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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen14
4,7 von 5 Sternen
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am 30. Juni 2014
Sehr gutes, schön illustriertes Buch eines bekannten Fachmannes - von mir aus dürfte es gerne noch fünfmal so dick sein, damit man
noch mehr genießen und lernen kann.
Das Buch kam auch prompt an. Herzlichen Dank.
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am 9. August 2009
Ein sehr guter und umfassender Bildband, der wie die anderen aus dieser Reihe (Gotik, Barock usw.) ein gutes Nachschlagewerk darstellt.
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am 30. April 2011
Sehr gutes Nachschlagewerk, dass einen relativ detaillierten Überblick (mit vielen Künstlerportraits) über über die Kunst der italienischen Renaissance bietet. Das Buch ist reich bebildert und behandelt auch die Zeichnung, die meist stiefmütterlich behandelt wird. Unschlagbar für diesen Preis - sofort kaufen!!!
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am 25. Mai 2009
Ist es das Kennzeichen einer Zeit, welche die innere Sicherheit verloren hat, nichts zu finden, was mit aller Kraft verwirklicht werden muss? In "Der Mann ohne Eigenschaften" lässt Robert Musil seine Protagonisten ein grosses Ereignis planen und in Abwägung aller Gedanken werden die Fragen nur mehr. In einer Zeit ohne innere Sicherheit wird sich nicht das Größte und Wichtigste herausbilden, oder doch? Religion, Staat, Wissenschaft, Philosophie wetteifern um die Vorherrschaft des Daseins und die Antwort auf die Frage: Wer vermag zu einen? ist und bleibt eindeutig: Die Kunst.

Denn sie verbindet Herz und Verstand, sie lässt Freiraum für die Individualität im Gemeinen. Dass aus dem tiefsten und finstersten Mittelalter eine Wiedergeburt des Schönen entstehen musste, erscheint nun nur folgerichtig. Die Renaissance ist mit einem unbestimmten, strahlenden Neubeginn verbunden, sie ist das Aufkommen des Individualismus, des Schönheitsdranges und der Erneuerung heidnischer Lebensfreuden. Sie hat die antike Philosophie wiederbelebt, sich der Naturwissenschaft verschrieben und konnte in Literatur und Poesie bravouröse Werke ihr eigen nennen. Über allem jedoch, umfassend und vereinend gilt die Kunst in Architektur, Skulptur, Malerei und Zeichnung.

Dieser von Rolf Toman herausgegebene Kunstband zeigt das Kühnste und Schönste einer Epoche, die im Herzen bis heute von Bedeutung ist. Von den Künstlern bis zu den Künstlerbiographen wie Vasari sind die Werke zusammengestellt, vom späten 13. Jahrhundert bis ins späte 16. erstrahlen die Malereien, Bilder in ihrem Glanz und werden aufs Vortrefflichste kommentiert. Über Künstler und Künstlerlebensläufe, über das Werden und Sein grosser Männer wird berichtet, von der sakralen bis zur säkularen Kunst spannt Toman den Bogen und weiß zwischen Religion und Naturwissenschaft zu vermitteln, in dem er der Kunst den Arm des Umfassens gibt.
440 Seiten zeigen und berichten, klären auf und bilden weiter, verführen in Venedig, Florenz oder Mittelitalien und erklären die künstlerische Grundausbildung vom Zeichnen bis zur Skulptur.

Zur Hochzeit der Renaissance und des Manierismus verweilte Stendhal (zeitversetzt betrachtet) in Florenz und seine körperlichen Gefühle zur Kunst beschrieb er wie folgt:
"Ich befand mich in einer Art Ekstase bei dem Gedanken, in Florenz und den Gräbern so vieler Großen so nahe zu sein. Ich war in Bewunderung der erhabenen Schönheit versunken; ich sah sie aus nächster Nähe und berührte sie fast. Meine Erregung war an dem Punkt angelangt, wo sich die himmlischen Gefühle, die uns die Kunst einflößt, mit den menschlichen Leidenschaften vereinen. Als ich Santa Croce verließ, hatte ich starkes Herzklopfen; in Berlin nennt man das einen Nervenanfall; ich war bis zum äußersten erschöpft und fürchtete umzufallen."

Umfallen werden Sie sicher nicht wegen dieser "florentinischen Krankheit" (wiss.: Stendhal-Syndrom), aber Sie werden spüren, was Stendhal meinte. Und wer es genau wissen will, dem empfiehlt der Rezensent "Die florentinische Krankheit" vom Autor Willi Achten (siehe Rezension).
Sehr zu empfehlen.
11 Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden