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TOP 100 REZENSENTam 23. Januar 2015
Street Food – Straßenverkäufer und Imbisse. Das Essen, das die normale Bevölkerung, Arbeiter, Angestellte, aber auch Schüler und Studenten, im Vorübergehen oder in der Mittagspause zu sich nimmt. Eine interessante Idee für ein Kochbuch.

Was hatte ich erwartet beim Kauf dieses Kochbuches?
Viele Rezepte mit landestypischen Zutaten.
Manche davon schnell zuzubereiten.
Andere, wo man mehr Zeit benötigt.
Viele Gerichte, die man mit den Fingern essen kann.
Aber auch solche, wo man eine Gabel oder einen Löffel benötigt.

Meine Erwartungen wurden bestätigt. Fleisch und Fisch, Salate und Suppen, Süsses und Salziges, Gegrilltes, Frittiertes und Gebackenes … Es ist eine bunte Mischung. Tom Kime war in Indien, Südostasien, Südamerika und der Karibik, im Mittelmeerraum und im Nahen Osten sowie Nordafrika unterwegs, um die dortigen Straßenverkäufer zu testen. Manche der von ihm vorgestellten Gerichte kannte ich schon. Baba ganoush ist zB in Silvena Rowes Kochbuch Granatapfel, Sumach und Zitrusduft enthalten. Und dass Zimt gut zu Hackfleisch passt, konnte ich in Libanesisch kochen von Ghillie Basan feststellen. Es war aber noch genug Neues in diesem Buch von Tom Kime enthalten, dass sich der Kauf für mich gelohnt hat.

Besonders gut gefallen hat mir, dass Tom Kime Alternativen benennt für landestypische Zutaten, die hierzulande nur schwer erhältlich sind. So habe ich mich zB bei den spanischen Klippfisch-Kroketten an seinen Tipp gehalten und stattdessen Kabeljau verwendet. Das Ergebnis war überaus wohlschmeckend! Allerdings ist mir hier auch gleich aufgefallen, dass man mitdenken muss. 1 Bund Petersilie, grob gehackt, so steht es in der Zutatenliste … im Rezept selber soll man zunächst drei Viertel der Petersilie mit dem Fisch und ein paar anderen Zutaten vermischen. Was mit dem restlichen Viertel geschehen soll, erfährt der Hobbykoch aber nicht mehr. Ob es sich um Übersetzungsfehler handelt, oder ob die restliche Petersilie auch im Original verschwindet, weiß ich nicht. Was ich aber weiß, ich werde dieses Rezept immer wieder kochen, da es einfach in der Herstellung ist, und gut schmeckt. Was ich sagen wollte: man sollte sich von derartigen Ungereimtheiten nicht irritieren lassen.

Die meisten – aber nicht alle – Rezepte werden auf Doppelseiten vorgestellt. Auf der einen Seite großformatig in Farbe das Endprodukt. Auf der anderen Seite die Beschreibung.

Abgeschlossen wird das Buch mit Vorschlägen für Picknick, Grillparties & Co. Ausserdem gibt es ein Register, in dem die Rezepte genannt werden, und in dem man nach Zutaten oder nach Art des Gerichts suchen kann. Aber Achtung: dieses Register ist nicht immer vollständig. Die würzige Muschelsuppe aus Brasilien von Seite 86 findet man zB nicht unter M wie Muscheln. Scheinbar wurde sie vergessen. Nobody is perfect …

Das hat mich aber nicht weiter gestört, da ich einige Rezepte in diesem Buch gefunden habe, die auch hierzulande alltagstauglich sind: zB die Würzigen Okraschotten, die in einer Joghurt-Kichererbsenmehl-Mischung gewendet und in Öl gebacken werden. Oder die brasilianischen Bohnenküchlein, die mit frischem Ingwer, Knoblauch und Chili gewürzt werden. Dazu ein Salat … Lecker!

Kurz und gut:
Für mich hat sich der Kauf dieses Buches gelohnt.
Viele Inspirationen. Manche, für die man einen Spezialitätenladen benötigt. Aber auch andere, die man einfacher umsetzen kann. Auf jeden Fall ein frischer Wind in meiner Küche. Deswegen von mir eine Empfehlung.

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PS:
Für alle, die sich fragen, wer ist Tom Kime?
Der Mann, der das Essen auf Jamie Olivers Hochzeit kochte.
Jahrgang 1974, aus Wiltshire in Großbritannien stammend.
Als Küchenchef sowohl in Sydney als auch in London tätig.
Ausserdem Kochbuchautor, der gleich für sein erstes Buch Sweet & Spicy den Gourmand World Cookbook Award erhielt.
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am 22. Februar 2015
"Street food" von Tom Kime gibt einen schönen Einblick in dieses Thema, wobei er den Köchen verschiedener Länder in die Töpfe geschaut hat. Gegliedert sind die Rezepte nach folgenden Regionen: Indien und Sri Lanka * Südostasien * Südamerika und Karibik * Südeuropa * Naher Osten und Nordafrika.

Zusätzlich hilft die folgende Rezeptübersicht, sich etwas zur Zubereitung herauszusuchen: Alles auf einem Teller * Frische knackige Salate * Fingerfood * Komplette Mahlzeiten * Wok und Grill * Brot, Pizza und pikantes Gebäck * Dips, Saucen und mehr * Desserts und süsse Sachen.

Der Vollständigkeit halber gibt es auch noch ein Register, in dem man auch nach Rezeptzutaten suchen kann.

Für die eigentlichen Rezepte gibt es meist eine Seite mit Hintergrundinformationen zu dem Gericht oder wo der Autor es genossen hatte, der Zutatenliste und der Beschreibung der Zubereitung, zusätzlich ein ganzseitiges Foto des fertigen Gerichts. Letzteres ist nur für wenige Gerichte nicht vorhanden.
Positiv, dass die Gerichte nicht nur mit deutschen Namen, sondern auch denen im eigentlichen Land benannt werden, wenn die asiatischen und orientalischen Länder auch andere Schriftzeichen verwenden mögen.
Ebenfalls schön, dass der Autor auch Variationsmöglichkeiten vorgestellt, ob nun auch im gegebenen Land üblich oder als Ersatz für Zutaten, die evtl. hier nicht so leicht erhältlich sind.

Eine gute Ergänzung zu den einzelnen Rezepten sind die Menüvorschläge, eine Kombination verschiedener Gerichte, die gut miteinander harmonieren. Hiervon gibt es jeweils 4 für folgende Anlässe: Picknick * Grillfest * Zwangloses Mittagessen * Gemütliches Abendessen * Partytime.
Ein Menübeispiel für ein Street food-Abendessen: Kürbisblütensuppe (Mexiko), gebratene Rotbarben mit Salzzitrone, Oliven und Petersilie (Italien), gefüllte Auberginen mit Joghurt (Libanon), Möhren-Orangen-Salat mit Paprikadressing (Marokko), Dattelgebäck (Malta).

Das Glossar und Tipps bzw. Bezugsquellen für den Einkauf ausgefallenerer Zutaten vervollständigen das Kochbuch.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Dezember 2009
Liebe Kochfreunde,

ich habe mich sogleich in dieses Buch verliebt :-D. Die Einfachheit und die Ausgefallenheit der Rezepte ist für mich wirklich eine Bereicherung. Klaro hab ich x-Bücher von J.O. etc... aber dieses ist eine Offenbarung. Als ich das Buch zum ersten mal aufgeschlagen habe und ein Rezept für sog. 'Fladenbrote' entdeckte, bin ich augenblicklich in die Küche gerannt und zauberte sogleich 10 Stück davon. Füllte Sie mit Salat, Spiegelei, Currypaste und Käse...mmmmmhhhhhh! Also, jeder der Spaß an einfachen und originellen Rezepten hat wird den Kauf nicht bereuen.

MfG
S.
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