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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maria Pruckner weiß den Ausweg aus der Komplexitätsfalle!
Komplexität - wie man das Monster unserer Zeit im Griff hat und was passiert, wenn einem das nicht gelingt: Darum geht es in diesem Buch. Köstlich geschrieben, leicht lesbar gestaltet, dennoch fordernd und anregend. Raffinierter kann man es didaktisch nicht anlegen. Dieses Buch funktioniert wie Unterricht und Prüfung in einem. Die...
Veröffentlicht am 20. Dezember 2005 von Peter Furian

versus
14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen viel luft, wenig essenz
die herangehensweise an die thematik ("der fall innerwelten") ist sicherlich kreativ; die vielen fallbeispiele interessant; auf den ersten seiten glaubt man fast, etwas wichtiges in händen zu halten ... ABER ...

es stellte sich im zuge der lektüre heraus, dass für die kernaussage des buches zehn seiten auch gereicht hätten. und selbst wenn...
Veröffentlicht am 1. November 2008 von reauz


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14 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen viel luft, wenig essenz, 1. November 2008
Rezension bezieht sich auf: Die Komplexitätsfalle / UT: Wie sich Komplexität auf den Menschen auswirkt: vom Informationsmangel bis zum Zusammenbruch (Taschenbuch)
die herangehensweise an die thematik ("der fall innerwelten") ist sicherlich kreativ; die vielen fallbeispiele interessant; auf den ersten seiten glaubt man fast, etwas wichtiges in händen zu halten ... ABER ...

es stellte sich im zuge der lektüre heraus, dass für die kernaussage des buches zehn seiten auch gereicht hätten. und selbst wenn die vielen wiederholungen gute didaktische gründe haben mögen, stellt sich spätestens nach der siebten wiederholung der kernaussage - dass der grund für das tappen in die komplexitätsfalle ein zu viel an information sei - die frage ein, für welche zielgruppe dieses buch eigentlich gedacht war: volksschul-kinder? oder haben menschen, die gerade in der komplexitätsfalle sitzen, tatsächlich eine derart eingeschränkte auffassungsgabe?

das ist schade! schnöde "entspannung" als lösung des problems anzuführen, ist dann doch ein wenig dürftig, zumal die autorin begründungen oder hintergründe leider schuldig bleibt. der verweis auf die "wichtigkeit" der kybernetik oder auf die "größe" einschlägiger kybernetiker, mag zwar berechtigt sein, argumente ersetzt dies allerdings nicht!

mehr gewicht auf die fallbeispiele (dh weniger vom rest) hätten der qualität des buches sicherlich gut getan.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Lehrmethoden erfolgreich angewandt, 5. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Komplexitätsfalle / UT: Wie sich Komplexität auf den Menschen auswirkt: vom Informationsmangel bis zum Zusammenbruch (Taschenbuch)
Um erfolgreich etwas zu lehren gibt es verschiedene Herangehensweisen. Eine basiert auf ständigem Wiederholen der Inhalte, eine weitere basiert auf dem Verknüpfen des Erlernten mit Emotionen, was meiner Meinung nach die effektivste Methode darstellt.
Der Autorin ist dieses hervorragend gelungen. Auf Seite 100 war ich so wütend über das ständige Wiederholen, dass ich das bis daher Gelernte und auch die Autorin nicht wieder vergessen werde. Ich könnte mir aber auch alternativ, die bis dahin vermittelten Informationen, auf eine kleine Karteikarte schreiben.
Etwas positives: Ein Overload-Hirn ist beim Lesen des Buches nicht zu erwarten. Etwas negatives: Das Buch hat auch viele Bilder. Immer die selben. Ich fühlte mich von den Bildern der Tochter nicht wirklich angesprochen.
Fazit: Fehlkauf.
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Weltfremd und im Stil mehr als eigenwillig, 11. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Die Komplexitätsfalle / UT: Wie sich Komplexität auf den Menschen auswirkt: vom Informationsmangel bis zum Zusammenbruch (Taschenbuch)
Die Autorin wählt für ihre Darstellung eine fiktive Geschichte, indirekt durch ebenso fiktive Reportagen wiedergegeben. Ergänzt werden diese durch Karikaturen ihrer Tochter, bei denen sowohl die zeichnerische Qualität als auch die Eignung zur Verdeutlichung des jeweiligen Sachverhalts fragwürdig ist.

Inhaltlich unterschätzt die Autorin die tatsächliche Komplexität unserer Welt und huldigt dem Optimismus, wenn Politiker, Medien und der Einzelne nur genügend Anstregungen unternähmen, ließe sich jeweils genügend relevante Information gewinnen, um in Bezug auf ein Problem nicht in die Komplextitätsfalle zu geraten bzw. aus dieser wieder zu entrinnen.

Dazu postuliert sie, dass Politiker und Journalisten die Bevölkerung umfassend und objektiv über anstehende Probleme informieren und die einzelnen Mitglieder der Gesellschaft sich um genügend Wissen und Urteilskraft bemühen müssten, um diese Informationen angemessen zu verarbeiten.

Es ist offensichtlich, dass die Welt so nicht ist. Wir haben es ständig mit interessengeleiteter Informationsverbreitung und -verarbeitung, mit einem Überfluss an Information überhaupt und mit begrenzten Kapazitäten der Informationsgewichtung, -filterung und -verarbeitung zu tun.

Dazu kommt, dass selbst da, wo man sich um wissenschaftliche Objektivität bemüht, keineswegs die eine Wahrheit daraus ableitbar ist, an die sich nun alle halten könnten.

Insgesamt ist das Buch für mich realitätsfremd, langatmig, voll von Wiederholungen und von insgesamt geringem Erkenntniswert. Für Leser, die gewohnt sind, sich mit anspruchsvollen theoretischen Texten auseinanderzusetzen, ist es zu banal, für andere sicher zu langatmig.

