Amazon.de: Kundenrezensionen: Die geheime Physik des Zufalls: Quantenphänomene und Schicksal - Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären?

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85 von 107 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Genialer Ansatz, spektakuläres Buch - Physiker entdecken das Jenseits!, 10. April 2008
Um es vorweg zu sagen: Das Buch liest sich durch und durch spannend, und an dieser Stelle könnte diese Rezension zu Ende sein. Doch es geht um mehr. Der promovierte Chemiker und Wissenschaftsjournalist Rolf Froböse schildert in verständlicher Sprache, warum Quantenphysiker eine Existenz des Jenseits nicht mehr ausschließen - und sogar erste experimentelle Belege daür liefern.

Was nämlich auf atomarer Ebene gilt - die Wellenmechanik - kann den neusten Erkenntnissen zufolge auf makroskopischer Ebene seine Gültigkeit nicht verlieren. Und so kann es also durchaus sein, dass ein universeller Quantencode quasi all jene Informationen speichert, die unseren Geist, oder die "Seele" des Menschen, ausmachen. Auch nach unserem Tod.

Es ist die nüchterne Betrachtung der physikalischen Gesetze, die das Buch auf Anhieb solide und wissenschaftlich fundiert daherkommen lassen. Esotherik, Mysthik, gar Religion erscheinen mit einem Mal in einem neuen Licht: Sie sind lediglich eine Folge von Naturgesetzen, das Jenseits selbst ist eine Anwendung der Quantenmechanik über den Tod des Menschen hinaus. Dass sich Religion und Wissenschaft dadurch gegenseitig nicht ausschließen, sondern leichter im Einklang bringen lassen, begreift der Leser schnell - und versteht, warum gerade Physiker meistens tief gläubige Menschen sind.

Denn die Frage nach dem Ursprung dieser quantenmechanischen Phänomene kann niemand beantworten - auch Autor Froböse nicht. Gerade das macht aber das Werk letzten Endes aus: Es bleibt sachlich, und entzaubert den Glauben an das Übernatürliche, indem es physikalische Belege liefert, dass das Übernatürlich existieren muss. Klare fünft Sterne!
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83 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Was ist der geheime Zufall dieses polarisierenden Buches?, 5. November 2008

Reingefallen!!!

Und zwar beim Kauf dieses Buches.
Ich beschäftige mich seit einiger Zeit hobbymäßig mit Quantenphysik und wurde wohl nicht als Einzige in die Kaufmichfalle gelockt.
Wenn ich mich recht erinnere, wurde ich durch eine Rezension zu einem anderen Buch hier bei amazon "Skurrile Quantenwelt" dazu verleitet, dieses hier zu kaufen. Dort oder bei einer anderen Buchrezension wurde dieses Büchelchen, sinngemäß, als ein sehr gutes Buch im Bereich Quantenphysik beschrieben. GROSSER FEHLER! Das Buch wird seinen Ankündigungen in keinster Weise gerecht. Die üblichen hübschen Zufallsgeschichten, die jeder normalbegabte Mensch mit primitivster Statistik erklärt, nehmen kein Ende. Man wird beim Lesen zunehmend nervös, da immer weniger Seiten verbleiben, um die angekündigten Geheimnisse aufzuklären. Na, und dann ist es auch schon "vorbei" das klitzekleine nichts aussagende BUCH.
Die Dialoge zwischen Alfred und Zacharias erinnerten mich sofort, wie wohl auch nicht nur mich, an "Gödel, Escher, Bach" (grandios, wenn man sich da durchbeißt, das Buch hat aber nichts mit UNSEREM Thema Quantenphänomene, Zufall etc. blabla zu tun). Was nicht sofort bedeuten muss, dass man nicht auch gute Konzepte abkupfern darf. Dann aber bitte schön GUT!!! Diese Dialoge haben nichts Informatives aber auch nichts Vergnügliches gebracht.

Was mich aber wirklich total verwundert, ist, dass dieses Buch entweder volle Punktzahl oder 1 oder 2 Punkte bekommt.

Zwei Lösungsansätze:

1. Komplementäre Leserklientel
Wissenschaftlich Orientierte mit signifikanten Kenntnissen in Quantenphysik auf der einen Seite (1-2 Sterne)und leichtgläubige Newbies auf diesem Gebiet, die zudem keinerlei Ahnung von Statistik haben auf der anderen Seite (5 Sterne). Wer an dieser Stelle zum ersten Mal dem Begriff "Quantenphänomen" begegnet ist und sich nach diesem Buch auf den Weg macht diese aufzuspüren, für den hat sich das Buch vielleicht sogar tatsächlich gelohnt. Preiswerter und viel effizienter wäre da aber die Internetrecherche: Ihr wollt' mal wieder ungläubig staunen, dann empfehle ich für den Anfang das Doppelspaltexperiment.

2. Selbstpromotion des Autors mit Hilfe verschiedener amazon Accounts (5 Sterne leuchten hell) und zusätzliches geschicktes Streuen und Über-Den-Grünen-Klee-Loben seines Buchtitels in anderen Rezensionen.

Die Loblieder welche ich hier las:

Allein mein Zweifeln ist nicht zu bezweifeln!!!
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19 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Leider nur mittelmäßig, aber nicht schlecht, 5. Oktober 2008
Wissenschaftliche Beweise für den Zufall? Leben wir weiter nach dem Tod und auch das ist nun wissenschaftlich nachweisbar? Mit diesen Anpreisungen neugierig gemacht, kaufte ich mir das Buch. Ich muss bzw. kann beidem Recht geben: sowohl den negativeren Bewertungen als auch den positiven.

Negativ fand ich, dass der größte Teil des Buches eine Ansammlung von Anekdoten des Autors selbst und anderen Personen ist. So machen meinem Gefühl nach schätzungsweise 80 der 123 Seiten die Anekdoten aus. Warum der Autor in der Tat von sich in der 3. Person schreibt, verstehe ich nicht ganz, ist sicher aber Geschmacksache. Unterbrochen werden die Anekdoten fast ausschließlich von einem fiktiven Dialog zweier Freunde, die diese verschiedenen Typen Zufälle kommentieren.

Der angepriesene Teil, nämlich die wissenschaftlichen Erklärungsansätze, klingen dabei eher nur ansatzweise an und bleiben kaum mehr als angedeutete Vermutungen, ohne weiter in die Tiefe zu gehen. Besser für das Buch hätte ich gefunden, wenn weniger Anekdoten erzählt worden wären und dafür mehr auf die (möglichen) wissenschaftlichen Erklärungen dieser Phänomene eingegangen geworden wäre. Immerhin werden gerade diese für das Buch besonders angepriesen und machen doch den Reiz aus das Buch lesen zu wollen. Außerdem enttäuscht sicher viele mit mir, dass die wissenschaftlichen Erklärungen praktisch erst in den letzten 1-2 Dialogen anklingen. Die Erklärungsansätze an sich jedoch sind spannend und machten zumindest mich neugierig mehr in der Richtung Quantenphysik oder auch über das Phänomen der Synchronizität zu lesen.
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36 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt, 7. August 2008
Der Titel ist sehr vielversprechend, der Inhalt hält den Anspruch aber überhaupt nicht. 95% des Textes sind Stories und Anekdoten über Zufälle im Leben, die physikalische Erklärung, die im Untertitel versprochene Erklärung paranormaler Erscheinungen durch Quantenphysik bleibt dahinter völlig zurück. Das sollte man wissen, bevor man das Buch kauft.
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27 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Physik auf Bild-Zeitung-Niveau, 18. August 2008
Der neugierig machende Titel ist im Vergleich zum Inhalt total überzogen. Die Aneinanderreihung unglaublicher (im Sinne von wenig glaubhafter) Geschichten, langweilt schon nach ein paar Seiten und wird auch im Verlauf des Buches nicht ansatzweise glaubhaft und/oder nachvollziehbar erläutert.
Im Gegenteil läßt sich der Wahrheitsgehalt der Anekdoten an mindestens einer Stelle einfach widerlegen.
Dann schon eher PM lesen.
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27 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Großer Titel, kleiner Inhalt, viel Verpackung, wenig drin, 12. Juli 2008
Die geheime Physik des Zufalls: Quantenphänomene und Schicksal - Kann die Quantenphysik paranormale Phänomene erklären?

Großer Titel, kleiner Inhalt, viel Verpackung, wenig drin

Eigentlich hätte man schon des Titels wegen - "geheime Physik" mißtrauisch werden müssen. Irgendwo stand aber in einer Rezension etwas von Quantenmechanik, die in diesem Buch in einen neuen Sinnzusammenhang gestellt werde. Tatsache aber ist, daß die Quantenmechanik in diesem Buch in einen "Unsinnszusammenhang" gestellt und extrem banale Assoziationen mit einem noch banaleren Verständnis der Quantentheorie zusammen gemurkst wird. Nichts, aber auch gar nichts ist daran originell oder wissenserweiternd, schlimmer noch, eine "Physik des Zufalls", sei sie nun falsch oder richtig, wahr oder unwahr, findet in diesem Buch überhaupt nicht statt, und eine "geheime" schon mal gleich gar nicht. Dieses Buch als ernsthaftes populärwissenschaftliches Buch zu beschreiben, wäre in etwa dasselbe wie die Yellow Press mit ihren Königinnen und Sternchen als wichtigen Nachrichtengeber der Weltpolitik zu bezeichnen. Ich erspare mir, weitere Zeit durch das Beschreiben dieses Buches zu verlieren, das Lesen desselben war Zeitverlust genug. Jeder halbwegs ernsthaft naturwissenschaftlich Interessierte sei vor diesem Buch dringendst gewarnt. Dazu abschließend ein Zitat eines wirklich lesenswerten Autors:
"Wissen vor Meinen, Sein vor Scheinen" (Gauß 1833).
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37 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Von seltsamen Zufällen zur Quantenphysik der Unsterblichkeit, 30. März 2008
Anhand zahlreicher Fallbeispiele demonstriert der Autor eindrucksvoll, dass der Zufall zwei unterschiedliche Gesichter hat. Das eine zeigt uns die triviale Seite, von der wir uns immer wieder narren lassen und vergeblich nach einem "höheren Sinn" suchen. Das andere Gesicht hingegen, der Zufall höherer Ordnung, ist dem Autor zufolge im eigentlichen Sinne kein Zufall mehr, weil er auf Zusammenhängen basiert, die von der Wissenschaft erst jetzt ansatzweise erforscht werden. Die packenden Beispiele untermauert der Autor mit einer nicht minder spannenden Diskussion, in der zwei Physiker in einer für den Laien absolut verständlichen Form nach einer quantenphysikalischen Erklärung für Phänomene suchen, die an übernatürliche Dinge erinnern. "Es gibt keine Übernatur, aber eine noch unentdeckte Natur", schreibt der Autor sinngemäß.

Extrem spannend fand ich die Beispiele, welche die Unsterblichkeit der Seele physikalisch untermauern. Mein Resümee: Fünf Sterne für ein außergewöhnliches Buch, das ich jedem Bücherfreund nur wärmstens empfehlen kann!
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29 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Nur zur Hälfte lesenwert, 13. Mai 2008
Ich wurde von dem Buch leider sehr enttäuscht. Die erste Hälfte des Buches besteht aus zu Papier gebrachten Geschichten des Autors (komischerweise sehr auffallend, dass der Autor häufig von sich selbst in der 3. Person spricht) und einiger Freiwilliger, die Herrn Froböse ihre Geschichten anvertrauten. Absatzweise je eine neue Geschichte in einfacher Erzählmanier.
Zwischendrin der ein oder ander Dialog zwischen zwei imaginären Figuren, die andauernd am Weinglaß nippen und sich mehr langatmig als spannend über die zuvor beschriebenen Zufalls-Kurzgeschichten unterhalten. Wäre das Gespräch zwischen den beiden nicht schon eintönig genug, erinnert diese Art des Dialogs einen sofort an Achilles und die Schildkröte aus "Gödel, Escher, Bach - ein endlos geflochtenes Band" (ISBN: 978-3608930375). Im Vergleich hatte GEB jedoch mit Achilles und der Schildkröte die interessanteren Wortwechsel.

Das einzige, was das Buch noch ansatzweise rettet ist der Schluß. Man stelle sich vor: 128 Seiten, inkl. Inhaltsangabe, Literaturverzeichnis. etc. Von den verbliebenen Seiten kann man getrost eine Hälfte (die Hälfte der Zufalls-Storys) abziehen; bleiben etwa 50 Seiten in einer ziemlich großen Schrift. 14,90 EUR sind selbst für eine Lektüre mit 128 Seiten zuviel. Pro Seite jeweils 1 Cent teurer als "Das Universum in einer Nussschale" von Hawking oder wahlweise 9 Cent im Vergleich zu "Gödel, Escher, Bach" von Hofstadter.

Sehr schade. Aber vielleicht bin ich aufgrund der Rezensionen mit zu hohen Erwartungen an das Buch (wegen der sehr knappen Seitenzahlen sollte das eher eine Broschüre nennen; eine Tageszeitung hat mehr Text) herangetreten. Dank der kürze, dem ungerechtfertigten Preis, der abgekupferten Dialoge und der platzfüllenden Zufalls-Storys (selbst wenn der Autor auf Bilder zurückgegriffen hätte um seine Seitenanzahl zu erhöhen hätte mich das stellenweise nicht wirklich gewundert): 2 Sterne.
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14 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Qualität vor Quantität, 8. Oktober 2008
128 Seiten sind nicht gerade ein Wälzer. Aber der Umfang eines Buches sagt i. d. R. wenig über seinen Inhalt aus - und der ist hier erstklassig, ebenso wie der durchaus bemerkenswerte Aufbau des Buches. Die Unterhaltung der beiden fiktiven Personen Alfred und Zacharias zieht sich als roter Faden durch das gesamte Buch. Alfred und Zacharias interpretieren. Sie interpretieren das, was Froböse zwischen den Gesprächsausschnitten präsentiert. Das, was real, wenngleich im Einzelfall vielleicht auch sehr selten ist: Das unerwartete Wiedertreffen einer Person, der Sechser im Lotto, seltsame Verwechslungen und Zufälle, bei denen man sich zwar unwillkürlich sagt "Das gibt' doch gar nicht!", die aber jeder von uns garantiert schon einmal selbst erlebt hat. Als Erklärung dafür werden Quanteneffekte zur Diskussion gestellt und es wird auf die Implikationen eingegangen, die sich ergeben, wenn die Erklärung über die Quanteneffekte richtig sein sollte. Dadurch entwickelt sich das gesamte Buch zu einem äußerst lesenswerten Gedankenspiel, welches tatsächlich real sein könnte. Allerdings verzichtet Froböse auf jegliche dogmatische Rechthaberei und überlässt es dem Leser, sich selbst darüber Gedanken zu machen. Auf diese Weise wird "Die geheime Physik des Zufalls" zu einer vielleicht nicht ganz einfachen, aber überaus lesenswerten und reizvollen Denksportaufgabe für alle diejenigen, die das Nachdenken noch nicht verlernt haben.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Auch als nettes Geschenk geeignet, 30. Oktober 2009
Was mir an dem Buch besonders gut gefällt, sind vielen authentischen Fallbeispiele zum Phänomen des Zufalls. Hier zeigt der Autor überzeugend, dass der Zufall zwei gänzlich unterschiedliche Gesichter hat. Er zeigt, warum uns die Natur oftmals narrt und wir vergeblich nach einem höheren Zusammenhang suchen. Dann gibt es aber Fälle, die sind so bizarr, dass man als Leser zweifelsohne ins Grübeln kommt. Alfred und Zacharias sind zwei hypothetische Physiker, die die geschilderten Phänomene kontrovers diskutieren. Während Alfred vehement das Lehrbuchwissen verteidigt, vertritt Zacharias avantgardistische Thesen.

Das Buch ist in einem sehr unterhaltsamen Stil geschrieben und hat mir auch aufgrund der verständlichen Sprache gut gefallen. Meiner besten Freundin habe ich ein weiteres Exemplar zum Geburtstag geschenkt. Sie blätterte gleich darin und dann erzählte sie mir ein paar Geschichten aus ihrem Leben, die ich bis dato noch nicht kannte. Es würde mich freuen, wenn es irgendwann eine Fortsetzung gibt.
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