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Kundenrezensionen

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am 12. Januar 2006
Es gehört nun nicht mehr zu den Neuigkeiten, dass Rauchen auch die Menschen schädigt, die den Rauch der Raucher einatmen. Man braucht da weder medizinische Abhandlungen noch irgendwelche haarklein bewiesenen Studien. Der Qualm ist giftig, krebserregend und stinkt bestialisch.
Der Autor des Buches greift Steinzeitargumente der Tabakindustrie auf und ist sich nicht einmal zu schade den Eindruck einer "Raucherverfolgung" (analog zur Christenverfolgung) zu erwecken. Da wird das Klischee der dummen Raucher voll bedient.
Unter Anhängern stinkender Tabakprodukte wird dieses Buch sicher zum Renner - spricht es den armen, verfolgten und gehetzten doch voll aus der Seele.
Der Autor vergisst dabei aber, dass auf unserem Planeten die Mehrheit mehr Freude an frischer Luft hat, statt fahl und übelriechend für schlechte Atmosphäre zu sorgen. Deshalb rauchen so viele Menschen eben nicht.
Ich finde, dass dieses Buch vor 50 oder 60 Jahren sicher eine Daseinsberechtigung gehabt hätte - denn damals wusste man fast nichts über die Folgen des Rauchens. Heute weiß man sehr viel - nicht zuletzt durch die Tabakindustrie selb - und so wird ein solches Buch nicht nur verzichbar, sondern zu Denkmal der Ignoranz und Rücksichtslosigkeit.
Dennoch gibt es einen Stern für die Qualität des Papieres und des Einbandes. Das Geld sollte man sich jedoch sparen und besser in ein Buch von Allen Carr investieren.
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am 23. Oktober 2005
Ob es sich beim Rauchem um echten Genuss handelt oder nicht kann nur jeder für sich selbst entscheiden. Tatsache ist jedoch, dass jedes Jahr alleine in der Bundesrepublik zwischen 100.000 und 140.000 Menschen an den Folgen des Rauchens sterben (die Zahlen stammen aus dem jährlich erscheinenden Drogenbericht des Gesundheitsministeriums). Zum Vergleich: Im Autoverkehr sterben "lediglich" etwa 6000, an den Folgen des Konsums illegaler Drogen etwa 3000. Alleine im Interesse unserer Kinder sollte meiner Meinung nach ein so gefährliches Konsumgut nicht auch noch in dieser Weise beworben werden.
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am 9. November 2006
Herr von der Heydt hat etwas Wesentliches nicht begriffen: dass DER Raucher und DAS Rauchen streng voneinander zu trennen ist. Niemand diskriminiert Raucher, niemand macht eine Hetzjagd auf Raucher. Raucher sind überall willkommen: in Kaufhäusern, in Bibliotheken, in Nichtraucherzonen - nur dass sie dort eben mal nicht rauchen dürfen.

Auch sein hemdsärmeliges Betrachten von Statistiken überzeugt den informierten Lesern nicht. Die weit über 100.000 Toten durch Rauchen entspringen aufwändigen Untersuchungen mit sog. "statistischen Zwillingen", bei denen sämtliche andere Todesursachen außer dem Rauchen ganz klar herausgerechnet wurden.

Und zu guter Letzt haben Rauchverbote überhaupt nichts mit Genussfeindlichkeit zu tun. Nichtraucher sind mindestens so gute Genießer wie Raucher, Genuss ist nicht an ungesunde Sachen gebunden.

Dies sind nur einige der wichtigsten Punkte, die mich davon abhalten, diese Buch empfehlen zu können.
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am 14. April 2007
Da es aus meiner Sicht kein Genussrauchen gibt, und alle die Raucher, ob nun hochgradig abhängig oder nur mäßig, nun mal rauchen, weil sie abhängig sind, ist es müßig da eine Unterscheidung machen zu wollen.

Aber selbst wenn: Warum sollte man etwas, das man aus Genuss tut, verteidigen wollen? Nein, ich finde dieses Buch äußerst dubios. Und ich bin froh die Frage: "Rauchen Sie?" für mich mit Nein beantworten zu können. Man sucht doch nach tausend Gründen, um eine Sucht rechtfertigen zu können. Aber es gibt wohl kein einziges Argument, das für das Rauchen spricht. Ich denke die Tabakindustrie dürfte sich über das Buch sicher freuen. Ich kann solchen Büchern nichts abgewinnen. Dann doch lieber Allen Carr oder andere Nichtraucher Bücher, da es kein einziges Argument gibt, das eine Sucht rechtfertigt.
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am 22. Januar 2007
...mit welchen verbalen Verrenkungen hier z.T. ein (absolut unnötiges) Laster verteidigt wird, dessen Auswirkungen hinlänglich bekannt sind und dessen gesundheitliche Folgen für aktiv und passiv Betroffene nur noch von besonders dickfelligen Zeitgenossen negiert werden.

Die Unterscheidung von 'Genußrauchen' und 'Suchtrauchen' ist z.B. müssig - als wäre der Rauch von Genussrauchern weniger schädlich als der von Nikotinabhängigen!

Angesichts des Willens der nichtrauchenden Mehrheit hierzulande, die nicht von diesem Sammelsurium von Zusatzstoffen, die den Tabaken beigemischt werden (als würde das Nikotin an sich noch nicht reichen) vergiftet werden will von 'Gesundsheitshysterie' zu schreiben, zeigt schon eine besonders verquere Sicht der Dinge. Überhaupt hat der argumentative Eifer so manchen Rauchers schon beinahe etwas unfreiwillig Komisches und man könnte fast deswegen schmunzeln, wäre das Thema selbst nicht so ernst. Es ist für alle Freunde des blauen Dunstes gewiss unschön, wenn nach Jahrzehnten unbeschwerten Vergiftens seiner Mitmenschen endlich mal gehandelt wird und der Tabakrauch überall da, wo er nichts zu suchen hat, verbannt wird. Für Industrieabgase gibt es schliesslich auch seit Jahrzehnten Filteranlagen, die die schlimmsten Stoffe aus der Atmosphäre fernhalten, warum sollte Rauchern hier ein Sonderbonus eingeräumt werden?

Das reichlich abgegriffene Argument 'Schliesslich zahle ich ja Steuern!' [in Form von Tabaksteuer] sticht angesichts der Gesundheitsfolgekosten, die der Raucher für durch sein Laster verursachte Erkrankungen der Allgemeinheit aufbürdet, sowieso nicht.

Wer unbedingt mag (weil ihm sein eigenes Leben nichts bedeutet [denn wie anders sollte man den ratenweisen Suizid über Jahre deuten?]), kann sich ja selbst gerne als Versuchslabor für die Tabakindustrie betätigen, die mehrheitliche Schar der Gesundheitsbewussten möchte davon aber schon verschont bleiben.

Das vorliegende Buch erinnert mich in seinem Tenor an die Reaktion eines Halbwüchsigen, dem die Eltern als erzieherische Massnahme das Handy weggenommen haben und der sich nun in seinen Schmollwinkel zurückgezogen hat.

Mal ehrlich, WER braucht schon so etwas?
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