Fashion Sale Hier klicken calendarGirl Cloud Drive Photos Sony Learn More madamet fissler Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Autorip Summer Sale 16

Kundenrezensionen

3,5 von 5 Sternen15
3,5 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:14,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 7. Mai 2005
Ich war enttäuscht von diesem Band aus der ansonsten empfehlenswerten Reihe von Reise Know How.
Auch wenn fast die Hälfte aller Argentinier in der Provinz Buenos Aires leben, so hat mich als kommenden Argentinien-Urlauber das GANZE Land interessiert, und nicht nur das Leben in der Hauptstadt. Doch leider geht das Buch hierauf fast gar nicht ein, obwohl es ausdrücklich erwähnt, dass sich die anderen Gebiete (z.B. Patagonien) sehr stark davon unterscheiden.
Das Buch dreht sich vollständig um Buenos Aires: Kutlur, Wirtschaft, Leben im Alltag, Essen und Trinken: Alles aus der Sicht eines Hauptstädters. Die von Reisenden gerne besuchten Gegenden um Igacu, Patagonien und Feuerland werden nur gelegentlich erwähnt. Für mich als Reisenden, der nur 3 Tage in Buenos Aires bleibt und ansonsten den Rest des Landes kennenlernen will, also eher unbrauchbar.
Vielleicht sieht es anders aus, wenn man in Buenos Aires arbeiten will, aber dann hätte wenigstens der Buchtitel angepasst werden können.
Also: Wer nach Buenos Aires ziehen will kaufen, "normle" Urlauber Finger weg von dem Buch.
0Kommentar|40 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Mai 2004
Buchbesprechung
"Kulturschock Argentinien" von Carl D. Goerdeler
Ich reise oft nach Argentinien und habe eine Menge Freunde
dort gefunden. Aber ums es gleich zu sagen: "Den Kulturschock"
würde ich meinen amigos nicht schenken, die wären in ihrem
Stolz verletzt. Der Autor hält den Argentinier einen Spiegel vor,
in den sie nicht gerne schauen. Nur ein Nationalpoet wie
Borges durfte das tun. Für mich aber und wohl auch für alle,
die nach Argentinien reisen oder die dort leben, ist das Buch
von Goerdeler ein absoluter Gewinn. Der Autor kennt und liebt
das Land, und: er schreibt mit flüssiger Feder. Seine Betrachtungen
über die Europa-Manie der Argentinier, seine Beobachtungen über
ihr Verhalten im Alltag und seine Tips zum (Über-)leben
im Lande sind Goldes wert. Ich kann das Buch auch allen
empfehlen, die beruflich mit dem südamerikanischen Land
zu tun haben - oder die mit Argentinien-Anleihen reingefallen sind.
Letztere werden erfahren, warum.
Argentinien ist ein spezieller Fall unter allen Nationen. Der
"Kulturschock" arbeitet das hervorragend heraus ohne in
die Falle gängiger Stereotypen zu geraten. So brilliant das
Buch geschrieben ist, so dürftig fällt die visuelle Gestaltung
aus: das ist aber in der ganzen "Kulturschock"- Reihe der Fall.
Da könnte der Verlag ein wenig mehr investieren. Gleichwohl:
Wer wissen will, wie Argentinien tickt, der muss das Buch
kaufen.
0Kommentar|60 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. April 2013
Ich begann dieses Buch vor meiner Argentinienreise und habe es dann immer wieder abgebrochen, weil es so ein negatives Bild von der Kultur vermittelt hat und ich mir nicht die Vorfreude verderben wollte.

In Buenos Aires - vor Ort - habe ich dann weitergelesen. Ich lebe und studiere hier jetzt seit über 2 Monaten und habe noch nichts von dem was er so schreibt, bestätigt gefunden. Als ich dann las, dass er nie in Argentinien gelebt hat, sondern nur von Brasilien aus häufiger mal zu Besuch war, wuchs in mir der Verdacht, dass das alles Quatsch ist. Ich wollte mir aber noch kein Urteil anmaßen, da ich ja solange noch nicht hier bin.
Doch nicht mal kleine - einfach zu recherchierenden Details stimmen wie die Begrüßung stimmen:

Laut Buch: ein Küsschen auf die rechte Wange, das in einer Runde von mehrerren weiter gegeben wird.

In Wahrheit (wie jeder der auch nur 2 Tage in Buenos Aires ist, bestätigen kann): Es ist die LINKE Wange und es wird nie weitergegeben, sondern im Zweifel alle 30 Leute im Raum persönlich begrüßt !!!

Ich sage: absolut unnützes Büchlein, das ein völlig falschen Eindruck vermittelt. Um sich hier anzupassen muss man eh nur, wissen, dass man nicht antworten sollte "stimmt in Argentinien ist alles scheiße und in Deutschland alles besser", egal wie oft sie einen das fragen; und dass die Dinger Malvinas heißen und nicht Falklandinseln.

Wer außerdem ein weniger struturierteres Buch, dass mehr aus Anekdoten besteht, aber dafür die Argentinische Seele immer wieder genau auf den Kopf trifft, will; dem empfehle ich: Gebrauchsanweisung Argentinien.
0Kommentar|8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. August 2005
Ein amüsantes Buch das Freude macht beim Lesen!
Der Autor hält "dem" Argentinier einen Spiegel vor und man merkt, dass der Autor sein Handwerk versteht und die argentinische Seele durchschaut. Aufgefallen ist mir immer wieder der Vergleich zwischen Brasilien (hier legt man Wert auf die Hülle) und Argentinien (hier legt man Wert auf den Kern) was nicht unbedingt hätte sein müssen aber für den Autor wohl nötig schien um Argentinien besser zu verstehen und filtern zu können.
Ich würde dieses Buch nicht unbedingt einem gebürtigen Argentinier empfehlen (oh weh). Aber einem Gringo und allgemein Interessierten jedenfalls!
Macht Lust auf mehr!
0Kommentar|12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 6. September 2010
Das - zumindest teilweise - unterhaltsame Buch darf man auf gar keinen Fall auf das ganze Land Argentinien beziehen. Es gilt wohl eher für die Stadt Buenos Aires. Und Buenos Aires ist nicht Argentinien, genau so wie Paris nicht Frankreich und Rom nicht Italien ist. Einiges wird sehr überspitzt dargestellt. Was jedoch überhaupt nicht zutreffend ist: Ich habe in Argentinien noch nie erlebt, dass ein streunender Hund - von denen es viele gibt - mit Steinen o.ä. beworfen wurde. Im Gegenteil: Argentinier sind große Hundeliebhaber. Ich kann das Buch nicht empfehlen und finde, jeder sollte sich selbst ein Bild vor Ort machen, das wahrscheinlich ein bisschen anders ausfallen wird, als in diesem Buch beschrieben.
0Kommentar|3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Dezember 2014
Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Der Autor erzählt die Geschichte nicht nur platt nach, sondern analysiert auch die Hintergründe, so dass einem einiges weder fremd noch unverständlich, sondern logisch und durchaus nachvollziehbar vorkommt. Oder was man immer schon über Argentinien wissen wollte. aber selbst die Einheimischen einem nicht so recht sagen konnten (wollten?). Es scheint wirklich so, als ob der Autor das Land sehr gut kennt, seine Menschen versteht und liebt. Der Argentinier ist irgendwie ein liebenswertes und ziemlich verrücktes Huhn mit einem unbändigen Bedürfniss nach Heldenverehrung, die ihm sein Land glücklicherweise auch liefert. Was ist nur so toll an Evita, Maradona und Che Gevara? Der Autor erklärt es dem nicht argentinischen Leser nachvollziehbar, so das selbst ich verpreche, mich nicht das nächste Mal über eine übergewichtige Fußball Legende, die bei Spielen der Nationalelf mehr im Bild ist als die Spieler, aufzuregen. Wirklich empfehlenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 3. Oktober 2014
Simpel gesagt: " Am Thema vorbei", denn außer einigen leidlichen Informationen zu Buenos Aires, habe ich in diesem Buch nichts über Sitten und Gebräuche der Argentinier in den anderen Regionen dieses abwechslungsreichen Landes erfahren; man merkt, hier schreibt kein Insider. Die Männer Argentiniens kommen als Machos daher, und die Frauen sind mit der Konservierung ihrer Schönheit beschäftigt. Dios mio, das wird ja ein Trip werden, da kann ich nur hoffen, der Autor hat mit seinen Infos genauso Unrecht, wie mit dem "amerikanischen" Autor Bruce Chatwin, dessen Patagonien Buch ich jetzt lese. Den Kulturschock, der keiner war, habe ich ganz schnell entsorgt, lo siento :-(
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juli 2015
Was mir an diesem Buch überhaupt nicht gefällt, ist die Schreibweise. Die Sätze sind zum Teil so kompliziert geschrieben, dass man sie zwei Mal lesen muss, um zu verstehen. Der Lesefluss ist nicht flüssig, sondern stockend. Die Formulierungen sind veraltet.
Schade! Werde das Buch nun nicht zu Ende lesen. Das macht so keinen Spaß.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
Argentiniens Name scheint es vorweg zu nehmen: Silber, Land des Silbers. Zweiter Platz. Nach der Fußball-WM bittere Wahrheit. Was nach Klischee klingt, birgt jedoch mehr als nur einen Funken Wahrheit in sich.
Carl D. Goerdeler sieht in seinem Buch „Kulturschock Argentinien“ aber ein kleines Flammenmeer. Wer als argentinischer Autor Erfolg haben will, muss es in der Alten Welt, also Europa, zu Ruhm und Ehre gebracht haben. Die Einwanderer aus Spanien, Italien und England haben in Argentinien, speziell aber in der Hauptstadt Buenos Aires ihre Ansichten in die Stadtplanung einfließen lassen. So wird Argentinien zum europäischsten Land auf dem amerikanischen Kontinent. Buenos Aires‘ In-Viertel heißt Palermo. Argentinien ohne Europa? Nur schwer vorstellbar.
Und doch ist Argentinien ganz anders als Europa. Wer hier Fußballfans ist – bleiben wir beim immer noch aktuellen Zeitbezug – der lebt Fußball. Während in Deutschland Jugendzimmer, ganze Häuserfassaden, teils sogar ganze Straßenzüge in ein Farbenmeer der bevorzugten Vereine getaucht werden, ergießt sich im zweitgrößten Land Südamerikas eine Chorwelle von Spottgesängen und Fanhymnen über das Land. Allein Buenos Aires zählt Dutzende Stadien. Ein Besuch des Duelle zwischen dem „reichen“ Verein River Plate und dem „armen“ Boca Juniors“ (dort, wo Diego Armando Maradona zum Gott wurde, was wörtlich zu nehmen ist) gerät schnell zu einer lautstarken und aggressiven Trip in eine andere Welt.
Doch Argentinien ist mehr als nur ein fußballverrücktes Land.
Melancholie und überbordende Lebensfreude sind hier keine sich ausschließenden Gegensätze, sie sind der Kit, der Land und Leute zusammenhält.
Argentinien ist ein Land, das sich schwer regieren lässt. Zu viele Diktaturen haben das Land in den Ruin getrieben. Aktuell ist eine Klage des argentinischen Staates gegen die USA anhängig. Ob Peron, Videla, Menem oder Kirchner: Jede Regierung hat sich schlussendlich immer die eigenen Taschen vollgestopft und das Volk am langen Arm verhungern lassen.
Als Korrespondent für deutsche Zeitungen kennt der Autor die Probleme des Landes. Er sieht aber auch seine Schönheit, seine Besonderheiten, die auch lange nach dem Urlaub nachwirken. Unendliche Viehweiden, gigantische Herden von Rindern, die Traditionen im Familienleben, die Eigenheiten des Mate-Teetrinkens – wer Argentinien besucht, wird überrascht. Wer dieses Buch im Vorfeld liest, begegnet einem Land, das einem trotz der Fülle an Informationen immer noch überraschen wird. Ohne dieses Buch wird man von der einen oder anderen Begebenheit abgestoßen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 27. Mai 2010
Ich habe das Buch meiner Schwester geschenkt und sie meinte es wäre ein Interessanter Einblick von "außen". Gut zu lesen für auf den Flug nach Argentinien. Es scheint wohl tatsächlich ein wenig Buenos Aires lastig zu sein wie ein Vorredner schon meinte
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden