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81 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Peter Grant - Polizist und Zauberlehrling
Eines Abends wird Constabler Peter Grant und seine Kollegin Lesley zu einem Tatort gerufen, ein Mann wurde am Covent Garden enthauptet. Zur Sicherung des Tatorts abgestellt, entdeckt Peter durch Zufall einen Mann, der sich als Zeuge entpuppt. Allerdings hat dies Ganze ein Problem: Der Zeuge ist ein Geist. Doch wie hat Peter in der Ausbildung gelernt: Erst einmal den Namen...
Veröffentlicht am 28. Dezember 2011 von Belles Leseinsel

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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Geist treibt sein Unwesen
Peter Grant hat gerade seine Ausbildung zum Police Constabler durchlaufen, nun hofft er in eine interessante Abteilung zu kommen. Insgeheim befürchtet er aber, dass er auf einen langweiligen Schreibtisch-Job abgeschoben wird. Lesley, seine Kollegin hatte da inzwischen schon mehr Glück, sie konnte ihren Traumjob schon ergattern, was Peter neidisch zur Kenntnis...
Veröffentlicht am 25. Januar 2012 von O`Hara


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81 von 90 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Peter Grant - Polizist und Zauberlehrling, 28. Dezember 2011
Von 
Belles Leseinsel (Mainz, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Eines Abends wird Constabler Peter Grant und seine Kollegin Lesley zu einem Tatort gerufen, ein Mann wurde am Covent Garden enthauptet. Zur Sicherung des Tatorts abgestellt, entdeckt Peter durch Zufall einen Mann, der sich als Zeuge entpuppt. Allerdings hat dies Ganze ein Problem: Der Zeuge ist ein Geist. Doch wie hat Peter in der Ausbildung gelernt: Erst einmal den Namen des Zeugen und seinen Bericht notieren, dann sich darüber Gedanken machen, ob es jetzt wirklich Geister gibt. Schon ein paar Tage später entscheidet sich Peters weiterer Berufsweg bei der Metropoliten Police und er sieht sich schon hinter einem Schreibtisch einen Berg Papierkram bewältigen als Inspector Nightingale Interesse an ihm zeigt und ehe es sich Peter versieht, ist der er der erste Zauberlehrling der Londoner Polizei seit 50 Jahren.

Der eigentliche Fall des enthaupteten Mannes rückt erst einmal ein wenig in den Hintergrund, wobei dieser Fall die eigentliche Geschichte des Fantasykrimis ist und sich noch äußerst komplex entwickelt. Zuerst jedoch lernt Peter, wie man in London Vampire beseitigt, ein Wehrlicht zaubert, explodierenden Äpfeln ausweicht und durchleidet so manche Lateinstunde. Und dann ist da ja noch der Revierstreit zwischen Mama Themse und Vater Themse, bei dem Peter vermitteln soll. Ja, richtig gelesen, Wassergötter gibt es wirklich und diese Gottheiten haben auch noch Töchter und Söhne. Und an einer Tochter hat Peter bald mehr Interesse als es Mama Themse lieb ist und Ärger ist hier vorprogrammiert.

Zauberlehrling Peter erzählt seine Geschichte selbst und so ist auch der Sprachstil modern, manchmal etwas flapsig und durchsetzt mit einem herrlich schrägen und oft auch bissigen Humor. Peter hat sich zwischenzeitlich auch damit abgefunden, dass er von seinem Meister Nightingale nicht alle Fragen sofort beantwortet bekommt und so nimmt er es einfach hin, dass Gottheiten, Vampire, Wiedergänger und Geister in London leben. Zumal es auch für die Führungsriege bei der Metropoliten Police dies etwas völlig normales zu sein scheint. Und so ist man als Leser bald gar nicht mehr verwundert, als man feststellt, dass das Hausmädchen Molly eine Vorliebe für rohes Fleisch hat und auch sonst ziemlich skurril in ihrem Auftreten ist.

Ben Aaronovitch hat mit seinem Debütroman einen zumeist spannenden, herrlich skurrilen, fantasievollen und fesselnden Fantasykrimi geschrieben, der einfach von der ersten Seite an bestens unterhält. Absolut gelungen finde ich auch die Ortswahl für diesen Krimi, den wo passen Geister und Gespenster besser hin als in das geschichtsträchtige Flair von London mit seinen nebligen und verregneten Wetter. Dies alles verleiht dem Krimi eine atmosphärische Dichte, die perfekt zur Stimmung des Buches passt.

Die Charaktere sind bis in die kleinste Nebenrolle facettenreich beschrieben und überraschen oftmals in ihrem Verhalten. Irgendwie hat jeder so seine kleinen bis großen Macken und wirkt nur auf den ersten Blick normal. Gerade der nüchtern denkende, manchmal etwas in Gedanken versunkene und mit einem guten Schuss herrlich trockenem Humor ausgestattete Peter ist einem sofort sympathisch. Seine Mutter ist eine Afrikanerin aus Sierra Leona und sein Vater ein drogenabhängiger Jazzmusiker. Mit diesen Voraussetzungen konnte Peter ja nur Polizist werden. Besonders gefallen hat mir allerdings das Hausmädchen Molly. Sie wirkt äußerst geheimnisvoll, verschroben und da im Juli 2012 bereits der nächste Band Schwarzer Mond über Soho: Roman veröffentlicht wird, hoffe ich sehr, dass ihre Rolle noch ein wenig ausgebaut wird.

Fazit: Ein komplex angelegter und voll Fantasie versehener spannender Krimi, der durch seinen überaus sympathischen Protagonisten und einem wunderbaren Humor überzeugt.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Flussgötter, mörderische Geister und britischer Humor, 28. Januar 2014
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Ben Aaronovitchs Roman „Die Flüsse von London“ stand lange in meinem Regal, bevor ich mich dazu entschied, es mir vorzunehmen. Aaronovitch war mir bis dahin komplett unbekannt, was allerdings nicht verwunderlich ist: „Die Flüsse von London“ ist sein erster Roman, der auf dem deutschen Markt veröffentlich wurde. Vorher arbeitete der gebürtige Londoner hauptsächlich als Drehbuchautor, unter anderem für die Serien Doctor Who, Jupiter Moon, Casualty und Dark Knight.

Angesichts seines Geburtsortes ist es nicht überraschend, dass Aaronovitch London als Setting für seine Urban Fantasy – Reihe um den Police Constable und Zauberlehrling Peter Grant wählte. Dieser stöbert während einer scheinbar ganz normalen Mordermittlung den einzigen Augenzeugen der Tat auf. Es gibt nur ein Problem mit dem Zeugen: er ist ein Geist. Es ist diese Begegnung, die Peters Leben drastisch verändert, wird er doch kurzerhand in die Einheit von Inspector Thomas Nightingale versetzt und findet sich als Londons erster Zauberlehrling seit 50 Jahren wieder. Plötzlich muss er sich damit abfinden, dass sich in London Götter, Vampire und Geister tummeln und dann ist da ja auch immer noch der Mordfall, hinter dem weit mehr steckt, als zu Beginn angenommen.

„Die Flüsse von London“ stellt einen völlig anderen Vertreter des Genres Urban Fantasy dar als all die Romane mit einer starken Heldin im Mittelpunkt. Es beginnt schon damit, dass der Protagonist Peter Grant kein typischer Held ist. Er ist kein Charakter von dem man erwarten würde, dass er den Tag rettet, genau genommen ist er nicht mal ein besonders herausragender Polizist. Was ihn trotzdem außergewöhnlich macht, ist seine intelligente Neugier und die Liebe zu Details. Sein Blick auf die Welt inklusive all ihren übernatürlichen Erscheinungsformen gleicht dem Blick durch ein Mikroskop; Grant interessiert sich immer für das Wie und Warum. Aaronovitch versäumt es nicht, ihn dadurch als leicht ablenkbar darzustellen; eine Eigenschaft, die ihm zwar manchmal zum Nachteil gereicht, ihn jedoch auch umso sympathischer und real wirken lässt.
Peters Umgang mit dem Übernatürlichen selbst lässt sich am besten mit einer lässigen Nonchalance beschreiben, für mich ein absolutes Highlight des Buches. Nie flippt er aus, nie reagiert er hysterisch; er nimmt die Dinge einfach, wie sie sind und hat nur wenig Schwierigkeiten, diese in sein Weltbild zu integrieren, wie erschreckend sie auch sein mögen. Ich fand es unglaublich erfrischend, dass es keine einzige Situation gibt, in der Peter eine Sinnkrise bekommt und sich unter Wut und Tränen fragt, wo das alles hinführt, was es bedeutet und wie er damit zurecht kommen soll.
Diese Gelassenheit wird noch unterstrichen durch den wunderbaren und unaufdringlichen britischen Humor, der den Leser das ganze Buch über begleitet. Ben Aaronovitch schildert alle Ereignisse ironisch trocken und mit einer gehörigen Portion Galgenhumor; ich konnte gar nicht anders, als immer wieder laut aufzulachen.
Die Hauptlinie der Handlung an sich ist – von der übernatürlichen Komponente einmal abgesehen – ein typischer und spannender Kriminalfall; der Leser begibt sich zusammen mit Grant auf die Suche nach einem durchgedrehten Mörder, der ganz eigene Motive für seine Taten hat. Dabei gefiel mir sehr gut, dass man immer genau auf dem gleichen Stand bleibt wie Peter. Leser und Protagonist befinden sich dadurch auf Augenhöhe; man teilt seine Verwirrung, seine Unwissenheit, aber auch seine bereits erwähnte Neugier und das Bedürfnis, den Täter unbedingt schnappen zu wollen. Die meisten Krimis und Thriller bringen den Leser in eine dem Protagonisten gegenüber privilegierte Position; oft weiß man mehr als der Ermittler, weil ganze Kapitel aus Sicht des Mörder geschrieben sind. Das ist in „Die Flüsse von London“ nicht der Fall, man brütet quasi neben Peter über den Hinweisen und versucht, das Rätsel zu lösen. Dadurch entsteht eine ganz besondere Ebene der Identifikation und Sympathie.

Nach der Lektüre von „Die Flüsse von London“ bin ich zum Aaronovitch-Fan mutiert; zum Glück sind bereits zwei weitere Bände um Peter Grant in Deutschland erschienen, der vierte Band folgt im Mai. Ich kann dieses Buch nur wärmstens Liebhabern des englischen Humors empfehlen, die keine Schwierigkeiten haben, sich vorzustellen, dass London noch vielseitiger ist als bisher angenommen. Ich bin sehr erleichtert, dass das Genre Urban Fantasy doch noch Romane hervorbringt, die völlig frei von Klischees und Stereotypen sind und wohl bekannten Stoff humoristisch neu schreiben. Ben Aaronovitch hat mich so umfassend überzeugt, dass ich „Die Flüsse von London“ direkt an meine Eltern weitergereicht und darauf bestanden habe, dass sie es auch lesen. Persönlich freue ich mich bereits jetzt auf weitere Abenteuer mit Peter, Lesley und den Flussgöttern Londons.
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Geist treibt sein Unwesen, 25. Januar 2012
Von 
O`Hara "scarleth" (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
Peter Grant hat gerade seine Ausbildung zum Police Constabler durchlaufen, nun hofft er in eine interessante Abteilung zu kommen. Insgeheim befürchtet er aber, dass er auf einen langweiligen Schreibtisch-Job abgeschoben wird. Lesley, seine Kollegin hatte da inzwischen schon mehr Glück, sie konnte ihren Traumjob schon ergattern, was Peter neidisch zur Kenntnis nimmt.

Es ändert sich alles, als Peter Grant zu einem Tatort in Covent Garden gerufen wird, einem unbescholtenen Bürger wurde einfach so der Kopf abgeschlagen. Peter trifft sogar auf einen Zeugen, der nähere Angaben zum Verbrechen machen kann. Aber bald dämmert ihn, dass dieser Zeuge wohl ein Geist sein muss, den nur er allein zu sehen bekommt.
So wird Peter dem Polizeiinspektor Thomas Nightingale, einen der letzten Zauberer von England zugeteilt. Bei ihm soll er in die Lehre gehen und die Grundlagen der Magie lernen.

Eigentlich werden in diesem Buch zwei Geschichten erzählt, einmal dreht sich alles um die Aufklärung der rätselhaften Morde. Der andere Teil dreht sich um die Befriedung und Waffenstillstand von Themsegott- und Göttin. Flussgötter ins Spiel zu bringen, ist zwar ein interessanter Einfall, hat aber mit dem anderen Handlungsstrang rein gar nichts zu tun und ist somit für mich ziemlich überflüssig, da der Autor die Teile nicht miteinander verflechten konnte. Es sind äußerst zivilisierte Flussgötter und tragen somit auch wenig für die Spannung der Geschichte bei.

Die (magische) Krimigeschichte konnte mich auch nur teilweise überzeugen. Der Autor hat zwar einen humorvollen, flüssigen Schreibstil, aber durchgehende Spannung konnte er nicht bieten. So steuerte der Krimiteil in der Oper zu einem vorgezogenen Höhepunkt, um dann beim eigentlichen Finale den Leser enttäuscht zurückzulassen. Ein banales Finale, da hat es sich der Autor doch recht leicht gemacht.
Insgesamt gesehen eine nette Unterhaltung, aber sicherlich noch steigerungsfähig.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Da fehlt etwas - zB. die Spannung, 9. Oktober 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Man hat mir beigebracht, dass man bei Beurteilungen immer mit dem Positiven anfangen soll.

Also: Das Buch ist ein einem lockeren und geschliffenem Stil verfasst. Der Autor beschreibt bildhaft (wie es für Drehbücher nötig ist) und hat manchen lustigen Einfall bei Situation und Dialogen. Endlich die begehrte Frau im Bett zu haben und mit ihr zu schlafen (mit ihr zu schlafen!) - das hat was, und wird (wie es sich für britischen Humor gehört) völlig unspektakulär, aber gekonnt serviert.

Zum Schreibstil ein Detail:
Da sind zwei Frauen, in jeder Beziehung sehr unterschiedlich, die den Helden zeitgleich begleiten. Der Autor schafft es, allein durch die wörtliche Rede klarzustellen, ob Beverly oder Lesley etwas gesagt hat, die eine formuliert Sätze so, die andere anders. Perfekt!

Ich lese immer 20 min, zweimal am Tag, dann steige ich aus der S-Bahn aus. Die ersten Tage habe ich mich auf die Fortsetzung gefreut. Einige Tage habe ich aus Gewohnheit weitergelesen, dann das Buch zurückgegeben ohne das Ende abzuwarten.

Die Geschichte wird, vielleicht durch unendlich viele Nebengeschichten, irgendwann so unspannend und langweilig, dass ich nicht mehr weiterlesen wollte.

Schade. Der Einstieg gefiel mir.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Peter Grant Bd. 1, 31. Oktober 2013
Von 
Melanie Ludes "Leseratte" (Kaiserslautern, Rheinland - Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Durch positive Rezensionen wurde ich auf das Buch aufmerksam und nun hab ich es gelesene.

Inhaltsangabe (Quelle dtv Verlag): Peter Grant ist frischgebackener Police Constable in London. Eines Nachts wird er nach Covent Garden zum Tatort eines grausigen Mordes beordert. Dort begegnet er einem Geist, der behauptet, Zeuge des Mordes gewesen zu sein. Peters Hang zum Magischen und seine Begegnung mit dem Übernatürlichen ruft den letzten Zauberer Englands auf den Plan: seinen Vorgesetzten, Polizeiinspektor Thomas Nightingale. Der führt Peter in die Grundlagen der Magie ein. Ab jetzt wird Peters Leben um einiges komplizierter.

Meine Einschätzung:
Vorneweg sei gesagt, dass ich mir mehr erhofft hatte - ich bin etwas enttäuscht von dem Buch.
Doch lasst mich vorne anfangen.

Keine Frage, der Schreibstil ist gut und leicht zu lesen.
Doch das ist auch schon alles - Aaronovitch kreiirt gelegentliche lustige Begebenenheiten, die mich nicht so überzeugen konnten.
Der Spannungsbogen ist irgendwie lapprig, wenn ihr versteht was ich meine.
Zu Anfang konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen, es war spannend und interessant, doch dann leierte alles etwas aus. Die Spannung nahm ab und wurde weniger fesselnd.
Ich gestehe, dass ich die letzten 100 Seiten fast nur noch gebrowsed habe.

Die Charaktere sind ganz nett und recht sympathisch, doch ich konnte einfach nichts mit diesem ganzen Zauberer/Zaubererlehrling anfangen. Ich konnte es nicht so recht in Einklang bringen mit der Polizeiarbeit. Es wirkte auf mich, ab etwa der Mitte des Buches, etwas unausreift.
Peter Grant und Nightingale wirkten selbst nach fast 480 Seiten blass und leblos auf mich. Sicher, Nightingale ist der mysteriöse Zauberer (er darf noch etwas verschwommen rüber kommen). Doch bei Peter, trotz seiner zahlreichen Hintergrundgeschichten zu sich selbst und seinen Eltern, bleibt er blass und uninteressant. Er ist ein leicht ablenkbarer und lenkbarer junger Mann, der auch nicht sonderlich sympathisch wirkt.

Insgesamt betrachtet ist meine Rezension sehr dürftig, doch ich kann nur schwer meine Eindrücke in Worte fassen. Schade nur, dass mich das Buch nicht überzeugen konnte.

Alles in Allem betrachtet ein sehr schwacher Auftakt zu einer Trilogie, die zwar viel Potenzial hat, aber mich nicht überzeugen konnte.

Mein Fazit:
3 Sterne - aus gutem Willen, weil die Idee ím Grunde nicht schlecht ist.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zäh......, 5. August 2013
Von 
Kleinerhobbit33 (Worms) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Ich hatte das Buch schon länger auf meiner Lesewunschliste und stellte nach der Anschaffung eines Kindle Paperwhite erfreut fest dass es dieses in der Kindle Leihbücherei gibt. Also runtergeladen und vorfreudigst angefangen zu lesen. Das Buch fängt eigentlich auch interessant und spannend an.

Leider kann der Autor den Spannungsbogen dann nicht wirklich halten und irgendwann hat man das Gefühl dass er in der Mitte des Buches gar nicht mehr so recht weiß wo er hin will mit seiner Geschichte. Und auch an anderen Dingen krankt es, die Kapitel sind meines erachtens viel zu lang und lesen sich, besonders im Mittelteil, doch ziemlich zäh. Und auch der für mich wichtigste Teil, die Magie, kommt viel zu kurz und entwickwelt leider auch keine magischen Momente.

Im letzten Drittel des Buch wird es dann auch ein wenig spannender und direkter und rettet die Geschichte noch zu einem, für mich, versöhnlichen Ende.

In den Figuren steckt meines erachtens sehr viel Potenzial und drum gebe ich dem Autor und dem zweiten Band eine Chance. Ich hätte gerne 2,5 Sterne gegeben und runde deswegen auf drei auf.
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19 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gegen Ende ein wenig konfus... leider, 10. Mai 2012
Von 
Janie (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Vine Kundenrezension eines kostenfreien Produkts (Was ist das?)
So ein bezauberndes Buch war mein Hauptgedanke beim Lesen dieses wirklich schönen Fantasykriminalromans für Erwachsene. Ein bißchen Magie, ein bißchen Spannung, ein wenig platzende Köpfe, Vampire, Götter, Liebe, Eifersucht, Geister. Herrlich, am Liebsten wäre ich in den Flüssen versunken und nie wieder aufgetaucht. Der Stil ist allerdings durchaus kein wirklich einfacher, es läßt sich nicht rasch weglesen, sondern verlangt die Aufmerksamkeit des Lesers und zwar die komplette, immer wieder macht der Autor Gedankensprünge oder flitzt von einer Szene zu einer anderen, deren Zusammenhang man erst später erkennt. Für mich nicht dramatisch, sondern irgendwie reizvoll.
Gegen Ende des Buches scheint er jedoch irgendwie zu viele lose Enden zusammenführen zu wollen und verliert ein wenig den Faden oder die Bodenhaftung, macht aber nichts, ich habe es trotzdem mit Begeisterung gelesen und hoffe auf ein baldiges Wiedersehen mit Mutter Themse und Vater Themse, Molly, Beverley, Lesley und Peter.
Anmerken möchte ich, daß es sich hier trotz des irgendwie putzigen Covers ganz klar nicht um ein Jugendbuch handelt und jüngere Leser vermutlich eher etwas verstört wären, bzw. sicherlich auch die ein oder andere nette schlüpfrige Anspielung nicht verstehen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Einmal etwas ganz anderes., 17. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Es war für mich das 1. Mal, daß ich einen britischen Fantasie-Krimi gelesen habe.
Er hat mir gefallen. Manchmal musste ich sehr aufmerksam lesen, weil die komplizierten
Erklärungen in verschiedenen Situationen mit Themse Vater und Themse Mutter und deren
Flüsse-Kinder etwas anstrengend sind. Die Figur der Molly mit ihrer mystischen Art hat mir sehr gut gefallen
Für mich hätte es noch etwas spannender sein dürfen. Viele Rezensenten fanden den Humor gut.
Da muss ich leider passen. Ich lache zwar gern und leicht, hier jedoch fand ich nichts Lustiges.
Nach ein paar Büchern dazwischen werde ich sicher die Fortsetzung lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein trotteliger Zauberlehrling und die magische Welt Londons, 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Die Geschichte dreht sich hier um Constabler Peter Grant, bei dem sich nicht nur der Leser wunder, wie er Polizist werden konnte, weshalb man ihn am liebsten auch hinter einen Schreibtisch arbeiten lassen würde. Er ist ein naiver Tollpatsch, was ihm seine Arbeit erschwert, aber ihn vor allem sympathisch macht. Welcher andere würde auch einfach mal so einen Geist als Zeugen befragen, als wäre es das normalste der Welt. So geschieht es auch, dass er doch nicht hinter einem Schreibtisch, sondern als Zauberlehrling endet, bei dem einzigen anderen Magier in London. Thomas Nightingale bietet einen angenehmen Kontrast zu Peter und ist deshalb ebenso liebenswert wie er. Er ist ein älterer Mann mit Stock und Anzug, also genau so, wie man sich einen englischen Gentleman vorstellt. Er ist sehr weise und wird zu einer Art Vaterfigur für Peter. Aber natürlich birgt auch er ein Geheimnis, das aber wenig überraschend ist. Die Kombination aus diesen passt einfach, was diesem Buch auch einen gewissen Reiz verleiht. Man kann sich die beiden richtig gut in einem Film oder einer Serie vorstellen.
Der Rahmen der alle Handlung bildet hier die Enthauptung eines Mannes, doch werden hier noch viel mehr Geschichten in eineinader verflochten. So muss Peter nicht nur den Umgang mit Magie lernen, was den einen oder anderen Lacher bereithält, sondern muss sich auch noch mit den beiden rivalisierenden Familien der Themsegottheiten herumschlagen, die schon sehr nervig sein können. Leider verliert sich die Geschichte zeitweise in der Vielzahl von Handlungen und wirkt dadurch manchmal wirklich langatmig. Besonders die Geschichte um die Themsegötter hemmt die Spannung des eigentlichen Mordes, der viel zu lange nur im Hintergrund dahinplätschert. Zum Ende hin wird dies wieder besser und auch der Lesefluss steigt deutlich an.
Besonders gut gefallen hat mir aber dennoch die Mischung aus Fantasy und Krimi, da es sich hier nicht um die üblichen Fantasyfiguren handelt, die man so schon tausendmal erlebt hat. (Nagut so neue sind Geister jetzt nun auch nicht) Es wirkt erfrischend anders. Außerdem ist London genau die richtige Stadt für eine solche Geschichte, da man ihr diese mystische zweite Welt absolut abkauft.
Der Schreibstil ist wirklich angenehm und vor allem sehr lustig. Der Autor schafft es den Leser zu begeistern und in diese bunte, magische Welt hineinzuziehen.

Fazit:
Ich bin ein großer Fan von Urban-Fantasy, Krimis und alles Britische, weshalb ich dieses Buch einfach lesen musste. Leider muss ich vielen Kritikern des Buches in einem Punkt zustimmen, da es sich zur Mitte hin leider tatsächlich selbst in der Geschichte verliert. Zum Ende wird dies aber besser, weshalb man das Buch auf keinen Fall in der Mitte abbrechen sollte, Meine Hoffnungen liegen in den folgenden Bänden, die ich definitiv auch lesen werde, da Ben Aaronovitch einen angenehmen Schreibstil und wirklich gute Ideen hat.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannend, skurril und fantasiereich, 23. Januar 2014
Von 
Hanna91 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die Flüsse von London: Roman (Taschenbuch)
Peter Grants Anwärterzeit bei der Metropolitan Police in London steht kurz vor ihrem Ende, da trifft er am Schauplatz eines Mordes auf einen Geist, der die Tat beobachtet haben will. Peter kann kaum glauben, was er da sieht. Am nächsten Tag erfährt er, dass er seine weitere Laufbahn mit einem Schreibtischjob bestreiten soll. Das ist so gar nicht die Zukunft, die Peter sich erhofft hat. Bei seinen Versuchen, den Geist wiederzufinden, begegnet er jedoch Chief Inspektor Thomas Nightingale – und wird kurz darauf zu dessen neuem Mitarbeiter im Feldeinsatz. Nightingale beschäftigt sich als Polizist mit übernatürlichen Angelegenheiten, und so wird Peter zum Zauberlehrling. Er lernt Magie zu wirken, muss eine Mordserie aufklären und Nebenher auch noch den Streit zwischen Flussgöttern schlichten…

Das Cover des Buches ist mit einem Stadtplan von London, durch den eine blutrote Themse fließt, ansprechend gestaltet. Die Lupe deutet auf im Buch stattfindende Ermittlungen hin und vom Klappentext versprach ich mir eine Mischung aus Fantasy und Krimi. Diese Mischung wird bereits auf den ersten Seiten gelungen umgesetzt. Während Peter ganz normale, ordentliche Polizeiarbeit ausführen will, trifft er auf einen Geist und kann selbst gar nicht glauben, dass es so etwas geben soll. Ich wurde als Leserin in der Realität abgeholt und lernte gemeinsam mit Peter schrittweise mehr über all das Übernatürliche, das im London dieses Buches gibt.

Das Buch hält auch im weiteren Verlauf die Balance zwischen der Spannung eines Krimis und skurriler Fantasy. Durch die ganze Handlung zieht sich eine Mordserie, bei der es auch häufiger brutal und blutig zugeht, sodass das Buch trotz eventuell in die Irre führender Zauberlehrling-Thematik klar für Erwachsene gedacht ist. Durch die Zusammenarbeit mit der „normalen“ Mordkommission wird hier auch durchaus einiges an gewohnter Ermittlungsarbeit geleistet. Die Fantasyelemente sind gleichzeitig aber stark ausgeprägt – bei der Mordserie hat etwas Übernatürliches seine Hände im Spiel, außerdem wird Peters Magietraining beschrieben sowie diverse rein Übernatürliche Angelegenheiten, die er regeln muss und bei denen es auch häufiger humorvoll zugeht. Mich konnte diese Mischung voll überzeugen.

Mit dem Protagonisten Peter Grant hat Ben Aaronovitch einen zugänglichen, sympathischen Charakter geschaffen, in den man sich gut hineinversetzen kann. Sein Vorgesetzter Nightingale wirkt mysteriös und lässt mich noch mit einigen Fragen bezüglich seiner Vergangenheit zurück. Mit Lesley und Beverley hat der eher schüchterne Peter außerdem gleich zwei hübsche Damen, die ihn bei seinen Ermittlungen unterstützen und durch eigene Verstrickungen dafür sorgen, dass die Handlung abwechslungsreich bleibt.

Die Ermittlungen bezüglich der Mordserie ziehen sich durch das ganze Buch, werden aber immer wieder durch andere Thematiken unterbrochen. So ließ die Spannung durch längere Abschweifungen immer wieder etwas nach und wich skurrilen oder humorvollen Szenen. Zum Ende hin spitzt sich die Situation immer weiter zu und führt zu einem relativ frühen Höhepunkt, zu dem die eigentliche Auflösung etwas blasser erscheint. Diese war außerdem nicht intuitiv verständlich und ich musste nochmal zurückblättern, um alles verstehen zu können. Der Genremix und die Charaktere haben mir insgesamt aber sehr gefallen, sodass ich die Serie gerne weiterlese.

„Die Flüsse von London“ bietet einen Genremix der eher ungewohnten Art: Eine Kriminalhandlung für Erwachsene wird mit Fantasy-Elementen verknüpft. Wer diese Idee interessant findet, sollte das Buch unbedingt ausprobieren, denn tolle Charaktere und eine Mischung aus spannenden, skurrilen und humorvollen Szenen sorgte bei mir für großes Lesevergnügen. Auch London-Fans kommen auf ihre Kosten. Ich werde die Serie ganz sicher weiterverfolgen und bald den zweiten Teil, „Schwarzer Mond über Soho“, lesen.
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Die Flüsse von London
Die Flüsse von London von Ben Aaronovitch (Audio CD - 24. August 2012)
EUR 14,99
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