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37 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Dezember 2012
Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Zug und blättern etwas gelangweilt in einer Zeitschrift. Da setzen sich 2 Physiker zu Ihnen ins Abteil und beginnen eine rege Unterhaltung über das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Und während der weiteren Zugfahrt spielen Sie einfach nur Mäuschen bei diesem hoch interessanten Dialog, auch wenn Sie nicht alles verstehen.

So ungefähr muss man sich dieses Buch vorstellen.

Ein ungemein unterhaltsames Gespräch zwischen 2 Kollegen, denen man anmerkt, dass ihnen die Unterhaltung und das Thema Freude bereitet; Lesch und Gaßner spielen sich die Bälle zu, die der Partner dann gekonnt verwandelt. Niemals trocken und schulmeisterlich, sondern locker und ungezwungen, dabei gleichzeitig hoch informativ, kompakt und fundiert. Man merkt schnell, dass beide sehr gut wissen, wovon sie sprechen. Und obwohl beide mit zum Teil herrlich schrägen Vergleichen auch manchmal das Klischee vom wissenschaftlichen "Nerd" aufblitzen lassen, der die kompliziertesten Sachverhalte mit einem trockenen Achselzucken abtut, spürt man doch auch bei beiden Ehrfurcht vor dem Universum.

Und diese tiefe Faszination, über die da erzählt wird, wirkt ungemein ansteckend und macht das Buch sehr kurzweilig. Ob es wirklich auch für den Laien verständlich ist, ist wieder eine andere Frage.

Richtig ist in jedem Falle, dass Lesch und Gaßner Formeln komplett vermeiden und der Leser nirgends mathematischen Argumentationen folgen muss.

Durch das komplette Fehlen der mathematischen Grundlagen ergibt sich - wie in anderen populärwissenschaftlichen Büchern auch - natürlich das Problem, dass man zwar Ergebnisse plausibilisieren kann, den entworfenen Bildern aber notgedrungen die logische dynamische Verknüpfung fehlt. Außerdem werden eine Menge Fachausdrücke gebracht, die zwar gut und plausibel erklärt werden, die aber aufgrund der Komplexität des Themas das Anschauungsvermögen des Lesers schon strapazieren

Es kann daher durchaus sein, dass beim Leser je nach Vorwissen Fragen offen bleiben. Mein Eindruck war aber nicht, dass es die Absicht des Buches ist, wirklich umfangreich über den aktuellen Forschungsstand zu informieren. Dafür ist der Text auch einfach zu kurz: gut 300 Seiten in großer Schrift, mit vielen Abbildungen, da hat man einfach quantitativ "mehr" von einem Brian Greene und seinem "Der Stoff, aus dem der Kosmos ist".

Lesch und Gaßner geben einfach einen hervorragenden Schnelldurchgang durch die Geschichte des Kosmos. Der absolute Laie findet hier kompakt und unterhaltsam einen guten Überblick über die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse (und ihre Belege). Und auch, wenn er nicht alles versteht, wird er doch viel dazu lernen können. Der Profi, der seinen "Greene" oder das "Spektrum der Wissenschaft" oder gar die "Physical Reviews" schon kennt, wird dagegen zwar nicht viel Neues finden. Dafür wird er aber mit diesem schwungvollen Dialog aufs Beste unterhalten. Allein die schrägen Formulierungen ließen mich mehrmals auflachen.

Ich zitiere ein paar Zeilen von S 256/257, damit Sie sich ein Bild machen können. Es geht wohlgemerkt um kosmische Katastrophen:

Lesch: (…) Eine schwere Masse fliegt in einem bestimmten Abstand am Sonnensystem vorbei (…)
Gaßner: …so in Rufweite.
(…)
Gaßner: (…) Schon ohne diesen Effekt kreuzen etwa zwei Meteoroide pro Jahr die Bahn der Erde um die Sonne.
Lesch: Mein Gott! Das wusste ich gar nicht. Wenn das ein Versicherungsagent liest, dann werden die Policen aber ganz schön teuer. (…)

Insgesamt möchte ich daher etwas tun, was ich in meinen Rezensionen fast nie tue, nämlich beiden – dem Laien wie dem Profi – diese amüsante Perle populärwissenschaftlicher Bücher dringend ans Herz legen.
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 21. Dezember 2012
Die Thematik des Buches ist ein echter "Appetizer" sich intensiver mit Astronomie, Kosmologie und Philosophie zu beschäftigen, oder auch, beeindruckt durch die vielen enthaltenen wunderbaren Aufnahmen, nach weiteren Fotos von Objekten des Weltalls zu suchen und deren Schönheit zu bewundern.
Das Buch behandelt wirklich die Themen vom Anfang und dem Nichts, über das Weltall und dessen Entwicklung, das Leben und warum das Leben so ist wie es ist, bis zu Weltuntergangsszenarien und auch aktuellen Forschungsergebnissen wie z. B. der Entdeckung des Higgs-Teilchens.
Es ist fesselnd und spannend zu lesen, was ich auch nur ungern unterbrochen habe. Muss das Lesen jedoch unterbrochen werden, fällt durch die Gliederung der Kapitel und den Unterthemen der Wiedereinstieg sehr leicht.
Aufgefallen ist mir auch, dass meistens bei Nennung von Personen im näheren Umfeld ein Foto der Person beigefügt ist; wirklich eine gute Idee, damit der Leser eine Vorstellung der genannten Person hat.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2012
Zum Hörbuch:

Harald Lesch und Josef Gaßner haben mich vor einigen Wochen angeschrieben, ob ich nicht Lust habe eine Special Edition (für jeden speziell signiert) von diesem Hörbuch zu bekommen, für meine Mitglieder und mich (Harald Lesch Fanclub). Selbstredend habe ich ja gesagt, und als einer der ersten außerhalb des Entwickler-Zirkels dieses Hörbuch genießen dürfen. Und genießen trifft es ganz gut.
Doch zuerst einmal die Pro's und Contra's

+ sehr viel Wissen, sehr verständlich erklärt
+ ein kompletter Abriss von vor dem Urknall bis jetzt
+ 240 Minuten Länge
+ Toll gestaltetes Cover
+ Präsentation des Stoffs an sich

- kein Booklet

So, nun etwas ausführlicher:

Auf CD1 erfährt man, nach der Einleitung, erst einmal mit was für Begriffen man es zu tun bekommt. Nichts, Masse, Zeit, Phasenübergang. Das ganze wird anschaulich dargestellt, und man erfährt woher die Teilchen beim Urknall ihre Energie erhalten haben, und wie aus dem Nichts etwas entstehen könnte. Noch dazu ein paar weitere Fachbegriffe, die einen tiefer hinein führen. Auf dieser ersten CD hat ein Fan der Astrophysik nichts neues gehört (wie auf den weiteren 3 CDs auch nicht) aber es wurde neu dargestellt, und interessant erzählt, doch dazu später mehr.
Doch auch der Hörer der noch gar nicht in diese Materie eingedrungen ist wird hier nicht erschlagen mit Fakten und Formeln, sondern genau für diese Hörer ist diese "Einführungs-CD" gemacht.
Der Eine oder Andere wird einige Stellen eventuell 2 oder mehrfach hören müssen, aber ich verspreche, zu verstehen ist jedes Kapitel.

Nachdem wir CD2 eingelegt haben geht es los, der Urknall knallt, die Materie entsteht, und es bilden sich die ersten Elemente, dann Sterne, und wir erfahren den Zyklus der Sterne, was passiert in ihnen, usw.

Auf CD3 lernen wir dann wie sich weitere Materie zusammenballt, Galaxien bildet, und in diesen dann Sonnensysteme mit Planeten entstehen.

Die ganze CD4 ist dem Leben gewidmet, von den Kohlenstoffmolekülen bis zu uns, und sind wir wirklich die Krone der Schöpfung?

Mehr werde ich zum Inhalt nicht ausplaudern, das muss man selber hören.
Ja das MUSS man, den Harald Lesch kennt man als Erklärer des Unerklärbaren, ganz ohne Formeln erklärt er uns seit Jahren das Universum, sei es beim bayrischen Fernsehen (Alpha Centauri in der Space Night) oder im ZDF bei Abenteuer Forschung, oder Leschs Kosmos.

Wer ihn einmal live erlebt hat, bei einem öffentlichen Vortrag, wird kaum von den Themen losgelassen.

Hier war nun die Gefahr. In einem Buch fehlt das "Geschwafel" von Lesch, was seine Vorträge und Sendungen so beliebt macht. Das Einstreuen von Anekdoten, oder Vergleichen und weiterem, was alles auflockert, wie es bei einem guten Prof. sein sollte. Das trifft natürlich auch auf ein Hörbuch zu, wird ein Script abgelesen, so bleibt kein Raum für das "Leschige".
Doch hier kann Entwarnung gegeben werden. Denn die große Überraschung kommt.
In Form von Josef Gaßner.
Dieser bemüht hochdeutsch sprechende Bayer (ich als ehemals sächsischer Preusse höre jedes O was statt eines A's gesprochen wird ;) ist genauso unterhaltsam wie Lesch, und "genauso" meine ich genau so.
Er wird weder vom Matador Lesch untergebuttert (Showpraxis) oder wirkt nervös ob des großen Namens.
Gaßner zieht seine Parts ebenso routiniert durch wie Lesch, und ist gleichsam unterhaltend.
Zwei Gleichberechtigte erklären uns hier die ganz große Geschichte von allem.
Und genau das unterscheidet dieses Hörbuch von ALLEN wissenschaftlichen Publikationen die ich kenne.
Selbst die Literatur und Hörbücher für Einsteiger sind bisweilen schwer zu verstehen, und wenn sie einfach sind teilen sie doch mit den komplizierteren ihre Trockenheit, Stoff, Stoff, Stoff, und keine Abwechslung.
Anders hier, zwischen den Kapiteln unterhalten sich Lesch und Gaßner über das eben rezitierte und lockern alle so unheimlich auf, dass es wirklich Spaß macht zuzuhören.

Ich jedenfalls bin restlos begeistert von diesem Hörbuch, nur ein Booklet mit ein paar Begleitgrafiken könnte es noch aufwerten.
Jedoch ist es auch so rum ganz gut, denn der Hörer wird animiert parallel zum Hörbuch auch mal die Wikipedia oder ein anderes Nachschlagewerk zu ergreifen, und das ein oder andere nachzuschlagen.

Unterhaltung = geglückt
Lerneffekt = allerdings
Weiterbildungswille = gestärkt

Perfekt gemacht, mehr davon!
___________________________________________________________________________________________

EDIT: Nun ist es auch gedruckt vorhanden. Deshalb folgt jetzt noch ein Absatz. Die vorangegangene Rezi bezieht sich auf das Hörbuch! Das folgende auf das Buch:

Zum Buch:

Wie Herr Gaßner mir berichtete wäre der gesamte Dialog zu viel gewesen, selbst für 6 CDs. Jedoch im Buch ist nun das komplette Gespräch. Wenn auch LEICHT umgearbeitet, damit nicht Hörer, sondern Leser gesagt wird, usw.

Demnach erhalten Sie mit dem Buch etwas mehr wissen, und dringen in einige Gebiete tiefer ein. Noch dazu gibt es wirklich schöne Bilder, und verständliche Diagramme/Abbildungen. Also das was mir beim Hörbuch fehlte (s.o.).

Jedoch bedeutet das nicht, dass Sie nun NUR das Buch kaufen sollen, und dann glücklich sind. Denn im Gedruckten geht ein Teil des Esprits der Unterhaltung verloren.

Hier also meine Kaufempfehlung:

Wer mehr Unterhaltung als Wissen will, kauft das Hörbuch.
Wer mehr Wissen will, und auf einen Teil des Humors verzichten kann, der nimmt das Buch.

Wer das volle Programm will, tja, der kaufe beides. Denn selbst wenn man beides hat, so hat man nicht zu viel, versprochen!
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12 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Dezember 2012
Immer mehr Menschen interessieren sich für die Erkenntnisse der Kosmologie und der Astrophysik. Wie ist alles entstanden? Kann man das wirklich verstehen, ohne ein kluger Wissenschaftler zu sein?

Harald Lesch und Josef M. Gaßner, beides ausgewiesene Fachwissenschaftler, sind davon überzeugt, dass man die Geheimnisse des Kosmos relativ verständlich erklären kann und haben das auch in früheren Publikationen schon unter Beweis gestellt.

Sie haben für das vorliegende Buch die Form des geplanten Dialogs gewählt und greifen darin auch zu sehr ungewohnten und sehr aktuellen Beispielen um zu erklären, was es mit „Urknall, Weltall und das Leben“ auf sich hat. Diese aufgelockerte Form und die immer wieder von ihnen im Gespräch gelieferten Zusammenfassungen, bevor sie zur nächsten Frage übergehen, machen das Buch auch für einen Laien verständlich. Es ist keine leichte Lektüre, das nicht. Man muss sich schon die Dinge erarbeiten. Aber man braucht dafür kein Fachstudium.

Als Theologe hat mich natürlich die Frage interessiert, die bei allen solchen Büchern irgendwann gestellt wird: „Ist noch Platz für Gott in der modernen Wissenschaft?“ Josef Gaßner sagt dazu: „Naturwissenschaftler haben nicht die Kompetenz, über Glaubensfragen zu urteilen, auch wenn sich in jüngere Zeit immer mehr dazu berufen fühlen.“ Eine deutliche Kritik an Richard Dawkins etwa, der seine Forschungen niemals erklärt ohne einen eifernden Hass auf jede Religion.
Und Gaßner schiebt noch ein Zitat von Robert Jastrow nach, dem 2008 verstorbenen amerikanischen Kosmologen:
„Es scheint, als ob die Naturwissenschaft niemals in der Lage sein wird, den Vorhang vor dem Geheimnis der Schöpfung zu lüften. Für den Wissenschaftler, der im Glauben an die Macht der Vernunft gelebt hat, endet die Geschichte wie ein schlechter Traum. Er hat die Berge der Unwissenheit erklommen; er ist dabei, den höchsten Gipfel zu bezwingen; und als er sich über die letzte Felskante emporzieht, wird er dort von einer Schar Theologen begrüßt, die schon seit Jahrhunderten dort sitzen.“

Ein gelungener und verständlicher Versuch, die Entstehung des Universums zu erklären.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. April 2012
Das Hörbuch ist informativ, umfassend, kurzweilig und hochinteressant. Es beschreibt allgemeinverständlich und anschaulich die Entwicklung des gesamten Universums vom Urknall bis heute. Zwischen die von ihnen selbst gesprochenen populärwissenschaftlichen Erklärungen sind immer wieder mal spontane Kommentare der beiden Autoren in Dialogform eingestreut - sehr empfehlenswert!
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 18. Dezember 2012
Für den Anfänger ist das vorliegende Buch sicherlich nur schwer zu verstehen. Für Fortgeschrittene aber ist das Buch eine gute Grundlage. Wissenschaflich korrekt und dennoch unterhaltsam. Auch eigentlich solche schlichten Erkenntnisse, dass, wenn man am Himmel einen Stern sieht, zwischen einem und dem Stern im wahrsten Sinne Nichts ist, sind faszinierend. Das Buch verliert sich aber nicht im Klein-Klein und beschränkt sich weitestgehend mit der Entwicklung des Universums bis heute. Man lernt auch sehr schnell, dass das Nichts nicht nichts ist, so kurios das klingen mag.
Ingesamt sehr gelungen!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Dezember 2013
Man klebt Harald Lesch und seinem Dialogpartner an den Lippen - von A-Z.
Wie von Lesch gewohnt, wird nichts ausser acht gelassen.
Für jedermann verständlich geschrieben und leicht zu lesen. Bei einem Inhalt,
der beim Urknall beginnt und heute Morgen endet nicht selbstverständlich.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Februar 2013
Als Leser der Bücher von Lesch/Müller: Kosmologie für helle Köpfe und Lesch/Zaun: Die wohl kürzeste Geschichte allen Lebens fühle ich mich gut vorbereitet für das Buch von Lesch/Gaßner: Urknall, Weltall und das Leben/ Vom Nichts bis heute morgen/ Wissenschaft im Dialog.
Hinzu kommt die humorvolle Darstellung des Themas in Dialogform. Der Humor ist sozusagen der Schmierstoff, den an sich etws trockenen Sachverhalt flüssig und angenehm lesbar darzustellen. Eine Analogie ist mir aufgefallen zwischen der Entstehung des Kosmos und der des Lebens auf der Erde: Nach dem Urknall ergeben sich Abweichungen von der Homogenität, so dass sich Gravitationskeime bilden können, aus denen dann Sterne und Galaxien entstehen. Auf der frühen Erde entstehen in der "Bruthölle" der Atmosphäre "Lebensmoleküle", die eine Nische als "Unterschlupf" finden und dadurch dem erneuten Zerfall entgehen können.
Fazit: Momentan wüßte ich nicht, wie man dieses Buch toppen könnte!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2013
Herr Lesch kann mir alles , was ich wissen will in verständlicher Sprache klar machen ,dass ich ihm dauernd zuhören könnte.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. Februar 2013
Für Freunde dieser Materie eine gute Lektüre
Gute Erklärungen im Dialog, verständlich und konstruktiv.
Nicht nur für Laien.
Gerhard G.
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