Eine vertane Chance, zu einem interessanten Thema etwas Substanzielles beizutragen.
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13 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Maria Pruckner weiß den Ausweg aus der Komplexitätsfalle!, 20. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Komplexitätsfalle / UT: Wie sich Komplexität auf den Menschen auswirkt: vom Informationsmangel bis zum Zusammenbruch (Taschenbuch)
Komplexität - wie man das Monster unserer Zeit im Griff hat und was passiert, wenn einem das nicht gelingt: Darum geht es in diesem Buch. Köstlich geschrieben, leicht lesbar gestaltet, dennoch fordernd und anregend. Raffinierter kann man es didaktisch nicht anlegen. Dieses Buch funktioniert wie Unterricht und Prüfung in einem. Die Autorin hält, was sie in der Gebrauchsanleitung verspricht – das Buch ist ein Coach für den professionellen Umgang mit komplexen Problemen. Dieser Coach strahlt so viel Klugheit, Witz und Freundlichkeit aus, wie der Gesellschaftskybernetiker Achim Sozal, der als Karrikatur das verblüffende Geschehen im Phantasiestaat Innerwelten auslöst und steuert.
Am meisten hat mich der Hinweis der Autorin begeistert, dass unsere Phantasie das Einzige ist, wovon wir sicher wissen, was sie ist, während wir bis heute nicht sagen können, womit wir es bei der Wirklichkeit tatsächlich zu tun haben. Wer die Bücher von Heinz von Foerster kennt, für den ist Maria Pruckner seine unverkennbare und würdige Schülerin. Sie schildert das Problem der Komplexitätsfalle als eine Phantasiegeschichte, in der es tiefgreifend genau und brillant mit wissenschaftlichen und juristischen Mitteln behandelt wird. Ob die Komplexitätsfalle im wirklichen Leben vorkommt oder nicht, darf der Leser selbst entscheiden. 
"Das Komplexitätsproblem ist ein Hirnproblem", sagt die Autorin und ich sage das nach dieser Lektüre auch. Insbesondere deshalb, weil sie mir klar gemacht hat, dass Vieles, was wie Mobbing oder Intrige aussieht, tatsächlich oft nur Schnippchen sind, die einem das Gehirn schlägt. Eine Muss-Lektüre für alle Personalverantwortlichen und alle, die im Berufsleben stehen. Ein absolutes Muss für Manager. Denn Innerwelten spielt sich nicht nur in der Phantasie der Autorin ab, sondern in der ganzen Gesellschaft. Wer dieses Buch gelesen hat, versteht die Krisen unserer Zeit besser und weiß, wo er ansetzen muss. Einen besseren Einstieg in die Anforderungen und Grundlagen des Informationszeitalters habe ich bisher nicht gefunden. Wer wissen will, was die komplexen Systeme unserer Zeit ausmacht und wie sie unser Leben beeinflussen, wer wissen will, was Kybernetik ist und warum wir nicht auf sie verzichten werden können und wer sich dabei noch gut unterhalten und beobachten möchte, über welche Macht Medien verfügen, dem kann ich nur raten, auf dieses Buch rasch zuzugreifen und es an alle Menschen zu verteilen, von deren Verständnis sein Erfolg abhängig ist. Schade nur, dass das Buch keinen hochwertigeren Einband hat. Aber das scheint Absicht zu sein, zumal die Autorin schreibt, dass Sprache nur das Geschenkpapier für die Information sei, die es enthält und die sich jeder nur selbst zukommen lassen kann.  "Informare" bedeutet ja so viel wie "verändern" oder "in Form" bringen. Dieses Buch hat mich verändert. Es tröstet und warnt zugleich. Wenn es sich herumspricht, verändert es hoffentlich unsere Gesellschaft. Wenn, dann sicher zum Besseren.
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9 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Macht Information verrückt?, 14. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Komplexitätsfalle / UT: Wie sich Komplexität auf den Menschen auswirkt: vom Informationsmangel bis zum Zusammenbruch (Taschenbuch)
"Macht zu viel Information verrückt?" Im Gegenteil. Maria Pruckner zeigt in ihrem Buch über die Komplexitätsfalle schlagkräftig und überzeugend auf, dass der Erfolg im Leben von der Information abhängig ist, über die wir verfügen. Auf süffige Weise geschrieben, wird klar, welche Konsequenzen das Informations- und Wissenszeitalter vom Einzeln, von Führungskräften und von der ganzen Gesellschaft fordert. Wie dürftig sie gezogen werden, schildert sie mit einem ausgeklügelten Krimi, der sich im frei erfundenen Staat Innerwelten um die Komplexitätsfalle herum abspielt. Mit leicht verständlich aufbereitetem Fachwissen aus den verschiedensten Disziplinen wie der Neurologie, Kybernetik, Wahrnehmungspsychologie wird anschaulich gemacht, woran unsere Zeit krankt. Information als Grundbaustein der Natur verlangt in vieler Hinsicht andere Einstellungen, Ansätze, Methoden und Gewohnheiten. Der Quantenphysiker Anton Zeilinger zeigt, dass er sogar der erste Baustein für die Wirklichkeit ist, dass es keinen Unterschied zwischen Information und Wirklichkeit gibt. Das Buch gibt klare Orientierung darüber, wo es im 21. Jahrhundert warum lang gehen muss. Geistige Fitness wird wichtiger werden als körperliche, Wissen und Erfahrung wichtiger als Jugend. So mancher Kult in unserer Gesellschaft erweist sich in Innerwelten als Massenwahn in die falsche Richtung, aber bestimmt nicht nur dort. Das Buch endet mit dem Satz: "Wer nicht sorgfältig genug auf die nötigen Informationen achtet, der achtet nicht sorgfältig genug auf sein Leben." Ein guter Grund, sofort damit anzufangen, es zu lesen...
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11 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mit Information leben und umgehen, 31. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: Die Komplexitätsfalle / UT: Wie sich Komplexität auf den Menschen auswirkt: vom Informationsmangel bis zum Zusammenbruch (Taschenbuch)
Interessant und kurzweilig beschreibt Maria Pruckner in ihrem Buch, wie der sich der Mensch, besser sein Gehirn, unter dem Einfluss von Informationen und im Umfeld zu anderen Gehirnen (Menschen) verhält. Sie beschreibt anschaulich, wie die "Komplexitätsfalle" funktioniert, wie man sie erkennen und verhindern kann. Mit anschaulichen Beispielen wird der Leser sanft an das Thema "Kybernetik" und "kybernetische Prozesse" herangeführt. Sehr empfehlenswerte Informationen, die viele positive Prozesse im Gehirn in Gang setzen. Der Leser wird nach dem Lesen viele Dinge in einem anderen Licht betrachten.
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17 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie Kybernetik wirklich funktioniert - spannend, geistreich, wirksam ..., 26. Juli 2006
Von 
Fredmund Malik (St. Gallen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Komplexitätsfalle / UT: Wie sich Komplexität auf den Menschen auswirkt: vom Informationsmangel bis zum Zusammenbruch (Taschenbuch)
Viele Autoren begnügen sich damit, in ihren Büchern über komplexe Systeme und Kybernetik zu reden. Die "Komplexitätsfalle" ist eines der ganz wenigen Bücher, wo gezeigt wird, wie man Kybernetik praktisch anwendet.

