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Kundenrezensionen

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am 9. Dezember 2012
Selten nehme ich ein Kochbuch so häufig zur Hand wie Slaters Tender! Von den üblichen Verdächtigen der neunen Garde junger Köche finde ich Jamie Oliver oft sehr spannend, aber nie auf ganzer Länge. Tim Mälzer hat immer wieder ein paar wirklich schöne Ideen, aber auch da überblättere ich teilweise ganze Kapitel. Und Pete Evans ist mir bei weitem zu fleischlastig. Slater ist da ganz anders.

Slater stellt Gemüse vor. Sein Gemüse. Aus seinem Stadtgarten. Es ist einfach schön wie wunderbar persönlich er von seinen Erlebnissen berichtet. Wenn er etwa beschreibt was für eine Sauerei frisch aus dem Boden geerntete Karotten beim waschen in der Spüle hinterlassen, wie gut sie aber schmecken, wenn man sie in frischen Hummus tunkt. Oder wenn er sagt, er möge Bohnen, auch wenn man davon furzen muss.

Das Buch ist alphabetisch in Kapitel unterteilt, die sich jeweils um ein Gemüse drehen. Darin sagt er zunächst ein paar allgemeine Worte zum jeweiligen Gemüse, widmet sich ihm dann im Garten und letztlich in der Küche. Er komponiert seine Gerichte um das jeweilige Gemüse herum und er empfiehlt zunächst stets, was alles gut dazu paßt. Das sind manchmal nur Kleinigekeiten wie Minze zu Erbsen ("Yes, I know, it's unfashionable. Do I care? No."), die den Leser aber dazu anregen zu improvisieren.

Die rund 400 (!) Rezepte sind häufig mit großartigen Fotos bebildert und die Rezepte sind stets leicht nachzukochen und dabei unglaublich lecker! Auch wenn er mit schlichten Kombinationen und nur einer handvoll Zutaten etwas kreiert, was zunächst eher langweilig klingt, hat mich das Ergebnis bislang ausnahmslos (ja, ausnahmslos!) begeistert. Und nicht nur mich, sondern auch die jeweils Bekochten. Vielleicht trifft er auch einfach nur so exakt meinen Geschmack, wie es kaum ein anderer Koch vorher getroffen hat. Sei es drum.

Würde ich nur noch aus einem einzigen Kochbuch bis zum Ende meines Lebens kochen, wäre das hier fraglos auf der Shortlist! Definitiv Top10 Material. Wenn nicht sogar eher Top5!
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am 1. Juli 2015
Nigel Slater ist einer der erfolgreichsten Food-Journalisten und Kochbuchautoren der britischen Inseln. Mit seiner zweiteiligen Tender-Serie Gemüse und Obst beschreibt er den Weg zwei Passionen zusammenzuführen. In dem Gemüse-Band zeigt Nigel Slater auf, wie man einen Gemüsegarten anlegt, welche Gemüsesorten sich wie im Garten verhalten und welche Pflege sie benötigen. Am Ende jeden Kapitels gibt es dann etwa zwanzig Rezepte pro Gemüseart, die vorwiegend vegetarisch sind und aus einer bunten Variation an möglichen Anwendungsmöglichkeiten der jeweiligen Gemüseart und -sorten bestehen.

Das für sich genommen wäre kein sonderlich herausragendes Buch. Sondern eines, was sich so in jeder halb-garen Garten-Rezept-Zeitschriftenansammlung wiederfindet.

Der dritte Teil jedoch, der Teil, der zwischen Garten-Anbau und Rezepten steht, der macht aus diesem Buch etwas Herausragendes. Es geht um die sogenannte Warenkunde und was an Kochzutaten mit dem jeweiligen Gemüse harmoniert und interagiert.

Nigel Slater beschreibt sehr umfangreich die Besonderheiten der einzelnen Sorten einer Pflanzenart. Geschmack, Geruch, Konsistenz und Eigenheiten bei der Zubereitung. In einem weiteren Schritt beschreibt er, welche Öle, welche Gewürze und welche anderen Nahrungsmittel mit dem jeweils vorgestellten Gemüse harmonieren und wie man auf Eigenheiten beim Kochen eingehen kann. Welches Gemüse ist dankbar für Olivenöl? Welches für neutrales Öl? Welches für Butter und welches kommt ganz ohne aus? All diese Fragen klärt Nigel Slater in diesem Buch.

Nehmen wir Mangold als Beispiel: Stil und Blatt können getrennt voneinander verwendet und zubereitet werden. Die Blattanteile lassen sich hervorragend dünsten, die Stile jedoch eher wie Ofengemüse zubereiten.

Fazit

Die Gärtnertipps sind gut. Mit unserem heutigen Zugang zu Informationen sollte es für jeden Hobbygärtner ein Leichtes sein, die Wetterdaten von England mit denen aus Deutschland abzugleichen und die Angaben des Autors klimatisch anzupassen.

Die Warenkunde ist herausragend. Hier wird jeder Hobbykoch fündig und jeder Einkauf auf dem Wochenmarkt wird ab jetzt ein Genuss für sich. Beobachten, sehen und riechen der ausgelegten Waren erhält eine neue Tiefe und die fachkundigen Tipps sind Gold wert.

Das Foodpairing, wie ein Fachbegriff für die wissenschaftliche Variante der Geschmacksanalyse lautet, ist hervorragend. Nicht wissenschaftlich wie beim Foodpairing, jedoch aus zwanzig Jahren Erfahrung schöpfend, lässt Nigel Slater den Leser hier teilhaben an dem gesammelten Wissen von ihm und vieler anderer bedeutender Köche seines Freundeskreises. Wer wissen will, welches Gemüse mit welchen Gewürzen und anderen Nahrungsmitteln harmoniert, wird hier fündig.

Die Rezepte sind okay. Nigel Slater schreibt selbst, dass er nur zum Teil neue Rezepte für die Bücher kreiert hat und vieles natürlich schon in seinen vorangegangenen Büchern, Rezepten und Kolumnen verwendet hat. Hier kann man sich einige Ideen holen, um erste Schritte in Warenkunde und Foodpairing zu beschreiten. Viele Gerichte sind vegetarisch, einige vegan und nur bei wenigen ist Fleisch oder Fisch für die Zubereitung und den Geschmack unerlässlich.

Die Bilder sind sehr hochwertig und aufwendig in Szene gesetzt. Das ganze Buch ist extrem hochwertig in der Verarbeitung und die Bilder tragen dazu bei diesem Buch das gewisse Etwas zu geben.

Die Sprache ist ein wundervoller Hochgenuss. Für alle die gerne mit Sprache spielen und ein Koch- und Ideenbuch zum Schmökern suchen, haben hier eine Goldader gefunden. Dieses Buch lädt dazu ein, sich in aller Ruhe irgendwo hinzusetzen und tatsächlich darin zu lesen, es nicht nur als Nachschlagewerk zu nutzen, wie sonst so viele andere Kochbücher.

Alles in allem eines der Werke, die ich in jede Küche stellen würde ... und auf eine lange Reise mitnehmen würde. Eher ein kulinarischer Urlaub fürs Gehirn, als für die Sinne. Mich regt das Buch dazu an, kreativ zu werden und (noch) mehr saisonale Gemüsesorten auszuprobieren.

Meiner Meinung nach eine definitive Kaufempfehlung für alle, die mehr suchen als eine hochwertiges Kochbuch.
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am 14. Januar 2013
Dies ist (m)eine Rezension, die ich vor einigen Monaten zur engl. Originalausgabe auf .amazon.de veröffenlicht habe, die aber natürlich genauso für die deutsche Übersetzung ihre Berechtigung hat.

Nigel Slater ist einer der Platzhirsche unter den britischen Kochbuchautoren. Das hat er auch dem "Guardian" zu verdanken, der seine Rezepte regelmäßig publiziert.

Mit "Tender" legt Nigel Slater zwei Bände vor, die an sich eine durchaus sinnvolle und spannende Verknüpfung zwischen Gärtnern und Kochen herzustellen versuchen. So werden die wesentlichen Nutzpflanzen, die der heimische Nutzgarten enthält, behandelt. Unterschiedliche Varietäten werden mit ihren jeweiligen Eigenschaften vorgestellt. Klar, dass sich der Autor an dieser Stelle auf das konzentriert, was im britischen Klima am besten gedeiht. So unterscheidet er z. B. bei Rhabarber zwischen frühen, mittleren und späten Sorten. Dass es in England gang und gäbe ist, den ersten Rhabarber schon im Januar zu ernten, führt eindrucksvoll vor Augen, dass es teilweise signifikante Unterschiede zwischen dem Gärtner auf "der Insel" und im deutschsprachigen Raum gibt. Eine Warenkunde rundet die einzelnen (einführenden) Beiträge ab.

Es ist vor allem dieser Aspekt der beiden "Tender"-Bände, der die Bücher eingeschränkt lesenswert macht. An dieser Stelle kann man durchaus Interessantes lesen und lernen.

Enttäuschend sind vor allem die Rezepte. Die klingen zwar allesamt spannend und lassen das Wasser im Munde zusammen laufen (die phantastischen Bilder tun an dieser Stelle ein Übriges...!), aber nachdem ich selbst zahlreiche Rezepte der beiden "Tender"-Bände ausprobiert habe, kann ich ein gehöriges Maß an Enttäuschung nicht verbergen. Stellvertretend für viele der leider sehr schlechten Rezeptideen mag die "Vanille Panna Cotta mit Rharbarberkompott" stehen. Selten habe ich eine derart ungenießbare Panna Cotta gesehen! Ein Fall für die Tonne... So kann ich nicht anders, als an dieser Stelle zu sagen "A waste of time and money!"

Das ist nun wirklich schade, weil Verarbeitung und Aufmachung des Buches sehr, sehr hochwertig sind und man die beiden Bücher wirklich gerne in die Hand nimmt. Aber es bestätigt einmal mehr meine Meinung über Nigel Slater: Masse statt Klasse. Will sagen: Aus seiner Feder stammen m. E. viele allenfalls mittelmäßige Rezepte, nur hin und wieder Rezepte mit dem "Wow"-Faktor. Hier würde ich jederzeit anderen Autoren (z. B. Yotam Ottolenghi, Stevie Parle, Raymond Blanc, Orlando Murin) aus Großbritannien den Vorzug geben.
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Das Kochbuch „Tender Gemüse“ von Nigel Slater, erschienen im DuMont Verlag, ist die Liebeserklärung des bekannten englischen Foodjournalisten an seinen Garten, mit all dem köstlichen Gemüse.

Als er eines Tages den Rasen seines Gartens gegen Lauch und Salats eintauschte, galt sein Interesse nicht nur dem Kochen. Denn das Vergnügen am Essen geht weiter über das hinaus, was auf dem Teller liegt.

Ausgesät, es bis zur Reife zu hegen, dann zu ernten und in die Küche zu tragen, all das ist mehr und trägt für ihn mehr zu einer befriedigenden Mahlzeit bei, als jede Menge protzige Präsentation.

Aber auch Gemüse und Obst, das er mit Bedacht auf dem Markt aussucht, in einer Papiertüte nach Hause trägt und mit Respekt behandelt bringt Erfüllung, wenn er es in einem köstlichen Gericht verarbeitet.

Dieses Buch ist ein Standardwerk der Gemüseküche. Hier gibt Nigel Slater zu jedem Gemüse, von A wie Aubergine bis Z wie Zwiebel seine Lieblingsgerichte preis. Doch nicht nur die Rezepte spielen eine Rolle auch Anbau, Pflege der Pflanzen, bis hin zur erfolgreichen Ernte.

Jedoch die Mühe Gemüse selbst anzubauen hat nur dann Sinn, wenn man eine passende Zubereitungsmethode findet, die den Kern der Zutat trifft.
Beispielsweise im Fall der Süßkartoffel gehört dazu die Anwendung trockener Hitze wie beim Backen oder Rösten, um ihre schmelzende Süße zu befreien.
Eine Zwiebel gart man langsam in Olivenöl, oder Butter um ihren versteckten Zucker hervor zu locken.

Eine Fenchelknolle schneidet man in pergamentdünne Scheiben, damit ihr unerbittliches Anis Aroma gemildert wird.
Insofern ist es oft faszinierend und manchmal schwierig etwas zuzubereiten, das man nicht gut kennt.

Wie man das Beste aus einem Gemüse herausholt, oder auf welch verschiedene Weise man es in der Küche behandeln kann, welche Gewürze es jubeln lassen und mit welchen Zutaten es sich besonders aufregend vereint zeigt dieses tolle Buch.

Mit köstlichen Rezepten wie:
-Gebackene Auberginen, Chilis und Thymian
-Ein lebhaftes Chutney aus Karotten und Lauch
-Couscous mit roten Zwiebeln, Petersilie und Pinienkernen
-Gefüllte Paprika für einen Herbsttag
-Dressing mit Walnussöl
-Selleriesalat- eine frische Version
-Kartoffeln mit Gänseschmalz und Thymian
-Dicke Bohnen-Frittata
-Kartoffel-Koriander-Puffer
-Wolfsbarsch mit Zitronenkartoffeln
-Grüner Humus
-Wurzelgemüse-Korma
-Gebackene Zwiebeln
-Blumenkohl-Käse-Suppe
-Backkartoffelsalat mit Rosmarin und Knoblauch
-Kassler mit Apfelsaft und Pastinakenpüree
-Chinesischer Brokkoli mit Knoblauch und Austernsauce
-Parmesan-Tomaten
-Lauch-Käse-Tarte
und viele weitere hervorragende Gerichte.

Die Beschreibungen der Zubereitungen sind gut erklärt und mit Anbau und Pflegetipps des Gemüses vereinen sie sich zu einem besonderen Buch.
Die schöne Aufmachung des Einbandes mit Textileinbindung und einer halben Banderole die den Deckel elegant umgibt ist sehr hochwertig. Die vielen tollen Fotos von Jonathan Lovekin setzen jedes Gericht und Gemüse liebevoll in Szene.

Ich finde „Tender Gemüse“ ein wunderschönes Standardwerk welches Kochbuch und Gartentipps für Gemüseanbau liebevoll vereint. Mit 400 köstlichen Rezeptideen und ausführlichen Einzelporträts des Gemüses, spürt man, mit feiner Sprache seine Liebe zur Natur. Sehr empfehlenswert!
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Dezember 2013
Leider muß ich zugeben, zur Zeit ein wenig im Weihnachtsstreß zu sein.(Warum hat eigentlich bei uns auch noch die ganze Verwandtschaft und 2/3 der Freunde im Dezember in der Vorweihnachtszeit Geburtstag? Ist das gesteigerter Schwierigkeitsgrad, oder was?) Naja, ich habe also Zeitmangel, aber ich wollte dieses Buch unbedingt noch vor Weihnachten vorstellen, weil ich der Meinung bin, daß es ein unheimlich geniales und famoses Geschenk darstellt.
(Gut ist nicht ganz günstig, aber der Preis lohnt sich, wirklich!)

Ich habe bislang 4 Gerichte ausprobiert. Die “Schlanke gebackene Aubergine mit Gurke und Joghurt” war ein Traum, dem sich der Banause an meiner Seite zwar verweigerte, aber egal, da war dann mehr für mich da. Aubergine ist fast genauso böse und gemeingefährlich wie Käse behauptet er. Das ging wirklich zügig in der Zubereitung und war sehr simple. Absolute Anfängerküche würde ich sagen.

Dann habe ich Karotten Korianderpuffer gemacht, da konnte dann mein Küchenwichtel AEG FP 5300 Küchenmaschine Easy Compact / 2 l Arbeitsschüssel / 2 Geschwindigkeitsstufen / Impulsfunktion noch mal zeigen, was er drauf hat und hat alles fein klein geschnetzelt. Auch hier keine Probleme, klare Arbeitsanweisungen und wirklich lecker im Geschmack und Endergebnis.
Außerdem habe ich die Kartoffelsuppe mit Blutwurst und Petersilie ausprobiert, die gerade jetzt im Winter einfach nur herrlich lecker ist und schön wärmt-

Kurz, die ausprobierten Gerichte sind gelungen, die Rezepte simple formuliert und leicht nachzukochen, mit hohem Genußfaktor. Wirklich, das war alles lecker. Sehr lecker.

Aber zurück zum Buch. Nigel Slater hat hier nicht nur ein Kochbuch für Gemüse erstellt, nein er hat ein Lehrbuch geschrieben, in dem die wichtigsten europäischen Gemüsesorten vorgestellt werden und zwar nicht nur im Hinblick auf Rezepte, sondern auch im Hinblick auf den Gemüsegarten von Nigel Slater. Zu jedem Gemüse gibt es ein Kapitel, in dem sich auch eine kleine Pflanzen- und Artenkunde befindet, dazu gibt es Anbauhinweise für den Hobbygärtner. (Da ich immer noch auf einer Kiesgrube lebe ( Schatz, laß uns den Garten einfach komplett pflastern, BITTE!) und der Garten einfach noch nicht fertig ist, bin ich da zu wenig gartenfit, um zu beurteilen, wie richtig oder wie falsch die Hinweise dort sind, für mich liest es sich jedoch sehr logisch und gut erklärt. Ich werde das Buch sicherlich auch dann wenn unser Garten sich zum grünen Paradies gemausert hat (in 100 Jahren vermutlich) noch ein paar Mal bezüglich der Anbautipps zur Hand nehmen.

Auch hat mir hier der persönliche Touch des Buches gefallen, Slater beschreibt hier sehr unterhaltsam seine eigenen Erfahrungen, durchaus auch mal kleinere Fehlschläge, Ideen und bringt seine Begeisterung fürs Gärtnern und Kochen wunderbar auf den Punkt.

Nach diesem kleinen allgemeinen Teil zu jedem Gemüse folgen passende Rezepte und das nicht zu knapp. Hunderte von Rezepten finden ich sich in diesem Wälzer, der sich übrigens auch auf der Küchenanrichte unheimlich schick ausmacht. Für jeden Geschmack, jede Jahreszeit und jeden Koch ist was dabei, vom Anfänger, bis zum Fortgeschrittenen wird man hier fündig.

Die Aufmachung des Buches mit Bebilderung, Papier, Bindung und Schutzumschlag ist passend zum Preis entsprechend hochwertig und wunderschön. Allerdings, hier mein kleiner Kritikpunkt, hätte ich mir tatsächlich zu jedem Rezept ein Bild gewünscht, das fehlt hin und wieder und da ich ja visuell koche und immer wissen muß, wie es aussehen sollte, obwohl es bei mir dann doch nie so aussieht, seufz, störte mich das ein wenig. Die vielen wunderschönen Bilder zu den meisten Rezepten und dem Garten, bzw. den Gemüsearten tröstete mich darüber jedoch hinweg.

Von mir also eine klare Kauf- und auch Geschenkempfehlung. Nigel Slater hat hier ein umfassendes, wenn auch nicht abschließendes Werk zum Thema Gemüse geschaffen, das mich total begeistern konnte und sicherlich noch oft zum Einsatz kommen wird.
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am 25. Oktober 2013
Ein Kochbuch der anderen Art. wie er vorher die einzelnen gemüsesorten erklärt ist einfach toll. Lese es abends im Bett und am Wochenende koche ich öfter aus dem Buch. Habe schon viel über unser gemüse gelernt. super.
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am 7. Februar 2013
Wer nur klare Rezepte sucht, ist hier falsch. Das Buch versucht, einen anderen Blickwinkel auf Herkunft des Lebensmittels, Essen und Kochen zu geben. Es ist das beste "Kochbuch" in meinem Bücherschrank, denn es ist auch ein "Lesebuch" . Vor allem zeigt es, dass man auch mit ganz wenig Garten sehr viel erreichen kann.
Man kann es kaum aus der Hand legen.
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am 3. Februar 2013
Ich habe mein neues Lieblingskochbuch gefunden! Wunderbar geschrieben, einfach zu kochende, sehr leckere Gerichte, viel Hintergrundwissen, tolle Fotos und insgesamt sehr hochwertig. Nigel Slater hat alles richtig gemacht!
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am 5. September 2013
Der, von dem Jamie Oliver offensichtlich alles gelernt hat. Bis hin zu der Idee, dass man in 30 min selbst sehr hervorrangedes und vor allem frisches Essen kochen kann. Wer gern liest und gern kocht: unbedingt zulegen.
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am 3. Juni 2013
Habe mir das Buch aufgrund einiger sehr positiver Kommentare zugelegt. Man merkt sofort, dass es sich hier um einen guten Autoren handelt. So wie er die Gemüsesorten beschreibt, dass ist wirklich lesenswert. Hier kann man auch wirklich noch so einiges lernen, vorrausgesetzt man möchte alles selber anpflanzen. Der Informationsgehalt ist sehr hoch und Wahl der Worte einfach perfekt.

Leider muss ich einem Vorredner zustimmen, die Rezepte sind nicht wirklich der Hit. Viele Gemüsesorten werden einfach nur mit viel Sahne oder gehaltvollen Käse zubereitet. Dies ist nicht sonderlich kreativ. Es fehlt einfach häufig das 'Aha' Erlebniss.

Naja, vielleicht finde ich ja noch das ein oder andere gute Rezept. Habe noch nicht bis zu Ende gelesen und nur einige Sachen ausprobiert. Bis dahin kann ich das Buch als Rezeptsammlung nicht wirklich weiter empfehlen. Wer allerdings gerne rund ums Essen liest und gern viel über die unterschiedlichen Gemüsesorten wissen möchte, ist mit diesem Buch gut beraten.
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