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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgesprochen wohltuende Vampirgeschichte, perfekt vorgetragen
Über den Inhalt des Buches möchte ich mich hier gar nicht auslassen, sondern nur mein Hörerlebnis schildern.

Die zugegeben etwas verwirrende Geschichte, da die Erzählerspektiven sich unvermittelt ändern, wird dem Hörer leichter dargebracht als dem Leser des Buches, da hier zwei Sprecher, Maren Eggert und Bernd Stephan sich...
Veröffentlicht am 17. November 2006 von castlehard

versus
18 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Kurz gesagt: Weniger wäre mehr gewesen
Diese Rezension kann ganz kurz ausfallen und etwas Kürze hätte dem Buch auch gut getan. Die Beschreibungen von Reisen durch Europa, Sonnenuntergängen und Mahlzeiten sind zwar stilistisch schön, aber leider in der Häufung auch etwas anstrengend. Vor allem, wenn die eigentliche Handlung derweil im Schneckentempo voranschleicht und man schon fast...
Veröffentlicht am 23. Januar 2007 von Dodo


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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgesprochen wohltuende Vampirgeschichte, perfekt vorgetragen, 17. November 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker. 8 CDs (Audio CD)
Über den Inhalt des Buches möchte ich mich hier gar nicht auslassen, sondern nur mein Hörerlebnis schildern.

Die zugegeben etwas verwirrende Geschichte, da die Erzählerspektiven sich unvermittelt ändern, wird dem Hörer leichter dargebracht als dem Leser des Buches, da hier zwei Sprecher, Maren Eggert und Bernd Stephan sich zuspielen können. Ab und an wird die Geschichte durch kurze Musikstücke, in ähnlichem Stil gehalten wie bei Cornelia Funkes Tintenherz und Tintenblut Hörbüchern unterbrochen, was einem als Zuhörer eine gute Gelegenheit gibt, die teilweise üblen oder schwierigen Brocken der Geschichte zu verdauen. Da auch bei diesen beiden Hörbüchern die Zwischenstücke von Ulrich Maske sind, ist diese Ähnlichkeit auch nicht erstaunlich.

Ich höre die Hörbücher immer beim Autofahren, und auch hier zeichnet sich dieses durch eine sehr gute Verständlichkeit und wohlgeregelte Lautstärke aus. Die beiden Sprecher überzeugen auch hierbei. Bernd Stephan hat auch an einer Vielzahl anderer Hörbücher mitgewirkt.

Fazit zur Geschichte: Wer gerne einmal eine andere Sicht auf Dracula werfen will, als die zu oft ausgeschlachtete Story nach Bram Stoker, wird hier fündig. Jedoch halte ich die Geschichte nicht unbedingt für Kinder zum mithören geeignet, da ist der Gruselfaktor eindeutig zu hoch.

Fazit Hörbuch: Die Hörbuchfassung ist meiner Meinung nach äußerst gelungen und erhält meine volle Empfehlung: 5 Sterne sind hier verdient.
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69 von 78 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Highlight des Schauerromans - KEIN THRILLER, 21. Oktober 2005
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker: Roman (Gebundene Ausgabe)
Elizabeth Kostova überrascht uns mit einem Roman, bei dem mit extremen Meinungsunterschieden der Leser und Leserinnen zu rechnen ist: entweder man liebt ihn oder man haßt ihn.
Zu Beginn des Romans lernen wir die 16-jährige namenlos bleibende Erzählerin kennen, die in der Bibliothek ihres Vaters, des Diplomaten und Historikers Paul, ein uraltes Buch findet, dessen Seiten bis auf die Abbildung eines Drachens mit dem Schriftzug Drakulya leer sind. Abgesehen von diesem Buch findet das Mädchen eine Reihe rätselhafter Briefe. Als sie ihren Vater auf ihren Fund anspricht, erzählt dieser nach einigem Zögern, die unglaubliche und schreckliche Geschichte, wie er und Jahre zuvor sein Mentor Professor Rossi Nachforschungen über den berühmten und berüchtigten rumänischen Fürsten Vlad Tepes, den Pfähler, dem historischen Vorbild für Dracula, angestellt haben. Rossi war bei seinen Recherchen auf das Mysterium der letzten Ruhestätte und der sterblichen Überreste von Vlad Tepes gestoßen. Als Rossi bei dem Versuch, dieses Mysterium zu klären, verschwand, begab sich Paul mit Rossis Tochter Helen auf die Suche nach seinem Mentor, indem er dessen Recherchen fortführte. Zwanzig Jahre später wiederholt sich die Geschichte. Paul verschwindet auf mysteriöse Weise, woraufhin sich seine Tochter, die Erzählerin, auf die Suche nach ihm und damit auch nach der Wahrheit hinter dem Mythos Dracula begibt.
Elizabeth Kostova verknüpft in ihrem Schauerroman historische Fakten und Fiktion mit einer Prise Phantastik. Die drei Zeitebenen der Handlung, die 30er, 50er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts, sind kunstvoll miteinander verwoben, allerdings nicht immer explizit kenntlich gemacht, wodurch eine hohe Aufmerksamkeit des Lesers gefordert wird. Legende und Mythos von Dracula entfalten sich durch Briefe, Archivmaterial und andere Dokumente, die uns Einblick in 500 Jahre südosteuropäischer Geschichte verschaffen. Auf der Suche nach Dracula führt uns die Autorin zu zahllosen Schauplätzen zwischen Südfrankreich und Rumänien, die sie sehr liebevoll beschreibt.
Die Suche nach Dracula ist zwar Leitmotiv für die Handlung des Romans, das eigentlich bewegende Motiv ist aber die Suche eines Mädchens nach ihrer Herkunft, ihrer Familiengeschichte und damit auch zu den Hintergründen ihrer Beziehung zum Vater. Sehr schön fand ich dabei auch die Überlegungen der Autorin zu Geschichte und ihrer Bedeutung für den Menschen. Den Charakteren des Romans ist es gemeinsam, von einer akademischen Wissbegierde getrieben zu sein und ein unstillbares Interesse an Geschichte und menschlicher Kultur zu haben.
Elizabeth Kostova schafft in ihrem Roman eindeutige Beziehungen zu Bram Stokers Dracula, es gelingt ihr aber, sich über die historische Figur Vlad Tepes deutlich von der romantisierten Darstellung des Dracula nach Stoker zu distanzieren. „Der Historiker" ist weder ein Horrorroman noch ein nervenzerreißender Thriller sondern ein sehr gut erzählter klassischer Schauerroman mit subtilem Spannungsaufbau, der atmospärisch dicht ist und eher zu sanftem Grusel führt. Leider wird der Roman, wie ich mittlerweile feststellen musste, als Thriller vermarktet und in die Nähe von Dan Brown gerückt, womit m. E. bei den Lesern vollkommen falsche Erwartungen erzeugt werden. Wer Vampirromane à la Anne Rice liebt, wird enttäuscht sein; wer Spannung à la Dan Brown in schlichter Erzählweise favorisiert, wird mit „Der Historiker" wohl auch nicht glücklich sein.
„Der Historiker" ist sowohl in seinen Reisebeschreibungen als auch historischen Elementen äußerst detailverliebt erzählt, was hervorragend zur akribischen Arbeit der Protagonisten passt. Hervorstechend ist die elegante, flüssige Sprache der Autorin, deren Stil nicht nur wegen der Liebe zum Detail sondern auch in der sprachlichen Gestaltung ein wenig an Charles Dickens erinnert. Positiv hervorzuheben ist hier auch die Leistung des Übersetzers Werner Löcher-Lawrence.
Trotz einiger logischer Fehlerchen und Ungereimtheiten, trotz einer etwas schnell erzählten Pointe, habe ich diesen Roman sehr genossen und habe den Buchdeckel nach 832 Seiten mit großem Bedauern geschlossen, weil der Roman „schon" zu Ende war. Das Finale des Romans mag etwas fragwürdig sein, es stellte mich aber mehr zufrieden als manch anderes denkbare Ende. Ausnahmsweise fand ich es sogar angenehm keine Abgrenzung zwischen historischen Fakten und Fiktion geliefert zu bekommen, sondern habe es genossen, dies im Dunkeln bleiben zu lassen.
Mein Fazit: „Der Historiker" ist ein wunderbarer, langsamer und origineller Schauerroman in eleganter Sprache wie geschaffen für neblige Herbst- und Winterabende.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein etwas anderer Dracula-Roman, 25. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker: Roman (Taschenbuch)
Rezension:

'Der Historiker' faszinierte mich schon während ich den Klappentext zum ersten Mal las und als ich das Vorwort hinter mir hatte, war ich schwer verliebt in dieses Buch.

Elizabeth Kostova hat einen einmaligen Schreibstil, der oft sehr poetisch ist ' man verliebt sich in die zauberhaften Worte, die sie schreibt, schmachtet dahin und will mehr. So freute ich mich darüber, über 820 Seiten davon verschlingen zu können und das habe ich tatsächlich getan ' ich habe diesen Roman verschlungen und mich schon bald in den vielen Bibliotheken und Archiven, die in diesem Buch aufgesucht werden, wie zu Hause gefühlt.

Die Erzählung ist ziemlich verschachtelt. Im Grunde genommen erzählt ein 16-jähriges Mädchen, dessen Namen man nicht erfährt, die Geschichte. Sie deckt Schritt für Schritt ein Rätsel auf, nach dessen Lösung bereits ihr Vater Paul und vor ihm sein Doktorvater Rossi suchten. Die Erzählung besteht zum Großteil aus Erzählungen von ihrem Vater, an die sie sich zurück erinnert und aus Briefen, die von Rossi stammen. Als ihr Vater verschwindet, läuft sie von zu Hause weg und macht sich mit dem Studenten Barley auf die Suche nach ihm, die sie immer weiter in die Richtung von Vlad dem Pfähler, dem Urbild der Dracula-Legende zu führen scheint.

Der Roman fördert viele geschichtliche Hintergründe zutage, die von Vlad 'epe'' Lebensgeschichte handeln ' was ich als Dracula-Fan sehr interessant fand. Ich finde, es macht auch großen Spaß den Protagonisten beim Forschen 'zuzusehen'. Man streift mit ihnen durch Bibliotheken, wälzt Bücher und Papiere und findet nach und nach lose Puzzlestücke, die erst am Schluss beginnen ein Muster zu ergeben. Außerdem finden sich immer mehr Personen in der ganzen Welt, die in der Sache mit drinhängen und dachten, sie wären die einzigen ' so bildet sich eine kleine Truppe, die mit versammelten Kräften versucht des Rätsels Lösung zu finden.

Doch das Unterfangen ist alles andere als ungefährlich. Die Protagonisten werden beobachtet, immer wieder taucht ein seltsamer, ausgezehrt wirkender, alter Mann auf, der die Forscher sogar angreift. Und dann ist da noch das Rätsel um die Mutter des 16-jährigen Mädchens. Ist sie wirklich tot?

Ich denke man bemerkt, wie begeistert ich von diesem Roman bin. Wobei mir das Ende leider nicht so ganz zugesagt hat. Ich hätte es mir mystischer gewünscht und fand es ein bisschen zu platt. Die Geschehnisse überstürzen sich, es wird immer heftiger und nimmt die vorhergehende unheimliche Atmosphäre komplett mit sich ' aber was ist schon ein nicht so perfektes Ende gegen hunderte von Seiten voller Nervenkitzel und Spannung.

Fazit:

Ein etwas anderer Dracula-Roman für Geschichtsliebhaber und Fans von allgegenwärtig mitschwingendem Unwohlsein während des Lesens '
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Überzeugender Spontankauf, 29. Mai 2011
Von 
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker: Roman (Taschenbuch)
"Der Historiker" überzeugte mich mit seiner völligen Andersartigkeit an das Dracula-Thema heranzugehen. Im Vordergund und im Gegensatz zu Bram Stoker steht hier nicht der bloße Aspekt des Vampirismus und Draculas in seinem Blutdurst, sondern vielmehr wird hier das Augenmerk auf die historische Person des Dracula gelegt.
Blutrünstige, grausame Horrorszenarien wird man hier vergeblich suchen. Man braucht diese auch nicht. Der Roman lässt sich 100-150 Seiten Zeit, um in Fahrt zu kommen, die Autorin scheint durchweg keinen Schwerpunkt auf actiongeladenes Geschehen zu legen, sondern entführt den Leser aus der Sicht von zwei Akademikern im Laufe der Geschichte in die interessante Kultur und Historie Osteuropas und auch Istanbuls als Schnittstelle zwischen Ost und West.
Durch die detaillierte Beschreibung der Handlungsorte sieht der Leser vor seinem inneren Auge förmlich die bronzene Spiegelung der Sonne auf den Kuppeln Istanbuls oder meint die herb-würzige Luft transilvanischer Wälder zu riechen. Ich sehe es als Vorzug, nicht als Mangel, dass die Autorin sich dafür die Zeit nimmt. Zu keinem Zeitpunkt empfand ich dies als langatmig.
Darüberhinaus sind die Charaktere liebevoll gezeichnet. Figuren wie den türkischen Professor Turgut Bora oder Helens Mutter schließt man sogleich ins Herz.
Das Ende ist ein wenig kurz geraten, aber das tut dem Roman meiner Meinung nach keinen Abbruch. Als ich nach rund 3 Wochen mit dem Buch fertig war, war mir sogar ein wenig melancholisch zumute, hatte ich doch die Figuren, die Geschichte und die Schauplätze in der Zeit sehr liebgewonnen.
Also definitiv ein Buch für den besonderen Geschmack!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der etwas andere Vampirroman, 29. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Historiker ist kein Roman, den man mal so schnell neben zu konsumieren kann. Ausführliche Personen- und Ortsbeschreibungen prägen die über 800 Seiten des Buches, was ihm zum einen eine unheimliche Authentizität verleiht, zum anderen aber das Schnelllesen behindert. Es gab Tage, da gelang es Elisabeth Kostova, mich völlig in das Osteuropa während des kalten Krieges hineinzuversetzen. Das waren dann die Abende an denen ich das Buch nicht bei Seite legen konnte. Und dann gab es Abende an denen mir der Zugang zu all den Beschreibungen fehlte und ich auf ein wenig mehr Handlung hoffte. Ganz interessant fand ich auch die verschachtelte Struktur des Romans, die aufgrund des Briefcharakters aus mehreren Ich-Erzählerperspektiven geschildert wird. Doch auch hier gilt, wer nur ein paar Seiten am Stück liest, verliert schnell den Überblick, ob die Erzählung nun gerade aus Sicht von Professor Rossi, des Historikers Paul oder seiner Tochter erfolgt. Trotz allem gelingt es Elisabeth Kostova mit ihrer intelligenten Vampirjagd durch die Bibliotheken Europas die Spannung bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Deshalb trotz mancher Längen noch 4 Sterne.
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17 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zeit für eine Geschichte, 18. Februar 2006
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker: Roman (Gebundene Ausgabe)
Man sollte von diesem Buch auf jeden Fall die Finger lassen, wenn man auf nervenzerfetzende Thriller steht oder auf schlafraubenden Grusel, und sich kein Buch ohne diese Dinge vorstellen kann.
Wenn man aber Zeit und Geduld mitbringt, wird man mit einer ganz besonders guten und vor allem gut ausgearbeiteten Geschichte belohnt. Die Story entfaltet sich langsam, aus Briefen, Tagebüchern und Erinnerungen. .
Man muss auch eine gute Portion Interesse für europäische Geschichte mitbringen, um das Buch richtig genießen zu können.
Das Thema Dracula mag bei manchen Lesern gewisse Erwartungen wecken. Zwar gibt es auch hier einen feinen Horror, aber der findet in den Gedanken der Leute statt und nicht während aufreibenden Verfolgungsjagden oder ähnlichem. Es ist etwas unwirklich und beunruhigend, was den Leuten passiert, aber es ist zu wenig actionlastig und auch nicht wirklich zum Nägelkauen. Trotzdem war ich ständig daran interessiert, wie es weitergeht, was es mit allem auf sich hat, und was den vielen interessanten Personen in dem Buch nun widerfahren wird.
Mir hat besonders die Beschreibung der Charaktere gefallen. Sie werden mir noch ein bisschen fehlen nach dem Beenden des Buches. Auch die vielen Reise- und Landschaftsbeschreibungen haben mir gefallen. Die Geschichte ist gut aufgebaut, auch wenn mir zum Schluss nicht so recht jede Handlungsweise klar war. Aber das schmälerte nicht den Lesegenuss nicht, den ich auf über 800 Seiten hatte.
Ich mag auch gerne Thriller, aber vor allem bin ich an guten Geschichten interessiert. Und die gabs hier auf jeden Fall!
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28 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Am liebsten würde ich sechs Sterne vergeben!!, 11. Oktober 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker: Roman (Taschenbuch)
'Der Historiker" ist ein spannender Vampirroman, der auf über 800 Seiten historische Gegebenheiten des osmanischen Reiches und der Wallachei mit den Legenden um Vlad Dracula. Fiktion, Romantik und Wahrheit vermischen sich...

Wie in Bram Stokers Dracula entfaltet sich die Geschichte in Briefen und archivierten Dokumenten, die die namenlose Historikerin in der Bilbiothek ihres Vaters findet. Ein rätselhaftes Buch bildet die Brücke zu den Erfahrungen des Mentors ihres Vaters, Professor Rossi.

Dieser Professor hat sich auf die Suche nach Vlad Dracul gemacht, der Vorbild der klassischen Dracula-Romane ist. Tatsachen und Fiktion vermischen sich.... Vlad ist noch immer am Leben und die Protagonisten des Buches suchen nach dem Grab.

Der Roman spielt abwechselnd in den 30er, 50er und 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Die Suche nach Dracula ist der Zentrale Punkt und das Leitmotiv der Handlung. Die Autorin verknüpft diese Handlungsstränge mit enormen Spannungsaufbau zu einer Geschichte, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Dabei ist der Horror stets subtil und nicht blutrünstig.

Was wohl dran ist? Ein absolutes Highlight und ein gruseliger Lesespaß. Ideal für die dunkle Jahreszeit!
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ausgezeichnete historische Recherche zu unserem "Dracula", 19. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker: Roman (Gebundene Ausgabe)
Elisabeth Kostova. Ein Name der mir unbekannt war. In einem Amerikanischen Magazin habe ich eine Abhandlung dieses Buches gelesen und beschlossen, es mir zuzulegen um es zu studieren.
Und genau das ist es dann geworden. Ein Studium.
Halt! Ich meine dies keineswegs im negativen Sinne! Ganz im Gegenteil.
Durch die Erschaffung der einzelnen Charaktere, allen voran der Erzählerin und ihrem Vater, dem Historiker Paul und seinen Freunden und Mitstreitern, hat sie den historischen Tatsachen, den alten Dokumenten und dem uns bekannten Mythos des Vampirs "Vlad Tepes", dem Pfähler aus Transylvanien eine Präsenz verliehen, die mit wenigen Büchern der Bestsellerliste zu vergleichen ist.
Die feine und detailierte Ausarbeitung der Reisen unserer Hauptpersonen, der jeweiligen Reiseziele und der sorgfältigen Beschreibung von Dokumenten und Büchern erlaubt es uns, mitzureisen, und mitzuforschen. Die Charaktere sind interessant geschildert, die Reisebeschreibungen regen unsere Fantasie an.
Wer jedoch mit diesem Roman einen mitreisserischen bluttriefenden Vampirroman erwartet, in dem die Mitspieler reihenweise in die Hälse gebissen und gepfählt werden, ist mit diesem Buch nicht zum Besten beraten. Die Bisse halten sich in durchaus akzeptablen Grenzen, wohingegen die Aussicht darauf, dass Vlad Tepes noch immer "unter uns weilt" uns verleitet, weiterzulesen, voller Spannung und Verliebtheit in das Buch, das uns so viele historische Tatsachen, Begebenheiten und Einsichten gewährt.
Elisabeth Kostova hat hier eine Meisterleistung geschaffen, wie sie selten zu finden ist. Historische Tatsachen mit einer liebevollen Schilderung zu verbinden, die jedoch jeglichen Blutdurst verbannt. Auch wenn sie Bram Stoker's "Dracula" als historisches Dokument erwähnt, fehlt zum Glück jeglicher Hinweis auf "van Helsing" und trotzdem nimmt sie mit keinem Wort der Geschichte ihren Reiz.
