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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat Spaß gemacht, jedoch fehlt mir noch der letzte Funken
Eye-Candy:

Ich finde das Cover gutgewählt und interessant gestaltet. Da in dieser Dystopie die Natur eine wichtige Rolle spielt (jedoch nicht im Vordergrund steht), kann man eine Pflanze bzw. das Blatt einer Pflanze, als Motiv nehmen. Der Buchrrücken gefällt mir ganz besonders gut. Die vielen kleinen Waben sehen toll aus.

Inhalt:...
Vor 2 Monaten von Carly Gencer veröffentlicht

versus
19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für mich zu konstruiert und deutlich schwächer als die vorherigen Werke...Parallelen zu "Die Tribute von Panem"
Habe lange gezögert diese kontroverse Rezi abzugeben, da alle anderen doch sehr überschwenglich sind und ich mich gefragt habe, warum imeine Meinung doch so deutlich abweicht, aber persönliche Meinung ist eben persönliche Meinung, daher hier mein feedback.
Vorab möchte ich erwähnen, daß ich ein absoluter (!) Fan der vorherigen...
Vor 21 Monaten von C. Herzberg veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieses Buch hat Spaß gemacht, jedoch fehlt mir noch der letzte Funken, 23. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verratenen (Gebundene Ausgabe)
Eye-Candy:

Ich finde das Cover gutgewählt und interessant gestaltet. Da in dieser Dystopie die Natur eine wichtige Rolle spielt (jedoch nicht im Vordergrund steht), kann man eine Pflanze bzw. das Blatt einer Pflanze, als Motiv nehmen. Der Buchrrücken gefällt mir ganz besonders gut. Die vielen kleinen Waben sehen toll aus.

Inhalt:

Eine typische Dystopie, mit Sphären, einer zerstörten Umwelt und Menschen, die in den Sphären leben und Menschen, die in der Außenwelt leben. Beide Gruppen können sich nicht leiden uns stehen mehr oder weniger in Krieg miteinander.

Um zukünftige Führungspersonen für die Sphären zu finden, werden die Jugendlichen bis zu ihrem 18 / 19 Lebensjahr in der Akademie unterrichtet. Dabei kann man sich auf bestimmte Themen spezialisieren. Je nach dem, wie gut man ist, bekommt man eine Nummer zugeteilt. Die Nummern, die unter 70 liegen, haben eine sehr gute Chance auf eine tolle Karriere im Sphärensystem. Diejenigen, die im Hunderterberreich liegen, arbeiten in schlechteren Sphären und haben so gut wie keine Aufstiegschancen.

Ria, die Nummer 7 der Akademie, ist sich sicher, dass sie eine Führungsposition ergattern wird. Sie ist sich sicher, dass ihr Freund, die Nummer 1, Präsident wird. Sie glaubt an das System und ist mit ihrem Leben zufrieden, bis sie eines Tages zwei ihrer Mentoren dabei belauscht, wie sie über Verräter reden. Anscheinend wollen diese Verräter eine Verschwörung planen und das Sphärensystem stürzen. Ria ist schockiert, noch schokiert ist sie, als unter den genannten Namen ihrer dabei ist …

Meine Meinung:

Erebos und Saeculum von Ursula Poznanski habe ich verschlungen. Vorallem Erebos hatte eine solche Sogwirkung auf mich, dass ich das Buch an einem Tag ausgelesen hatte.

Obwohl ich mit der Schreibweise der Autorin vertraut bin, hatte ich Bedenken bezüglich Die Verratenen. Bisher hatte Ursula Poznanski nur Thriller geschrieben. Wie würde sie sich mit einer Dystopie schlagen?

Ziemlich gut, lautet die Antwort.

Das Buch wird aus der Ich-Perspektive und im Präsens von der Protagonistin Ria erzählt.

Nach dem typischen Verlorensein-Gefühl, die Dystopie-Anfänge immer haben, findet man sehr schnell in die Handlung hinein. Schnell steigt die Spannung an, sodass relativ früh klar wird, in welche Richtung sich das Ganze logisch entwickeln muss. Hier hatte ich ein kleines Deja-vù, da mich einiges an Gebannt und Breathe erinnert hat. Es hat sich angefühlt wie nach Schema. Zum Glück hielt das nicht lange an.

Ria ist eine tolle Protagonistin, dennoch hat es ein Weilchen gedauert, bis ich mich mit ihr identifizieren konnte. Sie ist sehr analytisch, was mir tatsächlich gefallen hat. Dadurch wirkt sie nicht wie eine typische Protagonistin. Sie ist abgeklärt, selbstbewusst und misstrauisch. Anstatt herumzuheulen, reißt sie sich zusammen und bringt die Handlung weiter. Warum hat es dennoch so lange gedauert, bis ich eine Verbindung zu ihr aufbauen konnte?

Ihr fehlte eine sehr lange Zeit das gewisse Etwas, das einen Charakter zu etwas Besonderem macht. Ihr hat das Menschliche gefehlt. Später wurde es auch hier besser.

Neben Ria gibt es noch eine Menge andere Charaktere. Mit ihr flüchten noch weitere potentielle "Verräter". Diese Charaktere sind wieder nach Schema F gestaltet. Der Kluge, der Künstler, die Naturverbundene, der Nette von Nebenan und der Techniker. Hier ist von Anfang an klar, mit wem der Leser sympathisieren soll und mit wem nicht. Tiefe hat leider allen gefehlt.

Ein interessanter Nebencharakter ist Sandor, zu dem ich gar nicht viel sagen mag. Auch hier ist es klar, dass wir ihm erneut im zweiten Band begegnen werden.

Das Buch ist so verdammt spannend! Das liegt zum einen daran, dass dystopische Elemente mit Thrillerelementen verbunden werden. Für mich war das neu, denn bisher habe ich nur Fantasy-Sci-Fi-Dystopien gelesen.

Ursula Poznanski macht es einem nicht einfach. sie sträut viele geschickte Hinweise, lockt den Leser in die falsche Richtung und hält ihn immer bei Laune.

Wenn ihr den Schreibstil von Ursula Poznanski kennt, dann wisst ihr, dass sie ohne viele Schnörkel schreibt. Sie konzentriert sich auf klare kurze Sätze, so wird der Lesefluss geschmeidig gehalten und das Buch ist im Nu ausgelesen.

Keine Sorge, das Ende ist weder abgeschlossen, noch ein Cliffhanger. Auch ohne einen zweiten Band parrat zu haben, kann man getrost das Buch lesen.

In der Kürze liegt die Würze:

Interessanter YA Dystopie mit Thrillerelementen. Sehr spannend geschrieben, leider trifft man auf einige typisch-dystopische Plotthandlung auf. Dadurch fehlt dem Buch das Eigene, wodurch es aus der Masse der Dystopien herausstechen würde. Die Handlung spielt in Deutschland.

Bewertung:

Es gefällt mir, dass immer mehr deutschsprachige Autoren den Mut haben, ihre Bücher in Deutschland spielen zu lassen. Ursula Poznanski zeigt, dass es nicht langweilig sein muss, wenn man das Handwerk beherrscht. Hut ab hierfür.

Das Buch hat mir wirklich viel Spaß gemacht, aber mir fehlt das Individuelle. Den zweiten Band habe ich auch schon hier liegen und bin schon sehr auf die Fortsetzung gespannt. Der Auftakt der Trilogie bekommt von mir ♥ ♥ ♥ ♥ Herzchen.
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36 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste Dystopie für mich dieses Jahr!, 11. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Verratenen (Gebundene Ausgabe)
Zum Inhalt: Eliria hat ihren Namen von "Eleonore von Aquitanien" und "Adriadne, Tochter des kretischen Königs Minos". Kurz wird sie "Ria" gennant und ist eine der vielversprechendsten Studenten an der Akademie. Das hier beschriebene System legt großen Wert auf Ideale. Das beginnt bei den Namen, die den in vitro gezeugten Kindern gegeben werden. Physiker, Maler, Entdecker oder andere bedeutende Persönlichkeiten der Geschichte. In der Akademie werden sie zur neuen Elite ausgebildet, aufgezeichnet wird die Entwicklung durch ein internes Ranking. Ria ist derzeit die Nummer 7, ihre Fähigkeit ist Redegewandtheit, sowie das erkennen und lesen von Gesichtszügen. Später einmal wird sie einen hohen Posten als Rednerin innehaben.

Doch eines Tages belauscht sie ein folgenreiches Gespräch. Es soll eine Verschwörung geben und diese Studenten müssen schnellstens eliminiert werden. Darunter auch die Nummer 7...
...

Dystopie und Endzeit sind schon das ganze Jahr über ein großer Trend. Es ist die Vorstellung, wie unsere Welt in naher Zukunft aussehen könnte, die das Thema so reizvoll macht. Denn natürlich kann niemand in die Zukunft schauen, aber man kann sich Gedanken machen und ein mögliches Szenario präsentieren. Viele Bücher sind meiner Meinung nach bereits an der "Möglichkeit" gescheitert, allen voran "Tötentöchter". In "Die Verratenen" hingegen wird ein System präsentiert, das durch seine schlüssige Art und Weise völlig überzeugen kann.

Ursula Poznanski erschlägt den Leser zu Beginn nicht mit Informationen, sondern baut ihre Welt Kapitel für Kapitel auf. Die Geschichte beginnt an der Akademie und dafür reicht es zu wissen, dass hier die Elite ausgebildet wird, für eine Welt, die unter einer Sphäre lebt. Die Sphäre schützt vor den Witterungsbedingungen außerhalb, denn statt einer Klimaerwärmung herrscht außerhalb eisige Kälte. Die Sphäre schützt und schränkt gleichzeitig ein, denn Natur hautnah gibt es nicht mehr. Es gibt Menschen innerhalb (die Privilegierten) und diejenigen Außerhalb der Sphäre. Außerhalb leben die Menschen organisiert in Clans und kämpfen täglich um ihr Überleben. Im Inneren dagegen, gibt es eine Unterteilung aus "normalen" Menschen, die Güter produzieren und für einen reibungslosen Tagesablauf sorgen. Und aus den ganz Besonderen, die dafür bestimmt sind Großes innerhalb der Sphäre zu erreichen.

Das Grundkonzept ist nicht unbedingt neu, aber bis in seine Details gut durchdacht und ergibt völlig Sinn. Auch die Charaktere lassen nicht zu wünschen übrig. Ria als Protagonistin hat mir besonders gut gefallen. Natürlich ist sie zu Beginn überzeugt vom System, aber sie hat es auch nicht anders gelernt. Doch als sie das Gespräch belauscht, beginnen sich die Rädchen zu drehen. Sie nutzt ihre Fähigkeiten um Klarheit hinter die "Verschwörung" zu bringen und zögert keine Sekunde, das Richtige zu tun um zu überleben. Wirklich cool gemacht ist ihre Fähigkeit Gesichtszüge zu lesen. Ähnlich wie bei "Lie to me" schätzt sie ihre Gegenüber ein und kann die kleinste Regung interpretieren. Leider ließ das Augenmerk darauf zum Ende hin nach, aber auch das ergibt Sinn. Indem Ria so viel analysiert, erfährt man auch eine Menge über die einzelnen Nebencharaktere. Sie ist vor allem Beobachterin, nicht allein der Mittelpunkt des Universums.

Jedes andere Buch hätte damit geendet, dass es die Charaktere jenseits der Sphäre schaffen. "Die Verratenen" geht hier erst richtig los. Frau Poznanski schafft es die Spannung durchgehend aufrecht zu erhalten und eine Herausforderung nach der nächsten zu stellen. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als das Buch in zwei Nächten auszulesen. Das Ende schließt einige Fäden ab, genügend bleiben jedoch noch offen und ich kann es kaum erwarten weiterzulesen!

Fazit: Endlich wieder eine Dystopie mit einem logischen und durchdachten System! Mit einer behutsamen Einführungsphase wird dem Leser der Entwurf intelligent nähergebracht. Das Rad wurde hierbei nicht neu erfunden, konnte mich aber vollkommen überzeugen. Ria ist eine erholsame Protagonistin im Vergleich zu den restlichen eher weinerlichen Heldinnen ihres Genres. Auch gibt es keine allumfassende Liebesgeschichte, sondern zurückhaltende Beschreibungen, die das Gesamtbild vervollständigen. Durchgehend fesselnd, durchgehend spannend, ich bin begeistert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nummer 7 lebt!, 21. Juli 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verratenen (Gebundene Ausgabe)
Vor vielen Jahren gab es eine Naturkatastrophe, die nur diese Menschen mehr oder weniger problemlos überlebt haben, die sich unter riesigen Kuppeln, sogenannten Sphären, befunden hatten. Auch heute noch leben ihre Nachfahren in diesen Sphären, die sie vor der grausamen Außenwelt schützen. Im Inneren ist es warm, es gibt zu essen, jeder hat einen Platz im System. Einen sehr hohen Platz darin hat Ria, eine 18jährige, die an einer Elite-Universität studiert und für hohe Ziele auserkoren ist, denn sie belegt in der "Reihung", einer Rangliste der besten Studenten, die Nummer 7.
Ria kennt alles, was außerhalb der Kuppeln geschieht, nur vom Hörensagen. Sie weiß, dass die "Prims", die Menschen, die nicht zu den zivilisierten Menschen in den Sphären gehören, grausam und brutal sind und jeden töten, der sich zu ihnen wagt.
Ihr Leben könnte perfekter nicht sein: Sie ist hochintelligent, ihr Mentor lobt sie, sie ist mit der Nummer 1 der Studenten liiert. Alles ist gut.
Bis zu dem Tag, an dem sie zufällig den Rektor der Universität belauscht, der mit anderen Männern ihren und den Tod von fünf anderen Studenten beschließt. Ria und die anderen müssen fliehen, obwohl sie überhaupt nicht wissen, welches schlimme Verbrechen sie begangen haben sollen, um den Tod verdient zu haben. Sie gelangen in die eisige Außenwelt und werden von einem Stamm der Prims gefangen. Um zu überleben, müssen sie sich arrangieren, doch für dieses Leben sind sie nicht ausgebildet, und ihre Häscher aus den Sphären sind noch immer hinter ihnen her ...

Die Idee hinter der Trilogie ist klasse. Die Sphären auf der einen, die Prims auf der anderen Seite, die Verschwörung, die gegensätzlichen Seiten, die man zu Gesicht bekommt. Der Schreibstil ist flüssig und weiß zu gefallen.
Und doch ist es - gerade zu Anfang - immer wieder zu langatmig. Man bekommt sehr viel von Rias inneren Monologen mit, was zu Beginn interessant und wichtig ist, um diese Welt kennenzulernen, doch auf Dauer auch langweilt, weil sich immer und immer wieder alles im Kreis dreht. Auch sind einige Gedanken und Handlungen nicht ganz nachvollziehbar. Wenn ich weiß, dass ich bald (!) getötet werden soll, verlasse ich mich doch nicht auf die Annahme, dass das erst in zwei Monaten geschieht, weil ... Keks. So braucht die Geschichte leider über 100 Seiten, bevor sie anfängt, Fahrt aufzunehmen. Immerhin, ab dem Zeitpunkt, an dem die sechs in die Außenwelt gelangen, wird es spannend.

Fazit: Interessanter Einstieg in eine Jugenddystopie-Trilogie, bei der durch die Verringerung von Redundanzen und Straffung des Spannungsbogens noch richtig Luft nach oben ist.

3,5/5 Punkten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Verratenen, 3. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verratenen (Broschiert)
In Rias Welt leben die meisten Menschen, zumindest die Privilegierten in Kuppeln, sogenannten Spähren. Dort sind sie von der Außenwelt geschützt und werden versorgt. Die Bewohner sind dort einem Rangsystem untergeordnet und Ria ist eine der Glücklichen, die zur Elite gehört. Eines Tages bekommen sie und ein paar andere die Chance den Präsidenten zu treffen. Doch es scheint eine Verschwörung zu geben, denn Ria bekommt mit, dass sie und die annderen auf dem Weg dorthin getötet werden sollen. Sie versucht die anderen zu warnen aber ohne Erfolg. Gemeinsam machen sie sich auf der Reise mit einer Magnetbahn. Doch unterwegs läuft alles schief und gerade noch rechtzeitig können sich die sechs retten. Allerdings ist es draußen eisig kalt und sie sind durch das Leben in der Spähre nicht unbedingt für ein Leben draußen vorbereitet und dann werden sie auch noch von einem Clan gefunden.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Ria erzählt, was mir gut gefällt, da man so das leben , dass sie führt und die Geschichte, die sie erlebt besser miterleben kann. Von Anfang an des Buches ist man gleich mittendrin in der Geschichte. Am Anfang hatte ich allerdings ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzufinden, was sich mit der Zeit dann aber geändert hat. Es war die ganze Zeit über spannend und man konnte gut mit den Verratenen mitfühlen. Während der Geschichte erhält Ria auf ihrem Salvator, den sie für das Leben in der Spähre benötigt immer wieder kurze Botschaften, die ihr veraten, dass einer der anderen ein Veräter sein könnte. Das macht die Geschichte nochmal spannender, weil Ria mir der Zeit keinem der anderen so richtig vertrauen kann. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen allerdings hat mir die ganze Zeit über irgendetwas gefehlt aber ich kann nicht genau sagen, was es ist. Trotzem ein spannender und gelungener Auftakt.
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29 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wem kann sie noch trauen?, 29. Oktober 2012
Von 
S. Buddensiek - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die Verratenen (Gebundene Ausgabe)
Dass sie ihrem Vorgesetzten misstrauen, ist das Beste, was mir passieren konnte. Zeit, den Mund zu halten. Abwarten, zu welchem Schluss sie ohne weitere Manipulation kommen.
"Verdammt, ich will das nicht allein entscheiden" sagt der andere Sentinel. Er macht einen großen Schritt auf mich zu, hebt den Bogenstock über den Kopf, ich begreife zu spät, was er vorhat, höre Aureljo schreien -
Der Schlag trifft die rechte Seite meiner Stirn, er lässt mich taumeln, fallen. Die Welt verschwindet.
--

INHALT:
In der Zukunft schutzen Kuppeln, genannt Sphären, die Menschen vor der Kälte draußen - jedenfalls die Privilegierten. Ria ist eine Bewohnerin der Sphären und noch dazu gehört sie zur Elite, wird einmal Anspruch haben auf eine hohe Stellung innerhalb des Bundes. Doch dann scheint sie plötzlich Teil einer Verschwörung zu werden. Jemand hat ihr und einigen anderen Studenten einen Verrat angehängt und nun sollen sie sterben. Gerade noch rechtzeitig können die Sechs sich retten und landen geradewegs in den Händen der Außenbewohner, die als grausame Mörder bekannt sind...

MEINE MEINUNG:
Von Ursula Poznanski kennt man bisher nur Krimis und Thriller - eine Dystopie ist da neues und gewagtes Terrain. "Die Verratenen" allerdings macht schnell klar, dass das Buch keine schnelle Idee ist, sondern ein durchdachtes Machwerk. Erzählt wird es aus der Ich-Perspektive von Protagonistin Ria, einer privilegierten Elite-Studentin, die die Sphären für das Beste hält, was den Menschen je passieren konnte. Der Schreibstil ist dementsprechend anfangs sanft und gibt das wunderbare Bild einer perfekten Gesellschaft in klaren Worten und schönen Beschreibungen wieder. Erst später wird das Ganze rasanter, so erhält man allerdings erst einmal die Gelegenheit, das dystopische Weltbild kennenzulernen und sich darin auch zurechtzufinden.

Mit der Protagonistin Ria kann man sich sofort perfekt identifizieren. Zwar ist dem Leser schneller klar, dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht, aber ihr erster Unglauben und ihr späteres Eingestehen sind in einer solchen Situation absolut glaubwürdig. Sie ist eine sympathische Figur mit Ängsten sowie Stärken und Schwächen. Besonders interessant macht sie ihre Fähigkeit zur Manipulation, da ihr Schwerpunkt in der Akademie auf Kommunikation lag. Aureljo, ihr langjähriger Freund und ein junger Mann mit viel Charisma und Überzeugungskraft, gibt ihr Halt und Kraft, ist aber gleichzeitig geradezu besessen von einer sehr gefährlichen Idee. Seine Art ist ruhig und gutmütig, bis kurz vor Ende allerdings auch naiv - dies allerdings ist in einer solchen Lage durchaus nachvollziehbar.

Sowieso ist die große Stärke der Autorin wohl die der glaubhaften Entwicklung der Charaktere. Denn auch Rias übrige Weggefährten bestechen durch perfekte Ausarbeitung: Der junge, gescheite Tycho, der kreative Dantorian, der ruhige und abweisende Fleming sowie die naive, etwas nervige Tomma sind glaubhaft und authentisch, ob man sie nun mag oder nicht. Und auch die Mitglieder des Clans, der die Flüchtigen aufgreift, lassen nicht zu wünschen übrig: Viel Hass schlägt den Jugendlichen entgegen, aber durch Menschen wie Adrin, der seine Meinung über sie ändert, Sandor, der von Anfang an ein gutes Wort für sie einlegt, und Quirin, der ihnen Schutz bietet, gibt es immer wieder kleine Lichtblicke.

Gänzlich neu ist die Geschichte selbst sicherlich nicht: Ein angesehenes junges Mädchen, das in eine ihr unbekannte Welt katapultiert wird, die voller Gefahren ist, und sich fragen muss, ob die Welt, die sie kannte, wirklich so perfekt und gut war. Dafür überzeugt aber die Umsetzung komplett und weiß daher von Anfang an zu überzeugen. Die eingangs eingeführten Begriffe wie Sphäre, Salvator oder Sentinel erklären sich im Laufe der Handlung wie von selbst und auch wenn nicht erklärt wird, wie es zu der neuen Wirtschaftsform kam, so werden doch immer wieder Begriffe wie Wasserkriege eingestreut, die Vermutungen nach sich ziehen. Nach dem langsamen Einstieg wird das Werk dann bald auch zu einem echten Pageturner. Denn das Leben draußen, außerhalb des geschützten Lebensraumes, ist kalt, anstrengend und gefährlich. Hinzu kommen noch mysteriöse Nachrichten, die Ria empfängt und von denen sie nicht weiß, ob sie ihnen glauben soll. So kommt es, dass sie schließlich jedem misstraut...

Das Besondere an der Geschichte ist auch die fast vollständig fehlende Liebesgeschichte durch die bereits zu Anfang des Buches währende Beziehung zwischen Aureljo und Ria, die allerdings komplett ohne Liebesschwüre auskommt. Möglicherweise tut sich da auch noch eine andere Möglichkeit auf. Erfrischend ist es aber in jedem Fall! Ebenso auch, dass der Clan, bei dem die 6 unterkommen, die ganze Zeit über feindselig bleibt, was zu einigen Ausschreitungen führt - und letztendlich auch zu dem Ende, das man so trotzdem nicht erwartet hätte. Der Schluss ist kein Cliffhanger und daher nicht übermäßig frustrierend, hinterlässt aber doch ein ungeduldiges Gefühl beim Leser, da viele Fragen unbeantwortet blieben, ebenso wie der Fortgang der Geschehnisse. Ein zufriedenes Gefühl bleibt aber - ebenso wie das fast zittrige Warten auf den Folgeband. Mehr davon, und zwar bitte schnell!

