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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Lust auf mehr bzw. die Originale
Meine Erfahrung mit Sherlock Holmes begrenzen sich auf drei kurze Geschichten, die ich zudem auf Englisch gelesen habe. Ich kann daher nicht vollkommen beurteilen, ob dieses Buch den Ansprüchen Doyle ebenbürtig zu sein vollends entspricht und gebe daher lediglich meine Eindrücke wieder.

Die Gestaltung des Buchs hat mir überzeugt: Schwarzem...
Veröffentlicht am 16. Dezember 2011 von Kirsten

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nicht herausragende, eher biedere Pastiche, die nicht Doyles Niveau erreicht
Nein, Horowitz muss das Rad nicht neu erfinden. Das hat Doyle selbst schon erledigt. Keiner seiner Nachahmer hat ihn je erreicht. Wahrscheinlich, weil Doyle eben seinen Sherlock Holmes immer wieder neu erfand, ihn in fast jeder Geschichte eine überraschende neue Seite gab, so dass der noch in "A Study in Scarlet" scheinbar so weltentrückte-abgeklärte...
Vor 16 Monaten von Dodo veröffentlicht


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen gelungene fortführung, 5. Februar 2013
Von 
Stephan Urban "stevo" (wien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
ich konnte ja schon sehr früh lesen und nach inhalierung fast aller karl may bände im volksschulalter musste es interessanter werden und so stöberte ich in weiterer folge in der bibliothek meines großvaters, fand bücher wie robinson crusoe, moby dick, einiges von charles dickens, edgar allen poe und vieles andere.

besonders in erinnerung blieben mir auch die werke conan doyles, manche las ich gleich mehrmals und sie prägten sich derart ein, dass ich sie als erwachsener nicht mehr lesen konnte/wollte. zu lebendig waren noch die bilder, zu bekannt die lösungen aller fälle, zu vertraut der erzählstil des fiktiven dr. watson.

anthony horowitz ist hier etwas ganz besonderes gelungen. er trifft den stil conan doyle's punktgenau, der geneigte leser hat von beginn an nicht das gefühl, eine moderne weiterführung eines anderen autors in händen zu halten, alles ist authentisch, ich konnte keine regiefehler ausmachen.

die von beginn an vorhandenen spannungselemente ziehen den leser in die geschichte hinein, es geschieht viel unerklärliches, das sich im zuge der story sehr einfach erklärt, die charaktere sind vielschichtig dargestellt, die grenzen zwischen gut und böse vielfach verwischt.

am ende haben wir es dann mit einer dimension eines verbrechens zu tun, an die conan doyle vermutlich nie gedacht hätte und er hätte darüber wohl zu seiner zeit auch kaum geschrieben, ein skandal wäre möglicherweise die folge gewesen.

ich werte das positiv, auch inhaltlich eine fortführung, eine weiterentwicklung, aber immer innerhalb der historisch gesteckten grenzen.

klasses buch, gute unterhaltung, für sherlock-holmes-affine leser, die schon alles kennen, absolute pflicht!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr gelungener Sherlock Holmes Roman, 1. November 2012
Sir Arthur Conan Doyle wäre sicherlich stolz auf Anthony Horowitz gewesen. Es steht zwar der neue Sherlock Holmes auf dem Cover, aber ich hatte nicht das Gefühl, einen “neuen” Sherlock Holmes Roman zu hören. Alles hört sich wirklich sehr authentisch an. Der neue Fall von Sherlock Holmes beginnt wie so oft harmlos. Ein Kunstsammler fühlt sich verfolgt und er schildert Sherlock Holmes und seinem treuen Gefährten Dr. Watson eine seltsame Geschichte über in die USA verkaufte Bilder, einen Überfall auf einen Zug und die Jagd auf die Verbrecher. Dabei ist einer der Anführer der Räuber erschossen worden und der Kunstsammler hat Angst, dass sich der Bruder des Getöteten an ihm rächen möchte. Sherlock Holmes übernimmt den Fall und aus diesem Fall entwickelt sich dann ein weiterer Fall, der dann auch für Sherlock Holmes persönlich sehr bedrohlich wird. Mehr seih an dieser Stelle nicht verraten, aber das Ende und die Aufklärung der Fälle ist in bester Sherlock Holmes-Manier.

Soweit zum Inhalt. Das Hörbuch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Es ist kurzweilig, interessant und dem Autor gelingt es hervorragend, das London aus dem Jahr 1890 zu beschreiben. Die Geschichte selbst ist absolut stimmig und es gibt einige Hinweise, die natürlich nur Sherlock Holmes richtig deuten kann.

Das einzige, was ich kritisieren würde, ist das Thema des zweiten Falles. Irgendwie fand ich das zu “aktuell”. Ich will jetzt nicht schreiben, was das Thema ist, denn dadurch würde der Leser und spätere Hörer einen Hinweis erhalten, der ihm schon früh auf die richtige Spur führen würde. Ich kann mir in diesem Zusammenhang aber nicht vorstellen, dass Sir Arthur Conan Doyle ein ähnliches Thema gewählt hätte. Das ändert aber überhaupt nichts daran, dass ”Das Geheimnis des weißen Bandes” ein klasse Kriminalfall der alten Schule ist.

Johannes Steck liest das gekürzte Hörbuch wie immer ganz hervorragend. Dieses Hörbuch wäre sicherlich noch besser, wenn es auch ungekürzt bei audible.de zum Download zur Verfügung stehen würde.

Meine Wertung: 5 von 5 Sterne für eine interessante Rückkehr in die Welt des Sherlock Holmes und Dr. Watson!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Geheimnis des weißen Bandes, 23. August 2012
Ich habe sie alle gelesen, die komplette Sherlock-Holmes-Reihe und auch ein paar Nachfolger. Dieser, von A. Horowitz verfasste Roman, ist mit Abstand der Beste. Es gibt zwar deutliche Unterschiede zum Original" die jedoch durchaus beabsichtigt scheinen. Dadurch hebt er sich eindeutig von vielen Kopien ab.

Inhalt:
Lange nach dem Tod des großen Meisterdetektives und vieler ihrer Mitstreiter, liegt der alternde Watson im Krankenbett und schreibt, zwischen den Krankenbesuchen, an seinem Vermächtnis. Dabei rekapituliert er sein Leben, an der Seite seines Freundes, und erinnert sich eines so brisanten Falles, den er unter Verschluss gewahrt wissen will. Ein so abscheuliches Abenteuer das Holmes und Watson im Jahre 1890 zu bestehen hatten, das es noch nicht für die Öffentlichkeit bestimmt ist.
1890 ist Watson verheiratet und für ein paar Tage Strohwitwer. Es zieht ihn fast magisch in die Baker Street und zu seinem alten Weggefährten. Es dauert auch nicht lange, bis der nächste Fall" an die Tür klopft. Der wohlhabende Kunsthändler Edmund Carstairs fühlt sich von einem Mann beobachtet und verfolgt. Er spricht auch sofort einen Verdacht bezüglich der Identität des Verfolgers aus. Er vermutet den Chef einer Banditentruppe, die vor mehr als einem Jahr einen Zug in Amerika überfiel. In diesem befanden sich auch mehrere Bilder der Galerie Carstairs & Finch". Die Geschichte die Castairs bei näherem Hinterfragen von Holmes erzählt, weckt das Interesse des Detektives und er beginnt zu ermitteln.

Meine Meinung:
Ich bin von diesem Buch begeistert. Der Aufbau, die Handlung und die Darstellung der Charaktere stehen dem Original in nichts nach. Trotzdem schafft es der Schriftsteller sich abzugrenzen. Holmes wirkt weniger arrogant, exzentrisch und mürrisch. Horowitz fokussiert mehr Watsons Leben ohne die Brillanz des Meisterdetektives aus den Augen zu lassen. Der Doktor redet viel mehr über seine anspruchsvolle Arbeit und thematisiert einige Erkrankungen mit detailliertem Fachwissen. Dadurch agieren Beide fast gleichberechtigt, so scheint es. Der eigentliche Fall ist mehr der heutigen Zeit angepasst, solche Abscheulichkeiten die Doyle vor mehr als 100 Jahren wahrscheinlich aus gesellschaftlichen Gründen nicht thematisieren hätte können (sofern er das gewollt hätte). Genau diese Zusammenstellung, der immer wiederkehrende Bezug auf alte( originale) Fälle, die Erwähnung alter Weggefährten und deren Verbleib, und die leichten Charakteränderungen haben mich so fasziniert, dass ich das Buch in derselben Geschwindigkeit wie die Doyle-Bücher verschlungen habe. Nach meiner Interpretation des Endes kann ich noch auf eine Fortsetzung hoffen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Danke!, 31. Mai 2012
Sir Arthur Conan Doyle hätte nach Lektüre dieses Buches das Selbe getan wie ich: Buch zugeklappt, mit einem Seufzen über den Einband gestrichen und es schweren Herzens beiseitegelegt. Danke Anthony Horowitz für die "Wiederauferstehung" meines Kindheitshelden!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Von der Sherlock Holmes Society völlig zu Recht aufgenommen ..., 23. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man sich (so wie ich) etwas ausführlicher mit dem Mythos Sherlock Holmes beschäftigt, nimmt man die "Konkurrenz" besonders unter die Lupe. In diesem Fall gibt es eine uneingeschränkte Empfehlung von mir.

Während ich meine Geschichten ganz bewusst in der heutigen Zeit spielen lasse, sind es doch immer wieder das viktorianische London oder die dunklen, nebelverhangenen Häuserfronten adliger Landsitze, die mich fasziniert zurücklassen.

Anthony Horowitz, 1956 in England geboren, wuchs in einem wohlhabenden und gleichzeitig exzentrischen Haushalt auf. In einer Atmosphäre von familiärer Zuneigung und gleichzeitiger Boshaftigkeit der Großmutter, wurde er auf ein Internat geschickt, dass durch unschöne Erfahrungen den Wunsch nach einem Schriftstellerdasein weckte. Seine (englischsprachige) Internetseite verrät viel über den Menschen und seinen schier unheimlichen Schaffensdrang.
Anthony Horowitz lebt mit seinen beiden Kindern und seiner Frau im Norden Londons.

Zum Buch:

Dr. Watson berichtet über einen Fall (oder besser: mehrere Fälle), die sich auf rätselhafte Weise miteinander vermengen. Über den Grund des späten Zeitpunkts des Berichts kann er glaubhaft Auskunft geben.

Es sind eigentlich zwei Rätsel: das der Bostoner Flachkappenbande und das des Seidenhauses. Eine irischstämmige Bande überfällt in Amerika Züge und entwendet dabei wertvolle Gemälde. Eines Tages steht daher der Kunsthändler hilfesuchend vor Holmes' Tür.
Das Rätsel des 'Seidenhauses' wird erst im Rahmen der Untersuchung aufgeworfen und durch beharrliche Untersuchungen aufgedeckt. Es ist scheinbar eng verwoben mit der Flachkappenbande.

Dabei stoßen Holmes und Watson auf Verbrechen, die sie in ihrem Innersten erschüttern und an den Rand der Legalität treiben. Holmes verbringt daraufhin gar einige Tage in einem Londoner Gefängnis.

Horowitz führt den Leser in verruchte Kneipen, in Opiumhöhlen und Kinderheime, in Gefängnisse, Gerichte und merkwürdige Männerclubs. Es gibt Verfolgungsjagden, unheimliche Schauplätze und vieles mehr. Alle Zutaten und viele bekannte Charaktere aus den 56 Geschichten und vier Romanen sind enthalten. Das Menü kann beginnen.

Holmes kombiniert wie immer messerscharf, Watson hinkt wie immer etwas hinterher. Die düstere Stimmung des Londons aus der Zeit Conan Doyles' wird gut eingefangen und erhält durch die Beschreibung der Straßengang sogar leichte Einflüsse, die an Charles Dickens erinnern.

Im Endeffekt sind alle Zutaten, die den Meisterdetektiv ausmachen, in diesem Roman enthalten. Durch die straffe Handlung und die vielen Anspielungen wirkt das Buch manchmal fast schon zu glatt. Aber es ist toll gemacht und wird allen Sherlock-Holmes-Liebhabern (und solchen, die es werden wollen), viel Freude bereiten.

Dieser Roman ist ein würdiger, spannender und unterhaltsamer Sherlock-Holmes-Roman. Und welche Romane schaffen es schon, vor den Augen der Sherlock Holmes Society (die diesen Roman in Auftrag gegeben hat) zu bestehen.

Zur Wertung:

Originalität: ****
Charakterzeichnung: *****
Handlung: *****
Sprache: *****
Humor: *
Gesamtwertung: 5 / 5
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine würdige Fortsetzung, 21. Januar 2012
Anthony Horowitz versucht mit diesem Roman den Faden von Arthur Conan Doyle aufzunehmen und eine neue Geschichte um den Meister-Detektiv Sherlock Holmes und seinen Freund und Assistenten Dr. Watson zu schreiben. Da ich das sehr mutig fand und es mich sehr interessierte, ob es gelingt, den Geist dieses Klassikers aufzugreifen oder ob es lediglich ein moderner Abklatsch ist, habe ich zu diesem Buch gegriffen. Da ich vor wenigen Wochen den neuen Kinofilm, Sherlock Holmes 2 'Spiel im Schatten' gesehen habe und ziemlich enttäuscht darüber war, habe ich nicht allzu viel von diesem Buch erwartet.
Der Autor war mir ausschließlich bekannt von verschiedenen Kinderbüchern.

