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am 15. Februar 2007
Naomi Alderman Ungehorsam Berlin Verlag
ISBN-13: 978-3827006769

In diesem Erstlingsroman von Naomi Alderman vermischt sich Religiöses und Weltliches auf eine ernste, humorvolle und nicht zuletzt erkenntnisreiche Art und Weise.

Zitat:Er lässt den Wind wehen und den Regen fallen. Er hält die Lebenden in Gnaden, belebt die Toten in großer Barmherzigkeit.Zitat Ende

Jedes Kapitel in diesem Buch beginnt mit einem Spruch aus der Bibel oder aus der Tora und anderen heiligen Werken der jüdischen Religion. Die kurzen biblischen Texte werden in ihren Bezug zum Leben gestellt und leiten in den eigentlichen Roman über.

Ronit, Mitte dreißig, ist Investmentbankerin, Jüdin, frech, forsch, lebenslustig und emanzipiert. Sie lebt in New York.
Als sie einen Anruf aus Hendon bei London bekommt, dass ihr Vater gestorben ist, fliegt sie spontan in ihre Heimat. Sie kehrt unverhofft in ein Leben zurück, das sie längst hinter sich glaubte.

Sie begegnet in der orthodoxen jüdischen Gemeinde, in der ihr Vater angesehener Rabbiner war, alten Bekannten und Verwandten, vor allem aber Esti, ihrer Jugendfreundin.
Die Entwicklung dieser beiden Frauen wird nun aufgerollt, teils rückschauend, teils in der Gegenwart.
Es ist eine, wie es heißt, nicht erlaubte Beziehung, die die Freundinnen miteinander verbindet. Wie es dazu kam und welche Konsequenzen sich für jede von ihnen daraus ergab, das ist das bestrickend beschriebene Thema der Geschichte.

Was es heißt , Jüdin zu sein, und was es heißt , lesbisch zu sein ; mit diesen Fragen beschäftigt sich N. Alderman in diesem Buch. Sie stehen für ähnliche Fragen, in denen der Mensch Orientierung und Richtung für das eigene Leben sucht. Perfekte Antworten gibt es nicht. Der religiöse Jude wird Antworten auf Fragen dieser Art im Talmud finden, der die Gesetzestexte der Tora für den Menschen anwendbar macht.
Die Geschichten der Lebenden in diesem Buch bieten den Hintergrund , auf dem sich die religiösen Vorgaben messen lassen. Sie stimmen nicht immer überein, auch nicht in dieser sehr orthodoxen Gemeinde.

Der Text dieser Geschichte bietet viel Stoff zum Nachdenken.
Ich würde dieses Buch als einen Roman mit hohem literarischem Anspruch und philosophischem
Hintergrund bezeichnen und möchte ihn dem interessierten Leser sehr empfehlen.
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(Ungehorsam) werden oder sein...und auf wen hören: dem gesunden Menshcenverstand oder dem Glauben? Wo wird Glaubensausübung zur Befreiung und wo engt er uns ein? Wo ist auf jeden Fall der Menschenverstand angezeigt?
Naomi Aldermans Debütroman ist ein frisches Wechselspiel zwischen Religion und Liebe, Generationen und Geschlechtern, zwischen Weiläufigkeit und engem Horizont.
Da es hier um das Leben ganz unterschiedlicher Menschen in einer jüdischen Gemeinde geht, werden sich in jüdischer Religionsausübung weniger vertraute Leser/-innen anfangs noch schwer tun mit ungewohnten Namen, Riten und Zusammenhängen. Zudem ist der Perspektivenwechsel zwischen der Autorin und der Ich-Erzählerin zu Beginn der Lektüre noch gewöhnungsbedürftig.
Dann aber - wenn das Puzzle sich mehr und mehr zusammenfügt - ist dieser Romans vollends ein Hochgenuß mit Witz, Ernst, Erotik und einem festen Kern an Lebensweisheiten.
Hervorzuheben sind die Beschreibungen eines epileptischen Anfalls (S. 82f), die Betrachtung der Zeit (S. 98f)und des Glücks (S. 178) oder das Plädoyer für Frauenrechte (S.226). Sie machen den Roman zu einem (alltags-) philosophischen Plädoyer für Menschen- und Frauenrechte sowie für die freie Religionsausübung.
Die Dialoge sind feinfühlig, entgegen gängiger Kinofilme ausgiebiger, alltagsnäher und gehaltvoller.
"Ungehorsam" lebt von einer gelungene Übersetzung, die den Spagat schafft zwischen Originalversion und Übertragung in die deutsche Gedanken- und Lebenswelt. "Ungehorsam" ist eine ausgezeichnete Erweiterung, das Mögliche auch tatsächlcih zu ermöglichen. Ein Befreiuungsroman, dem viele Leser/-innen zu wünschen sind, die jenseits "abgedroschener Freiheitskämpferideale" sensible Auseinandersetzungen mögen.
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am 30. Juni 2008
Die junge Ronit waechst in einer strengglaeubigen juedischen Gemeinde im Norden von London auf. Unzufrieden mit dem beengenden Lebensstil und der Unmoeglichkeit, ihre Liebe zu ihrer Freundin Esti auszuleben, entscheidet sich sich fuer einen glatten Schnitt und fuehrt fortan ein modernes Leben als Investmentbankerin im Herzen New Yorks. Als jedoch ihr Vater stirbt, kehrt sie kurzzeitig in die alte, beengende Welt zurueck und trifft dort erneut auf Esti, die inzwischen verheiratet ist. Damit kehrt natuerlich Unruhe in das kleine konservative Doerfchen ein; der Schluss entwickelt sich jedoch hoechst ueberraschend.

Ungewoehnlicher Einblick in eine fremde und den meisten Lesern sonst verschlossene Welt, mit anschaulicher Schilderung der komplizierten religioesen Ablaeufe und vorgeschriebenen Rituale - aber auch der damit einhergehenden Gefuehle. Dabei bleibt die Autorin trotz der kritischen Haltung ihrer Hauptfigur neutral und distanziert, ohne auf der anderen Seite zu moralisieren. Es werden hier schlicht und einfach verschiedene Lebensstile nebeneinandergestellt und von der Hauptfigur ausprobiert. Der muntere Schreibstil der Autorin tut ein Uebriges, damit sich das Buch trotz des schwierigen Themas fluessig und unterhaltsam liest.

Dieses Buch ist eines der besten und interessantesten Buecher, die ich in letzter Zeit gelesen habe!
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am 12. November 2007
Klappentext und Umschlaggestaltung haben sofort begeistert. Die Geschichte von Ronit, die in jungen Jahren ihre orthodoxe jüdische Gemeinde verlässt und erst zur Beerdigung ihres Vaters, des Rabbiners zurückkehrt. In ihrer Jugend war sie eine Rebellin auf verschiedenen Feldern und hatte eine für viele zu enge Beziehung zu ihrer Freundin Esti.
Wie sich herausstellt, ist Esti mittlerweile verheiratet - mit David, der Nachfolger von Rav Krushka, Ronits Vater, werden soll. Durch Ronits Rückkehr wird das Leben der Gemeinde, aber besonders der drei Menschen Ronit, Esti und David, ziemlich aufgewirbelt.

Die Konstellation des Romans ist sehr interessant. Lesbische Liebe in jüdisch-orthodoxem Umfeld kenne ich noch nicht. Das Leben in dieser eher geschlossenen Welt der Gemeinde in London wird ebenfalls sehr gut beschrieben. Einen Punkt Abzug gibt es für die Darstellung der Hauptfigur. Viele ihrer Entscheidungen und vor allem die Konflikte, mit denen sie sich offenbar herumschlägt, werden zu oberflächlich abgehandelt, so dass ihre Handlungen nicht immer nachvollziehbar sind. Das Ende des Buchs ist überraschend, gefühlvoll und weitab jeglicher Klischees.

Ein Buch, dass nicht AUCH im Bücherschrank gut aussieht, das sich aber vor allem lohnt, zu lesen!
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am 20. Dezember 2007
Der Debütroman "Ungehorsam" geschrieben von Naomi Adlerman - vom Englischen ins Deutsch übersetzt von Christiane Buchner und Miriam Mandelkow handelt von Ronit, der Tochter des großes Rav Krushka, die nach dem Tot ihres Vaters beschließt nocheinmal in die Heimat zurückzukehren, um sich ein paar Erinnerungen aus dem elterlichen Haus mit zu nehmen.
Dabei trifft sie auf Doven, den Nachfolger ihres Vaters und dessern Ehefrau - Esti! Esti ist zugleich Ronits jugendliebe gewesen. Was sich während Ronits anwesenheit ereignet, fesselt den Leser.

Die Handlung, die sich in einem Londoner Stadtteil abspielt beschäftigt sich mit vielen Philosophischen Fragen und der Leser wird zum nachdenken angeregt, was ethnische Normen und Werte angeht.
Zugleich lernt man durch das Lesen dieses Buches einiges über die jüdische Glaubensgemeinschaft, denn bei den Personen (Esti, Ronit, Doven...) über die erzählt wird, handelt es sich um gläubige beiehungsweise weniger gläubige Juden, wodurch dem Leser während des Lesens noch eine kleine Lektion in Sachen "jüdiche Sitten" erteilt wird.

Der anspruchsvoll, fesselnd geschriebene Debütroman ist meiner Meinung Lesenswert und ich kann ihn uneingeschränkt an alle Altersklassen weiterempfehlen. Bei diesem Buch handelt es sich nicht etwa um ein Werk, das man gelangweilt quer ließt, und sich fragt wann man am Ende der Handlung angekommen ist. Vielmehr fesselt die Ganze Handlung den Leser. Der Grandiose realisitisch wirkende Schreibstil der Autorin sorgt dafür, das der Leser durch die romantische aber teils tragische Handlung zum nachdenken angeregt wird, und die Geschichte mit einer selten vorhandenen Spannung verfolgt.

Naomi Alderman, eine Autorin die etwas davon versteht, mitreißende, lehrreiche und zugleich hochinteressante Bücher zu schreiben.
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am 7. Juni 2010
Eine Entwicklungsgeschichte, ein historischer Roman? Auf jeden Fall die Auseinandersetzung einer jungen Frau mit ihrer Herkunft, ihrem persönlichen Werdegang, ihrer Familie. Dazu tiefe Einblicke in das Leben orthodoxer Juden in einer jüdischen Siedlung in London und der Juden in New York. Das Ganze geschrieben in überaus feinfühliger, schöner, unaufgeregter Weise, ein Lesegenuß und ein Lernbuch, fast eine Handreichung für die tägliche Andacht. Wer etwas über das Leben, Denken und Fühlen der Juden heute erfahren will und niemanden direkt fragen kann, der sollte dieses Buch lesen.

Empfehlung.
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am 25. August 2007
"Ungehorsam" ist ein hervorragend geschriebenes Buch;
eine Gechichte, die einen in den Bann zieht und mit auf eine Reise in die jüdisch orthodoxe Welt nimmt.
Die Charaktere sind sehr glaubwürdig und ehrlich gezeichnet. Insgesamt ist es eine sehr schöne Geschichte, ein Buch, dass ich gerne weiterempfehle.
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am 1. April 2009
Das Buch ist sehr leicht und unterhaltsam zu lesen, auch wenn Teile der Geschichte durchaus traurig sind. Es ist ernsthaft und gleichzeitig humorvoll, orthodoxes Judentum trifft dabei auf Großstadtzicke - und umgekehrt. Alte Liebe und altes Leid sind wichtig, werden dank einer guten Protion Selbstironie nicht übermächtig. Und am Ende ist eben alles so, wie es ist.
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am 1. Oktober 2010
Mir hat das Buch überhaupt nicht zugesagt. Die Schilderungen sind oftmals so langweilig, dass einfach keine rechte Lesefreude aufkommen wollte. Leider nur 2 Sterne.
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am 3. September 2010
Die Inhaltsangabe ist das interessanteste an diesem Buch - leider!
Wobei mir das Ende sehr gut gefallen hat. Eine einfache Strandlektüre.
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