FAZIT:
Ursula Poznanski ist mit ihrem Trilogie-Auftakt "Die Verratenen" eine nicht neue, aber perfekt umgesetzte Dystopie gelungen, die von Anfang an fesselt und durch die Storyline sowie die wunderbaren Charaktere schnell mitreißt. Die Welt ist glaubwürdig und gut durchdacht und kommt ohne Logiklücken aus, was gemeinsam mit der [beinahe] fehlenden Liebesgeschichte sehr erfrischend ist. Dafür gibt es uneingeschränkte 5 Punkte!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlight unter den Dystopien!, 29. März 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verratenen (Gebundene Ausgabe)
Ursula Poznanski hat mit dem vorliegenden Buch ein absolutes Highlight im Genre der Dystopien geschaffen! Ich bin sehr begeistert und freue mich nun auf die Fortsetzung, die ich nun sehr bald lesen muss. Die Geschichte ist durchweg spannend erzählt, die "neue" Welt wird plausibel erklärt und aufgebaut, sehr gefallen hat mir die Idee mit der in den Sphären lebenden Elite der Gesellschaft und den "barbarischen" Prims in der frostigen Außenwelt. Ria, das Rhetoriktalent aus dem Reagenzglas punktet auch richtig als Protagonistin, denn sie ist einfach sympathisch und von ihrer Sache überzeugt. Sie ist mutig, empathisch und klug, kann in Gesichtern und Mienen lesen wie in einem Buch und wurde ausgebildet, um dem System als überzeugende Rednerin zu dienen. Mit den 5 anderen Elitestudenten verbindet sie eine angebliche Verschwörung gegen das System, was sich Ria und die anderen aber einfach nicht erklären können, denn sie fühlt sich sehr linientreu und loyal.
Ursula Poznanski gelingt es absolut, den Leser immer mehr in den Bann der Geschichte zu ziehen. Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, voller Spannung und hoher Handlungsdichte fiebert man regelrecht mit den Verratenen mit und frägt sich, wo denn wohl der Fehler liegen könnte.
Auch die Liebesgeschichte zwischen Ria und Aurelius ist nicht aufdringlich und kitschig, sondern zart und liebevoll im Hintergrund, nicht dominierend, sondern eher Beiwerk zur Geschichte. Dies passt sehr gut, denn das Hauptaugenmerk des Lesers gilt tatsächlich dem Erfassen und Verstehen der dystopischen Welt, die einem auch nach und nach immer plausibler und logischer erscheint - die Autorin hat alles sehr gut durchdacht und vermag Information und Aktion / Fortschreiten der Handlung sehr gut miteinander zu verbinden.
Fazit: Bisher mein bestes Buch dieses Jahr - eine unbedingte Leseempfehlung für Liebhaber dieses Genres!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ich kann Band 2 kaum erwarten, 13. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Verratenen (Gebundene Ausgabe)
Nachdem eine Kältezeit über die Welt eingebrochen ist, haben sich die Menschen in neue, künstliche Lebensräume, die Sphären. Hier lebt auch Ria. Sie ist auf Ihrer Akademie auf Rang 7 gereiht. Ihr steht eine vielversprechende und bestens organisierte Zukunft bevor. Ihr leben läuft in geregelten Bahnen, sie muss nicht viel tun, ausser Studieren, ihre Fähigkeiten trainieren. Alles andere erledigt der Sphärenbund für sie, bis hin zur ausgewogenen Nahrung, die über computergesteuerte Salvatoren individuell berechnet wird.
Eines Tages belauscht sie ein geheimes Gespräch und erfährt, dass sie und einige andere Studenten aus dem Weg geräumt werden sollen. Sie seien Verräter. Ria kann es nicht glauben und plagt sich tagelang mit dem gehörten herum, hat sie sich verhört, ist es ein Missverständnis? Sie vertraut sich ihrem Freund Aureljo an, er ist auf Platz 1 gereiht. Richitg Glauben schenken will er ihr nicht. Sie zweifelt immer mehr an sich selbst.
Bis in einer grossen Versammlung bekannt gegeben wird das sie und 5 andere Studenten auf eine Reise gehen sollen. Der Präsident der Sphären erwarte sie... ausgerechnet sie und die Studenten deren Namen in dem belauschten Gepräch fielen....

Ursula Posznanski hat mit "Die Verratenen" einen wunderbaren ersten Band einer Dystopien Trilogie hingelegt. Man taucht direkt in die Welt von Ria ein, versteht wie sie lebt, und was die Gefahren für Ihre heile Welt sind. Die Spannung hält sich konstant, man fiebert immer weiter mit. Die Charactere sind so unterschiedlich, das die Gruppe von allem etwas bietet und niemand sicher sein kann, wer eventuell mehr weiss als er zugibt. Gründe an der Aufrichtigkeit jedes einzelnen zu glauben, ergeben sich immer wieder. Es erscheint immer schlüssig.

Ich kann Band 2 kaum erwarten. Leider müssen wohl alle Fans bis Oktober 2013 Geduldig bleiben. Puuuuh, das wird schwer!

