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Kundenrezensionen

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am 23. Dezember 2004
Wissen was man glaubt... sollte für all jene, die zwar eine Bibel besitzen, aber sie nie wirklich gelesen haben, ein unentbehrliches Bedürfnis sein. Viele würden wohl nach einem Streifzug durch das "Buch der Bücher" merken, was uns Norbert Rohde in seinem "Abschied von der Bibel" kristallklar vor Augen führt: Von einem eitlen, eifersüchtigen, unzuverlässigen und rachelüsternen Gott ist da die Rede, von Widersprüchlichem und Unglaubhaften und Absurdem wird berichtet... Ein bestürzendes Buch für manchen Gläubigen, ein Hochgenuss für den Zweifler, der sein Misstrauen bestätigt sieht!
Eindrucksvoll sind die umfangreichen Recherchen und die sorgfältige Aufarbeitung des biblischen Materials, konziliant die Sprache, sachlich, nicht ketzerisch und nicht marktschreiend, sondern durchaus wissenschaftlich der Stil.
Den mühevollen Weg durch die 8 Deschner-Bände kann man sich nun sparen. Norbert Rohde macht uns auf 220 Seiten die Augen auf. Gründlich und kaum widerlegbar...
Das Buch vermittelt nicht nur überraschende Erkenntnisse in Theologie und Wissenschaft. Dies freilich nicht ganz ohne Zynismus... auch sarkastisch ein wenig und gewürzt mit feinem Spott verschafft es dem Leser eine ganz besondere Art von Vergnügen und eine innere Befreiung von den Zwängen, die ihn fesselten, als er noch nicht wusste, was er glaubte...
Pflichtlektüre für jeden Selbstdenker!
Harald Maurer
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am 17. März 2007
Ein überzeugter Christ wird sich über dieses Buch ärgern. Warum eigentlich, wo es doch seinen Glauben gar nicht erfolgreich zu bezweifeln vermag? Aus dem einfachen Grund, dass es Herr Rohde uns nicht so leicht macht, das, was er in seiner Auseinandersetzung mit dem "Buch der Bücher" zutage gefördert hat, ohne weiteres schlicht zu ignorieren. In akribischer Detailarbeit macht er sich daran, die "heiligen" Texte aus der Perspektive unseres gegenwärtigen Wissenshorizonts und unter der Maßgabe einer Ethik, die auf ein humanes Miteinander in wechselseitiger Achtung und Toleranz hin orientiert ist, zu durchleuchten. Was er dort entdeckt, ist zutiefst beschämend für die so genannte "Religion der Liebe", demonstriert es doch eindrücklich und für jedermann einfach anhand der biblischen Belege nachvollziehbar, welch unsäglich erschreckendes menschliches Konstrukt der biblische Glaube und sein Gottesbild darstellen. Und das beschränkt sich keinesfalls nur auf den archaischen Gott des Alten Testaments, sondern es wird ebenso dargelegt, dass es auch mit der vielbeschworenen Mitmenschlichkeit und Liebe eines Jesus von Nazareth beileibe nicht so weit her ist, wie es die gläubigen Schäfchen gerne sehen und für sich in Anspruch nehmen möchten. Denn dieser predigt laut Bibel beispielsweise nicht nur Nächstenliebe, sondern verheißt auch eine ewige (!) Höllenqual bereits all denjenigen, die während ihres kurzen und endlichen (!) irdischen Daseins seinen absonderlichen Ansprüchen nicht zu glauben und folgen bereit sind. In dieser Hinsicht übertrifft er noch seinen mutmaßlichen Erzeuger, der, obwohl er gemäß der Thora gerne des öfteren ganze Völker zum Zwecke der Demonstration seiner Macht eigenhändig meuchelte oder meucheln ließ - offenbar scheinen allmächtige Wesen derartiger Bekundungen zu bedürfen -, wenigstens mit dem Ende des menschlichen Lebens ein Einsehen zu haben schien. Offensichtlich ist das Ziel des christlichen Offenbarungsglaubens damit nicht Befreiung, sondern Abhängigkeit und Unmündigkeit - der unmündige, abhängige Mensch lässt sich leicht missbrauchen. Es erweist sich somit, dass die Untaten, die im Namen dieses Glaubens in der Geschichte geschehen sind und bis heute verübt werden, kein Zufall sind, sondern dass der Fehler im System, an der Wurzel des christlichen Glaubens, der Bibel, zu finden ist. "Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer."
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am 29. August 2005
Ich habe das Buch mit Begeisterung gelesen. Der Autor versteht es kurz und bündig, die Diskrepanz zwischen Glauben und Wissen aufzuzeigen. Seine Lebenserfahrungen decken sich mit meinen 85 Lebensjahren, die den Pakt zwischen Hitler und Pius XII und die daraus resultierenden 55 Millionen Kriegstoten und europaweiten Zerstörungen miterlebt haben und die Fortführung dieses unseligen Paktes in unserer heutigen politischen Landschaft beklagen. Obwohl es allgemein bekannt ist, dass in der Menschheitsgeschichte irreale Thesen immer in die Irre geführt haben, können sich viele Menschen nicht von ihren subjektiven irrealen, märchenhaften, metaphysischen Phantastereien trennen. Religionen sind bekanntlich eine Sache des Gefühls, das unfähig ist zu unterscheiden zwischen märchenhaften Vermutungen - wie sie in der Bibel geschildert werden - und der allgegenwärtigen, rauen Wirklichkeit, wie sie sich unserem prüfenden Verstand täglich darbietet.
Ich kann nur jedem Anhänger von Benedikt XVI, Jahwe, Jesus oder Allah empfehlen, Rohdes Buch „Abschied von der Bibel - vom alten Glauben zum neuen Wissen" wärmstens empfehlen, um die Wiederholung religiöser und politischer Fehler der Vergangenheit auszuschließen.
Rohdes Fazit: „Nur mit einem fundierten Wissen über die Biologie der Menschen-, Tier- und Pflanzenwelt können wir unser unvollkommenes Dasein in den Griff bekommen. Es wird höchste Zeit, dass wir allen irrealen, metaphysisch-transzendenten Thesen ADE sagen und endgültig Abschied nehmen von einem Märchenbuch, das sich „unwissende" Nomaden vor 3000 Jahren einmal ausgedacht haben."
Das müsste eigentlich jedem Menschen des 21. Jahrhunderts allmählich klar geworden sein.
1212 Kommentare|48 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. Februar 2005
Das hier rezensierte Buch wurde inzwischen von einer aktualisierten und erweitertenen Ausgabe abgelöst mit dem Titel <Mein Abschied von der Bibel>, siehe hier bei Amazon!

Auch für das neue Buch ist die nachfolgenden Rezension gültig:

Was Karlheinz Deschner in bisher acht Bänden seiner 'Kriminalgeschichte des Christentums" nicht unterzubringen vermochte, was Franz Buggle in seinem umfangreichen Opus 'Denn sie wissen nicht, was sie glauben" kenntnisreich, jedoch mitunter zu akademisch und kompliziert abhandelte, was der Verfasser dieser Rezension in seinem Buch 'Verrat an der Botschaft Jesu - Kirche ohne Tabu" durch eine hochphilosophische und -soziologische Analyse zu demonstrieren versuchte - das ist hier in Rohdes Buch auf einen verständlichen, frisch und direkt formulierten Nenner gebracht, so dass der Leser des vorliegenden Buches sich viele andere Werke zu ähnlichen Themen erspart.

Natürlich kann man sich gerade bei einem so substantiell dichten und komprimierten Buch wie dem vorliegenden an manchen Stellen wünschen, das eine oder andere Thema wäre noch ausführlicher behandelt worden. Aber man merkt, dass die Quintessenz, die der Autor als Fazit jedes behandelten Aspekts anbietet, auf dem Hintergrund großer Sachkenntnis basiert. So dient Rohdes in sehr konziliantem Ton vorgetragenes Buch dem notwendigen liberalen, toleranten, humanen Diskurs zwischen den weltanschaulichen Positionen, so dass es als Bereicherung unseres gegenwärtigen Geisteslebens angesehen werden muss.
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am 3. September 2005
Ein Buch, das bislang gefehlt hat, und was von jedem Laien (und auch Experten) auf dem Gebiet der Bibel gelesen werden sollte. Über das "Buch der Bücher" sind soviele Mythen im Umlauf, und kaum jemand hat es je gelesen. Es ist erfreulich, dass Norbert Rohde mit diesen Mythen aufräumt - gründlich, präzise und von einiger Tiefgründigkeit.
Ob man nun an eine wortwörtliche oder mehr symbolische Interpretation der Bibel glaubt, hier kann man seine Kenntnisse vertiefen und seine Unkenntnisse beseitigen. Denn ob man es wörtlich versteht oder nicht, die Bibel bleibt das große Buch der Widersprüche.
Und vor allem mit der Moral der Bibel, immer wieder hochgelobt, ist es nicht weit her, wie der Autor deutlich macht. Es wimmelt nur so von moralischen Fragwürdigkeiten und Scheusslichkeiten. Da ist es wohltuend und verdienstvoll, wenn sich jemand der Sache auch einmal kritisch annimmt. Die Leute, die die Bibel nur von den sorgfältig ausgewählten Textstücken aus den katholischen oder evangelischen Messen her kennen, wird in dem Buch ein neuer, vollständigerer Ausblick auf die Bibel gegeben. Das selektive Zitieren, von Theologen sehr gepflegt, verstellt den Blick auf die Bibel mehr, als dass es erhellt.
Es ist das Verdienst des Autors, diesen verstellten Blick mit großer Sachkenntnis zu erhellen. Dies ist Aufklärung im besten Sinne. Sehr empfehlenswert, die fünf Sterne sind redlich verdient.
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am 31. März 2005
Innerhalb des umfangreichen Angebots von bibelkritischen Büchern hebt sich "Abschied von der Bibel " von Norbert Rohde angenehm ab.Einerseits, weil es mit grossem Sachwissen geschrieben wurde, andererseits, weil es auch von Nicht-Theologen verstanden werden kann. Wenn man sich die Aussage von Papst Leo X vor Augen hält " Wie gut wir wissen,was für eine profitable Geschichte diese Fabel von Christus für uns gewesen ist" versteht man auch, weshalb Rohdes Buch auf viel Widerstand in religiösen Kreisen trifft.
Das Buch ist eine Herausforderung an den kritischen Geist eines jeden Lesers und Rohde versteht es bestens, logische Antworten auf unsinnige Behauptungen zu geben.Nach der Lektüre dieses Buches fällt es ungemein schwer zu verstehen, warum sich diese Mythen, entgegen jeglicher Vernunft, bis zur heutigen Zeit halten konnten.Der Author lässt keine Fragen offen, der Leser wird sich immer mehr bewusst, wieviel Absurdes in der Bibel enthalten ist und es wundert einem, wie besonders Frauen, über die so abwertend geschrieben wird in der Bibel,dem Christentum noch Glauben schenken!Es ist zu wünschen, dass dieses Buch viele Leser findet !
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am 4. Januar 2005
In dem Buch „Abschied von der Bibel" versucht Norbert Rohde - unter Hinweis auf über 300 Bibelzitate und „Gottesworte" - den Nachweis zu erbringen, dass die Bibel keine „Worte Gottes", sondern nur Worte von phantasiebegabten Mystikern, Propheten und Jesusaposteln enthält. Er geht von der Prämisse aus, dass man die Richtigkeit oder Unrichtigkeit einer Hypothese (auch einer Glaubensthese) daran erkennen kann, zu welchen positiven oder negativen Ergebnissen sie in der Vergangenheit geführt hat. Er beruft sich hierbei auf den Apostel Paulus, der seinen Gemeinden den Rat gegeben hatte: „Prüfet alles, nur das Gute behaltet!" Sind die Früchte schlecht, so ist der ganze Baum schlecht. Ist die Theorie mangelhaft, so wird auch ihre praktische Umsetzung mangelhaft sein. Man spürt, wie der Autor Antworten auf die Fragen sucht, warum im Laufe von 3000 Jahren erst ein Drittel der Weltbevölkerung die BIBEL kennen gelernt hat, und warum die BIBEL in dieser langen Zeit nicht einmal die Welt der Monotheisten verbessern konnte.
Auf 220 Seiten wagt Rohde den gewaltigen Versuch, die gesamte Religions- und Weltanschauungsgeschichte des Abendlandes auf ihren echten Ertrag hin zu deuten. Der Leser erspart sich hierbei viele andere Werke zu ähnlichen Themen, die in diesem Buch in sehr konziliantem Ton auf einen recht eingängigen, verständlichen, frisch und direkt formulierten Nenner gebracht worden sind. Schritt für Schritt erhält der Leser interessante Informationen, die von den Vorläufern der Genesis bis zu den heutigen Erkenntnissen der Naturwissenschaften reichen. Man kann damit Einblicke gewinnen über die Zusammenhänge von Glauben und Wissen, von staatlicher und kirchlicher Macht sowie von den (hiervon ausgehenden) gesellschaftspolitischen Ursachen und Wirkungen. Jeder Leser wird daraus seine Schlüsse ziehen. Im Endeffekt kann man zu der Erkenntnis gelangen, dass Rohdes Untersuchungen und Analysen guten Gewissens zum „Abschied von der Bibel" führen. Diesem Buch möchte ich eine weite Verbreitung wünschen.
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am 13. November 2006
Der Rezensent Josh bemängelt in seiner Zuschrift 'Verbitterter Kampf' vom 29. Januar 2005, dass "Norbert Rohde, der Autor von 'Abschied von der Bibel', seine Bibelbetrachtungen auf eine rationale Ebene hebt .... wodurch die Auseinandersetzung etwas Schräges, Danebenzielendes bekommt. Auf dieser Ebene versucht Rohde von seinem griechisch-analytischen Weltbild her das hebräisch-ganzheitliche Denken der Bibel zu verstehen'".