Maria Pruckner macht etwas, was nur ein Könner wagen darf: Sie packt eines der wichtigsten Probleme unserer Zeit in die spannende Form eines gesellschaftlichen Kriminalfalles und führt Schritt für Schritt mit den Mitteln der modernen Kybernetik zu seiner Lösung. Wer das Buch liest, absolviert auf unterhaltsamste Weise ein anspruchsvolles Seminar über die wichtigste Wissenschaft der Informations- und Wissensgesellschaft.

Die "Komplexitätsfalle" ist im Gegensatz zum Informations-Overload ein Informationsmangel, der zu immer mehr Informationsmangel führt. An der Oberfläche erscheint die Komplexitätsfalle als Mobbing und Intrigen, meistens in Zusammenhang mit Burnout, Erschöpfungsdepression und dem sogenannten Posttraumatischen Belastungssyndrom. Maria Pruckner zeigt aber, dass es in Wahrheit weit eher um die Möglichkeiten und Grenzen der Informationserfassung und -verarbeitung des menschlichen Gehirns geht. Damit eröffnet sie gänzlich neue Möglichkeiten für die Behandlung und Lösung eines der typischen , immer häufiger auftretenden Probleme der organisierten Wissensgesellschaft.

Maria Pruckner ist für dieses Thema besonders qualifiziert. Ihre jahrelangen Erfahrungen als Krankenschwester in den komplexesten Systemen der Gesellschaft haben sie zum Selbststudium der Kybernetik geführt, die sie treffend als die "Lehre vom Funktionieren" bezeichnet. Sie habe, wie Prof. Heinz von Foerster über sie sagte, sich die Kybernetik selbst erfunden. Zu ihm, einem der grössten Pioniere der modernen Kybernetik, kam sie mit der Frage, wie sie sicher sein könne, dass sie die Kybernetik richtig verstanden habe. Heinz von Foerster war bis zu seinem Tod ihr Lehrer und enger Freund. Wer ihn gut genug kannte, weiss, dass er am Buch von Maria Pruckner seine Freude gehabt hätte.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Achtung - Sie werde etwas lernen!, 27. Dezember 2005
Rezension bezieht sich auf: Die Komplexitätsfalle / UT: Wie sich Komplexität auf den Menschen auswirkt: vom Informationsmangel bis zum Zusammenbruch (Taschenbuch)
Maria Pruckner selbst ist nie den einfachen Weg gegangen. Sie wollte die Dinge immer ganz genau und gründlich wissen, bevor sie etwas getan hat. Dann hat sie die Dinge aber richtig und gründlich getan - sogar wenn sie unangenehm und anstrengend waren.
In ihrem Buch erspart sie dem Lesen diesen schwierigen Weg. Sie versteht es, dem interessierten Lesen die Dinge einfach - aber dennoch komplex genug - und unterhaltsam - aber dennoch nicht lächerlich oder simpel - zu erklären. Das kann man nur, wenn man einen Zusammenhang wirklich verstanden hat.
Eine Gefahr ist aber mit der Lektüre verbunden: Sie werden kaum verhindern können, dass Sie etwas wichtiges und nützliches lernen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Gut gedacht - schlecht gemacht, 23. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Komplexitätsfalle / UT: Wie sich Komplexität auf den Menschen auswirkt: vom Informationsmangel bis zum Zusammenbruch (Taschenbuch)
Sachbücher gibt es viele - nicht alle sind gut lesbar. Auch populärwissenschaftliche Bücher lösen den Anspruch der Verständlichkeit nicht immer ein.
Insofern hätte dieses Buch durchaus eine gute Idee sein können: Das Thema der Komplexität und der zunehmenden Unüberschaubarkeit von (alltäglichen) Systemen nicht als reines Sachbuch aufzubereiten, sondern mit eher ungewöhnlichen Methoden den Leser/innen nahe zu bringen.

Die Thematik wird als Kriminalfall verpackt: Immer mehr Menschen von Innerwelten geraten in die Komplexitätsfalle, und eine ganze Gesellschaft sucht den oder die Schuldigen. Ein Overload-Gehirn (das Gehirn eines Menschen in der Komplexitätsfalle) wird vor Gericht gestellt, Medienberichte und Interviews geben stückweise Informationen, Diskussionsprozesse finden statt.

Wie gesagt: Es hätte eine gute Idee sein können - Leider beschlich mich beim Lesen ganz stark das Gefühl, dass sich die Inhalte gut und gern in einem zehnseitigen Aufsatz hätten darstellen lassen und durch die Methode der Darstellung einfach sinnlos aufgebläht wurden. Zu viele Wiederholungen und Redundanzen finden sich in den einzelnen Abschnitten, dafür fehlen sinnvolle Zusammenfassungen, die Wesentliches auf den Punkt gebracht hätten.

Mir fehlte die für ein Sachbuch notwendige Sachlichkeit, für ein fiktives Buch aber der entsprechende Ansatz der Autorin, die selbst eben durchaus einen wissenschaftlichen Anspruch erhebt.

Mein Fazit deshalb: Gute Idee, schlecht gemacht. Das Lesen kann sich jede/r sparen, der ernsthafte Information sucht.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen die Komplexitätsfalle, 14. Dezember 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Komplexitätsfalle / UT: Wie sich Komplexität auf den Menschen auswirkt: vom Informationsmangel bis zum Zusammenbruch (Taschenbuch)
Der Titel ließ eine trockene Abhandlung erwarten, erst der Klappentext machte mich neugierig auf Innerwelten, wo die Komplexitätsfalle wütet. Wie mich die Bücher, die ich bisher über Systeme, Komplexität und Kybernetik gelesen habe, in den Overload und die Komplexitätsfalle geführt haben, so hat mich dieses Buch heraus geholt. Man kann es eigentlich nicht beschreiben, man muss es lesen. Dieses Buch ist ganz anders. Es ist nicht nur Innerwelten, mir kam beim Lesen meine eigene Innenwelt entgegen. Ein humorvolles Überlebensbuch mit liebevollem Ernst geschrieben, das menschliche Grenzen aufzeigt, ohne zu verletzen und auf Möglichkeiten hinweist, die mich anspornen, so manches anders zu sehen und zu machen als bisher.
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