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28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr weit gefächert !
Wenn man alle die Dinge gesehen hat, die beschrieben werden, kann man getrost sterben, da man dann sicher pleite ist.

Das Buch zieht durch alle (wirklich alle!) Kontinente und beinhaltet so ziemlich alle Interessengebiete. Golfen,Surfen,Tauchen,Ballonfahren,Safari und vieles mehr in allen Teilen der Welt werden geschildert. Sicher kommen auch die...
Veröffentlicht am 17. Mai 2006 von Günther Richter

versus
427 von 434 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verzichtbar
Ein Sammelsurium an kurzen Exzerpten, die sich ein jeder aus irgendwelchen Reiseführern oder aus Wikipedia zusammenbasteln kann und die keinerlei Überraschung bieten. Sieben Jahre Recherche? Dann wäre wenigstens ein bißchen Präzision zu erwarten. Nur ein paar Beispiele nach dem ersten Durchblättern: Im Vorwort wird das berühmte Raffles...
Veröffentlicht am 10. Februar 2007 von Travel Reader


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427 von 434 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Verzichtbar, 10. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (Broschiert)
Ein Sammelsurium an kurzen Exzerpten, die sich ein jeder aus irgendwelchen Reiseführern oder aus Wikipedia zusammenbasteln kann und die keinerlei Überraschung bieten. Sieben Jahre Recherche? Dann wäre wenigstens ein bißchen Präzision zu erwarten. Nur ein paar Beispiele nach dem ersten Durchblättern: Im Vorwort wird das berühmte Raffles Hotel in Singapur als "Ruffles" bezeichnet. Im Wien-Kapitel ist von der "barocken Staatsoper" die Rede, die keineswegs barock, sondern im Neorenaissance-Stil erbaut ist. Beim ausführlich beschriebenen Cesky Krumlov, Böhmen, fehlt als wichtigste Sehenswürdigkeit das Egon Schiele-Museum. Warum man das tropische Madagaskar "nur im Mai" (Saison ist April bis November) bereisen soll, bleibt ebenso im Dunkeln, wie man von Sansibar aus die (mittlerweile abgeschmolzenen) Gletscher des tausende Kilometer entfernten Kilimandscharo sehen soll. Das Al Bustan-Hotel in Muskat/Oman wurde nicht aus Anlass eines Golfturniers, sondern für eine OPEC-Tagung Ende der Siebziger Jahre erbaut. Das Burj Al Arab in Dubai hat keine 65 Stockwerke, sondern exakt 27 Doppeletagen. Die Durchschnittstemperatur bei Schiffstörns an die antarktische Küste von Nov.-Feb. liegt nicht bei "milden 10 Grad plus", sondern die Kälte pendelt zwischen minus 18 und höchstens plus acht Grad. Der Polarkreis geht nicht direkt durch Rovaniemi/Finnland, sondern durch das acht Kilometer entfernte Santa Claus-Dorf. Die Altstadt von Havanna wurde nicht "von der Revolution intakt gehalten", sondern von der UNESCO renoviert. Und so geht es weiter.

Dazu kommen so genannte "Geheimtipps" wie Hundeschlittenrennen in Alaska, nicht enden wollende Empfehlungen für sündteure Nobelhotels und unschätzbare Informationen wie "zusätzlich zu einem gültigen Reisepass verlangen viele Länder ein Visum".

Und die deutsche Übersetzung ist denkbar schlampig: Über den Großglocknerpass führt keine "Autobahn". Die orientalische Speise ist mal "Kuskus", mal wieder "Couscous" geschrieben. Von der Autorin stammt laut Bildnachweis kein einziges Foto, was nicht darauf hindeutet, dass sie die beschriebenen Orte auch wirklich bereist hat. Die meisten wurden von Lonely Planet übernommen, wohl auch so manche Inhalte. Und die "renommierte Reiseführerautorin" hat laut Amazon bis jetzt nur ein paar Italien-Führer und einen Shopping-Guide geschrieben.

Die ständige Erwähnung, Frau Schultz "soll" von Mark Twain abstammen, ist ein ziemlich frecher Marketinggag. Mark Twain würde sich im Grab umdrehen über die Unmengen an Klischees in diesem Buch.
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98 von 104 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen 1000 pages to waste your time, 8. Februar 2007
Rezension bezieht sich auf: 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (Broschiert)
Ist ja ein recht ambitioniertes Projekt - 1000 sehenswerte Orte auf weniger als 1000 Seiten. Und es kann getrost behauptet werden, dass das Projekt gescheitert ist. Natürlich kann ein so umfassendes Werk nicht allzu präzise in seinen Beschreibungen sein, den meisten Orten ist eine halbe oder dreiviertel Seite gewidmet, sowie ein mieses Foto (schwarzweiß, 5x4 cm, mittlere Auflösung).

Nun also als Test nachgeschaut, was man etwa in Österreich gesehen haben muss: Neben Wien und der Grazer Altstadt U.a. die Salzburger Festspiele, die Bregenzer Festspiele, Kitzbühel, den Opernball und das Hotel Imperial. Wie bitte? Das ist Österreich aus der Sicht einer Amerikanerin? Orte, wo sich die dekadente Seitenblicke-Gesellschaft im Champagnerrausch grunzend aneinander reibt? Am Opernball nehmen als Debütantinnen übrigens "200 Töchter aus den reichsten Familien die einen Titel tragen" teil. Bei soviel unfreiwilligem Humor ist man versucht, gleich noch einen Stern herzugeben.

Und auch in anderen Ländern sieht es nicht viel anders aus - Luxusrestaurants, wo man gegessen haben muss ('bitte Monate im Voraus reservieren...' ??!?!!?) Luxushotels, in denen man übernachtet haben muss ('Die Zimmer bieten eine einzigartige Aussicht' - Ja, schließlich fährt man auf Urlaub, um die tolle Aussicht vom Zimmer aus zu genießen), und nicht zu vergessen die tollen Golfressorts.
Der Rest ist halt eine subjektive Aufzählung mehr oder weniger bekannter Orte, und die Artikel sind vorbei, noch ehe sie interessant werden.

'Sieben Jahre Recherche' (also 2 Tage pro Reiseziel, aber wann hat die Arme dann Urlaub gemacht?) haben Frau Schultz gereicht, um den Kanon der Reiseziele unserer Welt zusammen zu stellen, und der 'New York Times #1 Bestseller' wird ihr wohl das nötige Kleingeld einbringen, um in Zwölfstern-Hotels Hummer mit güldenem Besteck speisen zu können, Ideen für ihr nächstes Buch sammelnd: '1000 more places where I have spent your money'.

Ich hab das Ding geschenkt bekommen und würde es nicht weiter schenken.
Warum dennoch zwei Punkte? Weil das Buch doch die Gedanken anregt, um in die Ferne zu schweifen, und die kurzen Texthäppchen perfekt als Klolektüre geeignet sind.
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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Der Europäer an sich scheint zu der Zielgruppe dieses Buches ja nicht zu zählen., 13. September 2007
Von 
Apicula (Apiculis) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (#1 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (Broschiert)
Das Gute zuerst. Viel kostet es ja nicht, dieses zugegeben D I C K E Taschenbuch. Darum wird's wohl gerne verschenkt.
Mit dem guten Gefühl meine Schwester damit zu beglücken habe ich es auch verschenkt. Und ich musste ordentlich lachen, als ich die Rezension vom 21. April 2007 mit dem Titel "bekam das Buch von meiner Schwester geschenkt und seitdem habe ich es eigentlich immer auf'm Nachtkästchen liegen ..." las. "Bing!", dachte ich. Du bist ein Superidiot!

Also ist es kein Einzelschicksal, das "1000 Places to see before you die" ereilt, denn ehe meine Schwester mir das Buch zum "Reinlesen" gab, hat sie sich auch nicht eben euphorisch darüber geäußert. - "Da kann man mal drin stöbern, aber dass ich jetzt diese Plätze abklappern müsste - hmmm... !?" Es lag bei ihr auch - leidlich selten beschmökert - lange auf dem Nachtkästchen.
Dabei hat die Gutste einen ordentlichen Batzen der genannten Plätze bereits gesehen. Ist also schon viel herumgekommen, auf der Welt. Von Begeisterung aber keine Spur. Was interessant war - wir haben es dann gemeinsam durchgeblättert - war der "Aha-Effekt". Aha, da war ich ja schon / waren wir ja schon (damit ist dann bestenfalls der Landstrich gemeint), aber in "dem und dem Hotel" war ich nicht/ waren wir nicht.
Freilich ist es beispielsweise kein Fehler in Hong-Kong mal einen Blick auf die Toiletten des Peninsula zu werfen - und dabei den grandiosen Blick auf den Hafen zu erspähen. Die Frage ist aber, ob man sich in dieser Atmosphäre wohl fühlt.
Ein bisschen überwiegt (bei vielen Hotel und Restaurant Empfehlungen) leider der "Schickimicki-Effekt". Und auf viele Dinge sind wir im Laufe unserer Reisen (spricht das für das Buch, oder den eigenen Instinkt/ Geschmack) ja selbst gekommen.

Also, der Tipp von einer, die gerne so was verschenkt: "1000 place o see before you die!" enthält zwar "schöne Plätze", aber auch viele Tipps für Unternehmungen die Otto-Normalverbraucher sich kaum leisten wird können, noch wollen.

Was das Buch meines Erachtens von vornherein zu einer Enttäuschung abstempelt ist diese vermessene Beschreibung über die man allenthalben stolpert, dass es sich nämlich um den "ultimativen" Reisebegleiter handele. Das sind zu viele der Vorschusslorbeeren und dass so ein Schuss schnell mal nach hinten losgeht kann man an den Reaktionen (auch hier) gut erkennen.

Lesen Sie - auch wenn Sie kein ernsthaftes Interesse an dieser Lektüre haben - auch die Rezensionen der Vorgänger. Da lernen Sie sehr viel über die Mentalität jener, die mit Herz und Seele (und nicht unbedingt "dickem budget" reisen).
Diese Rezensionen sind zudem größtenteils köstlicher, als das Buch an sich.

Und wenn Sie unbedingt etwas an einen Weltenbummler verschenken möchten, dann kaufen Sie ihm auch bloß nicht Bücher wie "Molvanien" oder "Phaic Tan". Das sind Bücher für Leute die mit dem Finger auf der Landkarte herumstochern. - Und wenn Sie einen Tipp haben was man jemand schenkt, der viele Aktiv-Reisen unternimmt, nur zu. Noch so 'ne Pleite und meine Schwester quittiert mir die Freundschaft.
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51 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Zum Glück nur Bekanntes gesammelt, 22. August 2006
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (Broschiert)
Ganz schön clever, diese Frau Schultz. Wenn das Geld vorher nicht reichte, um die 1000 "Müssen-Sie-unbedingt-sehen-Plätze" selber zu besuchen, so hat's sie nun auf dem Konto. Nummer 1 in der New York Times und in den vordersten Rängen bei Amazon. Nebst dem Lockvogelpreis trägt auch die grassierende Mode nach Sammelsurien zu diesem tollen Erfolg bei. Da kann man als Marketer nur gratulieren.

Als Eigentümer dieses Reise-, Hotel- und Restaurantführers muss ich mich beim Beglückwünschen allerdings etwas zurückhalten. Die Tipps sind weder besonders originell, noch sehr gut recherchiert. Mangelnde Originalität ist vom Konzept her verständlich. Denn dort, wo alle hinmüssen, ist der Boden eben platt gewalzt und bietet kaum Überraschungen. Wer Massentourismus, fotografierende Japaner und neureiche Russen liebt, wird daran keinen Anstoss nehmen. Auf in heile Welten, wir waren auch da.

Gefallen haben mir die Gestaltung, die kurzen Texte und viele Illustrationen. Missfallen haben mir allzu dumme Fehler beim Recherchieren. Da ich nicht zu den Weltreisenden gehöre und ausser in der Schweiz nur in Italien jahrelang lebte, stürzte ich mich bei der Überprüfung der Angaben auf diese beiden Länder. Übertrage ich die Zahl der gefundenen Fehler auf das ganze Buch, so fällt das Urteil nicht gnädig aus. Mein Urteil über die Auswahl der Ziele revidierte ich allerdings, als mir bewusst wurde, dass viele meiner Lieblingsorte durch die Nichtaufnahme von hektischen "Muss-ich-noch-reinziehen-Besuchern" verschont werden.

Mein Fazit: Hier sind sie also, die Orte, die man gesehen haben muss, um bei der nächsten Cocktail-Party nicht im Abseits zu stehen. Ein clevereres Marketingprodukt, das die Reise- und Spesenkasse der Autorin füllt und den Käufern viel Infos für wenig Geld bietet.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Gemischte Gefühle, 4. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (Broschiert)
Interessant ist das Buch auf jeden Fall. Allerdings stören mich die klischeehaften Reiseziele wie das Oktoberfest (na dann Prost!) oder die Berliner Mauer (wirklich wahnsinnig kreativ und neuartig).

Auch werden, wie schon erwähnt, manche Länder überdurchschnittlich oft betont, andere hingegen, kein einziges Mal.

Wer sich die (gefühlten) 100 Luxushotels - bzw. Restaurants leisten kann, viel Spaß dabei. Normalsterbliche müssen des dann wohl von außen anschauen.

Warum 3 Sterne?

Dieses Buch ist zwar ein nettes Geschenk für Leute die gerne "weltenbummeln", aber wirklich ernsthafte Reisefreude kommt hier ziemlich wenig auf. Schade für den Leser.
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38 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Geschmackssache, 9. Juni 2006
Von 
Matthias Breuel (München, Bayern Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (Broschiert)
Über den Sinn oder Unsinn einer Liste mit 1000 Orten, die man vor seinem Tod gesehen haben sollte, lässt sich sicherlich trefflich streiten. Die meisten Menschen aber lieben Listen jeder Art, wieso also nicht auch so eine Liste? Die Umsetzung war auf jeden Fall eine echte Herausforderung, denn die Auswahl der Ziele kann natürlich nie alle Leser zufriedenstellen. Diese Problematik schildert die Autorin auch sehr anschaulich in der Einleitung.

Die Ziele selbst sind kurz und prägnant beschrieben. Trotz einer Fülle von Informationen sind die Beschreibungen angenehm zu lesen und motivieren teilweise tatsächlich zum Besuch der jeweiligen Orte. Kleine Fotos und praktische Informationen runden die jeweiligen Darstellungen ab. Und das alles zu einem wirklich günstigen Preis.

Einige Schönheitsfehler trüben aber den ersten positiven Eindruck: Normalerweise stören mich Schreib- oder Übersetzungsfehler nicht und es ist klar, dass sie bei einem mehr als 900 Seiten starken Buch nicht ganz zu vermeiden sind, aber teilweise treten sie doch relativ gehäuft auf. Für meinen Geschmack bemühmt die Autorin außerdem zu oft Superlative, welche in der Summe die Glaubwürdigkeit der Darstellungen schmälern.

Als wirklich störend aber empfand ich teilweise haarsträubende Recherchefehler bei mir gut bekannten Zielen. Auch hier gilt wieder: es kann nicht alles 100% richtig sein, aber die Zahl der Fehler ist zu groß.

Negative Aspekte oder Probleme sind zwar nicht Thema des Buches, werden aber trotzdem zu selten angesprochen. Zu oft werden die Ziele als völlig heile Welt dargestellt. Der Respekt gegenüber der Umwelt und den Menschen in den Zielländern bleibt häufig auf der Strecke.

Kritisieren muss ich schließlich auch die Auswahl der Ziele, auch wenn es natürlich unmöglich ist, es hier allen Recht zu machen. Die Verteilung der Ziele auf die Länder ist doch sehr unausgewogen, deutliche Schwerpunkte bilden Westeuropa (insbesondere das Vereinigte Königreich), die USA und tropische Inseln. Die USA beispielsweise nehmen über 150 Seiten ein, Kanada hingegen nur 30. Für meinen Geschmack dominieren außerdem zu sehr Luxushotels, Nobelrestaurants und sonstige Ziele, für die ein entsprechend gut gefüllter Geldbeutel erforderlich ist.

Insgesamt dennoch 3 Sterne (2 Sterne Abzug für teilweise schlechte Recherche und übertriebene "Heile-Welt-Darstellungen"). Die Auswahl der Ziele für eine solche Liste wird immer subjektiv bleiben und hat daher keine Auwirkung auf meine Bewertung.
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35 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Enttäuschende Aufmachung, 2. November 2006
Rezension bezieht sich auf: 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (Broschiert)
1000 Ziele, die man unbedingt auf dieser Erde gesehen haben "muss"?
Jeder wird eine andere Meinung darüber haben, welche Orte in so ein Buch gehören. Doch wer kennt schon sämtliche Länder dieser Erde und kann das objektiv beurteilen?
Sparen wir und also einen Kommentar über die getroffene Auswahl der Reiseziele.
Auffällig ist hier höchstens, dass die Autorin eine besondere Vorliebe für gute Lokale und Hotels zu haben scheint, denn teilweise liest sich dieses Buch eher wie ein Restaurant- und Hotelführer. Wem Land und Leute wichtiger sind, als Essen und Unterkunft, der wird beim Lesen also stellenweise etwas Langeweile empfinden. Macht aber nichts; diese Kapitel kann man ja überspringen.
Ein größerer Schwachpunkt des Buches ist die Gestaltung innen. Extrem kleine Schrift macht das Lesen ziemlich anstrengend. Und dass sich die Abbildungen auf null bis maximal zwei winzige Schwarz-Weiß-Fotos je Doppelseite beschränken, wirkt dazu auch optisch wenig attraktiv.
Dabei will dieses Buch gar kein trockenes Nachschlagewerk darstellen, denn dazu fehlen einfach zu viele detaillierte Angaben. Mit Ortsbeschreibungen, wie "613 km südöstlich von Paris" (für Chamonix und Montblanc) kann zum Beispiel sicherlich niemand etwas anfangen. Es soll also eher ein Lesebuch sein, dass Lust auf's Reisen macht.
Eine bessere Idee wäre deshalb gewesen, die Sache anstatt auf 1000 vielleicht auf - sagen wir mal - 200 Plätze zu beschränken und diese dann in optisch ansprechender Weise, z.B. mit ein paar schönen Farbfotos, zu präsentieren. Der spektakulär klingende Titel wäre dann natürlich nicht möglich gewesen und das Buch so vermutlich auch nicht zum "New York Times #1 Bestseller" geworden, sondern vielleicht sogar in einer Menge ähnlicher Werke untergegangen. Leider hilft es dem Käufer aber wenig, wenn das Buch zwar beim Buchhändler sofort ins Auge sticht, zuhause beim Lesen dann aber schnell enttäuscht zur Seite gelegt wird.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen völlig unbrauchbar, 14. November 2010
Dieses Buch würde besser den Titel tragen "1000 four seasons hotels to see before you die". von den 1000 Plätzen sind mehr als 200 überteuerte Hotels und Restaurants und ich denke das es sicherlich schöneres auf der Welt gibt als eine Hotel-Lobby. Es kommt einem fast so vor, als ob die Hotel Kette Four Season die Schriftstellerin gesponsort hat...

Was aber noch viel schlimmer ist, ist die Tatsache das vieles im Buch nicht stimmt. Ich komme selber aus einem Ort, den Sie im Buch beschreibt und diese Informationen sind völlig falsch und auch hier beschreibt Sie natürlich das Beste Hotel und Restaurant, obwohl es noch einige bessere gibt.

Aber auch die restlichen Ausführungen sind sehr mager. Über die USA gibt es fast 200 Seiten und es werden unzählige Festivals erwähnt (müssen zeitlich begrenzte Sachen in einem Buch über die schönsten Plätze der Welt stehen?!?). Aber über China gibt es nur wenige Seiten.

Die Autorin hätte sich besser über einige Länder und Ihre Sehenswürdigkeiten erkundigt. Ich bin schon viel auf der Welt herumgereist und für einige Länder gebe es so viele Plätze die erwähnenswert wären, aber Frau Schultz konzentriert sich lieber auf die Nobelhotels (in denen Sie wahrscheinlich gratis übernachten konnte, weil Sie sie in Ihrem Buch erwähnt)anstatt auf die wirklich schönen Plätze auf dieser Welt.

Ich würde dieses Buch niemandem empfehlen und bin masslos entäuscht vom Titel.

Fazit: völlig unbrauchbar!
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16 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig!, 26. November 2009
Von 
Stefan Erlemann (Witten) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 100 REZENSENT)    (REAL NAME)   
"1000 Places to see before you die" der Autorin Patricia Schulz eroberte im Jahre 2003 die Bestsellerlisten in den USA. Vier Jahre später kommen auch wir in den Genuss dieses Buches, das nicht weniger als "Die Lebensliste für den Weltreisenden" enthält - so zumindest der Klappentext der deutschen Ausgabe.
Auf neunhundertdrei Seiten findet man meist knapp eine Seite lange Abrisse über die Orte, die Patricia Schulz für sehenswert hält. Etwa fünfhundert kleine Schwarz/Weiß-Bilder sind hinzugefügt. Schon das Inhaltsverzeichnis dokumentiert ein Übergewicht der US-amerikanischen Sehenswürdigkeiten. Die "Neue Welt" kommt allein auf einhundertzweiundachtzig Seiten, Afrika zum Beispiel nur auf fünfundfünfzig. Schaut man sich die "Sehenswürdigkeiten" an, die Frau Schulz in Deutschland für wichtig hält gesehen zu haben, ehe man stirbt, kann man abschätzen, inwieweit dieser Führer nutzbar ist.

"Baden-Baden und das "Brenner?s Park Hotel", "Hotel Traube Tonbach" in Baiersbronn, das Heidelberger Schloss, der Bodensee, Bamberg, die deutsche Alpenstraße und die Zugspitze, "Residenz Heinz Winkler", eine Kutschfahrt in Bayern und Schloss Neuschwanstein, die Musikfestspiele von Bayreuth und Schleswig-Holstein, die "Alte Pinakothek" in München, der Christkindlmarkt, das "Deutsche Museum" in München, das Oktoberfest, die Passionsspiele in Oberammergau, Regensburg, die "Romantische Straße" in Bayern, die Berliner Philharmoniker, das Brandenburger Tor, die Museumsszene in Berlin, Schloss Sanssouci in Potsdam, das "Hotel Vier Jahreszeiten" in Hamburg, Kölns Domviertel, das Rheintal, der Zwinger in Dresden, Quedlinburg und das Hotel Theophano in Sachsen-Anhalt, Lübeck, Sylt und Weimar findet man auf den achtundzwanzig Seiten.

Dies ist eine bemerkenswerte, um nicht zu sagen völlig peinliche Liste. Nicht nur die Bayernlastigkeit fällt auf, auch die Nennung der (teuren) Hotels und die Liste der Monumente wirkt zufällig, oberflächlich und in keinem Fall der kulturellen Dichte an Sehenswürdigkeiten, die es in Deutschland zu sehen gibt, angemessen. Zwar könnte man einwenden, dass eine Auswahl eben immer nur ein winziges Spektrum zeigen kann, aber fünf Edelhotels neben Sylt, dem Oktoberfest und eine Kutschfahrt in Bayern als Orte und Sehenswürdigkeiten zu bezeichnen, die man unbedingt gesehen haben muss, ehe man stirbt, ist schlicht dämlich zu nennen. Oder eben genau das, was es ist: eine Recherche von Amerika aus, ohne Deutschland besucht zu haben oder sich über das enorme Spektrum an Orten informiert zu haben, die es lohnt, auf einer Reise gesehen zu haben. Zwar ist es keine Überraschung, dass in einem amerikanischen Führer das Oktoberfest und Bayern als wichtig, typisch deutsch und unabdingbar für einen reisenden Amerikaner klassifiziert zu sehen, peinlich bleibt es aber dennoch - zumal bei einem so hochtrabenden Titel.

Auch sämtliche anderen Kontinente und Gebiete bekommen rein aus amerikanischer Sicht einen Stempel: typisch, wichtig, tauglich für Amerikaner. Einzig die lange Liste aus dem Mutterland dieses Führers ist interessant, abwechslungsreich und mit Überraschungen gespickt. Zwar könnte dies eine deutsch zentrierte Sicht sein und jeden Amerikaner schaudern lassen, aber in dieser Hinsicht kann man den Führer wenigstens in seiner deutschen Ausgabe nicht als völlig missraten bezeichnen.

Kaufen sollte man dieses Buch nicht. Warum nicht im Internet recherchieren und sich für die gewünschten Reiseziele Informationen kostenlos zusammenstellen? Hier erhält man unendlich viel mehr sinnvolle Tipps als aus diesem Führer - wenn nötig auch so stark gekürzt, dass nur mehr eintausend Ziele übrig bleiben.
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36 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen haut mich nicht um, 28. Juli 2006
Rezension bezieht sich auf: 1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden (Broschiert)
Von diesem Buch hatte ich mir wahrhaftig mehr versprochen. Aber meine Enttäuschung bestätigt mich wieder einmal darin, dass die Masse bzw. in diesem Fall die Bestsellerlisten nicht unbedingt Maßstab für das Besondere sind.
Die Autorin reißt 1000 Orte der Erde im Schnelldurchgang ab und beschreibt sie in ihren Eigenheiten. Hierbei stört mich zum einen die Oberflächlichkeit der Darstellung, zum anderen hätte ich gedacht, dass in der Mehrheit nicht unbedingt typische Touristenziele unter die Reisestipps fallen. Für Deutschland sind zum Beispiel (unter anderem, sei hinzugefügt) das Heidelberger Schloss, Neuschwanstein, Christkindlmarkt, Oktoberfest und Brandenburger Tor aufgeführt - alles Orte, wie sie klischeehafter nicht sein könnten.
Insgesamt jedoch ein Buch, das zu Fernweh führt und sich gut und ohne große Kopfschmerzen lesen lässt.
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1000 Places to see before you die. Die Lebensliste für den Weltreisenden
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