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Kundenrezensionen

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am 24. November 2004
Ich habe den Autor bei einer Vortragsveranstaltung kennen gelernt / erlebt. Das Buch bringt in etwa das, was der Autor bei einem seiner Vorträge erzählt. Herr Popp hat eine vollständig entwaffnende Logik. Bringt Zusammenhänge einfach auf den Punkt. Er ist ein Vertreter der Ansicht, dass wir in den nächsten acht oder neun Jahren (dieser Text wurde 2004 geschrieben) eine riesige Weltwirtschaftskrise haben werden. Er ist daher ein strenger Verfechter der "Sachwerttheorie" und setzt u.a. auf den physischen Kauf von Gold, Platin und Silber und geht bei diesen drei Edelmetallen von gigantischen Wertsteigerungen aus, die ich hier nicht nennen will, weil diese so hoch sind, dass diese schon wieder abschreckend wären. Was ich etwas schwierig im Buch finde ist die Einarbeitung seiner Popp AG in das Buch.
Und die ebenfalls empfohlene Strategie in den Erwerb von Wein zu investieren, halte ich für verwegen und nicht zielführend. Daher auch nur 4 Sterne. Wobei der Autor Popp als Vortragsredner 5 Punkte verdient hat.
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am 16. Januar 2005
Das Buch Brot und Spiele ist ein Muss, a) für Menschen, die etwas Vermögen besitzen oder aufbauen wollen und b) für Finanzdienstleister, die wahrscheinlich gerade dabei sind, Ihren Kunden die falschen Produkte zu verkaufen, denn sie sind meistens auch nur auf Produkte konditioniert und weniger auf makroökonomische Zusammenhänge - und um die geht es hier. Und zwar auf eine Art und Weise, die kurzweilig, logisch, streckenweise lustig ist. Obwohl - das Thema ist es nicht, denn der Untertitel verät, worum es geht - "Schadlos durch die Wirtschaftskrise".
Andreas Popp klärt mit klaren unmissverständlichen Worten über die Tücken dieses Geldsystems auf, zeigt Konsequenzen und Lösungsansätze bezüglich einer privaten Vermögensallokation.
Die Überlegungen von Andreas Popp machen dabei die Welt oder das Finanzsystem nicht besser, können dem einen oder anderen Investor, der die Dinge ernst nimmt, aber helfen, wirklich weniger beschädigt durch eine drohende Finanzkrise zu kommen.
Es sei besonders von jenen Leuten zu lesen, die da sagen: "Diesmal kommt alles anders." Dies wird dann wieder einmal so ziemlich Ihr letzter Satz sein, bevor ihr Geld weg ist, besser ausgedrückt, nicht in ihrer Absicht umverteilt.
Von mir für dieses Buch 5 Sterne zu bekommen, ist sehr subjektiv, da ich die geäußerten Gedanken nicht nur zu ca. 90 % teile, sondern in Vorträgen selbst propagiere. Und trotzdem war die Lektüre auch für mich spannend, denn durch die Andreas Popp eigene Erzählweise, fast identisch mit seinen Vorträgen, bekommt man immer wieder neue Anregungen.
Mit seinen 180 Seiten geht das Buch nicht in die Tiefe, kann es auch nicht und das ist hier ein Vorteil. Ein alter Grieche namens
Aristophanes sagte einmal: "Menschen bilden, bedeutet nicht, ein Gefäß zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen". Wenn Andreas Popp mit dem Buch etwas gelungen ist, dann das. Dieses Buch macht für Interessierte mit Sicherheit Appetit auf mehr, wird Aktivitäten auslösen, das eine oder andere zu vertiefen oder zu überprüfen. Gleichwohl schafft es einem interessierten Laien einen kurzweiligen Einstieg in eine Materie, bei der er sich immer wieder wundern wird, warum er diese Zusammenhänge so von seinem Versicherungsvertreter, Banker oder Bausparkassenberater noch nicht gehört hat. Viel Vergnügen bei der Lektüre.
Andreas Clauss
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am 10. April 2005
Hochachtung vor meinem Berufskollegen und dem Autor dieses auch für den Nichtfachmann verständlichen Buches.
Glasklar werden hier endlich einmal und seit vielen Jahren überfällig die Zusammenhänge zwischen einer dilettantischen Wirtschafts-, Währungs- und Sozialpolitik, dem Größenwahn einseitig geprägter und ausgerichteter Wirtschafts- und Finanzjongleure, ihren über-wiegend mittelalterlichen Führungsstrukturen- und -prinzipien, einer aus dem Ruder gelaufenen Geldmengenpolitik sowie deren Konsequenzen - massiver Abbau von Arbeitsplätzen, irreparable Umweltzerstörungen, psychische und physische Degeneration ganzer Nationen, Terrorismus - realistisch und allgemein verständlich beschrieben.
Zudem werden in diesem Buch elementare Wissensgrundlagen über
- Wirtschaft und Währungen
- Edelmetallstandards
- Geldmengenpolitik
- Manipulation der Menschen und Nationen durch die Geldsysteme
vermittelt bzw. erläutert, die eigentlich schon vor Jahrzehnten in keinem Schulunterrichtsplan hätten fehlen dürfen !
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am 9. Dezember 2006
Dieses Buch ist der perfekte Einstieg in die wirtschaftliche Wahrheit. Ohne mit unnötigen und überflüssigen Fremdwörtern um sich zu werfen versteht es Andreas Popp seine Leser in diesen oft so trockenen Lesestoff der Wirtschaft einzuführen.

Wer ihn aus Vorträgen kennt, wird ihn bei jedem Satz vor sich sehen!

Was steht hinter dem IWF? Wie war das doch gleich mit der FED? Das Zinzsystem, der US-Dollar als die eigentliche Weltwährung, die Bankenkrise und die nicht zu verschweigende politische Inkompetenz haben in diesem Buch einen Platz gefunden.

Klarer Sachverstand, tiefe Einblicke und wieder einmal sein typischer Stil den Leser mitzureißen, damit ist dieses Buch im Grunde genommen viel zu kurz.

Es bedarf keiner Vorkenntnisse zum Verständnis, dass Instinkt und die Person im Spiegel, der ich jedem Morgen unweigerlich begegne, die besten Ratgeber in Krisenzeiten sind. Andreas Popp gibt praxisbezogene Hinweise und hilft kritische Fragen zu stellen.

Mit grandiosem Sarkasmus krönt Andreas Popp Brot und Spiele mit einem kurzen _Nachtrag für Finanzexperten_; geschrieben im Fachterminus für _vermeidbare Insider der Volkswirtschaft_.

Wer es nicht versteht: kein Problem!

Wer es versteht, sollte darüber nachdenken, ob nicht genau das sein Problem ist!!

Ein besonderes Augenmerk sollte aber auch auf die im Anhang befindlichen Expertenaufsätze gelegt werden. Nicht nur dem Autor Andreas Popp selbst, sondern auch Mitabeitern der Popp AG, wie Pia Kästner, liegt der Tierschutz sehr am Herzen. Der Aufsatz Ethik, sozialer Ist-Zustand ist ein bemerkenswerter Artikel.

Des Weiteren vermittelt der Bereicht IWF, Streitmacht der USA einen überaus interessanten Einblick in den ehemaligen Arbeitsbereich unseres derzeitigen Bundespräsidenten.
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am 17. Januar 2005
Das Buch Brot und Spiele ist ein Muss, a) für Menschen, die etwas Vermögen besitzen oder aufbauen wollen und b) für Finanzdienstleister, die wahrscheinlich gerade dabei sind, Ihren Kunden die falschen Produkte zu verkaufen, denn sie sind meistens auch nur auf Produkte konditioniert und weniger auf makroökonomische Zusammenhänge - und um die geht es hier. Und zwar auf eine Art und Weise, die kurzweilig, logisch, streckenweise lustig ist. Obwohl - das Thema ist es nicht, denn der Untertitel verät, worum es geht - "Schadlos durch die Wirtschaftskrise".
Andreas Popp klärt mit klaren unmissverständlichen Worten über die Tücken dieses Geldsystems auf, zeigt Konsequenzen und Lösungsansätze bezüglich einer privaten Vermögensallokation.
Die Überlegungen von Andreas Popp machen dabei die Welt oder das Finanzsystem nicht besser, können dem einen oder anderen Investor, der die Dinge ernst nimmt, aber helfen, wirklich weniger beschädigt durch eine drohende Finanzkrise zu kommen.
Es sei besonders von jenen Leuten zu lesen, die da sagen: "Diesmal kommt alles anders." Dies wird dann wieder einmal so ziemlich Ihr letzter Satz sein, bevor ihr Geld weg ist, besser ausgedrückt, nicht in ihrer Absicht umverteilt.
Von mir für dieses Buch 5 Sterne zu bekommen, ist sehr subjektiv, da ich die geäußerten Gedanken nicht nur zu ca. 90 % teile, sondern in Vorträgen selbst propagiere. Und trotzdem war die Lektüre auch für mich spannend, denn durch die Andreas Popp eigene Erzählweise, fast identisch mit seinen Vorträgen, bekommt man immer wieder neue Anregungen.
Mit seinen 180 Seiten geht das Buch nicht in die Tiefe, kann es auch nicht und das ist hier ein Vorteil. Ein alter Grieche namens
Aristophanes sagte einmal: "Menschen bilden, bedeutet nicht, ein Gefäß zu füllen, sondern ein Feuer zu entfachen". Wenn Andreas Popp mit dem Buch etwas gelungen ist, dann das. Dieses Buch macht für Interessierte mit Sicherheit Appetit auf mehr, wird Aktivitäten auslösen, das eine oder andere zu vertiefen oder zu überprüfen. Gleichwohl schafft es einem interessierten Laien einen kurzweiligen Einstieg in eine Materie, bei der er sich immer wieder wundern wird, warum er diese Zusammenhänge so von seinem Versicherungsvertreter, Banker oder Bausparkassenberater noch nicht gehört hat. Viel Vergnügen bei der Lektüre.
Andreas Clauss
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TOP 500 REZENSENTam 13. März 2013
Andreas Popp von der Wissensmanufaktur kannte ich vor allem aus seinen Vorträgen, die man auf youtube und auf der Webseite der Wissensmanufaktur ansehen kann. Aufgefallen war er mir, weil er Dinge sagte, die mir selber auch bereits seit langem aufgefallen waren (weil ich mich für Geschichte interessiere und meinen Großeltern auch mal zuhöre, wenn sie aus den Zeiten der Währungskrisen erzählen), die mir aber keiner glauben wollte. Man hielt und hält mich oft für paranoid, aber nicht nur ich habe die Zyklen des Finanzsystems erkannt, nur kann Andreas Popp erklären, wie sie funktionieren. Für Warner vor dem Ende des aktuellen Finanzzyklus gibt leider nur zwei Varianten, entweder man wird ernst genommen und landet daher einfach in der Psychatrie wie beim Fall Gustl Mollath oder man wird wie die Mitglieder der Wissensmanufaktur in die Ecke der Verschwörungstheoretiker gestellt.
War die aktuelle Krise wirklich nicht vorhersehbar? Wenn man den Politikern glauben mag, nein, wenn man dieses Buch aus dem Jahr 2004 liest, dann ja, zumindest in großen Teilen.
Auch oder gerade weil das Buch bereits fast 10 Jahre alt ist, ist es spannend, denn wenn die Theorien von Damals stimmen, müssten die Voraussagen eingetroffen sein, die damals gemacht wurden und so bestätigen, dass das, was in diesem Buch steht, der Wahrheit entspricht.

==Grundlagen==
„Es ist immer dasselbe, die bestehenden Systeme werden so lange es geht, am Laufen gehalten, auch wenn längst erkennbar ist, dass das Spiel vorbei ist (S. 11).“ Warum das Spiel vorbei ist, ist reine Mathematik. „Die Erträge steigen gnadenlos an und der Abstand zwischen Arbeit und Kapitelerträgen wird immer geringer und wird irgendwann das Ende dieses Geldsystems einleiten.“ (S. 20)
In diesem Buch bekommt man nochmal schriftlich die Grundlagen des youtube Vortrages „Ihr lernt das, was Ihr wissen dürft, und nicht das, was Ihr nicht wissen solltet. Ganz einfach!“ vermittelt, auch wenn der Vortrag teilweise ein wenig ausführlich und meiner Meinung nach besser ist. Es geht darum, dass
1. Das meiste Geld einer Kreditsumme neues Geld ist, das es vorher nicht gab. (S. 23) Unser Geldsystem ist ein Schuldgeldsystem. Würden alle ihre Schulden zurückzahlen, gäbe es kein Geld mehr.
2. Dass wir derzeitig nur noch eine Pseudowirtschaft haben, da eine sachwerte Wirtschaftssteigerung bei verhältnismäßig gesättigten Märkten kaum noch möglich ist (S. 24)
3. Unser System nennt sich Bretton Woods-System und ist bereits seit 1971 nicht mehr mit Gold hinterlegt und somit keinen inneren Wert mehr hat, und eigentlich nur noch bedrucktes Papier ist. Die letzte edelmetallhinterlegte Währung der Schweizer Franken, wurde Ende der 90er vom Goldstandard entkoppelt. Dass die deutsche Regierung nun das Gold zu „Inventur“ nach Hause holen will, kann nur bedeuten, dass man sich auf einen Neustart vorbereitet, denn der müsste erst einmal wieder mit Gold hinterlegt sein, um Vertrauen zu schaffen, auch dies ein Warnzeichen.
4. Unser Geldsystem ist das Keynes Geldsystem. Eine Aussage von Kohn Maynard Keynes: Auf lange Sicht sind wir alle tot! (S. 45) DAS sollte allen eine Warnung sein!
5. Die Federal Reserve ist eine Privatbank und gehört zwei Familien: Rothschild und Rockefeller.
6. Die Geldmengenpolitik ist komplett aus dem Ruder gelaufen und hat gefährliche Dimensionen angenommen. Wir brauchen ein unendliches Wirtschaftswachstum, das in einem endlichen Raum nicht möglich ist (S. 91)
7. Es stellt sich die Frage, ob USA noch die notwendige finanzielle und wirtschaftliche Potenz besitzen, die für die Fortsetzung der militärischen Hegemonialstellung als auch für die Hegemonialstellung innerhalb des Finanzsystems erforderlich ist? (S. 130)
8. Der IWF hat die Aufgabe, hilflose Schuldnerstaaten ihre eigene Wirtschaftspolitik aufzudrängen, um sie weiter in den Abgrund zu wirtschaften, damit das meist US-amerikanische Kapitel und globale Konzerne freies Spiel haben (S. 154).

Die Konsequenzen: Familie Rothschild und Rockefeller drucken in den USA buntes Papier, denen keinerlei Edelmetalle mehr zugrunde liegen. Der USD ist eigentlich nur noch Spiel- oder Falschgeld und alle Währungen der Welt sind an dieses bunte Papier gekoppelt und somit von zwei Familien kontrolliert. Die Staaten horten wertlose Dollar, die sich nicht verkaufen können, ohne diesen zu entwerten.

==Vorhersagen==
Wirklich spannend wird es allerdingt, als der Autor beginnt (wohlgemerkt 2004!!!) Vorhersagen zu machen, die mittlerweile Großteiles tatsächlich eingetroffen sind:
1. Dass die reichen EU-Länder jetzt die Schwächeren über die Brüsseler Behörden im Würgegriff haben und diesem Ländern vorschreiben, wie sie sich zukünftig verhalten müssen, wenn sie weiterhin EU-Gelder haben wollen – Ja, DE schreibt 2012/13Griechenland, Spanien, Portugal und Italien vor, welche Regierungen sie zu wählen haben und das war 2004 vorhersehbar.
2. Heute ist es durch das verteilte Vermögen auch mit Fleiß und Kompetenz nur äußerst schwer, erfolgreich in die Selbstständigkeit zu wechseln.
3. Systematische Umverteilung von Arm auf Reich, die aber auch das natürliche Ende dieses Systems einleiten wird.
4. Die im Umlauf befindliche Geldmenge bezieht sich nur auf zum großen Teil manipulierte Wirtschaftsdaten und hat keinen echten Wert.
5. Bereits 2004 hätte es 110 Jahre gedauert, die Verschuldung Deutschlands mit monatlichen Raten von 1 Millarde Euro abzuzahlen… Da ist nichts, aber auch gar nichts zu retten und es wird NIE abgezahlt werden.
6. Der DOW Jones hat die vorhergesagte Marke mittlerweile sogar geknackt (S. 59), dennoch sind die Edelmetallpreise noch unter der Prognose (aber die gibt ja einen Zeitraum bis 2018 vor).
7. Die Bankenkrise: Die Zyklen einer Neuordnung (Wirtschaftskrise) bis zu nächsten dauern ca. 70 Jahre (1950 wurde unser aktuelles System gestartet, wir haben somit 63 Jahre hinter uns…)
8. Weltweit müssen die Banken die uneinbringlichen Forderungen gegen die Pleiteunternehmen in gigantischer Höhe abschreiben (S. 60).
9. Man kann davon ausgehen, dass die allgemeine wirtschaftliche Situation in absehbarer Zeit immer problematischer wird (S. 88).
10. Internationale Banken haben unter Umständen mehr Machtfülle als nationale Wirtschafts- und Finanzministerien (S. 132)
11. Gewinne werden privatisiert und Verluste werden sozialisiert (S. 132)
Bis hier hin war das Buch wirklich sehr spannend, ABER

