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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein medizinisches Wunder, 30. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träger erzählen (Taschenbuch)
Dass heute ertaubte Menschen - oder weitgehend ertaubte Hörbehinderte - mit Hilfe eines in die Hörschnecke des Innenohres eingebrachten Implantats wieder recht gut hören - ja sogar telefonieren - können, ist ein Wunder der Medizintechnik. Auch der Rezensent durfte dies selbst erfahren.

Einfühlsam beschreibt die mit 2 solchen Implantaten versorgte Autorin die Lebensläufe von zehn Betroffenen auf der Grundlage ausführlicher Interviews, belegt mit Fotos und wörtlichen Äußerungen der Interviewpartner. Deutlich wird, wie tief eine schwere Hörbehinderung in ein Schicksal eingreifen kann, und wie sich mit dem CI wieder neue Lebensperspektiven ergeben.
Ein nützliches und spannendes Buch. Es wird vor allem die zunehmend und schwerer Hörbehinderten interessieren, kann sie ermutigen und den Betroffenen in der Entscheidungsphase für ein Cochlea-Implantat helfen.
Helmut Volkers
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hören können!, 11. September 2009
Rezension bezieht sich auf: Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träger erzählen (Taschenbuch)
Häufig liest und hört man vom »Fluch der Apparatemedizin«. Es mag wohl sein, dass Medizin häufig zu kalt, zu technologisch und zu wenig menschlich ist. Ein perfektes Beispiel für den sprichwörtlichen Segen von Medizintechnik allerdings stellt Maryanne Becker in ihrem Buch »Klänge aus dem Schneckenhaus« vor.

11.000 Menschen allein in Deutschland tragen sogenannte Cochlea-Implantate. Moderne Technologie lässt Ertaubte wieder hören, sie macht es den meisten Betroffenen sogar möglich, Sprache zu verstehen und zu telefonieren. Was vor Jahrzehnten eine scheinbar unmögliche Utopie war, das ist heute Realität... ohne dass besonders viele Menschen von diesem technisch-medizinischen Wunder je gehört haben. Das aber ist mehr als bedauerlich. Werden ertaubte Menschen so um ihre Chance gebracht? Dem wirkt Maryanne Becker entgegen!

Maryanne Becker ist selbst eine Betroffene. Sie ertaubte im Jahr 1997, ihr konnte mit Cochlea-Implantaten geholfen werden. Seither ist sie selbst aktiv: in der Beratung von ertaubten Menschen. Sie leitet ehrenamtlich einen Selbsthilfeverband.

Maryanne Becker, Jahrgang 1952, hat zehn Menschen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren befragt: über ihr Leben mit Cochlea-Implantat. Dank des Implantats ist es diesen zehn Menschen möglich, trotz ihrer Ertaubung, trotz ihrer Behinderung wieder aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen: nicht als »Behinderte« im Sinne von althergebrachten Vorurteilen, sondern wirklich aktiv und erfolgreich in Studium und Beruf. Die Autorin räumt mit Vorurteilen auf.

»Klänge aus dem Schneckenhaus« ist ein äußerlich schön gestaltetes Buch mit dezentem Cover. Das bemerkenswerte Buch enthält Biographien von Menschen, denen mit Implantaten wirklich geholfen werden konnte. So informiert Maryanne Becker, stets sachlich, immer einfühlsam, aber nie herablassend mitleidig - und sie macht Hoffnung: Menschen, die ertaubt sind, denen womöglich geholfen werden kann.

Ohne wenn und aber: Es ist gut, dass es dieses Buch gibt! Und es ist gut, dass es dank BOD in gedruckter Form zur Verfügung steht.

»Klänge aus dem Schneckenhaus« verdeutlicht, wie wichtig die Gabe des Hörens ist, die von den meisten Menschen als selbstverständlich erachtet wird. »Klänge aus dem Schneckenhaus« ist ein Buch über Menschen mit gravierender Behinderung, denen geholfen werden konnte. Und es ist ein Buch, über das, was das menschliche Miteinander ganz entscheidend ausmacht: das miteinander Kommunizieren. In unserer Zeit scheinen immer mehr Menschen eine wichtige Kunst zu vergessen: das Zuhörenkönnen.

Unsere Gesellschaft wird häufig mit Recht als egoistisch bezeichnet - und als kalt. Es täte uns allen sehr gut, wenn wir wieder einander zuhören würden! Menschen wie Maryanne Becker bringen Wärme in unsere Gesellschaft: durch Hilfe für Menschen, die vom Schicksal benachteiligt worden sind.

»Klänge aus dem Schneckenhaus« ist ein gutes und wichtiges Buch. Es bietet eine Fülle von Informationen. Es stimmt nachdenklich. »Klänge aus dem Schneckenhaus« ist inzwischen auch als Hörbuch erhältlich.

