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Kundenrezensionen

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am 18. Dezember 2004
Wenn der letzte Vorhang fällt...
Kaum ein anderer Beruf erfordert so viel Disziplin, Opferbereitschaft und Selbstbeherrschung wie der des Tänzers. Aber nur wer eine tiefe Leidenschaft für das Tanzen in sich trägt, kann diesem Beruf; dieser Berufung ; auch wirklich professionell nachgehen. Was Tanzende am Tanzen fasziniert? Es ist wohl die Möglichkeit, sich mit dem Körper zu Musik auf der Bühne mitteilen und Emotionen in Bewegungen von höchster Perfektion ausdrücken zu können.
Tanzen macht süchtig und kann zur Droge werden; das ist von Tänzern nicht selten zu hören. Und da stellt sich selbsterklärend natürlich kaum jemand die Frage nach dem Danach, dem Leben nach dem Tanz. Schließlich führen Tänzer ein Leben im Rampenlicht, und sie geben viel, wenn nicht alles, denn die Bretter, auf denen sie agieren, bedeuten ihnen tatsächlich die Welt.
Maja Langsdorff hat die Frage nach dem Danach an mehr als zwei Dutzend ehemalige Tänzerinnen und Tänzer gestellt. In Ihrem Buch zeichnet die ausgebildete Balletttänzerin und jetzige Journalistin und Sachbuchautorin in eindrucksvoller Weise die Schicksale und Lebensgeschichten von Balletttänzerinnen und -tänzern nach. Es sind spannende, beeindruckende und auch nachdenklich stimmende Lebensbilder. Sie zu lesen, geht unter die Haut und lässt mitfühlen. Die Autorin verzichtet gänzlich auf reißerische und oberflächliche Berichterstattung. Im Gegenteil: Maja Langsdorff weiß, worüber sie schreibt. Die Porträts und Schicksale zeigen deutlich, was Tanzende bewegt und ein Leben lang prägt. Es macht deutlich, dass sie eine besondere Sorte Mensch sind; es sind vielseitig begabte, intelligente und ideenreiche Persönlichkeiten, die sich mit ihrem Beruf in einer außergewöhnlichen Art und Weise identifizieren. Und umso schwieriger gestaltet sich oftmals der Abschied vom Tanzen und der damit verbundene Wechsel in ein neues (Berufs)Leben. Es wurde Zeit, dass dieses Buch geschrieben wurde, denn es reflektiert nicht nur Lebensläufe von Tänzerinnen und Tänzern. Es liefert darüber hinaus auch wertvolle Informationen zum Übergang in eine neue Welt nach dem Tanzen. Der Autorin ist es mit diesem Buch zweifellos gelungen, sehr unterschiedliche und wichtige Adressaten zu erreichen. Es lässt nicht nur das interessierte Ballettpublikum hinter die Kulissen schauen. Es wird auch jenen eine wertvolle Hilfe sein, die noch ihre Tanzkarriere vor sich haben, ebenso wie jenen, die sich unmittelbar vor dem Aus- und Umstieg befinden, sich also notgedrungen einer beruflichen Neuorientierung stellen müssen. Besonders empfohlen aber sei es last not least aktiven Tänzerinnen und Tänzern, die sich ganz bewusst und vehement der alles entscheidenden Frage erfolgreich entzogen haben: Ballett- und was mache ich eigentlich danach?
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am 12. März 2013
Als früher selbst Tanzende (Ballett) finde ich die Lebensentwürfe spannend, traurig, ironisch, ermutigend, erfreulich, nachdenklich stimmend. Maja Langsdorff gelingt es trefflich, die individuelle Nuance jedes Einzelnen herauszuarbeiten und auf die jeweilige Besonderheit der Biografie einzugehen. Liest sich hervorragend, klare Empfehlung.
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am 15. April 2015
Nun denn, das Buch ist 10 Jahre alt und der Schreibstil etwas langatmig. Richtige Größen kommen natürlich nicht zu Wort, Solistinnen vom Stadttheater Bremerhaven, der Hamburger Staatsoper oder dem Stuttgarter Ballett werden interviewt, allesamt mir aber völlig unbekannte TänzerInnen.
Man vermisst Interviews mit Primaballerinas der Wiener Staatsoper oder der Opera Garnier, was mich wirklich mehr interessiert hätte als die Leidensgeschichte einer Solistin vom Münchner Gärtnerplatztheater oder des Tänzers vom Stadttheater Augsburg mit Rückenproblemen.
Tanzen ist Spitzensport mit allen Risiken wie Verletzungen, die dann oft ein Karriereende bedeuten. So bietet das Buch keine wirklich neuen Erkenntnisse, weil klar ist, dass wenn mit dem Tanzen Schluss ist man halt in einem zivilen Beruf sein Glück versuchen muss.
Ich glaube nicht dass dieses Buch eine Hilfe für BallettaussteigerInnen ist, die Schicksale sind alle sehr speziell und nicht übertragbar. Die Eigenschaften die einen guten Tänzer bzw. eine Tänzerin ausmachen sind derart einzigartig, dass man in vielen Berufen gute Chancen hat und sich nicht vor der Zukunft fürchten muss.
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am 11. Februar 2013
Da ich selber hobbymäßig tanze und mich mit Ballett beschäftige, finde ich dieses Buch sehr interessant um über die Werdegänge von Profitänzern zu erfahren. Und natürlich die große Frage - Was passiert nach dem Karriereende? Empfehlenswert für alle die Ballett mögen und Einblicke in das Leben von Tänzern erfahren möchten.
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am 15. Januar 2015
Ein phantastisches Buch. Auch für mich gibt es keine schönere Kunst, als das Tanzen. Allerdings gilt die "Leere", in die manche Profitänzer fallen, auch für andere Tänzer, nämlich diejenigen, die ihr Leben lang Kreistänze und meditative Tänze unterrichten, dazu eine Ausbildung gemacht haben und ebenfalls ihr Leben den Tanzerlebnissen gewidmet haben. Es gibt einige meditative Tanzschulen, die ebenfalls Ballett in ihrer Ausbildung haben und die Dozenten alles für die Vervollkommung ihrer Arbeit und der Weitergabe der Tänze, die oft eingebettet in Geschichten wie "Der kleine Prinz" oder "Das Hohelied der Liebe" usw. sind. Wenn da der Körper nicht mehr mitmacht, fallen sie ebenfalls in ein tiefes Loch. Ich finde, wer mit Leidenschaft tanzt, egal ob Profi oder nur "Halbprofi" und das nicht mehr kann, hat erst einmal sehr damit zu tun, irgend etwas Gleichwertiges zu finden. Das weiß ich von vielen sogenannen "Halbprofis."
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am 12. Februar 2013
Wenn man sich für die Hintergründe und das Leben von nicht mehr tanzenden interressiert, ist es wirklich schön zu lesen.
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am 9. Januar 2013
Die harte Wirklichkeit des Lebens. Nicht schlechter oder besser als für andere Leute im Westen.
Leider verlieren die Tänzer die wunderbare Momente der Freude... Wie die Entwikkelung des Artes in sichselbst. Man ist Teil etwas sehr besonderes. Und aus freier Will, manchmal zuweit hineingezogen?
Ist das Ballett oder den Kultur um den Gesellschaften und die Schulen. Oft verliert man den Sicht, geht man zu weit... Harte und schöne Geschichten.
Könnte als Veplichtung für Ballettlehrer gelten...:-)
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