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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ästhet unter Kugelmenschen
„Amerikaner sind Träumer. Und jeder andere Neuankömmling, der dieses Land betritt, träumt mit.“ Nun unterscheidet sich der amerikanische Traum erheblich von den Vorstellungen eines Reiseschriftstellers. Aber wenn alle Hotelbetten an Stones-Fans vermietet sind, darf sich auch Andreas Altmann einem Tagtraum überlassen. Wie von 58.000, die...
Veröffentlicht am 16. September 2012 von Christl Hartenstein

versus
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hatte meinen Spaß an diesem Buch
Wie schon gesagt, ich hatte meine Freude an diesem Buch. Allerdings handelt es sich nicht um ein neues Werk, sondern dieser Reisebericht ist immerhin schon einige Jahre alt. Leitthemen in diesem Reisebericht sind: die Fettleibigkeit der Amerikaner, religiöser Fanatismus und die amerikanische Prüderie, die im Gegensatz zur Lustbereitschaft des Autoren steht...
Veröffentlicht am 14. Oktober 2010 von Safesurfer


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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ich hatte meinen Spaß an diesem Buch, 14. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Im Land der Freien: MIt dem Greyhound durch Amerika (Broschiert)
Wie schon gesagt, ich hatte meine Freude an diesem Buch. Allerdings handelt es sich nicht um ein neues Werk, sondern dieser Reisebericht ist immerhin schon einige Jahre alt. Leitthemen in diesem Reisebericht sind: die Fettleibigkeit der Amerikaner, religiöser Fanatismus und die amerikanische Prüderie, die im Gegensatz zur Lustbereitschaft des Autoren steht. Daran, wie er sich an diesen Themen abarbeitet kann ich persönlich meinen Spaß haben: teilweise politisch völlig unkorrekt und sehr selbstbezogen. Interessant finde ich es, dass - obwohl der Text schon vor etwa 10 Jahren veröffentlicht worden ist - die Beschreibungen des christlichen Fanatismus in den USA nichts von Ihrer Aktualität verloren haben. Mein Fazit: Ein sehr unterhaltsamer und zügig lesbarer Reisebericht, der letztlich alle Vorurteile bestätigen will, die man vom "öffentlichen Amerika" haben kann.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Ästhet unter Kugelmenschen, 16. September 2012
Rezension bezieht sich auf: Im Land der Freien: MIt dem Greyhound durch Amerika (Broschiert)
„Amerikaner sind Träumer. Und jeder andere Neuankömmling, der dieses Land betritt, träumt mit.“ Nun unterscheidet sich der amerikanische Traum erheblich von den Vorstellungen eines Reiseschriftstellers. Aber wenn alle Hotelbetten an Stones-Fans vermietet sind, darf sich auch Andreas Altmann einem Tagtraum überlassen. Wie von 58.000, die sich tagelang um Karten für seine Lesungen reißen. In der Realität stehen Mick Jaggers acht Hemdkoffer einem täglich zu buckelnden Rucksack gegenüber, der den Autor auf einer wachen Reise von New York nach San Francisco begleitet. Im Greyhound, natürlich, teilweise walkman-geplagt und immer nah dran an den weniger gut situierten Bewohnern.

AA zeichnet sich nicht nur durch seinen Sinn für Schönheit aus, wobei sein Entsetzen angesichts der in großen Mengen auftretenden wohlbeleibten amerikanischen Zeitgenossen echt ist. Er ist vor allem ein kluger Begleiter durch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, das im Drang nach Geld vor der Vernichtung alter Kulturen und der eigenen Umwelt nicht zurück schreckt.

Er sucht Gespräche mit Unangepassten, mit Gestrandeten oder einem ehemaligen Studienfreund, der trotz seines Reichtums nicht glücklich ist. AA sieht genau hin und weiß seine Beobachtungen mit Treffsicherheit, Witz und Ironie zu vermitteln. So öffnen sich dem Leser die besuchten Orte vor allem in eingehenden Schilderungen der Stadtviertel, die in keinem üblichen Reiseführer empfohlen werden.

Natürlich darf eine unter die Haut gehende Begegnung mit dem King Elvis und den Wurzeln des Blues in den Südstaaten ebenfalls nicht fehlen. Abgerundet wird die Reise an Aufenthaltsorten und mit Worten von Henry Miller.

Das Buch ist lesenswert für alle, die mehr über ein Land wissen möchten als oberflächliche Medien berichten. Und für die, die Klarheit und Eleganz der deutschen Sprache zu schätzen wissen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein Roadtrip - selten lehrreich, oft staubig, 31. Mai 2010
Eine Inhaltsangabe fällt nüchtern aus. Was passiert "Im Land der Freien"? Nun, Altmann betritt einen Überlandbus, steigt aus, geht in ein Bordell, einen Buchladen oder ein Cafe, nachts schläft er in einem billigen Motel, am nächsten Morgen geht die Reise weiter.

Was lerne ich dabei über Amerika? Seine Fernsehprediger sind bigotte Showstars, Steven Seagal ist ein buddhistischer Lama, es gibt gut organisierte Prostitution und das Fernsehprogramm ist die Wurzel allen Übels.

Das Lesen dieses Buch ist zuweilen anstrengend. Wie ein Roadtrip mit nur einer Garnitur Wechselwäsche und nicht genug Geld in der Tasche. Altmann wählt den Greyhound-Bus als Verkehrsmittel, um nahe dran zu sein am "anderen Amerika", an denen, die den Amerikanischen Traum nicht verwirklichen konnten oder ihm immer noch hinterher laufen. Doch all diese Geschichten sind wie vorbeihuschende Bilder, das Buch füttert uns nicht mit Informationen, sondern mit Emotionen.
Eine ausgewogenere Mischung wäre mir persönlich lieber gewesen. Altmann präsentiert sich als intellektueller Aussteiger und schaut auf die Menschen mit einer Mischung aus Langeweile, Weltschmerz und Arroganz hinab, dass es manchmal weh tut. Um seinen unantastbaren Status zu verdeutlichen, füllt er die magere Handlung mit Erinnerungen an seine anderen Reisen, mit den Zitaten anderer Schriftsteller oder mit pseudo-philosophischen Abhandlungen.

Sorry, Mr. Altmann, aber das war zuviel der Selbstbeweihräucherung.

Am Ende des Buches seufzt man erleichtert auf und widersteht dem Drang, sich den Staub von den Kleidern zu putzen und die stinkende Reisekleidung endlich einer Waschmaschine zuzuführen. Sobald jedenfalls werde ich nicht wieder mit Herrn Altmann reisen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen go west young man, 30. Oktober 2010
Andreas Altmann waehlt die legendaere Greyhound Variante um von New York westwaerts bis nach San Francisco zu reisen. Gut gewaehlt, denn er trifft unterwegs Leute wie Du und ich, nicht nur Amerikaner, sondern auch Menschen
aus komplett anderen Kulturen. Sein Buch ist kein Reisefuehrer, es ist voll von Dialogen mit Menschen, die er unterwegs trifft. Sein gewitzter Blick auf das sogenannte Land der unbegrenzten Moeglichkeiten laesst den Leser
oftmals laut auflachen aber dann ein paar Zeilen weiter wieder nachdenklich werden. Dieses Buch ist kein Reisefuehrer, es ist eine Milieustudie eines Autors, der nicht muede wird, seinen Blick abseits des Mainstreams
zu fokusieren. Danke Herr Altmann, dass Sie das Buch nochmals haben auflegen lassen. Ob 1999 oder 2010, egal, es ist
zeitlos. Das inzwischen geaenderte Cover tut dem Buch gut. Amerika so wie es wirklich ist, ohne rosa Brille oder Euphorie betrachtet. Sehr zu empfehlen fuer alle Leser, die nicht nur Sehenswuerdigkeiten oder abgedroschene Amerika Highlights praesentiert bekommen wollen. Im Land der Freien ist vielmehr ein Blick hinter die Kulissen der einstigen (selbsternannten) Supermacht.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Böse aber sehr kurzweilig zu lesen, 12. Juni 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Land der Freien (Taschenbuch)
Wer das Buch liest und noch nicht in den USA war denkt sich: Was soll ich dort, bloß nicht. Wer bereits dort war wird sagen: genau so ist es. Das Buch zeichnet zynisch, witzig und bitterböse ein Bild Amerikas der Dicken, der Gestrandeten, der Heilsuchenden. Obwohl sich der Autor ein bißchen auf ein paar Lieblingsthemen versteift bringt er seine Beobachtungen mit so scharfen Witz und in äußérst kurzweiliger Sprache zum Ausdruck, daß man am Ende traurig ist, daß das Buch nur so dünn ist. Sofort begibt man sich auf die Suche nach anderen Titeln aus seiner Feder.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Witzig, schwungvoll und ganz und gar nicht neutral, 4. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Land der Freien (Taschenbuch)
nee, neutral bleibt Andreas Altmann nicht in diesem Buch, und gegen Dicke scheint er wirklich was zu haben...aber das ganze Buch ist so schwungvoll und actionreich, nicht eine Zeile ist langweilig, das man ihm das verzeihen kann. Auch beschreibt er natuerlich nur Streiflichter, je nachdem wo und wie er haengenbleibt in diesem Riesenland - eine Reiseanleitung zum Nachmachen kann man von diesem Buch nicht erwarten, wohl aber kurzweilige Unterhaltung, ein paar nette Seitenhiebe auf das amerikanische System und ein paar An-stoesse zum Weiterdenken....warum nicht mal Henry Miller lesen?
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Heute morgen begegnete ich Jesus auf der Interstate 10, 10. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Land der Freien: MIt dem Greyhound durch Amerika (Broschiert)
Andreas Altmann, einer der bekanntesten Reiseschriftsteller Deutschlands, begibt sich in diesem Buch auf eine Reise durch die USA. Ausgehend von New York fährt er quer durch das Land nach San Francisco. Als Fortbewegungsmittel dienen ihm die legendären Greyhound-Busse, die praktisch alle Orte des Landes miteinander verbinden.
Dieser Reisebericht hat beinahe schon etwas Anachronistisches. Zum ersten Mal wurde er 1999 veröffentlicht, also vor 9/11 und der permanenten Terrorbedrohung, die in aktuellen Reiseberichten latent fast immer eine Rolle spielt. Somit ist er auch Zeugnis einer vergangenen Epoche.

Andreas Altmanns Reise liegt ein merkwürdiges Konzept zugrunde. In beinahe allen Städten sucht er die heruntergekommenen Stadtteile auf, steigt in den billigsten Motels ab, trifft auf Drogendealer, Huren und Kleinkriminelle. Selten nur wandelt er auf touristischen Spuren. In Memphis besucht er Graceland, um Elvis Presley Tribut zu zollen. Doch auf die meisten Städte reagiert er beinahe allergisch. Ganz besonders negativ fällt seine Reaktion auf die Amerikaner selbst aus. Jedes Lächeln und jedes freundliche Wort wird von ihm zynisch abgetan. Die typische amerikanische Freundlichkeit wird von ihm arrogant belächelt. Ich empfinde es als besonders störend, dass Andreas Altmann als Reiseschriftsteller dem von ihm besuchten Land so dermaßen mit Verachtung und Hohn begegnet. Sein eigenes Wissen und seine eigene Intelligenz schätzt er dagegen sehr hoch ein. Doch für die dicken, dummen und ach so freundlichen Amerikaner findet er kaum ein freundliches Wort.

