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641 von 751 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Neues aus dem Krankenhaus
Eigentlich ist das Buch gar nicht so schlecht. Dabei ist es überhaupt nicht erotisch. Zwar liest man viel über weibliche Geschlechtsorgane und alle Arten von Körperflüssigkeiten. Aber beim Lesen erinnerte mich das nicht an das Thema Sex, sondern an die netten Gespräche in der Mensa an der Uni, wenn meine guten Freunde aus dem Fachbereich Medizin...
Veröffentlicht am 7. März 2008 von Niclas Grabowski

versus
242 von 275 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Wer zuerst k.tzt, hat verloren.
Leider fühlt man sich bei so einem Buch als Allererstes genötigt, klar und deutlich zu sagen: ich hab überhaupt kein Problem mit Pornographie in Wort und Bild - ganz im Gegenteil. Was Frau Roche da verbal über den Leser erbricht, hat mit befreiter Unzimperlichkeit in sexueller Hinsicht allerdings so oder so nicht viel zu tun. Das einzige Prinzip, das...
Veröffentlicht am 27. März 2008 von K. Wölfel


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52 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Selbstverstümmelung, 15. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Entgegen meiner Gewohnheit, jedes Buch zuende zu lesen, habe ich mit Seite 120 entschieden, mir diese stilistische und erzählerische Unsäglichkeit, nicht laenger zuzumuten. Provokant ist garnichts, nur besorgniserregend (widerlich). Und so wirkt das Geschreibsel auf mich pathologisch, fast wie eine Selbstverstümmelung, wie der Hilfeschrei einer in Zwängen gefangenen, autoaggressiven, psychotischen Person. Als solcher gehört CRs Text in eine Krankenakte, aber nicht in ein Bücherregal.
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81 von 97 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlichtweg nicht lesenswert..., 13. März 2008
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Aufgrund der ersten Rezensionen und interessanten Interviews war ich neugierig auf das Buch von Charlotte Roche geworden und habe mit einer frechen und lesenswerten Geschichte gerechnet, die sich locker Themen nähert die sonst so verkniffen betrachtet und hinter vorgehaltener Hand diskutiert werden.

Aber weit gefehlt, beim Lesen folgt dem anfängliche Schmunzeln sehr bald die Langeweile. Je weiter das Buch fortschreitet, umso anstrender wird es dem ganzen Aufmerksamkeit zu widmen. Es reiht sich eine Erzählung über den innovativen Umgamg mit Körperflüssigkeiten und Körperöffnungen an die nächste ohne dabei wirklich neugierde zu wecken. Ganz im Gegenteil. Somit konnte ich weder dem Plott noch der Erzählweise oder Wortwahl etwas interessantes abgewinnen. Gegen Ende war es schlichtweg anstrengend das Buch zu lesen, ich kann auch jedem nur davon abraten das Buch während des Essens zur Hand zu nehnmen. Andereseits ist es vielleicht die optimale Diätbegleitung?

Ich hab mich selten so gerärgert Geld für ein Buch auszugeben.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Wie man eine unausgereifte Story zum Bestseller macht, 9. August 2011
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Taschenbuch)
Lange Zeit habe ich mich dagegen gesträubt dieses Buch zu lesen. Schuld daran war der Presserummel und die ekelerregenden Textpassagen, welche die Autorin bei jeder Gelegenheit, ob im Radio oder im TV, zum Besten gab und die bei mir akute Anfälle von Würgereiz verursachten.
Jetzt, animiert durch die Werbung zu Frau Roche neuem Roman "Schoßgebete", habe ich mich doch dazu durchgerungen, mich mal mit den vollen 200 und ein bisschen Seiten dieses Romans auseinanderzusetzen. Meine Erwartungen wurden durchaus erfüllt (auch der Würgereiz war zuverlässig wieder da), aber ich war teilweise doch auch ziemlich überrascht...

Kurz zum Inhalt: Die 18-jährige Helen landet nach einer missglückten Intimrasur im Krankenhaus und lässt den Leser an ihren Erfahrungen im Sexualleben und mit diversen Körperflüssigkeiten und -öffnungen teilhaben. Den Krankenpfleger Robin findet sie recht ansprechend, hofft auf die Versöhnung ihrer geschiedenen Eltern und offenbart zum Schluss doch noch eine etwas tiefgründigere Seite ...

Überrascht hat mich das Buch vor Allem dadurch, dass ich vom eigentlichen Plot trotz des ganzen Rummels, den der Roman in der Presse verursacht hat, rein gar nichts wusste. Das Interessanteste am Inhalt war daher für mich tatsächlich erstmal, dass er existiert, und, dass das Buch doch nicht nur aus der von der Autorin ständig verlesenen Anti-Hygiene-Fäkalsprache besteht.

Leider bleibt es aber auch schon fast bei der reinen Existenz einer halbwegs tiefgründigen Hintergrundstory um ein sozial eher einsames jugendliches Mädchen mit zerrüttetem Elternhaus und tiefsitzenden Problemen, das sich in oberflächliche Beziehungen stürzt, ein erschreckendes Sexualleben pflegt und in Form von selbstverletzendem Verhalten sogar eine ernsthafte psychische Erkrankung durchblicken lässt. Das alles wird aber durch die ganzen ekelhaften Geschichten über Sexpraktiken und Hygieneverstöße so sehr in den Hintergrund gedrängt, dass die Geschichte meiner Meinung nach ihr Potential nicht ausschöpfen kann. Dabei gehört die Zweckentfremdung von selbst gezüchteten Avocado-Kernen noch zu den harmloseren, das Austauschen von benutzten Tampons zu den abstoßensten Ergüssen der jungen Protagonistin.

So lässt Frau Roche die eigentlich ganz interessante Geschichte um Helen lieber oberflächlich und opfert jegliche Tiefgründigkeit ihrer Fäkalsprache, die sich teilweise liest, als hätte eine Früh-Pubertierende zu viele Erwachsenenfilmchen gesehen und würde sich nun darüber auslassen. Den übertriebenen Hygienewahn, den die Autorin behauptet anfechten zu wollen, habe ich in meinem persönlichen Leben nie als so übertrieben ausgeprägt empfunden, dass man ihm mit solchen - größtenteils gesundheitsschädlichen - Geschichtchen entgegenwirken müsste. Gerade zu Anfang dieses dünnen Romans reiht sich ein Ekel an den nächsten, für eine ausreichende Entfaltung der eigentlichen Handlung bleibt auf den paar Seiten dann gar kein Platz mehr.

So komme ich für mich zu dem Fazit, dass hier ein halbwegs anständiger, wenn auch nicht seltener oder besonders origineller Plot künstlich und übertrieben pressetauglich gemacht wurde, um eine Durchschnittsstory zum Bestseller zu prügeln. Dass spricht zum einen für das wenig ausgeprägte schriftstellerische Talent der Autorin, die es nicht schafft ohne "Sex-sells" (bzw. besser "Scandal-sells") und niveauloses Tabu-Bruch-Geschreibsel einen verkaufsfähigen Roman zu erschaffen, und zum anderen für die Skandal-Geilheit der Medien, aber es spricht ganz und gar nicht für diesen Roman.
Ich kann ihn daher nicht empfehlen, gebe aber dennoch einen Extra-Stern für das überraschende Vorhandensein einer zumindest potentiell lesenswerten Hintergrundgeschichte. Es war einfach nicht ganz so mies, wie ich es anfangs befürchtet hatte.
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88 von 106 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Nicht der Rede wert, 14. April 2008
Von 
Janne Hoffmann (Bad Schwalbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Glücklicherweise hab ich "Feuchtgebiete" nicht gekauft, sondern nur von einer Nachbarin ausgeliehen. Ansonsten hätte mich das Geld gereut. Das Buch, von den Medien als Auseinandersetzung mit dem "Hygienewahn"(gibt's den hierzulande überhaupt?) und Denkansatz einer noch halbwegs jungen Feministin gepriesen, ist einfach nur langweilig. Wie eine Spätpubertierende auf speed tobt Roche sich in ihrer Fäkal - und Ekelsprache aus. Mit ihrer stereotypen Provo-Porno-Schreibe wirkt sie merkwürdig altbacken, als lebte sie noch in den achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts. Literarisch sind die Feuchtgebiete wertlos; dass sie die Belletristik-Bestsellerliste des SPIEGEL anführen, ist erstaunlich. Inzwischen sind wir vielleicht schon so weit, dass geschickte PR und Talkshow-Geblubber selbst das Telefonbuch von Frankfurt zum Bestseller machen könnten? Da stünde dann allerdings wenigstens was Brauchbares drin.
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83 von 100 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Man muß sich nur zu vermarkten wissen, 12. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Taschenbuch)
Charlotte Roche sagte in einem Interview, dass Ihre Eltern in England dieses Buch nie lesen dürften, da es unheimlich peinlich für sie wäre. Da kann ich ihr nur Recht geben, dieses Buch ist mehr als peinlich. Ihre Eltern würden wahrscheinlich im Erdboden versinken.

Ich denke, die reine Provokation war ihr Motiv, dieses Buch zu schreiben. Sie wollte die Aufmerksamkeit der Leser und das um jeden Preis, was ihr ja auch, wie man anhand der Verkaufszahlen sieht, wirklich gelungen ist.
Als Literatur kann man solch einen Schmarrn ja wohl kaum bezeichnen.
Wer trotzdem unbedingt wissen muss, was man mit einem Avocadokern, außer ihn einzupflanzen sonst noch machen kann, oder aber wissen will wie Eiter oder eine Spermapizza schmeckt, der sollte dieses Buch lesen.

Jedem anderen Leser rate ich sich vllt wirklich zu überlegen, ob er nicht doch besser nach einer intelligenteren Lekture schaut.

Mein Fazit zu diesem Buch: Reine Provokation und schlecht geschrieben.
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31 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Viel Schleim, wenig Hirn, 26. Juli 2008
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Für dieses Buch habe ich mich interessiert, weil alle es lesen, aber kaum jemand etwas Positives darüber sagt. Ist dies also ein gutes Buch bzw. ist ein gutes Buch eines, das auf hohem literarischen Niveau geschrieben ist oder eines, das einen reißenden Absatz findet?

Was ist gut an diesem Buch? (Fange damit an, denn das ist weniger.)
Die Autorin hat zweifelsohne ein Schreibtalent. Sie erzählt flüssig und bildreich, hat ein Gefühl für Komik und amüsante Wortschöpfungen (,durcheinandere Haare', ,muschal ausgetreten' etc.). Sie schafft spielend leicht und für den Leser verfolgbar die Übergänge zwischen der Echtzeitspanne im Krankenhaus und den Rückblenden und Erzählungen aus ihrem unkonventionellen (oder sollte es noch mehr Teenager dieser Sorte geben? Ist mir schlecht) Dasein.

Was ist schlecht an diesem Buch?
Es fehlt ein wenig an Substanz. Ich wurde beim Lesen immer hektischer auf der krampfhaften Suche nach aussagekräftigen Textstellen. Bei jedem anderen Roman freut man sich über kleine, gern auch erotische Einschübe, die die Geschichte auflockern. Hier ist es umgekehrt: Sehnsüchtig wartet man während der sich ständig wiederholenden Ausführungen von Bakterienzucht und -verteilung und selbstverherrlichenden Sexualepisoden der Protagonistin auf ein bisschen Handlung, die Hirn vermuten lässt und wird bitter enttäuscht: Die Dame ist tatsächlich ausschließlich an ihrem Körper und seinen Ausscheidungen interessiert und beschäftigt sich auch mit nichts anderem. Weshalb die Autorin die fäkalerotischen Anwandlungen ihrer Helen für mitteilungswürdig hält, bleibt weitgehend ein Rätsel. Im Grunde dokumentiert Helen auf stolze Weise eine von sich selbst nicht erkannte Persönlichkeitsstörung. Denn der Versuch, die eigens zu diesem Zweck gezüchteten Bakterien an die Umwelt zu verteilen bzw. möglichst viele Fremdviren in sich selbst aufzunehmen, hat nichts mehr mit Ablehnung von übertriebener Hygiene zu tun, sondern mit Neurose. (Übrigens halte ich nicht dieses Herumschmieren mit jeglichen Körperausscheidungen für natürlich, sondern gerade das, was hier als neuzeitlicher Hygienewahn benannt wird. Der Körper scheidet aus, was er nicht gebrauchen kann. Meist sind diese Substanzen mit Schadstoffen angereichert. Der Ekel angesichts von Fäkalien und Sekreten sowie deren Gerüche ist ein natürlicher Selbstschutzreflex des Körpers.)
Die gute Helen hat offenbar einen psychischen Schaden erlitten, als ihre Eltern sich scheiden ließen und noch mehr, als ihre Mutter sich zusammen mit ihrem kleinen Bruder das Leben nehmen wollte und sie die beiden fand. Wobei unklar bleibt, ob der versuchte Selbstmord das Problem darstellen soll oder die Tatsache, dass die Mutter nur den Bruder und nicht sie mitnehmen wollte. Möglicherweise soll dies einen Grund für ihre übermäßig unappetitliche Beschäftigung mit den Ausscheidungen ihres Körpers hergeben oder ihre Manie, andere Menschen über deren Körperflüssigkeiten in sich aufzunehmen und selbst auf diesem Weg von anderen - die zumeist unwissend sind - aufgenommen zu werden. Sie fühlt sich ganz offensichtlich von ihren Eltern ungeliebt oder zumindest zu wenig beachtet, und vielleicht ist dieses ganze Verhalten ein ganz großer ,Wer hat mich lieb, auch wenn ich so eklig bin, wie es nur geht'-Test. Schließlich müssen ihre Lover bei ihr auch eine Art Ekel-Test bestehen, bevor sie an deren Liebe glaubt. Ein Mensch, der sich vielleicht zu wenig wahrgenommen fühlt und sich deswegen all diese provokant-brechreizerregenden Dinge ausdenkt, so wie ein eifersüchtiges Geschwisterkind möglichst viel dummes Zeug macht, denn auf negative Weise erlangte Aufmerksamkeit ist ja die intensivste. Die Veröffentlichung dieses Buches ist der beste Beweis dafür.

Wie schon gesagt, die Autorin kann eigentlich schreiben. Warum sie nun keinen richtigen Bestseller geschrieben hat, einen, den jeder liest und der in der Kundenbewertung fünf Sterne kriegt - gute Frage. Vielleicht wäre das zu gewöhnlich gewesen. Einen Stern gibt's für die gute Sprache, den anderen für die glorreiche Idee, mit einem Skandalbuch einen Haufen Geld zu verdienen. Die drei nicht vergebenen Sterne stehen für die große Frage, warum irgendjemand auf dieser Welt das nun unbedingt lesen sollte.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Bullshit, 24. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Ich hatte damals das Hörbuch gehört und es dann wegen Langeweile ausgemacht. Ja, es ist "eklig", aber es ist so dermaßen lächerlich schlecht, dass ich es nicht so ernst nehmen könnte, um es abstoßend zu finden.
Im Prinzip werden einfach nur Körperflüssigkeiten willkürlich aneinander gereiht und dann noch in jeden Satz Muschi getippt. Fertig ist die Geschichte.... moment... da gab es eine Geschichte? Nee, es gibt nichts worauf die Autorin hinaus will. Sie will nichts ausdrücken, nichts erzählen. Einfach anekeln. Das ist mir zu kindisch und zu blöd, als dass ich es mich überhaupt treffen könnte.
Und auch die "tragische Figur" des jungen, verwirrten, traurigen Mädchens, in einer Zeit, in der sie sich nur im geheimen Ausleben kann und dann über die Strenge schlägt, weil sie es einfach noch nicht besser weiß *dramatische Pause* habe ich dreitausend Mal schon in besserer Form gesehen.
Für mich bleibt das Buch einfach der Bodensatz. Es wiederholt sich ständig, will nichts sagen und ist dazu noch schlicht schlecht geschrieben. Wenn sich Leute dran hochziehen wollen, wie eklig es doch ist und andere daran, wie Tabubrechend, von mir aus. Ich sehe darin einfach ein Werk, von einer Frau, die anscheinend zuviel Zeit hatte.
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Ekelerregend - unerotisch - pervers - unsexy - keiner Aufmerksamkeit würdig, 29. Oktober 2008
Von 
silbertanne4 "silbertanne" (Offenbach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Ich glaube immer noch nicht, daß das sein kann, evtl. träume ich das nur. Wie kann so ein Buch derart viel Aufmerksamkeit bekommen ? Gute Erotikromane und Sexratgeber (die wenigen die es gibt), bekommen nicht einen Bruchteil an Rezensionen. Anbei zwei Leseproben:

" Mein drittes Hobby. Bakterien verbreiten. Wenn ich also mit der Grillzange keinen Erfolg bei der Suche hatte und Angst habe, dass mein blutiger Klopapierklumpen in mir verschimmeln ... "

"Daher schmeiße ich nicht bei jedem Toilettengang den alten, aufwendig gefalteten Tampon ins Klo. Ich fingere ihn raus, nachdem ich mich hingesetzt habe. Und lege ihn auf den Boden. Je dreckiger der Boden, desto besser."

Ich weiss nicht, ob ich über so was lachen soll? Den Kopf schütteln fällt mir bereits schwer, jede Art von Aufmerksamkeit wäre vergeudete Zeit. Die einzige Sensation, die sich zwangsläufig einstellt ist Ekel, doch zum Glück dauert dieser billige Effekt der Autorin nicht lange, man vergisst das Gelesene schnell. Denn "Feuchtgebiete" ist so belanglos und ordinär geschrieben, daß es eigentlich in die schmale Perversitäten-Ecke der Sexshops gehört. Ich kann nicht glauben, daß Feuchtgkeitsgebiete die Ausdrucksweise einer 18-jährigen ist, mir erscheint das aus anderer Feder.

Es hätte - falls überhaupt - in die Zeit vor 1980 gepasst, als Sexfilme im Kino manchmal bewusst Schockwirkung verursachen sollten, die Leute ins Kino gingen wegen dem Schockeffekt, nicht wegen Sex: z.B. "Das Grosse Fressen", "Caligula" oder "die 120 Tage von Sodom". Letzterer Film hatte wenigstens noch etwas Tiefgang und zeigt die Parallele auf: Daß die Vorliebe für Kot oder sexueller Demütigungen zum Ausdruck des absolut Bösen darstellt plus und eine völlige Geringschätzung der Menschen allgemein und sich selber.

Doch heute: die meisten Menschen kaufen Sexmedien, wo hübsche Menschen und erregende (normale) Praktiken wie Fellatio oder Stellungstips vorkommen.

Dieses Buch ist unrepräsentativ für das Sexualverhalten der Menschen. Falschverstanden könnte "Feuchtgebiete" dazu beitragen, daß immer mehr Leute Vorurteile gegen Sex bekommen und nach Lektüre sagen "Sex, nein das ist nichts (mehr) für mich, wenn das die normalen Praktiken werden sollten heute.

Kurz: ein Sexvergraulbuch
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Einfach nur schlecht!, 12. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Also sich über dieses Buch auszulassen ist eigentlich Zeitverschwendung.
Genauso wie es überhaupt erst zu lesen.

Das habe ich bis zur Hälfte getan, mehr war leider nicht drin.

Wie ein solches Buch Bestseller Status erreichen konnte ist klar, einfach nur durch Connections zu den richtigen Leuten.

Es braucht eben kein Talent, sondern einen gewissen Bekanntheitsgrad und man hat gewonnen.

Die Autorin überzeugt durch einen miserablen Schreibstil und ersetzt mangelndes Können durch Obszönitäten.

Und da dieses Buch ja sehr gute Bewertungen erhalten hat, kann es auch problemlos der verkappte Familienvater oder Geschäftsführer zuhause lesen und sich dann anschliessend im Bad einen schrubben (um es mal in die Worte des Buches zu verpacken!) und hat als Ausrede ja immer parat, dass es sich dabei um einen Bestseller handelt!

Auf jeden Fall weiß ich, dass ich den Kritikern, die diese Buch so hochgelobt haben in Zukunft keinen Glauben mehr schenken werde.

Es gibt einige sehr gute erotische Bücher, sehr wohl auch in direkter Sprache verfasst.
Aber dieses Buch ist einfach nur schlecht!
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35 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ja, und nu?, 8. Mai 2008
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Hmja. ich habe Marquis de Sade gelesen und Ekel? - Nö! Nur ein Hurra, daß endlich mal ne Frau schreibt wie es ist. Daß was man im Slip einer Frau finden kann nicht unbedingt ausschließlich Camelia-Frische sein muß. Aber eine Auflistung harter Fakten mit den Schlußworten "Ja, so isses! Ende!" hätte den gleichen Zweck erfüllt. Charlotte Roche hat einen guten Ansatz, nämlich nackte (sehr nackte!) Tatsachen mal auf den Punkt zu bringen und die Vagina einer Frau mal ohne die beschönigenden Camelia-Werbung und Hollywood-Standards zu beschreiben. Die vulgäre Sprache ist dabei nur ein Mittel das ganze nicht als klinisch, sondern als real existierend zu verdeutlichen. Und was die sexuellen Experimente ihrer spätpubertären Protagonistin angeht... Naja, manche Teenies probieren wirklich alles aus. Aber nach einigen Seiten wirklich belustigend vulgärer Achterbahnfahrt durch den menschlichen Körper und die Psyche einer reichlich traumatisierten jungen Dame die irgendwo einen ziemlichen Sockenschuss erlitten hat, geht Frau Roche eindeutig die Puste aus und sie scheint irgendwie in Erklärungsnot geraten zu sein, was sie eigentlich mit ihrer wilden Aneinanderreihung von Fakten sagen will. Frei nach dem Motto "Ich war jetzt lang genug eklig, jetzt brauch ich nur noch n gutes Ende. - Ja, und nu?" Rappzapp schustert sie irgendein völlig abstruses Ende hin, das wöllig aus dem Kontext gerissen ist, völlig stupide daher kommt und dem Buch, das wirklich herrlich angefangen hat einen faden Nachgeschmack und hirnrissigen Gesamteindruck gibt. Schade, Frau Roche! Hätte ich das gewußt, hätte ich mein Manuskript schon vor 3 Jahren veröffentlicht, weil es Ihren drastischen Schilderungen nahekommt. - Aber echte Schriftsteller suchen nun einmal nach einem Schluß der dem Rest des Buches würdig ist! Und nach dem such ich schon seit Jahren.
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Feuchtgebiete
Feuchtgebiete von Charlotte Roche (Broschiert - 1. Februar 2008)
EUR 14,90
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