Dem ist entgegenzuhalten: Nur mit einem gesunden Menschenverstand, mit einer kritisch eingestellten RATIO, kann man die Irrationalitäten der Bibelanekdoten analysieren und die in den Bibelversen steckenden Widersprüche dokumentieren. Womit sonst? Die über 300 Bibelverse, die Rohde in seinem Buch unter die Lupe nimmt, sind die gleichen , egal, ob man sie mit einer griechisch-analytischen oder einer (sogenannten) hebräisch-ganzheitlichen Brille liest. Die Aussagen der Bibel z.B. über die göttlich-menschlichen Eigenschaften von Jahwe und Jesus, über die sogenannte 'Erbsünde' oder über die Auferstehung und Parusie von Jesus sind es allemal wert, einer genauen Prüfung unterzogen zu werden. Josh versucht, die gedanklich klaren Argumente von Norbert Rohde mit nebelig verschwommenen Formulierungen und mit theologisch-didaktischen Spitzfindigkeiten aufzuweichen. Bezeichnenderweise scheut er sich aber, auf irgend ein Argument von Norbert Rohde einzugehen. Wie sollte er auch, denn er hat allem Anschein nach das Buch 'Abschied von der Bibel' nie gelesen. Mit der gleichen Oberflächlichkeit hat er auch "Gottes Wort" gelesen. Hierbei hat er sich nur ein paar Rosinen herausgepickt, um sie seinen Schäfchen als "Bibel-light-Version" zu offerieren. So werden die Gläubigen hinters Licht geführt. Und genau diese betrügerische Vorgehensweise hat Rohde in seinem grundehrlichen Buch angeprangert.

In Abwandlung des letzten Satzes von Josh kann ich jedem Leser wärmstens empfehlen: Wer bibelkritisches Denken verstehen will, für den ist 'Abschied von der Bibel' die denkbar geeignetste Literatur.Wer überholte Glaubensthesen gegen neue, naturwissenschaftlich fundierte Erkenntnisse eintauschen möchte, der ist mit diesem Buch auf dem richtigen Weg. Jeder Christ, der die Wahrheit sucht, kann sich davon überzeugen, dass er nach der Lektüre des Buches "Abschied von der Bibe" guten Gewissens von der Bibel Abschied nehmen kann.
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am 6. Juli 2006
Der Autor sticht in ein Wespennest. In leicht verständlicher Sprache diskutiert er mit großer Sachkenntnis die Widersprüche der Bibel und bietet überzeugende Erklärungen an. Das Buch polarisiert seine Leser in Zweifler und Verteidiger und zwingt dabei beide Lager die eigene Einstellung zum Buch der Bücher kritisch zu hinterfragen. Der Autor möchte über seine Thesen diskutieren. Er
bittet Kritik direkt an seine Mail-Adresse noroer@web.de zu richten.
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am 26. Mai 2005
Norbert Rohde hat sich eine gewaltige Aufgabe vorgenommen: den Abschied von der Bibel, begründet durch Wissen. Nicht nur durch neues Wissen, sondern durch genaue Kenntnisse der biblischen Inhalte und Geschichten. Er prüft die Bibel an sich selbst, er entdeckt Widersprüche, Ungereimtheiten und - er liefert nachvollziehbare Erklärungen besonders der Absichten der Bibelschreiber. Ähnlich wie Buggle, nur weniger akademisch, entlarvt er den biblischen Gott anhand vieler Bibelzitate als Despot, als Eitelkeitsfanatiker, als Machtbesessenen, schließlich als Marionette der Priesterschaft. Parallelen zur heutigen Zeit werden ebenfalls gezogen und erweisen sich als treffend. Im zweiten Teil stellt Rohde die moderne Naturwissenschaft dar, das ist selbstverständlich in dieser Kürze nur sehr grob möglich, weckt aber Interesse an weiteren Erkundungen in dieser Richtung. Rohde zeigt schlüssig, dass kein Raum mehr für Gott bleibt, auch und gerade nicht, wenn man die Ergebnisse der modernen Hirnforschung heran zieht.
Ich persönlich finde den ersten Teil des Buches, in welchem er das AT abklopft, argumentativ am stärksten, der zweite Teil ist nicht rein naturwissenschaftlich, sondern durchzogen von lebensphilosophischen Fragestellungen und Gedanken, die u.U. nicht jeder nachvollziehen mag, die aber in ihrer Gesamtheit eine Art weltanschauliches Vermächtnis darstellen.
Ein Buch, das Nicht-Mehr-Christen bestärkt, das aber auch von denen gelesen werden sollte, die noch glauben, aber schon zweifeln. Sie werden gestärkt.
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