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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein exotischer Schauplatz für einen spannenden Krimi..., 16. April 2012
Von 
Hamlet - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Da die Region, in der Roberto Ampueros Kriminalroman spielt, wahrscheinlich den wenigsten Lesern ein Begriff sein dürfte hier kurz zur Erläuterung (Quelle Wikipedia): "Die Atacama gilt als die trockenste Wüste der Erde. Sie liegt in Südamerika im Norden Chiles und grenzt im Westen an den Pazifik, im Norden an Peru und im Osten an Bolivien und Argentinien. Flächenmäßig bedeckt sie ca. 140.000 Quadratkilometer und ist sehr dünn besiedelt."

Soweit die geografischen Rahmenbedingungen für diesen Krimi, der sich mit einem brisanten Thema auseinandersetzt: Welche Konsequenzen hat es und welche verhängnisvollen Ereignisse kann es nach sich ziehen, wenn europäische Industrienationen, im Zuge der gut gemeinten Entwicklungshilfe, Projekte ohne Rücksicht auf Land und Leute realisieren wollen?

Ampueros Protagonist, der Privatdetektiv Cayetano Brulé, ermittelt in einem Fall, der weit über die Grenzen Chiles hinausreicht. Und wieder einmal wird dem Leser vor Augen geführt, dass gerade diejenigen, die reinen Herzens sind, als erstes auf der Abschussliste stehen, wenn große Summen im Spiel sind und dubiose, skrupellose Geschäftemacher ihre Chance wittern.

Aus diesen Einzelteilen setzt sich die Geschichte zusammen und entwickelt sich langsam, aber schlüssig, und auch die Spannungskurve steigt kontinuierlich an.

Da die unterschiedlichen Faktoren nach und nach hinzugefügt werden, behält der Leser, was die Handlung angeht, immer die Übersicht.

Tod in der Atacama" ist ein Krimi, der ganz nebenbei auch interessante Fakten über dieses südamerikanische Land und seine weitgehend unbekannten Ureinwohner vermittelt.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Detektiv Cayetano legt sich ins Zeug, 3. März 2012
Von 
Christian Döring "leseratte" - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
In Chile wird der Deutsche Willi Balsen tot aufgefunden. War es ein Raubmord, denn er hatte mehrere Millionen Pesos dabei? Balsen wurde noch in der DDR geboren, war Anfang der 80er Jahre in Libyen und Ägypten, um dort sozialistische Aufbauhilfe zu leisten, gleich nach dem Fall der Mauer '89 ging er in eine westliche Hilfsorganisation und baute nun Brunnen und Bewässerungssysteme für die Atacamenos, die Ureinwohner Chiles.

Die chilenische Polizei hatte den Fall schnell abgehakt. Cornelia Kratz, Auslandskorrespondentin der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, beauftragt nun einen chilenischen Privatermittler. Detektiv Cayetano Brule begibt sich in die Atacamawüste, um zu ermitteln. Vieles erfährt er dort. So steht das Hilfsprojekt kurz vor dem finanziellen Aus. Einiges deutet im Falle Balsen auf illegalen Drogenhandel hin. Oder hat er doch mit archäologischen Fundstücken der Atacamenos gehandelt? Oder musste er aus noch einem anderen Grunde sterben?

Der Autor, erzählt neben dem spannenden Fall um Willi Balsen auch sehr viel über Chiles Ureinwohner, dies war für mich ebenso spannend.

Roberto Ampuero hat eine sehr gute Detektivgeschichte vorgelegt, die einen guten Einblick in das Chile der Gegenwart ermöglicht!
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4.0 von 5 Sternen Bildhafte Sprache, die in ihren Bann zieht, 15. Juli 2013
Rezension bezieht sich auf: Tod in der Atacama: Kriminalroman (Taschenbuch)
Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Der Autor versteht es, all die exotischen Schauplätze so zu beschreiben, dass sie vor dem inneren Auge auftauchen. Ein wirklich spannendes Buch, in das man eintauchen kann. Der Hauptfigur ist kein typischer Ermittler und daher sehr originell - ein kubanischer Mann der alten Schule, der Erotik und die Genüsse des Lebens zu schätzen weiß.
Allerdings ist das Ende etwas platt - trotzdem sehr empfehlenswert!
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Tod in der Atacama: Kriminalroman
Tod in der Atacama: Kriminalroman von Roberto Ampuero (Taschenbuch - 14. Mai 2013)
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