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4.0 von 5 Sternen Unland
Hauptfigur in diesem Buch ist die vierzehnjährige Franka. Bisher bei Pflegeeltern aufgewachsen zwingen gesundheitliche Umstände der Pflegemutter das Mädchen zu einem Umzug. Sie landet aus der Großstadt Berlin in dem kleinen Ort Waldenburgen in Sachsen-Anhalt. Anfangs skeptisch lebt sich Franka gut in dem Heim ein, das so gar nichts von den...
Veröffentlicht am 6. September 2011 von Tom Mikow

versus
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Haus Eulenruh nahe Unland...
Haus Eulenruh ist ein Erziehungsprojekt für Kinder. Hier erwartet sie kein Heim und keine richtige Pflegefamilie, sonder ein Haus, ein Garten, ein kleines Dorf und ein Hund. Auch Franka aus Berlin soll nun dort wohnen. Dass, die Pflegekinder erst komisch gucken, weil Franka wie ein Junge aussieht, war eh klar. Und dass, sie erst nicht schlafen kann, weil alles viel...
Veröffentlicht am 12. Mai 2011 von Franziska Huhnke


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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Im Reich der Schatten, 14. Februar 2014
Von 
Jarmila Kesseler "esposa1969" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Unland (Taschenbuch)
Zu Beginn der Handlung lesen wir über Frankas Ankunft im Haus Eulenruh. Die Handlung ist in der 1.Person, also aus Frankas Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben. Das Haus Eulenruh ist ein Wohnprojekt des Familienwerkes, Andreas und Vera Kämpf sind Frankas Betreuer. Wenn man bedenkt, dass Franka erst 14 Jahre alt ist und da ziemlich allein gelassen ankommt, wie bestellt und nicht abgeholt, tat sie mir echt leid.

Dann trifft sie im Haus Eulenruh ein. Ihre Betreuer sind irgendwie spooky. Wir lernen ihre Mitbewohner kennen, u.a. Alex, Denise, Matthias, Ricardo und die Zwillinge Lizzie und Ann, die ganz nett zu sein scheinen. Nur Ricardo ist etwas machohaft. Das Dorf um das Haus ist getrennt von einer Burgruine, welche mit einem elektrischen Zaun gesichert ist. Schnell erwacht in Franka die Neugierde? Was verbrigt sich hinter den Mauern? Wieso reagieren die Dorfbewohner allesamt so seltsam? Was bedeuten die nächtlichen Stromausfälle? Franka macht sie auf Spurensuche und stößt dabei auf etwas so Unglaubliches, das es einem fast den Atem verschlägt ...

Die Sprache ist leicht und verständlich geschrieben, man ist gleich in der Geschichte drin, die Kapitel sind angenehm von der Länge her. Es handelt sich um ein Jugendroman - ein Mix aus Thriller uns Mystik, ein mystischer Jugendthriller sozusagen. Dennoch hat dieses Buch mir als Erwachsener sehr viel unterhaltsame Lesestunden bereitet. Die Handlung ist packend, das Ende voller Spannung!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen eine unglaublich spannende und andersartige Geschichte, 12. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Unland (Taschenbuch)
Franka ist 14 und zieht nach dem Tod ihrer Pflegemutter von Berlin nach Waldburgen, einem kleinen, beschaulichen aber auch ziemlich trist anmutenden Ort. In „HAUS EULENRUH“ einem Wohnprojekt für Kinder und Jugendliche mit traumatischer Vergangenheit fühlt Franka sich nach kurzer Eingewöhnungsphase sehr wohl. Sie mag die anderen Mitbewohner und fühlt sich dort angenommen.

Nicht so von den Waldburgenern selbst, die das Wohnprojekt und deren Bewohner am liebsten aus dem Dorf vertreiben würden. Sie sehen in den Kindern/Jugendlichen von EULENRUH nur Störenfriede die nicht gut erzogen sind. Nur wenige Bewohner des Dörfchens blicken hinter die Fassade und akzeptieren die Bewohner. In der Schule erfährt Franka, dass kaum ein Mitschüler die „EULEN“ auch nur akzeptiert oder sich mit den Jugendlichen anfreundet. Doch was ist der Grund für diese ganze Feindseligkeit, was hat es mit dem Elektrozaun auf sich, der Waldburgen und UNLAND trennt und warum hat Franka ständig das Gefühl beobachtet zu werden.
Als plötzlich unerklärliche Vorgänge und Ereignisse geschehen, die von den Dorfmenschen sofort mit den Jugendlichen aus EULENRUH in Verbindung gebracht werden. Doch Franka ahnt, dass es mit den nicht unweit gelegenen Ruinen von UNLAND zu tun haben muss und beschließt, dem Ganzen auf den Grund zu gehen, ohne zu ahnen, dass alles noch viel schrecklicher ist, als sie es auch nur ahnt.

Bereits die Buchbeschreibung als auch der doch recht ungewöhnliche Coverstil hat mich neugierig gemacht und so wollte ich das Buch unbedingt lesen. Das Cover ist relativ mystisch und düster gehalten. Nur der Titel sticht in knalligem Pink hervor. Der Hintergrund ist in fleckigem Schwarz gehalten, welches den unsauberen, mystischen Eindruck gut wiederspiegelt gehalten. Davon sticht das weiße Gras ab, während der Buchauszug selbst am oberen Drittel durch sein gedecktes Grau eher weniger hervorsticht.
Was es mit dem gewählten Buchauszug auf sich hat, erschließt sich dem Leser erst im letzten Drittel des Buches, wenn man versteht, was es mit dem Schatten auf sich hat. Von daher finde ich diesen sehr gut gewählt.

Ich kannte die Autorin Antje Wagner vor dem Lesen dieses Buches nicht und war gespannt auf den Schreibstil. Dieser gefiel mir bereits nach den ersten Seiten des Buches dermaßen gut, dass ich das Buch kaum zur Seite legen konnte. Die Geschichte rund um Franka, dem Haus Eulenruh und UNLAND beginnt klassisch. Franka kommt als die Neue in das von zwei ausgebildeten Erziehern betreute Wohnprojekt in dem bereits zwei Kleinkinder und vier Jugendliche wohnen. Sie fühlt sich nach kurzer Eingewöhnungsphase wohl. Auch dass die Dorfbewohner eher feindselig sind, empfand ich als nichts Neues und dennoch hatte ich das Bedürfnis ständig weiterlesen zu müssen und konnte das Buch nur schwer weglegen. Vor allem, weil ich den Schreibstil als sehr mitreißend und außergewöhnlich empfunden habe.

Als Leser fällt es einem nicht schwer sich in die Personen hineinzuversetzen und mit den Protagonisten mitzufühlen. Man freundet sich schnell mit den einzelnen Charakteren an und versteht durch deren gut beschriebenen Vergangenheiten und Erlebnissen auch deren Handlungsweisen recht gut. Zumindest erging es mir so, dass gerade durch die Ecken und Kanten der einzelnen Personen mir diese besonders an Herz gewachsen sind. Sei es der Computernerd Matthias, der mit seiner doch recht ekeligen Essensweise aneckt oder Franka, die mit ihrer Art und Weise so gar keinem Mädchenklischee entspricht. Alle Charaktere sind einzigartig und gut durchdacht. Man merkt die Autorin hat sich Mühe gegeben, die Personen und die Geschehnisse so bildhaft rüberzubringen, dass man das Gefühl hat beim Lesen mitten in der Eulen-Gruppe zu sein.

Das letzte Drittel ist es, was das Buch so andersartig spannend macht, denn hier verändert sich alles! Die Geschichte nimmt einen unerwarteten Verlauf und der Leser merkt, nichts ist wie es zu sein schien. Die Wendung oder besser die „Augenöffnung“ geschieht in rasantem Tempo und sehr direkt. Das Ende bleibt im Großen und Ganzen offen und man muss sich als Leser selbst Gedanken machen, wie des Rätsels Lösung aussehen könnte. Aber gerade das ist es was zum Nachdenken anregt, was das Buch auch lange nach man es ausgelesen hat nachwirken lässt. UNLAND lässt einen nicht los, es nimmt einen mit auf die dunkle Seite und man fragt sich zwangsläufig, wie ist die Autorin nur auf so eine unglaublich spannende und andersartige Geschichte gekommen.

Ich würde jedem der gern spannende, mystische und überraschende Jugendbuchthriller liest, das Buch wärmstens ans Herz legen. Allerdings muss man sich darauf gefasst machen, dass das Ende offen ist und das Buch lange nachwirkt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sind wir nicht alle ein bisschen anders?, 11. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Unland (Kindle Edition)
Franka ist vierzehn und wechselt von einer Pflegefamilie in Berlin, in ein Wohnprojekt mit zwei Betreuern und anderen Pflegekindern in ein kleines Dorf. Dort ist einfach nichts los und jeder kennt jeden. Die Kinder aus dem Haus Eulenruh werden misstrauisch beäugt, gehören einfach nicht zur Gemeinschaft dazu und bekommen dies deutlich zu spüren. Vorurteile und Vorverurteilungen machen ihnen das Ankommen in diesem Ort nicht leicht. Untereinander jedoch halten alle zusammen. Jedes der Kinder trägt eine eigene, schlimme Geschichte in sich. Als Franka auf eine Ruine aufmerksam wird, nicht verstehen kann das diese mit einem Elektrozaun gesichert ist, ist ihre Neugierde geweckt, zudem wird sie das Gefühl nicht los, immer wieder beobachtet zu werden. Auch wenn sie nie entdeckt von wem, dann geschehen seltsame Dinge im Ort und den Dorfmenschen ist klar, dass können nur die Heimkinder gewesen sein. Diese wollen jedoch herausfinden was wirklich passiert ist und bringen sich selber in Gefahr...

Antje Wagner hat einen unglaublich fließenden Schreibstil, man kann in die Geschichte eintauchen und mitfühlen. Bildliche Beschreibungen lassen vor dem inneren Auge ein tolles Kopfkino entstehen. Franka ist keine Schönheit und die Andersartigkeit wird hier sehr gut beschrieben, genauso wie die Gefühle die sie durchlebt, wenn sie zum ersten mal in die neue Schule geht und alles andere als herzlich aufgenommen wird, wenn sie in Eulenruh ihren Platz sucht. Im letzten dritten verändert sich die Geschichte deutlich, doch genau dieser Bereich macht dieses Buch besonders, regt zum Nachdenken an und wirkt noch lange in einem nach.

Es ist keine einfache Lektüre aber eine, die man so schnell nicht vergisst und die ich nur wärmstens empfehlen kann. Denn: sind wir nicht alle ein bisschen anders?"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend, berührend, erschreckend..., 9. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Unland (Taschenbuch)
Schon das Cover von "Unland" wirkt düster und geheimnisvoll, wie das Negativ eines Fotos. Optisch passt es genau zu "Schattengesicht", einem weiteren Jugendthriller aus der Feder von Antje Wagner.

Die Geschichte von "Unland" erzählt uns die 14-jährige Franka. Nach dem plötzlichen Tod ihrer Pflegemutter darf sie in das "Haus Eulenruh" einziehen, das von zwei ausgebildeten Pädagogen betreut wird.
Insgesamt sieben Kinder bzw. Jugendliche mit den unterschiedlichsten Schicksalen leben hier nun zusammen in der sog. "Erziehungsstelle".
Die meisten der knapp 800 Bewohner des kleinen Waldburgen behandeln sie wie Exoten, manche eher wie Aussätzige. Der erste Schultag wird für Franka zum Spießrutenlauf und auch sonst muss sie erst wieder ihren Platz finden in dieser neuen Umgebung.
Beim Blick aus ihrem Zimmerfenster fallen Franka seltsame brandgeschwärzte Ruinen auf, die im nahen Wald versteckt liegen. Angeblich aus Gründen der Einsturzgefahr ist das sog. "Unland" durch einen Elektrozaun gesichert. Mehr erfährt sie leider nicht über diese geheimnisvollen Gebäude, denn alle Dorfbewohner und auch ihre Betreuer schweigen beharrlich.
Leider gibt es in Waldburgen häufig Stromausfälle mitten in der Nacht, auf die die Einwohner ungewöhnlich panisch reagieren. Franka wundert sich zunächst noch über die extremen Reaktionen, doch dann geschehen seltsame Dinge und die Kinder des Hauses Eulenruh geraten unter Verdacht. Zusammen beschließen sie, die wahren Täter zu finden. Doch was sie schließlich finden, übersteigt ihre Vorstellungskraft und stellt alles in Frage.

"Unland" war das erste Buch, das ich von Antje Wagner gelesen habe. Der lockere Schreibstil mit viel Wortwitz und lebendigen Beschreibungen der Charaktere und Umgebung hat mich sofort überzeugt. Ich habe das Buch schließlich in einem Rutsch durchgelesen, weil ich nicht mehr aufhören konnte.
Es ist eine spannende, stellenweise lustige und zugleich berührende Geschichte über Kinderschicksale, Ausgrenzung, Freundschaft, Liebe, Fürsorge - und ein großes Geheimnis.
Zunächst liest sich "Unland" wie ein ganz normaler spannender Thriller, doch auf den letzten Seiten des Buches ist plötzlich nichts mehr, wie es zunächst schien. Antje Wagner lässt die Handlung kippen und wechselt ins Mystische. Obwohl es sich schon etwas angedeutet hatte, kam dieser Umsturz für mich trotzdem sehr überraschend und es fiel mir zunächst etwas schwer, mich darauf einzustellen und die Logik außen vor zu lassen.
Das Ende wurde bewusst offen gestaltet, so dass sich der Leser seine eigenen Gedanken über den Ausgang der Geschichte machen kann. Normalerweise mag ich das eher nicht, aber in diesem Fall war es durchaus sinnvoll, denn man kann dieses Buch nicht so einfach weglegen, ohne dass es einem noch lange im Kopf herumspukt.

Fazit: Ein wunderbar spannendes Buch, das ich nur empfehlen kann. Man muss allerdings offen für das Mystische und Hintergründige sein, sonst könnte man am Ende etwas enttäuscht werden!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant, spannend und flüssig zu lesen, 18. November 2013
Von 
Rezension bezieht sich auf: Unland (Taschenbuch)
Die verschiedensten Charaktere treffen im Haus Eulenruh (eine Art "Erziehungsheim" für junge Leute), wie es sich gehört, aufeinander. 2 verstörte nicht sprechen wollende kleine Kinder, 2 Zwillingsschwestern und 2 Jungs. Ein Nerd und Kellerkind wie er im Buche steht und ein aufmüpfiger „cooler“ Typ. Dazu ein Hund und 2 Pflegeeltern. Fertig ist das Grundgerüst.
Nachdem man kurz etwas über die Anreise erfährt – auch dass Franka ständig für einen Typ gehalten wird – geht es auch ruckzuck zur Sache. Erstaunlich wie schnell sich die Hauptdarstellerin einleb der t (abgesehen von den Problemen in der Schule) und die ganze Story im Grunde innerhalb der ersten 4 Wochen ihrer Ankunft stattfindet.
Das es mit „Unland“ etwas unheimliches auf sich hat ist dem Leser natürlich von Anfang an klar, auch dass die Nachbarn mit dem Mega-Rasentraktor damit etwas zu tun haben. Auch die immer wieder nächtlich auftretenden Stromausfälle scheinen nicht zufällig zu sein. Auch wenn man schon weit vor dem Ende erfährt was „Unland“ ist bleibt das Buch spannend und man möchte wissen wie es weiter geht und endet. Ohne zuviel verraten zu wollen hat mich das Ende verblüfft und ich habe immer wieder nach einer versteckten letzten Seite gesucht.

Auch den Schreibstil von Antje Wagner finde ich hier gut, das Buch lässt sich flüssig lesen und wird einem nie zu viel oder langweilig.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn dein Schatten, sich selbstständig macht!, 15. Januar 2012
Rezension bezieht sich auf: Unland (Taschenbuch)
Das beste ist immer, wenn man ein Buch aufschlägt, weil man es zugeschickt bekommen hat, und einem der Klappentext nicht soooooo zusagt, und man am Ende das Buch zuschlägt und komplett begeistert ist! Das Jahr fängt gut an, mit einem tollen Buch!

Ich hatte ja gerade erst ein Buch von Antje Wagner gelesen und war überrascht, dass das nächste Buch in der Reihe auch wieder von ihr ist, und war sehr skeptisch. Der Klappentext verriet auch eher einen Jugendroman und ich war mich nicht so sicher, ob das Buch mich fesseln könnte. Fakt ist, ich habe zwei Nächte durchgelesen und wenig schlaf bekommen, weil ich ab einem gewissen Punkt das Buch nicht mehr zur Seite legen wollte.

Die Konstellation der Figuren ist ein bisschen merkwürdig: Ein Paar entschließt sich vom Jugenamt Kinder aufzunehmen, damit sie aus dem Heim herauskommen, und starten ein Wohnprojekt für sie. Mit Franke, der Protagonistin ist die "Familie" komplett und auf den ersten Blick scheint das Chaos vorher bestimmt. Jedes dieser Kinder hat eine schlimme Vergangenheit und jedes davon geht anders damit um: Franka rasiert sich die Haare auf 3 mm, läuft rum wie ein Junge und schraubt gerne an Fahrrädern. Die Zwillinge können nach einer schlimmen Traumatisierung nicht mehr mit der Umwelt kommunizieren und verfallen in einen Schock, wenn man sie von hinten anfässt. Matthias kompensiert seinen Frust mit Internetspielen. Ricardo zieht sich komplett zurück und ist heimlich ein Sprayer. Lizza und Ann versuchen zu verheimlichen, dass ihr Vater ein Mörder ist, und spielen nur so mit den Jungs. Ja, und die wohnen alle bei Vera und Andreas, die verzweifelt versuchen, alles richtig zu machen.

Diese Truppe in einem kleinen Dorf, mit einer Handvoll Einwohner - das schreit gerade zu nach anecken. Schnell merkt man aber, dass die Autorin nur mit vorurteilen spielt und das Kinder aus dem Heim auch nur ganz normale Menschen sind. Durch die Geschichte lernen wir sie alle kennen und merken, dass sie es viel schwerer haben im Leben und das sie nur versuchen dabei zu sein. Diese fünf Kinder sind vielleicht viel mehr eine Familie, sogar eine normale Familie, als der Nachbar nebenan oder wir selbst. Sie haben niemanden sonst und auf irgendeineweise, kommen sie miteinander aus und sind viel sensibler als die Menschen in ihrem Umfeld.

Hauptteil des Buches ist das, was der Titel verspricht: "Unland". Darunter kann man sich so nichts vorstellen, und der Titel ist auch vielleicht nicht passend, aber "Schattenland" wäre sicherlich auch nicht die optimale Lösung. Aber, egal! "Unland" = ein Haufen Ruinen wird von einem Zaun geschützt, der unter Strom steht. Sehr merkwürdig, aber umso spannender für Jugendliche. Irgendwann packt sie der der Ehrgeiz, herauszufinden was sich dahinter verbirgt, warum alle so ein Geheimnis darum machen, und warum auf einmal merkwürdige Dinge passieren.

Es gibt unerklärliche Stromausfälle, eine Person- die bei diesen Stromausfällen böse Dinge tut, ein Nachbar der Essen für Obdachlose sammelt und es dann zu dem Elektro-Zaun fährt, verschwundene Dinge, die auf einmal wieder auftauchen, und Zettel mit Botschaften, die sagen: "Hört auf weiter nachzuforschen!"

Alle diese Kinder und Jugendlichen versuchen herauszufinden, warum sich auf einmal alle gegen sie verschwören und warum es für nichts eine Erklärung gibt. Die Verbindung zwischen diesen unterschiedlichen Kindern wird immer stärker, und der Wille hinter das Geheimnis zu kommen. Der Mut der Kinder ist unglaublich und macht soviel von diesem Buch aus.

Die Autorin schafft es, die Geschichte am Laufen zu halten. Erst war ich überfordert mit sovielen Personen, aber sie schafft es sehr gut, die Handlungsstränge miteinander zu verbinden und verliert den Leser an keiner Stelle. Sie baut eine Spannung auf, die nicht zu Enden scheint und dann endet sie in einer Situation, die nicht von dieser Welt ist. Das Geheimnis ist unvorstellbar und auch bis jetzt, wo das Buch zu Ende ist, noch sehr verwirrend. Wie sie auf diese Idee gekommen ist - ich hab keine Ahnung. Entweder eine blühende Fantasy, oder die Autorin ist einfach verrückt. Ich hoffe, es ist ersteres.

Unland - das Un kann ich gar nicht genau definieren, und die Zustände dort, sind auch sehr fragwürdig. Aber das Geheimnis darum ist atemberaubend. Ich werde das Geheimnis hier nicht lüften, denn man muss es Lesen, um es wirklich zu verstehen. Es ist etwas, das im wirklichen Leben nicht stattfinden kann, und es ist unglaublich spannend.

Die Wut, die Verzweiflung, die Hoffnung, die Spannung, der Ehrgeiz - das ganze springt förmlich aus dem Buch und von Seite zu Seite entwickelt sich eine Geschichte, die gleichzeitig wie ein Film for Augen abläuft. Ich konnte mir das alles sehr gut vorstellen und alle Personen hat ein bestimmtes Aussehen und wurden mit immer sympatischer. Die Umgebung wurde genauestens beschrieben, so dass man, wenn man wollte, selbst dort in der Geschichte war. Und das alle führt zu einem Punkt: Franke landet in Unland.

Sie schaffen es tatsächlich, dass Gehemnis zu lüften und wünschen sich dann, niemals nach einer Antwort gesucht zu haben. Schließlich haben sie nur noch eine Möglichkeit, das Ganze rückgängig zu machen und in ihr altes Leben zurückzukehren und ewig gegen dieses Geheimnis anzukämpfen.

Das Buch endet abrupt, kurz bevor sie ihre letzte Chance nutzen, um in ihr Leben zurückzukehren. Wir wissen am Ende nicht, ob sie es schaffen, ob sie ihren tollkühnen Plan wirklich umsetzen, und was noch so passiert. Die Geschichte hat kein Happy End. Der Leser wird an dieser Stelle allein gelassen und muss darauf hoffen, dass es klappt, oder pessimisstisch anerkennen, dass es nix bringt.

Die Autorin spielt mit dem Leser und seiner Psyche. Sie lässt ihn zwischen den Gefühlen hin und her springen, schickt ihn auf die Suche nach der Lösung und lässt ihn das Rätsel mit lösen. Wir fühlen mit den Kindern und versuchen an ihrer Seite zu kämpfen. Der Leser muss herausfinden, was echt ist und was Fantasy. Was ist wirklich passiert, was wird inszeniert, und wer hat was wirklich gemacht.

Das Cover passt in meinen Augen wirklich gut zu der Stimmung im Buch. Ziemlich Düster und Unland mitten drin. Auf der Taschenbuch Version ist ein Zitat aus dem Buch, dass das Gefühl des Leser beschreibt, wenn er das Geheimnis lüftet. Auf der Hardcover Version findet man ein paar Jugendliche am oberen rechten Rand, und auc dieses Bild hat mir gut gefallen.

Mein Fazit:

Das Buch hat mich wirklich gefesselt und begeistert. Ich kann es jedem ans Herz legen, der eine spannende Geschichte ohne Blut und ekliges Zeug lesen will. Das Buch bietet Gefühl, jugendliche Neugier und eine Menge Spannung! Absolut gutes Buch und ich bin gespannt, auf mehr von der Autorin!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Was geht in Waldburgen vor?, 30. März 2011
Von 
SabrinaK1985 - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Unland (Gebundene Ausgabe)
"Siemann saß wie zuvor,starrte vor sich hin. Dann ging ein Ruck durch seinen Körper, und er startete den Motor. Er fuhr nicht rückwärts am haus vorbei und auf den Dreieulenweg rauf, der ins Dorf führte. Er fuhr einfach geradeaus aufs Feld. Siemanns hatten keinen Zaun vorm Feld. Kurz dachte ich, er hätte den ersten Gang mit dem Rückwärtsgang verwechselt, aber er hielt nicht an, er fuhr immer weiter, mitten rein ins Feld, immer geradeaus, und mit dem Fernglas folgte ich atemlos seiner Spur durchs Getreide. Er hielt auf die Ruinen von Unland zu!"
*
Franka kommt aus Berlin nach Waldburgen. Dort lebt sie nun im Haus Eulenruh, einer Erziehungsstelle, mit den Betreuern Vera und Andreas Kämpf, sowie den anderen Kindern: Ricardo, Matthias, Lizzy und Ann, Axel und Denise. Nach einigen Startschwierigkeiten lebt sie sich in ihre neue Familie ein, doch dann geschehen merkwürdige Ereignisse. Ricardo und Matthias werden des Diebstahls beschuldigt und die "Eulen" machen sich auf die Suche nach dem wahren Schuldigen. Doch dabei entdecken sie ein grauenvolles und gut gehütetes Geheimnis....
*
Antje Wagner hat mit "Unland" ein ganz besonderes Buch geschrieben. Es wirkt auf den Leser wie eine Mischung aus Entwicklungsroman und Mystery-Thriller, gespickt mit jeder Menge Sozialkritik!
Ihr Schreibstil ist angenehm zu lesen und reißt einen in die Geschichte um das Haus Eulenruh und Waldburgen hinein. Man will und kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen, bis alle Geheimnisse gelüftet sind.
*
Sie beschreibt das ruhige und ländliche Waldburgen so, dass der Leser sich das kleine Städtchen mit den umliegenden Feldern und Wäldern geistig vor Augen führen kann.
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Aber das Highlight dieses Buches sind ganz klar seine Protagonisten. War ich am Anfang am meisten daran interessiert das Geheimnis von Unland zu lüften, dauerte es nicht lange bis ich mich ganz den Hauptcharakteren verschrieben hatte.
Die "Eulen" faszinierten mich immer mehr, ihre Charaktereigenschaften, ihre Geschichten, ihre früheren Leben zogen mich in ihren Bann. Denn natürlich gibt es Gründe dafür, dass man in einer Erziehungsstelle lebt. Ich war beeindruckt von der Stärke der Bewohner des Eulenhauses, wie sie füreinander einstehen und zusammenhalten. Die Entwicklungen, die sie in diesem Buch machen, vor allem Franka, haben mich beeindruckt und berührt.
Franka lebt sich ein, findet Freunde, lernt anderen Menschen zu vertrauen und nimmt am sozialen Leben teil.
daher ist es auch klar, dass sie Ricardo und Matthias helfen wollen, als sie des Diebstahl verdächtigt werden. Die "Eulen" finden auch des Rätsels Lösung, doch ist es ein ungeheurer Preis den sie für die Wahrheit zahlen müssen...
*
Dieses Buch hat mich so sehr berührt, dass es eigentlich 5 Herzchen verdient hätte, nun muss ich leider ein Herz für das Ende abziehen, mit dem ich leider überhaupt nicht klar gekommen bin und auch nie gerechnet hätte.
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Das Cover zeigt uns die Felder und den elektrischen Zaun vor Unland. Es ist Nacht und wir sehen vier schwarze Gestalten, die "Eulen" dort stehen. Der Titel prangt in pinken Buchstaben auf dem dunklen Feld.
*
Ich empfehle dieses Buch uneingeschränkt allen jungen und auch älteren Leseratten, die Spaß an Geheimnissen haben, und Bücher über Freundschaft lieben!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Leseereignis im Reich der Schatten / Spannend bis zur letzten Seite, 1. Februar 2011
Rezension bezieht sich auf: Unland (Taschenbuch)
Mir war schlecht" - die Worte, mit denen ihr Roman beginnt, entsprechen in etwa den Gefühlen des Lesers, wenn dieser das Buch nach 379 Seiten zuschlägt. Nicht weil das Buch schlecht ist - das Gegenteil ist der Fall, es ist Antje Wagners bisher stärkster und dichtester Roman -,sondern weil es endet wie es endet. Düster und hoffnungslos.

Wie ein Sog zieht es den Leser durch die Geschichte der vierzehnjährigen Franka, dem Neuzugang" im Haus Eulenruh, einem Wohnprojekt für sieben Kinder und Jugendliche, in dem kleinen piefigen Elbdorf Waldburgen. Franka wiegt nicht nur zu viel, sie will auch zu viel wissen. Zum Beispiel, was es mit dem benachbarten verlassenen Dorf Unland auf sich hat: Warum ist die düstere Ruinenlandschaft mit einem Elektrozaun gesichert? Was hat es mit den sonntäglichen Stromausfällen auf sich? Was ist in den blauen Kühlboxen, die Nachbar Siemann regelmäßig nach Unland fährt? Wer schickte ihr den hochauflösenden Feldstecher? Und warum fühlt sie sich ständig beobachtet?

Freundschaft und Liebe, Misstrauen und Vorurteile - Antje Wagner bringt Licht in das Leben von Franka, lässt sie sich öffnen, aufblühen und erstmals als akzeptierten Teil eines Ganzen fühlen. Doch das Leben verläuft selten nach Plan und kennt oft kein Happy End. Darum wäre Unland auch kein Buch von Antje Wagner, würde sie eines dazudichten. Stattdessen lässt sie die Schatten frei.
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Spannende Jugendlektüre, auch für Erwachsene geeignet!, 10. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Unland (Gebundene Ausgabe)
Mit Unland hat Antje Wagner ein sehr berührendes und gleichzeitig spannendes Jugendbuch geschrieben, das sich vor allem auch durch seine zeitgemäße Sprache auszeichnet. Mir persönlich ist sie ein wenig zu sehr mit Kraftausdrücken durchsetzt, wobei mir bewusst ist, dass viele Jugendliche sich gerne so ausdrücken.

Wirklich nahe gegangen sind mir die oft nur angedeuteten Schicksale der einzelnen Kinder, die bei dem Ehepaar Kämpf ein neues Zuhause gefunden haben und dort so akzeptiert werden, wie sie sind, mit all ihren Narben und Macken. Franka selbst ist eine starke Persönlichkeit, sie kämpft sich durch, lässt sich nicht unterkriegen, auch wenn es in ihrem Inneren oft ganz anders aussieht. Und so wird ihr ihre unbeugsame Neugier letztendlich auch zum Verhängnis...

Wirklich überraschend ist die Wendung der Geschichte kurz vor dem Schluss, wo das geheimnisvolle "Unland" ins Spiel kommt, das die Kids immer nur aus der Ferne mit dem Feldstecher beobachten konnten. Und am Buchende hatte ich nur mehr Gänsehaut!

Eine Empfehlung für Teenager ab 14, die gerne einmal ein Buch jenseits des Mainstreams lesen, das viele ihrer eigenen Probleme auffasst und ihre eigene Sprache spricht.
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4.0 von 5 Sternen Wirklich klasse Buch, aber das Ende fand ich nicht so toll, 26. Februar 2014
Rezension bezieht sich auf: Unland (Taschenbuch)
Äußeres Erscheinungsbild:
Ich mag die schlichte Aufmachung des Covers in Schwarz/Weiß und den Farbtupfer den das Pinke mit sich bringt.
Ich hätte den Textauszug nicht wirklich gebraucht, das wirkt ein bisschen überladen.
Der Titel ist knackig und trifft es auf den Punkt.

Eigene Meinung:
Die Idee fand ich schon mit dem Lesen des Klappentextes sehr ansprechend und ich habe mich sofort gefragt, was das wohl so vor sich geht. Bis zum letzten Abschnitt tappte ich zwar im Dunklen bezüglich des Unlandes, doch die ganze Zeit wurde die Idee von Spannung und Vorfreude umgeben.

Die Handlung geht bis zu den letzten 100 Seiten sehr ruhig vonstatten und Eulenruh wird sehr schön ausführlich beschrieben. Es kommt so etwas wie Heimatgefühlt rüber und ich habe mich dort bei dem bunten Haufen gleich wohl gefühlt. Zwischendrin passiert dann kurzzeitig immer mal etwas, dass ein bisschen kryptisch und merkwürdig und auch spannend ist, aber die meiste Zeit ist ein ruhigeres Buch, dass aber dennoch vor einem recht dunklen Rahmen stattfindet und teilweise recht ernste Hintergründe hat.
Es dauert eine ganze Weil bis zur Auflösung des großen Fragezeichens und bis dahin sind Fragen über Fragen bei mir aufgekommen. Die Autorin verknüpft gekonnt Geschehnisse und Vorkomnisse und lässt den Leser in einem dauerhaften Zustand der Ratlosigkeit.

In den Schreibstil musste ich erstmal reinkommen, denn er ist doch sehr ausführlich und Gebenheiten und Orte werden sehr detailreich geschildert. Dennoch hat mir bereits der erste Abschnitt viel Freude bereitet und erste Spannungsaufwallungen sind aufgekommen. Die Schreibe passt einfach sehr gut in den Rahmen der Geschichte.

Die Charaktere sind alle sehr verschieden, aber jedes Eulenruhmitglied ist auf seine eigene Art sehr liebenswert. Franka ist doch recht anders als die meisten Protagonistinnen, aber ihre jugenhafte Tomboy Art fand ich sehr erfrischend in dem Pool an ähnlichen Hauptfiguren.
Die Geschichten der Eulenkinder sind natürlich alle sehr schrecklich und traurig und so sehr ich mit den Kleinen leide, so sehr habe ich auch die Großen ins Herz geschlossen. Sie sind alle einfach sehr liebenswert und ich denke, sie fühlen sich alle sehr wohl.

Wow was für ein Ende. Bis zum Ende hatte ich keine Ahnung, womit wir es eigentlich zu tun haben und umso erstaunter war ich dann als doch noch Mysteryelemente hinzukamen. Die Verknüpfung von so vielen kleinen Elementen ist ziemlich genial gemacht. Man lernt immer ein bisschen Mehr, bis es dann zum großen Knall am Ende kommt.
Es ist auf alle Fälle ein Buch, das zum Nachdenken und Überlegen und Reflektieren anregt. Jedoch war mit persönlich das Ende ein bisschen zu offen. Ich kann verstehen warum dieses Ende so gewäht wurden ist, ich hätte jedoch noch gerne ein paar Fitzelchen mehr erfahren. Ich bin einfach der Typ Leser, der alles erfahren möchte. Ich spinne mir nicht gerne selbst was zusammen, sondern lasse mich von vorne bis hinten entführen.

Fazit:
Alles in allem ein kleines verwirrendes Psychospiel, das mir doch ziemlich gut gefallen hat.
Der Schreibstil passt einfach wunderbar zu der düsteren Stimmung und ich wurde einfach nur in das Buch eingesaugt.
Einziges Manko: Das Ende. das hat mir nicht ganz so gefallen.
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Unland
Unland von Antje Wagner (Taschenbuch - 4. September 2010)
EUR 9,95
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