Kundenrezensionen


6 Rezensionen
5 Sterne:
 (3)
4 Sterne:
 (1)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:    (0)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Generationsportrait? Liebesgeschichte? Vielschichtiges Debüt.
Eric ist im Maintal aufgewachsen und lebt nun in London. Dort betreibt er mit Helen einen avantgardistischen Friseursalon der seine Kunden Members nennt. Dort werden Parties gefeiert auf denen es die Frisur des Monats gibt und es wird meistens über Bea geredet. Bea ist ein Phantom, ein Street-Artist, die ihre Botschaften auf Häuserwänden hinterlässt,...
Veröffentlicht am 21. März 2010 von Herr Kronemeyer

versus
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dieses Buch ließ mich kalt
Ich komme aus der Provinz, ich gebe es zu, nicht aus London_Maintal_Warschau. In diesem Buch werden Großstädter, besser Metropolmenschen vorgestellt, „Hipster“ genannt. Das sind Menschen, die kann man nicht recht ernst nehmen und Menschen auch, die konstituiert sind durch ihre Jugend, ihren Wohlstand und ihre Gesundheit und das verleugnen und...
Vor 16 Monaten von Sprachtalent veröffentlicht


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Dieses Buch ließ mich kalt, 10. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Leuchtspielhaus: Roman (Taschenbuch)
Ich komme aus der Provinz, ich gebe es zu, nicht aus London_Maintal_Warschau. In diesem Buch werden Großstädter, besser Metropolmenschen vorgestellt, „Hipster“ genannt. Das sind Menschen, die kann man nicht recht ernst nehmen und Menschen auch, die konstituiert sind durch ihre Jugend, ihren Wohlstand und ihre Gesundheit und das verleugnen und denken, sie wären „hip“ für sich genommen, dabei sind sie nach außen shiny, nach innen empty, um sich des Autors Terminologie zu bedienen.
Ich habe die Hauptfigur in diesem Roman gehasst. Der Autor stellt deren lethargischen Nichtweg durch London so distanzlos, überheblich und selbstverliebt dar, dass es mir einen Ekel bereitete. Da ist keine Ironie, und wenn doch, allzu subtil! Falls es einen Plot in diesem Roman gibt, habe ich ihn nicht kapiert. Das große Mysterium um Bea ist wirklich eins für Kindervorabendserien und so erahnbar wie Lady Gagas nächstes inszeniertes Skandälchen. So richtig schwach, ehrlich. Aber am schlimmsten sind die Skriptsequenzen. Ich hab‘ da einfach nix, einfach gar nix verstanden, außer dass Kito into Wiley ist oder sowas und mit Powerkränzen und so. Wer auf dem Kindle nur die Leseprobe gelesen hat, denkt, das wär halt mal so’n Einschub, aber nee! Die Sequenzen ziehen sich über das gesamte Buch hinweg. Ich konnte kein bisschen mit den Figuren im Roman empfinden. Ich fand sie abstoßend, weil verlogen und pure Oberfläche. Noch einmal lasse ich mich nicht auf eine solche Erzählerfigur ein, die immer nur verachtet, verachtet, verachtet, und die sich selber durch die Welt schiebt wie der Dungkäfer den Mist.
Die deutsche Literatur ist in den letzten zwanzig Jahren gewesen wie ein feuchtes Laken. Sie hat einfach keine Chance gegen die Amis. Wahrscheinlich liegt’s am Markt. Aber die wenigen deutschen Autoren schreiben halt epigonales, lasches und zartängstliches Zeug. Nicht mal mehr politisch ist es. Ich bin froh, nicht zu sein wie „Eric“, „Helen“ oder „McFly“ „a.k.a“ Robert. Man hat das Gefühl, der Autor-Erzähler hätte einen Blick auf die Welt wie die Drei und dieses Gefühl, sei’s berechtigt oder nicht, makes you retch. Und die Fünf-Sterne-Rezensionen hier sind geschrieben von seinen Kollegen in Berlin_Saint-Petersburg_Miami_Beach_Alpha_Centauri, ganz klar.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Generationsportrait? Liebesgeschichte? Vielschichtiges Debüt., 21. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Leuchtspielhaus: Roman (Taschenbuch)
Eric ist im Maintal aufgewachsen und lebt nun in London. Dort betreibt er mit Helen einen avantgardistischen Friseursalon der seine Kunden Members nennt. Dort werden Parties gefeiert auf denen es die Frisur des Monats gibt und es wird meistens über Bea geredet. Bea ist ein Phantom, ein Street-Artist, die ihre Botschaften auf Häuserwänden hinterlässt, denen die Member entgegenfiebern. Eingestreut in diese Erzählebene ist das Skript, an dem Helen arbeitet.