Für mich war auch das Ende etwas zu kurz, ich wäre durchaus nicht abgeneigt gewesen, über weitere dreissig bis fünfzig Seiten einige Ausführungen zu lesen, doch alles in allem ein gelungener Erstling!
Ich bin froh, dass ich "den Historiker" gelesen habe - sehr froh!
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Und es gibt sie doch..., 17. Januar 2010
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker: Roman (Taschenbuch)
die anspruchsvolle Literatur in diesem Genre. Gott sei Dank. Ein Hoffnungsschimmer in den plastikbunt zugemüllten Regalen der Buchhandlungen. Als absolut in diesem Genre verhaftet, läuft es mir kalt den Rücken runter, wenn dieses Buch im Fantasyregal neben "Untote küssen besser" oder dergleichen steht. Es gibt sie also doch noch, die Vampirbücher bei denen man mitdenken kann und muss. Elizabeth Kostova, ich danke Ihnen. Eine spannende Geschichte, bei der man die Erzählerin auf der Suche nach ihrem Vater begleitet und an viele historische Schauplätze geführt wird. Am Ende bleibt das Gefühl, es gibt ihn doch...den Meister, Vlad Tepes. Sehr zu empfehlen für all diejenigen die sich ein wenig Würde in diesem Genre bewahren wollen und nicht auf anspruchsvolle Literatur verzichten.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Gelungen mit leichten Hängern..., 8. Mai 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Historiker: Roman (Taschenbuch)
Ich lese das Buch derzeit bereits zum 2. Mal, und auch jetzt gefällt es mir wieder ausnehmend gut. Schon als Kind liebte ich Bram Stokers Dracula, und rein atmosphärisch erinnert "Der Historiker" mich sehr stark daran, was natürlich gewollt ist und nicht zuletzt an der Tatsache liegt, dass wir es auch hier mit einem Brief-Roman zu tun haben. Des weiteren fällt gerade in Anbetracht des üblichen Bestseller-Einheitsbreis immer positiv auf, wenn ein Buch gut geschrieben ist, sich also einer schönen und ausgearbeiteten Sprache bedient und sich Zeit nimmt, Charaktere und Handlung zu entwickeln. Besonders gelungen hier finde ich die ansprechenenden Landschaftsbeschreibungen, man fühlt sich tatsächlich an den jeweils beschriebenen Ort versetzt. Doch nur 4 Punkte gibt es, da der Roman in etwa ab der Mitte ein wenig an Fahrt verliert und hin und wieder ein Hauch Langeweile aufkommt. Auch bin ich nicht ganz sicher, ob die verschiedenen Zeit/Erzählebenen in sich schlüssig und logisch sind, und das bedeutet entweder: ich war nicht so richtig aufmerksam wg langeweilebedingten Querlesens einiger Passage. Oder : der Autor hat tatsächlich geschludert. Egal, letztendlich ein schönes Buch, das ich sicher in 4 oder 5 Jahren auch noch ein 3. Mal lesen werde.
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Der Historiker: Roman
Der Historiker: Roman von Elizabeth Kostova (Taschenbuch - 6. Oktober 2006)
EUR 14,95
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