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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen13
4,1 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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am 8. Januar 2003
Ein sehr lesenswertes Buch, das sich in fast allen Punkten bei meinem Russlandbesuch bewahrheitet hat. Bei diesem ersten Besuch war ich weniger Tourist als vielmehr kurzzeitiger Bewohner dieses Landes. Ich habe das Buch vor der Reise gekauft, jedoch noch nicht alle Kapitel gelesen. Vor allem die Kapitel über die gesellschaftlichen Besonderheiten im allgemeinen Leben und im familiären Bereich, aber auch im Geschäft, die Geduld der Menschen beim Einkaufen, das auf den ersten Blick undurchschaubare System des öffentlichen Nahverkehrs, die Essgewohnheiten und die Gastfreundfreundschaft der Russen sind ebenso wie im Buch beschrieben. Wahrscheinlich werde ich jetzt auch die Kapitel lesen, die für eine Reise nicht unbedingt wichtig sind, wie Geschichte und Politik. Das Buch ist vor allem für diejenigen geeignet, die individuell nach Russland reisen und dort am normalen russischen Alltag teilnehmen. Und es stimmt, es macht Lust, dieses Land noch mehr kennenzulernen.
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am 7. August 2012
Fast alle Information auf dieser Seite bezieht sich nicht auf dieses Buch, sondern auf das von Barbara Löwe -- ein ganz anderes Werk, aber vom selben Verlag und mit gleichem Titel (nur anders geschrieben, "Rußland" bei Löwe). Am deutlichsten wird dies beim Haupt-Einbandfoto, im Gegensatz zu Foto Nr. 2. Klickt man in der Rubrik "In diesem Buch" auf "Ausgewählte Seiten", was sieht man: "Löwe"! Den überforderten Amazon-Mitarbeitern scheint gar nicht aufgefallen zu sein, dass es sich um zwei verschiedene Bände mit verschiedenen Autoren handelt! Die einzigen wesentlichen Unterschiede bei den Produktinformationen beziehen sich auf Erscheiningsdatum, ISBN und Bestsellerrang. [In den Angaben auf der "Löwe"-Seite stimmt die Seitenanzahl nicht -- ich besitze diesen Band --, aber bei "Deeg-Brammerloh" stimmt sie, nur: für "Löwe"!]

Absurd ist weiterhin, dass im Feld "Weitere Ausgaben" ein "Taschenbuch" aufgeführt ist: es handelt sich um genau das gleiche Buch, aber wieder mit Einbandfoto von "Löwe". Auf der "Löwe"-Seite die gleiche Absurdität, diesmal "Broschiert" (also der gleiche Band), mit richtigem Foto und Erscheinungsdatum (2002). Zusätzlich aber auch das neuere "Taschenbuch", sogar mit neuem Erscheinungsdatum (2011), aber wieder mit altem "Löwe"-Foto!

Besonders ärgerlich und verwirrend ist das ganze bei den Rezensionen, denn bei beiden Werken sind die identischen (bisher) zehn Bewertungen aufgeführt. Nur einmal ist die Autorin mit Namen genannt, einige Male gibt es Andeutungen ("die Autorin", "eine Person"). Ansonsten weiß man nicht, auf welchen Band sich die Rezension bezieht. [Bei allen Einträgen bis auf den ältesten lautet die Angabe "KulturSchock Russland (Taschenbuch)": das wäre die neue Ausgabe von Deeg-Brammerloh. Auch dies jedoch kann nicht stimmen, denn der Band ist erst 2011 erschienen; die neueste Bewertung ist jedoch von 2010.]

Da dies keine Rezension ist, wollte ich auch keine "Sterne" verteilen, aber ohne diese lässt Amazon einen hier nichts schreiben. Die fünf Punkte einerseits, damit man auf meinen Text aufmerksam wird, andererseits weil mir das Buch von Frau Löwe wirklich gut gefallen hat. Soweit also zum Pflichtteil.

