3 Rezensionen
|
5 Sterne:
|
|
(2) |
|
4 Sterne:
|
|
(1) |
|
3 Sterne:
|
|
(0) |
|
2 Sterne:
|
|
(0) |
|
1 Sterne:
|
|
(0) |
| | | |
|
|
Durchschnittliche Kundenbewertung
|
|
|
|
|
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
|
19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Spaß am Theater, 25. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Die sind ja nackt!: Keine Angst die wollen spielen. Gebrauchsanweisung fürs Theater (Broschiert)
Diese "Gebrauchsanweisung fürs Theater" ist von vorne bis hinten angenehm zu lesen, witzig, mit vielen Fotos und einigen hervorragenden Karikaturen. Dazu ist sie in einem absolut angenehmen Maß didaktisch. Man lernt dort nicht nur, dass man seinen Mitmenschen bitte nicht das Hinterteil zukehren soll, wenn man sich an ihnen in den Sitzreihen vorbeizwängt, und dass man am leisesten in die Armbeuge hustet, sondern auch das Wichtigste über die Grundelemente des Theaters: Theorien der Schauspielkunst, die Funktion des Theaterraumes, die wichtigsten Regisseure. Hierbei hat Peter Michalzik nicht den Anspruch, Entdeckungen zu machen, sondern hat die Regiestars herausgesucht, die schon seit einigen Jahren unsere Theater dominieren: René Pollesch und Nicolas Stemann, Schlingensief, Castorf, Marthaler, Jürgen Gosch, Stefan Pucher und noch einige mehr. Leider sind das alles nur Männer, Andrea Breth hat als einzige ihren Platz unter den "Alten Meistern" gefunden - aber das spiegelt auch ein bisschen die Situation an den Theatern selbst, wo der Regiejob immer noch gern mit möglichst viel Testosteron kombiniert wird. Doch die Gender-Frage wäre dann etwas zum Weiterdenken für das geneigte Publikum. Als erste Gebrauchsanweisung funktioniert Peter Michalziks Buch wunderbar: Er kennt sich nicht nur hervorragend aus, er beherrscht auch die Kunst, Zusammenhänge einfach zu vermitteln, ohne dass sich diejenigen, die schon mehr wissen, langweilen müssen. Peter Michalzik ist Theaterkritiker für die Frankfurter Rundschau, saß auch schon in der Jury des Theatertreffens und kennt die Theater im deutschsprachigen Raum wie kaum ein anderer. Und er hat sich, anders als viele Kollegen, eine ganz ursprüngliche Leidenschaft für das Theater bewahrt. Sein Buch ist ein perfektes Geschenk für alle Stadttheater-Gänger, solche, die es werden wollen und alle andern, die es werden sollten, weil sie sonst etwas sehr Spannendes verpassen. Lotte Faller
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Die Bretter, die die Welt bedeuten ' in der Nahaufnahme, 18. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Die sind ja nackt!: Keine Angst die wollen spielen. Gebrauchsanweisung fürs Theater (Broschiert)
Dieses Buch ist, was der Titel verspricht: Eine mit viel Witz und Tiefgang geschrieben Gebrauchsanweisung fürs Theater. Man erfährt nicht nur, was auf, sondern auch was hinter, neben und vor den Brettern passiert, die die Welt bedeuten. Dazu ein Überblick über die Regiesprachen von aktuellen Regisseuren. Ein Rundum gutes und witziges Buch, das zum Lesen und Nachdenken einlädt und vor allem eins schafft: Lust, ins Theater zu gehen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Zunächst einmal hat es Spaß gemacht, diese, 7. März 2010
Rezension bezieht sich auf: Die sind ja nackt!: Keine Angst die wollen spielen. Gebrauchsanweisung fürs Theater (Broschiert)
Gebrauchsanweisung fürs Theater zu lesen. Denn sie ist von einem Fachmann - der Autor ist Juror für das Berliner Theatertreffen und Theaterkritiker der FR - flüssig geschrieben und zudem angenehm reich bebildert. Worum es dem Autor geht? Verständnis für das moderne Regietheater zu wecken und überhaupt aufs Theater neugierig zu machen. Das ist ihm über weite Strecken auch gut gelungen. Gut gefallen hat mir, dass er im ersten Kapitel mit den Schauspielern beginnt und hier deutlich macht, was das Spezifische an den Theater-Schauspielern ist und wie spannend es jedes Mal wieder ist, ihnen in einer Aufführung zu begegnen. Und erst nachdem er sich auch mit uns - den Zuschauern - und dem Theater als Spielraum (was bedeutet es, wenn man von links auf die Bühne kommt; wann setzt man eine Drehbühne ein; welche Funktion haben Türen etc) beschäftigt hat, kommt er zu den Regisseuren. Hier auch der einzige Einwand gegen das Buch. Michalzik ist mir da ein wenig zu unkritisch begeistert von dem Berliner Volksbühnen Trash à la Castorf, Schlingensief und Marthaler. Überhaupt wird nicht so ganz ersichtlich und nachvollziehbar, worin denn die jeweilige individuelle Handschrift eines Perceval, Pucher oder Castorf besteht. In den beiden letzten Kapiteln behandelt er das Material des Theaters - die Stücke, die zeitgenössischen und die "alten Stücke". Insgesamt für manche, die Nackten auf der Bühne, Theaterblutorgien oder dem flächendeckenden Einsatz von Video-Technik eher ratlos gegenüberstehen ein hilfreicher Ratgeber, sich darauf doch mal einzulassen - für den Theater-Viel- und Wiedergänger nicht zuletzt eine nette Wiederbegegnung mit so mancher tollen Inszenierung.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja
Nein
|
|
|
|
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst
|
- MP3 & Cloud Player
Ihre Musik. Einfach überall. - Amazon Cloud Drive
5 GB kostenloser Speicherplatz - App-Shop für Android
Eine Gratis-App. Jeden Tag. - Bücher
- Kindle
- Musik, Games, Filme & TV
- Computer & Software
- Elektronik & Foto
- Küche & Haushalt
- Baumarkt, Garten & Tier
- Auto & Motorrad
- Lebensmittel & Drogerie
- Spielzeug & Baby
- Kleidung, Schuhe & Uhren
- Sport & Freizeit
- ›Alle Kategorien
Ihr Einkaufswagen ist leer.
Nutzen Sie ihn und befüllen Sie ihn mit Büchern, Filmen, Spielsachen, Elektronikartikeln und mehr.
Wenn Sie bereits ein Kundenkonto besitzen, melden Sie sich an.
|
|