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5.0 von 5 Sternen Gaumenschnalzer von damals für Leute von heute
Die Mittelalterszene in Deutschland, also all jene, die sich im Sommer in Gewandung werfen und die Märkte heimsuchen, wächst ständig an. Und das vorliegende Kochbuch gehört fast zur Grundausstattung eines jeden Mittelalterbegeisterten. Dabei zeichnen sich die vorgestellten Gerichte nicht nur durch ihre doch meist einfache Zubereitungsweise aus, sie...
Veröffentlicht am 30. Juli 2003 von Coros

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für viele Trachten
Das Buch und die Rezepte darin gefallen mir recht gut. Die Speisen fallen etwas üppig aus, aber das war halt so. Der Artikel zum Bier allerdings ist vielleicht etwas oberflächlich. Beim Lesen entsteht der Eindruck, dass es sich bei dem im Mittelalter gebrauten Bier um ein klares, gefiltertes Gebräu handelt, da es mit den heutigen Sorten verglichen wird. Ich...
Veröffentlicht am 30. Oktober 2009 von Jochen W.


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16 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gaumenschnalzer von damals für Leute von heute, 30. Juli 2003
Die Mittelalterszene in Deutschland, also all jene, die sich im Sommer in Gewandung werfen und die Märkte heimsuchen, wächst ständig an. Und das vorliegende Kochbuch gehört fast zur Grundausstattung eines jeden Mittelalterbegeisterten. Dabei zeichnen sich die vorgestellten Gerichte nicht nur durch ihre doch meist einfache Zubereitungsweise aus, sie stellen auch wirkliche Gaumenfreuden dar, die jeder Tafel zur Ehre gereichen. Ob nun Nonnenfürze zum Nachtisch, Mangold-Lauch-Gemüse als Beilage oder der Krustenhammelbraten als Hauptgericht, es fehlt an nichts, um ein mittelalterliches Gelage auszustatten.
Auf eines sei jedoch hingewiesen: fast alle Gerichte benötigen einen Ofen, also sind die Rezepte bis auf die Suppen nichts für LARPer und Reenactor, die sich im Heerlager befinden und mit einem Dreibeingrill etwas Leckeres zubereiten wollen. Wer aber mit guten Freunden in Gewandung und entsprechender Dekoration stilecht mittelalterlich schmausen will, der möge zugreifen.

Las guot und vil essen vorlegen und iss!

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52 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine tolle Alternative zur modernen Küche, 7. Oktober 2001
Von 
W.-H. Witthöft (Hermannsburg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Das Buch gibt einen kurzen Überblick über die Koch- und Eßkultur des Mittelalters und räumt gründlich mit der Vorstellung von der "barbarischen" oder "primitiven" Küche in jener Zeit auf.
Die Rezepte stammen nicht nur aus den Küchen des Adels sondern ebenso aus der Stadt oder vom Land. Sie sind so aufbereitet, daß wir beim Kochen bislang keine Probleme hatten - weder mit der Beschaffung der Zutaten noch mit verdorbenen Mägen. Wir waren im Gegenteil stets angenehm überrascht und haben etliche Gerichte in die alltägliche Küche übernommen.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ritteressen daheim, 16. August 2002
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Wer würde nicht mal gerne bei einem echten, mittelalterlichen Gelage dabeisein und kräftig reinhauen? Ich auf jeden Fall, auch wenn dann mein Hausarzt die Hände über den Kopf zusammenschlägt, ob der monströsen Kalorienzahl. Dieses Buch bringt mich auf jedem Fall diesem Wunsch einwenig näher. Von der Suppe über die Pastete, quer durch die Fleisch- und Fischabteilung, Beilagen, Gemüse bis zu den süssen Desserts findet man alles in diesem Buch... so wie unsere Altvorderen damals gekocht haben. Zudem reichlich Hintergrund-Infos über Küche und Keller der damaligen Zeit und einige Einblicke, WIE OPPULENT so manches Gelage war.

Einziges Manko: Manche Rezepte sind etwas wage beschrieben, zumindest fehlte es mir hie und da an Vorstellungskraft, wie das Gericht nun wirklich "zusammengebraut" gehört. Aber das kommt nur selten vor.

Als denn... Mahlzeit, und nicht vergessen, die 6. Tischregel der mittelalterlichen Tafel:"Wan dir schmecket, las hören ein rulpsen und forzen"

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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Für viele Trachten, 30. Oktober 2009
Rezension bezieht sich auf: Wie man eyn teutsches Mannsbild bey Kräfften hält (Gebundene Ausgabe)
Das Buch und die Rezepte darin gefallen mir recht gut. Die Speisen fallen etwas üppig aus, aber das war halt so. Der Artikel zum Bier allerdings ist vielleicht etwas oberflächlich. Beim Lesen entsteht der Eindruck, dass es sich bei dem im Mittelalter gebrauten Bier um ein klares, gefiltertes Gebräu handelt, da es mit den heutigen Sorten verglichen wird. Ich kann es zuwar nicht mit einer Quelle belegen, da ich aber schon selbst Bier gebraut habe, gehe ich davon aus, dass das damalige Bier eher den naturtrüben Bieren ähnelt, die heute in Gaststätten mit eigener Hausbrauerei angeboten werden. Da ist einfach mehr Geschmack dran!
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4.0 von 5 Sternen Das Erste, 10. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Wie man eyn teutsches Mannsbild bey Kräfften hält (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr schönes und gutes Kochbuch. Sehr glaubwürdig durch viele Originaltexte. Ich muss allerdings sagen, ich weiß nicht, was die Leute hier erwarten. Das ist KEIN Lagerkochbuch. Warum auch ? Steht ja auch nicht drauf! Das man aus Baumrinde ein Menue zaubern kann, verstehen einige offensichtlich unter "raffiniert". Einige Rezepte sind schon klassisch raffiniert. Das erkennen die Leute nur nicht. Die Geschmäcker sind verschieden und ich lege die Speisen unter üppig oder deftig ab. Besonders wertvoll ist die Spanische Soße und die Pasteten. Sehr gerne auch gekocht ist das Wild. 4 von 5 Sterne, weil es keine richtige Überarbeitung vom Autor gibt.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein nettes Buch für die Küche, 8. April 2010
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wie man eyn teutsches Mannsbild bey Kräfften hält (Gebundene Ausgabe)
Hallo,
ich habe mir das Buch desletzt gekauft.
Wie ich ja schon bei meinen Vorreszendenten lesen konnte,ist dieses Buch nicht gerade authentisch-aber sowas von nicht.

Es sind einige gute und bestimmt schmackhafte Rezepte drin, aber es tauchen sehr oft No-Go Wörter wie "Kühlschrank" oder "Frischhaltefolie" auf, und fürs Lagerleben ist das Buch auch nicht geeignet, also dabei lieber Finger von lassen.

Wer allerdings ein Buch mit mittelalterlichen Rezepten für die heimische Küche sucht,dann ist es das Richtige. Schließlich sind die Rezepte und der Geschmack nicht weniger wert, nur weil es nicht ganz authentisch ist;)

LG=)
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Wie man eyn teutsches Mannsbild bey Kräfften hält
Wie man eyn teutsches Mannsbild bey Kräfften hält von H. Juergen Fahrenkamp (Gebundene Ausgabe - 8. Juli 2009)
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