Kundenrezensionen

54
4,3 von 5 Sternen
Seeräuber-Moses
Format: Audio CDÄndern
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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2010
Mit Abstand das schönste Vorlesebuch, das wir im Repertoire haben. Unsere beiden Jungs (6 und 10 Jahre) lieben es. Wir haben es heute Abend zum zweiten Mal fertig gelesen - und heute durften wir nicht nach den üblichen zwei Kapiteln Schluss machen. Da saßen wir alle vier (!) wieder ganz gespannt auch für die letzten 50 Seiten am Stück still...
Auch "Ritter Trenk" von der gleichen Autorin ist sehr schön, wird von Seeräubermooses aber noch übertroffen.
Wer also noch nichts für gemütliche Winterabende hat: vorlesen!
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2011
Ich schreibe diese Kritik hier nur, weil ich von den schlechten Kritiken hier überrascht bin!
Mein Sohn und ich - wir haben das Buch geradezu verschlungen. Wir lieben den Schreibstil von Kirsten Boie und haben bereits den Nix und auch Ritter Trenk gelesen. Und ja, der Schreibstil ist ungewöhnlich und die Sätze sind verschachtelt, doch gerade dass macht einen großen Reiz diese Buches aus. Mein Sohn fand es nie langweilig, aber sicherlich kommt es auch auf den Vorlesenden an. Erst wenn der wirklich selber in die Geschichte hineinschlüpft ist es richtig spannend und das in diesem Fall bis zur letzten Seite. Die Seeräubersprache war toll, für meinen Sohn eine Art Geheimsprache. Es empfiehlt sich wohl, diese erst einmal zu lesen oder nach den ersten Kapiteln zu lesen, denn dann muß man nicht so oft hin und her blättern und kann sich an den entsprechenden Stellen erinnern. Seeräuber-Moses ist einfach verdammich gut für Jungs und auch für Mädchen. Und besonders Fluchen kann man hier auf nette Weise und in netter Art herrlich lernen.
Fazit: Ein wirklich tolles Buch, mit gewitztem Schreibstil, für gewitzte Kinder ab fast 6 Jahren. (Aber nichts für Leute, die es lieber direkter und grammatikalisch einfacher brauchen!)
Noch ein Tipp: Man kann hier auf amazon in das Buch hineinblättern und einen großen Teil des ersten Kapitels lesen.
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Oktober 2010
Ich und meine Kinder (16, 7, 5) lieben lieben lieben es. Der Älteste verschlang es in zwei Tagen selbst, der zweite hört gebannt jeden Abend jedem Kapitel mit großer Spannung und mit größtem Vergnügen zu, für den Fünfjahrigen ist es wohl einen Tick zu früh. Ja, die Geschichte wird langsam erzählt, und ja, dem Kind wird einiges an fremdem (zumindest für uns jetzt in Süddeutschland) Wortschatz "zugemutet".

Aber war es nicht eben das, was uns als Enkelkinder so aufhorchen ließ? Aufwachsend in Mitteldeutschland, hörten wir mit Begeisterung den Geschichten zu, die uns unsere Großmutter mit norddeutschem Akzent vorlas. Jede Menge fremder Wörter aus einer scheinbar vergangenen Welt. Nicht jedes Wort verstehend, sogen wir Geschichten und Stimmungen, Sprache und Wörter auf. Eine Welt vor uns, eine Märchenwelt eben, die mir Zugang zu einer Welt jenseits der damals in der DDR üblichen Agit-Prop Welt gab, und heute eine große Sprachsicherheit in meiner Muttersprache.

Muten wir unseren Kindern einfach nur dasselbe zu, was für uns damals eine Selbstverständlichkeit war! Es sollte niemandes Schaden, nur Bereicherung sein.

Und, übrigens, die Geschichte ist großartig!!!
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Die "Wüste Walli" hat schon viele Stürme überstanden. Doch in dieser Nacht scheint sie fast kentern zu wollen. Die riesigen Wellen, die über das Piratenschiff hereinbrechen, machen sogar Käptn Klaas und seinen Männern Angst. Dabei sind die hartgesottenen Kerle so manches gewöhnt. Fast hätten sie die alte Waschbalje übersehen, die an der "Wüsten Walli" vorbeitreibt. Sie bergen das Ding, ist es doch eines der wenigen Überbleibsel eines Schiffes, das hier mit Mann und Maus untergegangen zu sein scheint. Wie groß ist das Erstaunen der Männer, als sie in den alten Tüchern ein Baby finden. Kaum aber haben die harten Seebären beschlossen, das winzige Wesen zu behalten, müssen sie entdecken, dass es sich um ein Mädchen handelt. Und Frauen an Bord eines Seeräuberschiffes gehen nun mal gar nicht. Doch die Kleine über Bord zu werfen, bringen sie auch nicht fertig. Und so wächst die kleine Moses an Bord der "Wüsten Walli" auf und wird zu einer richtigen kleinen Dame. Nur an Land darf sie nicht gehen, das erlaubt Käptn Klaas ihr niemals. Bis die kleine Moses eines Tages die Mannschaft austrickst, heimlich das Schiff verlässt und die düsterste, unheimlichste und gefährlichste Spelunke der Stadt betritt - und dort ausgerechnet dem übelsten Piraten der West- und der Ostsee in die Arme läuft. Olle Holzbein ist nicht nur grausam und zu jeder Schandtat bereit, er ist auch der schärfste Rivale von Käptn Klaas. Und dieser Schiffsjunge, der ihm da zugelaufen ist, sieht doch genauso aus wie der von Klaas und gehört schnellstens in das dunkelste Loch, das sich auf der "Süßen Suse" finden lässt.
Moses, der "Schiffsjunge", sieht sich nicht nur der Gefahr ausgesetzt, über die Planke geschickt zu werden, sie muss auch noch den Schiffsjungen Dohlenhannes überzeugen, ihr zu helfen. Denn Olle Holzbein will nicht nur alle Schätze von Käptn Klaas für sie fordern, er glaubt auch, dass der den "Blutroten Blutrubin des Verderbens" endlich in seine Hände bekommt.

Was für ein Hörbuch. Auf die kleinen wie großen Zuhörer wartet mit "Seeräuber-Moses" nicht nur eine spannende, lustige und höchst abwechslungsreiche Geschichte, sie wird auch noch vorgelesen von Karl Menrad. Und was der aus dem Text macht, ist eine solche Ohrenweide, dass man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Seine rauen Seebären haben so viel Herz und Wärme, seine Moses so viel Esprit und Schläue, sein Dohlenhannes so viel Charme und Mut, dass man gar nicht weghören kann. Wie er "Schnackfass", die zahme Dohle von Hannes, intoniert, den Dutzenden Piraten, Strandräubern, dem König und der Königin solche eine unverwechselbare Stimme gibt, ist einfach wunderbar.

Man kommt aus dem Staunen über das Schicksal von Moses gar nicht mehr heraus, muss sich des Öfteren den Bauch halten vor Lachen, wenn man den Piraten dabei zuhört, wie sie Windeln wechseln, das Mädchen am Fluchen hindern und den Plänen der beiden "Schiffsjungen" nichts entgegenzusetzen haben.

"Seeräuber-Moses" ist ein wundervolles Stück Kinder- und Jugendliteratur. Und dank Karl Menrad ein einmaliges Hörerlebnis. Perfekt wie die Vorlage und die Sprecherleistung ist auch das Layout der CD-Box. Sowohl die wunderschöne Titelillustration, die Bilder im beiliegenden Booklet und die Zeichnungen auf den vier CDs von Barbara Scholz als auch das informative Lexikon, das diverse Begriffe aus der Seemannssprache und einige Wörter aus der Zeit der Piraten beinhaltet, sorgen für eine rundum gelungene Produktion. Nicht zuletzt begeistert auch die Musik von Ulrich Maske, die immer wieder die Erzählung unterbricht und mit dem zünftigen Seeräuberlied "Wild tost die See" das Hörbuch abrundet.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. September 2010
Die ersten mit Seemannswortschatz gespickten Kapitel konnten bei den Kindern weniger Begeisterung erwecken - zumal Ritter Trenk ganz oben in der Gunst stand. Doch durch geschicktes Manövrieren und Vereinfachen zu Beginn gelang es, die Kinder mit der Geschichte in den Bann zu ziehen. Anstelle von "Rrrrrrübe ab", entwickelte sich eine spannende Geschichte, die uns allen viel Freude bereitete. "Papa, lies uns Moses vor!", damit schließe ich und spreche ein großes Kompliment an die Autorin aus!
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Wieder eine sehr schöne Geschichte zum lesen oder noch besser vorlesen, so wie ich es aktuell bei meinem ältesten Sohn mache - er liebt die Piratengeschichte um den kleinen Moses, welcher zu den Seeräubern kam und dann von anderen Piraten gekidnappt wird. Alles dreht sich letztendlich um einen sagenhaft riesigen Rubin und um die Herkunft von Moses selbst. SEERÄUBER MOSES von Kirsten Boie lehnt sich ein wenig dabei an die Zeit an, welche wir dem berühmt berüchtigten Störtebeker zuschreiben. Herausgekommen ist eine formidable Seeräubergeschichte für Kinder mit viel Herz und Verstand geschrieben.

Die Autorin Kisten Boie engagiert sich stark für die Leseförderung in Deutschland, welches ich als ein sehr hehres Ziel ansehe und selbst versuche zu fördern wo ich nur kann.

Diese Kindergeschichte adaptiert ein wenig die Hansezeit und die allfälligen Piratenangriffe dieser Epoche auf reiche Schiffe und Bürger der Hanse.

Moses ist ein ausgesetztes Kind, daher auch sein Name, doch die Geschichte entspinnt sich um seine Ersatzeltern und das Kidnapping - das dabei auch sein Geheimnis gelüftet wird, umso besser. Ob indessen Moses als männlicher Name richtig gewählt wurde, klärt sich auch recht schnell.

Ohne die Zeichnungen von Barbara Scholz wäre das Buch bestimmt nur halb so schön, denn ich habe beim vorlesen diese Bilder sehr genossen und sie gaben mir einen guten Eindruck von dem was in der Geschichte vor sich geht und wie die Charaktere aussehen.

Die Zeichnungen und Erklärungen zur Kogge sind toll und das Seeräuberwörterbuch ist einsame Spitze - wer weis schon was Glasen ist, wenn nicht der eigene Vater zur See fuhr, wie bei mir und wir eine Glasenuhr zu Hause hatten.

Die Geschichte rund um den Seeräuber Moses ist sehr gelungen, denn selten wurden Kinder so gekonnt mit Erwachsenen eingebunden und zudem alles so echt dargestellt mit pfundigem Seeräuberjargon und vielen interessanten Details aus einer längst vergangenen Zeit.

Eine schöne Seeräubergeschichte für die jüngsten Leser unter uns, welche Spaß macht beim vorlesen und sicherlich auch beim selber lesen.

Empfehlenswert!

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ab hier beginnt die AUDIO Buch Rezension:

Nachdem ich die komplette Geschichte meinem ältesten Sohn bereits in Buchform (erschienen im Oetinger Verlag) vorgelesen hatte, war ich gespannt auch die Hörbuchform. Kaum eingelegt fragte mein Sohn auch gleich im Auto: Das hast du auch auf CD - ist ja toll.
Mein Sohn liebt die Piratengeschichte um den kleinen Moses, welcher zu den Seeräubern kam und dann von anderen Piraten gekidnappt wird. Alles dreht sich letztendlich um einen sagenhaft riesigen Rubin und um die Herkunft von Moses selbst. SEERÄUBER MOSES von Kirsten Boie lehnt sich ein wenig dabei an die Zeit an, welche wir dem berühmt berüchtigten Störtebeker zuschreiben. Herausgekommen ist eine formidable Seeräubergeschichte für Kinder mit viel Herz und Verstand geschrieben.

Die Autorin Kisten Boie engagiert sich stark für die Leseförderung in Deutschland, welche auch ich gerne fördern möchte und ich kann nur bestätigen das ihr dies mit dem Buch / Hörbuch SEERÄUBER MOSES auch vollkommen gelungen ist.

Diese Kindergeschichte vom SEERÄUBER MOSES adaptiert ein wenig die Hansezeit und die allfälligen Piratenangriffe dieser Epoche auf reiche Schiffe und Bürger der Hanse. Auch die gesamte Stimmung und die herrlich schöne Sprache des Hamburger Platt beziehungsweise der Mischform aus Niederdeutsch und Hochdeutsch durch den Sprecher Karl Menrad sind als sehr gelungen zu bezeichnen. Dieser hat den Figuren die es verdienen eine echte Hamburger Färbung verpasst, dennoch sind alle Figuren verständlich und auch für Nicht-Hamburger ein Erlebnis!

Moses ist ein ausgesetztes Kind, daher auch sein Name, doch die Geschichte entspinnt sich um seine Ersatzeltern und das Kidnapping - das dabei auch sein Geheimnis gelüftet wird, umso besser. Ob indessen Moses als männlicher Name richtig gewählt wurde, klärt sich auch recht schnell.

Das Seeräuberwörterbuch im Booklet ist einsame Spitze - wer weis schon was Glasen ist, wenn nicht der eigene Vater zur See fuhr, wie bei mir und wir deshalb eine echte Glasenuhr zu Hause hatten.

Die Geschichte rund um den Seeräuber Moses ist sehr gelungen, denn selten wurden Kinder so gekonnt mit Erwachsenen eingebunden und zudem alles so echt dargestellt mit pfundigem Seeräuberjargon und vielen interessanten Details aus einer längst vergangenen Zeit.

Eine schöne Seeräubergeschichte für die jüngsten Zuhörer unter uns, welche richtig Spaß macht beim zuhören.

Empfehlenswert!
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am 19. Dezember 2013
Printed Words sagt:
Seeräubermoses von Kirsten Boie bietet auf 317 Seiten ein wunderbares Piraten-Abenteuer für Kinder ab 8 Jahren. Es ist ein tolles Buch für lange und gemütliche Winterabende. Piratengeschichten liebt mein kleiner Bücherwurm, und wir haben das Buch kapitelweise in 3 Tagen ausgelesen.

Uns haben die wunderschönen Illustrationen von Barbara Scholz sehr gut gefallen. Davon gibt es jede Menge in dem Buch, und wir haben uns alle genau angeschaut - vor und nach dem lesen der Geschichte.

Meinem 8-jährigen Bücherwurm hat es natürlich gefallen, das ich ihm das ganze Buch vorgelesen habe. Denn ein Buch das länger als 120 Seiten ist, liest er nicht immer gerne vor oder ganz alleine. Das Buch hat uns oft zum schmunzeln gebracht, und es vermittelte viel Wissenwertes. Spannend und fesselnd bis zum Schluss, und so muss ein Buch für uns sein. Genau deswegen hat es uns auch so viel Spaß gemacht, die Geschichte um Moses so fieberhaft mitzuverfolgen.

Die Seeräubersprache war manchmal zwar nicht leicht zu verstehen, aber da hat die Autorin am Ende des Buches dem Leser schwierige Seeräuberworte und Seeräubersachen von A-Z aufgelistet. Das fanden wir natürlich auch richtig gut, vorallem wenn man als Mama auch nicht alles weiß. *lach*

Ein richtig schönes Piraten-Abenteuer-Buch.

Kleiner chaotischer Bücherwurm (8,5 Jahre) sagt:
Das Buch hat mir sehr gefallen, weil ich gerne Piratengeschichten lese. Manche Wörter habe ich zwar nicht verstanden, die habe ich aber mit Mama zusammen hinten im Buch nachgelesen was sie bedeuten. Die Zeichnungen sind sehr schön gewesen.

Fazit
5 von 5 Sternen
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. Mai 2010
Wer Boies "Ritter Trenk" mag, der wird auch den Seeräubermoses lieben. Die Geschichte ist spannend erzählt und ganz nebenbei lernt man auch so einiges über die "finsteren Zeiten", wie Kirsten Boie es ausdrückt. Nicht nur die Handlung an sich, auch die kleinen Details (Seeräubersprache, "Ticks" der einzelnen Protagonisten, Namen der Figuren etc.) machen dieses Buch absolut lesenswert.
Die letzten beiden Kapitel durfte ich fast nicht vorlesen - denn dann ist es ja "so traurig, dass das Buch schon zu Ende ist" (so meinte meine siebenjährige Tochter) - wenn das kein Kompliment an die Autorin ist!
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Über den Inhalt ist ja schon so einiges treffend gesagt worden: Die seebärigen Piraten der Wüsten Walli finden eines Tages ein kleines lebendiges Bündel in einem hölzernen Waschzuber und in "allerfeinste Spitzen gewickelt" im Meer. Beim Klabautermann, was sollte das sein, war das ein böser Streich ihres Kontrahenten, des bösen Olle Holzbein, eine neue hinterfotzige Gemeinheit des ollen Seeräuberteufels und "Holzbein-Schurken"! Vielleicht?! Also zurück mit diesem komischen Bündel, über Bord damit und ins brausende Meer?! Doch so böse sind die Seeräuberbären auf der Wüsten Walli dann doch nicht (und vielleicht kann man für den kleinen Findling ja auch noch Lösegeld kassieren?!). Also beschließen die rauen Kerle um Käptn Klaas, das kleine Etwas aufzuziehen. Kurzerhand wird das neue Besatzungsmitglied vom Schiffsmönch 'Bruder Marten', die Küchenschürze um die Hüften und die Suppenkelle in der Hand, auf den Namen Moses getauft.
Moses wächst also auf dem Seeräuberschiff heran und büxt eines schönen Tages aus, um endlich einmal an Land gehen zu können und sich dort umzusehen. In einer zwielichtigen Bar trifft er (der, wie sich später herausstellt, in Wahrheit eine Sie ist!) dabei auf den bösen Widersacher des Käptn Klaas. Von besagtem Olle Holzbein schließlich auf seine Süße Suse entführt, beginnt ein spannendes Abenteuer, bei dem es um den Kampf um einen unglaublich beeindruckenden Edelstein (den blutroten Blutrubin des Verderbens) und um die Geschichte von Moses geht - woher dieses ausgesetzte Moses-Kind wohl stammt? Eine abenteuerliche Geschichte um die Frage nach der Identität von Moses und auf der Spur eines spannenden Geheimnisses entspinnt sich ...
Diese Geschichte wartet mit vielen Überraschungen auf, ist dabei amüsant und spannend von der ersten bis zu letzten Seite. Sprachlich wartet Frau Boie mit der nahezu perfekten Mischung aus schönem Erzählton, lieben, kommentierenden Seitenrandbemerkungen und zusammenführende Zusammenhangserklärungen auf. Aber auch der lustig-kernige Seeräuber-Jargon der bunt gestalteten Charaktere und ihrer teilweise witzigen Eigenarten, die vor allem beim Vorlesen manchmal bei allen Beteiligten zu echten Lachsalven führen, ermöglichen eine wohltuende Erzählmischung. Das feine Gespür für lustige Dialoge tut sein übriges, um die Geschichte lebendig zu gestalten und die Erzählpassagen wunderbar aufzulockern.

Nicht zuletzt die wunderschönen Illustrationen im Aquarellton von Barbara Scholz verleihen diesem Kinderbuch eine krönende Note. Die einzelnen Szenen, die Umgebungen und Figuren wirken dadurch zum Greifen nahe, richtig real und total individuell. Durch das Seeräuberwörterbuch, das wichtige Begriffe erklärt, wird neben dem Lese- und Verständnistraining des Buchs an sich auch noch ein pädagogischer Mehrgewinn erzielt, der dem Ganzen einen zusätzlichen Wert durch spielerisches Lernen beschert.
Ein wunderbares Beispiel für ein Kinderbuch der Extraklasse. Ein Kinderabenteuer auf historischer Grundlage wird hier mit viel Einfühlungsvermögen erzählt. Ein wunderbares Format, bei dem es niemanden wundern kann, dass Kinder gerne selbst zum Buch greifen und sich daran festsaugen wie sonst nur an einen fesselnden Film.

Note: absolut empfehlenswert wie schon der Ritter Trenk. Fünfsternig, kinderaugenleuchtig sehr gut!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 31. Mai 2013
Dieses Buch ist ein wahrer Schatz an originellen Einfällen, liebevollem Erzählstil und spannenden Momenten, die die Kinder zwar in den Bann ziehen, aber wenig Dramatik enthalten, so dass auch bei ängstlichen Zuhörern keine Angst aufkommt. Meinen drei Töchtern (8, 6 und 4) gefällt es, wobei sie unterschiedliche Prioritäten haben: Die älteste möchte wissen wie die Geschichte weiter geht, die 6-jährige kann von den kreativen Schimpfworten (schäbigen Schaluppenschrubber) nicht genug kriegen und die Jüngste liebt die Dohle Schnackfass, die immerzu "Rrrübe ab!" schnarrt. Der allwissende Erzähler, der in dieser Geschichte mit langen und teilweise verschachtelten Sätzen die Kinder liebevoll begleitet, teilweise die Spannung rausnimmt, indem er vorwegnimmt, dass alles gut wird, mehr aber nicht verrät, macht gerade den großen Reiz der Geschichte aus. Wer ein Buch sucht, das aus 5-Wort Sätzen besteht, ist hier sicherlich falsch beraten. Der allwissende ERzählstil wird auch dazu genutzt, Dinge und Geschehnisse der damaligen "finsteren Zeit" zu erklären. Die Seeräubersprache wird im Anhang durch ein entsprechendes Glossar erläutert.
Fazit: Dies ist eines der besten Bücher, die wir gelesen haben und dass sind mittlerweile hunderte Kinderbücher. Ein echter (Geheim-)Tip für einen Klassiker a la Pippi Langstrumpf. Da das Buch knapp 300 Seiten enthält ist es nichts für Lesefaule, sondern für Menschen die bei Geschichten mitfiebern und für Eltern, die auch mal etwas anspruchsvolles Lesen wollen.
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