holidaypacklist Hier klicken BildBestseller Cloud Drive Photos TomTom-Flyout Learn More HI_KAERCHER_COOP Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip NYNY

Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen13
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:9,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

"Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist."
Victor Hugo

Dieses Zitat kam mir in den Sinn, als ich das Buch beendet hatte.

Nilz Bokelberg, der älteren Generation der jungen noch vom Musiksender VIVA bekannt, hat in diesem Buch seine musikalische Autobiographie festgehalten. Es beginnt in der frühen Kindheit und ersten musikalischen Gehversuchen und führt bis in die jüngste Vergangenheit.
Nilz lässt den Leser teilhaben an seinen musikalischen Entdeckungen und man spürt die Begeisterung, die er für die Musik in sich trägt. Selbst Künstler oder Genres, die er nicht mag, mag er sich anzunähern und findet immer etwas, was ihm gefällt und begeistert. Trotzdem ist er ehrlich und bekennt, wenn er gar keinen Zugang findet. Natürlich kommt auch das Gefühlsleben nicht zu kurz: erste Liebe und das Musikstück dazu, der Tod von Cobain. So bietet das Buch für jeden etwas: ein Blick in das Leben eines TV-Helden, eine Reise durch die Musik (durch bekannte und bisher unbekannt) und Begeisterung für Musik im Allgemeinen. Man erinnert sich an vieles aus der eigenen Hörbiographie und kriegt Lust, die bisher unbekannten Stücke und Musiker zu entdecken. Liest man nicht alleine, sondern mit jemandem zusammen oder kann jemandem auf dem Sofa anstupsen, hat man genug Gesprächsstoff um mehrere kalte Winterabende zu füllen.
Dazu ist das Buch noch sehr unterhaltsam und kurzweilig. Es liest sich sehr flüssig und angenehm. Am Ende jeden Kapitels gibt es noch mal eine kurze Playlist, wobei die Titel nicht unbedingt im Text Erwähnung gefunden haben müssen.
Ausnahmsweise stimmt hier der Klappentext Mal: "Ein Buch wie ein Mixtape von einem guten Freund."

Ich kann das Buch musikbegeisterten aller Altergruppen empfehlen. Ich habe es sehr gerne gelesen.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 29. August 2015
Nilz Bokelberg ist Viva Moderator der ersten Stunde und daher einigen Musikliebhabern bekannt. Ich habe noch nie von ihm gehört, mich aber auf eine tolle Mischung von schönen Musiktiteln in seinem Buch gefreut.
Denn dies soll eine Sammlung seiner Lieblingslieder sein, an denen er Stationen seines persönlichen Lebens erzählt.
In verschiedenen Kapiteln erklärt er z. B. Musikstil, Italia, Glücklich machende Lieder, 5 beste Saxofonsolos der Popmusik und wichtige Soundtracks aller Zeiten. Am Ende des Kapitels ist jeweils eine Auflistung der entsprechenden Musiktitel zu finden.
Soweit so gut und auch alles musikalisch gesehen sehr interessant aufgebaut! Aber wie diese Musik sein Leben beeinflusst hat, ist für mich eher belanglos.
Bei bestimmten Songs und Texten kommen mir eigene Erlebnisse in den Sinn und das macht wirklich Spaß. An viele Lieder habe ich erst durch das Buch wieder gedacht und mich an Feiern, Klassenfahrten oder Plattenkäufe erinnert. So hatte ich mir dieses Buch auch anhand des Covers vorgestellt. Eine Leerkassette mit meinen persönlichen Lieblingsliedern.

Doch hier geht es ja um den Autor und wie er sein Leben mit den Liedern erlebt hat. Dabei geht er allerdings nicht chronologisch vor, sondern springt nach eigenem Belieben vor und wieder zurück.
Das war mir als Nicht-Kenner von Nilz Bokelberg doch zu speziell. Schön finde ich allerdings, wie begeistert er von manchen Songs spricht und mit welcher Vehemenz er die Interpretationen desselben verfolgt.

Einige Titel oder Interpreten sagen mir aber leider gar nichts und mit den großen Popgrößen wie Michael Jackson, Madonna und Beatles kann man eigentlich nicht viel falsch machen. Da findet sich schon eine große Fangemeinde, die HIER schreit.
Aber von der literarischen Aussage her fehlt mir etwas mehr Aussagekraft und Inhalt, aber das ist meine persönliche Meinung und soll keinen Musikliebhaber von diesem Buch abhalten. Ein kleines Fazit oder einen musikalischen Ausblick hätte ich eigentlich noch erwartet.

Wer Musik, speziell TV-POP und Nilz Bokelberg gut findet, gerne in alten Platten wühlt, der findet hier gute Musikvorschläge in breiter Bandbreite.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. März 2014
Leider muss ich hier etwas kritischere Töne anschlagen. Mir hat das Buch nicht gefallen. Die Autobiographie entlang der Songs (oder umgekehrt?) liest sich nicht fließend, denn der Autor springt auf der Zeitachse. Dadurch ergab sich für mich kein größeres Bild. Auch dropped er Informationen über sich ohne diese weiter zu erläutern. So als sei er ein Promi und man müsse ihn kennen und was er so macht. Das hat mich genervt.
Zwar erzählt er begeistert von diversen Songs, allerdings fand ich die meisten davon beim Nachhören eher 'not so hot'.
Ich hätte mir ein Mixtape von seinem Bruder gewünscht, von dem er offenbar immer wirklich gute Musik bekam (Pumpkins, Helmet, Chicago etc.). Die 'Perlen' vom Autor selbst sind eher so naja. Ein paar nette Stellen gabs schon,zB. über das Unterfangen den Musikgeschmack der ersten Freundin erweitern zu wollen, oder warum Van Halen sich beim Catering die M&Ms nach Farbe trennen ließen. Allerdings ist, wie der Autor selbst schreibt, TV-Pop sein Spezielgebiet. So schießt er sich auf Bands ein, die man kennt und in dem Rahmen nicht nochmal serviert bekommen muss. Abba, Carpenters, Grönemeyer, Ärzte, Nirvana, Micheal Jackson, Weezer... wer will dagegen was einwenden? Komplett aufgehört hats für mich, als er im Textanalysekapitel die Münchener Freiheit wählt und sie auch noch beste deutschsprachige Popgruppe ever nennt.
Auch bringt er einige eher deplatzierte Äußerungen zum Thema Rockmusik... Pearl Jam seien nicht klassisch cool, Therapy? belanglos und kitschig, Pumpkins' Mellon Collie überfrachtet, und Pathos wie in Skynyrds 'Tuesday Gone' fände man sonst kaum im Rock. Naja, geschenkt.
Am Ende endets ohne großes Finale, Resumee oder Ausblick. Macht nix, hatte auch nicht mehr mit literarischen Höhenflügen gerechnet.
Fazit: Da wäre vermutlich mehr drin gewesen.
0Kommentar|5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 6. November 2013
Herrlich! Nilz Bokelberg erzählt über Songs und Interpreten und wie er sie für sich entdeckt hat. Das Ganze ist so genial verpackt, dass man glaubt, er erzählt es nur für einen selbst!

Ganz viele Erinnerungen werden geweckt und genauso viele Neuentdeckungen (auch und gerade "alter" Musik) habe ich für mich gefunden. Das macht Laune und bringt endlich mal wieder alte Tapes, Platten und CDs aus dem Schrank.

Wie man Nilz von "früher" kennt, schnoddert er alles so heraus, wie er es denkt und empfindet. Das ist kein bißchen negativ, im Gegenteil: da kommt echte Liebe zur Musik mit raus. Insbesondere sein etwas längeres Kapitel über Michael Jackson trifft den Kern der Sache ungeheuer gut.

