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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ordentliches Debüt
Durch einen Artikel im KulturSPIEGEL bin ich auf den jungen Debütautor Robert Williams und seinen ersten Roman "Luke and Jon" gekommen. Nach einer nur zweitägigen Phase habe ich mich nun durch sein unaufdringliches Debüt gelesen und habe im Großen und Ganzen einen durchaus positiven Eindruck vom Stil des Autors und seiner Herangehensweise an die...
Veröffentlicht am 6. Dezember 2010 von Infocat 2009

versus
3.0 von 5 Sternen hätte eigentlich gut sein können
Lukes Mutter stirbt bei einem Autounfall. Luke und sein zurückgezogener Vater müssen nun alleine klarkommen. Die Geschichte ist anfangs beeindruckend und ehrlich beschrieben. Ich habe in freudiger Erwartung weitergelesen. Doch die Geschichte hält nicht durch. Sie wird immer unrealistischer und teilweise kitschig. Selbst für ein Kinderbuch ist das Ende...
Vor 19 Monaten von Faa veröffentlicht


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28 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ordentliches Debüt, 6. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Luke und Jon: Roman (Taschenbuch)
Durch einen Artikel im KulturSPIEGEL bin ich auf den jungen Debütautor Robert Williams und seinen ersten Roman "Luke and Jon" gekommen. Nach einer nur zweitägigen Phase habe ich mich nun durch sein unaufdringliches Debüt gelesen und habe im Großen und Ganzen einen durchaus positiven Eindruck vom Stil des Autors und seiner Herangehensweise an die beschriebene Problematik gewonnen.

Der Ich-Erzähler Luke verliert seine Mutter bei einem Autounfall, was wiederum seinen Vater, einen Holzspielzeug-Fabrikanten, in eine tiefe Krise stürzt. Er beginnt zu trinken, kann sich nicht mehr um fällige Rechnungen und anderes kümmern und muss schließlich aus dem alten Haus ausziehen. Also ist der Protagonist gezwungen, in ein baufälliges Haus nahe der Kleinstadt Duerdale umzuziehen.
Dort trifft er auf Jon, einen ihm seltsam vorkommenden Jungen, der Faktenwissen regelrecht einspeichert, wieder ausspuckt und ansonsten eher still ist. Mit seinen Großeltern lebt Jon in einem vollkommen verwahrlosten Messiehaus in Duerdale und bekommt deswegen oft "Besuch" von Sozialarbeitern.
Lukes Fragen zur Schule beantwortet Jon nicht - und das mit Recht, wie man später merkt. Offenbar wird er in der Jahrgangsstufe gemobbt. Gleichzeitig beginnt Lukes Vater, an einem riesigen Holzpferd herumzubasteln und eine Gerichtskommission rollt nochmals den Unfall seiner Mutter auf... die Ereignisse verdichten sich zunehmend und die Protagonisten müssen improvisieren, um jede Situation möglichst gut zu lösen.

Der Stil des Autors ist unaufdringlich und wirkt authentisch. Durch das Schreiben in der ersten Person wird es dem Leser auch ermöglicht, an Gedanken und Gefühlen von Luke teilzuhaben. Das einzige Manko, das etwas schade ist: hierdurch wird eine Situation, die der Protagonist nicht selbst erlebt, sondern erzählt bekommen hat, oft ziemlich banal geschildert und vermittelt nicht das eigentliche Gefühl. Ich weiß, dass das ein generelles Problem bei Ich-Erzählern ist, doch finde ich, dass es hier etwas zu ungeschmeidig wirkt.

Insgesamt hat das Buch bei mir einen guten Eindruck hinterlassen, wenn ich auch finde, dass 188 Seiten fast ein bisschen zu wenig sind für die Außenseiter-Problematik, die darin angesprochen werden.
Gut gemacht, Mr. Williams, weiter so! Vier von fünf Sternen.

MfG
Infocat
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein wirklich beachtliches Debüt aus England, 6. Januar 2011
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Luke und Jon: Roman (Taschenbuch)
Dieser kleine Roman ist das Erstlingswerk des britischen Buchhändlers Robert Williams. Es erzählt die Geschichte der beiden Freunde Luke und Jon. Es erzählt über das schwierige und spannende Unterfangen, erwachsen zu werden.

Der auch sprachlich beeindruckende und in England mit dem National Book Tokens Prize ausgezeichnet nimmt den jugendlichen und auch erwachsenen Leser ( für beide Zielgruppen ist die Lektüre ein Gewinn) mit auf eine Reise durch eine ungewöhnliche Freundschaft., geprägt von großer Nähe und nicht weniger großer Angst um ihren Verlust.

Denn als der Ich-Erzähler, der seine Mutter bei einem Autounfall verlor und dessen Vater danach in eine tiefe Krise gerät, die ihn seinem Sohn entfremdet, auf Jon trifft, sieht er sich einem Jungen gegenüber, der nicht weniger Probleme hat als er. Doch gemeinsam meistern sie in der Folge eine Menge Probleme und kommen sich näher.

Ein wirklich beachtliches Debüt aus England.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kleinod, 15. Mai 2011
Rezension bezieht sich auf: Luke und Jon: Roman (Taschenbuch)
"Luke und Jon" ist eines dieser Bücher, die so fein, still und schön sind, dass man beim Lesen fortlaufend ein Lächeln im Gesicht trägt. Man kann gar nicht anders, als diese Geschichte zu mögen, die von der Freundschaft zweier Außenseiter handelt. Zudem wird die traurige Familiengeschichte von Luke nach und nach enthüllt.

All das ist trotz der angenehm klaren und ruhigen Erzählstimme irgendwie klein und unspektakulär, weshalb man sich nach dem Lesen fragt, wieso man das Buch jetzt trotzdem so verdammt groß und gut fand. Die Antwort ist simpel: Es ist einfach sehr, sehr gute Literatur. Ich finde Vergleiche immer schlecht, aber wenn eines Hemingway oder Salinger ausgezeichnet hat, dann das sie aus banalen, einfachen Dingen so viel herausholen konnten. Und genau das tut auch Robert Williams mit diesem Buch.

Ich kann mich beim KulturSPIEGEL nur bedanken, dass er mich durch eine Lobeshymne darauf aufmerksam gemacht hat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Da geht dem Leser das Herz auf, 5. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Luke und Jon (Taschenbuch)
KLAPPENTEXT:
Als Luke mit seinem Vater in eine abgelegene nordenglische Kleinstadt zieht, ist ihr Leben ziemlich aus den Fugen geraten: Das neue Haus entpuppt sich als Bruchbude. Lukes Vater hat Schwierigkeiten im Job, und beide kämpfen nach dem Unfalltod der Mutter mit ihrer Trauer. Jeder auf seine Art. Da steht eines Morgens Jon vor der Tür, ein Junge aus der Nachbarschaft, der in seinen merkwürdigen Opaklamotten wie aus der Zeit gefallen zu sein scheint. Luke weiß erst nichts mit ihm anzufangen, aber er findet Mum hätte ihn gemocht.

ZUM AUTOR:
Robert Williams schrieb mit 'Luke und Jon' seinen Debütroman, der mit dem englischen National Book Tokens Prize ausgezeichnet und wärmstens von Christine Westermann empfohlen wurde.

EIGENE MEINUNG:
'Ein großartiges Jugendbuch über die Freundschaft von zwei Verlierern.' Das ist die Meinung, die der KulturSpiegel über 'Luke und Jon' hat. Ich kann dem nur bedingt zustimmen. Recht haben die Redakteure, wenn sie von einem 'großartigen Buch über Freundschaft' sprechen. Zu unrecht betiteln sie Luke und Jon allerdings als Verlierer, denn die beiden sind zwei ganz starke Jungs, die vom Schicksal gezeichnet und trotzdem so liebenswert und großartig sind.
Luke und Jon sind schon etwas anders als andere. In ihrer Schule sind sie deswegen Außenseiter. Doch sie sind sehr stark und sehr besonders. Beide haben ähnliches erlebt: Beide haben mindestens ein Elternteil verloren und wohnen nun bei den verbliebenen Verwandten. Luke bei seinem Vater, einem Spielzeugmacher, der seit dem Tod der Mutter in ein Loch gefallen ist und ein wenig in seiner eigenen Welt lebt, die er sich mit Alkohol verschönert, und Jon bei seinen Großeltern. Dort ist allerdings nicht ganz ersichtlich, wer sich um wen kümmert...
Luke und Jon unterscheiden sich von den anderen Kindern in der Schule, was vor allem Jon sehr stark zu spüren bekommt. Doch nun hat er ja Luke und der steht zu ihm, egal, was passiert.
Die Geschichte der beiden Jungs ist sehr emotional und rührend. Teilweise ist es sehr bedrückend, was die beiden durchleben müssen, aber auf der anderen Seite strahlt dieses Buch so viel Wärme aus, dass einem beim Lesen trotz einiger trauriger Gedanken, das Herz aufgeht. Es ist eins der Sorte Bücher, das besonders ist. Das mit wundervollen Charakteren und einer sehr schönen Geschichte im Herzen unf im Gedächtnis der Leser bleibt.
Auch Lukes Mutter war etwas besonderes. Obwohl sie krank war und damit eine eher dunkle Seite in ihrem Leben durchleben musste, hat sie es geschafft ihren Sohn zu einem wunderbaren Menschen zu erziehen, der weiß, welches die richtigen Werte im Leben sind und dass es sehr wichtig ist, auf den Charakter der Menschen und nicht auf ihr Aussehen zu achten. Er gibt sich große Mühe, dies einzuhalten, was noch nicht immer ganz gelingt und manchmal ist es auch einfach schwierig zu erkennen, was richtig und was falsch ist. Während seiner jungen Jahre musste er schon einiges mit machen, das Leben hat ihn sehr gezeichnet und manchmal weiß man nicht, wer der Erwachsene ist.
Es ist etwas schwierig, eine Rezension zu diesem Buch zu schreiben, ohne zu viel vom Inhalt zu verraten. 'Luke und Jon' ist ein sehr schöner Roman für jedes Alter, den ich gerade in der Vorweihnachtszeit, in der Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft besonders groß geschrieben werden, nur jedem ans Herz legen kann.

FAZIT:
'Luke und Jon' ist ein wunderbares Buch über Freundschaft, das seine Leser mit außergewöhnlichen, aber sehr liebenswerten Charakteren und viel Wärme bezaubert.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schön geschrieben, 8. Juli 2011
Von 
Villette - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Luke und Jon: Roman (Taschenbuch)
"In meiner Brust trat ein Fluss über die Ufer." Dieser schöne Satz ist mir im Gedächtnis geblieben. Der 13-jährige Luke denkt ihn, als sein Vater zum ersten Mal nach dem Tod der Mutter wieder richtig lebens- und aufnahmefähig ist, als er wieder Vater ist. Das ist der eine Teil der Handlung. Luke verliert die Mutter durch einen Autounfall, den Vater zeitweise an dessen Trauer und den Alkohol, und das Zuhause, weil der Vater kein Geld mehr verdienen kann. Der andere Teil kommt durch Jon in die Geschichte. Den lernt Luke nämlich in seinem neuen Zuhause kennen. Auch Jon hat keine Eltern mehr, lebt bei den Großeltern, die sich nicht mehr um ihn kümmern können und wird in der Schule gemobbt. Luke nimmt sich seiner an, wird dadurch mit seiner Trauer fertig. Er hat eine Aufgabe, jemanden, um den er sich kümmern muss, wo er doch gerade selbst alles verloren hat.
Diese Geschichte geht sehr sensibel mit dem Thema Trauer um, zeigt, dass Eltern/Erwachsene nicht immer stark sind, Kinder manchmal stärker sind oder sein müssen, weil ihnen gar nichts anderes übrig bleibt. Hinzu kommt die Behandlung des Themas Freundschaft, die hier so dargestellt wird, wie sie wirklich sein sollte: Einstehen für den Freund, auch wenn das nicht nur Vorteile für einen bringt, auch wenn er einen manchmal nervt. Es geht um die Menschen, die im Abseits der Gesellschaft leben. Die Sprache dieses Buches ist sehr schön, manchmal fast poetisch. Ich empfehle es allen ab 11.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Great Story, 24. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Luke und Jon: Roman (Taschenbuch)
Luke's depressive mom died in a car accident. His father starts drinking, can't pay the bills anymore. They lose their house and have to leave town in England to find another, cheaper place. Their new house in a completely new place is awful. Everything is broken and a mess. Soon, Luke meets a weird boy named Jon. He has old clothes, behaves oddly. He lives with his grandparents and gets bullied at school. Jon starts showing up at their new house and talking to Luke and his father. Soon Jon becomes not only a very close friend but also a part of their family and Luke realizes what is important for him in life and what friendship really means.

This novel, published in 2010 by Faber and Faber, is a heart-moving story about a boy who has to deal with his mother's death and a totally new life situation. Main character Luke is characterized as a very mature and smart teenager. He likes drawing and is a thinker. He does not care too much about what other people think about him.

The most important part of the book is not the actual action but the thoughts of Luke. He asks himself a lot of questions about life, love, family and relationships. The way author Robert Williams expresses everything really puts the reader into Luke's situation. His extraordinary explanations show that this book is written out of experiences. He makes the reader think. What do people actually mean to you, what importance do they have in your and others lives?
His friend Jon is also in a hard situation. Only having his grandparents left in family, he is poor, alone and misunderstood in school. The reader finds out about different ways to deal with problems and gets to see the world from a desperate situation. Yet these thinking parts of the book are combined with an interesting and partly suspense action.

It is not a very complicated book and seems very easy to read, however its message is very interesting and important and only understandable if read slowly. This is not the kind of book you take with you to the beach to just have a nice, easy read. It is a sad story but at the same time also hopeful and the mood gets happier. I would definitely recommend it for readers who like books to think about with a big message.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ...Erstaunlich und bewegend..., 17. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: Luke und Jon (Taschenbuch)
Eine kleine aber sehr tiefgehende Geschichte über das Leben zweier Jungen, die sich trotz Schicksalsschlägen, Trauer und Verlusten zurecht finden müssen und ein starkes Band der Freundschaft und des Zusammenhaltes untereinander entwickeln.

Der Schreibstil des Autors ist eigentlich sehr einfach gehalten, aber zieht den Leser dennoch direkt in seinen Bann. Mit überzeugenden Emotionen, die mich oft zu Tränen rührten, wartet dieses anfangs eher unscheinbare Meisterdebüt auf.
Es ist ein Buch, das auf leisen Sohlen daher kommt, unauffällig, aber von Seite zu Seite immer fesselnder und manche Leser, die hier Aktion erwarten, sollten hier zu einem anderen Buch greifen.

Was hier vor allem überzeugen kann, sind die ausdrucksvollen Charaktere. Sei es der Junge Luke, der den Verlust seiner Mutter verarbeiten und sich mit einem Vater arrangieren muss, der auf ganz andere Weise die Trauer verarbeitet als sein Sohn.
Doch da, taucht Jon auf, anfangs ein etwas merkwürdiger Junge und ein Charakter, der ebenfalls sehr gut vom Autor ausgearbeitet wurde, aber dennoch authentisch in seinem Verhalten ist und der Leser sich gerade in IHM, wirklich wieder finden kann.

Am erstaunlichsten ist aber die Entwicklung des Vaters, die ich hier hervorheben möchte, aber trotzdem nichts verraten werde. Lest es selbst und ihr werdet genauso positiv sprachlos wie ich zurück gelassen werden.

Ein schönes und schlichtes Cover rundet diese Geschichte ab und macht es damit zu einem kleinen aber emotionsreichen Schatz.

Abschließende Worte
Schicksale, die bewegen und überzeugen können findet der Leser in diesem doch erstaunlichem Debüt wieder. Eine eindeutige Empfehlung von meiner Seite!!!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Klettern und Rutschen (eine Kapitelüberschrift), 14. Februar 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Luke und Jon: Roman (Taschenbuch)
In so wenigen Seiten Buch (188) steckt eine mitreißend gefühlvolle Geschichte um Jungenfreundschaft, Vaterliebe und Mutterverlust. Eine Geschichte, die einem auch das Thema Mobbing, expliziter Hänseln, Quälen und Missachten, unangenehm vor Augen führt und schon allein deshalb jedem Kinder- und Jugendbuch-Konsumenten ans Herz gelegt sei!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erwachsenwerden unter erschwerten Bedingungen, 9. März 2011
Von 
Joroka (Darmstadt) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Luke und Jon: Roman (Taschenbuch)
Jons Mutter stirbt bei einem Verkehrsunfall. Bald darauf zieht Jon geht mit seinem Vater weg. Sie landen in der englischen 'Walachei' und beziehen ein heruntergekommenes Haus. Und trotzdem markiert dieser Punkt einen Neuanfang. Ebenso wie sie das Haus wieder aufmöbeln, finden sie einen Weg aus ihrer Trauer. Jon hilft dabei vor allem die Freundschaft mit dem etwa gleichaltrigen Luke, der über die Jahre zusehends bei seinen Großeltern verwildert ist. Zwei Außenseiter schließen sich zusammen und geben sich etwas, wozu die Erwachsenen in ihrem Umfeld nicht fähig sind......

Der Roman von Williams erzählt einfühlsam von tiefgründigen Themen wie Verlust, Trauer und Freundschaft. Der Leser wird mit in das englische Landleben hineingenommen, welches die Kulisse für die Geschichte zweier vor-pubertären Jungen bietet. Es wird aus dem Blickwinkel von Jon erzählt. Regelmäßig wird auch Rückschau in die gemeinsame Familienzeit gehalten, als die Mutter noch lebte. Aber auch damals steckte schon ein Stachel im Idyll.

Im Roman geht es auch um die Grausamkeit von Kindern und das Wegschauen der Erwachsenen.
Die Erwachsenen in der Geschichte werden tendenziell als hilflos dargestellt. Jon ist mit seinen Gefühlen von Trauer und Wut lange auf sich alleine gestellt. Erst langsam vollzieht sein Vater eine Entwicklung, ihn im Umgang mit diesen Emotionen zu unterstützen.

Fazit: Es gelang diesem Buch, mich stark zu bewegen. Für Jugendliche und Erwachsene sehr empfehlenswert.
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3.0 von 5 Sternen hätte eigentlich gut sein können, 12. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Luke und Jon: Roman (Taschenbuch)
Lukes Mutter stirbt bei einem Autounfall. Luke und sein zurückgezogener Vater müssen nun alleine klarkommen. Die Geschichte ist anfangs beeindruckend und ehrlich beschrieben. Ich habe in freudiger Erwartung weitergelesen. Doch die Geschichte hält nicht durch. Sie wird immer unrealistischer und teilweise kitschig. Selbst für ein Kinderbuch ist das Ende zu glatt und zu heil.
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Luke und Jon: Roman
Luke und Jon: Roman von Robert Williams (Taschenbuch - 6. November 2010)
EUR 8,99
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