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Kundenrezensionen

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am 7. März 2005
Warum herrschen in einigen Teilen der Erde Reichtum und Wohlstand, während in anderen Regionen bitterste Armut und Hunger regieren? Welchen Einfluss haben Bildung und die Geschichte der Zivilisation auf die Entwicklung eines Landes? Wie bestimmend ist die geographische Lage? Wie mächtig ist der technische Fortschritt bei der Verteilung des Wohlstandes? Zunächst wählte O'Rourke den konventionellen Weg der theoretischen Analyse, der ihn quer durch die Standardwerke der Volkswirtschaftslehre führte und nach eigener Bekenntnis - wie manchen Studenten vor ihm - angesichts der realen Widersprüche noch ratloser und neugieriger zurückließ als er vorher war. Der Autor brach den Versuch des Studiums der Wirtschaftsbücher ab und begab sich direkt vor Ort in die Länder seines Interesses um den Leuten Fragen zu stellen wie: „Warum seid ihr so pleite? Und „Wie kommt's, dass euch das Geld aus den Taschen quillt?"
Das Resultat seiner Reisetätigkeit sind acht Länderreportagen, in denen O'Rourke auf eine witzige und ironische aber dennoch ernste erste Weise die Bewohner der Länder und ihre Lebensumstände unter die Lupe nimmt. Für einen Amerikaner selbstverständlich beginnt er die Reise im eigenen Land des „guten Kapitalismus" an der Wallstreet mit einer Darstellung der Börse und ihrer Hauptdarsteller. Beeindruckt und kritisch geworden, begibt er sich ein Land des „bösen Kapitalismus" und untersucht, weshalb sich Albanien trotz gößter Freiheit nicht aus der Armut befreien kann. Unter der Unterschrift „Guter Sozialismus" besucht er Schweden und stellt seinen Erfahrungen in Skandinavien die Lebensumstände im „Bösen Sozialismus" Kubas gegenüber. Die Frage „Wie man ein Wirtschaftssystem (sofern vorhanden) reformiert (oder auch nicht" untersucht O'Rourke in Russland und beschreibt in einer pointierten Analyse die Transformation des Landes in ein neues Wirtschaftssystem. Der Grundfrage seines Buches am nächsten kommen das Kapitel über Tansania („Wie man alles zu nichts macht") und der Bericht über Honkong („Wie man aus nichts alles macht"). China gebührt die Ehre zweimal vertreten zu sein. Die Entwicklung der oft als Stadt der Zukunft propagierten Wirtschaftsregion Shanghai beschreibt O`Rourke unter der Überschrift „Wie man das eine nicht tut und das andere trotzdem lässt und schildert den rasanten Ausbau der Metropole zum Wirtschaftszentrum.
Insgesamt ist das Buch „Das Schwein mit dem Holzbein" ein hervorragendes Sachbuch mit hohem Unterhaltungswert.
Übringens: Das Wirtschaftswunderland Deutschland kommt in dem Buch überhaupt nicht vor.
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am 30. Oktober 2002
Aus diesem Buch habe ich meinen neuesten Lieblingswitz, aber den erzähl ich jetzt hier natürlich nicht, ist ja klar.
"Das Schwein mit dem Holzbein" ist amüsant und leicht lesbar geschrieben. Es bringt einem die Grundlagen der zu Unrecht als trocken verrufenen Volkswirtschaftslehre in unterhaltsamer Form nahe. Die Stärke des Buches ist, daß ein Autor, (ein amerikanischer Rockmusikkritiker) der überhaupt nicht vom Fach ist, sich in die Thematik eingearbeitet hat und seine gewonnenen Erkenntnisse allgemeinverständlich unter die Leute bringt. Das Ganze ist dadurch leicht verdaulich, in kleine Happen aufgeteilt und mit kleinen Reportageeinlagen gewürzt.
Wenn ich auch nicht unbedingt jede Ansicht teilen muß, die da so vertreten wird, so ist doch die klare Konzeption und der charmante Schreibstil im Buch uneingeschränkt zu loben.
Ein nettes Geschenk für alle, die schräge Querdenkerliteratur lieben und dabei ihre Allgemeinbildung in Richtung Wirtschaft verbreitern wollen.
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am 3. Juni 2002
Dieses Buch kann ich als Volkswirtschafts-Student nur jedem empfehlen, der einen unkomplizierten Einstieg in die verworrene und oft grau-theoretische Materie der Wirtschaft sucht. Der Autor, P.J. O'Rourke (der nach eigener Aussage vor der Verfassung des Buches keine Ahnung von Wirtschaft hatte), setzt sich nach einer kleinen allgemeinen Einführung zum Thema Kapital und Börse mit den verschiedenen Wirtschaftssysthemen auf der Welt auseinander. In witzig-ironischem Stil beschreibt er die Zustände seiner Beispiel-Länder wie etwa Russland, Schweden oder Tansania sehr anschaulich und humorvoll.
Der einzige Kritikpunkt, den man anbringen kann, ist, daß das Buch z. T. doch etwas an der Oberfläche bleibt (à la "VWL für Dummies") und die Ansichten des Autors manchmal unübersehbar von der amerikanischen Weltanschauung geprägt sind - aber dieser kleine Makel wird durch den köstlichen Schreibstil mehr als wettgemacht.
Wer bisher nicht geglaubt hat, daß man sich bei einem Buch über Wirtschaft prickelnd amüsieren kann, der sei hiermit eines besseren belehrt!!!
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am 13. Januar 2012
Der Autor geht in diesem Buch der Frage nach, warum einige Länder reich sind und andere arm. Dazu hat er einige Länder besucht und klassifiziert: Amerika (guter Kapitalismus), Albanien (schlechter Kapitalismus), Schweden (guter Sozialismus), Kuba (schlechter Sozialismus). Am Beispiel von New York wird beschrieben, wie eine Börse funktioniert und wer dort was tut und welche Ansichten hat.

Nach einem kurzen theoretischen Kapitel, welches die Grundlagen der Volkswirtschaftslehre darstellt, besucht der Autor Russland. Dort schien damals (1998) noch alles durcheinander gewesen zu sein, sodass er keine Aussage zum Wirtschaftssystem machen kann. Hong Kong zeigt, dass man auch ohne Bodenschätze viel erreichen kann. Dagegen hat Tansania Bodenschätze und ist arm.

Das Fazit ist, dass reiche Länder frei sind und ein funktionierenden Rechtssystem haben.

***

Mir hat das Buch gut gefallen. Der Autor spricht mit vielen Menschen und stellt deren Lebenssituation dar. Auf diese Weise gewinnt man schnell einen (subjektiven) Eindruck, wie es sich dort lebt. Die Ausführungen des bekannten Satirikers sind teilweise sehr lustig und zeichnen in der von mir gelesenen amerikanischen Originalausgabe "Eat the Rich" auch den Dialekt der Gesprächspartnerin nach (diese hatte in Hong Kong als Beruf "uhrt cunsultunt", also "art consultant", genannt). Die in dem Buch vertretenen Ansichten sind in der Regel zu Gunsten der freien Marktwirtschaft.
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Die Aufmachung lässt einem eine populärwissenschaftliche Einführung in die Ökonumie erwarten. Um es vorweg zu nehmen - das bietet dieses Buch nicht.
Vielmehr ist es ein sehr humorvoller Reisebericht über Länder mit unterschiedlichen Wirtschaftssystemen. Das ist unterhaltsam geschrieben und auch sehr interessant, aber wie die Wirtschaft funktioniert, lernt man eigentlich nicht. So erfährt man z.B. in dem Kapital über die Börse, was an der Börse geschieht, aber nicht wirklich wie sie funktioniert (sieht man von einigen witzigen, aber nichtssagenden Metaphern ab). Dies liegt auch daran, dass die Begründungen sehr seicht sind und an der Oberfläche bleiben und zudem sehr von der persöhnlichen Meinung des Autoren gefärbt sind.
Alles in allem eine sehr unterhaltsame Lektüre, wenn man gerne etwas über fremde Länder erfährt. Alles in allem enttäuschend, wenn man wirklich tiefgreifendes über Wirtschaft lernen möchte.
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am 19. Juli 2002
Ich habe das Buch auf Grund des vielversprechenden Titels gekauft und habe es bereut ... und nicht bereut.
Wenn Sie geschliffenen Sprachstil mögen dann ist das Buch für Sie. Wenn Sie schwarzen Humor mögen, dann ist das Buch für Sie.
Wenn Sie wissen wollen wieviel Schuß Munition auf jeden Einwohner von Albanien kommen, dann ist das Buch für Sie.
Wenn Sie wissen wollen ob und warum es einen "Altglasfelsen" in Russland am Baikal gibt, dann ist das Buch für Sie.
Wenn Sie allerdings wissen wollen, warum die abgedroschenen Rezepte der freien Marktwirtschaft offensichtlich in Tansania nicht greifen - obwohl der Autor des Buches meint zu wissen woran es liegt , dann ist das Buch nicht für Sie. Wenn Sie verstehen wollen warum das ebenfalls nicht unbedingt in Russland funktioniert, dann ist das Buch ebenfalls nicht für Sie.
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am 8. Dezember 2011
Das Buch ist leicht und flüssig zu lesen und amüsant geschrieben. Hier und da kann man schmunzeln.

Die Informationen sind im Text versteckt, aber (für mich) gut verständlich. Als Laie auf dem Gebiet habe ich einiges Neues gelernt, allerdings eher "interessante Details" als "Zusammenhänge".

Die Republikanerfreundlichkeit und der blinde Glaube an den alleinseligmachenden Kapitalismus a'la Amerika (das Buch stammt aus 1998) nervt, man muss das ausblenden oder das Buch gar nicht erst anfassen. Auch die ich-weiß-es-besser-Attitüde des Autors ist unangenehm. Dass Karl Marx trotz Fehlern als großer Wirtschaftstheoretiker angesehen wird, ist dem Autor unverständlich - offenbar kann dieser nicht zwischen großen und kleinen Fehlern unterscheiden. Und Demokraten = Inflation, so leicht geht das für ihn.

Fazit: als Begleitlektüre nett, aber einseitig. Unbedingt die Rücksendeverpackung behalten, nur für den Fall...
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