Walter-Jörg Langbein
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Lerneffekt mit Nachhall, 13. Oktober 2008
Rezension bezieht sich auf: Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träger erzählen (Taschenbuch)
Mehr durch Zufall als durch eigenes Interesse, bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden. Als Mensch, der sich jederzeit auswählen kann, was er hören will - oder auch nicht, habe ich nun erfahren, was Gehörlosigkeit bedeutet; ganz besonders, wenn diese plötzlich über einen hereinbricht. Anhand von zehn höchst unterschiedlichen Lebensgeschichten werden dem Leser sehr authentisch und gut verständlich einige der Probleme vermittelt, von denen wir (noch) bestens Hörende keine Ahnung haben. Ganz nebenbei erfährt man in einer kleinen Einführung auch noch etwas über die Technik der Cochlea-Implantate.
Als ich das Buch nach dem Lesen weglegte, bemerkte ich, dass es mich nicht nur dazu anregte über Behinderungen nachzudenken, sondern auch darüber, wie wir Menschen manchmal miteinander umgehen - egal, ob behindert oder nicht.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein sehr beeindruckendes Buch, 4. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träger erzählen (Taschenbuch)
Ich bin selbst nicht betroffen, habe das Buch aber gelesen, weil eine Tante von mir fast nichts mehr hört. Beim Lesen dieses Buches wurde mir erst bewusst, mit welchen Schwierigkeiten ertaubte Menschen zu kämpfen haben. Maryanne Becker schildert anhand von Interviews mit zehn von diesem Schicksal Betroffenen, wie diese ihr Leben meistern und welch' große Hilfe ihnen ein Cochlea Implantat gebracht hat. Eine durchaus empfehlenswerte Lektüre. Auch wenn man es sich nicht wünscht - es kann jeden von uns treffen.
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5.0 von 5 Sternen sehr infomatief, 23. Juli 2013
Von 
Irina Haun (Boxberg, Baden würtenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träger erzählen (Taschenbuch)
Wer sich über ein Ci gedanken macht sollte dieses Buch vorher gelesen haben .

mann erfährt sehr vie wie die einzelnen Pazienten zum entschlusgekommen sind sich ein Ci inplantieren zu lassen.
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5.0 von 5 Sternen Gut, 22. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träger erzählen (Taschenbuch)
War ein Geschenk...die Beschenkte ist zufrieden, ihr gefällt das Buch und sie trägt selbst solch ein Implantat Sie hat es auch schon Freunden/Bekannten gegeben zum besseren Verständnis was solch ein Implantat bedeutet...
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5.0 von 5 Sternen Informativ und spannend geschrieben!, 9. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träger erzählen (Taschenbuch)
Viele Fachbücher gerade zum Thema Hörstörungen kranken an ihrem trockenen und nur für Eingeweihte bzw. Betroffene verständlichen Stil.
Dieses Buch steht im wohltuenden Gegensatz dazu: Hier wird auch für Laien leicht fasslich und überaus spannend das Leben und die Krankheitsgeschichte der Cochlea-Implantat-Träger dargestellt. Als Nicht-Betroffener erfährt man auf anschauliche Weise sehr viel Wissenswertes zum Thema. Die Berichte von zehn Betroffenen sind im Interview aufgenommen und anschließend im gewohnt literarisch anspruchsvollen Stil der Autorin zu bewegenden Lebensgeschichten umgewandelt worden.
Ich wurde beim Lesen immer wieder stark an die spannenden und informativen Reportagen Jürgen Thorwalds erinnert.
Dieses Buches führt zu einem besseren Verständnis hörgeschädigter Menschen gerade auch für Nicht-Betroffene und ist darüber hinaus eine mitreißende Lektüre.
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7 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein mutmachendes Buch für Betroffene, 8. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träger erzählen (Taschenbuch)
Den Ausführungen von Walter-Jörg Langbein kann ich mich nur anschließen, vielleicht noch ein wenig dadurch ergänzen, als dass ich schreibe, dass ich selbst hörbehindert bin und darum natürlich, um das Leid Betroffener aus eigener schmerzhafter Erfahrung weiß.

Nicht mehr alle Sinne beisammen zu haben" ist, in unserer nach Leistung und Perfektionismus ausgerichteten Gesellschaft, schon ein Manko. Wenn die medizinische Technik es ermöglicht, Hörbehinderten nicht nur Lebensqualität zurückzugeben, sondern ihnen auch möglich macht, wieder aktiv ihr Umfeld neu zu erhören", ist das ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Gerade die Interviews machen dieses Buch so persönlich und aus meiner Sicht, nicht nur zu einem wichtigen Beitrag für Betroffene, sondern auch als Lektüre für diejenigen interessant, die noch ihre Sinne beisammen" haben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen War ein Geschenk, 2. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träger erzählen (Taschenbuch)
Kannte das Buch vom "hörensagen". Habs einer Freundin, die kurz vor der CI Op stand zum Geburtstag geschenkt. Da diese sich erst kurzfristig mit diesem Thema befasst hatte, kannte sie dieses Buch überhaupt nicht. Habe aber sehr positive Rückmeldung erhalten. Einen Punkt abzug, da ich es selbst noch nicht gelesen habe.
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Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träger erzählen
Klänge aus dem Schneckenhaus: Cochlea-Implantat-Träg
er
von Maryanne Becker (Taschenbuch - 21. Dezember 2007)
EUR 12,80
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