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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen15
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Ich mag Steine. Nach wie vor kann ich nicht widerstehen, wenn ich einen hübschen Stein finde und nehme ihn mit nach Hause. Deshalb gefiel es mir, dass in diesem außergewöhnlichen Krimi Steine die Hauptrolle spielen.
Henno Allenstein ist Professor für Geologie in Köln. Er erhält ein anonymes Päckchen, das einen Basaltstein enthält, der Teil eines Wegkreuzes war. Damit kann er erst einmal nichts anfangen, aber am gleichen Tag erhält er einen Anruf der Kommissarin Gabriele Kronberg, die seinen Sachverstand für ihren neuen Fall benötigt. Bei einem Felssturz in einem nahegelegenen Steinbruch wurden zwei Menschen getötet. Es stellt sich heraus, dass Sprengstoff im Spiel war.
Etwas später gibt es erneut eine Explosion in einem Steinbruch, bei der wieder ein Mensch stirbt. Und wieder wurde Allenstein ein Stein zugesendet.
Allenstein wird also in die Ermittlungen einbezogen und muss sich nebenbei auch noch mit Liebesproblemen und seiner Tochter herumschlagen.
Erste Spuren führen in das Umfeld der katholischen Kirche.
Dass ich mich mit Geologie überhaupt nicht auskenne, machte mir den Einstieg in das Buch nicht ganz leicht. Aber nach einiger Zeit hatte ich mich eingelesen und es machte mir Spaß, etwas über Geologie zu lernen.
Die Charaktere mit ihren menschlichen Schwächen waren mir sympathisch und ich würde gern mehr von ihnen lesen. Es wäre schön, wenn aus diesem Krimi mit seinem ungewöhnlichen Setting eine Reihe entstünde.
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am 25. November 2012
Kreuzstein ist ein Krimi, auf den ich mich sehr gefreut habe, denn er spielt in und rund um Köln. Ich lese sehr gerne Bücher mit regionalem Bezug und wurde in dieser Hinsicht auch bei Kreuzstein nicht enttäuscht. Der Autor hat es hervorragend geschafft, mir die Eifel und Köln näher zu bringen. Wenn es in diesem Buch nur darum gegangen wäre, mir die Gegend näher zu bringen, hätte ich die volle Punktzahl vergeben. Doch Kreuzstein soll ja auch ein Krimi sein und genau hier hakte es meiner Meinung nach ab und an.

Ich gebe es direkt zu, ich hatte mir mehr versprochen. Anhand des Klappentextes erwartete ich eine schnellere Handlung und vor allem mehr Spannung als es im Endeffekt der Fall war. Es dauerte einige Zeit, bis wirklich Spannung aufkam. Die ersten 100 Seiten waren zwar gut und flüssig zu lesen, aber nicht sehr aufregend. Problematisch wurde es für mich vor allem dann, wenn die wissenschaftlichen Erklärungen kamen. Teilweise war es langatmig und las sich mehr wie eine wissenschaftliche Abhandlung. Man merkt, dass der Autor selbst aus diesem Bereich kommt. Was er erklärt hat Hand und Fuß und ist für Interessierte sicher auch sehr mitreißend. Ich kenne mich in Geologie allerdings gar nicht aus und hätte mir daher gewünscht, dass der Fokus stärker auf die Krimi-Elemente gelegt wird. So wirklich packend war das Buch für mich also erst im letzten Drittel, als es verstärkt darum ging, den Täter zu fassen.

Die Charaktere waren sehr angenehm und brachten immer neue Sichtweisen in die Geschichte. Man liest den Krimi größtenteils aus der Sicht von Henno Allenstein. Der Professor ist geschieden, hat eine erwachsene Tochter und geht völlig in der Geologie auf. Mehr als einmal begleitet man den Charakter in den Hörsaal, wo er den Studenten seine Begeisterung für sein Fach näher bringen möchte. Auch als Ermittler schlägt er sich tapfer und regt die Lösung des Falles mit guter Kombinationsgabe an. Ich mochte Henno Allenstein, obwohl er gerade zu Beginn ein wenig wie ein Frauenheld erscheint. Es wird öfter erwähnt, dass der Professor gut bei den Frauen ankommt und er interessiert sich im Laufe der Geschichte auch für mehr als eine Frau. Der Charakter war einfach nicht nur typisch positiv besetzt, sondern hatte Ecken und Kanten.

Der Fall, der in Kreuzstein gelöst werden will, ist im Gegensatz zu den wissenschaftlichen Einschüben direkt von Beginn an reizvoll. Ein unbekannter Täter, den man übrigens in einigen Szenen selbst begleitet, jagt Steinbrüche in die Luft. Dabei hinterlässt er keinerlei Spuren, was die Aufklärung des Falles natürlich sehr erschwert. Die Hintergründe der Taten bleiben lange im Dunklen und man kann selbst bis fast zum Schluss miträtseln, wie alles zusammen hängt. Im Endeffekt war ich sehr positiv überrascht vom Finale und es wäre toll gewesen, wenn ein wenig von der dort aufkommenden Spannung auch schon zu Beginn des Buches vorhanden gewesen wäre.

Bewertung
Kreuzstein war ein Krimi, der vor allem zu Beginn nur mäßig spannend war und vor allem mit Fachwissen glänzte. Zum Ende hin nimmt die Handlung aber rasant an Fahrt auf und das Finale reißt vieles wieder raus. Es gibt daher 3 Punkte mit Tendenz nach oben.
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am 19. Januar 2011
Selten stolpert man bei einem Roman, der so gar nicht danach aussieht, über brandaktuelle Themen.
Die Wendungen der Story verblüffen den Leser, so dass man an dieser Stelle kaum mehr verraten möchte.
So viel sei gesagt, wer einen spannenden und packenden, erfrischend anderen Krimi lesen möchte, ist bei Ulrich C. Schreiber und Kreuzstein genau richtig.
Dass Schreiber als Geologe ganz nebenbei Fachwissen vermittelt, gibt diesem Krimi die richtige Würze.
Selber lesen! Es lohnt sich wirklich.
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am 22. April 2015
...hat des Autors Protagonist und "alter ego" aus dessen vorigem Roman, der Geologieprofessor Böhm, dort gleich zu Anfang seinen Studenten erklärt. Und warum die Wandervögel so heißen, verrät Professor Böhm dort auch.

Nun ist ein anderer Geologe, Böhms Kollege Allenstein, die Hauptfigur, und muß am eigenen Leib erfahren, wie sich die erwähnte "Steigerung" praktisch anfühlt...

(Nicht nur) dadurch erregt Professor Allenstein das Interesse einer Kriminalkommissarin. Deren Ermittlungen in einem aktuellen Fall haben einige Fragen aufgeworfen, die die Hinzuziehung eines Geologen als geraten erscheinen lassen.

Denn ein Phantom geht um im Rheintal. Vermeintliche Unfälle entpuppen sich im Zuge der Untersuchungen als heimtückische Anschläge eines Täters, der offensichtlich über fundierte Kenntnisse über die geologischen Verhältnisse am jeweiligen Tatort verfügt und nichts dem Zufall zu überlassen scheint.

Während fortan Professor und Kommissarin gemeinsam, natüüüüürlich rein dienstlich, Tag und Nacht die Steinbrüche und andere, nicht nur geologisch, interessante Regionen im Rheintal erkunden, entwickelt sich eine komplexe Story mit einigen überraschenden Wendungen und Bezügen auf zwar nicht mehr brandaktuelle, aber doch noch nicht ganz aufgearbeitete Vorfälle und Mißstände in unserer Gesellschaft.

Die Anschläge des "Phantoms" werden derweil immer spekatakulärer, und nicht nur dem Professor dämmert es langsam, daß es da wohl auch einen Zusammenhang mit den Schwerpunkten seiner Lehrtätigkeit gibt.

Aber ob unsere "Wandervögel" da wirklich auf der Spur eines modernen "Doktor Mabuse" bzw. eines "bond-esken Mastermind" vom Kaliber eines "Goldfinger", "Blofeld" o.ä. sind, oder ob es nicht doch ganz anders ist, werde ich hier sicher nicht verraten...

Das Ende mag dann vielleicht doch etwas arg dick aufgetragen wirken.

Trotzdem, und obwohl der Täter(?), wie es sich für einen "ordentlichen" Krimi gehört, am Ende doch aufgespürt und zur Strecke gebracht wird, nimmt der Leser die nicht gerade beruhigende Frage aus der Geschichte mit, ob es nicht doch so oder ähnlich kommen könnte.

Denn durch die erwähnten Mißstände gibt es unter uns sicher mehr als einen, der ein Motiv hätte, zum erwähnten "Phantom" zu werden. Und wenn er wohl auch im Detail einiges anders machen müßte, eine "Gebrauchsanleitung" hätte er...
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am 5. April 2012
Mit "Die Flucht der Ameisen" hat Ulrich C. Schreiber ein klasse Erstlingswerk vorgelegt. Ich war also gespannt, ob Herr Schreiber weiterschreibt (was er zum Glück getan hat) und ob er das Niveau und die inhaltliche Ausgestaltung (damit meine ich die Nähe zu seinem eigentlichen Beruf) beibehalten würde.

Beides ist geglückt. Mit "Kreuzstein" legt Schreiber wieder einen Roman vor, bei dem die Geologie eine bedeutende Rolle spielt. Anders als bei "Die Flucht der Ameisen", spielt aber dieses Mal nicht die Natur die Hauptrolle, sondern eine Mordserie. In genau diese Mordserie (die anfangs gar nicht als solche erscheint), wird der Geologe Allenstein hineingezogen. Genau über diesen sympathischen Zeitgenossen lässt Schreiber allerlei interessante Fakten zur Geologie einfließen. Hat man ein Faible dafür umso besser, falls nicht, kein Problem, Schreiber trägt nicht zu dick auf. Allenstein muss der Polizei nun ein ums andere Mal den sprichwörtlichen Stein in den Garten werfen, um die Ermittlungen in Gange zu halten. Diese Ermittlungen führen logischerweise zum großen Finale, von dem aber Nichts verraten werden soll.

Schreiber schreibt flüssig und unterhaltsam, sodass der Krimi mit seinen etwas über 250 Seiten recht schnell gelesen ist. Insgesamt ist das alles sauber konstruiert, wobei dann doch irgendwann ein kleiner Bruch entsteht, um die Handlung in die richtige Richtung zu lenken. Das ist aber durchaus zu verzeihen.

Ulrich C. Schreiber hat bewiesen - und das war zu erwarten -, dass sein erster Roman keine Eintagsfliege war. Der Mann kann es einfach. Alleine schon aufgrund der interessanten Informationen zur Geologie (wohl Schreibers Alleinstellungsmerkmal) ein Lesetipp. Ich bin gespannt, was Herr Schreiber in Zukunft noch auf Lager hat...

ANMERKUNG zu den AUSGABEN / Vorsicht, kleiner SPOILTER...
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Ich habe die gebundene Ausgabe gelesen und fand das Cover passend. Ganz schlecht, was da dann mit der Taschenbuchausgabe passiert ist. Bin froh, dass ich die erst nach dem Lesen der normalen Ausgabe gesehen habe. Kleiner Hinweis an den Verlag: nicht gut gemacht, ein doch zu großer Spoiler!
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am 16. September 2013
Für mich als Thriller-Fan war es "leichte Kost für zwischendurch". Gut zu lesen, nur ich brauche keine Verwicklungen mit dem anderen Geschlecht, erschien mir auch etwas konstruiert - nach dem Motto, eine Romanze, Liebesbeziehung etc. gehört in jedes Buch. Ein Mensch der einer dummen Handlung nachgeht, fehlt in der Geschichte leider auch nicht (jeder versierter Krimi-Leser wird in diesem Abschnitt die Augen verdrehen), sich aber intelligent daraus befreit.
Die Geschichte zeigt Wendungen die einen überraschen und zum schmunzeln bzw. nachdenken anregen.
Ein "geologischer Krimi" war für mich mal was Neues und interessant zu lesen.
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am 28. März 2014
Wer sowohl heimische Krimis liebt als auch etwas für Steine und Mineralien übrig hat, für diejenigen/denjenigen ist der Kriminalroman "Kreuzstein" die richtige Lektüre.
Der Autor Ulrich C. Schreiber schreibt lebhaft, spannend und glaubwürdig.

Kurz zum Inhalt:
Hauptschauplatz ist Köln und die Vulkaneifel. Der Geologie-Professor Henno Allenstein erhält ein Päckchen mit einem Basaltstein von einem anonymen Absender. Die Kommissarin Gabi Kronberg wendet sich an Allenstein, nachdem bei einem Felssturz in einem nahegelegenen Steinbruch zwei Menschen ums Leben gekommen waren. Später wird wieder ein Mann nach einer Explosion in einem Steinbruch getötet und der Geologe Allenstein erhielt vor diesem Unglück einen Stein zugeschickt. Die Kommissarin ermittelt zusammen mit Allenstein, dabei kommen sie sich auch persönlich näher. Schließlich wird auch der Kölner Dom und dessen Besucher bedroht, die Spannung steigt...

Fazit: Spannende und interessante Unterhaltung auf 255 Seiten.
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am 1. August 2014
Der Autor ist Geologe und hat in diesem Krimi viel Geologisches hineingepackt, die Krimihandlung und Spannung baut er langsam und an vielen Orten auf. Im letzten Drittel des Buches weiß der Leser bereits, wer der/die Täter/in ist, aber trotzdem bleibt es bis zur letzten Seite spannend! Und was es mit dem Kreuzstein auf sich hat, erfährt man letztlich auch erst zum Schluss!
Ich hab das Buch ziemlich schnell gelesen und sehr genossen!
Wer sich für Geologie gar nicht interessiert, könnte die Passagen auch überspringen, aber nicht gänzlich ignorieren!
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am 22. November 2013
Die Erklärungen zu den Gesteinsarten ist mir eindeutig zu lang und ausführlich geraten.
Für einen Krimi ist das gerade am Anfang etwas ermüdend und man muß sich regelrecht zwingen weiter zu lesen.
Zur Mitte hin wird es dann besser, wobei aber auch nicht wirklich Spannung aufkommt.
Für meinen Geschmack eher ein durchschnittlicher Krimi.
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am 25. Dezember 2013
Die Geschichte an sich ist gut. Klar recherchiert und stilistischer geschrieben. Die Orte sind so gut beschrieben, dass man sie sich gut vorstellen kann. Störend empfand ich allerdings, dass die Geologie sehr im Vordergrund stand.
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