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am 11. November 2015
Welches halbwegs aktuelle Lehrmittel empfiehlt man Menschen, die sich ernsthaft mit Lyrik von heute beschäftigen wollen? Der Lyrik-Baukasten von Alexander Nitzberg (hauptberuflich Übersetzer), begeisterte mich zunächst – trotz fehlendem Register und detaillierten Quellenangaben – , was hier schwer ins Geweicht fällt, da sich der Autor bei grossen Poeten bedient. Das Kapitel über die Phonetik ist bestimmt anregend, wenn auch mager. Sich über den heute eher wenig populären Reim Gedanken zu machen, packte mich. In diesem Zusammenhang möchte ich aber zwingend auf "agar agar – zaurzaurim" von Peter Rühmkorf verweisen (ausführlicher, begeistert und begeisternd, leider nur antiquarisch erhältlich). Dass Peter Handke ein einziges Mal, und Hans-Magnus Enzensberger gar nicht erwähnt werden, finde ich auffällig. Wir leben heute und nicht im vom Autor so geliebten Barock. Zur Rezitation kann ich nur sagen: Wer Nitzberg einmal in persona hörte, kann sich hier nicht wirklich orientieren. Das Buch ist tendenziell dogmatisch bis schulmeisterlich, wenig modern, stark in der Metaphorik verwurzelt und auch ein bisschen böse (Vorführen von "missratenen" Lyrik-Beispielen). Immerhin kommt Thomas Kling gut weg. Lyrik ist ein weites Feld! Ich für mich habe entschieden, meinen eigenen Weg zu gehen, vieles auszuprobieren und mich an den Dichterinnen und Dichtern zu erfreuen und zu orientieren, die meine Saiten zum Klingen bringen (um eine verblasste Metapher zu gebrauchen, sic!).
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am 14. Januar 2010
In diesem Band wird uns das theoretische Rüstzeug vermittelt, wie es für Jahrhunderte zur Erzeugung eines Gedichts notwendig war. Zur Beweisführung wird dabei verstärkt auf Barockdichter zurückgegriffen.

Allerdings wird damit zugleich auch die neuere, zeitgeistigere Tendenz zum Prosagedicht, wie es uns etwa in den lyrischen Werken von Erich Fried, Günther Grass, Günter Bruno Fuchs, aber auch von Hans Magnus Enzensberger begegnet, in ihrer Zeitbedingtheit und Angemessenheit durchweg abgestritten und im Ergebnis gar geleugnet.

Diese tatsächlich im Literaturbetrieb seit längerer Zeit bereits fest etablierte Tendenz bewirkt allerdings, dass quasi Jedermensch, welcher auch bereits gut lesen und gut schreiben gelernt hat, im Prinzip auch gute Gedichte verfassen kann.

Daher ist dieses Werk dem heutigen Dichter nur sehr eingeschränkt zu empfehlen.

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