Leif Randt zeichnet ein Portrait, dessen Protagonisten sich als Avantgard bezeichnen, sich als stilprägend und überlegen fühlen aber zu tiefst zerbrechlich und unsicher sind. Zwischen dem Phantom Bea, Eric und Helen entwickelt sich eine eine Spannung, eine Liebesgeschichte, immer wieder von eingestreuten Kapiteln aus dem Skript unterbrochen. Dadurch ensteht eine ungewohnter und vielleicht auch gewöhnungsbedürftiger Lesefluss. Es handelt sich jedoch um ein Debütroman, der auf verschiedenen Ebenen funktioniert und neben seinem spannenden Setting auch durch eine kreative Sprache überzeugt.

Ein spannendes Buch. Mich persönlich haben die eingestreuten Auszüge aus dem Skript zu sehr von der Geschichte von Eric, Helen und Bea abgelenkt. Aber auch das Skript steckt voller Ideen und funktioniert auch für sich allein. Ein tolles Debüt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Neue große deutsche Literatur!, 2. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Leuchtspielhaus: Roman (Taschenbuch)
Leif Randt entwirft mit ironischer und dabei unaufgeregter Erzählweise eine postmoderne Utopie, die mit jedem Moment Zeitgeist atmet! Die Handlung des Romans findet dabei auf zwei Ebenen statt: Der eigentlichen Erzählebene des Protagonisten sowie durch dessen Lektüre eines futuristischen und utopischen Filmskripts. Beide Ebenen ziehen den Leser magisch durch eine schillernde und wunderschöne avantgardistische Welt! Es fällt schwer, sich los zu reißen vom kantigen Profil der Hauptfiguren und den scharfen Bildern, die der Roman entwirft!
Ich hatte selten so viel Spaß beim Lesen eines Buches, das mich gleichzeitig so tief getroffen hat! Leuchtspielhaus ist ein fantastisches Debüt!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


12 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen trostlos und fad, 5. Juni 2010
Rezension bezieht sich auf: Leuchtspielhaus: Roman (Taschenbuch)
oh ich habe die rezensionen hier gelesen und den hübschen titel gesehn, ach und mich hinreissen lassen. und gelesen und gelesen und gelesen. der kerl kann schreiben, okeh, aber leider leider schmeckts wie ein oller kaugummi und die figuren sind so trist und langweilig. konstruieren sich eine kleine welt und leben in einer kleinen welt. da ändern auch london und warschau nix dran. das mag eine superschilderung eines lebensgefühls sein, puh, was bin ich froh, dass ich nicht in solch einer geschichte sitze.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich gut, 4. November 2009
Rezension bezieht sich auf: Leuchtspielhaus: Roman (Taschenbuch)
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. "Leuchtspielhaus" erzählt von einem
leicht autistischem Charakter, der sich in der Londoner Szenewelt bewegt,
aber aus Maintal stammt. Er verliebt sich eine Künstlerin aus der Schweiz,
die er aber eigentlich noch nie getroffen hat.

Teils habe ich mich sehr amüsiert, konnte mich jedoch auch sehr gut auf die
ruhigeren Momente des Buches einlassen, in denen auf angenehme Weise davon
erzählt wird, wie aus der mediale Wirklichkeit unsere alltägliche
Wirklichkeitsinzenierung geworden ist.

Im ersten Teil des Buchs fragt man sich manchmal, wo die Geschichte hin
will. Jedoch wie im letzten Viertel des Romans alle Stränge zu einer großen
Geschichte zusammenlaufen, das hat mich sehr beeindruckt. Doch auch die
erste Hälfte des Buches macht großen Spaß zu lesen. Das liegt einerseits an
der Sprache, die eigen und sehr präzise ist und dabei ganz haptisch eine
teils surreale Welt beschreibt. Andererseits stecken lauter Themen drin, die
auf das hier&jetzt in den späten 00er Jahren rekurrieren. Es ist ein
erstaunlich eigenständiges Buch. Die Sprache hat mich manchmal an Christian
Kracht erinnert, manchmal aber auch an den jungen Peter Handke. Ein ziemlich
eigener Stil, aber auch eine ziemlich kluge Geschichte. Ungewöhnlich gut.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Pop!, 10. Juli 2010
Rezension bezieht sich auf: Leuchtspielhaus: Roman (Taschenbuch)
[START PLAYING SOCIAL] Leif "Flyboy" Randts Debüt ist Pop in seiner kristallinen Form. So hart und so zerbrechlich wie ein Herz aus Glas. In jeder Szene, in jedem Satz spürt man den unbedingten Willen zu Form und Haltung. Das setzt Anstrengung voraus, Disziplin und den Glauben an die Existenz einer Ästhetik des Gegenwärtigen. Im Leben wie in der Literatur. Das macht "Leuchtspielhaus" so schön wie eine zitternde, mintgrüne Neonröhre (natürlich ohne Ton, wird im Bonusmaterial der BluRay als Film-Fehler Nr. 2010 vermerkt).
*
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Leuchtspielhaus: Roman
Leuchtspielhaus: Roman von Leif Randt (Taschenbuch - 31. Oktober 2009)
EUR 9,95
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen