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Im Vorwort ist die Rede davon, dass die Häuser in London zumeist schmal und hoch sind. Mich hätte, zumindest bei einigen Inneinrichtungen aus diesem Buch, interessiert wie das jeweilige Haus von Außen aussieht, gerne hätte ich auch erfahren wie die Personen aussehen die dort wohnen, denn manche Design-Idee hat mich neugierig auf die Bewohner dieser Räume gemacht. Wer baut ein Bankgebäude um und stellt dann Barhocker im 60er Jahre James Bond Stil sowie einen riesigen roten Stier in seiner Wohnung auf? Die Namen der Herrschaften werden genannt, Fotos von ihnen gibt es im Buch nicht.

Die Autoren lassen im Wesentlichen die Bilder sprechen, kommentiert wird einiges, nicht alles und das auch nur mit sehr kurzen Sätzen. Hilfreich für die Vorstellung des Lesers ist, dass einige Aufnahmen aus verschiedenen Blickwinkeln aufgenommen wurden und somit einen ganz anderen Eindruck vermitteln als es das einzelne Foto bietet.

Ähnlich wie bei Living in Style Paris sind auch hier offenbar recht kostspielige Wohnungen zu sehen, Kunstobjekte und Bücher dominieren, aber anders als bei den französischen Aufnahmen ist in den Londoner Wohnungen deutlich öfter ein Fernseher zu sehen und mehr Mut zu Unordnung und plüschigen Kissen mit her majesty on it, you know? Lovely, isn't it? Ich mag den britischen Touch sehr und hätte deutlich weniger Berührungsängste mit den hier gezeigten Räumlichkeiten als mit den Pariser Wohnungen, die mir zu museal wirkten, ein falscher Schritt und eine sündhaft teure Antiquität geht zu Bruch.

Ein Großteil der Fotos füllt eine ganze Seite, doppelseitige Aufnahmen bilden die Ausnahmen, kleiner als ein Viertel der Seite sind die Fotos nicht, somit sind alle Bilder groß genug um gute Eindrücke der Innenarchitektur zu erhalten.

Living in Style London zeigt eine Seite der britischen Hauptstadt, die klassischen Touristen wohl verborgen bleiben wird. Nicht nur für Innenarchitekten ein inspirierendes, hochwertiges Buch!

220 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Farbe, Texte in Englisch, Deutsch, Französisch, Vorwort von Prinzessin Michael of Kent, teNeues 2012
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Zwanzig durchaus verschiedene Inneneinrichtungen werden hier vorgestellt - alle auf ihre Art außergewöhnlich. Dass alle auf ihre Art so einzigartig sind, liegt nicht zuletzt daran, dass die Auftragnehmer des Innendesigns nicht nur schöne Wohnungen wollten, sondern auch persönliche Vorlieben, Lebensformen und Hobbies haben, die sich in den Wohnungen und Häusern dann wiederspiegeln. So ist Kunst und deren Präsentation zum Beispiel ein wichtiges Thema. Anderen Wohnungen sieht man den Spaß am Einladen von Freunden und dem Ausrichtung von Veranstaltungen an. In wieder anderen Wohnungen sind Massen an Büchern unterzubringen oder vielleicht auch nur wenige, besonders schöne. Und bei einer Wohnung wird erwähnt, dass sie vor allem praktisch sein muss, weil hier eine Familie leben würde. Ich kann es jedoch kaum glauben - meine beiden Kinder würden diese Wohnung in Nullkommanichts schlicht zerlegen.

Unpraktisch wirken deshalb die meisten dieser Wohnungen, auch wenn das Vorwort hier auf das Gegenteil abhebt, auf die Vereinbarkeit zwischen ästhetischer Form und Funktion ausdrücklich hinweist. Schön dagegen, das sind auf die eine oder andere Weise fast alle diese Wohnungen, selten allerdings durch Purismus oder die Kunst des Einfachen. Hier geht es um Wohnungen aus London, wo man seinen Reichtum durchaus zu zeigen gewohnt ist, durch Artefakte, Antiquitäten, Wandtäfelungen, Teppiche, "man spielt mit Oberflächen." In meiner Heimatstadt Berlin gilt die dreiviertel leere Altbauwohnung immer noch als Ideal - aber das Verhältnis zwischen den Kosten pro Quadratmeter und den Kosten einer Inneneinrichtung ist halt auch verschieden zwischen beiden Städten. Weiterhin meine ich diesen Wohnungen anzusehen, dass die Bereitschaft, in eine Wohnung zu investieren, doch deutlich höher ist in einer Stadt, die vor allem Wohneigentum kennt.

Das Buch erklärt die Ideen hinter dem Design für jede einzelne Wohnung und erzählt auch ein wenig über die Anforderungen der Nutzer. Auf die wichtigsten Details der Inneneinrichtung wird eingegangen - im Text der jeder Wohnung vorangestellt ist und weiter dann auch in Texten zu den einzelnen Bildern. Im Anhang finden sich dann noch Kurzbeschreibungen zu den Innenarchitekten, die für die Einrichtungen verantwortlich zeichnen. So erfährt man in diesem Buch doch deutlich mehr über das Thema, wo doch sonst in Büchern über Einrichtung vor allem die Bilder dominieren. Die kommen aber hier natürlich auch nicht zu kurz - das Buch ist wie bei teNeues üblich ein großformatiger Bildband, handwerklich gut gemacht mit einer schönen Auswahl von Photos. Nur Grundrisse wären manchmal noch hilfreich, denn erst durch sie erschließt sich, wie man wirklich in solchen Wohnungen leben kann.

Insgesamt ein schöner Blick in eine Welt, die doch so anders aussieht als die meine.
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