Schade, dass ich dieses hier schreiben muss, denn es gehört doch gar nicht hierher. Allerdings gibt es bei Amazon meines Wissens keine andere Möglichkeit, auf diesen Fundamentalfehler hinzuweisen. Die Rubriken "Produktinformationen aktualisieren" und "Feedback zu den Produktabbildungen geben" sind dafür völlig ungeeignet. An sich hoffe ich, dass Amazon die jeweiligen Angaben und Information auseinander-klamüsert, dem jeweils richtigen Band zuordnet, und mein Hinweis in dieser Art gar nicht erst zu erscheinen braucht.
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am 21. März 2003
Dieses Buch war ein idealer Begleiter auf meiner ersten Russlandreise. Oft ertappte man sich, wie man verwundert über die zunächst so andere Kultur staunte. Das Buch half Verständnis zu wecken und Hintergründe zu erläutern, weniger belehrend als vielmehr wie eine Art Vermittler zwischen mir und dem noch so fremden Land. Mittlerweile kenne ich Land und Leute sehr gut, aber das Buch bietet immer wieder Seiten zum Stöbern, liest sich viel lockerer als ein "trockenes" Geschichtsbuch und bietet sehr viel Abwechslung, die auf guten und langjährigen Recherchen basiert!
Russland ist mir nicht mehr fremd, vieles ist eben anders und das ist Grund zur Kulturfreude!
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am 25. Mai 2006
Leider kann ich mich der Begeisterung nur begrenzt anschließen. Das Buch vermittelt ohne Frage eine immense Fülle an Wissen und Erfahrungen der Autorin über Russland, die sehr hilfreich sein werden, das Verhalten der Leute in dem Land zu verstehen, richtig einzuordnen und Fettnäpfchen vielleicht umgehen zu können.

Leider ist das Buch aber auch in einem unglaublich arroganten Ton gehalten, sowohl der beschriebenen Nation gegenüber als auch der Nation, der es beschrieben wird. Ich habe zeitgleich auch den "Kulturschock Kaukasus" gelesen und fand darin eine Darstellung ganz anderer Art. Während die Kaukasus-Autoren einen Stil finden, der Eigenarten, Unerwartetes und Besonderheiten der Region beschreiben, ohne sie sofort zu bewerten, und einen erklärenden, herzenswarmen Brückenschlag in den Kaukasus schaffen, wird man über Russland von oben herab belehrt. Es fängt bereits damit an, dass Transkriptionen für kyrillisch geschriebene Bezeichnungen, an die man landläufig gewöhnt ist und die jeder kennt, nicht verwendet werden, sondern wohl die sprachwissenschaftlichen. Das ist für den Laien, der sich informieren will, unnötig und bereits eine Demonstration des überlegenen Wissens.

Weiter hat man nie den Eindruck, dass ein herzliches Verhältnis zu diesem Land und seinen Leuten besteht, sondern eher das beobachtende eines Forschers seinen Labormäusen gegenüber. Jegliches verhalten wird sofort in die sozialistische Vergangenheit einsortiert und daraus erklärt. "Der Russe" erscheint streckenweise als völlige Marionette seiner geschichtlichen Herkunft. Andererseits wird auch die Tatsache, dass sich in Moskau - wie in allen Metropolen weltweit - eine Jugendkultur mit Anglizismen gebildet hat, abwertend erwähnt. Vieles wird von vornherein eher als richtig oder falsch dargestellt denn als einfach erstmal nur "anders". Irgendwie bleibt Russland in dem Buch ein bisschen hinter einem eisernen Vorhang, der es daran hindert, wirklich als gleichwertig neben uns Westeuropäern akzeptiert zu werden. Der Beigeschmack bleibt: Das Überlieferte ist sozialistisch-sowjetisch, neu Übernommenes ebenfalls nicht wirklich gut und vor allem nicht wirklich autentisch.

Es hat den Anschein, als könnte diese Nation es der Autorin nicht recht machen und hätte noch sehr viel zu lernen, bevor das Verhalten akzeptabel ist. Ich finde das schade, denn ich hatte mir von dem Buch einen menschlicheren Brückenschlag erhofft. Die Informationen enthält es ohne Zweifel, der Ton gefällt mir nicht. Ich würde mir mehr Komkurrenz für dieses Buch wünschen, von Autoren, die das Land ebenfalls gut kennen, aber nicht so erzieherisch auftreten.
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am 18. August 2006
Das Buch ist, gemessen an der Menge der Informationen, sehr kompakt. Insbesondere der historische Teil vermittelt einen guten, angemessen detaillierten Überblick und ein Problemverständnis, welches mir in mehreren Jahren ostdeutschem Geschichtsunterrichtes nicht in Ansätzen begreifbar wurde. Äußerst wertvoll sind auch die häufigen "bilateralen" Betrachtungen, also die politischen und militärischen Verhältnisse von Deutschland u. Russland einschließlich der jeweils eigenen Deutungen.

Auf dieser Grundlage wird sehr gut erklärt, wie es zu Mißverständnissen und Vorurteilen kommt, wendet man dieses Wissen sachgerecht an, wird man sehr viel besser mit der aktuellen russischen Wirklichkeit zurecht kommen.

Überflüssig sind die Erörterungen über den "Kulturschock", welche aufgesetzt daherkommen und sicher dem etwas reißerischen Serientitel geschuldet sind. Für störend halte ich die Praxis, bei russischen Eigennamen eine bei uns nicht eingeführte Transkription zu verwenden (der Lesefluß stockt jedesmal, es wird nicht deutlich, welchen Vorteil es bringen soll) sowie die "Hilfestellung", bestimmte Schlüsselwörter fett zu drucken. Die Leseweise steht dem Leser als Interpretation zu.
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am 4. Juni 2015
...hab zufällig auf dieses Buch gestolpert... Gerne reingeschaut!

War aber sofort nach ein paar Sätze unangenehm überrascht - was für ein kühler, leicht belächelnder Ton!
Und das soll ein Kenner von Russland geschrieben haben??? Ich bitte Sie!

Auch wenn die Infos stimmen - sie sind mit einer deutschen Art beschrieben - hier leider im schlechtesten Sinn des Wortes: logisch, unromantisch und trocken! So kann man Russland aber nicht beschreiben - dann in diesem Land ist alles unbegreiflich - das Gute und das Schlechte! Die Beschreibung von Russland bedarf emotionale Beschreibung, mehr nicht.

Ich bin selber Russin, leben seit 20 Jahren in München - und kann da sofort merken, ob ein Mensch die Liebe zu Russland spürt oder nicht!
Der Auto scheint da sehr genervt zu sein... ))) Das Leben in Russland ist schwierig und nervig, ja!!!

Auch die Zitat am Anfang des Buches - " Man kann Russland nicht verstehen" - ist kein vollständiges Zitat, sorry! - ich finde es fast unverschämt vom Autor, das abzukürzen!! - denn der Sinn dieses Zitats liegt in seinem vollen Satz, der lautet: "Man kann das Russland mit Geist nicht verstehen, auch mit allgemeinen Maß kann man es nicht bemessen: es hat eine besondere Klasse - an Russland kann man nur glauben!"
Hier im Zitat ist viel Allegorie, was die bildhafte russische Sprache allgemein beinhaltet - und auch das kann man nur durch Verstand nicht übersetzen! )))

In diesem Zitat - die übrigens alle Russen kennen und bei dem sie selber auch lachen - weil es stimmt! - auch sie selber verstehen sich nicht immer - warum sie so oder anders handeln! - also hier ist mehr folgendes gemeint:
Man versteht nicht, was in Russland abläuft, ja... aber man glaubt an Russland - dass in einem wichtigen Moment die Kraft der russischen Seele die richtigen Entscheidungen treffen wird.

Die Russen selber sind ein sehr herzliches und intuitives Volk, das sich an das Gute im Leben und in der Seele der Menschen orientieren wollen.

Man muss wissen, dass die Liebe der Russen was besonderes hat : die gilt dem Land Russland und deren Menschen, nicht dem System und dem Leben in Russland, was dieses System hervorruft. Das System haben Russen immer gehasst.
Das Leben selber ist in Russland schwierig.

Diese innere Gespaltenheit ist vielleicht ein Markzeichen der russischen Seele: die Liebe der Russen zu ihrem Land ist trotz allem fest und konstant - das hat auch mit starker mentalen Energie diese Landes zu tun!
Man wird von dieser Energie gefangen, getragen und auch gestärt!
Das haben mir auch viel deutsche Freunde, die in Russland waren, erzählt: man ER-kennt sein wahres ICH in Russland wie nirgends mehr!
Man ist da plötzlich ehrlich zu sich selber - man fühlt in Russland plötzlich vieles, was man noch nie im Leben gefühlt hat! Und das kann überwältigen! Im schlechten wie im guten Sinne! )))
Das ist einer von Geheimnissen des russischen Landes: alles geht direkt in die Seele!

Also bitte - die, welche Russland mit dem Herzen kennenlernen wollen und verstehen - was wie besprochen doch nicht geht!! - sollen sich ein anderes Buch anschaffen!

Man kann keinen richtig verstehen, wenn man ihn nicht liebt. Das gilt auch fürs Verständnis des Russland: nur durch Liebe fühlt man sich mit Russland verbunden. Und dann ist es dann auch nicht so wichtig, ob man alles versteht...

Die Liebe ist der größte Wegweiser überall!
)))
Fahren sie nach Russland - und lassen sie sich am liebsten einfach überraschen! Sie werden begeistert sein!
Vertrauen Sie - das ist sehr wichtig jedem Russen: das Vertrauen!

Viel Spaß dort!
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am 2. April 2003
Grundsätzlich sind alle Bücher dieser Reihe sehr empfehlenswert,da sie ausführlich auf Land und Leute eingehen.Das heißt: die historischen Hintergründe,die uns helfen,das Verhalten und die Lebensweise der Menschen heute zu verstehen;das Alltagsleben,also Sitten und Bräuche,Essen und Trinken,Wohnen und vieles mehr.Das Buch liest sich so leicht wie ein Roman und ich habe jetzt eine neue Sicht über Russland und die Russen,ein Land,das uns noch sehr unbekannt ist und gegen dessen Bewohner wir so manches Vorurteil hegen.
Man merkt bei der Lektüre,wie sehr die Autorin sich mit Russland verbunden fühlt.Allerdings sieht sie auch die negativen Seiten und spart nicht mit Kritik,wenn es zu Beispiel um das Verhalten des Staates gegenüber den Menschen geht.
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am 12. Januar 2004
Vor Jahren habe ich einen Teil meines Studiums in Russland absolviert, lehre seitdem die russische Sprache und habe intensive freundschaftliche Kontakte zu Russen. Aber dieses Buch hat meinem Wissen über Land und Leute vieles hinzugefügt. Dafür gebührt der Autorin Dank! Vor allem die Darstellung von Sitten(und "Unsitten"!), Bräuchen, Traditionen und auch Alltagsverhalten der Russen(z.B. gegenüber Vorgesetzten)im Zusammenhang mit der Geschichte des Landes empfand ich als sehr aufschlussreich. Ein wiederholtes AHA-Erlebnis also!
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am 19. November 2012
Das Buch ist eine ausführliche und sehr unterhaltsame Darstellung des Landes für Reisende, die sich auf das Land und die Leute in ihrer Lebensrealität wirklich einlassen wollen.

Um nur mal ein Zitat zu bringen: "Im Verkehr von St. Petersburg gibt es 2 Arten, sich wie geplant fortbewegen zu können: Zum einen mit einer Polizei-Eskorte, zum anderen mit dem Fahrrad!"

Barbara Löwe ist eine wirkliche Expertin, entsprechend fundiert ist ihre Darstellung. Obwohl man der Lektüre die wissenschaftliche Schulung spürt, bleiben Darstellungsweise und Sprache so lebendig, dass auch Laien keine Schwierigkeiten haben, sondern das Buch mit großer Freude und großem Gewinn lesen werden. Das Buch ist (nicht nur) eine glänzende Ergänzung zu einem Reiseführer!
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Anstrengend zu lesen, schonmal wegen der kleinen Schrift im historischen Teil.Aber absolut lohnend.
Mir eine Spur zu wenig gegliedert.
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