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50 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Angst geht um ...
Dieses Buch führt die gängige Wirtschaftslehre von der wohlstandsfördernden Globalisierung ad absurdum. Es trifft die neoliberale Idee mitten ins Herz, denn kein objektiver Leser wird deren Nutzen und Notwendigkeit nach Lektüre des Buches noch anerkennen. Besonders bitter für die neoliberale Fangemeinde: Die Argumentationskette des Buches ist...
Veröffentlicht am 28. September 2004 von Hartmann

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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blindes Huhn sieht das Wesentliche nicht...
Es handelt sich um ein sehr leicht verständlich zu lesendes Büchlein mit 96 Seiten. Dieses ist in 5 große Kapitel eingeteilt, die sich teilweise wiederum in bis zu 14 kleinere Kapitel mit individuellen, verschiedene Aspekte behandelnden Überschriften, aufteilen. Am Ende mancher Kapitel sind wichtige Erkenntnisse groß eingerahmt worden. Durch...
Veröffentlicht am 29. April 2006 von A. Antman


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50 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Angst geht um ..., 28. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! (Taschenbuch)
Dieses Buch führt die gängige Wirtschaftslehre von der wohlstandsfördernden Globalisierung ad absurdum. Es trifft die neoliberale Idee mitten ins Herz, denn kein objektiver Leser wird deren Nutzen und Notwendigkeit nach Lektüre des Buches noch anerkennen. Besonders bitter für die neoliberale Fangemeinde: Die Argumentationskette des Buches ist ungemein überzeugend, die Alternativvorschläge des Autors mehr als pausibel. Es ist nicht unbegründet, wenn die neoliberale Fraktion trotz ihrer milliardenschweren Informationspolitik in diesem Buch eine ernste Gefahr wittert.
Dem Autor muß klar sein, daß Globalisierungs-Profiteure um ihre Pfründe bangen. Viele Leute verdienen sich an Billigimporten, die hierzulande zum Vielfachen der Herstellungskosten verscherbelt werden, eine goldene Nase oder haben sich im Importsektor eine gutdotierte Position erarbeitet. Man kann von diesen Betroffenen kein volkswirtschaftliches Denken erwarten. Natürlich schmähen sie das Anti-Globalisierungs-Buch, auch wenn langfristig sicher kein Weg an den dort empfohlenen Maßnahmen vorbeigeht.
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31 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mutige Thesen, 1. August 2006
Rezension bezieht sich auf: Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! (Taschenbuch)
Dieses Buch informiert schnell und objektiv über die Kernproblematik der Globalisierung. Der Autor verzichtet auf pseudointellektuelles Verwirrungsgeschwätz und komplizierte endlose Beweisführungen, die keiner mehr nachvollziehen kann. Der Autor bleibt auf dem Boden der Tatsachen, seine Analysen sind konsequent logisch und für jeden klar nachvollziehbar. Deshalb hat dieses Buch eine Überzeugungskraft, vor der sich manche Lobbygruppen mit Recht fürchten. Die 150prozentigen Kapitalisten verdammen dieses Buch, weil es den Neoliberalismus als überflüssig enttarnt. Die eingefleischten Kommunisten sind sauer, weil das Buch die Grundlagen ihrer Ideologie zerstört (indem es einen Weg zu einem humanen Kapitalismus weist). Und die EU-Fanatiker haben Angst vor einer Grundsatzdebatte über den gemeinsamen Markt und den Euro. Über dieses Buch wird sicher noch lange kontrovers diskutiert werden, denn es enthält Wahrheiten, die vielen Leuten ganz und gar nicht schmecken dürften.
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60 von 74 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Er hat ja Recht..., 13. Oktober 2004
Rezension bezieht sich auf: Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! (Taschenbuch)
Selbst vor unserer Haustür, in Osteuropa, werden schon vollwertige Pkw für 5000 Euro fabriziert. Man sieht also, wo der Trend hingeht, und kann sich leicht vorstellen was passiert, wenn eines Tages Mächte wie China oder Indien voll in den weltweiten Pkw-Wettbewerb einsteigen. Dann fallen nämlich auch die letzten Bastionen deutscher Export- und Produktionserfolge. Wer wie Henkel, Miegel, Steingart oder Sinn dann immer noch glaubt, man könne mit einer staatlichen Verschlankungskur, gutem Firmen-Management, erhöhter Produktivität und gemäßigtem Lohnabbau der übermächtigen ausländischen Billigkonkurrenz trotzen, wird endlich seinen Irrtum eingestehen müssen.
Manfred Müller hat den sich anbahnenden Wandel in seiner ganzen Tragweite erkannt. Er versteht es, einen Überblick über die Gesamtlage zu schaffen und versteift sich nicht auch die naive Hoffnung, mit innerdeutschen Reformen das Ruder herumreißen zu können. Glaubhaft und eindringlich schildert er, daß nur noch solche Maßnahmen wirklich greifen können, die eine Wirkung auf die Importströme haben. Seine diesbezügliche Idee der Lohnkostenreform halte ich für geradezu genial (Abbau der Lohnnebenkosten, Gegenfinanzierung über die Mehrwertsteuer). Eine solche Maßnahme würde bewirken, daß sich Produktionsverlagerungen ins Ausland weniger lohnen (die inländische Fertigung wird billiger, Importe durch die allgemein höhere MwSt. teurer). Bei einer solchen Konstellation würde sich auch Opel dreimal überlegen, hiesige Arbeitsplätze abzubauen. Müllers andere Ideen sind aber kaum weniger interessant.
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39 von 48 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alternative zum Neoliberalismus, 23. September 2004
Rezension bezieht sich auf: Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! (Taschenbuch)
Dieses Buch ist der eindeutige Beweis dafür, dass es doch eine vernünftige Alternative zum Reformkurs der großen Volksparteien gibt. Keineswegs ist der Staat hilflos der Globalisierung und den Kapitalinteressen ausgeliefert!
Experten erwarten in den nächsten zehn Jahren einen Lohnrückgang um 15- 25 %. Sie verschweigen, dass dies nur gilt, wenn weiterhin auf den totalen Freihandel gesetzt wird. Dieses Buch schließt die Klausalitätslücke, die die neoliberalen „Aufklärer" so vehement zu vertuschen suchen. Offenbar gibt es aber Kräfte, die die Verbreitung dieser Erkenntnisse zu verhindern suchen und eine öffentliche Diskussion darüber fürchten.
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49 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wem soll man glauben?, 13. Juli 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! (Taschenbuch)
Nach Lektüre dieses Buches ist mein politisches Weltbild ins Wanken geraten. Der Autor nennt ganz andere Ursachen für den wirtschaftlichen Niedergang unseres Landes, als es die Medien und Politiker tun. Dabei sind die Thesen des Autors durchaus einleuchtend und seine Vorschläge überzeugend - es fällt schwer, sie nicht Ernst zu nehmen. Das Dumme ist nur: Wären die Überlegungen des Autors richtig, würde die Politik mit ihren jetzigen Vorhaben total daneben liegen.
Ich bin zu wenig Fachmann um zu entscheiden, wer nun Recht hat. Aber müßte dies nicht in der Öffentlichkeit ausdiskutiert werden? Man kann doch solch gewaltige Meinungsunterschiede nicht einfach unter den Tisch kehren? Das parteipolitische Gezänk über die aktuellen Reformen empfinde ich angesichts der Tragweite der offenen Grundsatzfragen als absurdes Theater - dient es nur der Ablenkung?
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40 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kampfansage an neoliberale Gesundbeter, 4. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! (Taschenbuch)
Wie kein anderer vermag es der Autor, den neoliberalen Verführern das Handwerk zu legen. Es gibt keine Alternativen zu Lohn- und Sozialabau? Der Autor beweist genau das Gegenteil und macht sich damit sicher zum bestgehaßten Feind einer mächtigen Kapitallobby.
Der Autor erklärt anschaulich, wie Deutschland im globalen Wettbewerb bestehen kann. Seine Devise lautet: nicht nur der Export ist wichtig, sondern auch der Inlandsmarkt. Den Exodus ganzer Branchen gilt es zu verhindern. Sehr interessant scheint mir in diesem Zusammenhang seine Idee, die Sozialsysteme über die Mehrwertsteuer zu finanzieren (sie wurde inzwischen auch von mutigen Spitzenpolitikern aufgegriffen). Eine solche Reform würde Importe verteuern und die Inlandsproduktion verbilligen. Ganz nebenei würde dadurch auch die Machtbasis der Konzerne schwinden (Drohungen, daß man ins Ausland geht, ziehen dann nicht mehr).
Ein besonderes Verdienst des Autors ist es, eine konsequente Logik aufzubauen, ohne dabei wichtige Themen auszulassen oder mit nebensächlichen Details zu verwirren. So entsteht eine überschaubare komplette Abhandlung, die in sich schlüssig ist und jeden Einsichtigen überzeugen müßte.
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26 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Blindes Huhn sieht das Wesentliche nicht..., 29. April 2006
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! (Taschenbuch)
Es handelt sich um ein sehr leicht verständlich zu lesendes Büchlein mit 96 Seiten. Dieses ist in 5 große Kapitel eingeteilt, die sich teilweise wiederum in bis zu 14 kleinere Kapitel mit individuellen, verschiedene Aspekte behandelnden Überschriften, aufteilen. Am Ende mancher Kapitel sind wichtige Erkenntnisse groß eingerahmt worden. Durch diese optische Gestaltung ist es leicht mal das Lesen zu unterbrechen, wenn man muß. Man findet im Nachhinein auch die Stellen leicht wieder, die man in Diskussionen verwenden möchte. Es bietet zahlreiche Argumente, die die These von den »Chancen der Globalisierung« als Lüge entlarven.

ABER: es enthält schwerwiegende Fehler, die den Inhalt STARK relativieren!!! Eigentlich müsste man sagen, daß der Autor selbst noch ziemlich auf dem Irrweg ist, nur ganz grob gesehen in die richtige Richtung läuft, was eher ein Zufall zu sein scheint. Vom »Ende dieses Irrwegs« ist er noch weit, weit entfernt.

Er beschreibt in den meisten Punkten die Auswirkungen des unsinnigen Versuches, die Wirtschaftslogik der Marktwirtschaft zu retten, indem man diese Logik einfach auf ausgewählte Länder der Welt überträgt. Aber: er erkennt nicht, daß genau diese Logik selbst nicht stimmt und die Ursache für die »Globalsierung« darstellt. Der Grund für die »Globalisierung« bleibt Autor und Leser so völlig verborgen. Der Autor bringt die Marktwirtschaft nicht mit einem einzigen Wort mit den Kapitalverwertungsprozessen in Verbindung, die das Wesen des Kapitalismus ausmachen und der damit zwangsweise Abläufe bestimmt, um sich selbst am Leben zu halten (was, wie der Autor lediglich richtig beschreibt, ebenfalls nicht gelingt...), sondern redet nur abstrus davon, daß das liebe Geld fehlgeleitet sei (S.27, Abs.4). So nach dem Motto - würden alle Kapitalisten freiwillig ihr Geld mit den Bürgern teilen, dann würden die alles kaufen können und die Marktwirtschaft wäre wieder in Ordnung. Das dieses Geld zuvor als Mehrwert, der aus in Waren enthaltener, vergegenständlichter aber unbezahlt gebliebener Arbeit herrührt und vereinnahmt wurde, worin ansich schon, selbst mathematisch nachweisbar, eine Unmöglichkeit liegt, das lässt er einfach weg.

Er geht dabei, als Befürworter der Marktwirtschaft der freien Konkurrenz, von einem Idealbild aus, welches 1. damals schon falsch war und letztlich zur heutigen Situation geführt hat, 2. in Zeiten der auf den Weltmarkt ausgerichteten Übermonopole national beschränkt schon ewig nicht mehr in der ursprünglichen Form existiert und 3. nicht umkehrbar ist! Somit tappt er oft in die Falle seiner selbst aufgestellten inhaltlichen Widersprüche, die sich aus diesem, leider viel zu kurz greifenden Ansatz für seine Kritik, ergeben. Das führt dann immer wieder zu kuriosen Aussagen, so daß ein Absatz im Widerspruch zu einem weiter unten steht oder sogar der erste Teil eines Satzes dem zweiten Teil widerspricht. Sogar die eingerahmten Statements sind teilweise völlig widersinnig, wie z.B. auf S.26 »Freie Marktwirtschaft und uneingeschränkter intern. Verdrängungswettbewerb - beides passt auf Dauer nicht zusammen.«. Dabei verdreht er Ursache und Wirkung der Beobachtung (S.25), daß, solange es keine »Globalisierung« gab, man also in einem relativ geschützten Wirtschaftsraum agierte und äußeren Dumpingattacken nicht ausgesetzt war, die Wirtschaft (scheinbar noch) gut funktionierte. Freie Konkurrenz akzeptiert doch aber gerade die (zugegebenermaßen) blöde Vorstellung, es wäre o.k. sich gegenseitig zu verdrängen und Firmen Pleite gehen zu lassen, was Werte, Geld, Ressourcen und Produktionskapazitäten (inkl. der daran hängenden Existenzen) vernichtet, anstatt sie systematisch zu modernisieren und weiter zu entwickeln. Die Kapitalisten selbst haben doch die Politik darauf gedrängt die Märkte international zu erweitern (wegen fehlender Kapital-Anlagemöglichkeiten im Inland) und sind somit Opfer ihrer eigenen, falschen Logik geworden!!!

Manchmal tauchen Aussagen auf, wo man als Leser am liebsten gleich noch was anfügen möchte, weil offensichtlich nur die Hälfte dessen gesagt wird, was sich dahinter verbirgt. Der Autor bemängelt und kritisiert an den Neoliberalen, daß sie oft den wichtigsten Teil zu einem Argument verschweigen. Stimmt. Genau das macht er selbst aber auch. Zudem sind ihm teilweise wirtschaftliche Gesetze der Arbeit und des Kapitalismus völlig fremd. Jedenfalls benennt er sie nur, wenn sie sich inhaltlich gut einfügen. Die entscheidenden lässt er oft lieber weg.

Was außerdem sehr sauer Aufstößt: wenn man sich mit Wirtschaft inhaltlich auseinandersetzen will, ist es zwar nicht unbedingt notwendig, alles durch Fakten und Zahlen zu belegen, weil man die auch ggf. anderweitig nachlesen kann, aber man sollte, wenn man Behauptungen aufstellt oder sich auf andere Quellen bezieht, diese auch benennen. Man findet aber weder im Text noch im Anhang eine entsprechende Übersicht. Alles bleibt wie aus dem leeren Raum gegriffen zurück. Manche Aussagen stellt der Autor einfach so hin, ohne diese zu erklären oder gar zu begründen, obwohl sie mir als Leser aus meiner Alltagserfahrung heraus sehr fragwürdig oder offensichtlich falsch erscheinen.

Fazit: Das Gegenteil von »gut« ist »gut gemeint«. Die vom Autor betriebene Analyse ist letztlich nicht tief greifend genug. Das lässt sich eigentlich auch schon am zweiten Teil des Titels erkennen: »Zurück zur Vernunft« würde ja bedeuten, daß vorher ein vernünftiges System existiert hätte. Was der Autor meint, ist aber genau der Kapitalismus, dessen Mechanismen zwangsläufig zur »Globalisierung« geführt haben, was er völlig ignoriert, da es scheinbar nicht sein Weltbild paßt. Daß sich dennoch jede Menge brauchbarer Argumente als Zitat nutzen lassen liegt eher daran, daß die »Globalisierung« einfach derart viel Stoff bietet, daß selbst ein auf einem Auge blindes Huhn einen Haufen Körner findet. Da es preiswert und exzellent zu lesen ist, kann man es sich anschaffen, sollte aber seine Erwartungshaltung wie gesagt nicht zu hoch ansetzen. Den Unterschied erkennt man, wenn man deutlich bessere, wissenschaftlich fundiert und tiefgründig argumentierende Bücher zum Vergleich heran zieht, wie »Götterdämmerung über der neuen Weltordnung« von Stefan Engel oder Bücher vom Autor Robert Kurz wie das »Schwarzbuch Kapitalismus« und »Das Weltkapital - Globalisierung und innere Schranken des modernen warenproduzierenden Systems«, die zum Besten gehören, was derzeit zu bekommen ist!
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37 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Nur die wahre Aufklärung kann den Irrweg stoppen, 22. Juli 2005
Rezension bezieht sich auf: Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! (Taschenbuch)
Das Buch hat mich begeistert. Es zeigt in beeindruckender Weise die Alternativen zum Irrweg der Globalisierung. Viele Vorschläge sind so einleuchtend beschrieben und der gesunde Menschenverstand sagt einen, daß diese auch funktionieren werden.
Doch warum werden sie nicht umgesetzt und in der Öffentlichkeit diskutiert? Warum und wer verhindert soetwas? Der Leser findet darauf leicht eine Antwort, die beängstigend sein kann.
Es bedarf wohl eine größere Verbreitung dieses Buches im Volk, um genügend Druck auf die Politiker auszuüben. Nur dann sehe ich die Chance, daß die Fehler der Vergangenheit korrigiert und die Welt humaner und gerechter werden kann. Zum Wohle aller Menschen auf dieser Erde.
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57 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein neues Standardwerk!, 17. Mai 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! (Taschenbuch)
Das ist vernünftige Realpolitik! Kein Geschleime an bestimmte Lobbyistenklientel, keine utopischen Traumgespinste - der Autor sagt deutlich und unverblümt, wo die Ursachen aller politischen und wirtschaftlichen Schwierigkeiten zu suchen und zu finden sind. Mit brillanter Logik enttarnt er die Maschen unseriöser Heilsverkünder. Er kontert nicht mit schwammigen Aussagen und eitler Rechthaberei, sondern überzeugt durch einleuchtende Analysen und Vorschläge. Würden seine Empfehlungen auch von Politikern und der Presse wahrgenommen, würde das weltweite Ausbeutungssystem sich seinem Ende nähern. Ich betrachte daher dieses Buch als Standardwerk und Grundpfeiler für jede weiterführende Diskussion in Sachen nationaler und internationaler Politik.
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24 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mehrwertsteuer rettet Binnenmarkt vor Ausblutung, 2. März 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! (Taschenbuch)
25 lange Jahre ist es bereits her, seit die politische Intelligenz das Arbeitslosenproblem zu lösen versucht. Das Resultat aller Anstrengungen ist niederschmetternd: Aus einer Million wurden fünf Millionen Arbeitslose.
Manfred Julius Müller ist Weltverbesserer, Wirtschaftsanalytiker und Demokrat. Versandhauschef mit Einblicken in die Abgründe des irrationalen Welthandels.
Die ungeeigneten Methoden zur Arbeitslosenbekämpfung haben nicht nur das Gegenteil bewirkt, sie haben auch noch völlig neue Problemfelder aufgerissen. Die neoliberale Marschrichtung in Richtung Lohn- und Sozialabbau bei gleichzeitiger Senkung der Konzernsteuern bezahlen wir inzwischen mit einer horrenden Staatsverschuldung und einem Abwärtstrend beim Lebensstandard.
Warum bloß stellen weder Politiker noch Ökonomen die alles entscheidende Frage: Wie kann es angehen, dass die gewaltige Kraft des produktiven Fortschritts seit über zwei Jahrzehnten verpufft und sogar zu realen Lohneinbußen führt? Statt dieses Paradoxem mannhaft aufzuklären wird weinerlich ausgewichen: Schuld sind die Belastungen durch die Kosten der deutschen Einheit, die Vergreisung der Gesellschaft usw. . Sind diese Rechtfertigungen stichhaltig? Nein, ganz bestimmt nicht! Denn die demografische Veränderung ist keine neuzeitliche Erfindung, sie vollzog sich auch in der Zeit von 1900 bis 1980 - bei einem Wohlstandsschub von mindestens 500 %!!! Im obigen Zeitraum mussten zudem zwei verheerende Weltkriege überwunden werden - deren volkswirtschaftliche Auswirkungen sicher zigmal schwerer wogen als die Eingliederung der DDR.
Obwohl die Politik also im Grunde völlig versagt hat, macht sie weiter auf Optimismus und hält unbeirrt den bisherigen Kurs bei. Stur und arrogant lautet die überparteiliche Parole: Weiter so, wir sind auf dem rechten Weg. Die Reformen gehen aber noch nicht weit genug.
Was will man der Bevölkerung denn noch alles zumuten? Welches Ziel verfolgt man, nach welcher Logik handelt man? Durch den Abbau von Zollgrenzen und den Verzicht auf eine eigene Währung befindet sich Deutschland in einem gnadenlosen Wettbewerb mit allen Billiglohnländern dieser Erde. Strittig ist, welche Konsequenzen aus dieser bewusst angeheizten Globalisierung zu ziehen sind. Die herrschende Klasse behauptet, es gäbe zur allgemeinen Kostensenkung keinerlei Alternative. Im Klartext bedeutet diese Richtlinie nichts anderes als eine ständig fortschreitende Annäherung an die ausländische Billigkonkurrenz, die gerade dabei ist, mit Riesenschritten den technologischen Rückstand aufzuholen.
Manfred Julius Müller hält das Beharren am obigen Konzept nicht nur für inakzeptabel, sondern auch für unverschämt! Wie kann man eine Sache weiterbetreiben, die sich so eindeutig als falsch erwiesen hat? Nie und nimmer können wir den weltweiten Dumpingwettbewerb gewinnen, schon wegen der immensen Staatsschulden, die es zu Schultern gilt. Und auch in der Bevölkerung führt der andauernde Abwärtstrend irgendwann zum Kollaps, weil schließlich auch Privatleute feste Zahlungsverpflichtungen haben, denen sie bei sinkendem Arbeitseinkommen nicht mehr nachkommen können.
Ist nun der Weg des schleichenden Niedergangs tatsächlich vorgegeben, können wir diesem Schicksal nicht entkommen? - O doch, wir können! Es gibt Alternativen, auch wenn dies vehement bestritten oder ignoriert wird. Eine Alternative möchte ich hier vorstellen:
Seit über 15 Jahren propagiert Manfred Julius Müller eine Lohnkostenreform. Es handelt sich hierbei nicht um die Quadratur des Kreises, sondern um simpelste Überlegungen über natürliche Wirtschaftsabläufe. Gefordert wird von ihm die allmähliche Umfinanzierung der Sozialsysteme. In Zeiten der Globalisierung ist es ausgesprochen dumm und töricht, die Lohnkosten über die Sozialbeiträge künstlich in die Höhe zu treiben. Würden die Sozialkassen dagegen zunehmend über die Mehrwertsteuer bedient, ergäbe sich ein mehrfacher Nutzen: Erstens verbilligen sich hierzulande die Bruttolöhne und damit auch die Fertigungskosten - und zweitens verteuern die höheren Mehrwertsteuern die Importe. Durch diesen Doppeleffekt wird der weiteren Ausblutung unserer Wirtschaft ein Riegel vorgeschoben. Produktionsauslagerungen ins Ausland werden sich nur noch bedingt lohnen, umgekehrt wird es sich aber wieder rentieren, Konsumgüter aller Art im eigenen Land herzustellen. Damit verflüchtigt sich letztlich auch das Erpressungspotential der Konzerne und des Geldadels. Mit der schrittweisen Umfinanzierung der Sozialsysteme kommt es also ganz von allein, ohne weitere staatliche Eingriffe und Subventionen, zum Abbau der Massenarbeitslosigkeit und damit zum steten Anstieg der Reallöhne.
Die Zukunft eines Landes wird im Wesentlichen bestimmt durch die Leistungsfähigkeit seiner Volkswirtschaft. Deshalb dürfen wir es nicht länger hinnehmen, dass der natürliche Wirtschaftskreislauf zum Spielball einer von Spekulanten entfachten Globalisierungshysterie wird.
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Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft!
Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft! von Manfred Julius Müller (Taschenbuch - 2002)
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