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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Männliche Abgrenzung zur Heilung der Beziehungsfähigkeit
Ich gebe zu, dass ich angesichts des Portraits von Herrn Leimbach und den Auswahlkriterien zum Herzenskriegerzyklus
auf seiner Webseite Antipathien entwickelt hatte. Es ist Herrn Leimbach jedoch sehr gut gelungen, meine
Vorbehalte in seinem Buch auszuräumen, mir sogar klar zu machen, welche meiner Glaubenssätze die
Grundlage für mein Urteil...
Veröffentlicht am 22. September 2012 von Klaus Peill

versus
62 von 82 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen gutes Buch- Praxisanleitung nicht lebbar!
Mein Mann hatte sich dieses Buch gekauft,war begeistert und ich auch.Björn Leimbach schreibt präzise und klar,was der Mann ändern kann um wieder "er selbst" zu sein.
Als sich mein Mann dann in einem Männertraining bei Herrn Leimbach anmeldete dachte ich noch:"Prima-da wird ja mal frischer ,neuer Wind in die Beziehung wehen."
Was dann...
Veröffentlicht am 5. Dezember 2009 von Sonnenaufgang


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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Männliche Abgrenzung zur Heilung der Beziehungsfähigkeit, 22. September 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen (Taschenbuch)
Ich gebe zu, dass ich angesichts des Portraits von Herrn Leimbach und den Auswahlkriterien zum Herzenskriegerzyklus
auf seiner Webseite Antipathien entwickelt hatte. Es ist Herrn Leimbach jedoch sehr gut gelungen, meine
Vorbehalte in seinem Buch auszuräumen, mir sogar klar zu machen, welche meiner Glaubenssätze die
Grundlage für mein Urteil bildeten.

Nach einem einführenden Plädoyer für den Herzenskrieger belegt der Autor zunächst, dass Aggression nicht typisch
männlich ist. Ein Test mit 16 Fragen belegte mir deutlich, dass ich tendenziell zur Gruppe der Mr. Nice
Guy" gehöre. Der nette Kerl von nebenan will keiner Frau wehtun, es mangelt ihm an Führungsqualität und er
geht Konkurrenz aus dem Weg. Kurz: er ist verweichlicht und damit für Frauen todlangweilig. In der Polarisierung
entsteht die Energie für echte Begegnung und auch Erotik! Der Mann sollte klare Ziele haben, konflikt- und risikofreudig
sein, seine Grenzen kennen, Visionen haben und seine Freiheit lieben! Der erste Schritt dahin ist ein gesunder
Umgang mit Aggression. Dabei ist es sehr wichtig, Aggression von Gewalt zu unterscheiden. Es folgt ein
Selbsttest zur Aggressionshemmung, die meist auf einer (Kinder-)Angst vor Verletzung und vor der eigenen Stärke
gründet.

Wie auch in der Abfolge der Herzenskriegerseminare beschreibt Herr Leimbach im Folgenden die Themen der
Abnabelung von der Mutter (damit aus dem Muttersöhnchen ein Mann werden kann) und den Weg hin zum Vater,
als den wichtigsten Mann im Leben eines Mannes. Doch auch dieser Weg ist geprägt von Wunden und Rebellion,
bei denen der Autor 4 Typen unterscheidet: Prinz, Weltverbesserer, Erleuchteter und Steppenwolf. Hier zeigt er
einen 5-Schritte-Weg zum Vater auf (der mich an die Aussöhnungstherapie, bzw. die Tipping-Methode erinnert):
1. Nichts mehr fordern, 2. Irrtümer erkennen, 3. Vergebung, 4. Wertschätzung, 5. Respekt. So kann die väterliche
Linie zur Kraftquelle werden.

Dann geht der Autor auf die 4 bekannten männlichen Archetypen (Liebhaber, Krieger, König und Magier) ein und
zieht die Parallele zur Heldenreise in der Gestalttherapie nach Paul Rebillot. Sein Trainingsprogramm für Männlichkeit
baut darauf auf, wenn er die Weckung des inneren Kriegers und den Zugang zum eigenen, männlichen
Herzen beschreibt. Männlichkeit braucht Initiation in 5 Phasen: Trennung vom Alltag, Vorbereitung, Prüfung, Integration
und Rückkehr (Beispiel: Wehrdienst).

Nicht zuletzt betont Herr Leimbach die Wichtigkeit von Männerfreundschaften und die Abgrenzung in der Beziehung
zum Weiblichen. Hier gibt er auch konkrete Tipps für Kommunikation (ähnlich Zwiegespräch) und 12 Regeln
für faire Auseinandersetzungen in der Partnerschaft. Das Buch endet mit einem Überblick über weibliche Archetypen
und der Entschleierung von 10 männlich-sexuellen Mythen (absolut einverstanden) und schließt vorbildlich
mit einem umfangreichen Literatur- und Beratungsstellen-Verzeichnis.
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49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Polarität der Geschlechter - weg vom Gender-Unsinn, 17. Juni 2012
Rezension bezieht sich auf: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen (Taschenbuch)
Heute, am "wirklichen Vatertag" (jeden 3. Sonntag im Juni) eine Rezension zu "Männlichkeit leben" (und "Weiblichkeit leben")

Es handelt sich bei "Männlichkeit leben" und Weiblichlkeit leben" um zwei Leitfäden, die einen Weg zur eigenen Geschlechtlichkeit anbieten. Die Untertitel verraten, dass wir uns auf dem richtigen Weg befinden: Die Stärkung des Maskulinen und Die Hinwendung zum Femininen sagen dem Gender adé. Das wurde auch Zeit!

Die fehlenden Väter

Beide Werke sind nach ähnlichen Prinzipien aufgebaut. Am Anfang werden gesellschaftliche Entwicklungen beleuchtet und deren Folgen dargestellt. Sie sind zum Teil gefärbt durch die eine oder andere politisch korrekte Sicht der Dinge, die Männer gerne zu Tätern macht und Frauen zu Opfern. Überwiegend aber werden wichtige Ursachen für die heutigen Verhältnisse angesprochen, in denen Mann nicht mehr Mann und Frau nicht mehr Frau sein darf. So ist zum Beispiel von den fehlenden Vätern die Rede. Die vaterlose Gesellschaft ist ein Problem und hat negative Folgen für Kinder beiderlei Geschlechts.

In Männlichkeit leben wird diese Thematik vertieft: "Wir leben in einer übertriebenen Sicherheits- und Komfortzone, die Jungen und Männer zu Versagern und Rebellen gegen alles Männliche macht, zu Männern, die ihr Leben nicht in die Hand nehmen." Zudem erfahren wir, dass immer mehr Männer ihre Freundinnen als 'besten Freund' sehen, dass sie mit Frauen ihre persönlichen Probleme und Themen besprechen. Dies sei ein Irrtum, so der Autor, eine Entwicklung, die ganz und gar nicht gut sei. Weder für den Mann, noch für die Frau. Für solche Fragen sind Männerfreundschaften gut und wichtig.

Der Leser wird mit Fakten konfrontiert, die er so aus den Mainstream-Medien nicht gewohnt ist. So lesen wir, dass ca. 95 Prozent aller tödlichen Arbeitsunfälle Männer treffen, dass mehr als drei Viertel der Prügelopfer Männer sind, dass knapp drei Viertel der Suizide in Deutschland von Männern begangen werden. Männern scheint es, sieht man sich diese Zahlen an, also gar nicht so herausragend gut zu gehen, wie uns die Mainstream-Medien immer einreden wollen. Von Privilegierungen schon gleich ganz zu schweigen!

Männlichkeit bedeutet positive Aggression

Leimbach führt in seinem Buch systematisch durch das Leben und die Entwicklung vom Jungen zum Mann und spricht die in den verschiedenen Lebensstationen auftretenden Prüfsteine und Notwendigkeiten an. Ein besonderes Augenmerk richtet Leimbach im Männerbuch auf die Aggressionen seiner Geschlechtsgenossen. Er schreibt von der besonderen Wichtigkeit der Aggression als Grundbaustein der Männlichkeit.

Er beschreibt wie Aggressionen entstehen, welche Funktion sie haben und zeigt Denkfehler der heutigen Zeit auf. Wann wird aus Aggression Gewalt? ist eine der Fragen, die er aufwirft und beantwortet. Damit ist klar, dass die Jahrzehnte andauernde Hetzte gegen alles Männliche, der Männerhass und die Verdammung männlicher Aggressionen auf Falschinformationen basieren, wie es bis heute im Feminismus üblich ist. Aggression an sich ist nämlich nicht gleich Gewalt. Sie steht vielmehr für Vitalität und Durchsetzungsfähigkeit und hat nichts mit dumpfem Proletenhandeln zu tun.
Ähnlich verfährt auch Bust in ihrem Frauenbuch. Auch hier wird am Anfang alles im gesellschaftlichen Kontext betrachtet: "Hinter all der Gleichmacherei, die lange Zeit zu Missgunst, Neid und Machtkampf geführt hat, erkennen sie [Männer und Frauen] ihre Verschiedenheit, die sie ja gerade so anziehend füreinander macht."

Beide Bücher bejahen strikt die Polarität der Geschlechter

Ein sehr wichtiger Punkt, den Bust in ihrem Frauenbuch anspricht ist die Aussöhnung der Frauen mit den Männern. Durch den Feminismus, so Leimbach, wurde das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Bust schreibt, dass Frauen durch den Feminismus in Männerrollen, in männliches Verhalten, gedrängt wurden. Frauen wurden hart, setzten sich durch und nahmen männliche Rituale an. Von den Ergebnissen dieses Verhaltens einmal abgesehen, die oft genug zweifelhaft sind, ist jedoch klar, dass Frauen sich selbst damit keinen Gefallen getan haben. Bust zeigt einen Weg, wie Frauen zu sich selbst finden, sich selbst wieder lieben lernen.

Bust geht in ihrem Buch immer wieder auf die Freiheit der Frauen ein. Nein, Frauen sollen nicht an den Herd gebunden werden, schreibt sie. Die Freiheit, die Frauen heute genießen ist größer, als jede die jemals eine Frau oder überhaupt ein Mensch in einer Gesellschaft genießen konnte. Man muß deshalb nicht gleich die Ehe ad absurdum führen, wie Bust es leider versucht, denn die Ehe hat nach wie vor eine stabilisierende Wirkung für die Gesellschaft, auch wenn sie immer wieder von den MainstreamMedien angegriffen und lächerlich gemacht wird. Das Diktat des Feminismus, welches den Frauen ein bestimmtes Verhalten abverlangen will, ist dann auch ein Ansatzpunkt von Busts Kritik am Feminismus. Denn dieses Verhaltensdiktat widerspricht der Freiheit.

Dem Thema Vater-Sohn-Beziehung widmet Leimbach ein eigenes Kapitel. Es ist essentiell. Ohne Vater fehlt dem Jungen ein Stück seiner Seele". Das Problem der vaterlosen Gesellschaft wird erneut angesprochen. Es wird beleuchtet, dass mit Beginn der industriellen Revolution die Väter in den Familien fehlen. Dann kam der Erste Weltkrieg, dann der Zweite. Und immer waren es die Väter, die nicht mehr heimkehrten oder als gebrochene Persönlichkeiten dahinvegetierten. In den 70er Jahren stieg die Scheidungsrate stark an. Und wieder waren es die Väter, die aus der Erziehung herausgehalten wurden. Bei solch dauerhaftem und großflächigem Väterentzug verändert sich eine Gesellschaft, sie erkrankt. Auch Bust lässt den Vater und die Beziehung Vater-Tochter nicht außeracht. Auch diese ist eine besondere Beziehung. Gibt es keinen Vater, kommt es zu Fehlentwicklungen in der Persönlichkeit von Töchtern oder Söhnen. In beiden Büchern wird deutlich: Kinder brauchen beide Elternteile.

Bei all dem Lob sei jedoch ein Kritikpunkt angeführt: Die Autoren beider Bücher wollen den Männern ein "tiefsitzendes Schuldgefühl" wegen angeblicher jahrhundertelanger Frauenunterdrückung einreden - politisch korrekter Unsinn! Muß man heute so schreiben um ernst genommen zu werden? Das klingt nach DDR-Floskeln, nach denen der Sozialismus stets siegt. Kollektivhaft bzw. Vorwürfe von Kollektivschuld orientieren sich nie an der Realität! Bei der ganzen, sich nun schon Jahrzehnte hinziehenden Ideologisierung, dem Frauenförderwahnsinn, der Kriminalisierung des Mannes, alles basierend auf fragwürdigen historischen Analysen, hat sich bei ziemlich vielen Menschen offenbar ein Selbstverständnis eingeschlichen, das Männer ganz unhinterfragt in die Unterdrückerrolle schiebt. Das ist Unfug, da die Frage von Macht und Unterdrückung in den letzten Jahrhunderten nie eine Geschlechterfrage war. Sie war allenfalls eine Frage der gesellschaftlichen Klassen und der Stände. Es gab genauso Gräfinnen, die ihre Knechte zu Tode gefoltert haben, wie es das mit umgekehrten Vorzeichen gab.

Insgesamt handelt es sich bei den beiden Geschlechterbüchern um wichtige Werke. Es wird deutlich, dass die Gender-Ideologie nur mehr Hülle ist - und im Prinzip nie etwas anderes war. Die Bücher können helfen, sich auf die eigene Geschlechtlichkeit zu besinnen, und so das Verhältnis zwischen den beiden Geschlechtern wieder zu verbessern. Die Vergiftungen durch den Feminismus haben lange genug angehalten. Und es wird auch eine ganze Zeit dauern, bis die Gesellschaft sich von diesem Spuk erholt hat.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Polarisierend - daher zutreffend. Erkenntnis & Spiegel., 24. August 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen (Taschenbuch)
Durch die heftig polarisierenden Antworten und Bewertungen zeigt sich oft, dass die Einen Erkenntnisse gewinnen und ganze "Kronleuchter" angehen. Wohingegen bei den Anderen der Spiegel der Ihnen vorgehalten wird, dieses Spiegelbild, nicht annehmen wollen. Interessant ist, dass dieses "Männerbuch" auch von Frauen gelesen wird. Noch interessanter ist, dass Frauen ablehnend reagieren. Vielmehr ist mir von Frauen die Reaktion bekannt:"wenn nur mein Partner so wäre", oder "das kaufe ich meinem Partner sofort". Wer als Mann den Mut hat ehrlich hinzusehen, der kommt um dieses Buch nicht herum. Und wer ja dazu sagt, wird auch den nächsten Schritt wagen: ein Seminar des Autors besuchen. Mutig sein, in seine persönliche Angst hineingehen und nicht aus Angst Wahrheiten ablehnen, das sind die wahren Männer. Das Buch ist der erste Schritt. Viel Mut für die nächsten Schritte.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Männlichkeit ist schnörkellos!, 6. November 2007
Rezension bezieht sich auf: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen (Taschenbuch)
Das Buch bringt es auf den Punkt. Männlichkeit ist schnörkellos, teilweise hart und direkt, hat aber eben auch die weichen Seiten, nur dürfen diese nicht überbetont werden. Die Komfortzone des Mannes wird hier als Hindernis der männlichen Entwicklung gesehen. Wie wahr! Ich habe bereits einige Männerbücher gelesen (Deida, etc.) die aber alle nebulöse Anleitungen geben. Dieses Buch ist das erste, was klar zum Ausdruck bringt, worum es geht und wirklich Umsetzungsmöglichkeiten anbietet. Empfehlung!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant aber einseitig, 1. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen (Taschenbuch)
Ein wirklich interessantes Buch, dass den Widerspruch zwischen dem Anspruch das Männer einfühlsam sein sollen und der Anklage es gäbe heute keine echten Männer mehr, deutlich macht und versucht Wege aufzuzeigen wie aus einer Meme doch ein Mann wird. Das Buch ist stellenweise ein Schlag ins Gesicht, derart direkt vorgeführt zu bekommen was für ein Muttersöhnchen man ist - ich fand mich in zahllosen Beispielen wieder - ist zunächst schmerzhaft aber das haben Erkenntnise nunmal oft so an sich. Der Autor gibt viele praktische Tipps wie man zu einer neuen männlichen Stärke finden kann ohne dabei zu einem unsensiblem Macho zu werden: Ein Herzenskrieger wie er es nennt. Besonders die Verbindung zum Vatern und Männerfreundschaften werden thematisiert, jedoch auch die Rolle der Gesellschaft und Kindheit und wie es überhaupt erst dazu kommt wird angesprochen.
Alles in allem ein sehr interessantes, lehrreiches Buch, mir persönlich jedoch ein wenig zu einseitig, daher nur 4 Sterne. Gerade sensible und unsichere Männer sollten begleitend ein Buch über Selbstwert und Angst lesen, da der tiefenpyschologische Aspekt zur Lösung zu sehr ausgeblendet. Umgekehrt fehlt in den meisten Büchern über Selbstwert Anleitung wie man mann wird, da es ja gerade Frauen sind die diese Bücher oft kaufen. Daher ist die Kombination aus beidem optimal um das Problem auch wirklich auf allen Ebenen angehen und lösen zu können.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier spricht der erfahrene Praktiker, 29. November 2007
Von 
Andreas Gildemeister (Wiedenbrück, Westfalen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen (Taschenbuch)
Hier spricht der erfahrene Praktiker: Verständlich, direkt, den Wesenskern treffend, überzeugend und selbstkritisch. Der Autor entwickelt die Vision vom ,Herzenskrieger`, dem Mann, der gelernt hat, seine Aggressionen anzunehmen und in konstruktiver Weise auszudrücken, damit er auf allen Ebenen ein erfülltes Leben führen kann, insbesondere im Verhältnis zum anderen Geschlecht. Das Buch ist gut ausgewogen zwischen nüchternen Zahlen, Erfahrungsberichten und den Aussagen und Tipps des Autors. Nach der Lektüre des Buches wusste ich, wo es bei mir harkt und was ich zu tun hatte. Noch nie hatte mich ein Sachbuch innerlich so be-rührt. Dies liegt auch an der Art und Weise, wie der Autor schreibt, nämlich mit viel Mitgefühl und Respekt vor den Verstrickungen und Unzulänglichkeiten des Mannes, dabei schnörkellos und stets ins Schwarze treffend. Herr Leimbach versteht es, eine Betroffenheit des Lesers zu erzeugen. Eine wirkliche Hilfe. Gern hätte ich zu einigen Themen mehr gewusst, hier wären Fußnoten hilfreich gewesen. Das Buch macht neugierig, tiefer einzusteigen. Ein Folgeband wäre daher wünschenswert.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für wen und warum ist das Buch interessant?, 15. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen (Taschenbuch)
Zunächst etwas Grundlegendes zu Rezensionen. Sie können naturgemäß nicht objektiv sein, denn keine Rezension entstammt einer wissenschaftlichen Herangehensweise. Sie basieren auf der Perspektive einer Einzelperson und sind damit immer von Erfahrungen, individuellen Sichtweisen und Vorwissen ihres Verfassers abhängig.
Sich dieser Tatsachen bewusst zu sein ist für einen potentiellen Käufer vielleicht hilfreich bei der Einschätzung einer Rezension.
Insofern kann ich nur dazu raten, sich das gesamte Spektrum von Rezensionen zu Gemüte zu führen, dass über ein potentiell interessantes Buch hier zur Verfügung steht. So ergibt sich vielleicht ein eher gemitteltes, aussagekräftiges Bild.

Was führt den durchschnittlichen Käufer wohl zum Erwerb dieses Buches?
In meinem Fall war es die Empfehlung von mehreren guten Freunden, die sich unabhängig voneinander sehr positiv über das Buch äußerten.
Keine Empfehlung zu einem Buch, welches Ratgeber-ähnliche Züge hat, fällt ohne ein empfundenes Missverhältnis zwischen dem eigenen Ist- und Soll-Zustand auf fruchtbaren Boden. Aus bloßer Neugier oder Langeweile macht sich wohl niemand die Mühe ein Buch zu lesen, das nicht der Unterhaltung dient. Abseits von direkten Empfehlungen ist so ein Buch anhand von Titel und Klappentext vermutlich für Männer interessant, die der Ansicht sind in irgendeiner Weise ein Problem mit einem der Aspekte zu haben, die mit Männlichkeit assoziiert werden (oder für Frauen, die so über ihren Mann denken).
Es stellt sich die Frage, ob das Buch solchen Männern irgendetwas zu vermitteln vermag, was hier Abhilfe schaffen kann.

Ich finde hier hat das Buch durchaus einiges zu bieten:

Der Autor macht auf aktuelle gesellschaftliche Entwicklungen aufmerksam, die möglicherweise die Entstehung von bestimmten Konfliktmustern in Eltern/Kind- sowie Paarbeziehungen verursachen oder zumindest katalysieren. Diese Konfliktmuster kennen sicher viele Männer aus der Ich-Perspektive. Durch bloße Reflexion und Nachdenken von selbst auf die zugrundeliegenden Mechanismen zu kommen setzt ein Maß an Vorwissen voraus, über das vermutlich nur Soziologen, Psychologen und Therapeuten verfügen, die mit der Thematik vertraut sind.
Der Autor schafft hier beim Leser also zunächst ein Bewusstsein für Zusammenhänge, die des Lesers persönliche und soziale Realität in großem Umfang mitbestimmen. Diese Perspektive ist Voraussetzung um in eine Richtung denken zu können, in der man vermutlich nicht intuitiv nach Lösungen suchen würde.

Das Buch bietet unter anderem einfach umzusetzende Ratschläge, die zunächst auf einer oberflächlichen „Symptomebene“ einen Ausbruch aus gewohnten Teufelskreisen und Patt-Situationen begünstigen.
Des Weiteren geht der Autor auch auf mögliche Lösungen für tieferliegende Problemursachen ein und gibt Anstöße für deren Umsetzung. Hierdurch lassen sich kurzfristig erzielte oberflächliche Veränderungen in Persönlichkeit, Beziehungen und Alltag tiefer verwurzeln und auf ein solideres langlebiges Fundament stellen.

Man muss beachten, dass der Autor ein Mann ist, der sein hier vermitteltes Wissen aus vielen Fachausbildungen und langjähriger, praktischer Erfahrung im therapeutischen Bereich abgeleitet hat. Es mag Bücher geben, deren Inhalt nach Maßstäben der Geisteswissenschaften besser belegt ist oder weniger Angriffsfläche für einen Krieg der Meinungen bietet. Dieses Buch nach den Maßstäben akademischer Forschung zu beurteilen wäre aber unangemessen, denn es handelt sich hier um einen Ratgeber. Es hat nicht den Anspruch ein wissenschaftliches Fachbuch zu sein.
Ratgebern kann man eigentlich immer vorwerfen ihre Inhalte nicht in erschöpfender Komplexität und unter Berücksichtigung aller Facetten abzubilden. Wer nach so etwas sucht ist wahrscheinlich tatsächlich besser mit manchen Buchempfehlungen aus den Ein-Stern-Bewertungen bedient.
Ich sehe den Zweck dieses Buches aber eher darin, es einem zu ermöglichen sich eigenständig aus Sackgassen heraus zu bewegen, in Richtung eines Zustandes in dem es einem subjektiv besser geht als zuvor. Das Thema ist zu vielschichtig und komplex um hier nach Kriterien wie richtig oder falsch urteilen zu können. Relevant für einen Leser ist wohl eher der individuelle Nutzen, der sich aus dem Buch ergibt. Und um der Umsetzbarkeit willen gilt für so etwas: so komplex wie nötig, so einfach wie möglich. Genau für diese Aufgabe sind Menschen wie Herr Leimbach aufgrund ihres Lebenslaufes meiner Erfahrung nach oft besser geeignet, als die Meinung einschlägiger Geisteswissenschaftler. Wissenschaft ist aufgrund ihrer strengen Methoden gut um Erkenntnisse zu schaffen und abzusichern, aber vor allem auch langsam. Ein halbes Menschenleben voll engagiertem „Trial and Error“ in der Praxis bringt es bzgl. des erreichten Erkenntnisstandes vermutlich oft weiter. Nur bekommt man hier keine wissenschaftliche Garantie für die Korrektheit der Ergebnisse. Dennoch vertraue ich vielen der im Buch dargestellten Erkenntnisse, weil sie sich mit meiner persönlichen Erfahrung decken.

Zusammengefasst würde ich das Buch durch diese drei Fragen bewerten:
- Ermöglicht es Veränderungen?
- Sind diese von Dauer?
- Geht es mir mit diesen Veränderungen wirklich besser?

17€ und 320 Seiten finde ich nicht zuviel verlangt um es darauf ankommen zu lassen, ob ich diese drei Fragen mit Ja beantworten kann.
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51 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch auch für die Frau und Mutter..., 29. Januar 2008
Rezension bezieht sich auf: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen (Taschenbuch)
"... denn auch Frauen sind nicht glücklich, wenn sie keinen angemessenen Gegenpol in den Männern finden."
Es war das einzige Weihnachtsgeschenk überhaupt und das mir MEIN Herzenskrieger schenkte. Zuerst fragte ich mich: Dieses Buch für mich als Frau? Und jetzt beim Lesen: Was möchte er mir wohl mit diesem Buch sagen?
ICH kann jedenfalls schon einmal sagen: Es ist durchaus auch ein Buch für die Frau und Mutter! -
Wie mochte ich mich nicht mehr leiden, als die Aggressionen gegen meinen Exmann immer stärker wurden. Wie erschrocken war ich, als er einmal auf dem Heimweg von einem Besuch bei mir in der Klinik war und ich mir wünschte: möge er doch einen Autounfall haben, und vergaß, dass er gemeinsam mit unserer Tochter unterwegs war...
Das Buch beantwortet viele meiner Fragen nach dem Warum und hilft zu verstehen, was heutzutage in Beziehungen zwischen Mann und Frau und deren Rollen falsch läuft.
Und es appelliert an uns Mütter unsere Söhne wieder zu Männern zu erziehen, wofür es auch Wege aufzeigt.
Und es appelliert an uns, unseren Kindern, auch wenn wir mit den Vätern getrennte Wege gehen, ihnen nicht den Papa zu nehmen, sondern zu unterstützen und zu fördern, dass sie ihren Papa bedingungslos lieben dürfen und ihnen ein positives Bild von ihm (und somit vom Mann) zu vermitteln.
Je mehr ich in das Buch und seine Thematik eindringe, umso mehr möchte ich meine feminine Essenz spüren und fühle mich gerne als Frau und danke meinen maskulinen Gegenpol für dieses schöne Geschenk!
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16 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaubliches Werk, 29. August 2008
Rezension bezieht sich auf: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen (Taschenbuch)
Dieses Buch ist ein Volltreffer in der Thematik "Männlichkeit!". Es bringt die Dinge auf den Punkt und gibt Männern wertvolle Informationen. Dem männlichen Leser des Buches wird ohne Umweg klar was eigentlich mit ihm und um um ihn herum passiert. Der Autor konfrontiert den Leser mit manch bitteren Gegebenheiten - die vielleicht auch schmerzhaft seien mögen. Aber es ist eines der sinnvollsten Bücher für die Persönlichkeitsentwicklung eines Mannes der seine Wahrheit und zu seinen Werten finden möchte. Chapeau!
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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen endlich!, 14. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen (Taschenbuch)
Herr Leimbachs Ratgeber ist ein unverzichtbares Instrument für uns Männer, die sich aus der femminisierten Welt wachrütteln lassen wollen. Der Autor zeigt schonungslos auf, wie sich der "Nice Guy" vom Kleinkind bis in die Ehe (falls es bis dahin die verweichtlichten Männer überhaupt schaffen) immer stärker von den Erwartungen der Frauen abhängig macht und sich schleichend auf eine Frauenwelt ausrichtet, da keine ausgleichenden Männerbeziehungen bestehen. So verleugnen wir Männer immer mehr unsere natürlichen männlichen Charaktereigenschaften, ja verurteilen diese und machen uns zu unglücklichen, unmündigen, von Frauen an der Nase herumgeführten "Frauenverstehern", die allerdings sich und die Welt nicht mehr verstehen. Dass viele Männer heutzutage gar keine Lebensvision mehr haben, da sie durch ihr Harmoniebedürfnis zu ängstlichen, angepassten Pantoffelhelden degradieren, setzt den Missständen die Krone auf.

Es bleibt Herrn Leimbach nur zu danken, dass er uns Männern ein bischen beim Augen öffnen hilft.
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Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen
Männlichkeit leben: Die Stärkung des Maskulinen von Björn Thorsten Leimbach (Taschenbuch - September 2007)
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