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am 25. Dezember 2012
Habe Prostatakrebs. Grosse OP und nach einem Jahr Bestrahlung. Doch ist es nicht gelungen den Krebs zu besiegen. Nach einem Jahr Coy Diät ist es gelungen, den PSA-Anstieg um 50% zu reduzieren. Das ist für mich und mein Urologe sensationell!! Schade nur dass diese grundlegenden Erkentnisse nicht vermehrt in der medizinischen Praxis angewendet werden.
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Wenn man etwas bekämpfen will, dann muss man es zunächst einmal verstehen. Mit diesem Buch hat man dazu eine wirkliche Hilfe in der Hand, selbst wenn man sich mit der einen oder anderen Art der Darstellung oder Teilen des Inhalts nicht anfreunden kann.

Den entscheidenden Punkt im Verständnis liefert der Stoffwechsel von Krebszellen, der anders als normal abläuft. Bereits 1924, so lesen wir in diesem Buch, entdeckte der Medizin-Nobelpreisträger Otto Heinrich von Warburg, dass Krebszellen Glukose nicht zu Wasser und Kohlendioxid verbrennen, sondern zu Milchsäure vergären, obwohl genug Sauerstoff für die normale Verbrennung vorhanden ist.

Eine solche Vergärung findet auch im Notfall im Muskelgewebe statt, allerdings nur, wenn dort nicht genug Sauerstoff zugeführt werden kann, etwa bei körperlicher Überlastung. Wir bekommen dann Muskelkater, weil die entstandene Milchsäure zu Schädigungen der Muskulatur führt.

Diese Art der Vergärung unterscheidet sich jedoch von der Art, wie Krebszellen ihren Stoffwechsel organisieren. Das wiederum wurde von J.F. Coy, einem der Autoren dieses Buches, nachgewiesen. Das extrem saure Milieu in der Umgebung von Krebszellen hindert zum einen das Immunsystem daran, seine Arbeit zu leisten, und dient zum anderen den Krebszellen als leider sehr effektive Waffe zur weiteren Ausdehnung im Körper. Die Einzelheiten werden im Buch einigermaßen verständlich erläutert. Darüber hinaus blockiert der Stoffwechsel von Krebszellen auch die Anwendung der üblichen Nachbehandlungstherapien. Auch das wird im Text erklärt.

Deshalb, so schlussfolgern die Autoren, muss man den Krebszellen unbedingt Glukose verweigern, denn sie brauchen aufgrund der geringeren Energieeffizienz des Vergärungsprozesses 20 bis 30 Mal mehr davon als eine gesunde Zelle. Aus diesem Grund raten sie zu einer konsequenten Nahrungsumstellung hin zu Eiweiß und Fetten und weg von überflüssigen Kohlenhydraten. Was das genau bedeutet, wird im Buch umfangreich beschrieben.

Der Verzicht auf Zucker (im weitesten Sinne, also auch auf bestimmte stärkehaltige Lebensmittel wie Reis, Nudeln, Kartoffeln, einige Getreidesorten etc.) führt auch bei gesunden Menschen zu einem stabilen Blutzuckerspiegel und damit zu einem besseren körperlichen Wohlbefinden. Er hat aber auch nachweislich eine positive Wirkung auf die Stabilität der Psyche, was bei Krebskranken von besonderer Bedeutung ist. Man sollte allerdings beachten, dass es bei der von den Autoren propagierten Ernährungsumstellung nicht um den grundsätzlichen Verzicht auf Kohlenhydrate geht, sondern um einen Verzicht auf solche, die den Blutzuckerspiegel sofort drastisch ansteigen lassen. Oder anders gesagt: Die lebenswichtige Glukose wird bei dieser Ernährung anders und langsamer im Körper erzeugt.

Bleibt der Blutzuckerspiegel auch nach dem Essen auf einem stabilen und normalen Niveau, dann besteht eine gewisse Hoffnung, die Krebszellen aushungern zu können. Das erweist sich in der Praxis allerdings nicht immer als ganz einfach, weil Glukosemangel vom Körper mit einer Sehnsucht nach Süßem beantwortet wird. Dann beginnt ein wahrer Teufelskreis, den man unbedingt durchbrechen muss. Ob das ab einem gewissen Stadium der Krebserkrankung überhaupt noch gelingen kann, steht auf einem anderen Blatt, das man in diesem Buch nicht findet. Schließlich führt eine solche Ernährung bei gesunden Menschen bereits zu einem erheblichen Abbau überflüssiger Pfunde.

Der Text liefert zahlreiche praktische Hilfen. Nach der Erklärung der im Körper eines Krebskranken ablaufenden Stoffwechselprozesse findet man dann eine in Ampelfarben unterlegte Tabelle mit guten und schlechten Lebensmitteln sowie zahlreiche Rezepte für die drei Hauptmahlzeiten.

Darüber hinaus sind Erläuterungen zur Verbesserung des seelischen Zustands und einige Hinweise zu sportlicher Betätigung bei den unterschiedlichsten Krebsarten beigefügt.

Über die Gewichtung der verschiedenen Themen kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein. Mir gefielen beispielsweise die Ausführungen über die unterschiedlichen Fettsäuren überhaupt nicht, weil ihnen jede Praxisnähe fehlte. Auch an anderen Stellen hätte eine Beschränkung aufs Wesentliche den Text besser gemacht.

Was in diesem Buch über Nahrungsergänzungsmittel steht, muss wohl jeder für sich bewerten. Solche Stoffe findet man auch in der Natur und dazu noch in einer Weise, bei der man sich kaum vergiften kann.

Und dann wäre da noch eine möglicherweise falsche Hoffnung, die dieses Buch erweckt. Man kann als Krebskranker nicht durch eine plötzliche Ernährungsumstellung auf so etwas wie eine Spontanheilung hoffen. Der Körper vergisst nicht und schon gar nicht plötzlich. Ob mit der hier vorgeschlagenen und begründeten Ernährungsumstellung Krebs wirklich geheilt werden kann, ist so gar nicht zu beantworten, denn diese Antwort hängt ganz wesentlich vom tatsächlichen Zustand des Erkrankten ab. Einen Hinweis auf diese offensichtliche Tatsache findet man im Text nicht.

Doch insgesamt überwiegen aus meiner Sicht die nützlichen Hinweise und Erläuterungen. Insbesondere eben auch für Menschen, die eine solche Diagnose tunlichst vermeiden wollen. Interessanterweise stimmen die in diesem Buch formulierten Ansätze mit den Einsichten überein, auf denen die sogenannte "Steinzeit-Diät" beruht, die wiederum ursprünglich zur Bekämpfung eines ganz anderen Krankheitsbildes entwickelt wurde.
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am 5. Januar 2010
Zusätzliche Chance im Kampf gegen Krebs - Das Lesen der Bücher 'Das Anti-Krebs-Buch' von David Servan-Schreiber, 'Krebszellen mögen keine Himbeeren' und 'Die neue Anti-Krebs-Ernährung' von Dr. Coy hat mich darin bestätigt, dass die Ernährung in der Tat eine große Rolle bei der Therapie und Prävention von Krebserkrankungen spielt. Bei allen drei Büchern wird deutlich, dass wir heute zu viel Zucker und Stärke konsumieren und zu wenig gesunde Fette beziehungsweise Öle essen. Bei allen drei Büchern wird darüber hinaus klar, wie wichtig sekundäre Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse sind. Mir war allerdings bisher nicht bewusst, dass es bei Obst große Unterschiede gibt. Ursprüngliche Obstsorten wie Himbeeren und Heidelbeeren enthalten sehr viele sekundäre Pflanzenstoffe und wenig Zucker. Moderne Obstsorten - wie die Apfelsorten im Supermarkt - enthalten dagegen kaum noch sekundäre Pflanzenstoffe und darüber hinaus viel Zucker. Im Buch 'Die neue Anti-Krebs-Ernährung' wird sehr gut erklärt, welche Obst- und Gemüsesorten gesund sind. Obwohl in dem Buch 'Krebszellen mögen keine Himbeeren' auch auf gesunde Obst und Gemüsesorten hingewiesen wird, weiß man als Leser nicht, wie viel man täglich oder wöchentlich davon essen muss - hundert Gramm, ein halbes Kilo, ein ganzes Kilo? Im Gegensatz hierzu finde ich den 28-Tagesplan mit allen dazugehörigen Rezepten im Buch von Dr. Coy viel besser, weil man hier ganz konkrete Angaben zu den Mengen bekommt. Besonders gut fand ich auch den Ansatz, das normale Essverhalten möglich zu machen, indem Rezepte beschrieben werden, die mit Hilfe von gesunden Zuckern und kohlenhydratarmen Mehlen das Essen von Torten, Brot, Nudeln, Waffeln und süßen Desserts möglich machen. Im Buch 'Krebszellen mögen keine Himbeeren' wird sehr schön beschrieben, dass z.B. die Anti-Angiogenese-Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe eine hemmende Wirkung auf Tumoren ausüben kann. Inzwischen weiß man durch neue Untersuchungen zur Wirkung von Anti-Angiogenese-Wirkstoffen, dass diese auch dazu führen können, dass Tumore aggressiver werden, wenn nicht gleichzeitig die Zuckerversorgung der Tumoren begrenzt wird. Es wird immer deutlicher, dass Krebs genau wie Diabetes, Alzheimer und Herzinfarkt eine Zivilisationskrankheit ist, die durch die nicht artgerechte Ernährungs- und Lebensweise des Menschen in Industrienationen maßgeblich ausgelöst wird. Dieser Aspekt wird sehr gut in dem Buch 'Die Steinzeit steckt uns in den Knochen' beschrieben. Auch die Kapitel in diesem Buch über Krebs sind sehr empfehlenswert. Des Weiteren wird in diesem Buch auf die Bedeutung der Bewegung für den Schutz vor Zivilisationskrankheiten hingewiesen. Bei den drei oben genannten Büchern über Krebs wird allerdings nur im Buch von Dr. Coy die entscheidende Rolle von Bewegung und Sport zur Prävention und Therapie von Krebserkrankungen konkret mit Übungen beschrieben. Darüber hinaus wird auch noch die wichtige Rolle der Psyche im Kampf gegen Krebs beschrieben. Gerade die Kombination aus Ernährung, Bewegung und Maßnahmen für die Psyche ist ein ganzheitlicher Ansatz, der sehr gut zusätzlich zu konventionellen Krebstherapien angewendet werden kann. Ich denke, man sollte es Krebspatienten selbst überlassen, ob sie zusätzlich zur konventionellen Therapie mit Chemo- und Strahlentherapie ihre Heilungschancen erhöhen wollen, indem sie selbst ihr Schicksal in die Hand nehmen. Ich kann nur jedem, der nicht an Zivilisationskrankheiten erkranken will, empfehlen, diese vier Bücher zu lesen.
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am 3. Juni 2016
Im Mai 2010 bekam ich die Diagnose Prostatakrebs, nicht mehr kurativ, sondern nur noch palliativ behandelbar. Im Juni 2010 kaufte und las ich dieses Buch und viele andere. Das war mein Glück, da es in meine Überzeugung passte, das Krebs nur ganzheitlich behandelt werden kann. 95 % aller anderen Bücher waren eigentlich Schrott.
Die erste schulmedizinische Diagnose, eine Biopsie durch den Darm, brachte mir 4 Tage später eine Sepsis ein, die ich nur nach 10,5 Litern Antibiotika mit viel Glück überlebte. Danach hatte ich eigentlich mehr gegen Behandlungsfehler wie zerstörte Darmflora etc. zu kämpfen. S3 Leitlinien wie OP, Chemo und Bestrahlung blieben mir erspart. Dr. Coy erklärt in seinem Buch, das Chemo und Bestrahlung eigentlich kontraproduktiv sind und wie ich Krebszellen über die Ernährung über den "Warburg Effekt" schädigen kann. Durch Glukoseentzug wird die Krebszelle gezwungen in den Verbrennungsmodus umzuschalten, wo sie dann vom Immunsystem erkannt und vernichtet werden kann.
Das alles hilft, wenn man schon Krebs hat. Meine Ganzheitlichen Therapien beziehen sich aber nicht nur auf die Krebszellen oder den eigenen Körper. Ganzheitlich bedeutet auch, sich mit seiner Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu beschäftigen, um vergangene Auslöser, gegenwärtige Belastungen, zukünftigen Lebensstil für sich zu beantworten. Das kann kein Buch oder Therapeut. Und das ist nicht Ziel dieses Buches.

Heute können bei mir über verschiedene Diagnoseverfahren- Szintigraphie, PET-CT, PET-MRT (nutzen auch den Warburg Effekt, brauchen wohl aber Krebszellen im Vergärungsmodus) keine Krebszellen oder Metastasen mehr festgestellt werden. Jetzt geht es an noch nicht lokalisierbare Krebsstammzellen. Auch dabei helfen die Dr. Coy Ernährungsanleitungen, deren Effizienz über die TKTL1 und Apo10 Test überprüfbar sind.
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am 29. Januar 2014
Kann mich kurz fassen. Meinem Sohn hat dieses Buch das Leben gerettet! Ein halbes Jahr strikte Ernährung nach Coy und vom anaplstischem Astrozytom III keine Spur mehr!
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am 14. November 2009
Ich habe das Glück, dass ich mir dieses Buch gekauft habe ohne selber von Krebs betroffen zu sein. Ich lese es mit großer Freude, denn all die Dinge, die ich seit Jahren in meiner Ernährung betreibe, finde ich hier wieder. Ich glaube gerne, dass die ganzen verarbeiteten und künstlichen Lebensmittel unabsehbare Folgen für unseren Körper haben, und dass man zu den ursprünglichen und unveränderten Lebensmitteln- Fleisch aus artgerechter Haltung und in Bio- Qualität, Obst und Gemüse aus Bio- Anbau zurückkehren sollte erscheint mir mehr als logisch. Eine kohelhydratarme Ernährung ist meiner Meinung nach- zu den positiven Auswirkungen auf schon bestehende Erkrankungen- der einzige Weg, in der heutigen Zeit schlank zu werden und auch zu bleiben. Auch wenn es hier kritische Stimmen gibt: Dieses Buch ist eine hervorragende Grundlage für JEDEN der isst, und damit für uns alle! Die meisten Menschen wissen überhaupt nicht was sie ihrem Körper antun und essen wenn sie Hunger haben eben eine Pizza und trinken wenn sie Durst haben eben eine Cola- ohne die verheerenden Folgen für ihren Körper zu begreifen. Du bist was du isst- aus Cola und Weißmehlbrötchen kann keine hochwertige Körperzusammensetzung entstehen!!! Wenn die Menschen der zivilisierten Länder (die in genau dem Punkt äußerst unzivilisiert und unterentwickelt sind!) die Grundlagen, die dieses Buch anschaulich und leserfreundlich vermittelt, beherzigen würden hätten wir einen deutlich geringeren Krankenstand und viel mehr gesunde und schlanke und glücklichere Menschen. Ich wünsche dem Autor, dass sein Buch eine große Verbreitung und Beachtung findet, und dass Eltern schon ihre kleinen Kinder auf vernünftige ernährungsphysiologische Beine stellen- hier ist das perfekte Schulbuch und Nachschlagewerk!!!
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am 8. Januar 2010
Mir ist erst beim Lesen des Buches klar geworden, dass Krebs nicht alle Organe des Menschen gleich häufig trifft. Ich hatte vorher noch nie von Herzkrebs gehört oder gelesen. Mir war auch nicht klar, dass noch kein Krebsforscher vor Dr. Coy eine schlüssige Antwort auf die Frage hatte, weshalb fast niemand an Herzkrebs stirbt. Die Antwort, die Dr. Coy gibt, ist genial einfach und hat eine große Bedeutung für den Schutz vor Krebs. Mit dieser Strategie kann jeder selbst aktiv werden und seinen Körper vor Krebs schützen. Besonders gut hat mir die große Auswahl an Rezepten gefallen. Die meisten davon habe ich inzwischen ausprobiert. Diese sind einfach umzusetzen und die Gerichte schmecken sehr gut. Genial fand ich auch die Rezepte für Kuchen und Desserts. Ich fühle mich seitdem leistungsfähiger und einfach besser. Dass Dr. Coy mit seiner Firma TAVARLIN Lebensmittel für die Umsetzung seines Konzeptes anbietet, stört mich nicht. Jeder sollte für sich entscheiden, ob er diese Lebensmittel kauft.
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am 5. Januar 2010
Hemmung des Zuckerstoffwechsels in Krebszellen als Ansatzpunkt neuer Krebstherapien durch Forschungsgruppe der Johns Hopkins Universität bestätigt

Schon lange vermutete epigenetische Veränderungen in der Methylierung von Promotoren konnten nun als Ursache der Aktivierung von Proto-Onkogenen in Krebszellen nachgewiesen werden. Die Forschungsgruppe von Joseph Pelicano identifizierte durch gezielte Demethylierung das Gen Transketolase-like 1 (TKTL1) als ein in Krebszellen stark aktiviertes Gen. Transketolasen kontrollieren den nichtoxidativen Zuckerstoffwechsel in Krebszellen. Die Schlüsselrolle des TKTL1-Gens für Krebszellen wurde sowohl durch Aktivierung als auch durch Hemmung des TKTL1-Gens bestätigt. Die Expression von TKTL1 in Krebszellen, die nur wenig oder kein TKTL1 exprimierten, führte zu einem signifikant verstärktem Wachstum. Die Hemmung von TKTL1 in Krebszellen mit hoher TKTL1-Aktivität führte zu einer dramatischen Abnahme der Größe und Anzahl der gebildeten Tumor-Kolonien. Damit konnte gezeigt werden, dass das TKTL1-Gen ein geeigneter Angriffspunkt zur Therapie von Krebs darstellt.

Eine internationale Forschergruppe um Natalie Serkova konnte des Weiteren zeigen, dass auch die Aktivierung des Zuckerstoffwechsels bei Leukämien eine entscheidende Rolle spielt. Die Therapie mit dem Tyrosinkinaseinhibitor Imatinib (Handelsname Glivec) stellt eines der wichtigsten Fortschritte in der Krebstherapie der letzten Jahre dar, da ein Großteil der Patienten mit chronisch myeloischer Leukämie (CML) durch eine Behandlung mit Imatinib auch 5 Jahre nach Ausbruch der Erkrankung noch am Leben ist. Probleme treten aber insbesondere dann auf, wenn Krebszellen eine Resistenz gegen dieses Medikament entwickeln. Gegen Imatinib resistente Krebszellen zeichneten sich durch eine hohe Zuckeraufnahme (Glukose) und eine verstärkte Milchsäureproduktion aus. Die Umschaltung der Energieproduktion von der Verbrennung von Zucker zu einer Vergärung zu Milchsäure (Warburg-Effekt) eignet sich damit für eine frühzeitige Detektion einer Imatinib-Resistenz. Die Hemmung dieser Zuckervergärung stellt darüber hinaus auch einen Angriffspunkt zur Durchbrechung der Resistenz gegen eine Therapie mit Imatinib dar.

Integrative Discovery of Epigenetically Derepressed Cancer Testis Antigens in NSCLC
PLoS ONE, Dec 2009 4(12): e8189

Coordinated activation of candidate proto-oncogenes and cancer testes antigens via promoter demethylation in head and neck cancer and lung cancer
PLoS One, Jan 2009; 4(3): e4961

Abnormalities in Glucose Uptake and Metabolism in Imatinib-Resistant Human BCR-ABL-Positive Cells
Clin. Cancer Res., May 2009; 15: 3442-3450
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am 25. Februar 2010
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich zum einen mich bereits seit 2,5 Jahren kohlenhydratarm ernähre mit der LOGI-Methode nach Dr. Worm, zum anderen haben wir leider einen akuten Krebsfall in der Familie, und so interessierte mich der Zusammenhang zwischen Ernährung und der Krankheit sehr. Gerade hinsichtlich Ernährung habe ich inzwischen eine sehr umfangreiche Bibliothek zu Hause.

Zusammenfassend möchte ich sagen, dass die Ernährungsform nun wirklich nicht neu ist. Neu sind allerdings die Zusammenhänge, die Dr. Coy herstellt. Wie bereits in mehreren Rezensionen angesprochen, ist vor allem der erste Teil für Laien schwere Kost. Man muss schon viel über Biologie, Medizin etc. wissen, um sich da so ohne weiteres durchzuarbeiten. Auch die Erkenntnis, dass regelmäßige Bewegung gut ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben.

Im ernährungsspezifischen Teil bleiben dann für mich zu viele Fragen offen. Warum z.B. ist ausschließlich die Isomaltulose als einziger Zuckerstoff zulässig. Zufällig wird diese dann über Internet im Tavarlin-Shop für nicht wenig Geld verkauft. Ein Schelm, der Böses dabei denkt!!! Ebenso soll man Brot, Nudeln usw. aus Einkornmehl selber herstellen, welches - welch Überraschung - ebenfalls im gleichen Shop erhältlich ist. Man soll sich hochwertig und natürlich ernähren, gleichzeitig werden jedoch Nahrungsergänzungsmittel empfohlen???? Vielleicht noch chemisch hergestellt??? Die gepriesenen Nahrungsmittel wie Kohlgemüse, Tomaten, Zwiebeln, Beeren, dunkle Schokolade, grüner Tee und Kurkuma stehen genauso im Buch "Krebszellen mögen keine Himbeeren".

Fazit: es bleibt für mich ein schlechter Nachgeschmack deswegen, weil das Buch offensichtlich darauf abzielt, die Produkte von Tavarlin zu vertreiben. Leider Gottes ist es immer noch so, dass die vielen Studien, aus denen niemand Profit schlagen kann, auch nicht an die Öffentlichkeit gebracht werden.

Denn wenn man sich hauptsächlich von biologisch angebautem Gemüse und Obst, hochwertigem, biologischem Fleisch und Fisch und den richtigen Ölen (Lein-, Oliven- und Rapsöl) ernährt, um Weißmehlprodukte und Zucker einen großen Bogen macht, dann hat nun mal niemand in der Industrie, Pharmaindustrie oder Medizin etwas davon. Die positiven Auswirkungen spürt neben dem Konsumenten nur noch der Biobauer. Und das scheint zu wenig zu sein, als dass man versuchen würde, auch von Seiten der Deutschen Gesellschaft für Ernährung die längst überholte Nahrungspyramide, die auf der Basis von Kohlenhydraten steht, endlich einmal neu zu definieren.

Ich selber fühle mich ausgesprochen gut ohne Nudeln, Brot, Reis und Kartoffeln, von ein paar seltenen Ausnahmen mal abgesehen. Ich bin stabiler, seltener krank und habe mehr Power. Für mich ist Gemüse und Obst als Basis einer Ernährung genau das Richtige. Aber DAS muss nun jeder selbst herausfinden. Dieses Buch ist dabei leider nicht hilfreich, sondern eher das Gegenteil.
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am 3. November 2009
Seit Jahrzehnten werden Unsummen an Geld in die Krebsforschung investiert- mit einem Ergebnis, das wirklich ernüchternd ist. Hier stimmt einfach die Relation nicht. Der neuste Flop- beschrieben im Juni 2009 in der FAZ: Avastin, ein Medikament, das Tumoren die Blutversorgung abschneidet und sie somit aushungern soll. In Studien, so die FAZ, wurde aber gezeigt, dass die sogenannte Angiogenesehemmung manche Tumore sogar aggressiver mache und verstärkte Metastasenbildung hervorrufen könne (siehe Frankfurter allgemeine Sonntagszeitung, 07.06.09: Eine Hoffnung stirbt Avastin hilft nicht). Warum das so ist, schildert uns ganz einleuchtend der Tumorbiologe Dr. Johannes Coy in seinem Buch. Bestimmte Krebszellen werden gegenüber der Strahlen- und Chemotherapie resistent (bestätigt vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg), was sich leider in der übermäßig hohen Sterberate von Krebspatienten widerspiegelt. Dr. Coy gibt sich mit dieser Feststellung nicht zufrieden und liefert uns gleichzeitig die Erklärung und die Lösung des Problems: diese besonders aggressiven Krebszellen ernähren sich von Glukose (Zucker). Eigentlich müsste das jedem Onkologen klar sein, denn seit etlichen Jahren werden Metastasen durch das so genannte PET- Verfahren (Positron Emissons Tomographie) lokalisiert. Und was passiert hier? Der Patient bekommt eine radioaktiv markierte Glukose (!)- Lösung verabreicht, die sich in den Metastasen anreichert und auf einer Art "Röntgenbild" sieht man dann ganz genau, wo diese im Körper des Patienten vorzufinden sind. Ein eindeutiger Hinweis darauf, dass Krebszellen Zucker mögen und auf ihn angewiesen sind, denn warum sollte sich genau hier die Glukose ansammeln? Eigentlich ganz logisch und simpel... oder? Aber die meisten Onkologen raten ihren Patienten viele Kohlenhydrate zu sich zu nehmen, um der Kachaxie (Abmagerung) vorzubeugen mit dem Ergebnis, dass viele Krebspatienten unter einem erschreckenden Untergewicht leiden und nicht wenige an den Folgen sogar versterben. Da folgt doch schon die nächste Frage: wer wird hier ernährt? Der Patient? Oder wird hier schlicht gesagt der Krebs gefüttert? Auch hierzu liefert Johannes Coy eine Antwort: Krebszellen benötigen 20 mal mehr Zucker als gesunde Zellen, können jedoch Fette und die meisten Eiweiße nicht verwenden.
Kleiner Ausflug in den Bio- Unterricht 11. Klasse: Stichwort "Zitronensäurezyklus" : Bei vollständiger Oxidation werden aus einem Molekül Glukose 36 Moleküle ATP (Energie) gewonnen. Und wenn eine gesunde Zelle Ihre Energie unter Sauerstoffverbrauch gewinnt, wird die Glukose vollständig zu Kohlenstoffdioxid und Wasser oxidiert. Die Krebszelle verhält sich anders- und das ist das tückische daran: obwohl Sauerstoff vorhanden ist, schaltet diese Ihren Stoffwechsel in die Vergärung um. Bei der Vergärung werden aus einem Molekül Glukose nur 2 Moleküle ATP gebildet- auch das haben wir bereits in der Schule gelernt. Das erklärt warum eine Krebszelle viel mehr Glukose benötigt, um auf die gleiche Energieausbeute zu kommen wie eine gesunde Zelle, die unter Verbrennung arbeitet. Das Fatale hierbei noch: unter der Vergärung- angeschaltet durch das von Dr. Coy entdeckte TKTL1- Enzym - wird Milchsäure gebildet, die bewirkt, dass das Immunsystem nicht an die Krebszellen heran kommt (die natürlichen Killerzellen sind im sauren Milieu bewegungsunfähig) und außerdem wird das Gewebe aufgelöst und der Krebs beginnt zu streuen (Metastasen werden gebildet).
Alle die hier einen Stern vergeben haben, haben die einfachsten Stoffwechselprozesse nicht verstanden oder verfolgen andere Interessen. Um nochmals auf das Avastin zu sprechen zu kommen: die Behandlungskosten belaufen sich auf 50 000 Dollar pro Jahr - der Umsatz im Jahr 2008 betrug 3,5 Milliarden (!) Euro (nachzulesen im bereits erwähnten FAZ-Artikel). Einfach lächerlich erscheinen da die Kosten für die von Dr. Coy entwickelten Öle, die in den Stoffwechsel der Krebszelle eingreifen und des Laktatdrinks, der die von den Krebszellen gebildete Milchsäure neutralisiert. Dass man den Krebs nicht aushungern kann, indem man ihm die Blutversorgung abschneidet, (im Gegenteil: durch den fehlenden Sauerstoff können die Krebszellen so richtig schön vergären) wird durch Dr. Coys Entdeckung ganz klar: aushungern kann man den Tumor indem man ihm seinen wahren Energielieferanten entzieht: Zucker!
Was haben Sie, lieber Leser, lieber Patient zu verlieren? Es handelt sich um eine Ernährungsumstellung, die mit Hilfe des Buches einfach zu realisieren ist und dabei eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität- besonders von Krebspatienten- bewirkt. Das Buch bietet abwechslungsreiche Rezepte, die leicht in der Umsetzung sind! Auch für leckere Desserts (z.B. Schwarzwälder Kirschtorte, Tiramisu, Eis etc.) oder ein kohlenhydratarmes Brot zum Selberbacken sind Rezepte vorhanden. Also worauf warten Sie noch? Geben Sie die Verantwortung für Ihr Leben nicht mit der Chipkarte an der Anmeldetheke bei Ihrem Onkologen ab, sondern denken und handeln Sie logisch! Im Übrigen kann diese Ernährungsumstellung zu jeder Standardtherapie als Ergänzung eingesetzt werden. Viele Patienten sind verzweifelt, dass sie selber nichts tun können, um einen positiven Verlauf zu unterstützen. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, nicht nur als teilnahmsloser Dritter tatenlos daneben zu stehen, sondern selbst aktiv zu werden und viel zu bewirken!
Fazit: das Buch gehört zur Pflichtlektüre- aller spätestens dann, wenn man an Krebs erkrankt ist.
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