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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen "It was a real thrill to work in the Babelsberg studios. I was really taken with the place." (Quentin Tarantino), 5. März 2012
Von 
Dr. R. Manthey - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 10 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 100 Years Studio Babelsberg (Gebundene Ausgabe)
Als die Treuhand das DEFA-Studiogelände kurz nach der Wende an einen französischen Mischkonzern verkaufte, musste man auch damit rechnen, dass die Geschichte dieser Filmfabrik damit ein Ende gefunden hatte. Doch glücklicherweise kam es anders. Im Jahre 1992 gründete der gut vernetzte Volker Schlöndorff in Babelsberg ein Filmstudio.

Er schrieb damals: "Angesichts der desolaten Zustände vor Ort war ich zunächst geneigt, mich von dem ganzen Unternehmen zurückzuziehen. Aber dann traf ich die Menschen auf dem Gelände, die Fahrer, die Kunstmaler, die Stuckateure, die Tonleute, die Putzmacherinnen, die Tischlermeister, Beleuchter und Bühnenarbeiter - die meisten von ihnen in der zweiten oder dritten Generation beim Film. Beim Umgang mit ihnen spürte ich sofort eine Art zunftmäßiger Gemeinsamkeit. Sie unterschieden sich in nichts von ihren Kollegen in Paris, London oder Hollywood. Ich begriff, dass sich uns hier durch einen Unfall der Geschichte ein klassisches Filmstudio der zwanziger Jahre auf dem Präsentierteller dargeboten wurde, komplett mit Technikern, Handwerkern und ungebrochenen Traditionen, die zurückreichen bis zu den Anfängen des Kinos."

Man kann Schlöndorff für diese Einsichten nicht genug danken, denn sie stellen eine große Ausnahme bei der Abwicklung Ostdeutschlands dar. Im Nachhinein erwies er sich als Visionär. Die Grußworte bedeutender Filmmacher unserer Zeit zum 100. Geburtstag des Babelsberger Studios bezeugen den großen Respekt und die ungeteilte fachliche Anerkennung für die wieder erstarkte Leistungsfähigkeit dieser inzwischen modernisierten und 2005 an die Börse gebrachten Filmfabrik.

Nach einer Einleitung, in der Volker Schlöndorff, Quentin Tarantino, Armin Mueller-Stahl, Kate Winslet, Stephen Daldry, Roland Emmerich, Roman Polanski, Tom Hanks und Tom Tykwer zu Wort kommen, liest man fünf mit vielen Bildern ausgestatte sogenannte Essays, in denen die wesentlichen Ereignisse der entsprechenden Zeit in Babelsberg dokumentiert und kommentiert werden. Im Anschluss folgen jeweils reich bebilderte Vorstellungen von in diesen Epochen gedrehten Filmen. Die fünf Perioden beschreiben rückwärts die Zeit von der Neugründung bis heute (1993-2012), die DEFA-Zeit (1946-1992), die Zeit von 1933 bis 1945, die UFA-Periode (1921-33) und die Anfänge (1912-1921).

Ich hätte mich über eine Liste aller in Babelsberg gedrehten Filme gefreut, aber eine solche Aufzählung fehlt leider. Auch wenn manches nur sehr kurz erwähnt wird, so hat man dennoch ein sehr schönes, informatives und qualitativ hochwertiges Buch über ein Kapitel deutscher Filmgeschichte vor sich, das glücklicherweise nicht abrupt beendet wurde. Der Text ist durchgängig zweisprachig in Deutsch und Englisch gehalten.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wenig Berliner Legende, ein wenig Wirtschaftsunternehmen, 13. Februar 2012
Von 
Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 100 Years Studio Babelsberg (Gebundene Ausgabe)
Schon oft erzählt worden ist die Geschichte der Filmstudios in Babelsberg, aber selten mit so schönen Bildern. Zum Hundertsten, pünktlich zur diesjährigen Berlinale, bringt der Verlag Teneues einen großformatigen Bildband zum Thema heraus und sorgt damit nicht nur für eine visuell großartige Erinnerung an alte Zeiten, sondern auch noch für eine geniale Bewerbung der aktuellen Fähigkeiten dieses Studios. Passend zur Branche passiert das denn auch gleich in Deutsch und in Englisch, beides ist in diesem Band integriert.

Dass es hier durchaus auch um die Selbstdarstellung und Eigenwerbung des aktuellen Studios geht, mag man nicht nur dem Titelbild entnehmen, dass im Gegensatz zu anderen Publikationen eben nicht auf die legendären 20er Jahre anspielt, sondern modernes Studioequipment für Secial Effects zeigt. Man merkt es auch an der besonderen Gliederung dieses Buches. Die Gegenwart steht vorne. Danach geht es Kapitel für Kapitel phasenweise in die Vergangenheit, bis man dann ganz am Ende bei der Gründung des Studios angelangt ist, und bei der besonderen Rolle, die Aster Nielsen für die ersten Jahre der Studios hatte. Zwischendurch liest man dann auch sehr viel über Politik, die Wechselfälle Deutscher Geschichte des 20. Jahrhunderts kann man anhand von wenigen Institutionen so gut verfolgen wie durch dieses Babelsberg. Denn Film hatte natürlich auch immer eine politische Seite und so wurden die Studios, und mit ihnen Schauspieler, Regisseure und anderes Personal, vereinnahmt für Zwecke, die von den Filmmachern selbst nicht immer geteilt wurden.

Lust macht dieser Band auf Entdeckungen im Kinosaal. Die Photos von Dreharbeiten, von Schauspielern, die Filmstils, die kurzen Texte über Handlung oder Wirkung eines Films fordern die eigene Neugier heraus. Und man merkt, wie viele Filme man doch noch nicht kennt, gerade auch solche aus der Zeit der Defa, die heute einen Blick in eine Welt zulassen, die eine fremde Vergangenheit ist, aber dennoch offenbar großartige Geschichten kannte. Es muss sich daher noch herausstellen, ob man sich in noch einmal hundert Jahren an die großen Hollywoodproduktionen erinnern wird, die in diesem Buch eine so große Rolle spielen, oder doch an die vielen kleinen Kunstwerke, die engagierte Regisseure gegen den intellektuellen Mainstream ihrer Zeit durchsetzen mussten - hier in den Studios Babelsberg, nicht weit hinter der Südgrenze von Berlin.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brad Pitt in der Sonnenallee, 7. Februar 2012
Von 
junior-soprano - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: 100 Years Studio Babelsberg (Gebundene Ausgabe)
Das Cover zeigt eines der Highlights von Studio Babelsberg, einen Wassertank für Unterwasseraufnahmen, der extra für den Film "Unknown Identity" gefertigt wurde. Für diesen Film wurde dann im Studio auch ein Teil des Hotels Adlon nachgebaut, wo wie Jahre zuvor das New Yorker Guggenheim Museum für Tom Tykwers "The International". Ich finde dieses großformatige, schwere Buch so inspirierend das ich mir gleich "Wer ist Hanna?" ausgeliehen habe, der mich dann zwar enttäuscht hat, aber eben auch handwerkliche solide Arbeit Made in Germany ist.

Das Buch ist vor allem ein Bildband, geschätzt ein Drittel Texte und zwei Drittel Fotos, enthält aber auch zahlreiche Aufsätze zu den jeweiligen Epochen, linke Seite auf Englisch, rechte Seite auf Deutsch. Während in der Neuzeit nahezu alle Filme (ich übertreibe) in der "Sonnenallee" spielen, selbst "Inglourious Basterds", jener hochflexiblen Kulissen für den Film über die DDR gab es im Dritten Reich so aussagekräftige Filme wie "Stukas" oder eben "Die Feuerzangenbowle". Richtig begonnen hatte alles kurz vor Ende des Ersten Weltkrieges, militärisch geführt, sollten Film Propaganda-Zwecken dienen, was Joseph Goebbels später perfektionierte und auch in der Sowjetischen Besatzungszone wurde dieses Konzept begierig aufgegriffen. Verpönt waren den Sowjets schwer verständliche Kunstfilme (Seite 121), statt dessen sollten die Arbeiter und Bauern klare Aussagen für ihr Geld bekommen statt ihnen Flausen in den Kopf zu setzen.

Das Buch macht so viel Spaß! Ob Goebbels Plan wirklich aufging und Babelsberg so groß sein kann wie Hollywood mag sein, mit "Die drei Musketiere" wurde 2011 die erste 3D-Produktion gestartet, viele Dekaden zuvor wurde die Chance vertan die weltweit ersten Tonfilme zu produzieren.

Es gibt viel zu entdecken und zu lernen in diesem Buch, etwa Südseeaufnahmen aus dem Studio als süße Realitätsflucht. Prüfen Sie ihr Wissen verehrte Cineasten! Wußten sie das Alfred Hitchcock als Regieassistent in Babelsberg seine Karriere begann (S. 224)? Oder das die schlechte Laune vom Babelsberger Pommer daran zu erkennen war, dass seine Zigarre dann herunterhing? (S. 201). Auf Seite 143 ist ein Foto von Herbert Grönemeyer und Nastassja Kinski mit Andre Heller zu sehen und das sind noch bei weitem nicht alle prominenten Stars in diesem Bildband! Brad Pitt ist dabei, die großartige Bourne Trilogie mit Matt Damon, Kate Winslet mit ihrer Oscar-Nominierung für "Der Vorleser" etc. Vielleicht schafft es das Buch auch mit dem Klischee der Pappmache-Kulissen aufzuräumen, auf Seite 201 wird erklärt, dass Kulissen fast nie aus Pappe sind, sondern am Set ganz normale Handwerker zu Gange sind wie bei jeder normalen Baustelle auch.
Amüsant: eine entnervt wirkende Zarah Leander, wenn die Kamera aus ist und daneben ein angeschaltetes Lächeln für die Kamera (S. 193). Okay, nicht jede Information in diesem Buch ist Gold wert, etwa die Tatsache, dass Heinz Rühmann Nahe des Studios wohnte und mit eigenem Auto zur Arbeit fuhr. Schön sind die Autogrammkarten von Stars von früher wie Fritz Lang. Spannend, dass seine Ehefrau, die Drehbuchautorin Thea von Harbou, 1923 in Zeiten wirtschaftlicher Not (Gewerkschafter wurden möglichst nicht eingestellt und Streikende sofort entlassen, wie das Buch verrät) resolut anpackte und für die Mannschaft kochte, was das Studio dann sogar bezahlte. Quellenangaben geben gute Anregungen zu weiterführender Lektüre, das Buch lässt sicher noch Fragen offen, es ist vor allem ein Buch das 100 Jahre Babelsberg gebührend feiert, ein Geschentipp für Cineasten, das Lust auf mehr weckt. Ganz großes Kino!

260 Seiten, Format: 35,8 x 29,4 x 3 cm, Hardcover mit Schutzumschlag, Farbe, Vorwort von Quentin Tarantino u.a., 2012
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Eine Geschichte vom Ende her erzählen, 24. Februar 2012
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: 100 Years Studio Babelsberg (Gebundene Ausgabe)
Wo das erste Filmstudio der Welt stand, lässt sich auch deshalb nicht mit Sicherheit beantworten, weil "Filmstudio" alles andere als klar definiert ist. Fest steht aber, dass 2012 sowohl in Potsdam-Babelsberg als auch in Hollywood bei den Universal Studios ein hundertjähriges Jubiläum gefeiert werden darf. Und wie unterschiedlich das angegangen wird, zeigt ein Blick auf beiden Websites. Ich kann es allerdings vorwegnehmen, dass mir dieser Bildband wesentlich besser gefällt als die nüchterne Homepage der Babelsberger.

Sich auf einem Zeitstrahl rückwärts zu bewegen, muss dramaturgisch kein Unglück sein, sofern der Spannungsbogen aufrechterhalten wird. Und damit bin ich auch gleich bei der Erklärung, warum ich dieser gewichtigen "Festschrift" aus dem teNeues Verlag nicht fünf Sterne erteile. Denn mir fehlt ein Regisseur, der dafür sorgt, dass sich durch die fünf Essays ein roter Faden zieht und der die verschiedenen Autoren dazu verpflichtet, sich aufeinander abzustimmen.

Wie es das Großformat erwarten lässt, stehen in dieser Hommage an das älteste Großatelier-Filmstudio der Welt die Bilder im Zentrum. Und nachdem Marlene Dietrich die Leser mit ihrem unvergleichbaren Blick in den Bann gezogen hat, folgen die Geburtstags-Glückwünsche von Quentin Tarantino, Armin Mueller-Stahl, Kate Winslet, Stephen Daldry, Roland Emmerich, Volker Schlöndorff, Roman Polanski, Tom Hanks und Tom Tykwer. Damit ist auch gleich signalisiert, dass durch Babelsberg internationale Luft weht.

Das Studio Babelsberg von heute stellt Michael Wedel vor, Professor für Mediengeschichte und Co-Direktor des Filmmuseums Potsdam. Und indem er den Leser auf einen kurzen Rundgang durchs Studiogelände mitnimmt, kann er einige historische Meilensteine setzen, ohne ganz aus dem Zeitrahmen von 1993-2012 herauszufallen. Sein Essay lässt sich in Deutsch und Englisch lesen, was auch für alle anderen Texte gilt. Da moderne Filmstudios Unternehmen sind, die letztlich Gewinn abwerfen müssen, überschreiten Wedels Betrachtungen gelegentlich die Grenze zu einer Werbebroschüre. Das macht er allerdings so dezent, dass es hoffentlich niemanden stört. Und dass eine Jubiläumsschrift nicht der Platz ist, um wenig erfolgreiche Manager der Babelsberger Filmstudios zu kritisieren, ist ebenfalls vertretbar.

Ab Seite 114 wird die Geschichte von 1992 bis 1912 aufgerollt, wobei dem Filmpublizisten Ralf Schenk der Part übertragen wird, die DEFA-Story und damit die Jahre 1946-1992 zusammenzufassen. Das geht natürlich nicht ohne die politischen Einflüsse einzubeziehen. Damit hat der Leser gleich einen Vorgeschmack, was ihn beim Kapitel "Drittes Reich" erwartet. Christ Wahl, der auch Bücher über Ufa, Kurt Hoffmann und Werner Herzog verfasst, bringt uns die Jahre von 1933 bis 1945 näher, während denen in Babelsberg ja nicht nur plumpe Propagandafilme gedreht wurden. Der Ufa-Experte verantwortet auch das Kapitel über die Jahre 1921-1933, die vom Regisseur Fritz Lang, dem Produzenten Erich Pommer, dem Schauspieler Emil Jannings und dem damals geradezu üblichen Planungswirrwarr geprägt waren. Und wie alles begann, darf dann erneut Michael Wedel erzählen.

Mein Fazit: Das Großformat deutet bereits darauf hin, dass die Bilder mindestens ebenso wichtig sind wie die Texte. Und der geglückten Auswahl des Bildmaterials sowie der Qualität des Drucks ist es zu verdanken, dass der fehlende Spannungsbogen beim Erzählen der Geschichte nicht allzu sehr stört. Je nach Gewichtung dieses Konzepts sind fünf Sterne natürlich ebenso vertretbar.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das cineastische Phänomen Babelsberg, 2. Februar 2012
Rezension bezieht sich auf: 100 Years Studio Babelsberg (Gebundene Ausgabe)
Am 12. Februar feiert das *Studio Babelsberg* seinen 100. Geburtstag und macht sich selbst einen Leckerbissen zum Geschenk: In der Marlene-Dietrich-Halle wird der Stummfilm mit Asta Nielsen *Der Totentanz* in restaurierter Version in Begleitung des Babelsberger Filmorchester wiederaufgeführt. Dieser Film gilt als der Streifen, der die Geburtsstunde des ältesten Filmstudios der Welt markierte.
Rechtzeitig zu diesem Jubiläumsakt hat der TeNeues-Verlag in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Film und Fernsehen (HFF) *Konrad Wolf* und dem Filmmuseum Potsdam das zweisprachige Jubiläumsbuch *100 Years Studio Babelsberg* herausgegeben.
Und das ist ein grandioses Teil, das jeden Filmfan fasziniert.
Quentin Tarantino, Armin Mueller-Stahl, Kate Winslet, Roland Emmerich, Volker Schlöndorff und vier weitere Persönlichkeiten der aktuellen Filmwelt glänzen mit kurzen, launigen Einführungen, bevor fakten- und anekdotenreich Sachkenner wie Michael Wedel mit ihren Essays *Heute* (1993-2012), *Die Anfänge* (1912-1921) - Ralf Schenk *DEFA* (1946-1992) und Chris Wahl *Drittes Reich* (1933-1945) *Ufa* (1921-1933) die unglaubliche Fülle an Bildmaterial über dieses Jahrhundert auf dem und rund um das Filmgelände begleiten.

Für diesen in jeder Hinsicht voluminösen Foto- und Textband nimmt man sich - ob man will oder nicht - Zeit, liest ein zweites und blättert ein x-tes Mal durch, ist immer wieder fasziniert von diesen liebevoll zusammengetragenen Belegen einer hundertjährigen Filmgeschichte auf deutschem Boden, aber immer mit internationalem Flair, diesem Studio, dem die Filmwelt auch viele bahnbrechende Erfindungen auf den Gebieten der Kamera- und Tontechniken zu verdanken hat.
Und dann endlich versteht man auch den Spruch über das *Babelsberger Geheimnis*, wonach dieses Studiogelände die Oscar-Schmiede sei, denn *dorthin kommt Hollywood*.

Dieser Band wird ein Muss bleiben für jeden Liebhaber bewegter Bilder. HMcM
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100 Years Studio Babelsberg
100 Years Studio Babelsberg von teNeues (Gebundene Ausgabe - 31. Januar 2012)
EUR 59,90
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