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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu viel für einen Roman?
Nach Bro war ich mir noch unsicher, nach LJOD kann es keinen Zweifel mehr geben: Sorokin ist ein Meister!
War Teil 1 noch einlinig als Biografie des Sektengründers Bro vorgetragen worden und lebte dieser ganz ausschließlich von einer berückenden Geschichte, so zieht Sorokin in Teil 2 (der werkchronologisch früher entstand) alle Register...
Veröffentlicht am 2. November 2011 von NN

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2.0 von 5 Sternen Irgendwas...
...will mir der Autor mit dieser abstrusen Geschichte sagen, nur was, das bleibt mir leider verschlossen. Die letzten Seiten habe ich zugegebenermaßen nur noch überflogen, weil ich mich nicht weiter langweilen wollte.

Obwohl: Anfangs fand ich Stil und Erzählweise originell, aber die Geschichte...also wirklich. "Hanebüchen" ist noch...
Veröffentlicht am 22. Juni 2013 von Nordlys


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zu viel für einen Roman?, 2. November 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: LJOD. Das Eis (Taschenbuch)
Nach Bro war ich mir noch unsicher, nach LJOD kann es keinen Zweifel mehr geben: Sorokin ist ein Meister!
War Teil 1 noch einlinig als Biografie des Sektengründers Bro vorgetragen worden und lebte dieser ganz ausschließlich von einer berückenden Geschichte, so zieht Sorokin in Teil 2 (der werkchronologisch früher entstand) alle Register.
Vier Teile hat das Buch. Im ersten wird der Leser Zeuge neuer Erweckungen, diesmal im zeitgenössischen Russland. Ungeschminkt und gnadenlos wird in die hässliche Welt der Drogen, Nutten und Mafiosi hineingeleuchtet, wird ein ganzes Segment der russischen Gesellschaft sichtbar gemacht. Da geht es hart zu! Aber in der russischen Geschichte ging es schon immer hart zu. So auch im zweiten Teil, einer erneuten Ich-Erzählung, diesmal der zweiten Generation der "Sekte". Deren Geschichte reicht von KZ- und SS-Erfahrungen über GULAGs, stalinistische Säuberungen etc. bis hin zur Perestroika. Erbarmungslos, wie überall, legt Sorokin den Zynismus der Macht frei, beschreibt die Mechanismen des Totalitarismus, die Logik der Auserwählten. Bei alldem fühlt man sich irrwitzigerweise den Ideen der Verkünder des Lichts nahe, denn wer spürt nicht das heimliche Bedürfnis, endlich "aufgeklopft" zu werden, den eingefrorenen Gefühlen freien Lauf zu lassen, endlich weinen zu dürfen, endlich alle Herzenspanzer aufzubrechen?
Das große Verlangen nach der ultimativen Einheit mit dem Sein. Macht Sorokin sich darüber lustig? Nimmt er es ernst? Die größte Stärke der beiden ersten Romane ist die absolute Beteiligungslosigkeit des Autors; nur so kann das Werk auf vielen verschiedenen Ebenen funktionieren und nur so bleibt es interpretationsoffen und virulent. Und als wäre das nicht genug setzt Sorokin auch noch eine unverschämt ironische Schlussnote - das Heiligtum Ljod wird zum Werbe- und Marketingereignis.

Zu viel für einen Roman? Esoterik und Philosophie, New Age und Totalitarismus, Realismus und Science Fiction, Ernsthaftigkeit und Farce ... ? Mag sein. Zu viel für einen Kopf allemal!
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sorokin rockt..., 24. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Ljod. Das Eis (Gebundene Ausgabe)
... ziemlich fantasievoll ab. Ob menschenverachtend oder nicht - es liest sich leicht und rasch. Sex, Drugs and Rock`n Roll postsowjetischer Ausprägung. Hat man ja alles schon einmal ähnlich gelesen in den 60ern, 70ern, 80ern, 90ern. Trotzdem interessant in den kleinen Details. Wer nicht nach tiefschürfender Filosofie sucht, sondern schnelle Befriedigung, ist gut bedient. Eventuell kann man ja auch darüber filosofieren - notwendig ist es nicht. Berechenbare Belletristik pur auf die erste Lesung - Groschenroman goes east. Was ich übrigens durch und durch positiv meine.
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8 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen 23 Worte des Herzens für 23.000 Hörende, 6. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Ljod. Das Eis (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch handelt von einer Elite und spielt mit dem üblichen Reiz, der Verlockung und auch der Abscheu einer Elite.
Die Handlung: die Erde in der Gegenwart, bevölkert von Menschen -von "hohlen Menschen." Unter diesen Menschen jedoch befinden sich 23.000, die mit dem Herzen sprechen können, die aus Licht bestehen.
Wie der Autor die Geschichte beschreibt ist sehr spannend, unter gutem Einsatz stilistischer Mittel, die jedoch auch teilweise etwas den Lesefluss bremsen.
Ebenso ist die Idee hinter dieser Geschichte sehr gewinnend - wenn auch alt bekannt: die Suche nach dem Sinn des Lebens und der Entstehung der Erde werden hier genauso behandelt, wie die Suche der Menschen unter anderen Menschen hervor zu stechen.
4 Sterne für die Geschichte, für die Figuren und deren genaue Zeichnung. 1 Stern Abzug für das Ausbremsen im Lesefluss und - für das Ende.
Zum Ende noch ein sehr schönes Zitat:
Eure Herzen haben sieben Tage geweint. Es waren Tränen der Trauer und der Scham über ein zurückliegendes totes Leben. Jetzt sind eure Herzen geläutert. Sie müssen nicht länger weinen. Sie sind bereit, in Liebe zu sprechen. Mein Herz wird den euren das erste Wort sagen - in der einzigen Sprache, die es gibt. Der Sprache des Herzens.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Irgendwas..., 22. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: LJOD. Das Eis (Taschenbuch)
...will mir der Autor mit dieser abstrusen Geschichte sagen, nur was, das bleibt mir leider verschlossen. Die letzten Seiten habe ich zugegebenermaßen nur noch überflogen, weil ich mich nicht weiter langweilen wollte.

Obwohl: Anfangs fand ich Stil und Erzählweise originell, aber die Geschichte...also wirklich. "Hanebüchen" ist noch freundlich ausgedrückt.
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10 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch ist ein Rausch (und es besteht Suchtgefahr), 30. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: LJOD. Das Eis (Taschenbuch)
Hat man die ersten 170 Seiten überstanden, kann einen nichts mehr davon abhalten sich in dieses Buch zu verlieben.
Als ich es ausgelesen hatte, blätterte ich sofort an den Anfang und wollte es von Neuem zu lesen beginnen (was ich gern getan hätte, wäre es nicht schon 4 Uhr nachts).
Die Geschichte werden vielleicht einige weit hergeholt nennen, aber sie ist logisch aufgebaut und erklärt viele historische Ereignisse. Hätte man gedacht, dass der Massenmord, der von den Nazis verübt wurde, von Menschen ünterstützt wurde, die gelernt haben auf ihr Herz zu hören!... Das hört sich sehr provokant an und macht hoffentlich auch neugierig auf dieses Buch, das ich jedem nur empfehlen kann.
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7 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ein Text der süchtig macht ?, 30. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Ljod. Das Eis (Gebundene Ausgabe)
"Ein absolut geniales Werk...Ljod ist ein Text, der süchtig macht. MAn möchte ihn wieder und wieder lesen." AIF ...
... so steht es im Umschlag des Buches.
Der Beginn war noch vielversprechend. Eine interssante Story scheinte sich anzubahnen und die Sprache war ungewohnt. Aber je mehr ich gelesen habe, umso mehr mußte ich an Schriftsteller denken, die unbedingt was schreiben müssen, denen aber partout nichts einfällt. Fast gebetsmühlenartig wird immer wieder die gleiche Prozedur beschrieben: blauäugig, blonde Menschen werden mit Eishämmern "aufgeklopft". Anschließenden "sprechen" die Herzen miteinander und das mehr als 300 Seiten lang. Ich kann nur sagen, es wird immer langweiliger. Das einzige, was mich bewegt hat weiter zu lesen, war der Gedanke, da muß doch noch was kommen ...
Aber leider kam nichts!
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5 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Der nächste heavy Trip!!!, 17. Oktober 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: LJOD. Das Eis (Taschenbuch)
Bin gerade mit dem Roman "Oh weine nicht, mein Schatz" von André Pilz fertiggeworden, der so hart war, dass ich mich bei Sorokin eigentlich entspannen wollte. Aber auch hier geht es ordentlich zur Sache. Ich mag die Sprache, sie ist ganz einfach und unmißverständlich. Auch die Vorstellung der Figuren - beinahe wie in einem Theaterstück (Lydia, 30, gutgekleidet, hübsch, blond usw.), hat mir sehr gut gefallen. Alles in allem ein tolles, schräges, witziges und brutales Buch, mit ein paar Klischees, aber warum nicht.
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4 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ratlos, 18. November 2003
Rezension bezieht sich auf: Ljod. Das Eis (Gebundene Ausgabe)
Ratlos steht man vor dem Roman von Vladimir Sorokin und wundert sich, ob der Autor das, was er schreibt, nun ernst meint oder ob man als Leser irgendwo etwas verpasst hat. Es geht um eine Gemeinschaft von Auserwählten, die alle blond und blauäugig sind und deren Herzen zueinander sprechen. Doch die Herzen schlafen und müssen geweckt werden. Da es sich aber nur um insgesamt 23.000 auf der gesamten Erde handelt, ist man sich nie sicher, ob es bei jemanden, der die äußeren Merkmale erfüllt, auch wirklich um einen der Auserwählten handelt. Um das Herz zum Sprechen zu bringen, schlägt man dem Kandidaten mit einem Hammer, dessen Kopf aus dem speziellen Eis des Tunguska-Meteors (1908 in Sibirien niedergegangen) gefertigt ist so lange auf die Brust, bis das Herz spricht oder der Mensch tot ist. Die Rate beträgt so ungefähr 100 : 1. Streckenweise ansprechend und auch spannend geschildert hinterlässt der Roman allerdings ein schales Gefühl, nicht zuletzt, da der Autor die menschenverachtenden Handlungen seiner Protagonisten nie relativiert.
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1 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Was kommt da auf uns zu...., 4. Februar 2008
Rezension bezieht sich auf: Ljod. Das Eis (Gebundene Ausgabe)
...könnte man fragen?

"Eure Herzen haben sieben Tage geweint. Es waren Tränen der Trauer und der Scham über ein zurückliegendes totes Leben."

Ich persönlich weine immer noch über die Zeit die ich in dieses Machwerk der Langeweile gesteckt habe.

Es scheint ja wirklich Kritiker zu geben,die alles gut finden.Das hier ist aber definitiv nicht gut...ganz und gar nicht gut!
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LJOD. Das Eis
LJOD. Das Eis von Vladimir Sorokin (Taschenbuch - 1. Mai 2005)
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