Fashion Sale Hier klicken b2s Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More designshop Hier klicken Strandspielzeug Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
5
4,2 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

TOP 500 REZENSENTam 16. April 2012
Da die Region, in der Roberto Ampueros Kriminalroman spielt, wahrscheinlich den wenigsten Lesern ein Begriff sein dürfte hier kurz zur Erläuterung (Quelle Wikipedia): "Die Atacama gilt als die trockenste Wüste der Erde. Sie liegt in Südamerika im Norden Chiles und grenzt im Westen an den Pazifik, im Norden an Peru und im Osten an Bolivien und Argentinien. Flächenmäßig bedeckt sie ca. 140.000 Quadratkilometer und ist sehr dünn besiedelt."

Soweit die geografischen Rahmenbedingungen für diesen Krimi, der sich mit einem brisanten Thema auseinandersetzt: Welche Konsequenzen hat es und welche verhängnisvollen Ereignisse kann es nach sich ziehen, wenn europäische Industrienationen, im Zuge der gut gemeinten Entwicklungshilfe, Projekte ohne Rücksicht auf Land und Leute realisieren wollen?

Ampueros Protagonist, der Privatdetektiv Cayetano Brulé, ermittelt in einem Fall, der weit über die Grenzen Chiles hinausreicht. Und wieder einmal wird dem Leser vor Augen geführt, dass gerade diejenigen, die reinen Herzens sind, als erstes auf der Abschussliste stehen, wenn große Summen im Spiel sind und dubiose, skrupellose Geschäftemacher ihre Chance wittern.

Aus diesen Einzelteilen setzt sich die Geschichte zusammen und entwickelt sich langsam, aber schlüssig, und auch die Spannungskurve steigt kontinuierlich an.

Da die unterschiedlichen Faktoren nach und nach hinzugefügt werden, behält der Leser, was die Handlung angeht, immer die Übersicht.

Tod in der Atacama" ist ein Krimi, der ganz nebenbei auch interessante Fakten über dieses südamerikanische Land und seine weitgehend unbekannten Ureinwohner vermittelt.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2013
Ich habe es sehr genossen, dieses Buch zu lesen. Der Autor versteht es, all die exotischen Schauplätze so zu beschreiben, dass sie vor dem inneren Auge auftauchen. Ein wirklich spannendes Buch, in das man eintauchen kann. Der Hauptfigur ist kein typischer Ermittler und daher sehr originell - ein kubanischer Mann der alten Schule, der Erotik und die Genüsse des Lebens zu schätzen weiß.
Allerdings ist das Ende etwas platt - trotzdem sehr empfehlenswert!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. Februar 2016
Ein Krimi, der in Chile in der Atacamawüste spielt. Ein Entwicklungsprojekt, das eigentlich die Bewässerung in der Wüste verbessern soll, wird als Deckmantel für die Entsorgung von Giftmüll benutzt. Traurig, wenn Industriestaaten eine solche Landschaft als Müllkippe benutzen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. September 2014
Roberto Ampuero hat ein bewegtes Leben gelebt: 1953 in Valparaiso/Chile geboren, emigrierte er voll kommunistischen Eifers nach Kuba, nur um dort desillusioniert erst zum Studium in die DDR, dann nach Westdeutschland zu ziehen. Er lebt jetzt in den USA, sozusagen beim Klassenfeind, wo er in Iowa creative writing unterrichtet. Er war aber auch schon Botschafter Chiles in Mittelamerika.
Sein etwa gleichaltriger Privatdetektiv Cayetano Brule', gebürtiger Kubaner, lebt zwar schon sein halbes Leben in Valparaiso, sehnt sich aber immer noch nach der heißblütigen Karibik. Stattdessen wird er von einer deutschen Journalistin beauftragt, den Mord an dem ostdeutschen Entwicklungshelfer Willi Balsen aufzuklären, der in der Atacama, der auf 2500m gelegenen trockensten Wüste der Welt, ein Bewässerungssystem aufbauen wollte.
Nun interessieren sich Ampuero und sein Protagonist eigentlich für alles mehr als für diesen Mord: Die Chilenen als solche im Vergleich zu den Kubanern, die Wüste Atacama und ihre Ureinwohner, die Legenden um vergrabene Schätze, die schönen, üppigen Frauen, die lästigen, hauptsächlich deutschen Touristen...
Weil die Szenerie aber so fremdartig, exotisch ist, folgt der Leseteufel dem Geschehen bereitwillig, auch weil Ampuero die Landschaft so eindringlich schildert, kongenial übersetzt von Carsten Regling.
Der Plot entwickelt sich schwerfällig, aber überraschend logisch, das Ende durchaus glaubwürdig. Ein ungewohntes, faszinierendes Leseerlebnis. Da der gute Cayetano schon in vier Fällen ermittelt hat, ist die Fortsetzung garantiert.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 12. März 2015
Entspricht in vollem Umfang meiner Erwartung. werde diese Möglichkeit gute, interessante Bücher anzuschauen und zu kaufen allen meinen Freunden, Nachbarn und Verwandten empfehlen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden