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am 22. September 2012
Ich gebe zu, dass ich angesichts des Portraits von Herrn Leimbach und den Auswahlkriterien zum Herzenskriegerzyklus
auf seiner Webseite Antipathien entwickelt hatte. Es ist Herrn Leimbach jedoch sehr gut gelungen, meine
Vorbehalte in seinem Buch auszuräumen, mir sogar klar zu machen, welche meiner Glaubenssätze die
Grundlage für mein Urteil bildeten.

Nach einem einführenden Plädoyer für den Herzenskrieger belegt der Autor zunächst, dass Aggression nicht typisch
männlich ist. Ein Test mit 16 Fragen belegte mir deutlich, dass ich tendenziell zur Gruppe der Mr. Nice
Guy" gehöre. Der nette Kerl von nebenan will keiner Frau wehtun, es mangelt ihm an Führungsqualität und er
geht Konkurrenz aus dem Weg. Kurz: er ist verweichlicht und damit für Frauen todlangweilig. In der Polarisierung
entsteht die Energie für echte Begegnung und auch Erotik! Der Mann sollte klare Ziele haben, konflikt- und risikofreudig
sein, seine Grenzen kennen, Visionen haben und seine Freiheit lieben! Der erste Schritt dahin ist ein gesunder
Umgang mit Aggression. Dabei ist es sehr wichtig, Aggression von Gewalt zu unterscheiden. Es folgt ein
Selbsttest zur Aggressionshemmung, die meist auf einer (Kinder-)Angst vor Verletzung und vor der eigenen Stärke
gründet.

Wie auch in der Abfolge der Herzenskriegerseminare beschreibt Herr Leimbach im Folgenden die Themen der
Abnabelung von der Mutter (damit aus dem Muttersöhnchen ein Mann werden kann) und den Weg hin zum Vater,
als den wichtigsten Mann im Leben eines Mannes. Doch auch dieser Weg ist geprägt von Wunden und Rebellion,
bei denen der Autor 4 Typen unterscheidet: Prinz, Weltverbesserer, Erleuchteter und Steppenwolf. Hier zeigt er
einen 5-Schritte-Weg zum Vater auf (der mich an die Aussöhnungstherapie, bzw. die Tipping-Methode erinnert):
1. Nichts mehr fordern, 2. Irrtümer erkennen, 3. Vergebung, 4. Wertschätzung, 5. Respekt. So kann die väterliche
Linie zur Kraftquelle werden.

Dann geht der Autor auf die 4 bekannten männlichen Archetypen (Liebhaber, Krieger, König und Magier) ein und
zieht die Parallele zur Heldenreise in der Gestalttherapie nach Paul Rebillot. Sein Trainingsprogramm für Männlichkeit
baut darauf auf, wenn er die Weckung des inneren Kriegers und den Zugang zum eigenen, männlichen
Herzen beschreibt. Männlichkeit braucht Initiation in 5 Phasen: Trennung vom Alltag, Vorbereitung, Prüfung, Integration
und Rückkehr (Beispiel: Wehrdienst).

Nicht zuletzt betont Herr Leimbach die Wichtigkeit von Männerfreundschaften und die Abgrenzung in der Beziehung
zum Weiblichen. Hier gibt er auch konkrete Tipps für Kommunikation (ähnlich Zwiegespräch) und 12 Regeln
für faire Auseinandersetzungen in der Partnerschaft. Das Buch endet mit einem Überblick über weibliche Archetypen
und der Entschleierung von 10 männlich-sexuellen Mythen (absolut einverstanden) und schließt vorbildlich
mit einem umfangreichen Literatur- und Beratungsstellen-Verzeichnis.
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am 17. Juni 2012
Heute, am "wirklichen Vatertag" (jeden 3. Sonntag im Juni) eine Rezension zu "Männlichkeit leben" (und "Weiblichkeit leben")

Es handelt sich bei "Männlichkeit leben" und Weiblichlkeit leben" um zwei Leitfäden, die einen Weg zur eigenen Geschlechtlichkeit anbieten. Die Untertitel verraten, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden: Die Stärkung des Maskulinen und Die Hinwendung zum Femininen sagen dem Gender adé. Das wurde auch Zeit!

Die fehlenden Väter

Beide Werke sind nach ähnlichen Prinzipien aufgebaut. Am Anfang werden gesellschaftliche Entwicklungen beleuchtet und deren Folgen dargestellt. Sie sind zum Teil gefärbt durch die eine oder andere politisch korrekte Sicht der Dinge, die Männer gerne zu Tätern macht und Frauen zu Opfern. Überwiegend aber werden wichtige Ursachen für die heutigen Verhältnisse angesprochen, in denen Mann nicht mehr Mann und Frau nicht mehr Frau sein darf. So ist zum Beispiel von den fehlenden Vätern die Rede. Die vaterlose Gesellschaft ist ein Problem und hat negative Folgen für Kinder beiderlei Geschlechts.

In Männlichkeit leben wird diese Thematik vertieft: "Wir leben in einer übertriebenen Sicherheits- und Komfortzone, die Jungen und Männer zu Versagern und Rebellen gegen alles Männliche macht, zu Männern, die ihr Leben nicht in die Hand nehmen." Zudem erfahren wir, dass immer mehr Männer ihre Freundinnen als 'besten Freund' sehen, dass sie mit Frauen ihre persönlichen Probleme und Themen besprechen. Dies sei ein Irrtum, so der Autor, eine Entwicklung, die ganz und gar nicht gut sei. Weder für den Mann, noch für die Frau. Für solche Fragen sind Männerfreundschaften gut und wichtig.

Der Leser wird mit Fakten konfrontiert, die er so aus den Mainstream-Medien nicht gewohnt ist. So lesen wir, dass ca. 95 Prozent aller tödlichen Arbeitsunfälle Männer treffen, dass mehr als drei Viertel der Prügelopfer Männer sind, dass knapp drei Viertel der Suizide in Deutschland von Männern begangen werden. Männern scheint es, sieht man sich diese Zahlen an, also gar nicht so herausragend gut zu gehen, wie uns die Mainstream-Medien immer einreden wollen. Von Privilegierungen schon gleich ganz zu schweigen!

Männlichkeit bedeutet positive Aggression

Leimbach führt in seinem Buch systematisch durch das Leben und die Entwicklung vom Jungen zum Mann und spricht die in den verschiedenen Lebensstationen auftretenden Prüfsteine und Notwendigkeiten an. Ein besonderes Augenmerk richtet Leimbach im Männerbuch auf die Aggressionen seiner Geschlechtsgenossen. Er schreibt von der besonderen Wichtigkeit der Aggression als Grundbaustein der Männlichkeit.

Er beschreibt wie Aggressionen entstehen, welche Funktion sie haben und zeigt Denkfehler der heutigen Zeit auf. Wann wird aus Aggression Gewalt? ist eine der Fragen, die er aufwirft und beantwortet. Damit ist klar, dass die Jahrzehnte andauernde Hetzte gegen alles Männliche, der Männerhass und die Verdammung männlicher Aggressionen auf Falschinformationen basieren, wie es bis heute im Feminismus üblich ist. Aggression an sich ist nämlich nicht gleich Gewalt. Sie steht vielmehr für Vitalität und Durchsetzungsfähigkeit und hat nichts mit dumpfem Proletenhandeln zu tun.
Ähnlich verfährt auch Bust in ihrem Frauenbuch. Auch hier wird am Anfang alles im gesellschaftlichen Kontext betrachtet: "Hinter all der Gleichmacherei, die lange Zeit zu Missgunst, Neid und Machtkampf geführt hat, erkennen sie [Männer und Frauen] ihre Verschiedenheit, die sie ja gerade so anziehend füreinander macht."

Beide Bücher bejahen strikt die Polarität der Geschlechter

Ein sehr wichtiger Punkt, den Bust in ihrem Frauenbuch anspricht ist die Aussöhnung der Frauen mit den Männern. Durch den Feminismus, so Leimbach, wurde das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Bust schreibt, dass Frauen durch den Feminismus in Männerrollen, in männliches Verhalten, gedrängt wurden. Frauen wurden hart, setzten sich durch und nahmen männliche Rituale an. Von den Ergebnissen dieses Verhaltens einmal abgesehen, die oft genug zweifelhaft sind, ist jedoch klar, dass Frauen sich selbst damit keinen Gefallen getan haben. Bust zeigt einen Weg, wie Frauen zu sich selbst finden, sich selbst wieder lieben lernen.

Bust geht in ihrem Buch immer wieder auf die Freiheit der Frauen ein. Nein, Frauen sollen nicht an den Herd gebunden werden, schreibt sie. Die Freiheit, die Frauen heute genießen ist größer, als jede die jemals eine Frau oder überhaupt ein Mensch in einer Gesellschaft genießen konnte. Man muß deshalb nicht gleich die Ehe ad absurdum führen, wie Bust es leider versucht, denn die Ehe hat nach wie vor eine stabilisierende Wirkung für die Gesellschaft, auch wenn sie immer wieder von den MainstreamMedien angegriffen und lächerlich gemacht wird. Das Diktat des Feminismus, welches den Frauen ein bestimmtes Verhalten abverlangen will, ist dann auch ein Ansatzpunkt von Busts Kritik am Feminismus. Denn dieses Verhaltensdiktat widerspricht der Freiheit.

Dem Thema Vater-Sohn-Beziehung widmet Leimbach ein eigenes Kapitel. Es ist essentiell. Ohne Vater fehlt dem Jungen ein Stück seiner Seele". Das Problem der vaterlosen Gesellschaft wird erneut angesprochen. Es wird beleuchtet, dass mit Beginn der industriellen Revolution die Väter in den Familien fehlen. Dann kam der Erste Weltkrieg, dann der Zweite. Und immer waren es die Väter, die nicht mehr heimkehrten oder als gebrochene Persönlichkeiten dahinvegetierten. In den 70er Jahren stieg die Scheidungsrate stark an. Und wieder waren es die Väter, die aus der Erziehung herausgehalten wurden. Bei solch dauerhaftem und großflächigem Väterentzug verändert sich eine Gesellschaft, sie erkrankt. Auch Bust lässt den Vater und die Beziehung Vater-Tochter nicht außeracht. Auch diese ist eine besondere Beziehung. Gibt es keinen Vater, kommt es zu Fehlentwicklungen in der Persönlichkeit von Töchtern oder Söhnen. In beiden Büchern wird deutlich: Kinder brauchen beide Elternteile.

Bei all dem Lob sei jedoch ein Kritikpunkt angeführt: Die Autoren beider Bücher wollen den Männern ein "tiefsitzendes Schuldgefühl" wegen angeblicher jahrhundertelanger Frauenunterdrückung einreden - politisch korrekter Unsinn! Muß man heute so schreiben um ernst genommen zu werden? Das klingt nach DDR-Floskeln, nach denen der Sozialismus stets siegt. Kollektivhaft bzw. Vorwürfe von Kollektivschuld orientieren sich nie an der Realität! Bei der ganzen, sich nun schon Jahrzehnte hinziehenden Ideologisierung, dem Frauenförderwahnsinn, der Kriminalisierung des Mannes, alles basierend auf fragwürdigen historischen Analysen, hat sich bei ziemlich vielen Menschen offenbar ein Selbstverständnis eingeschlichen, das Männer ganz unhinterfragt in die Unterdrückerrolle schiebt. Das ist Unfug, da die Frage von Macht und Unterdrückung in den letzten Jahrhunderten nie eine Geschlechterfrage war. Sie war allenfalls eine Frage der gesellschaftlichen Klassen und der Stände. Es gab genauso Gräfinnen, die ihre Knechte zu Tode gefoltert haben, wie es das mit umgekehrten Vorzeichen gab.

Insgesamt handelt es sich bei den beiden Geschlechterbüchern um wichtige Werke. Es wird deutlich, dass die Gender-Ideologie nur mehr Hülle ist - und im Prinzip nie etwas anderes war. Die Bücher können helfen, sich auf die eigene Geschlechtlichkeit zu besinnen, und so das Verhältnis zwischen den beiden Geschlechtern wieder zu verbessern. Die Vergiftungen durch den Feminismus haben lange genug angehalten. Und es wird auch eine ganze Zeit dauern, bis die Gesellschaft sich von diesem Spuk erholt hat.
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Sind Sie ein „Frauenversteher“? Gehören Sie zu den Männern, die ernsthaft glauben, Frauen verstehen zu können, ja, die so tun, als würden sie Frauen verstehen und dann nicht begreifen, warum sie immer wieder eins auf den Hut bekommen? Dann ist es ein Buch für Sie, denn es richtet sich an alle Frauenversteher dieser Welt, an Softies und die sogenannten Nice Guys und an die vielen nicht abgenabelten Männer, die nichts Falsches darin sehen, dass sie noch mit 30 im Hotel Mama wohnen, und die alles tun, um die von Frauen beherrschte Komfortzone nicht verlassen zu müssen. Männer, deren Zahl übrigens immer zunimmt, denen Sicherheit und Genuss wichtiger sind als Freiheit, Männer, die in ihrer Entwicklung zum Mann stecken geblieben sind und die bereit sind, auf die Entwicklung ihrer Männlichkeit zu verzichten, weil es sich in der Welt der Mütter bequemer leben lässt als in der rauen Welt der Väter.

Leimbach, der Autor dieses „Männerbuches“, ist ein Heilpraktiker für Psychotherapie, ein Therapeut also, der die Nöte der Männer kennt und weiß, wovon er spricht, wenn er behauptet, dass Männer dabei sind, ihre Männlichkeit zu opfern, um es den Frauen recht zu machen. („In der Arbeit mit Männern werden die Abhängigkeit der Männer von ihrer Partnerin und die Hörigkeit ihr gegenüber immer wieder deutlich“). Sein Tenor: es sei an der Zeit, aus diesem Albtraum zu erwachen und sich der Entwicklung der eigenen Männlichkeit zu widmen.

Dass es langsam Zeit wird, dass Männer erwachen, beweist die Entwicklung der letzten zwanzig Jahre. Stichwort: Gender Mainstreaming . Diese totalitäre Ideologie, die die sich (unter dem netten Mäntelchen der Gleichstellung) die Abschaffung und Herabwürdigung des Männlichen an die Fahnen geschrieben hat, ist 1999 per Beschluss des rot-grünen Bundeskabinetts zum „durchgängigen Leitprinzip der Bundesregierung“ erhoben worden und treibt seit dieser Zeit seltsame Blüten. Eine der bizarrsten: An Uni Leipzig wurde beschlossen, für beide Geschlechter weibliche Bezeichnungen einzuführen: also statt mit „Herren Professoren“ haben wir es jetzt in Leipzig mit „Herren Professorinnen“ zu tun. Nein, es ist kein Fehler, genau so ist es gemeint. Und es ist auch kein Witz. Witzig ist Gender Mainstreaming mit Sicherheit nicht, auch wenn es absurd ist. Andreas Späth, berichtet in seinem Buch „Vergewaltigung der menschlichen Identität“ über einen Wiener Gender-Kindergärten, wo Jungen ihre männlichen Eigenschaften und Verhaltensweisen regelrecht aberzogen werden: lieb haben die Jungs zu sein, pflegeleicht und um Gottes willen nur nicht wettbewerborientiert. Jungenforderung bedeutet dort Unterstützung beim „Ertragen der Frustrationen“, beim „Verlieren, beim Warten und beim Zurückstecken eigener Bedürfnisse“. Zum Ausgleich dürfen die Jungen als Belohnung mit Puppen spielen!

Kein Wunder, dass immer mehr Männer, die in dieser neuen Welt sozialisiert werden, nicht mehr wissen, wer sie wirklich sind und sich in Männergruppen organisieren, um zusammen ihre Identität zu finden, und/oder nach professioneller Hilfe Ausschau halten. Zu den Therapeuten, die Männern in ihrem Kampf gegen die weibliche Dominanz beistehen, gehört auch der „Männercoach“ Leimbach. Als ich dieses Buch zu lesen anfing, dachte ich deshalb, wow, da traut sich endlich jemand mit der Faust auf den Tisch zu schlagen und zu sagen, „es reicht!“. Doch meine Begeisterung schwand im Laufe der Lektüre, ich vernahm immer mehr „falsche Töne“. So kippte meine Stimmung um. Um zu prüfen, was andere Leser von diesem Buch halten, habe mir also einige Rezensionen zu diesem Buch angeschaut und ich erschrak, als ich die weiblichen Kommentare dazu las. Ein Beispiel: „Als sich mein Mann dann in einem Männertraining beim Herrn Leimbach anmeldete dachte ich noch „Prima – da wird man ja frischer, da wird neuer Wind in die Beziehung wehen“. Was dann passierte, ist schwer zu beschreiben: Mein Mann, bis dato verantwortungsvoll, grundehrlich und nicht allzu gesprächsbereit, mutierte zum egoistischen, verlogenen, verstockten A…“ Ist es das Ziel der Therapie von Herrn Leimbach? Dass Beziehungen zerbrechen und Männer zu selbstgerechten, arroganten A****löchern mutieren? Ja, ja… Als Frauen können wir wohl das alles nicht verstehen, nicht wahr? Wohl deshalb werden Leimbachs Herzkrieger immer wieder davor gewarnt, sich mit Frauen über ihre Probleme zu unterhalten. Aber sich anzuhören, was Frauen zu sagen haben, dürfen sie noch, oder?

Nein, ich bin keine Feministin und ich bin nicht der Meinung, dass es gut ist, wenn Männer von Frauen bevormundet, kontrolliert, beherrscht und in Abhängigkeit gehalten werden. Ich stimme auch Herrn Leimbach zu, wenn er schreibt, dass Frauen keine „Muttersöhnchen“ wollen. „Sobald eine Frau die Dominanz über „ihren“ Mann hat, befindet sie sich in der Mutterrolle und betreut ihn als großen Jungen. Eine Rolle, die nur wenigen Frauen auf die Dauer attraktiv finden“, schreibt er. Das stimmt. Gerade starke Frauen – wie die mythische Brünhild aus der „Nibelungensaga“ - bevorzugen starke Männer, Männer, zu denen sie aufschauen können, die ihnen imponieren, Männer, die stärker sind, als sie, die ihre Begeisterung entzünden und sie dabei unterstützen können, nach den Sternen zu greifen. Für diese Frauen ist es wichtig, dass ihre Männer keine Muttersöhnchen sind, sondern echte Partner, auf die sie sich verlassen können. Partner – keine „selbstgerechten A…“, zu denen sich die Leimbach Krieger so oft entwickeln!

Nicht, dass das Buch von Leimbach schlecht wäre. Er ist auf mehrere Punkte eingegangen, die sehr wichtig sind: Er thematisiert den Unterscheid zwischen der positive Aggression und der Gewalt, er entmystifiziert Frauen als ein friedliches Geschlecht, er verweist auf die Rolle der „Väter“ bei der Sozialisierung der „Söhne“, macht auf die Bedeutung der Initiationsriten aufmerksam, deckt die Gefahren auf, die für Männer die Abhängigkeit von Frauen mit sich bringt, erklärt die Bedeutung der männlichen Archetypen und macht den Männern Mut, Führung über das eigene Leben zu übernehmen und Zugang zum eigenen Herzen zu finden.Trotzdem kann ich diesem Buch keine 5 Sterne vergeben. Ich erkläre es am Beispiel der „Heldenreise“.

Sie besteht – grob verallgemeinert - aus 4. Stationen, die durch vier männliche Archetypen beherrscht werden: den Geliebten (Kind), den Krieger (Jugendlicher), den König (Erwachener) und den Magier (Alter). Die Reihenfolge der Archetypen ist nicht zufällig und lässt sich nicht beliebig verändern. Bei Männern wird zunächst der Liebhaber erweckt, dann kommt die Zeit des Kriegers, des Königs und des Magiers. Ein guter Krieger ist demnach ein Mann, der den Geliebten, ein guter König, der den Krieger integriert hat usw. Der Krieger bildet also nicht die letzte Station der Heldenreise, sondern die zweite.

Diese Phase, die in der männlichen Entwicklung mit dem Alter korrespondiert, als die Jungen die Komfortzone der Mütter verlassen und von den Vätern in die raue Männerwelt eingeführt werden, wo sie Drachen töten und Abenteuer erleben können, die ihnen erlauben, zu zeigen, was in ihnen steckt, ist nicht das Ziel der Heldenreise. Nachdem er zum Krieger geworden ist, seine Abhängigkeit von der Mutter überwunden und bewiesen hat, dass er auch ohne Frauen auskommt (dadurch wird er nicht mehr erpressbar), muss der Mann zum König werden und dann zum Magier. Hat er diese Stufe erreicht und die anfallenden Prüfungen bestanden, hat er das Ziel seines Lebens erreicht: er hat alle vier männlichen Archetypen integriert. Doch Leimbach geht in seinem Buch nicht über die zweite Phase hinaus, das Ziel seines Trainingsprogramm ist der Krieger. Er richtet sich also an Männer, die in der Phase des Geliebten stecken geblieben sind, in der Phase des bedürftigen Kindes, das im Hotel Mama wohnt, glaubt, ohne weibliche Fürsorge nicht überleben zu können, nach Frauen sucht, die ihn bemuttern und seine (auch sexuellen) Bedürfnisse befriedigen werden und bereit ist, auf seine Freiheit zu verzichten um die Geborgenheit des warmen Nestes nicht aufs Spiel zu setzen. Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: für diese Männer ist dieses Buch geschrieben worden, und diesen Männern kann Leimbach tatsächlich helfen, über ihren Schatten zu springen und die erste, bzw. die zweite Männlichkeitsprüfung zu bestehen. Doch dann müsste der Hinweis folgen, dass die Reise noch weiter geht: der Krieger muss zum König werden. Er muss also jetzt die Welt der Väter verlassen und sich auf die Suche nach der Frau machen, an deren Seite er selbst König werden kann. Dieser Übergang ist noch schwieriger als der Übergang vom Geliebten zum Krieger. Die Begegnung mit dem nichtmütterlichen Weiblichen ist nämlich kein Zuckerschlecken, denn es verlangt von dem Mann nicht nur, dass er sich von seiner Mutter, sondern auch, dass er sich von seinem Vater (oder der Männergruppe) abnabelt und reif dazu wird, sich sein eigenes Königreich aufzubauen und selbst König zu werden: nicht als ein Alleinherrscher, sondern an der Seite einer Frau, die nicht ihn, sondern ihre gemeinsamen Kinder bemuttern wird (es müssen nicht immer Kinder aus Fleisch und Blut sein).

Doch gerade das bringt Leimbach seinen Kriegern nicht bei, für ihn endet die Reise auf der zweiten Stufe. Die Folge ist, dass einige Männer nach seinem Männlichkeitstraining nicht immer zu Helden werden, sondern zu getarnten Machos mutieren, die sich für stark halten, weil sie es schaffen, Frauen aus ihrem Leben rauszuhalten, frei nach dem Motto: keine Frauen, keine Gefahren. Vom Mutterparadies ins Männerparadies? Ganz ehrlich, wer sich nicht traut, sich auf Frauen einzulassen, um von ihnen nicht verletzt oder beherrscht zu werden, hat noch einen langen Weg vor sich… Ilona Banet
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am 24. August 2010
Durch die heftig polarisierenden Antworten und Bewertungen zeigt sich oft, dass die Einen Erkenntnisse gewinnen und ganze "Kronleuchter" angehen. Wohingegen bei den Anderen der Spiegel der Ihnen vorgehalten wird, dieses Spiegelbild, nicht annehmen wollen. Interessant ist, dass dieses "Männerbuch" auch von Frauen gelesen wird. Noch interessanter ist, dass Frauen ablehnend reagieren. Vielmehr ist mir von Frauen die Reaktion bekannt:"wenn nur mein Partner so wäre", oder "das kaufe ich meinem Partner sofort". Wer als Mann den Mut hat ehrlich hinzusehen, der kommt um dieses Buch nicht herum. Und wer ja dazu sagt, wird auch den nächsten Schritt wagen: ein Seminar des Autors besuchen. Mutig sein, in seine persönliche Angst hineingehen und nicht aus Angst Wahrheiten ablehnen, das sind die wahren Männer. Das Buch ist der erste Schritt. Viel Mut für die nächsten Schritte.
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am 6. November 2007
Das Buch bringt es auf den Punkt. Männlichkeit ist schnörkellos, teilweise hart und direkt, hat aber eben auch die weichen Seiten, nur dürfen diese nicht überbetont werden. Die Komfortzone des Mannes wird hier als Hindernis der männlichen Entwicklung gesehen. Wie wahr! Ich habe bereits einige Männerbücher gelesen (Deida, etc.) die aber alle nebulöse Anleitungen geben. Dieses Buch ist das erste, was klar zum Ausdruck bringt, worum es geht und wirklich Umsetzungsmöglichkeiten anbietet. Empfehlung!
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am 29. Januar 2008
"... denn auch Frauen sind nicht glücklich, wenn sie keinen angemessenen Gegenpol in den Männern finden."
Es war das einzige Weihnachtsgeschenk überhaupt und das mir MEIN Herzenskrieger schenkte. Zuerst fragte ich mich: Dieses Buch für mich als Frau? Und jetzt beim Lesen: Was möchte er mir wohl mit diesem Buch sagen?
ICH kann jedenfalls schon einmal sagen: Es ist durchaus auch ein Buch für die Frau und Mutter! -
Wie mochte ich mich nicht mehr leiden, als die Aggressionen gegen meinen Exmann immer stärker wurden. Wie erschrocken war ich, als er einmal auf dem Heimweg von einem Besuch bei mir in der Klinik war und ich mir wünschte: möge er doch einen Autounfall haben, und vergaß, dass er gemeinsam mit unserer Tochter unterwegs war...
Das Buch beantwortet viele meiner Fragen nach dem Warum und hilft zu verstehen, was heutzutage in Beziehungen zwischen Mann und Frau und deren Rollen falsch läuft.
Und es appelliert an uns Mütter unsere Söhne wieder zu Männern zu erziehen, wofür es auch Wege aufzeigt.
Und es appelliert an uns, unseren Kindern, auch wenn wir mit den Vätern getrennte Wege gehen, ihnen nicht den Papa zu nehmen, sondern zu unterstützen und zu fördern, dass sie ihren Papa bedingungslos lieben dürfen und ihnen ein positives Bild von ihm (und somit vom Mann) zu vermitteln.
Je mehr ich in das Buch und seine Thematik eindringe, umso mehr möchte ich meine feminine Essenz spüren und fühle mich gerne als Frau und danke meinen maskulinen Gegenpol für dieses schöne Geschenk!
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am 27. Januar 2015
Dieses Buch nennt die Dinge beim Namen, warum so viele der heutigen Männer Probleme in ihrer Beziehung haben: Die Männer haben durch die feminine Gehirnwäsche ihre Männlichkeit und die Achtung ihrer Partnerin verloren. Einerseits suchen die Frauen verständnisvolle, zärtliche und gefühlvolle Männer, die ihnen jeden Wunsch von den Augen ablesen sollen (das sagen sie) ,andererseits suchen sie aber dominante, anpackende und rauhe Männer, die wissen wo es lang geht und sich von den Frauen eben nicht von ihrem Weg abbringen lassen (das sagen sie nicht). Die symbiotische Beziehung, in der es keine Geheimnisse geben soll, ist ein Irrweg, der Frauen den Respekt vor ihren Partnern verlieren lässt. Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Wichtigkeit von Männerfreundschaften, für den kraftvollen Umgang mit Konflikten und den für Frauen attraktiven maskulinen Zugang zur Sexualität.
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am 29. November 2007
Hier spricht der erfahrene Praktiker: Verständlich, direkt, den Wesenskern treffend, überzeugend und selbstkritisch. Der Autor entwickelt die Vision vom ,Herzenskrieger`, dem Mann, der gelernt hat, seine Aggressionen anzunehmen und in konstruktiver Weise auszudrücken, damit er auf allen Ebenen ein erfülltes Leben führen kann, insbesondere im Verhältnis zum anderen Geschlecht. Das Buch ist gut ausgewogen zwischen nüchternen Zahlen, Erfahrungsberichten und den Aussagen und Tipps des Autors. Nach der Lektüre des Buches wusste ich, wo es bei mir harkt und was ich zu tun hatte. Noch nie hatte mich ein Sachbuch innerlich so be-rührt. Dies liegt auch an der Art und Weise, wie der Autor schreibt, nämlich mit viel Mitgefühl und Respekt vor den Verstrickungen und Unzulänglichkeiten des Mannes, dabei schnörkellos und stets ins Schwarze treffend. Herr Leimbach versteht es, eine Betroffenheit des Lesers zu erzeugen. Eine wirkliche Hilfe. Gern hätte ich zu einigen Themen mehr gewusst, hier wären Fußnoten hilfreich gewesen. Das Buch macht neugierig, tiefer einzusteigen. Ein Folgeband wäre daher wünschenswert.
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am 2. Januar 2015
Nach den positiven Kritiken hier habe ich mir diesen Band klassisch als Papierversion bestellt. Das ist für den interessierten Leser auch zu empfehlen, man wird sich manche Stelle anstreichen und manche Dinge kommentieren wollen. Zunächst ist mir bei der Lektüre positiv aufgefallen, dass der Autor nicht nur über eine breite Bildung verfügt sondern seine Inhalte aus meiner Sicht auch bar jedwedem esoterischen Geschwafel vermittelt. Man mag als kleine Ausnahme seine Empfehlung zu "Vision Quests" von Vater und Sohn sehen, das ist aber dann schon fast eine Geschmacksfrage.

Wie andere Leser auch habe ich mich an mancher Stelle unangenehm ertappt gefühlt. Der Autor thematisiert sehr sachlich, wie viele Männer in unserer modernen Gesellschaft auf der Ebene des "Nice Guy" hängenbleiben und nicht zu der ihnen eigenen männlichen Kraft finden. Dieser "Nice Guy" wird dabei deutlich auch mit seinen schwachen Seiten geschildet und gezeigt, wie das Hängenbleiben eines Mannes auf dieser mit dem Archetyp des Liebhabers verknüpften Entwicklungsstufe sein Glück, seine Beziehungsfähigkeit und seine beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten einschränken.

Im Folgenden wird dann auf die vier typischen männlichen Archetypen nach C. G. Jung eingegangen. Die Einführung in dieses nicht ganz einfache Thema gelingt dem Autor ausgesprochen gut. Liebhaber, Krieger, König und Magier werden eingeführt und in den persönlichen Entwicklungskontext des Mannes gestellt.

Es folgt eine Schilderung der klassischen drei weiblichen Archetypen (Hure, Heilige und Mutter). Hier wird aufgezeigt, wie die innere Klassifizierung jeder Frau durch den Mann in diese Archetypen die Entwicklung einer Beziehung behindert. Leimbach beschreibt, wie schwer es den meisten Männern auf Grund ihrer Prägung fällt, eine Frau ohne jeglichen Sockel als einen anderen Menschen mit Stärken und Schwächen wahrzunehmen.

Der Autor sieht - auch dieser Gedanke ist selten so klar dargestellt - die beste Entwicklungsmöglichkeit für den Mann als ein Wesen unter anderen Männern. Der Mann braucht diese Orte in seinem Leben, in denen er nur Mann unter Männern ist und sich als Mann weiterentwickeln kann.

In der Summe gibt dieses Buch für Männer wie Frauen eine ganze Fülle von Entwicklungsanstößen und ich kann die Lektüre nur klar empfehlen.
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am 18. April 2015
Als jemand der das Buch gelesen hat, die Seminare bei Herrn Leimbach besucht hat und als jemand der die Lehren von Paulo Cuelho und Baghwan Osho sehr wertschätzt, bin ich wohl eine andere Zielgruppe als die Kritik übenden Menschen hier.

Aber ich möchte kurz mal meine Sicht darlegen. Vielleicht hilft sie dem ein oder anderen, sich ein Bild zu machen.

Björn Leimbach ist nicht perfekt, macht Fehler und manchmal schießt er vielleicht auch über das Ziel hinaus. Aber sein Buch ist ein Augenöffner und seine Seminare sind unvergleichlich und absolut effektiv. Danach ist man wirklich "Gehirn gewaschen" und das ist bei all dem Müll den wir den ganzen Tag denken, gar nicht so schlecht. Die vielen Gedankenschleifen, Sorgen, Ängste und Zweifel über das Leben und die eigene Person und die männliche Identität sind wie weg geblasen. Ich und alle Teilnehmer haben sich nach den Seminaren stark wie noch nie gefühlt. Allerdings, und das ist dann der knifflige Teil, liegt es dann an einem Selbst, wie man seinen Weg alleine weitergeht. Wer ein Buch oder ein Seminar sucht, dass alle Probleme auf einmal löst, wird ein Leben lang vergeblich suchen. Allerdings bekommt man einen ganz klaren Leitfaden, wie man die gelernten Sachen für sich umsetzen und in den Alltag integrieren kann. Es ist ein beständiges üben, trainieren, entwickeln und reflektieren. Die Welt ist kein Seminar und sprudelt nicht gerade über vor glücklichen und selbstbewussten Menschen.

Björn Leimbach gibt das Wissen weiter, dass er in 30 Jahren des bewussten Lernens und suchens zum Thema Männlichkeit gesammelt hat. Er folgt dabei nicht irgendwelchen wissenschaftlichen Mainstream-Richtungen, sondern er ist dabei sehr pragmatisch und vertraut auf die Erfahrungen die er selbst gemacht hat. Gut ist, was hilft! Als gut sieht er an, was Männer selbstbewusst und herzlich macht. Daraus hat er einen kompromisslosen und teilweise provokativen Leitfaden für Männer geformt. Der natürlich nicht "die Ganze Wahrheit" ist. Das ist ihm auch bewusst. Niemand kann in einem Buch die ganze Wahrheit schreiben. Es gibt immer mehrere Perspektiven.

Wer das Gefühl hat, er könnte mal einen kräftigen aber herzlichen Tritt in den Arsch gebrauchen, ist bei Herr Leimbach gut aufgehoben. Er appelliert daran, dass Männer (wieder) zu ihrer eigenen Power und Kraft zurückfinden. Wieder anfangen an sich selbst zu glauben und ihr Leben zu gestalten. Stundenlanges Probleme wälzen, diskutieren und sich als hilfebedürftiges Opfer zu fühlen, bekommen Männer in "konventionellen Therapien" schon genug geboten. Björn Leimbach bietet glücklicherweise eine radikal andere alternative zu diesen Strömungen. Er hat etwas erkannt, was sehr wenige Therapeuten erkannt haben.

Es gibt immer 2 verschiedene Wege, in der Persönlichkeitsentwicklung oder in der Erziehung eines Menschen. Es gibt immer 2 gegensätzliche Ansätze wie ich mit einem Klient oder einem Schutzbefohlenen umgehen kann, wenn dieser mit Problemen konfrontiert ist.

Auf der einen Seite, kann ich:
Helfen, Umsorgen, Unterstützen und Verständnis zeigen.
Das hat den Vorteil, dass derjenige sich behütet und sicher fühlt, aber den Nachteil, dass er nicht die Erfahrung von eigener Kompetenz und Stärke macht.

Auf der anderen Seite kann ich jemanden alleine machen lassen, herausfordern, beraten und provozieren.
Das hat den Vorteil, dass jemand in seiner Selbstwirksamkeit und in seinem Selbstvertrauen gestärkt wird, aber den Nachteil das er sich vielleicht dabei (psychisch oder physisch) verletzt oder überfordert fühlt.

Ich persönlich sehe mich in der Arbeit mit jungen Menschen auch immer wieder mit dieser Frage konfrontiert. Ich kann nur bestätigen was Björn Leimbach schreibt. Die "Therapieszene" und vor allem auch die soziale Arbeit hat eine ganz klare Tendenz dazu zu sehr "zu bemuttern" und Konflikten aus dem Weg zu gehen. In vielen Waldorfschulen darf kein Fußball mehr gespielt werden, weil es sonst zu Auseinandersetzungen und aufgeschürften Knien bei den Jungen kommt.

Ich bin sehr Froh das es Björn Leimbach gibt und bin ihm sehr dankbar. Er hat mich durch seine Bücher, seine Seminare und seine Lebenseinstellung maßgeblich beeinflusst und gestärkt. Ich bewundere seinen Mut auch Themen anzupacken, die sich nicht jeder traut anzupacken. Und seine Aufrichtigkeit, dann auch ganz offen und ehrlich seine Erfahrungen weiter zu geben. Er nimmt das Risiko in Kauf, dafür in eine "schlechte Schublade" gesteckt zu werden. Der Name "Herzenskrieger" gefällt mir persönlich auch nicht sonderlich. Aber er beschreibt sehr gut, was Björn Leimbach vermitteln will. Eine Kombination aus Herzlichkeit und Kraft.

Viele Grüße
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