==Der Rest des Buches==
Ein Großteil des Buches jedoch, ist für Normalsterbliche eher unerheblich. Es geht darum, seine Werte sicher in Sachwerten anzulegen, empfohlen wird z. Bsp. 1 kg echtes Gold (nur keine Optionen auf Papier), leider habe ich meinen Lebtag noch nie so viel Geld besessen. Die Kapitel über Anlagen sind für mich somit unerheblich und eher langweilig.
Im Kapitel Wohneigentum geht Popp meiner Meinung nach fehl. Es kann sein, dass es 2004 in vielen Regionen Deutschlands billiger war zu mieten, als ein Haus abzuzahlen ABER es ist unlogisch, eine Wohnung zu mieten, und Mieter eine Eigentumswohnung abzahlen zu lassen, weil da ja die Miete gleich der Abzahlung ist, bzw. dass man selber dazuzahlt, und die Mieter den Rest zahlen, denn das bedeutet meist, dass man selber in einer schlechteren Wohnung wohnt, als man vermietet, warum sollte man das tun? Nur um Geld zu sparen? Des Weiteren ist es im Freiburger Raum schon seit Jahren so, dass man billiger dran ist, ein Haus abzuzahlen (das in den 1990er Jahren gebaut wurde), als eine Wohnung zu mieten, wenn eine 3 Zimmer Wohnung bei einer Wohngenossenschaft bereits 1000 EUR kostet, da kann man auch gleich 20 km im Umland ein freistehendes Haus mit Garten abzahlen und weiß, dass die Miete 10 Jahre konstant bleibt und nicht jedes Jahr steigt. Jetzt, 2013, ist abzahlen im Landkreis Emmendingen definitiv billiger als Miete in Freiburg.

Im Anhang finden sich Aufsätze unterschiedlicher Leute zu unterschiedlichen Themen, von denen einige schier unerträglich sind, besonders dieser Chacka Motiviationsaufsatz voller lahmer Plattitüden von Prof. Kurt Tepperwein. Lebe im Jetzt, schaue nicht nach hinten, blablabla.

==Interessante Tipps==
Da sich dieses Buch hauptsächlich an Anleger und Mittelständler wendet, ist das Kapitel „Die Unternehmen“ interessant, denn hier empfiehlt der Autor, sich in Krisenzeiten rigoros von unnötigem Personal zu trennen, um den Betrieb zu retten. Erweitert man das Mal, würde das ein ganz anderes Bild auf die Agenda 2010 werden, das würde nämlich bedeuten, dass schon vor 10 Jahren die Betriebe auf Leiharbeit und Fristverträge pochen, weil sie eben diese Krise befürchten und so schnell und problemlos Personal loswerden wollen und nicht, um flexibel zu sein.

==BOD==
Für ein BOD hat das Buch erstaunlich wenig Fehler. Mir sind nur folgende aufgefallen:
Es heißt, ergibt Sinn und nicht macht Sinn (S. 78)
Man sollte deshalb sich genau überlegen (S. 98)

==Fazit==
Popp betont immer wieder, dass man in seinen Einschätzungen eigenständig bleiben soll und das Buch nur als Anregung sehen sollte. Dem stimme ich sehr zu, denn obwohl viele der Dinge, die er beschreibt, mit einiger Recherche (wem gehört der Federal Trust z. Bsp.) belegbar sind, fehlen doch die Quellenhinweise und man kann schwer unterscheiden was Fakt und was Behauptung ist, da muss man sehr vorsichtig sein, denn der Autor mischt Fakten mit persönlichen Empfehlungen.
Insgesamt ist man letztendlich besser mit dem oben erwähnten youtube Vortrag und einigen der Vorträge auf der Seite der Wissensmanufaktur bedient, die sind teils ausführlicher als dieses Buch, aber es ist ein guter Einstieg.
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am 20. Dezember 2006
Dieses Buch soll doch nur einen Denkanstoss geben, dass nicht alles so läuft wie man uns das jeden Tag versucht einzubläuen. Aktuell bekommt Deutschland ein AAA für Kreditwürdigkeit und hat aber auf der anderen Seite offiziell knapp 1,6 Billionen Euro Schulden, geschweige von den impliziten Schulden die noch oben drauf kommen. Wie sollen die den das bezahlen?

In den letzten 10-15 Jahren haben wir sogar in Europa einige Wirtschaftskrisen erlebt, ob das die Russlandkrise, Jugoslawienkrise oder Türkeikrise waren. Alle hatten galoppierende Inflationen. Die einen strichen einfach drei Nullen ab (Türkei), die anderen bekamen Schuldenerlass (Russland) oder haben ganz einfach die Währungen gewechselt (Jugoslawien).

Herr Rehdes Kommentar zu Herrn Popps Absichten sind schon sehr schwach.

Natürlich will Herr Popp auf gewisse Dinge fokussieren, in diesem Falle auf bestimmte Sachwertanlagen, aber auch nur unter dem Aspekt, dass sich eine Wirtschaftskrise auch bei uns anbahnen kann.

Manipuliert wird überall. Die einzige Schuld die man gelten lassen kann, ist, ob man sich manipulieren lässt.

Für mich ist dieses Buch ein Wegweiser meine Sichtweise für ein paar Dinge mal von einem anderen Standpunkt zu sehen, diese zu hinterfragen und dann meine Meinung neu zu definieren.

Und ist es wirklich schädlich etwas von den Edelmetallen zu haben? Ja ja man muss nur alles hinterfragen ...
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am 16. Dezember 2005
Mit dem Thema Welt-/Volkswirtschaft, Finanzmärkte und Kapitalanlage habe ich mich während meiner 3 Studiengänge (Stadtplanung, Immobilienfachwirt und Masterconsult of Finance) beschäftigt. Keiner der Dozenten konnte das Thema so auf den Punkt bringen wie Andreas Popp.
Wer dieses Buch gelesen hat, versteht die Zusammenhänge und wie man sein Geld inflationsgeschützt und renditestark in Sachwerten anlegt.
Andreas Popp schreibt ungeschminkt, zeigt auch auf, wie die durch internationale Finanzorganisationen wie den IWF systematisch ganze Volkswirtschaften aber auch Privatvermögen destabilisiert oder vernichtet werden. Der Leser lernt zu verstehen, wie er in dieses System eingebunden ist und sich als kleines Rad bestmöglich dagegen wehren kann.
Die Buddhisten glauben daran, dass wenn 10.000 Menschen auf der Erde den Glauben an das Gute nicht verlieren und weiter meditieren die Welt nicht untergehen wird.
In der Macht eines Tropfens Wasser steckt mehr Kraft, als man gemeinhin glaubt.
Das Buch macht Mut.
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am 7. Januar 2005
Herr Popp bringt die Zusammenhänge klar und gut verständlich auf den Punkt. Er gibt Anregungen, die von dem "normalen" Gedankengut weit entfernt sind. Wenn man sich überlegt, wie hoch die allgemeine Meinung von Bankenberatung und deren Produktlandschaft ist, wird man hier als "Normalanleger" auf eine Fülle von interessanten Anlagemöglichkeiten aufmerksam gemacht. Gepaart sind diese mit Hintergrundwissen, so daß man es auch tatsächlich verstehen kann, warum diese Anlageform interessnat ist. Wer weiß wie ein Bausparvertrag funktioniert? Zum Bauen ist er sicherlich nicht geeignet. Das wird in dem Buch sehr deutlich. Insgesamt ein sehr kurzweiliges Buch mit einem, für so ein Fachthema, aussergewöhnlich hohen Unterhaltungswert. Sehr zu empfehlen.
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am 2. Februar 2005
Ein sehr spezielles Buch. Der Autor hat höchst kompetent einzelne Puzzle des internationalen Währungsspiels dargestellt. Das Faszinierende ist: Dadurch entsteht Raum beim Leser, sich das Bild selbst neu zusammenzusetzen und einigermaßen zu verstehen. Locker geschrieben, jenseits der Tristess von Untergangs-Blähungen und doch mit einem klaren Blick auf ein mögliches Crash-Szenario. Und mit einer Aufforderung: "Legen Sie Ihr Geld nicht in Geld an - sondern in Sachwerten". Denn Geld kommt und geht - Gold, Silber, Platin - bleiben. Kompliment. Karl Gamper, Autor
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