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4.0 von 5 Sternen Mehr als ein einfacher ChickLit-Roman
– Einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und einen Sohn zeugen – das war gestern –

Maja ist 34, Theaterschauspielerin in Braunschweig, Single und mit ihrem Leben ganz zufrieden. Eigentlich. Der nahende Geburtstag bereitet ihr nämlich jede Menge Kopfzerbrechen. Der Grund dafür ist nicht, dass Maja ein Jahr älter wird, sondern die...
Vor 1 Monat von Textverliebt. veröffentlicht

versus
2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung, aber wohl eher für Frauen ab 35...
Cover und Titel sind definitiv ein Hit! Das "Woll-Herz" auf dem Cover ist quasi mit 3D Effekt - man könnte meinen, es wäre wirklich Wolle. Schön ist außerdem der Naturlook durch die die Bleistift-Schrift und die Mattheit des Covers. Matte Buchdeckel bei Taschenbüchern sind ja wirklich selten.
Der Titel "Radiergummitage"...
Vor 3 Monaten von booksinmyworld veröffentlicht


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Nette Unterhaltung, aber wohl eher für Frauen ab 35..., 20. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Radiergummitage: Roman (Kindle Edition)
Cover und Titel sind definitiv ein Hit! Das "Woll-Herz" auf dem Cover ist quasi mit 3D Effekt - man könnte meinen, es wäre wirklich Wolle. Schön ist außerdem der Naturlook durch die die Bleistift-Schrift und die Mattheit des Covers. Matte Buchdeckel bei Taschenbüchern sind ja wirklich selten.
Der Titel "Radiergummitage" gefällt mir ausgesprochen gut: er hebt sich von den üblichen Frauenroman-Titeln ab und macht vor allem eins: neugierig! Ich wollte unbedingt wissen, was es damit auf sich hat.

Mein Eindruck

Wieder mal eine Moderatorin, die einen Roman veröffentlicht... Das war mein erster Gedanke als ich von Miriam Pielhaus Buch erfuhr. Der Klappentext hatte mich von vornherein nicht soooo angesprochen, dafür Cover und Titel umso. Die Idee der "Radiergummitage", die zugleich Namensgeber des Romans wurden, finde ich ausgesprochen originell. Schade nur, dass sie bis auf deren Erläuterung zu Beginn der Geschichte eigentlich sont keine Rolle mehr spielen. Der Titel ist demnach nicht wirklich symptomatisch für den Inhalt. Aber er macht neugierig auf das Buch und damit hat der Verlag ja schon gepunktet.
Wirklich herausragend an diesem Roman ist Miriam Pielhaus Sprache. Sie strotzt förmlich vor Kreativität, Wortwitz und Klugheit. Wow!
Nun kommt leider das große "Aber". Es gibt aus meiner Sicht zwei Kritikpunkte: Zum einen ist die Geschichte leider extrem klischeebeladen. Um nicht zu spoilern, kann ich hier leider nicht ins Detail gehen, aber es hat mich teilweise wirklich genervt wie vorhersehbar bestimmte Szenen waren (inklusive des Endes). Der zweite Kritikpunkt, der allerdings zugegebenermaßen sehr subjektiv ist, ist die Tatsache, dass ich mich leider überhaupt nicht in die Protagonistin hineinversetzen konnte und somit keinen richtigen Zugang zu der Geschichte gefunden habe. Maja Pauli war mir so fremd- ihre Probleme, ihre Gefühle, ihr Alltag - und ich bedauere das wirklich sehr. Liegt das wirklich nur am Alter (ich bin Ende 20) - ich weiß es nicht. Jedenfalls hat es dazu geführt, dass ich diesem Roman leider nur 3 Sterne geben kann, da er mich gar nicht berührt hat.

Mein Fazit: Miriam Pielhaus Roman ist ein unterhaltsamer Frauenroman, der vor allem durch seinen ausgefeilten und witzigen Sprachstil besticht, weniger durch die Handlung, die für meinen Geschmack einfach zu klischeebeladen war.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Mehr als ein einfacher ChickLit-Roman, 15. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Radiergummitage (Broschiert)
– Einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und einen Sohn zeugen – das war gestern –

Maja ist 34, Theaterschauspielerin in Braunschweig, Single und mit ihrem Leben ganz zufrieden. Eigentlich. Der nahende Geburtstag bereitet ihr nämlich jede Menge Kopfzerbrechen. Der Grund dafür ist nicht, dass Maja ein Jahr älter wird, sondern die für sie schreckliche Zahl 35. Um nicht ständig darüber nachdenken zu müssen, lässt sie sich etwas ganz Besonderes einfallen. Das neue Lebensjahr muss anders werden. Daher beschließt sie, sich in den kommenden zwölf Monaten regelmäßig besondere Aufgaben zu stellen, die sie mal mehr und mal weniger an ihre Grenzen bringen.

Doch schnell denkt sie sich die Aufgaben nicht mehr wie zu Beginn selbst aus, sondern findet sie ohne Absender in ihrem Briefkasten vor. Maja hat keine Ahnung, wer ihr Leben so durcheinanderbringt. Klar ist, dass sie den Absender kennen muss. Möglicherweise ist es Edu, der Casanova des Theaterensembles, bei dem Majas Herz immer einen kleinen Hüpfer macht? Oder die Briefe stammen von Paule, Majas liebster Kollegin? Vielleicht steckt aber auch jemand ganz anderes dahinter? Für Maja ist das allerdings nicht wichtig, denn die Aufgaben reizen die junge Braunschweigerin. Und außerdem hat sie dadurch beim sonntäglichen Skat mit ihrer selbst erwählten Oma Lina immer wieder neue Gesprächsthemen …

Mit 35 hatte man einen Mann, ein Haus, ein Baby oder zwei. Und im Laufe der Jahre oder mit Hilfe des Brigitte-Abos sich selbst gefunden. Man hatte Geld, einen Filmpreis oder eine Weltreise im Kalender stehen. Man hatte, wenn gar nichts mehr half, Depressionen oder wenigstens eine amtliche Krise. Maja hatte von alldem: nichts. Wobei, bei der Krise, da war sie sich mittlerweile nicht mehr so sicher. – Seite 39 –

– Eine Protagonistin, die auch eure Nachbarin sein könnte –

Ich muss gestehen, dass ich lange Zeit keinen Roman mehr so unaufgeregt fand – und das gleichzeitig so genossen habe. Wer nämlich bei Majas Challenges an die Erklimmung des Mount Everest, Tauchen mit Haien oder Tätowieren vom betrunkenen Fremden denkt, irrt sich gewaltig. Majas Aufgaben sind bunt gemischt, aber nicht abgedreht. Einige sind verrückt, andere Aufgaben sind wieder ganz bodenständig. Und genau diese Mischung macht ihre Geschichte so interessant. Maja ist die Frau von nebenan, die wir vielleicht auch selbst sein könnten.

Ebenso realistisch fand ich die anderen Charaktere des Romans. Einen Edu findet man wohl leicht in jeder Stadt. Er ist der Typ Mann, der mit seinem Alter, seinen geplatzten Träumen, ja, eigentlich mit der ganzen Welt nicht zurechtkommt – und trotzdem besitzt er zweifelsohne seine charmanten, witzigen und liebenswürdigen Seiten. Die Freundschaft mit Paule hingegen erinnert mich an die Freundschaften, zwischen die sich nicht die Zeit, sondern das Leben drängt. Manchmal entwickelt man sich in unterschiedliche Richtungen und aus dem „WIR“ wird nach und nach ein „Ich“ voller nostalgischer Erinnerungen an die gemeinsame Zeit. Und obwohl man sich noch immer mag, schätzt und respektiert, wird aus den zwei Individuen nie wieder das scheinbar unzertrennliche „WIR“. Das klingt alles ganz schön traurig, oder? Keine Sorge, der Roman ist keinesfalls schwermütig. Außerdem gibt es noch Leni, die immer wieder für Heiterkeit sorgt. Sie ist wohl der unrealistischste Charakter dieses Romans und gleichzeitig neben der Schnebel der heimliche Star der Handlung.

– Fazit –

Radiergummitage. Jeder kennt sie, keiner mag sie – und dank Miriam Pielhau und ihrer Protagonistin haben wir nun endlich eine Bezeichnung dafür. Ich muss gestehen, dass ich den Roman zunächst wegen der Autorin lesen wollte. Schließlich konnte mich der Roman allerdings wegen seines Inhalts überzeugen. Trotz vieler komischer Momente und der verspielten Sprache war ich überrascht, wie tiefgründig die Stimmung des Romans ist. Und genau dieser Aspekt gefiel mir außerordentlich gut. Für mich ist Radiergummitage von Miriam Pielhau ein schöner Roman voller Herz, Humor und Verstand.
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4.0 von 5 Sternen Knitterseele, 11. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Radiergummitage (Broschiert)
~*°..“Schönheitschirurgie am Leben? Eine Marktlücke.” Zitat aus dem Buch..°*~

Kopfkirmes – das ist es, was in Majas Kopf gefeiert wird. Die Panik vor dem 35. Lebensjahr lässt ihre Gedanken wirbelsturmartig durcheinandertosen und sie hinter jeder Ecke abergläubische Zeichen des Universums sehen. Dabei könnte alles so einfach sein. Doch mit keiner wirklichen Konstante in Sachen Männer und dem Leben als Theaterschauspielerin kann sie weder bei den Diskussionen mit ihrer anstrengenden Mutter punkten, noch kommt sie gegen die Angst vorm persönlichen Scheitern an. Es muss also ein Plan her. Kurzerhand beschließt Maja sich selbst Lebensaufgaben zu stellen, die es ihr erleichtern sollen, das gefürchtete 35. Lebensjahr ohne großes Disaster hinter sich zu bringen. Nach den ersten drei Missionen, findet sie plötzlich eine fremde im Briefkasten. Und ehe sie sich versieht, vergisst Maja ihre eigentliche Angst vorm Leben und steckt vielmehr mittendrin..

~*°..“Die große 35 stand seit einigen Stunden im Raum. Und Maja etwas ratlos daneben. Mit 35 hatte man einen Mann, ein Haus, ein Baby oder zwei. Und im Laufe der Jahre oder mit Hilfe des Brigitte-Abos sich selbst gefunden. Man hatte Geld, einen Filmpreis oder eine Weltreise im Kalender stehen. Man hatte, wenn gar nichts mehr half, Depressionen oder wenigstens eine amtliche Krise. Sie hatte von alldem: nichts.” Zitat aus dem Buch..°*~

Oft sind es nicht die ereignisgetränkten WOW-Momente im Leben sondern vielmehr die kleinen unscheinbaren und alltäglichen Momente an die wir mit einem Lächeln auf den Lippen zurückblicken. Es sind die Konstanten im Leben, der sogenannte Alltag, der das Leben vielleicht viel lebenswerter macht, als eine Dauerfahrt in der Gefühlsachterbahn. Wir sehnen uns nach einem Menschen an unserer Seite, mit dem wir diese Momente teilen können und verbringen oft viel mehr Zeit damit, einen ebensolchen zu finden, als ihn vielmehr uns finden zu lassen.

Auch Maja scheint von der Angst, mit 35 Jahren noch nicht die scheinbar üblichen Erfolge des Lebens vorweisen zu können, ergriffen, und sieht an jeder Ecke ein Zeichen lauern. Ein Zeichen, dass ihr das persönliche Scheitern vor Augen hält und sie beim Blick in ihr Innerstes auf eine Knitterseele stoßen lässt.

Miriam Pielhau erzählt in “Radiergummitage” die Geschichte von Majas gefürchtetem 35. Lebensjahr. Eine Geschichte, die anfangs, ähnlich wie unser aller Alltag, unspektakulär und irgendwie eben einfach alltäglich wirkt. Majas Missionen verhelfen ihr zu witzigen, fremden, ungewöhnlichen und neuen Erfahrungen, die mich zwar zum Lachen und Nachdenken angeregt haben, im Nachhinein aber eher nebensächlich erscheinen, weil sie meines Erachtens gar nicht die Hauptattraktion der Geschichte sind.
Was sich mir auf 352 Seiten offenbart hat, war vielmehr eine Geschichte, die sich wie eine Knospe, ganz unbemerkt und leise, Seite für Seite entfaltet hat. Es ist die Geschichte einer rastlosen Mittdreißigerin und einer geerdeten Mittachtzigerin, Lina – Majas Nachbarin und Wahloma. Hier treffen zwei Generationen aufeinander, die trotz oder gerade wegen des Altersunterschieds wunderbar harmonieren. Ein Ensemble, das perfekter nicht sein könnte und dass sich gegenseitig mit Rat und Tat Beiseite steht.

“Rentner-Revolte. So wirkte es zumindest, wenn graue Damen und Herren aufmüpfig wurden. Aber sie hatten nun einmal etwas mitzuteilen. Und nichts mehr zu verlieren. Sie besaßen Wissen über die Menschheit und ihre
metamorphosierende Welt, das niemanden nützte wenn man es stillschweigend mit unter die Erde nahm.”

Zitat aus dem Buch

Pielhau erzählt uns eine Geschichte von tiefer Freundschaft, von Mitgefühl und Verständnis. Und vom Suchen und Finden der Liebe. Auf liebevolle Weise lässt uns Pielhau Zuhörer von Majas Gedanken werden und sie ein Stück ihres Weges begleiten. Ihr offener und amüsanter Schreibstil hat mir wirklich gefallen. Und ja, so eine Oma wie Lina wollte auch ich immer haben.

“Sie hatte sie unterschätzt. Ihre Mutter. Ihre Eltern. Und vor allen Dingen das, was sie verband. Denn, ja, das war wohl Liebe. Eine, die klein daherkam. Und doch in den Worten ihres Vaters groß klang. Ohne eine plakativ voluminöse Romanze wie aus dem Film zu sein. Aber war das überhaupt das Ziel? Von außen betrachtet, war die Liebe ihrer Eltern nicht spektakulär. Keine Pauken, Trompeten oder andere Krachmacher. Kein Himmel voller Geigen. Leine Schicksalsmelodie. Im Gegenteil. Diese Liebe war in erster Linie ein Lob auf das Mittelmaß.”

Zitat aus dem Buch
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 27. August 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Radiergummitage: Roman (Kindle Edition)
Ich habe das Buch nach knapp 100 Seiten nicht mehr weitergelesen. Schade, aber mir zu belanglos, sprachlich unspektakulär, mich hat es nicht gefesselt - obwohl ich Miriam Pielhau mag.
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4.0 von 5 Sternen Wer wissen will, wie bewegt das Leben unserer Senioren ist bzw. war, kann es sich von Lina erzählen lassen, 10. August 2014
Rezension bezieht sich auf: Radiergummitage (Broschiert)
Maja Pauly ist Schauspielerin. Nicht an einem großen der großen Häuser, in Berlin, Hamburg oder München. Nein, in Braunschweig. Aber immerhin. Eigentlich läuft das Leben das Singles auch so ganz ok vor sich hin, wäre da nicht die magische 35, ihr nächster Geburtstag. Und auf den hat Maja überhaupt keine Lust. beschließt, dass ihr 36. Lebensjahr ein ganz besonderes werden soll. Ab sofort wird sie jeden Monat eine neue Herausforderung meistern. Alles lässt sich gut an, bis irgendjemand ihr die Aufgaben aus der Hand nimmt.
Wirklich bezaubernd an dem Buch: Die alte Lina, Majas Nachbarin, die sie als Enkelin "adoptiert" hat und herzerfrischend aus ihrem bewegten Leben plaudert. So spannend und lebendig, dass es einem das Herz erwärmt. Dafür gibt es von mir den 4. Stern.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Maja und ihre Missionen, 29. Mai 2014
Von 
Monika Schulte ""Lesezeit"" (Hagen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Radiergummitage (Broschiert)
Maja Paulys 35. Geburtstag steht vor der Tür, 35, eine Zahl, mit der sie sich so gar nicht anfreunden mag. Maja ist Schauspielerin am Braunschweiger Theater. Sie liebt ihren Beruf und sie liebt vor allen Dingen ihre adoptierte Oma Lina. Lina, die alte Dame, die im Hochparterre wohnt und mit der sie regelmäßig Skat spielt. Maja ist nicht unglücklich mit ihrem Leben, aber wirklich glücklich ist sie auch nicht. Sie hat sich von ihrem langjährigen Freund Karl getrennt, als sie entdeckt hat, dass er anderswo eine Familie hat. Jetzt ist sei heimlich verliebt in Schauspielerkollege Edu, doch der schläft lieber mit der Praktikantin und ihrer Schauspielfreundin Paule. Zsa Zsa, ihre leicht hyperaktive Mutter stellt sie zusätzlich immer wieder unter Druck was Familie und Co. angeht. Dann hat Maja eine Idee. Bis zu ihrem nächsten Geburtstag will sie sich jeden Monat eine Aufgabe stellen. Und natürlich müssen all diese Aufgaben erfüllt werden. Während sie sich die ersten drei Aufgaben noch selbst stellt, steckt die vierte plötzlich in ihrem Briefkasten und alle weiteren Aufgaben auch. Wer mag der mysteriöse Schreiber sein? Bevor sie das Rätzel löst, geht sie als Mann aus, fängt an zu stricken, küsst eine Frau und lernt Italienisch. Nebenbei erfüllt sie so die Aufgaben. Als das Jahr mit der verhassten 35 fast vorbei ist, hat nicht nur Maja sich verändert. Ihr ganzes Leben ist anders und plötzlich kann sie auch wieder voller Zuversicht nach vorne schauen.

"Radiergummitage" - ein Romandebüt, in das ich mich erst einlesen musste, das ich dann aber nicht mehr weglegen konnte. Eine raffiniert gestrickte Story um eine Mittdreißigerin, die die 35 hasst, die von ihrer Mutter immer wieder gedrängt wird, doch endlich eine Familie zu gründen und ihr auch immer wieder Heiratskandidaten präsentiert. Man spürt regelrecht, wie genervt Maja dabei ist. Und wie wunderbar ist ihre Nachbarin Lina, ihre Adoptivoma. Wer wünscht sich nicht so eine Oma, mit der man über alles sprechen kann, die immer für einen da ist? Der Roman hält immer wieder ein paar Überraschungen bereit, so wie es im wahren Leben auch geschieht. Schließlich findet auch Maja, was sie immer gesucht hat, ein Happy End.

"Radiergummitage" - ein bezauberndes Buch, eine Wohlfühlgeschichte.
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4.0 von 5 Sternen Absolut ok, 13. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Radiergummitage (Broschiert)
Vorweg: Als Mann ü40 gehöre ich sicher nicht zu klassischen Hauptzielgruppe dieses Buches und trotzdem kann ich es empfehlen.
Die Grundgeschichte ist ja bekannt und auch nicht so neu. Die Autorin hat das Thema aber gut umgesetzt.
Der Anfang des Buches hatte ein paar Längen die mich etwas störten, aber danach gewinnt die Handlung an Dynamik.
Manchmal verliert sich Frau Pielhau ein wenig zu sehr in der lyrischen Ausformung mancher Details, aber das macht die schöne Sprache wieder wett.
Für einen ersten Roman ist das sicher eine sehr gute Arbeit und lesenswert.
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5.0 von 5 Sternen Radiergummitage, 29. Juni 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Radiergummitage: Roman (Kindle Edition)
ist mitunter witzig aber auch nachdenklich geschrieben.
Es kommt sehr authentisch rüber und könnte wirklich so überall passiert sein, denn Radiergummitage habe wir alle mal.
Ich kenne Frau Pielhau nur als Moderatorin und war sehr überrascht wie gut sie schreibt, ich werde mir auch ihr anderes Buch noch besorgen.
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4.0 von 5 Sternen Sex and the City goes Braunschweig, 30. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Radiergummitage (Broschiert)
Einleitend: ich habe "Fremdkörper" gelesen, weil das Thema im engsten Umfeld plötzlich relevant wurde.
Schon damals hat mir Miriam Pielhaus unaufgeregter, persönlicher und (ungeachtet der Dramatik der geschilderten Ereignisse) sehr unterhaltsamer Schreibstil echt gefallen.

Dass sie nebenbei eine der schönsten und cleversten Frauen der deutschen TV- und Radiolandschaft ist, war sicherlich kein Hinderungsgrund für den Kauf ihres Romandebuts, kann aber hier außer acht gelasssen werden...

"Radiergummitage" ist schlicht und einfach ein glänzend erzählter, höchst kurzweiliger, oft urkomischer und doch anrührender Roman über uns Mittdreißiger und die alles entscheidende Frage, wohin man eigentlich will im Leben, und vor allem: mit wem.

Sicherlich ist die Kernzielgruppe eher weiblich, aber ich als Mann mochte das Buch ebenfalls sehr gern und habe nebenbei noch einige durchaus überraschende Einblicke in die weibliche Gedanken- und Gefühlswelt erhalten, die sich in vielen Dingen gar nicht mal so von der der Männer zwischen 30 und 40 unterscheidet, obwohl in anderen Welten dazwischen zu liegen scheinen!

Klare Kaufempfehlung!

Warum nur vier Sterne? Ich wollte eigentlich einen halben Stern abziehen, weil ich mich mit dem Herzchen-Cover in der S-Bahn doch dezent zur Feile mache! Auf dem nächsten Buch sollten dann also bitte Totenköpfe, Autos oder Bohrmaschinen drauf sein, damit auch Jungs das Buch öffentlich lesen können.
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5.0 von 5 Sternen Die verflixte 35!, 29. Mai 2014
Rezension bezieht sich auf: Radiergummitage (Broschiert)
Kurzer Einblick:

Maja führt eigentlich ein ganz gutes und normales Leben, jedoch liegt die Betonung auf " Eigentlich" ! Sie ist Schauspieler im Braunschweiger Theater ( Ja Braunschweig, nicht Berlin oder so...), ist sehr ungern Single und zu allem Elend kommt mit Pauken und Trompeten ihr 35 Geburtstag immer Näher, und Maja hasst die 35!
Doch ihr Sonnenschein im Lebenschaos ist ihre Adoptiv-Oma Lina. Lina und sie verbringen sehr viel Zeit miteinander und bei ihren Skat-Abenden kann sie wirklich alles um sich herum vergessen, aber auch mit guten Ratschlägen steht ihr die alte Dame immer gerne zur Seite.
Doch an der 35 kann Oma Lina leider auch nicht ändern! So beschließt Maja aus dem bevorstehenden Unglücksjahr ein " Happy Year" zu machen, in dem sie sich jeden Monat per Post eine Mission zukommen lässt, die sie zu erfüllen hat. Dies läuft die ersten Monaten wirklich sehr gut, doch dann taucht eine 4 Nachricht auf, die es wirklich in sich hat und vor allem ist sie definitiv nicht von ihr selbst! Doch wer steckt dahinter? Etwa ihr verheirateter EX oder ihr unerreichbarer Schwarm? 
Um dies herauszufinden muss Maja jedoch erst alle 12 Aufgaben erfüllen und findet zum Schluss nicht nur zu sich selbst sondern noch etwas ganz besonderes!

Meine Meinung:

Miriam Pielhau hat mit " Radiergummitage" einen Roman verfasst, der zeigt wie schnell sich unerwartet ein Leben ändern kann, mit Höhen und Tiefen, Drama und Humor, und dies meistens dann,wenn man nicht mehr damit rechnet!
Maja ist eine super sympathische und oft chaotische, aber auch mit Selbstzweifel behaftete  Hauptprotagonistin. Sie verleiht dem Roman im wahrsten Sinne des Wortes "Leben"! 
Der Schreibstil ist sehr lebendig und strahlt förmlich eine Begeisterung aus unbedingt diese Geschichte erzählen zu wollen bzw. dürfen.
Das Cover ist einfach himmlisch, aber strahlt durch seine Schlichtheit eine große Neugierde aus!

Fazit:

Ein wundervoller Roman der einem aufzeigt wie das Leben verlaufen kann, wenn man nur an das Positive darin glaubt!
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Radiergummitage
Radiergummitage von Miriam Pielhau (Broschiert - 21. Mai 2014)
EUR 9,99
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