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Weißer Adler auf weißem Grund: Der BND möchte aus der ehemaligen Reichssiedlung Rudolf Hess in Pullach ausziehen und sich am neuen Standort Berlin kundennah und transparent zeigen, wie die BND-Leitung betont (dennoch wird auf der Website darauf hingewiesen, dass keine Autogrammkarten seines Leiters bestellt werden können). Der Fotograf Andreas Magdanz durfte ein halbes Jahr in Pullach spionieren, wobei sich ihm aber alle Bediensteten mit falschem Namen vorstellten ? ein bisschen heimlich ist die ganze Sache ja dennoch. Ob das Buch nun für oder gegen den von regionalen bayerischen Kräften leidenschaftlich bekämpften Umzug wirbt ist nebensächlich: Die Fotos sind grandios. In aller Stille fotografiert, sieht man nie einen Menschen auf den Bildern, als habe sich der 1,7 Millarden Euro teure Tross schon aufgemacht, den von den Berlinern sehnsüchtig erwarteten Devotionalienshop im neuen Hauptquartier zu eröffnen. Abwechselnd schwarz-weiß und farbig werden großformatige Fotos gezeigt, wunderbar minimalistische Einrichtungen, Details vom Werkzeug der Agenten, Einblicke in Chemikalienlager, Portraitstudio und Personenvereinzelungsanlage. Ein famoses Buch für alle, die wissen wollen, wie sich der Rheinländer die DDR vorgestellt hat. Der geprägte weiße Adler auf dem weißen Cover ist nur das I-Tüpfelchen bei einem Buch voller Ironie, das man sich unbedingt anschaffen sollte.
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am 26. Mai 2014
Ein wirklich nettes Buch zum beschaulichen Anschauen und der Befriedigung der Neugierde wie wohl ein Nachrichtendienst (physisch) von innen aussieht. Ich habe in einem TV-Bericht über den Fotografen von seinem BND Projekt erfahren und kurzerhand das Buch bestellt. Das Buch ist sehr hochwertig gestaltet, optisch wie haptisch. Auf dem Buchdeckel ist der Bundesadler geprägt, ansonsten völlig in Weiß gehalten, ohne weitere Beschriftung wirkt es schon recht staatstragend.
Zum Inhalt: Es zeigt wie „normal“ die Arbeitsplätze und verschiedenen Zonen und Räumlichkeiten in der bisherigen BND-Zentrale in Pullach aussehen. Das meiste davon hat den dezenten Charme der 70er Jahre und es wirkt teilweise nahezu surreal einen halbwegs modernen Computer in einem relativ alten, in jedem Fall keinesfalls modernen, Büro zu entdecken.

Nichts was man benötigt um sich zu bilden, aber einfach ein nettes und interessantes Buch!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
VINE-PRODUKTTESTERam 15. Dezember 2006
Wie schon im Bildband über die Dienststelle Marienthal gelingt es Andreas Magdanz auch hier wieder, durch die "Leere" seiner Bilder dem Leser Schauer über den Rücken zu jagen. So einsam stellt man sich als Nicht-Spion den Dienst als Spion vor - fern jeglicher James Bond-Attitüden.

Mir persönlich ist das Buch aber zu teuer, gekauft habe ich es trotzdem, weil mir die Machart der Bilder so gut gefällt.
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am 27. April 2013
Wer hier einen Blick reinwirft fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Gutes Buch und viele interssante Details. Ist für jeden Interessierten auch mal einen Blick hinter die Mauern zu werfen, zu empfehlen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 28. Juni 2010
Das Buch ist ein Muss für Fans von Andreas Magdanz oder diejenigen, die mehr über die Geschichte des Standort Pullach des BND erfahren wollen. Der Band liefert nicht nur interessante "leere" Bilder, sondern auch etwas zur Geschichte des Standortes. Die Bilder glänzen durch ihre eingefangenen Motive.
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