und ein ausführliches Register.

Allem voran steht eine zehnseitige Einleitung, in der Ruediger Dahlke kurz den Inhalt des Buches und seine Beweggründe, sich mit dem Thema zu befassen, erläutert. Dieser Teil hat mir wirklich sehr gefallen und würde ' für sich stehend ' auch sicher 4 Sterne verdienen.

Bis dahin war ich also noch wirklich begeistert. Die weiteren Teile allerdings haben mich (als Veganerin!) nicht überzeugen können und ich befürchte, dass 'Peace Food' bei Nicht-Veganern eher auf Ablehnung stoßen wird, als auf Zustimmung. Warum?

Teil eins beleuchtet die negative Wirkung, die der Verzehr tierischer Produkte in körperlicher und seelischer Hinsicht auf den Menschen haben kann. Dort zitiert Dahlke seitenweise Studienergebnisse, packt ein paar Allgemeinplätze und ein bisschen Pathos dazu. Der Leser wird erschlagen von Zahlen und Namen, statt von der an sich so wichtigen Botschaft überzeugt zu werden. Weiter geht es in Teil zwei mit dem Leid der Tiere, wo dem Autor scheinbar auch wenig Eigenes einfiel und er stattdessen die grausamsten Szenen aus 'Tiere essen' und des erschütternden Berichts von Christiane Haupt über die Zustände in einem deutschen Schlachthof zitiert. Im dritten Teil erfährt der Leser noch etwas über Sonne und Schlaf als Heilquelle und es werden auf fünf Seiten Aussagen verschiedener Weltreligionen zum Thema abgearbeitet.

Fast im gesamten Buch finden sich außerdem sehr gehäuft nicht besonders subtile Hinweise auf andere Bücher des Autors, sowie ein von ihm kreiertes Nahrungsergänzungsmittel. Insgesamt wirkte 'Peace Food' dadurch leider eher abstoßend als ansteckend.

Aus dem Rezeptteil habe ich bisher nichts gekocht, einige der Rezepte von Dorothea Neumayr klingen aber wirklich gut; wie zum Beispiel: Karotten-Ingwer-Suppe mit karamellisiertem Apfel oder Pasta mit Kirschtomaten und Rucola.

Fazit: Hier wurde ein extrem wichtige Botschaft für reine Selbstvermarktung missbraucht. Leider also nur 2 Sterne.

Zitate:

Mir scheint, nach ungezählten Fleischskandalen, nach Giftorgien im Futter und im Verbraucher, nach aus der Tierzucht stammenden Vogel- und Schweinegrippeviren ist die Zeit reif für ein Umdenken und einen Neuanfang. Letzerer aber kann nur vom Einzelnen ausgehen, von ihm aber kann er sich ausbreiten wie ein Lauffeuer, von Mund zu Mund und Herz zu Herz. (Seite 11)

Es ist für die Seele wichtig, nur das zu sich zu nehmen, was wir von Anfang bis Ende problemlos und ohne Widerwillen selbst verarbeiten können. Da fallen dann für die meisten schon alle Geschöpfe weg, die ein Gesicht haben und eine Mutter, die sie geboren hat und ihr Gesicht erkennt. Für Körper und Seele einfacher wird es auch, wenn man sich auf Pflanzen beschränkt, die gewachsen sind, Wurzeln geschlagen und Blüten gebildet haben ' etwas, das für Mars, Bounty und die meisten Süßigkeiten nicht gilt. Sie werden auch weder dazu beitragen, uns zu verwurzeln, noch unser wahres Wesen zur Blüten bringen. (Seite 91)

Der im Osten durchaus geläufige Gedanke, all jene Wesen, die unter uns gelitten hätten, erwarteten uns auf der anderen Seite zusammen mit denen, die wir gefördert und geliebt haben, mag erschrecken und trösten zugleich. So ernten wir spät, was wir beim Einkaufen entscheiden. (Seite 141)

[Nach einem Abschnitt über die Rinderschlachtung:] Das Ganze liest sich schon zum Wände hochgehen. Stellen Sie sich vielleicht besser nicht vor, so etwas mit ansehen zu müssen. Sie müssen nicht und Sie müssen das auch nicht weiter beim einkaufen und essen unterstützen. (Seite 150)

Insgesamt kann ich mich hier nur den Worten des Schweizer Arztes Dr. Ernst Walter Henrich anschließen: '(') ich möchte und kann nicht wegschauen ('). Ich verabscheue das verbrecherische Treiben, das dazu führt, dass täglich etwa 40.000 Kinder an den Folgen von Hunger und Unterernährung sterben, weil man mit der pflanzlichen Nahrung lieber die gequälten Tiere füttert, um Fleisch, Milch und Eier zu gewinnen. Mit diesen tierischen Produkten (fr)essen sich die Wohlstandsbürger ihre Wohlstandskrankheiten an, die dann als Gipfel der moralischen Verwahrlosung in der Gesundheitsindustrie zu fast immer nutzlosen Tierversuchen führen.' (Seite 154)

Wir leben in einer absurden Zeit, in der es als normal gilt, Tiere wie Dinge zu behandeln, in der entsetzlichste und unmenschlichste Tierquälerei hingenommen wird, allenfalls als nicht zu ahndendes Kavaliersdelikt. Wo Konzerne, die Millionen Wesen industriell quälen lassen, von Politiker und Gesetzen geschützt und mit großzügigen Subventionen aus Steuergeldern bedacht werden. Wohingegen Tierschützer, Vegetarier und Veganer als unnormal gelten, als Verrückte und jedenfalls nicht ernstzunehmende Außenseiter oder Sektierer. Bestenfalls werden sie belächelt. Aber unsere Haltung und unser Engagement erlauben es uns, hinsichtlich dieses Themas in den Spiegel zu schauen. Und die Zeiten werden sich ändern. Als Atomkraftgegner der ersten Stunde erinnere ich mich daran, wie wenige und wie isoliert wir vor 30 Jahren waren ' inzwischen sind wir die Mehrheit und staunen, wer sich so alles zu uns gesellt. (Seite 179)
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Verpatzte Chance. Schade drum, 29. Mai 2013
Dieses Buch hatte mich schon lange interessiert, ich habe es aber immer wieder vor mir hergeschoben. Als ich damit nun endlich begann, war ich anfangs mit jeder Seite erschütterter und faszinierter. Ruediger Dahlke gibt eine Übersicht über sehr viele Studien renommierter Institute (Yale University, Heidelberger Krebsforschungsinstitut usw.) und bezieht sich vor allem auf die China Study, die ich bisher im Gegensatz zu vielen Veganern nicht ganz kritiklos übernommen hatte. Inzwischen sehe ich diese Studie mit etwas anderen Augen. Dahlke zeigt in seinem Buch viele Zusammenhänge zwischen Tierkonsum und Krankheiten und erklärt diese - anhand besagter Studien - sehr schlüssig.

Das erste Kapitel "Krank durch Fleisch und Milchprodukte" wurde von mir mit zahlreichen Zettelchen gespickt, die interessante Stellen markieren sollen.

Dahlke spricht Probleme wie Cholesterin, Krebs, Osteoporose (dieses Kapitel heißt sehr bezeichnend: "Osteoporose - Ein Problem der Milchkonsumenten), Autoimmunerkrankungen, Schilddrüsenprobleme, Rheuma, Diabetes, Multiple Sklerose usw. an.

Ich ein eher kritischer Mensch und auch dieses ewige "Vegan ist die gesündeste Ernährung"-Gehabe vieler Veganer finde ich eher lächerlich. Doch Ruediger Dahlke bringt auf den ersten 100 Seiten überzeugende Argumente, dass sogar kleinere Mengen Tier auf dem Teller schädlich sein können. Sehr eindrücklich war für mich besonders das Milchkapitel, denn zum ersten Mal wurde mir vor Augen geführt, weshalb Tiermilch schädlich für den Menschen sein muss. Eigentlich müsste ich das komplette Kapitel zitieren. Es ist verständlich und meistens auch fundiert geschrieben. Wer ein bisschen an den gesundheitlichen Zusammenhängen interessiert ist und auch seinen Kindern etwas gutes tun will, sollte unbedingt mal reinschnuppern.

Was mich zum Nachdenken gebracht hat: Es gibt zahlreiche Studien, die belegen, das pflanzliche Ernährung gesund ist. Es gibt auch zahlreiche Studien, die belegen, dass die gemäßigte, abwechslungsreiche Mischkost mit Tier auf dem Teller nicht schadet (oder eben das Gegenteil). Es gibt aber keine einzige Studie, die belegt, dass die rein pflanzliche Ernährung schädlich sein könnte. Alleine das finde ich sehr aussagekräftig, wenn man mal mit logischem Menschenverstand an die Sache geht. Dafür muss man auch kein Wissenschaftler sein.

Doch nun zu den Schattenseiten des Buches: Kaum eine Seite kommt aus, ohne dass Dahlke Werbung für eines seiner zahlreichen anderen Bücher macht. Auch kann ich mit Esoterik nur wenig anfangen. Ruediger Dahlke ist eher in diesem Bereich angesiedelt, obwohl die medizinischen Argumente meiner Meinung nach Hand und Fuß haben. Aber er spricht auch die Gesundheit der Seele an - das ist für mich ein zweischneidiges Schwert, denn einerseits denke ich ebenfalls, dass die Psyche auch körperlich krank machen kann. Inwieweit man jedoch mit einer positiven Grundstimmung Krankheiten zu heilen vermag?

Im letzten Kapitel des ersten Teils "Krank durch Fleisch und Milchprodukte" ergeht sich Dahlke schließlich in esoterischem Geschwurbel. Neben Entgiftung spricht er auch noch die Lichtnahrung an.

Ein positiver Aspekt ist die Übersicht, in der Dahlke die unterschiedliche Anatomie von Früchte- und Fleischessern hervorhebt (einfaches Beispiel Kiefer: Bei Früchteessern kann dieser seitlich zum zermahlen von Speisen bewegt werden, Fleischessern ist nur eine Auf- und Abwärtsbewegung möglich).

Das Kapitel "Das Leid der Tiere" bot für mich nicht sehr viel Neues, aber vermutlich für viele andere schon. Ich wünsche dem Buch alleine wegen dieses Teils viele Leser. Leider kommt er auch hier nicht so ganz um Esoterik herum (im Sinne von "Das unendliche Leid der Schlachttiere isst man mit dem Fleisch oder dem Käse mit"), ich empfand es aber nicht als so störend wie im ersten Teil.

Die geschilderten Grausamkeiten möchte ich euch in dieser Besprechung weitgehend ersparen, denn es ist wirklich nichts Neues, dass Tiere in der Agrarindustrie ihr Leben lang leiden (Kupieren von Schwänzen, Geschlechtsteilen, Schnäbeln ohne Narkose; Zucht auf Produktion, was dazu führt, dass Puten z.B. das Gewicht ihrer Brust nicht mehr tragen können und umfallen; Schweine, deren Beine ihr Gewicht nicht mehr tragen können usw.) und schließlich im Schlachthof qualvoll sterben (auch, wenn sie die Gnade haben und nicht wegen Fehlbetäubung im Brühbad aufwachen und so bei vollem Bewusstsein gekocht werden). Wir alle wissen das, doch weshalb verschließen wir die Augen?

Die Naivität der Konsumenten ist natürlich auch ein Thema. Und er schont auch nicht die Menschen, die ihr Fleisch von "glücklichen Bio-Tieren" kaufen, denn auch diese machen sich etwas vor in Hinsicht auf artgerechte Haltung oder Schlachtung.

Ein wichtiger Punkt wurde mir beim Lesen wieder vor Augen geführt: Weder Regierung, noch Wirtschaft, Pharma- oder Agrarindustrie haben echtes Interesse an gesunden Menschen. Gesunde Menschen bringen schlicht und einfach kein Geld in die Kasse. Es wird entgegen der Ernährungsempfehlungen (viel Gemüse und Obst, wenig Fleisch) subventioniert (Hauptsächlich Fleisch & Milchprodukte, kaum Gemüse und Obst). Gesundheitsprophylaxe durch Ernährungsempfehlungen wird eher stiefmütterlich behandelt.

Dahlke thematisiert in diesem Kapitel aber auch die Gesundheit der Erde (Gülle-Seen, Weltklimaproblematik - verursacht durch unseren Tierkonsum, Welthunger). Dieses Kapitel enthält wieder viele erschreckende und wissenswerte Informationen. Fakten, die allesamt mehrfach belegt sind (von offiziellen Seiten wie den Landwirtschaftsministerien, der EU, der WHO usw.). Vieles davon steht auch in "Tiere essen" von Foer.

Nach dem wirklich guten "Das Leid der Tiere" kommt das Kapitel "Das Beste für Körper und Seele". Leider war das gar nichts für mich und ich habe es mehr oder weniger überflogen. Themen sind hier: Sonne & Vitamin D, Vitamin D und Sonne, noch ein bisschen mehr Sonne, Sonnenbaden, Licht in der Nahrung, Fasten, Serotonin & die Abhängigkeit von Süßigkeiten, noch ein bisschen mehr Serotonin, Serotonin und Licht.

Sehr ärgerlich ist, dass Dahlke Humbug über Vitamin B12 erzählt ("In pflanzlichen Lebensmitteln findet sich Vitamin B12 aus Sicht der Schulmedizin nicht, in Wirklichkeit aber doch, wie relevante Werte etwa in Gerstengrassaft belegen, aber auch in Algen, die natürlich zu den Pflanzen zu rechnen sind. Eine weitere Vitamin-B12-Quelle ist Tempeh, ein Fermentationsprodukt aus Sojabohnen.") So eine Behauptung ist ja schon fahrlässige Körperverletzung (auch, wenn ich dafür von vielen Veganern vermutlich Prügel einstecken werde).

Der Abschluss bietet einen Überblick über die Religionen der Welt, in dem er zeigt, dass diese auch ohne Ausnahme das Töten von Tieren verurteilen und Menschen der Verzehr von pflanzlicher Nahrung nahe gelegt wird. Das letzte Kapitel bietet "30 vegane Rezepte für ein glücklicheres Leben" - ich habe noch nichts nachgekocht, aber sie lesen sich sehr interessant. Ausprobieren werde ich wohl den Hirsebrei (warmes Frühstück), das Brennesselrisotto und das Kartoffelgulasch mit Kichererbsen.

Der Anhang hat mich schließlich nach den schönen Rezepten wieder etwas verärgert. Man findet dort nicht nur die Quellenhinweise (viele!), sondern auch Werbung für "TAKEme Glücksnahrung" (Serotonin-Fördernde Rohkost).

Rüdiger Dahlke bezieht sich in "Peace Food" zu gefühlten 80 % auf die China Study und "Tiere essen" von Jonathan Safran Foer. Allerdings muss man ihm zugute halten, dass er viele Dinge in einem Buch komprimiert. Das gibt es meines Wissens so bisher noch nicht auf dem Buchmarkt und da ist das schon ganz praktisch. Nur: Dieser Eso-Kram! Man sollte dieses Buch also unbedingt sehr kritisch lesen - auch, wenn Dahlke die meisten erwähnten Studien auch im Anhang belegt. Bei manchen Thesen bleibt er den Nachweis allerdings schuldig.

Letzten Endes bleiben bei dieser Betrachtung mit viel gutem Willen drei von fünf Sternen übrig. Verpatzte Chance. Schade drum.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wären da nicht Ego, Esoterik und "Take me", 10. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio (Gebundene Ausgabe)
Obwohl Dahlke einer Mode folgt (im Jahre 2011 zwar noch nicht ganz so ausgeprägt wie heute), wirken seine Überlegungen authentisch und bestärken jede/n, die/der aus Gründen des Tierschutzes auf Fleisch verzichtet in ihrer/seiner Entscheidung. Auch das Plädoyer für „vollwertige pflanzliche Ernährung“ ist perfekt dazu angetan langjährige Kohlenhydratjunkies zumindest wachzurütteln und somit zu einer Bewusstseinsänderung beizutragen. Die Rezepte tun ein Übriges um einen guten Einstieg in einen veganen Lebensmodus zu geben. Sie sind gut nachzukochen, denn die Zutatenliste kommt ohne Schnickschnack aus. Die Ergebnisse sind entsprechend und so, dass das vegane Kochbuch nun auch auf meiner Anschaffungsliste steht.

Ohne die großartigen Leistungen des Arztes und Psychotherapeuten Rüdiger Dahlke in irgendeiner Form in Abrede stellen zu wollen, sei aber unbedingt darauf hingewiesen, dass die Masche der punktuell immer wieder aufscheinenden Selbstbeweihräucherung sich irgendwann ins schwer Erträgliche steigert. Alle LeserInnen dürften es beim ersten Erwähnen kapiert haben, dass der Autor quasi schon seit seiner Kindheit vegetarisch und seit einigen Jahren vegan lebt. Während der Hinweis auf die eigene Grundlagenpublikation, „Krankheit als Symbol“, gut passt, empfinden kognitiv gepolte LeserInnen die gelegentlich eingestreuten Bemerkungen in Richtung Esoterik als störend. All dem könnte man allerdings noch nachsehen, gäbe es nicht am Ende des Buches eine offene und völlig deplatzierte Werbekampagne für das Nahrungsergänzungsmittel „Take me“, das auch schon vorher mehrfach glorifiziert wurde. Ob nun Dahlke selbst daran verdient oder nicht, sei dahingestellt – eine solch krude Werbebotschaft ist ein „No go“ und hätte sich eigentlich auch der Verlag verbieten sollen.

Zu guter Letzt: Dahlke schreibt im Großen und Ganzen in einem gut lesbaren Stil, den man als populärwissenschaftlich bezeichnen könnte. Insbesondere der Einleitung zu „Peace food“ merkt man jedoch an, dass sie im Schnellgang, vielleicht sogar im Nachhinein, verfasst wurde. In ihr waltet ein missionarischer Grundtenor, der gleich die „Tiere auf dem Teller landen“ und „Brücken vom Körperlichen zum Seelischen schlagen“ lässt, will sagen: der von plumpen persuasiven Strategien und ebensolcher Bildlichkeit durchzogene Eingangstext lädt eher nicht zum Weiterlesen ein. Ich habe es letztendlich doch getan und trotz allem von diesem Buch profitiert. Allerdings rauben die drei Faktoren, die im Titel meiner Kurzrezension genannt sind, auch drei Sterne.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gut, 7. Dezember 2012
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Rezension bezieht sich auf: Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio (Gebundene Ausgabe)
Habe das Buch relativ schnell verschlungen, weil es sehr gut und Interesse weckend geschrieben wurde.
Bin mittlerweile Veganer wegen diesem Buch, dadurch will es aber in meinem Freundeskreis leider keiner lesen.. "weil dann könnte man ja auch Veganer oder zumind. Vegetarier werden"
Das Buch sollte eigentlich jeder lesen um diese grauenhaften Zustände rund um die Fleisch/Milchproduktion zu verstehen und sich durch Verzicht dagegen zu empören!
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Verzichtbar für Leser von Campbell und Foer, 25. Juni 2013
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Rezension bezieht sich auf: Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio (Gebundene Ausgabe)
Mit seinem Buch "Peace Food" liefert Rüdiger Dahlke eine motivierende, leicht und verständlich lesbare, esoterisch/spirituell ergänzte Zusammenfassung der "China Study" von Campbell und des Buches "Tiere essen" von Foer (wer diese beiden Bücher bereits gelesen hat, kann - hinsichtlich des reinen Informationsgehalts - auf das vorliegende Buch verzichten).

Im Gegensatz zu Campbell und Foer mit ihrer vergleichsweise wissenschaftlichen und journalistischen Sachlichkeit und Strukturiertheit, entwirft Dahlke mit "Peace Food" ein eher gezwungen wirkendes ganzheitliches Gesamtkonstrukt durch die Vermischung von wissenschaftlich belegten Fakten mit bekannten Philosophenthesen, Theorien verschiedenster religiöser Strömungen und Ideengut, das meiner Meinung nach im Bereich der Esoterik anzusiedeln ist (z.B. Lichtnahrung und Resonanzprinzip). Ich konnte bei der Lektüre den Eindruck nicht abschütteln, dass der Autor die eigentlich relevanten Fakten aus Campbells und Foers Büchern lediglich als Informationsgrundlage wiederverwendet, auf der er seine eigenen moralischen Wunschvorstellungen, Anregungen und Praktiken transportiert.

Im letzten Viertel des Buches verweist der Autor wiederholt auf die sog. Take-Me-Glücksnahrung (Bio-Nahrungsergänzung). Was vielleicht nur ein gutgemeinter Ratschlag des Autors ist, kann in einem seriösen Sachbuch schnell in ungewollter Weise von der Leserschaft aufgefasst werden. Wer in einem Buch im Stil eines zusammengefassten, moralischen Imperatifs die Geldmacherei der Weltkonzerne kritisiert und die Vernebelungstaktiken des Nahrungsmittel-Marketings, sollte im Sinne der eigenen Glaubwürdigkeit besser jeden Verdacht verkappter eigener Werbebotschaften vermeiden (ein einfacher Hinweis auf bspw. Grüne Smoothies oder allgemein verfügbare Präparate dieser Art hätte durchaus ausgereicht, ohne exklusive und mehrfache namentliche Nennung ausgerechnet dieses einen Produkts). Die Begegnung zwischen Autor und - einer vom Autor möglichst mündig und verantwortungsbewusst gewünschten - Leserschaft auf intellektueller Augenhöhe hat für mich in diesem Fall leider an Glaubwürdigkeit verloren.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider einseitig mit Bezug auf fragwürdige China Studie, 16. März 2014
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Rezension bezieht sich auf: Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio (Gebundene Ausgabe)
Aussagen eines Prof. Dr. Colin Campbell wie als Beispiel diese, dass "Milch das verbreitetste und damit gefährlichste Kanzerogen auf diesem Planeten" sei, sind aus einer umfassenden Betrachtungsweise der Wissenschaftlichkeit vollkommen unhaltbar. In der von Campbell angelegten "China Studie", in welcher die Ernährungsgewohnheiten der Chinesen aus den 70er und 80er Jahren untersucht wurden, wurde argumentiert, dass Milchprodukte kanzerogen wirken. Dies trifft durchaus und logischerweise auf denaturierte Milchprodukte wie ultrahocherhitze H-Milch oder auf aus Milchpulver rückgewonnene Milchanalogprodukte zu, da die innere Struktur bei einem solchen Verarbeitungsprodukt der Milch vollkommen zerfallen ist und damit auch im Körper nicht mehr strukturell aufbauend wirksam werden kann.

Nicht jedoch wurden Fakten und Umstände berücksichtigt, wie z.B. der, dass in China erst seit knapp 100 Jahren, mancherorts erst seit 20-40 Jahren überhaupt Milchprodukte und dann vorallendingen denaturierte Milchprodukte konsumiert werden, während demgegenüber in Europa seit mehr als 8.000 Jahren vorzugsweise Reinmilchprodukte, Produkte aus Frischmilch etc. konsumiert werden. In China wird zu über 80% behandelte und ultrahocherhitzte Milch verabreicht, keine Frischmilch, wie es in Europa noch oft üblich ist. In den ersten Jahren, seit den 20ern oder 30ern des vorigen Jahrhunderts, gab es in China nahezu ausschließlich aus Milchpulver rückgewonnene Milch. Denn in China wird kaum Milch aus eigener Produktion konsumiert, da sie den Qualitätskriterien der Europäer und selbst der Chinesen nicht entsprechen und die chinesische Regierung daher lieber auf die verarbeitete, aber im Ausgangspunkte bessere europäische Milch zurückgreift. Der Gedanke, dass dieses Verarbeitungsprodukt einer Milch für die Bevölkerung in irgendeiner Weise nützlich sei, ist selbstverständlich absurd! Ultrahocherhitze Milch und auch das Milchpulver sind keine naturbelassene Milch und daher bestenfalls komplett zu meiden oder nur in sehr geringen Mengne zu verzehren!

Dennoch lässt sich durch diese, wie auch durch sämtliche Studien in Bezug auf Milch nicht pauschalisieren, dass Milch ungesund oder gar kanzerogen wirksam sei. Ich denke hier gibt es ganz andere, verarbeitete Analogprodukte, auf deren Schädlichkeit das Augenmerk gelegt werden sollte (wie z.B. Sojadrinks, die unltrahocherhitzt werden und denen künstlich Stoffe entzogen und gleichsam andere zugeführt werden müssen). Es existieren unzählige klein- wie auch großangelegte Studien, die dieses Problem beleuchten. Einige kommen zu dem Ergebnis, wie es in der "China Studie" postuliert wird, andere wiederum können, aufgrund der Differenzen bei der Qualität der von den Probanden konsumierten Milch, diese Ergebnisse nicht bestätigen.

Das Problem der Einseitigkeit der Studien sticht dem Betrachter hier direkt ins Auge und ist auch einem Herrn Dr. Henrich (siehe google) nicht unbekannt. Leider verzichtet er jedoch, wie die meisten Vertreter der veganen Philosophie, auf stichhaltige Gegenargumente. Es gibt immer diese und jene Studienergebnisse, dass sollte jedermann bewusst sein. Aufgrund der Vielzahl der möglichen Herangehensweisen und Voraussetzungen, kann ein Studienobjekt, wie die Milch es ist, nicht einheitlich bewertet werden. Hier spielt neben den quantitativen Aspekten, eben der wichtige qualitative Aspekt genauso eine tragende Rolle, wie der geographische, der genetische, der menschlich-individuelle, sowie ungenannte andere, wie eben der seelische und geistige Gesichtspunkt.

Studien sind als umfangreichere Statistiken zu verstehen und Statistiken haben immer einen sehr engmaschigen, begrenzten Aussagewert, da sie immer aus einem bestimmten Betrachtungsansatz heraus entstehen und nie die Ganzheit eines komplexen Sachverhaltes beleuchten können. Bei der Untersuchung von Milch handelt es sich um ein solch ganzheitliches Thema, um ein empfindliches Lebensmittel, welches ausdauernden natürlichen Schwankungen unterworfen ist. Nicht handelt es sich hierbei also um tote und starre, nur aus dem Chemismus heraus zu betrachtende Stoffverbindungen. Hierzu ist es also unabdingbar, zu differenzieren und nicht einer einseitigen Pro- oder Contraargumentation zu verfallen.

Das Buch schafft es, bei allen von Dr. Dahlke genannten sicherlich richtigen Gesichtspunkten, wie den moralischen Aspekten leider nicht, eine ganzheitliche Betrachtung zum Thema Ernährung zu bringen. Wesentliche Blickwinkel werden, wie ich aus persönlichem Mailkontakt mit Dr. Dahlke erfahren habe, wohlwissend außer Acht gelassen.

2 Sterne vergebe ich für die Rezepte im Buch und für die durchaus nachvollziehbaren, moralischen Aspekte, welche, obgleich allgemein bekannt, eben auch richtig sind. Für jemanden, der sich jedoch ganzheitlich mit Ernährung befassen möchte, würde ich Bücher empfehlen wie "Dynamische Ernährungslehre" von Dr. med. Gerhard Schmidt, dessen Werke zwar viele Jahre älter sind, aber alle Aussagen, die im Buch Dr. Dahlkes getätigt werden, schon vorwegnehmen und viel umfassender beleuchten.
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40 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hoffnungsträger, 12. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist sehr gut für alle Menschen zu empfehlen, die tierische Produkte verzehren. Ich selbst bin Vegetarier und nehme keine Milch zu mir.....möchte aber meine Ernährung zunehmend vegan gestalten!

Es ist einfach nur grauenvoll, wie unsere Gesellschaft im 21. Jahrhundert Tiere so unbeschreiblich quält und wie unbewusst die meisten Menschen sind. Fast schäme ich mich, ein Mensch zu sein.....

Aber wie Herr Dahlke richtig schreibt, geht das nicht spurlos an uns vorüber. Jeder Einzelne muss für sein Handeln und Nichthandeln Verantwortung tragen- ob man nun den Zusammenhang sieht oder nicht - früher oder später! Die Gesellschaft ist so krank, aber kaum einer versteht, dass wir uns das selbst zufügen.....Wenn der Herzinfarkt "plötzlich" kommt, der Diabetes, die Gicht, das Rheuma.....ist der Jammer groß, aber die meisten produzieren sich Ihre Krankenheiten eben selbst. All diese sogenannten Zivilisationserkrankungen sind selbst produziert und können bei einer gesunden Lebensweise - und dazu gehört eine gesunde Ernährung - zum großen Teil vermieden werden.

Es ist erschreckend, dass die Regierung kein Interesse daran hat, an diesem kranken System etwas zu ändern. Und ebenfalls erschreckend, was uns der normale Supermarkt an "Lebensmittel" anbietet....sollten Sie doch vielleicht eher "Todesmittel" heißen, denn das Leben wird von den meisten Produkte nicht gefördert, sondern zerstört..

Wie viele Kinder plagen sich heute schon mit Allergien, ADS, etc..und ernähren sich von Cola, Süßigkeiten und Fertigfutter? Die einzige Erklärung, die dich dafür habe, ist Unbewusstheit....was in unserer heutigen Mediengesellschaft bestimmt keine Entschuldigung ist. So vieles ist vermeidbar....und doch interessiert sich leider nur ein kleiner Teil für Prävention.

Wer bereit ist, den Wahrheiten ins Auge zu schauen, und lange gesund bleiben will, der sollte dieses Buch auf alle Fälle lesen. Es öffnet die Augen!
Ich für mich werde die richtigen Entscheidungen treffen und ein Beispiel für mein Umfeld sein - in der Hoffnung, dass auch andere Menschen darüber nachdenken, was sie tun!

Herzlichen Dank für dieses Buch!
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Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio
Peace Food: Wie der Verzicht auf Fleisch und Milch Körper und Seele heilt - Bio von Ruediger Dahlke (Gebundene Ausgabe - 1. September 2011)
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