Das Buch ist wie die Originale aus der Sicht von Dr. Watson in der Ich-Form geschrieben. Watson spricht im Vorwort den Leser direkt an und erklärt, wie diese Geschichte in die bestehende Chronik von Sherlock Holmes einzuordnen ist und verrät schon mal, dass es sich um schockierende Enthüllungen handeln wird.

Durch die sehr gewählte und anfangs etwas ungewohnte Sprache der ersten Kapitel, die zumindest in der deutschen Übersetzung sehr nah an den Originalen ist, lässt gleich 'Sherlock Holmes'-Gefühle erwachen. Leider lässt dieser ausdrucksstarke Schreibstil im Laufe der Geschichte etwas nach und passt sich dem heute gängigen Stil an, was sich zwar vorteilhaft auf den Lesefluss auswirkt, aber leider doch etwas an Atmosphäre einbüßen lässt.

Selbstverständlich begegnet man auch alten Bekannten. So fehlt die treue Mr. Hudson, die Holmes den Haushalt führt ebenso wenig wie sein Bruder Mycroft und Inspektor Lestrade von Scotland Yard. Anders als in den Büchern von Conan Doyle werden zwei Fälle geschildert, die zwar miteinander verknüpft sind, dennoch könnten sie genau so gut für sich stehen.
Ich empfand die Charaktere als glaubhaft. Allerdings ist es einige Zeit her, dass ich die Originale gelesen habe, so dass nicht wirklich beurteilen kann, ob Horowitz die Persönlichkeiten von Watson und Holmes genau so trifft, wie sie Conan Doyle zum Leben erweckt hat. Die Beschreibungen des schmuddeligen, düsteren und feuchtkalten Londoner Winter haben mich auf jeden Fall überzeugt. Und auch die Szenen in Bakerstreet 221b haben mich lebhaft an den Besuch des Sherlock Holmes Museums erinnert, das ich vorletzten Sommer mit meinen Kindern besuchte.

Über den Inhalt möchte ich jetzt gar nicht mehr schreiben, sonst verrate ich noch zuviel. Wer gerne ins London um 1890 herum eintauchen und an der Seite des berühmtesten Detektivs über spannende Fälle rätseln möchte, dem kann ich dieses Buch wärmstens empfehlen. Im Nachwort schreibt Anthony Horowitz: 'Dieses Buch zu schreiben war eine große Freude, und meine einzige Hoffnung ist die, dass ich dem Original wenigstens halbwegs gerecht geworden bin.' Ich kann nur sagen: 'Auf jeden Fall!'

Einen kleinen Abzug gibt es, weil für mich die Auflösung des einen Kriminalfalles zwar sehr spannend aber letztlich doch nahe liegend war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Was ist das Rätsel des weißen Bandes?, 14. Januar 2012
Von 
ginnykatze - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Zum Inhalt:

Sherlock Holmes kriegt Besuch von Dr. Watson. Dieser hat seine Frau zum Bahnhof gebracht und verbindet dies mit einem Aufenthalt in der Baker Street 221 b. Holmes freut sich sehr über den Besuch und stellt erst einmal fest, was Watson dazu bewogen hat. Er zählt haarklein auf, wieso, weshalb und warum. Während ihres netten Gesprächs kommt aber ein Mann zu Holmes und bittet ihn um Hilfe. Als dieser nun seinen Fall geschildert hat, sind Holmes und Watson bereit, ihm zu helfen. Die Vorkommnisse führen die Beiden in den Hochadel und ins tiefste Milieu.

Straßenkinder sind genauso beteiligt an dem Fall, wie viele angesehene Personen. Als Holmes sich in eine Falle locken lässt, wird er des Mordes an einem jungen Mädchen beschuldigt und in den Kerker geworfen. Bei der Verhandlung sagen Zeugen aus, die ihn gesehen haben wollen, als er das Mädchen erschossen hat. Erschwerend hinzukommt aber, dass Holmes mit der Tatwaffe aufgefunden wurde. Watson tut sein Möglichstes um Holmes zu helfen. Auch Holmes Bruder versucht sein Bestes. Als Sherlock dann aber aus dem Gefängnis verschwindet, wird allmählich klar, dass hier nicht alles mit rechten Dingen vor sich geht.

Eine große Rolle spielt hier auch das House of Silk. Aber was ist das und vor allem wo ist es? Wer mehr dazu erfahren möchte, sollte diesen tollen Krimi selbst lesen, denn mehr werde ich jetzt nicht verraten.

Fazit:

Der Autor Anthony Horowitz hat hier Sherlock Holmes letzten Fall veröffentlicht. Watson schrieb ihn nieder und er sollte erst nach 100 Jahren veröffentlicht werden. Nun ist es soweit ! Ihm ist es gut gelungen, die Spannung dieses Krimis von Anfang bis Ende hoch zu halten. Die Charaktere sind sehr gut beschrieben und mit vielen ausführlichen Details versehen. Holmes und Watson waren mir sofort bildlich vor Augen. Auch die anderen Protagonisten konnte ich mir recht gut vorstellen. Die Straßenkinder, wie sie um jeden Penny kämpften und auch die oberen Zehntausend sind gut gezeichnet.

Der Fall ist brisant und auch heute noch hoch aktuell. Viele Irrwege bin ich gegangen und kam dem ganzen Ausmaß nicht einmal nahe. Das Ende ist heikel und absolut spannungsgeladen.

Die Sprache des Autors gefiel mir gut, ein paar kleine Übersetzungsmacken stören aber nicht wirklich. Das Buch lässt sich flüssig lesen und man kann es schwer aus der Hand legen, weil man einfach wissen möchte, was es nun eigentlich mit dem House of Silk auf sich hat.

Alles im Allem ein vorzüglicher Krimi, der mich vollauf zufriedenstellte. Hier vergebe ich gerne 5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Geheimnis des weissen Bandes, 19. September 2012
Von 
C. Voigt (Stanford/California) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die Frage, die sich unwillkürlich stellt ist, ob Horowitz' Sherlock Homes denn mithalten kann. Er kann.
Dieses Buch ist von Anfang an sehr gut durchdacht und bearbeitet. Kapitelweise bekommt der Leser hier und da ein Stückchen des Puzzels zusammen. Meist ist es aber ein einziges Rätsel. Zu lange dürfen die Lesepausen nicht sein, um die Zusammenhänge irgendwann verstehen zu können. Es wirkt wie zwei völlig unterschiedliche Fälle, die beim besten Willen nicht zusammenpassen wollen. Und der Leser fragt sich, wieso Sherlock für einen Fall engagiert wird, dann aber in eine völlig andere Richtung abdriftet. Jeder erfahrene Krimileser weiss, dass es am Ende eine Verbindung geben wird. Aber Horowitz gibt nicht den geringsten Hinweis. Während der grosse Verschwörungs-Fall doch letztendlich erkennbar ist für den Leser, ist der eigeneltiche Fall, mit dem das Buch anfing mysteriös. Doch letztendlich kommt alles zur vollsten Befriedigung ans Licht.
Horowitz arbeitet mit gerissenen Finten. Beispielsweise geht hier Holmes gerne "in die Falle", da er sonst nicht herausbekommen kann, was das ganze soll. Das ist kaum für Watson noch für den Leser ertragbar. Der Adrinalinschub ist schon da, bevor es überhaupt spannend wurde.
Ich habe den Krimi schnell verschlungen und genossen, empfinde ihn aber nicht als allzu düster, wie er angekündigt wurde.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Bravo!, 5. März 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Endlich einmal ein SHERLOCK-HOLMES-Folgeroman, bei dem sich Sir Arthur Conan Doyle nicht im Grab herum dreht! Intelligent geschrieben und spannend geplottet führt HOUSE OF SILK (Originaltitel) den Leser ins London des Jahres 1890. Ein grimmiger Winter...und grimmig ist auch der Tenor des Buchs: Brutale Morde führen Holmes und Watson auf die Spur einer geheimen Organisation, deren Einfluss sich bis in hohe Regierungskreise erstreckt. Mycroft Holmes ist mal wieder mit von der Partie, und auch sonst hat HOUSE OF SILK alle Ingredienzien, die das Herz des 'Holmesianers' höher schlagen lassen.
Fazit: Ein hervorragendes Pastiche mit extremer Hochachtung vor Conan Doyles Original. Bravo, Mr. Horowitz!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überraschend gut!, 26. Februar 2012
Das Geheimnis es weißen Bandes ist absolut gelungen. Zuerst war ich ein wenig skeptisch, da es sicherlich sehr schwer ist an die Geschichten von Doyle heranzukommen bzw. sich zu trauen eine Fortsetzung zu schreiben. Der Schreibstil des Autors ist erfrischend, nicht zu eingestaubt aber auch nicht zu modern. Die Story ist bis zur letzten Seite spannend, unvorhersehbar und in sich schlüssig. Ich hoffe, es folgen noch weitere Sherlock Holmes Geschichten aus der Feder von Horowitz.
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Das Geheimnis des weißen Bandes: Der neue Sherlock Holmes
Das Geheimnis des weißen Bandes: Der neue Sherlock Holmes von Anthony Horowitz (Audio CD - 7. Dezember 2011)
EUR 12,99
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