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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hintergründe mit klaren Abgrenzungen und Antworten auf Polemik
Ein medizinischer Doktor und eine naturheilkundliche Interessierte haben zusammen ein Frage-Antwort-Buch zur Homöopathie verfasst. Dabei gehen sie auf eine Menge Bereiche ein, die dem Laien und Hobby-Interessierten bei „Diskussionen“ begegnen werden:

- Einführung in das Thema: z.B. Begriffsdefinition und Abgrenzung zu anderen...
Vor 8 Monaten von Straßburger, Ulf veröffentlicht

versus
8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Reines Propagandamaterial, keine ehrliche Info-Broschüre
Im Vorwort versprechen die Autoren über das Buch "Es zeigt den Stand der Dinge, was Beweise und Studien angeht, redet nichts schön und verschweigt auch nichts." Hätten sich die Autoren an dieses selbstgesteckte Ziel nur gehalten!

Blättert man die wenigen Seiten (ich brauchte zum Lesen des gesamten Buches 4 Stunden, machte mir jedoch...
Vor 6 Monaten von Utimaus veröffentlicht


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8 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Reines Propagandamaterial, keine ehrliche Info-Broschüre, 31. Dezember 2013
Von 
Utimaus "Utimaus" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Homöopathie: Nichts drin - nichts dran? (Broschiert)
Im Vorwort versprechen die Autoren über das Buch "Es zeigt den Stand der Dinge, was Beweise und Studien angeht, redet nichts schön und verschweigt auch nichts." Hätten sich die Autoren an dieses selbstgesteckte Ziel nur gehalten!

Blättert man die wenigen Seiten (ich brauchte zum Lesen des gesamten Buches 4 Stunden, machte mir jedoch umfangreiche Notizen. Ohne Schreibarbeit hat man das Büchlein in weniger als 2 Stunden komplett durch), blättert man die wenigen Seiten durch, dann findet man nur wenige, nichtssagende echte Informationen - die für die Homöopathie unangenehmeren Fakten fehlen ganz. Als Beispiele für verschwiegene Fakten seien genannt:

- Die Schwächen der homöopathischen Arzneimittelprüfungen (alles, was passiert, wird als Folge des Mittels gedeutet, Korrekturen der Arzneimittelbilder finden nie statt und sind im Gedankengebäude der Homöopathie auch nicht vorgesehen) sowie der Fakt, dass diese in verblindeten Studien scheitern.
- dass es sich bei den homöopathischen Komplexmitteln um ein von Hahnemann explizit abgelehntes Verfahren handelt, also definitiv _nicht_ um Homöopathie
- Es wird hemmungslos schöngeredet, bzw. verschwiegen, was das Fehlen eines wissenschaftlichen Nachweises einer über Placebo hinausgehenden Wiksamkeit nach 200 Jahren intensiver Bemühungen um einen solchen _wirklich_ bedeutet.
- Es werden nur einige wenige positive Studien erwähnt. Außer der Shang-Studie werden keine Studien mit für die Homöopathie negativen Ergebnissen erwähnt, obwohl diese zahlreich vorhanden sind.
- Die Erstreaktion wird auf eine Wirkung des Homöopathikums zurückgeführt. Es bleibt unerwähnt, dass es sich um den natürlichen Krankheitsverlauf unter Placebo handelt.
- Last but not least: Mit keinem einzigen Wort erwähnen die Autoren, dass die Grundpfeiler der Homöopathie bestens gesicherten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen.

Manchmal werden die unangenehmen Fakten auch als "Vorurteil" "weniger Kritiker" einfach lächerlich gemacht. Das Autorenduo schreckt weder vor dem Vergiften des Brunnens (z.B.: der Hinweis auf den Placebo-Effekt sei nur ein K.o.-Argument, das zum Ersticken der Diskussion diene (S.48) oder das komplette Schlechtreden der medizinischen Studie als Wirksamkeitsnachweis (S.25)) oder dem Verwenden falscher Analogien zurück (z.B. S.52: Die Shang-Studie im Lancet wird mit hypothetischen Vergleichen mit Psychopharmaka ins Lächerliche gezogen und als Glaubensfrage deklariert; S. 40 die hypothetische Wirkweise der Homöopathika wird mit Entwicklungshilfe erklärt; S. 47 Vergleich mit der Quantenmechanik, der unterschlägt, dass die Vorhersagen der QM experimentell bestens bestätigt sind)

Wäre das in einem Sachbuch allein schon schlimm genug, so haben die Autoren in erschreckend zahlreichen Fällen keine Hemmungen, die Faktenlage schlicht und ergreifend falsch darzustellen. Als schwerwiegendste Beispiele seien genannt:

- S. 44: Der Medizin wird ohne Begründung unterstellt, nur Symptome zu unterdrücken, nicht die Krankheitsursache anzugehen (ein Dr. med sollte es eigentlich besser wissen, erschreckend!)
- S.46/47: Es wird behauptet, das häufigste Argument der Kritiker sei <<Es gibt keinen wissenschaftlichen Nachweis darüber, wie die Homöopathie wirkt.>>. Das ist schlichtweg falsch. Der Hauptgrund, homöopathische Hochpotenzen als reine Placebos zu sehen ist, dass eine spezifische Wirksamkeit dieser Hochpotenzen über den Placeboeffekt hinaus fundamental und umfangreich den in den letzten 200 Jahren gewonnenen naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen würde und dass eine solche spezifische Wirksamkeit auch nie eindeutig nachweisbar war. Die Annahme, homöopathische Hochpotenzen seien mehr als Placebos, ist damit im besten Popperschen Sinne als _widerlegt_ zu betrachten. Das ist etwas völlig anderes, als die Behauptung, man habe für ein nachweisbares Phänomen nur noch keine Erklärung.
- S.49/50/51: Es werden nicht haltbare Einwände gegen die Shang/Egger-Studie vorgebracht. Andere negative Studien und die schlechte Gesamtstudienlage überhaupt werden dagegen verschwiegen.
- S. 53: Es wird behauptet: "In der wissenschaftlichen Diskussion gibt es bereits seit längerem Ansätze, die davon ausgehen, dass die randomisierte, placebokontrollierte Studie für homöopathische Mittel nicht geeignet ist." Das ist schlichtweg falsch. Solche Stimmen kommen ausschließlich aus Richtung der Homöopathen, die sich mit der schlechten Studienlage nicht abfinden wollen. Wissenschaftler außerhalb der Homöopathielobby weisen jedoch einstimmig darauf hin, dass die medizinische Studie verfahrensunabhängig Ergebnisse misst, also sehr wohl auch die Homöopathie so untersucht werden könnte.
- S. 56 Es wird behauptet, bei Säuglingen und Tieren sei eine Placebo-Wirkung auszuschließen. Es ist wirklich erschreckend, dass hier ein Dr. med solche falschen Behauptungen über den Placeboeffekt verbreitet. Dieser ist sowohl bei Haustieren als auch bei Kleinkindern/Säuglingen bestens nachgewiesen.
- S. 56 Es wird behauptet, wenn bereits eine konventionelle Behandlung oder eine mit anderen Homöopathika erfolglos verlief, unter den (neuen) Kügelchen aber Besserung eintritt, so sei ein Placebo auszuschließen. Auch hier ist es erschreckend, dass sich ein Dr. med zu solchen Äußerungen hinreißen lässt. Hat dieser Mann denn nie etwas von natürlichen Krankheitsverläufen gehört? Von Regression zur Mitte? Und ja, auch hier von Placebos, wenn man Vertrauen in einen verständnissvollen neuen Therapeuten entwickelt und die Krankheit besser zu tragen lernt.
- S.57 Es wird behauptet, man könne die Wirksamkeit der Homöopathie an den Erfolgsgeschichten zur Homöopathie ablesen. Wieder eine Falschinformation, die aus dem Mund eines Dr. med völlig unverständlich ist. Er muss doch wissen, dass es solche Erfolgsgeschichte für alle möglichen, heute als unsinnig erkannten Verfahren gibt. Er muss doch wissen, dass man über die Wirksamkeit eines Verfahrens erst urteilen kann, wenn man betrachtet hat, wie oft es im Vergleich nicht geholfen hat und wie es im Vergleich Patienten erging, die anders behandelt wurden.
- S.64 Es wird behauptet, es gäbe 2 diagnostische Stützen der Homöopathie: "Die Diagnose des richtigen Mittels wird durch das Gespräch mit dem Patienten gestellt. Die Diagnose der Krankheit erfolgt konventionell." Das ist schlichtweg falsch. Im Gedankengebäude der Homöopathie existieren keine Krankheiten im medizinischen Sinne. Die Homöopathie kennt keine Infektionen, keine Bakterien und keine Viren, einfach weil sie zu Hahnemanns Zeiten unbekannt waren. Die Homöopathie diagnostiziert nach Hahnemann ausschließlich über die Arzneimittelbilder.
- S. 65 Die Aussagen zu den Impfungen sind einfach nur als erschreckend zu bezeichnen, hier wird radikal schöngeredet. Die Faktenlage wird zudem falsch dargestellt. ("Hierzu ist zu sagen, dass langfristige Studien fehlen, um eine Angst vor Impfungen oder bestimmten Impfstoffen zu belegen." Richtig. Doch aus dem Fehlen von Belegen von Schädlichkeit einer nachweislich sinnvollen Methode zu folgern, man solle jedem sein eigenes Urteil zugestehen, ist unwissenschaftlich. Gibt es keinen Nachweis für eine Schädlichkeit, gibt es auch keinen rationalen Grund, eine solche anzunehmen oder gar als schwerwiegender zu beurteilen als den nachgewiesenen Nutzen.)

Dies nur eine knappe Zusammenfassung der wirklich wichtigsten Fehler, Falschaussagen und fehlenden Fakten im Buch. Eine komplette Darstellung würde den Rahmen einer Rezension sprengen. Ich werde aber im Verlauf der nächsten Tage einige der genannten Punkte für Interessierte in Kommentaren noch ausführlicher und mit Quellenangaben besprechen.

- Ach ja: Quellenangaben scheinen den Autoren fremd zu sein. Man findet nicht eine einzige im gesamten Buch.

Fazit: Die Autoren liefern hier eine leicht lesbare, knappe Propagandaschrift für den Patienten, der sich schon vorher entschlossen hat, die Homöopathie anzuwenden, die Gegenargumente aus dem Bekanntenkreis aber noch aus dem Hinterkopf verdrängen möchte. Insgesamt ist es erschreckend, zu welchen Falschdarstellungen ein studierter Dr. med fähig ist, wenn er in seiner Praxis nur Homöopathie an Mann/Frau bringen möchte. Allein aufgrund dieser Tatsache ist das Buch ein empfehlenswertes Anschauungsmaterial dafür, wie sehr das pseudowissenschaftliche Heilverfahren der Homöopathie doch naturwissenschaftliches Denken zu untergraben in der Lage ist.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hintergründe mit klaren Abgrenzungen und Antworten auf Polemik, 7. November 2013
Von 
Straßburger, Ulf (Hannover) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Homöopathie: Nichts drin - nichts dran? (Broschiert)
Ein medizinischer Doktor und eine naturheilkundliche Interessierte haben zusammen ein Frage-Antwort-Buch zur Homöopathie verfasst. Dabei gehen sie auf eine Menge Bereiche ein, die dem Laien und Hobby-Interessierten bei „Diskussionen“ begegnen werden:

- Einführung in das Thema: z.B. Begriffsdefinition und Abgrenzung zu anderen naturheilkundlichen Methoden
- Zur Herstellung der Mittel: z.B. über Potenzen, was ist (nicht) drin, welche Substanzen werden verarbeitet
- Grundsätzliche Wirkung und Anwendung: z.B. Placebo oder Glaubenssache? Risiken und Nebenwirkungen, Anamnese, Studien
- Geschichte und Ansehen: z.B. über Hahnemann und seine Experimente, Homöopathie im 3. Reich, Wissenschaft und Forschung

Das Büchlein ist leicht und zügig zu lesen, hat ein ausführliches Inhaltsverzeichnis, aber keinen Index (was hier aber auch nicht unbedingt fehlt).
Die Fragen bzw. Antworten sind nicht unbedingt klar den o.g. Themenbereichen zugeordnet - das geht mitunter recht bunt durcheinander, sodass die Übersichtlichkeit beim Suchen spezieller Themenbereiche nicht so einfach ist.

Wer hier etwas über einzelne Mittel zu lesen erwartet oder konkrete Anwendungshinweise, der wird nicht auf seine Kosten kommen - das ist ja auch nicht Thema dieser knapp 100 Seiten mit eher verschwenderischem und durch farbige Illustrationen aufgelockertem Schriftsatz. Letztlich wird (und kann, zumindest aus klassisch-wissenschaftlicher Sicht) die Wirkung auch nicht bewiesen und konkret beschrieben werden.

Wer weiterhin alleinig in einem chemisch-mechanischen Weltbild verhaftet bleiben möchte, der wird sich auch von den hier gegebenen Antworten nicht motivieren lassen, seinen Standpunkt aufzuweichen und nach anderen Antworten zu suchen bzw. nicht vorhandene zu akzeptieren. Ansonsten kann sich hierdurch eine neue Verständnis- und Toleranztür zur Homöopathie anfangen zu öffnen.

Wer bereits heilsame Erfahrungen mit diesen Tröpfchen und Kügelchen gemacht hat, kann nun (zumindest bei skeptisch-offenen Diskussionen) mit passenden Antworten aufwarten.
Nach besonderen und tief greifenden Erfahrungen mit der Homöopathie, die weder Placebo, Psychotherapie oder anderem zugewiesen werden können, sollte man ggf. auch mit Homöopathie seinen Missionierungsdrang behandeln (können) ;-)

Fazit: Hilfreich für an dieser „Materie“ Interessierte, um ein wenig in die Geschichte und in die wissenschaftlichen wie polemisch geführten Diskussionen hierzu einzutauchen. Wer bereits fanatisch pro oder dogmatisch contra ist, dem wird es vermutlich zu vorsichtig bzw. wieder zu schwammig und ohne Beweiskraft sein.
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3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Guter Einstieg für Anfänger, 12. August 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Homöopathie: Nichts drin - nichts dran? (Broschiert)
Damit man auf Fragen von Kritikern oder auch Patienten antworten kann, halte ich dieses preislich gute Buch für eine Kaufempfehlung. Hardcore-Kritiker der Homöopathie werden aber danach sicher immer noch Argumente für die Nichtwirkung der Homöopathie finden.
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Homöopathie: Nichts drin - nichts dran?
Homöopathie: Nichts drin - nichts dran? von Iris Hammelmann (Broschiert - 27. Mai 2009)
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