Kundenrezensionen

2
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
2
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

22 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 26. Juli 2007
Vielen gilt Henri Cartier-Bresson als der wichtigste und bedeutendste Fotograf des 20. Jahrhunderts. Wie kaum einem anderen haben wir es ihm zu verdanken, dass die Fotografie heute mit aller Selbstverständlichkeit als Kunstform gilt. Was seine Fotografien in besonderem Maße auszeichnet, lässt sich auch und gerade an seinen Portraits studieren: Bildkomposition, ungestellte Situation, Einfügung des Porträtierten in seine übliche Lebensumgebung und vor allem: das Auslösen im entscheidenden und richtigen Augenblick, jener zehntausendstel Sekunde, in der sich die Seele des Porträtierten zeigt.

Cartier-Bressons Art zu Fotografieren hat etwas mit Meditation zu tun. Er fotografiert aus der Ruhe und der Stille heraus. Nur so gelingt es im, den entscheidenden Augenblick zu erfassen. In diesem Augenblick fügt sich das Bild im Sucher zu einem Ganzen zusammen.

Immer war sich Cartier-Bresson bewusst, dass er als Fotograf in den Privatbereich seines Gegenübers einbricht, dass er eine Grenze überschreitet. Durch seine Art, sowohl menschlich als auch fotografisch, fiel er den Dargestellten aber nie zur Last, anders als etwa ein Avedon, zu dem Henry Kissinger einmal sagte: "Bitte, seien Sie gnädig mit mir!" Cartier-Bresson trat seinen "Opfern" nie zu nahe. Dies spürt man seinen Bildern ab. Gerade darin schenken seine meisterhaften Fotografien einen Blick in die Seele der Porträtierten, der eine große Wertschätzuung des Gegenübers bezeugt. Isabelle Huppert z.B. erinnerte sich mit Dankbarkeit an die Sitzung mit Cartier-Besson und erklärte dessen besondere Kunst damit, dass er durch sein Portrait von ihr eine Seite ihrer Seele zeige, die sie selber noch nicht kenne.
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 2. Oktober 2009
Es mag zwar jetzt wenige Jahre her sein, dass Henri Cartier Bresson - einer der Begründer der Magnum Fotoschule - verstorben ist, aber seine Werke haben weiterhin Bestand und sind Meilensteine in der Fotografie und Kunst.
Dieses Buch vermittelt dem Betrachter Aufnahmen berühmter Persönlichkeiten in Schwarz/Weiß , welche unverblümt in alltäglichen Lebenssituationen dargestellt werden.
Ein Teil der Betrachter mag manche dieser Persönlichkeiten vielleicht sogar getroffen oder persönlcih gekannt haben und erinnert sich an bestimmte Portraits, welche sich eingeprägt haben. Man kann vielleicht sogar den Eindruck haben, als könnte man hinter den SW Bildern Aspekte der verborgenen Psyche erkennen.
Zusammenfassend ein wunderbares Werk für Fotografen, Künstler und Ftografie- Enthusiasten.
ENZO dŽAutriche
0KommentarWar diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinSenden von Feedback...
Vielen Dank für Ihr Feedback.
Wir konnten Ihre Stimmabgabe leider nicht speichern. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.
Missbrauch melden
     
 
Kunden, die diesen Artikel angesehen haben, haben auch angesehen


Meisterwerke: Photographien
Meisterwerke: Photographien von Henri Cartier-Bresson (Taschenbuch - Juli 2004)
EUR 7,95