Versöhnlich ist dann das Ende seines Reiseberichtes. Denn in San Francisco kann er sich der Schönheit des von ihm besuchten Landes nicht mehr entziehen. Wenn die Golden Gate und der Pazifik im Sonnenschein funkeln, dann findet auch ein Zyniker wie Andreas Altmann kein negatives Wort mehr.
Alles in allem ein zwar interessanter aber auch sehr verachtender Blick auf Amerika, der ein schales Gefühl zurücklässt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Junges Land, Melting Pot an Mentalitäten, 3. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Im Land der Freien: MIt dem Greyhound durch Amerika (Broschiert)
Dieses Melting Pot an Mentalitäten wird in diesem Buch sehr deutlich von Andreas Altmann beschrieben. Jeder US-Staat hat seine Eigenschaften. Der Autor ist auch in diesem Land zu jedem Spielchen bereit: hier lässt er sich von einem Prediger der Teufel ausstreiben, in Las Vegas "will" er seine Verlobte heiraten. Er bleibt Menschennah und bewundert eine Frau, die so eine starke Bewusstsein besitzt, dass sie in sehr helle und enge Klamotten herumläuft, ohne sich zu scherren, was die anderen darüber denken mögen.
So sind AAs Bücher: volle Wärme, voller Witz, volle Kopfschütteln. Man langweilt sich beim Lesen nie!
Super!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen On the road, 24. Januar 2015
Rezension bezieht sich auf: Im Land der Freien (Taschenbuch)
Eine Ode an die Freiheit!
Den Kulturschock USA beschreibt Andreas Altmann auf seine gewohnt humorvolle Art, voller Witz und Ironie. Altmann kommt den Leuten nahe, er traut sich, er hinterfragt, er will es wissen. Wer Humor hat, wird viel lachen, wer keinen hat, wird sich ordentlich ärgern. Altmann ist meinungsfreudig und scheut sich nicht, Zustände beim Namen zu nennen. Mit Schwung fährt man mit diesem Buch durch die USA und kommt berauscht nach dem Lesen dieser Lektüre bei sich, bei seinen (Reise-)Sehnsüchten an.
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9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Übertriebene Anti-Reise durch die USA, 9. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Im Land der Freien (Taschenbuch)
Andreas Altmann beschreibt in seinem Buch ein Amerika welches es zwar gibt, das jedoch in vielen weiteren Varianten existiert. Wenn es nach ihm gine, so bestehen die USA nur aus einem landschaftlich schönen, von fetten Menschen heruntergewirtschafteten Flecken Erde,d essen Bewohner ausser fett und dumm auch noch idiotisch, cracksüchtig, arm und schlichtweg bescheuert sind. Klar, das gibt es auch, jedoch hätte es Altmann's Buch gut getan, hätte er etwas gutes über die USA zu berichten gewusst. Insgesamt weiss er kein gutes Haar an den USA zu lassen. Seine Beschreibungen strotzen dabei nur vor Respektlosigkeit. "Charlotte sieht aus wie ein Beton gegossener Pavianarsch", etc... Wenn man auf solche Brachialbeschreibungen steht, dann kann man sicherlich seinen Spass daran finden. Ich kenne die von ihm beschriebene Route sehr gut, habe sie auch selber mit dem greyhound abgefahren und kann einige seiner Eindrücke nachvollziehen, jedoch gibt es auch viel positives zu berichten. Es wirkt fast so als würde er bewusst jegliches positive vermeiden "Die Landschaft ist schön, doch darüber zu schreiben wäre nicht mein Stil" (so oder so ähnleich weiss es ALtmann konstant auszudrücken). Wer die USA kennt und nicht auf einen Reisebreicht hofft, der findet hier eine gute Lektüre für zwischendruch, die trotz alledem nachhaltig berührt, da Altmann wie gesagt die Wahrheit schreibt. Man muss halt immer die andere Seite sehen können! Wer die USA nicht kennt, der wird hier schnell abgeschreckt und sollte, sofern er ausser einem Roadmovie in Buchform auch nach plakativen und ehrlichen Beschreibungen suchen sollte, eher Reinhold Ziegler's Es gibt hier nur zwei Richtungen, Mister. lesen. Zartbeseiteten ist dieses Buch vorneherein abzuraten. Aber wer das alles verkraftet, der findet ein recht amüsantes, manchmal mit einem Augenzwinkern zu geniessendes Werk, dass nur so vor Frechheit und Unverschämtheit strotzt.
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Im Land der Freien: MIt dem Greyhound durch Amerika
Im Land der Freien: MIt dem Greyhound durch Amerika von Andreas Altmann (Broschiert - 19. August 2010)
EUR 9,99
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