Kundenrezensionen

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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2006
Zunächst einmal war ich skeptisch: eine recht bekannte Opernsängerin schreibt ein Buch und verlegt es auch noch selbst bei BoD, was heißt, dass sie keinen richtigen Verlag finden konnte. Ich erwartete seichte Unterhaltung, wurde aber überrascht.

Leonore Habermann, die Heldin des Romans, ist eine erfolgreiche Krimiautorin, attraktiv, selbstbewußt und hat wechselnde Liebhaber. Plötzlich tritt Marek in ihr Leben, ein charmanter, aufmerksamer, zärtlicher Mann. Er weckt in ihr den Wunsch nach fester Beziehung und Familie. Gelgentlich zeigt er sich neurotisch dominant und besitzergreifend, doch Leonore meint, das Problem schon in den Griff zu bekommen. Aber es wird schlimmer. Marek dominiert und terrorisiert sie zunehmend. Aus der starken Frau wird ein passives Weibchen, das sich nicht wehren kann. Im letzten Moment greift sie zu einer extremen Maßnahme, um sich von ihm zu befreien.

All das wird erstaunlich gekonnt und treffend beschrieben. Der Roman ist überaus spannend.

Nun meine Kritik:

Leonores Wandlung ist recht extrem. Spätestens dann, als Marek körperlich aggressiv wird, war ihre Duldung seines Verhaltens für mich nicht nachvollziehbar. Bei einer jüngeren oder finanziell abhängigen Frau könnte ich das eher verstehen, doch dass eine wohlhabende, erfolgreiche Autorin sich nicht wehren kann, erstaunte mich. Gibt es für sie wirklich keine andere Lösung als ein Verbrechen, um sich von Marek zu befreien?

Etwas klischeehaft fand ich auch Leonores schicki-micki Erfolgsdasein: Designerklamotten, roter Alfa Romeo etc. Der Erfolg scheint ihr zuzufliegen. Man könnte klarer machen, warum sie sich in dieser schönen, reichen Welt nach anderen Dingen sehnt. Ihr nächster Roman, in dem sie die Hölle mit Marek schildert, soll ein Besteller werden? Ziemlich viel Wunschdenken seitens der wahren Aurorin. Aber warum hat Ursula Prem für diesen radikalen Frauenroman denn keinen Verlag gefunden?
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4 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. April 2006
Leonore lag zerschmettert wie eine zerbrochene Puppe in Mareks Arm. Ein Riss ging durch ihr Innerstes. Auf einmal betrachtete sie sich wie eine Fremde. Er strich ihr sanft die Haare aus dem Gesicht. Ohne auf die warnende Stimme in ihrem Inneren zu hören, hat sich die Bestsellerautorin Leonore Habermann in eine neue Beziehung gestürzt. Marek Weber scheint der Mann ihrer Träume zu sein. Doch nach seinem Einzug in ihrem Haus beginnt ein beispielloser Psychokrieg, der sie an den Rand des vollständigen Ruins bringt. Als sie drei Jahre später endlich aufwacht, ist sie beruflich, finanziell und persönlich am Ende. Es scheint keine Rettung mehr zu geben. Oder etwa doch? Das Buch "Vorsicht, Liebensgefahr!" zeigt in drastischer Weise die Probleme, die auf dem Weg so mancher erfolgreichen Frau lauern: Ihre Stärke wirkt anziehend auf Männer, die ihr eigenes Leben nicht in den Griff bekommen, die psychische oder finanzielle Probleme haben. Und so ist dieses Buch zum einen ein Plädoyer für klares Denken, und zum anderen ein spannender, unterhaltsamer Roman, der, ergänzt durch teilweise drastische erotische Szenen, für einige Stunden fesselnder Lektüre sorgen kann.
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4 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 11. August 2008
Nachdem ich das andere Buch der Autorin (2010 - Denn Hass zieht dunkle Kreise) gelesen hatte, habe ich mir dieses Buch gekauft. Vor dem Kauf hatte ich meine Zweifel, denn das Buch wirbt mit "drastischen" erotischen Szenen und auch die ersten zwei Seiten (gelesen in Amazon Search Inside) ließen mich befürchten, dass das Buch nicht an die Qualität des zweiten Werkes von Frau Prem heranreicht bzw. nicht meinen Vorlieben entspricht.

Das Buch hat mich dann aber doch sehr (positiv) überrascht. Die ungeheuer dichte Geschichte und die sehr gut gezeichneten Figuren ließen mich mitzittern! Manchmal meint man das Leiden der Hauptfigur schier nicht mehr ertragen zu können, das Buch zur Seite zu legen war mir aber unmöglich. Die hier erzählte Geschichte ist außergewöhnlich. Warum hat sie eigentlich noch niemand verfilmt?
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2 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2008
Einerseits ist es ein Liebesroman, der sich zu einer psychologisch raffinierten Liebesfalle und einem Liebeswahn à la Fritzl entwickelt. Der charmante Marek Weber, der scheinbar zufällig ins Leben der Bestsellerautorin Leonore Habermann tritt, weiß auf der Tastatur der körperlichen Liebe und mit der Psyche dieser lebensfrohen Frau zu spielen. Über das Weltall philosophierend verbreitet er Chaos in ihrem Leben und ihrem Haus. Dabei wird er zunehmend zynischer und gefährlicher. Spannend führt uns die Autorin dieses Romans die Befreiung der einst erfolgreichen, selbständigen und starken, nun misshandelten und gezielt in die Depression getriebenen Leonore aus dem Gefängnis ihres Macho-Liebhabers vor. Dabei blättert Ursula Prem, selbst Opernsängerin mit viel Gefühl für Dramatik, den Krimi zeitlich gegenläufig auf zwei Ebenen und den Leser mitreißend auf.
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1 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 15. Februar 2010
Leonore, als Schriftstellerin frei und unabhängig, geniest das Leben, ohne eine feste Bindung einzugehen. Ihre Arbeit ist vorrangig. Wenn sie ihre sexuelle Leidenschaft nicht mehr zu zügeln vermag, nimmt sie sich den Mann, der für sie als Lustgewinn infrage kommt.
Als sie Marek begegnet ist alles anders. Seiner kräftigen männlichen Ausstrahlung, seiner lieben Worte, kann sie nicht widerstehen. Sie verliebt sich in ihn. Nach anfänglichen leidenschaftlichen Begegnungen kommt es immer häufiger zu Streitigkeiten zwischen Marek und ihr. Dennoch nimmt sie ihn in ihr Haus auf. Marek nutzt jede Gelegenheit sie zu demütigen, zu beschimpfen, um dann mit Tränen in den Augen Abbitte zu leisten. Leonore ständig hin- und hergerissen, hat Mitleid mit ihm und eine Versöhnung endet jedes Mal im Bett. Inzwischen sexuell von Marek abhängig schafft Leonore es nicht, sich von ihm zu trennen. Die Beziehung gerät ins Uferlose. Ein wahrer Psychoterror beginnt. Marek sperrt sie ein und es gelingt ihm, zwischen Schlägen und brutalen Vergewaltigungen, Leonore völlig gefügig zu machen.
Inzwischen ist ihr klar geworden, dass Marek sie ins Verderben stürzen wird. Kann sie es schaffen, sich aus dieser Hölle zu befreien?
Lesen Sie selbst dieses Buch, das aus einem Cocktail atemloser Spannung, Brutalität und einem Spritzer purer Erotik besteht. 5-Sterne sind es allemal wert.
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4 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 22. November 2009
Leonore Habermann, eine scheinbar emanzipierte, erfolgreiche Frau, verstrickt sich in eine absolut selbstzerstörerische Beziehung.
Als die Situation völlig ausweglos erscheint, entschließt sie sich zu einem drastischen Befreiungsschlag.

Ursula Prem hat ein Meisterwerk geschaffen, das die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite hält und die Leserin / den Leser förmlich von Seite zu Seite zieht. Von mir gibt es glatte fünf Sterne dafür.

Freunde der politisch unkorrekten Frauenliteratur werden an diesem Buch ihre reine Freude haben!
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