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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Ekelerregend und zum Kotzen,
Von Pferdal "pferdal" (Österreich) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Taschenbuch)
Mit Ekel erregend und zum Kotzen ist eigentich schon alles gesagt. Wer sich dieses Buch kauft, will wahrscheinlich einfach nur wissen, ob es tatsächlich so widerlich ist, wie alle sagen. JA, IST ES! Ich zähle sicher nicht zu den Prüden, doch hier wird - zur Schande sogar aus dem Munde einer Frau - auf abstoßende Weise über Körperflüssigkeiten und -ausscheidungen gesprochen. Ich würde der Schreiberin die Hand nicht schütteln, geschweige denn sie küssen oder bei ihr zu Hause zum Essen eingeladen sein, wenn ich mir vorstelle, .... nein lieber nicht! Die Frau hat meiner Meinung nach einen argen Schaden und das krankhafte Geltungsbedürfnis, dies auch noch der Öffentlichkeit mitzuteilen.Mir wurde das Buch übrigens geschenkt, weil es ein Bestseller war. Gekauft hätte ich es nicht, es sei denn, als Brechmittel! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Offizielle Kundgebung eigener Erbärmlichkeit,
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Taschenbuch)
Ich wollte meine Seele nicht mit diesem Schund beschmutzen. Auch weigere ich mich, die vermeintliche Autorin finanziell zu unterstützen. Deshalb hatte ich das Buch bis zum heutigen Tag nicht in den Händen. Eine Möglichkeit bot sich mir über den Inhalt von Feuchtgebiete" zu erfahren, als ich auf der bekanntesten Video-Upload-Plattform auf das, von Charlotte Roche laienhaft vorgelesene Hörbuch stieß.Ich bin weder konservativ eingestellt, noch bin ich leicht zu schocken. Die Autorin konnte mich mit ihrem peinlichen Werk nur soweit berühren, dass ich mich fremdschämte. Der Text ist von Beginn an unlogisch und so niveauvoll geschrieben wie der Aufsatz eines durchschnittlichen Siebtklässlers. Die Hauptprotagonistin hat zudem überhaupt keinen erkennbaren Charakterzug! Kein einziges signifikantes Merkmal besitzt sie, dass dem Leser als Wiedererkennungsmerkmal dienen könnte. Dass sie sich von ihren Sexpartner gerne die Nase zwischen die Hämorrhoiden schieben lässt und ähnliche Beschreibungen reichen da nicht aus, auch wenn Charlotte glaubt, dem wäre so. Unüberschaubar viele Rezensionen wurden bereits auf Amazon veröffentlicht. Leider fand ich keine Rezension, die auf die absolut unlogischen Ereignisse eingeht. Ich trage einige zusammen: 1. Helen traut ist es wichtig, ihren Sexpartnern bereits bei den ersten Treffen zu sagen, dass sie möchte, dass sie ihre Vagina lecken und dabei mit ihrer Nase ihre Rosette stimulieren sollen. Aber Helen traut sich nicht, ihrer Freundin Corinna zu sagen, das sie Smegma im Höschen hätte, weil diese behauptet, nur Männer hätten Smegma. (Zitat: Und was habe ich dann immer zwischen meinen Lippen und in meiner Unterhose, habe ich gedacht, nicht gesagt - traue ich mich nicht.) 2. Helen regt sich über folgenden, im Lexikon nachgelesenen Satz auf (Zitat): "Mit bloßem Auge sichtbare Ansammlung von Smegma können sich nur bei mangelnder Intimhygiene bilden." Daraufhin führt Helen dem Leser aus, dass das unlogisch sei (Zitat): "Wie bitte? Das ist doch eine riesen Unverschämtheit! Am Ende jeden Tages, kann ich Ansammlungen von Smegma erkennen. Egal wie gründlich ich mir morgens die Muschifalten mit Seifenwasser ausgespült habe." Einige Seiten vorher aber führt Helen ausführlich aus, wie sie das mit ihrer Intimhygiene so hält (Zitat): "Mir macht es riesen Spaß, mich nicht nur immer und überall bräsig voll auf die dreckige Klobrille zu setzen, ich wische sie auch vor dem Hinsetzen mit meiner Muschi in einer kunstvoll geschwungenen Hüftbewegung, einmal komplett im Kreis sauber. (...) und alle fremden Schamhaare, Tropfen, Flecken und Pfützen jeder Farbe und Konsistenz werden von meiner Muschi aufgesogen. Das mache ich jetzt schon seit vier Jahren, auf jeder Toilette, am liebsten auf Raststätten, wo es für Männer und Frauen nur eine Toilette gibt." 3. Nach der OP findet sich Helen im Flügelhemd wider. Zitat: "Warum gibt's dieses Kleidungsstück überhaupt? Ja, gut, wenn man liegt, können die einem das anziehn, ohne einen anheben zu müssen. Aber ich lag während der Operation doch eher auf dem Bauch, damit die besser an den Arsch kommen. Heißt das, ich war die ganze Zeit nackt?" Ich wage es mal zu sagen, dass man als Autor für ein Buch wie Feuchtgebiete" nicht viel recherchieren muss. Dort werden keine soziokulturellen Hintergründe erläutert, keine wissenschaftlichen Erkenntnisse (Zumindest tat es Charlotte nicht), keine geschichtlichen Aspekte, keine physikalischen Gesetze, überhaupt gar nichts. Doch Charlotte scheint auch kaum Allgemeinwissen zu besitzen und ist wohl auch nicht zu logischen Schlussfolgerungen fähig. Als Patient zieht man im Krankenhaus für gewöhnlich selbst das Flügelhemd vor der OP an. Gegebenenfalls bekommt man ein dünnes "Netzhöschen", das zum Sichtschutz dient und dem Patienten etwas von der Scham nehmen soll. (Nach der Narkose entfernt eine Pflegekraft das Höschen im OP-Raum.) Dann hilft die Pflegekraft dem Patient in die Thrombosestrümpfe. Wenn der Patient sicher im Bett liegt, wird die Prämedikation verabreicht. Also worüber wundert sich Helen? In welcher Kleidung wurde Helen vom netten Pfleger "Robin" denn in den OP gefahren? Alltagskleidung? Und dann wurde sie mühsam unter Narkose von Pflegern entkleidet, obwohl sie eine gesunde 18jährige ist? Den Rest spare ich mir. Fast jede Seite strotzt vor Logikfehlern und sie alle hier anzugeben, würde bedeuten, das komplette Buch abzutippen und zu kommentieren. Feuchtgebiete" ist ein Sammelsurium an hanebüchenem Irrsinn, einer untalentierten Frau, die gerne eine ernstzunehmende Autorin wäre. Charlotte ist, so wie ihre ehemaligen Kollegen von Viva, am besten bei einem Musiksender untergebracht. Dort kann sie mit ihrer Talentlosigkeit vielleicht noch ein paar pubertierende Jugendliche, die in einer Sinnkrise stecken beeindrucken. Besonders bemitleidenswert ist auch Ullstein, der Verlag von Feuchtgebiete". So viele Autoren, die etwas zu sagen haben und ihr Handwerk beherrschen, bekommen nie eine Chance zu publizieren. Doch je dämlicher ein Werk ist, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Bestseller wird. (Und dafür mussten auch noch Bäume sterben.) "Lieber Gott, den es nicht gibt"(Zitat), hoffentlich ereilt Charlotte die Erkenntnis, dass sie mit so viel Schwachsinn, ihre eigene Erbärmlichkeit preisgegeben hat. 0 Sterne Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Wohl bekommts!,
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Taschenbuch)
In einer Diskussionsrunde auf NDR sagte Frau Charlotte Roche zum Buch,"Hämorrhoiden spielen auch eine Rolle." "Ja, das finde ich eine interessantes Thema, was ich erforschen wollte beim Schreiben dieses Romans." dass sie in einem Krankenhaus an der proktologischen Abteilung an der Teebar im Besucherraum rumgehangen hat, um die Patienten auszuhorchen. Wie hinterhältig muss man sein und welche Phantasien muss man haben, um so etwas zu tun? Ebenso sagte sie in derselben Diskussionsrunde, dass sie nicht möchte, dass ihre Mutter dieses Buch liest. Folgendes würde sie ihrer Mutter erzählen, damit sie es nicht liest: "Es geht die ganze Zeit nur um Masturbation bei einer Frau und das Buch ist total pornografisch. Und dann weiß ich, dass sie das Buch nicht liest." Der NDR-Moderator fragt Frau Roche: "Worum gehts in diesem Buch? Wie würden Sie den Inhalt beschreiben?" Frau Roche hat die Frage nicht verstanden und nach einem kleinen Intermezzo mit ihrer Mutter, die es nicht lesen soll, kommt es zur vertiefenden Frage des Moderators "Wenn sie jetzt wollen, dass ich das Buch lese?" folgende Antwort von Frau Roche: "Bei Ihnen würde ich sagen, dass dieses Buch sich hervorragend als Wichsvorlage eignet." Wie bitte? Das sind nur wenige Beispiele der vielen (provozierenden) Gedankengänge und -sprünge von Frau Charlotte Roche. Alles dreht sich bei ihr nur um richtig abartige (sexuelle) Phantasien und alle hängen an ihren Lippen. Fast könnte man meinen, dass die Diskussionsteilnehmer noch nie richtig guten, geilen (und dreckigen) Sex (und die Realisierung ihrer abartigen Phantasien) erlebt haben oder wenigstens die Vorstellung davon besaßen. Frau Roche ist offenbar eine Meisterin darin, ein Bedürfnis zu wecken - in welcher Form, Art und Weise auch immer. FAZIT Jemand, der einen solchen Satz schreibt "Mir macht es Riesenspaß, mich nicht nur immer und überall bräsig voll auf die dreckige Klobrille zu setzen. Ich wische sie auch vor dem Hinsetzen mit meiner M...i in einer kunstvoll geschwungenen Hüftbewegung einmal komplett im Kreis sauber." ist aus meiner Sicht nicht ganz richtig im Kopf und hat einen kleinen Dachschaden. Menschen sind voyeuristisch veranlagt und genau das machte sich Frau Roche zunutze. Die Leute wollen richtigen Dreck lesen und haben richtigen Dreck bekommen. Wie Frau Roche so auch die Leser. Wohl bekommts! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
527 von 610 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Neues aus dem Krankenhaus,
Von Niclas Grabowski "niclas grabowski" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen (TOP 500 REZENSENT) (VINE®-PRODUKTTESTER) (REAL NAME)
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Eigentlich ist das Buch gar nicht so schlecht. Dabei ist es überhaupt nicht erotisch. Zwar liest man viel über weibliche Geschlechtsorgane und alle Arten von Körperflüssigkeiten. Aber beim Lesen erinnerte mich das nicht an das Thema Sex, sondern an die netten Gespräche in der Mensa an der Uni, wenn meine guten Freunde aus dem Fachbereich Medizin wieder mal über eiternde Wunden, von Kieferchirurgen geklaute Köpfe und kuriose Sexunfälle sprachen, während sie sich eklig grünen Yoghurt reinlöffelten.Tatsächlich spielt das Buch auch wirklich im Krankenhaus. Wir lesen von einer jungen Frau, die sich permanent mit ihrem Körper beschäftigt. Und dazu gehört auch die Beschäftigung mit den Dingen, die dieser Körper ausscheidet oder auf andere Weise verliert. Und immer wieder geht es auch um das Thema Sex, um den heißen Pfleger und Erfahrungen beim Rasieren von intimen Zonen. Schließlich hat eine gescheiterte Intimrasur den Krankenhausaufenthalt verursacht. Es bleibt aber nicht nur bei heute allgemein üblichen Badezimmerhandlungen. Es ist buchstäblich schmutzig, was wir hier lesen. So sehr, dass man nach einer Weile wirklich genervt ist. Denn die Traktate über einige der Körpersäfte wiederholen sich gelegentlich. Leider gelangt man zur wirklichen Aussage des Buches, zu der eigentlich erzählten Geschichte, erst dann, wenn man sich trotzdem durchbeißt und weiterhin aufmerksam auf jeden einzelnen Satz achtet. Das fällt schwer. Bei Seite 130 war ich so weit, dass ich die Lust verlor. Aber weiter zu lesen und sich etwas zu quälen, war dann doch richtig. Denn die Autorin hat hier durchaus mehr untergebracht, als man zuerst vermutet. Es fällt auf, dass die soziale Umgebung dieser Patientin extrem beschränkt ist. Da gibt es Mutter und Vater, beide allerdings geschieden. Ein Bruder, der erst ganz spät im Buch zu Besuch kommt. Mitschüler gibt es wohl, aber sie kommen nicht im Krankenhaus vorbei. Von Männern hört man zwar in den Erzählungen der Protagonistin, aber sie bleiben blass wie unbewiesene Behauptungen. Besuche natürlich Fehlanzeige. Natürlich kein fester Freund. Und soviel hat der heiße Pfleger aus dem Krankenhaus auch nicht zu erzählen. Schrittweise und in wenigen, einzelnen Sätzen erfährt man dann das Drama hinter der Familie. Ein Selbstmordversuch. Der neurotische Katholizismus der Mutter. Die Scheidung. Die Sprachlosigkeit. Und man ahnt, welche Auswirkungen dies auf das Leben der Patientin hat. Schrittweise verwandelt sich der coole Umgang mit dem eigenen Körper in Selbstzerstörung. Was hier erzählt wird, ist natürlich das Schicksal einer Patientin mit Borderline Syndrom. Nur das hier die Selbstverletzungen nicht mit Klingen sondern mit Keimen erfolgen. Da hilft es auch nicht, dass die Protagonistin sich selbst immer wieder als geile Schlampe darstellt. Denn das Buch ist zwar aus der Ich-Perspektive geschrieben, aber die Ereignisse sind doch zu klar, als dass man die Krankheit ignorieren könnte. Und selbstverständlich wird sie schlimmer im Verlauf des Buches. Bis zum Höhepunkt und Schluss hin. Die Ratio, das eigene Erleben und die Gefühlswelt hinter dem selbst verletzenden Verhalten der Patientin, ist hier wirklich überzeugend und schlüssig dargestellt. Als Roman ist das Buch aus meiner Sicht dennoch gescheitert. Die Geschichte ist mir dann doch etwas einfach gestrickt. Eine gute Situations- und Charakterbeschreibung macht noch keinen Spannungsbogen. Und die Beschreibungen des scheinbar so coolen Umgangs mit dem eigenen Körper sind zu lang geraten und wohl auch für viele Leser missverständlich. Ich habe den Verdacht. dass dies nicht so sehr an der Intention der Autorin liegt, sondern an der Verkaufsstrategie des Verlages. Mit dem Schlampenimage verkauft sich das Buch einfach besser als über die psychische Erkrankung einer jungen Frau. So erhält man dann einen redaktionellen Artikel in der Zeit und in der Bildzeitung. Und auch die Aussage der Autorin, die Protagonisten sei zu 70% sie selbst, möchte ich mal vorsichtig ins Reich der Verkaufsstrategie verweisen. Denn erstens gönne ich der Autorin ein besseres Leben, und zweitens geht es im Buch um eine 18jährige Schülerin und nicht um eine Bücher schreibende Mutter von Ende 20 mit erfolgreicher Medienkarriere. Hätte man also einfach die scheinbar so coolen Sexpassagen gestrichen, hätte man ein kürzeres, intensiveres, klareres Werk vor der Nase gehabt. Allerdings wohl eher eine Kurzgeschichte als einen Roman. Fazit: Wer in seinem Leben auf nichts anderes stolz sein kann als nur auf seine Orgasmen, der hat wirklich ein Problem. Und das gilt dann wohl auch für die Männer auf dieser Welt, oder? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
257 von 298 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
bäh!!!!,
Von beatrix anger "trixi" (wartenberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Dieses Machwerk wirkt bei mir wie ein Brechmittel.Hier ein paar Auszüge: ......dreckige Klobrille.....ich wische sie mit meiner Muschi sauber..... alle fremden Schamhaare,Tropfen,Flecken und Pfützen jeder Farbe und Konsistenz werden von meiner Muschi aufgesogen. Das mache ich jetzt schon seit vier Jahren auf jeder Toilette. Am liebsten an Raststätten..... Seite 26: Wenn ich mit der Hand einen Schwanz wichse,achte ich immer darauf,dass etwas Sperma an meinen Händen bleibt. Das kratze ich dann mit meinen langen Fingernägeln auf und lasse es darunter hart werden,um es später am Tag als Andenken an meinen guten Fickpartner mit den Zähnen unter den Nägeln rauszuknabbern,im Mund damit rumzuspielen, drauf rum zu kauen und es nach langem Schmecken und Schmelzenlassen runterzuschlucken. Nach der Beschreibung vom Trinken fremder und eigener Kotze( literweise!!) und dem Verzehr vom Eiter der ausgedrückten Pickel war mir dann entgültig übel. Bis Seite 80 habe ich noch durchgehalten aber dann siegte doch der Ekel. Bäh!!!!! Hat Herr Willemsen das Buch wirklich gelesen???? An welcher Stelle hat er denn neben dem Radikalen und dem Drastischen das Zarte gefunden??? Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Selbstverstümmelung,
Von Falkin (Vingolf) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Entgegen meiner Gewohnheit, jedes Buch zuende zu lesen, habe ich mit Seite 120 entschieden, mir diese stilistische und erzählerische Unsäglichkeit, nicht laenger zuzumuten. Provokant ist garnichts, nur besorgniserregend (widerlich). Und so wirkt das Geschreibsel auf mich pathologisch, fast wie eine Selbstverstümmelung, wie der Hilfeschrei einer in Zwängen gefangenen, autoaggressiven, psychotischen Person. Als solcher gehört CRs Text in eine Krankenakte, aber nicht in ein Bücherregal.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
nicht den Kaufpreis wert,
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Taschenbuch)
Habe selten ein Buch gelesen, das gleichzeitig inhaltlich so langweilig und sprachlich so niveaulos war. Ich hätte mir gewünscht, die technischen Details der Sexualität der Hauptperson wären mir erspart geblieben. Warum sich das Buch so gut verkauft hat, liegt zweifellos am Medienhype, der darum veranstaltet wurde und dass wohl niemand glauben konnte, dass es tatsächlich so schlecht ist und sich selbst davon überzeugen wollte. Ich habe mein Exemplar in den Ofen geschoben. Normalerweise gebe ich meine gelesenen Bücher weiter. Jedoch konnte ich bei "Feuchtgebiete" nicht riskieren, jemand würde glauben, es hat mir gefallen.
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1.021 von 1.191 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Medienhype olé,
Von
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Es hat Vorteile, ein Feuilletonliebling zu sein. So wurde schnell eine breite Öffentlichkeit auf das Buch aufmerksam und man durfte sehen, wie ausgerechnet bei Johannes B. Kerner über Schamlippengrößen gesprochen wurde.Aber worum dreht es sich bei dem ganzen Rummel - um ein Buch mit einem vernachlässigbaren Plot (18-Jährige kommt ins Krankenhaus, erzählt von einigen ihrer Fetische, verliebt sich in den Pfleger), das angereichert ist mit Beschreibungen möglichst vieler Dinge, die landläufig als eklig betrachtet werden. Das ganze ist dabei so plakativ geschrieben, dass mich nach anfänglicher Freude über einige lustige Passagen recht schnell die Langeweile packte. Schließlich läuft auch der Humor zu oft nach dem recht schnell durchschaubaren Schema "trockener Kommentar auf merkwürdigen/komplizierten Sachverhalt". Das verliert dann auch seinen Charme. Insgesamt bleibt der Eindruck, dass Roche hier versucht, möglichst plakativ über abseitige Praktiken zu schreiben, um so möglichst viel Ekel zu erzeugen, den sie dann wiederum - nach dem Motto "wenn man sich vor so etwas ekelt, ist man unentspannt" - thematisieren kann. Alles wird möglichst langwierig beschrieben und - übertragen gesehen - in Großaufnahme gezeigt. Erinnert mich ein bisschen an die Faszination und Neugier, mit der Kinder die Überreste eines überfahren Froschs begutachten. Das auf gut 200 Seiten ausgebreitet ist aber doch eher öde. Noch ein Vergleich? Gern - Jahrmarktfreakshow in einem Tim Burton-Film. Mit großer Ankündigung werden da Dinge gezeigt, die nur deshalb ziehen, weil man über den Ekel der Zuschauer Bescheid weiß - und letztlich gehen alle Zuschauer nach Hause, im frohen Gewissen "normaler" als die Freaks auf der Bühne zu sein. Von dem in Interviews oft erwähnten quasi-aufklärerischen Anliegen bleibt somit nichts mehr übrig. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
93 von 108 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Wer zuerst k.tzt, hat verloren.,
Von
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
Leider fühlt man sich bei so einem Buch als Allererstes genötigt, klar und deutlich zu sagen: ich hab überhaupt kein Problem mit Pornographie in Wort und Bild - ganz im Gegenteil. Was Frau Roche da verbal über den Leser erbricht, hat mit befreiter Unzimperlichkeit in sexueller Hinsicht allerdings so oder so nicht viel zu tun. Das einzige Prinzip, das hier zu herrschen scheint, ist: soviel Ekel wie nur möglich beim geschundenen Rezipienten zu erzeugen, um dann das mitleidig-herablassende Urteil "Du bist verklemmt und unlocker" niederkrachen zu lassen. Wer also ein Problem damit hat, sich mit Fäkalien, herausoperierten Hämorrhodien, Popel und anderen Köstlichkeiten einzuschmieren und selbige zu konsumieren, ist für Frau Roche voll uncool und hat mal echt ein Problem mit Körperlichkeit und Lockerheit. Aha. Ok. Ja dann, hau rein, Charlotte.Dass ich ein Buch beim Lesen derartig auf physische Distanz (durch maximales vom-Körper-Weghalten) bringen musste, um mich nicht dauernd zu übergeben, hab ich das letzte Mal bei "American Psycho" erlebt. Und das war dann wenigstens noch ein gutes Buch. Um es mit Bernd Begemann zu sagen: "Ich glaub, Du findest das 'rockig'... Ich find's einfach nur eklig." Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
310 von 362 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen
Ach Gottchen, Lottchen, oder "Vom Banalen des Analen",
Von
Rezension bezieht sich auf: Feuchtgebiete (Broschiert)
"Pecunia non olet". Das ist nichts Neues. Aber dass man mit Exkrementen und deren Produktionsumgebung dermaßen viele Sesterze machen kann, hätte sich auch Kaiser Augustus nicht träumen lassen.Auf alle Fälle hat es die Autorin mit ihrem Buch zur Kleenex-Packung (das die literarische Qualität einer "Made in Taiwan"-Betriebsanleitung hat und so erotisierend wirkt wie ein Bruderkuss zwischen Honecker und Breschnew) auf Dauer in den Olymp der Berufsjugendlichen geschafft; sitzend zur Rechten von Thommy Gottschalk und zur Linken von Bohlen. Hunderttausende Leser spielen mit dem Schmuddelkinde, und dabei fänden sie das Ekelerregende sprachlich viel faszinierender aufbereitet in der "Blechtrommel" oder der "Mittagsfrau". Aber weder Herr Grass noch Frau Franck haben eben bei Viva moderiert. Was hat sie der Öffentlichkeit an Neuem mitgeteilt? Dass Frauen sich höchst kreativ der Libido-it-yourself widmen? Schon Cleopatra hat Bienen in eine Papyrustüte gesteckt und sie zwecks Lustgewinnung an ihre Klitoris gehalten. Dass Frauen ein neugierig-freundschaftliches Verhältnis zu ihrem Körper haben können? Schon in den Frauengesundheitszentren der bewegten 70er haben Frauen die Selbstuntersuchung gelernt, um sich in ihrer ureigenen Weiblichkeit besser zu verstehen und unabhängig zu sein von einer männlich geprägten Gynäkologie. Dass es cool ist, bei promiskem Sexverhalten auf das Kondom zu verzichten wie Luderchen Helen, die mit Gummi auf den Spaß verzichten müsste, die Spermareste ihrer Parttime-Lover als Kaugummi-Ersatz unter den Fingernägeln zu bunkern? Das ist zynisch angesichts steigender HIV-Neuinfektionszahlen. Dass es revolutionär und avangardistisch ist, wenn Frauen durch praktizierte Antihygiene ihre Gesundheit nicht nur fahrlässig, sondern vorsätzlich aufs Spiel setzen? Das ist ignorant angesichts der Tatsache, dass täglich Tausende an Hygienemangelkrankheiten sterben. Die Autorin gibt vor, einem frischen, lustbetonten Feminismus den Weg zu ebnen, und tut doch in Wahrheit das Gegenteil, nämlich ein von männlichen Interessen geprägtes und männlichen Interessen dienendes Frauenbild zu protegieren, das in ihrem Romänchen nur die zeittypische Interpretation erfährt. In der NS-Zeit war die Idealfrau die Mutter, die dem Führer möglichst viele Söhne als Kanonenfutter schenkt. In der Adenauer-Ära war es die Hausfrau, die unter Verzicht auf eigene Karriereansprüche dem Manne den Rücken freihält. Und heute ist es eben die geile kleine Sau, die den Vorgaben einer durchpornoisierten Kultur folgend ihren Körper als menschlichen Golfplatz zur Verfügung stellt: in sämtliche Löcher gepflegt einputten. Ich bin auf die Fortsetzung gespannt und hätte auch Vorschläge: Die Autorin lässt die P(r)otagonistin Helen ein Baby bekommen. Was lässt sich alles Appetitliches anstellen mit Nachgeburt, Fruchtwasser, Kindspech und Käseschmiere! Wirklich, verehrter Leser, da ist mir Erich Kästners "Doppeltes Lottchen" 1000mal lieber als das Poppende Lottchen Roche. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen |
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Feuchtgebiete von Charlotte Roche (Broschiert - 1. Februar 2008)
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