Rezension © 2012 by Elocin Icelandiscalling für BookOla.de
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klasse Auftakt einer Trilogie, 14. Oktober 2012
Von 
MacBaylie (NRW) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Verratenen (Gebundene Ausgabe)
Hörbuch

Nachdem ich von "Erebos" und "Saeculum" schon sehr begeistert war, war ich natürlich ganz besonders neugierig darauf, wie Ursula Poznanski eine Dystopie umsetzen wird.
"Die Verratenen" ist der Auftakt einer Trilogie und dadurch immer etwas anders, vielleicht auch schwieriger, zu bewerten als Einzelbände, bei denen man ja weiß, dass Schluss ist und alle bis Dato noch offenen Fragen auch offen bleiben werden.
Die gekürzte Hörbuchfassung verlangt da noch mal einen anderen Maßstab.

Ich habe das Hörbuch quasi in einem Rutsch durchgehört und es hat mir sehr gut gefallen. Zugegebenermaßen hatte ich am Anfang den Eindruck, dass die Stimme von Julia Nachtmann nicht so ganz passend ist, dieser Eindruck wurde aber in kürzester Zeit revidiert. Sie hat das wirklich ganz ausgezeichnet gelesen. Sie hat das Talent die Stimme in passenden Momenten lächelnd, aufgeregt, traurig, monoton oder fröhlich wirken zu lassen. In Gesprächen einen Tonfall für jede Figur zu finden, der authentisch ist und nicht aufgesetzt oder künstlich wirkt.

Die Geschichte der Verratenen ist aber auch sehr spannend geschrieben. Ganz Ursula Poznanski like.
Zuerst erhält man einen groben Einblick, wie das Leben innerhalb der Sphären abläuft. Alles ist bis ins Detail organisiert und auf Leistung getrimmt. Es gibt Ranglisten, bei denen jeder nach seinen Leistungen eingestuft wird.
Ria, aus deren Sicht (Ich-Erzähler) die Geschichte geschildert wird, steht ziemlich weit oben auf dieser Liste. Sie ist auch ganz zufrieden, kennt es ja auch nicht anders, bis sie eines Tages ein Gespräch mitbekommt, welches ihr Leben und das einiger anderer vollkommen verändern soll. Eine rasante Flucht beginnt.
Aber wie soll man mit Lügen, Intrigen, Gefahr und mangelndem Vertrauen umgehen, wenn man sowas vorher niemals kennen gelernt hat?

Mehr möchte ich zum Inhalt gar nicht verraten, denn eigentlich ist jedes Wort zu viel und könnte der Spannung Abbruch tun.

Fazit:
Ursula Poznanski hat es wieder mal geschafft mich zu fesseln. Sie spart nicht an Verwirrungen, Wendungen, Spannung und interessanten Charakteren.
Die Idee, die Protagonisten in einer Sphäre leben zu lassen, um sie anschließend in die Wildnis zu scheuchen, ist zwar nicht neu, aber hier sehr interessant und durchgehend spannungsvoll umgesetzt.
Auch, oder gerade weil mir das Hörbuch sehr gut gefallen hat, werde ich mir das Buch auf jeden Fall noch besorgen, um ja nichts zu verpassen.
Auf Teil zwei freue ich mich jetzt schon.
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19 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Für mich zu konstruiert und deutlich schwächer als die vorherigen Werke...Parallelen zu "Die Tribute von Panem", 17. Oktober 2012
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Verratenen (Gebundene Ausgabe)
Habe lange gezögert diese kontroverse Rezi abzugeben, da alle anderen doch sehr überschwenglich sind und ich mich gefragt habe, warum imeine Meinung doch so deutlich abweicht, aber persönliche Meinung ist eben persönliche Meinung, daher hier mein feedback.
Vorab möchte ich erwähnen, daß ich ein absoluter (!) Fan der vorherigen Werke bin, dem Kult- und Pflichtbuch über das Computerspiel Erebos, dem spannenden Thriller aus dem Geo Caching Milieu Fünf sowie auch dem Abenteur und Thriller über die studentische mittelalterliche Convention Saeculum.
Dementsprechend gefreut habe ich mich auf das neueste Werk, besonders als es hieß es wird eine Trilogie, also drei Teile Genuß in naher Zukunft ;-).
Muss nun aber gestehen, daß dieses Werk nicht an die vorherigen heranreichen kann. Sprache, Aufbau etc sind gewohnt gut, der Strang der Gschichte erscheint mir aber deutlich zu konstruiert und wie am Reißbrett entworfen. In Summe passiert auch zu wenig und reflektiert den Hauptcharakter Ria, deren Stärke die Kommunikation und das Reden nicht das Handeln ist. Als es dann ein wenig spannender wird, kommt das abgehackte Ende, um die Überleitung zu dem nächsten Teil zu schaffen. Es ist richtig, daß in dem Buch viel Wert auf Werte genommen wird, jedoch erscheint mir das doch zu "klinisch", kalt und vorhersehbar.
Darüber hinaus sind die Parallelen zu anderen Geschichten wie z.B. Die Tribute von Panem - 3 Bde. im Schuber unübersehbar: asu Dsitrikten werden Sphären, weiblicher Hauptdarsteller, Magnetbahn anstatt Eisenbahn, die Herrschaftsstrukturen etc.
Auch zu der Trilogie "Die Auserwählten" Die Auserwählten - Im Labyrinth / Die Auserwählten - In der Brandwüste sehe ich gewisse Parallelen der Truppe von Jugendlichen, die nun versuchen irgendwie zu überleben, wobei die beiden bisherigen Bände doch deutlich spannender sind.

Vielleicht bin ich zu sehr geprägt durch die Tatsache die Tribute von Panem erst kürzlich gelesen zu haben oder zu große Erwartungen in das neueste Werk gelegt zu haben, hoffe aber trotzdem, daß der nächste Teil wieder an Inhalt und Spannung gewinnt, im Stile ihrer vorherigen Bestseller.

Sorry, diesmal leider nur 2 Sterne, da für mich eher mäßig, durchschnitllich und zu ähnlich mit bereits vorhandenen Büchern.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Nicht schon wieder eine Dystopie! Doch, SCHON wieder eine Dystopie, und eine gute obendrein., 15. Januar 2014
Rezension bezieht sich auf: Die Verratenen (Gebundene Ausgabe)
Es ist eine Zeit in einer fernen Zukunft. Die Menschen leben gut geschützt und geborgen unter Kuppeln, in den sogenannten Spähren. Ria, Aureljo und ihre Freunde sind an der Elite-Akademie die besten Studenten. Jeder bekommt die ihm individuell angepasste, ideale Ausbildung. Im Reagenzglas gezeugt, ohne die "überflüssige" Verhätschelung echter Familien, nach bedeutenden Forschern und Persönlichkeiten benannt ist ihr Weg fast von Anfang an geschrieben.
In der Akademie gibt es ein Ranking, je höher die Stellung des Studenten ist, desto höher seine Karrierechancen. Aureljo, auf Charisma und Überzeugung geschult ist die Nummer 1 der Akademie, ein angehender Präsident.
Die Spähren bieten Schutz, sie sorgen sich um alle Bewohner innerhalb und außerhalb. Außerhalb, das sind die Prims - die Primitiven. Die Spähren versorgen sie und versuchen ihnen, das Leben so erträglich wie möglich zu machen.
So viel erstmal zu dieser Welt.
Doch was ist die Story? Ria, die 7 und eine begnadete Rhetorikerin belauscht zufällig ein Gespräch. In dem hört sie den Präsidenten der Akademie mit mysteriösen Personen sprechen, die dem Präsidenten anvertrauen, dass sich Verräter unter ihnen befinden. Der Verrat und die damit verbundende Gefahr sind so enorm groß, dass es gilt die Verräter sofort und ohne viel Aufheben zu töten. Die Verräter seien die Nummer 1, die 7 sowie vier andere.
Ria ist schockiert und versucht Aureljo und die anderen vorzuwarnen. So recht will ihr keiner glauben, keiner will das perfekt funktionierende System der Sphären anzweifeln.
Doch schon bald überschlagen sich die Ereignisse, Ria und ihre Freunde werden zu Gejagten. Und auch ihr Weltbild fängt an Risse zu bekommen. Waren die Sphären ihnen immer gute Eltern? Ist wirklich alles so friedlich wie es scheint?

Die Figuren erschließen sich einem erst nach und nach, vor allem die anderen Gejagten. Doch schon bald versteht man, warum jeder von ihnen in seiner Diszplin unersetzbar und gut ist. Man fängt sogar an, die Beweggründe der Figuren zu verstehen.

Ja, es ist schon wieder eine Dystopie. Und so wahnsinnig neu erfindet Ursula Poznanski das Rad auch nicht neu. Dennoch, sobald die Geschichte in Fahrt gekommen ist (und das dauert leider ein paar Seiten zu lange für meinen Geschmack), kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ergeben sich Wendungen, Abenteuer und auch Charaktereigenschaften, die das Buch ab dem 2. Drittel richtig rasant und spannend werden lassen.

Der Schreibstil ist überragend gut. Dies ist nun mein drittes Poznanski Buch in kurzer Zeit und ich bin nach wie vor angetan. Poznanski versteht es, mit ihren Worten den Leser zu Packen und bis zur letzten Seite nicht mehr los zu lassen. Deshalb verzeihe ich ihr auch den etwas faden Anfang. Schließlich habe ich noch nie etwas eher Unspektakuläres mit so viel Begeisterung gelesen. Ich behaupte, Poznanski hat hier eine Gabe, die man nicht lernen kann.

Die wenigen angesprochenen Kritikpunkte kosten das Buch leider den 5. Stern, was aber keinesfalls eine Abwertung ist.

Den zweiten Teil der Trilogie werde ich sicherlich auch sehr bald lesen.
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Die Verratenen
Die Verratenen von Ursula Poznanski (Audio CD - 24. Oktober 2012)
EUR 14,99
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