Er erzählt von seiner ersten Liebe, vom Schlussmachen, von Freundschaften, vom Papasein - und immer mit Musik. Als das Tape dann am Ende war und KLACK! machte, war ich doch ein wenig traurig. Da bleibt zu hoffen, dass Nilz uns ganz bald noch mehr Songs auf ein Mixtape aufnimmt und vorspielt!
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. März 2016
Es gibt Bücher, die ich eigentlich doof finden will - Kassette auf dem Cover, Nilz Bokelberg (Ex-VIVA-Mann, Blogger, Moderator), das sieht nach einem Zeigefingerbuch aus: hört mal Kinder, was ihr alles für schlechte Musik hört, das muss aufhören. (So bin ich ja eigentlich auch, sowohl mit Büchern als auch Musik.) Ich will mir nicht sagen lassen was gute Musik ist, weiß ich doch. Und jetzt würde ich gerne sagen, der will nur belehren, der hat keine Ahnung. Aber nein, der will begeistern, der weiß Bescheid. (Hoffentlich bin ich so auch.)

nilz bokelberg endlich gute musikÜber lose zusammenhängende Episoden nähert sich Bokelberg der Geschichte seiner musikalischen Sozialisation, der Entwicklung seines Geschmacks. Pantera und die Smashing Pumpkins neben Italopop, NDW und The Housemartins und N.W.A. Bokelberg ist kein Rocker, kein Metaller, kein Hip Hopper - er ist bekennender "Popper" in dem Sinne, dass er all das hört, was ihm gefällt. Also kann er in dem einen Kapitel über Techno Tracks schreiben und im nächsten zugeben, dass er Halt mich von Grönemeyer großartig findet (so do I). Und so langsam zieht er mich in seinen Bann, trotz manchmal etwas holpriger Prosa und allzu häufigem Gebrauch des Worts cheesy, denn solche Schwächen werden durch Bokelbergs Leidenschaft ausgeglichen.

Diese Leidenschaft ist deswegen so ansteckend, weil nicht nur für jeden etwas dabei ist, was zwangsläufig bei einer solchen Bandbreite der Fall wäre, sondern, weil er Lust auf jedes der besprochenen Genres macht. Man fühlt mit dem jungen Nils/z als Kurt Cobain stirbt, man kennt das Problem des pubertierenden Nilz, der verzweifelt versucht seine neue Freundin von seiner Lieblingsmusik zu überzeugen und enttäuscht feststellen muss, dass man leider nicht passt. Bokelberg schafft es diese "Kenn-ich-doch-Geschichten" nicht nur so zu erzählen, dass sie Spaß machen, sondern dass sie berühren, dass man sich wieder erinnert was einem selbst Musik damals bedeutet hat und heute noch bedeutet.

Klar Saxophonsoli in Popmusik sind immer kitschig, warum also nicht eine Liste mit den 5 besten Saxophonsoli aufstellen? Die Liste ist in diesem Buch sowieso ein probates Mittel zur Vermittlung von Inhalten. Die besten Balladen, die besten Technotracks (obwohl er [und ich] eigentlich kein Techno hören), die besten Ärzte-Songs; im Kopf erstelle ich während der Lektüre bereits eigene Listen. Die Liebe zum Stöbern, das Bedürfnis einen Song unbedingt besitzen zu müssen, das Hören von Bootlegs in erbärmlicher Tonqualität, das Suchen nach der 10x Coverversion des Lieblingssongs - das alles könnte meine Geschichte sein. Spätestens bei seiner Predigt über die Größe von Weezer bin ich völlig überzeugt, ich will mit Bokelberg Bier trinken gehen und mit ihm über Musik reden, vom Hölzchen aufs Stöckchen kommen und entlegene Perlen finden und natürlich am Rivers Cuomo Alter niederknien. Solange ich nicht in Berlin und nicht eingeladen bin, reicht mir erstmal sein Buch.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 30. Oktober 2014
Ach, was habe ich das Buch gerne durchgelesen. Ja, Boekelberg ist Musikkritiker und kommt auch aus dem in Kritikerkreisen angesehenen Musikrichtungen wie Punk und Grunge. Anders jedoch als die Vielzahl seiner Kollegen ist Boekelberg in der Lage auch mal über den Tellerrand hinauszuschauen und das, wie es mir vorkam, mit großer Interesse und Neugierde. Er ist sich nicht zu schade, auch "uncoole" Musik zu beschreiben und deren Reiz in bunten Farben auszumalen. "Uncool", sind jedoch eigentlich nur die, die solche Einteilungen machen (meistens Männer) um mit Ihrem affigen Kastendenken eigentlich nur kaschieren zu wollen, dass sie keine Ahnung haben von guter Musik, denn es gibt ja neben den "coolen" Gitarrenriffs auch noch so was wie Harmoniern, Melodien und Songwriting-Strukturen und die sind doch im Punk vor allen Dingen eher die Ausnahme.
Das Buch liest sich sehr flüssig und der Schreibstil ist ungefähr so, wie ich den auch wählen würde. Liegt vielleicht aber auch daran, dass der Autor und ich aus der selben Stadt kommen und wir viele Parallelen haben; Formel eins, den ein oder anderen Club und "DEN ENGLÄNDER" kannte ich übrigens auch(übrigens konnte ich meine Vorliebe mit dem für meinen All-Time-Favoriten Billy Joel gut teilen, er selber allerdings war ein totaler B.B. King-Fan).
Also Nilz, gut gemach und weiter so. Falls ich Dir mal in Köln über den Weg laufen sollte, dann werde ich Dir das auch noch mal sagen, wenn ich den Mut dazu aufbringe, eine solch peinliche Aktion auch durchzuführen.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Oktober 2014
Für mich ist Musik seit Jahren mehr als nur Hobby.
Jahrelang war ich als Musiker aktiv auf der Bühne.
Wenn ich selbst keinen Job hatte, dann eben am Licht für andere Bands.
Nun als Familienvater ist alles ruhiger geworden.
Trotzdem aber hab ich meine Gitarre eigentlich täglich in der Hand.

Zum Buch selbst:
Natürlich kenn ich nicht alle beschriebenen Titel....
Oft habe ich mich beim lesen erwischt wie mir gerade der Spiegel vorgehalten wurde.
Speziell bei den Themen Nirvana, Smashin Pumpkins aber auch schon gleich zu Beginn bei den Beatles.
Bei Guns n' Roses bin ich jedoch anderer Meinung.
Auch die Gran Turismo Abende kenne ich zu gut.
Mind. genauso schlimm wie die Danceacts der 90er sind für mich die 80er Föhn Frisuren. Furchtbar Band wie Saxxon, Helloween, Domain usw.
Ziemlich untypisch für mich als Landei. Gerade diese Musik ist/war hier sehr erfolgreich.
Mir gefällt diese Buch weil wie oben schon erwähnt des Spiegels wegen.
Jedoch bin ich eben genau die Zielgruppe. Für 5 Jahre ältere oder 5 Jahre jüngere wie mich/uns wohl ziemlich langweilig.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2015
... und das Buch ändert daran nichts. Wenn man die gleiche Generation ist kennt man natürlich fast alle der Lieder und Bands, die er erwähnt. Die persönlichen Geschichten dazu sind mir natürlich komplett unbekannt gewesen, da ich den Nilz nicht kenne. Lustig geschriebene Anekdoten aus seinem hippen urbanen Leben und seiner VIVA Vergangenheit... ganz cool & frech.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. August 2013
Zwei Texte kannte ich schon und auch der Rest ist wirklich pures Vergnügen. Lachen, erinnern, noch mehr lachen und interessantes kaum Bekanntes. Ein dolles Buch.
0Kommentar|2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2013
Es gibt so viele tolle Stellen in diesem Buch, dass mir die Eselsohren ausgegangen sind. Nicht schlecht, was der Nilz da abgeliefert hat!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden