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186 von 206 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Frage nach dem Warum....
Ich weiss nicht mal mehr den genauen Grund warum ich das Buch überhaupt gekauft habe, vielleicht dachte ich, dass man es mal gelesen haben sollte. Jedenfalls habe ich es an einem Tag begonnen und bin den darauffolgenden bereits fertig geworden.
Ich habe dieses Buch in jeder freien Minute regelrecht verschlungen. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, dass so...
Veröffentlicht am 17. August 2004 von Anton Mayr

versus
16 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Es wird mit jeder Auflage dicker ...
Eine Autobiografie mit 2 Sternen zu bewerten ist schon recht arg, nun möchte ich auch gerne erklären warum:

Ich erinnere mich an meine Schulzeit, dort habe ich das Tagebuch der Anne Frank auch gelesen. Damals im Jahr 1996 kam mir das Buch viel dünner und nicht künstlich aufgebläht vor. Natürlich wurden in der neuesten Auflage auch...
Vor 18 Monaten von Cora Lein veröffentlicht


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186 von 206 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Frage nach dem Warum...., 17. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch (Taschenbuch)
Ich weiss nicht mal mehr den genauen Grund warum ich das Buch überhaupt gekauft habe, vielleicht dachte ich, dass man es mal gelesen haben sollte. Jedenfalls habe ich es an einem Tag begonnen und bin den darauffolgenden bereits fertig geworden.
Ich habe dieses Buch in jeder freien Minute regelrecht verschlungen. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, dass so ehrlich und einfühlsam verfasst war. Ich glaube noch nie hat mich ein Buch dermaßen tief in meine eigene Seele blicken lassen und mich dort so berührt.
Nachdem ich das Buch ausgelesen und beiseite gelegt hatte, sass ich erst einmal eine halbe Stunde lang nur da und dachte nach. Dann überkam es mich plötzlich und ich fing an bitterlich zu weinen. Fragen die sich mir aufdrangen wollten mir nicht mehr aus dem Kopf. Warum hat es ein 15 jähriges, hochbegabtes und über alle Maßen intelligentes Mädchen verdient so zu leiden, so zu sterben? Was hat sie den Menschen, die andere Menschen hassten, nur weil sie Juden waren angetan? Warum hassen sich Menschen gegenseitig? Warum gibt es Kriege? Warum Leid und Zerstörung?
Fragen, die sich Anne Frank zum Teil selbst in ihrem Tagebuch stellte...
Sowas passiert mir nicht oft, praktisch nie, und ich bin mittlerweile zu der Auffassung gelangt, dass jeder dieses Buch gelesen haben sollte, ganz egal ob jung oder alt, Frau oder Mann, weiss oder schwarz, Jude oder Christ. Und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass jeder Mensch einen Teil von sich in Anne Frank wiederentdecken kann.
Und dass jeder von diesem 15 jährigen, aussergewöhnlichen Mädchen lernen kann.
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unglaublich!, 20. Oktober 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch (Kindle Edition)
Dass es dieses Tagebuch gibt, wusste ich gefühlt schon immer und seine Bedeutung zweifelte ich niemals an, dennoch habe ich bis jetzt gebraucht, mich zu überwinden es zu lesen. Früher fürchtete ich wohl, dass die Aufzeichnungen eines "Backfischs" aus dieser Zeit zwar geschichtlich relevant, aber eventuell doch zäh zu lesen sind. Anne Frank war jedoch gesegnet mit schriftstellerischem Talent, war geistig ihren Gleichaltrigen gute zehn Jahre voraus und besaß verblüffend viel Sinn für Humor, den die Lebensumstände, in denen sie sich befand, nicht rauben konnten. Ich musste viel schmunzeln und lachen, zwischendurch lässt einen die Lektüre fast vergessen, dass es ein Happy End nicht geben wird und der Frohsinn, der einen immer wieder packt, erfährt ein trauriges Erwachen, wenn man wieder zum Nachdenken kommt. Die Lektüre war so komplett anders, als ich erwartet hatte. Da Anne durch die Form eines Tagebuchs quasi mit dem Leser spricht, selbst über erstaunlich intime Dinge, kann man nicht umhin, eine Art tiefer Freundschaft zu empfinden. Und wenn dann am 01.08.1944 die Aufzeichnungen ohne Vorwarnung abrupt enden, steht man wie vor einem Abgrund, vor dem Anne gerade noch fröhlich gespielt hat. Und sie ist fort. Ihr Tagebuch war lustig, dramatisch und in letzter Konsequenz bestimmt das Traurigste, das ich jemals gelesen habe.
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55 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Tagebuch der Anne Frank, 4. März 2006
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch (Taschenbuch)
Dies ist das Traurigste Buch, das ich je gelesen habe. Anne Frank erzählt genau ihre Gefühle und manchmal hat man sogar ein schlechtes Gewissen, dass man dieses Buch liest, denn es ist eigentlich ihr persönliches Tagebuch... An manchen Stellen muss man einfach nur weinen. Sehr traurig. An manchen Stellen muss man auch lachen und es wird einem bewusst wie schön doch das Leben sein könnte... Unbedingt lesen. Sie werden ein anderer Mensch danach sein.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Traurig und wahr, 22. September 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch (Kindle Edition)
Das Tagebuch der Anne Frank ist eines der traurigsten Büchern die ich je gelesen habe. Nachdem ich das Buch zugeschlagen habe, musste ich so weinen und musste daran denken wie schön wir es jetzt haben , das wir uns sogar über das Leben hier beschweren. :,(
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Liebste Anne!, 18. März 2015
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch (Taschenbuch)
Ich bin sehr berührt von dem Buch, von ihrem Tagebuch. Man konnte sich lebhaft vorstellen wie das kleine Mädchen Anne vor ihrem Tagebuch saß und in dieses alles rein schrieb.. Ihre Ängste, ihre Erwartungen, ihre Hoffnungen, ihre Gefühle, ihre Träume,.... Sich selbst in diese Situation rein zu denken oder zu fühlen ist schon schrecklich, nicht auszumalen wie es wirklich ist jeden Tag über mehrere Monate in einer Angst und dieser Ungewissheit zu Leben ob man am nächsten Tag noch sicher ist oder bis dahin geschnappt ist. Das traurigste (an sich ist alles traurig, aber das war für mich am schlimmsten zu lesen) fand ich das sie sich ihr Leben nach dem Krieg ausmalte, sie wusste was sie wollte.. und als Leser wusste man von Anfang an wie dieses Buch zuende ging. In so vielen Momenten die Anne schilderte hätte ich sie gerne in den Arm genommen und sie einfach getröstet. Entsetzlich das dieses Buch der Wahrheit entspricht.. Man kann nur hoffen das so etwas nie nie nie wieder passiert!! Ein Leben sollte mit 16 jungen Jahren nicht zuende sein, denn mit 16 geht es doch erst los!
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72 von 93 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ermahnendes Dokument der Zeitgeschichte!, 27. Januar 2004
Von 
Stephan Seither (Berg / Rheinland-Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch (Taschenbuch)
Dieses Buch habe ich schon einige Male gelesen, nehme es jedoch immer wieder zur Hand um darin zu blättern, seitenweise tauche ich dann ein in das "verborgene" Leben der Anne Frank und ihrer Mitbewohner im von den Nazis besetzten Amsterdam.
Was Anne Frank vom 12.Juni 1942 bis zum 01.08.1944 in ihrem Tagebuch dokumentierte ist Zeugnis, nicht nur Zeungnis ihres eigenen Lebens, sondern ein Dokument über das Leben eines ganzen Volkes.
Anne Frank ist eine von vielen ermordeten, ein Opfer der sinnlosen Gewalt, eine unter Millionen, und doch gibt ihr das Tagebuch ein "Gesicht" - bringt sie einem näher...
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre in unseren Schulen sein - Anne Frank - als ich ihr Tagebuch erstmals gelesen hatte war ich im gleichen Alter wie sie - es war damals erschütternd für mich zu lesen wie ein Mensch in meinem Alter aufhörte zu existieren.
Mit den Jahren, habe ich mir das Buch immer und immer wieder zur Hand genommen und es hat nichts von seinem Schrecken, nichts von seiner Faszination verloren....
Dieses Buch gehört in jedes Bücherregal - nur sollte es dort nicht verstauben!
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20 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesamtsicht Frank, 13. Juli 2011
Ich möchte hier nicht die soundsovielte Rezension zu diesem Buch schreiben, sondern nur einen Hinweis zum Gesamtverständnis geben. Wer die ungekürzte Fassung liest, muß den Eindruck gewinnen, daß Anne Franks Mutter eine wahre Rabenmutter war - zumindest Anne gegenüber. Es ist daher eine sinnvolle Ergänzung, das Buch von Willy Lindwer "Anne Frank" mit den Untertiteln "Die letzten sieben Monate" - "Augenzeuginnen berichten" zu lesen. Hierin wird geschildert, wie sehr sich die Mutter für ihre Kinder einsetzte, wenn es um Nahrungsbeschaffung ging (so lange alle drei noch im gleichen Lager waren). Diese Zusatzinformation läßt die Mutter dann doch in einem anderen Licht erscheinen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das wohl berühmteste Tagebuch der Welt, 10. Januar 2010
Von 
Josephine Sterner "Bücher-Liebhaberin" (Hillershausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch (Taschenbuch)
Wieder einmal ein Buch, das unter "Das Buch der 1000 Bücher" fällt. Man kann es immer wieder lesen, besonders als junger Mensch, da man sich gut in die Rolle des jungen Mädchens Anne Frank hineinversetzen kann. Man erfährt von ihr viel über die Verbote, die den Juden in Nazideutschland aufgehalst wurden, z.B. nicht ins Schwimmbad gehen dürfen, kein Fahrrad fahren, nur bis zu einer bestimmten Uhrzeit im Garten sitzen. Sie beschreibt diese Unmenschlichkeiten mit einer derart gefassten Sachlichkeit, die aus erzwungener Gewohnheit entstanden ist und denen sie ins Auge sehen muss. Die Angst in ihrem Versteck in Holland entdeckt zu werden begleitet sie und ihre Familie über Jahre hinweg, bis sie schließlich alle abgeführt und von der Gestapo in Konzentrationslager gebracht werden. Nur Otto, ihr Vater hat von der ganzen Familie das KZ überlebt und später ihr Tagebuch veröffentlicht. Sie schreibt manchmal auch mit Ironie über die anderen Versteckten, wenn sie sich untereinander gezankt haben.

Ein Buch, das immer wieder an das 3. Reich erinnert und immer wieder die Ungerechtigkeiten beschreibt, die nicht vergessen werden dürfen, da dies zur Geschichte Deutschlands gehört... leider.

~Bücher-Liebhaberin~
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Lesenswert, 9. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch (Taschenbuch)
Die Qualität war nicht ganz so gut (war aber in Beschreibung mitgeteilt worden, insoweit i.O.). Das Buch ist ein Muss für jeden der sich mit dem 2.Weltkrieg und seinen Folgen beschäftigen will. Meine Tochter fast 16, hat es verschlungen.
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8 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ohne Worte, 6. Juli 2011
Rezension bezieht sich auf: Tagebuch (Taschenbuch)
Ich bin ja eine leidenschaftliche Leserin. Aber das Tagebuch habe ich regelrecht gefressen. Zum einen ist es spannend, das Tagebuch eines anderen zu lesen (denn wie oft kommt man dazu, so etwas legal und ohne Folgen zu tun:-) zum anderen ist die Geschichte unheimlich berührend. Der Schreibstiel der Anne wird auch immer besser. Anfangs noch ziemlich kindlich und aufzählhaft, wird der ganze Stil im Laufe der zwei Jahre des Versteckens erwachsener.
Es ist so perfekt geschrieben, das es ein Roman sein könnte. Aber es ist echt.
Annes Gefühlswelt, ihre Eindrücke und Empfindungen- man ist ihr Begleiter. Man durchlebt mit ihr jeden Streit im Hinterhaus, jede Kriese, jede Träne- sie wächst dir richtig ans Herz. Ein Mädchen, das du nicht kennst und nie kennen gelernt hast. Du kannst ihre Ideale und Träume gut nachvollziehen. Die erdrückende Atmosphäre des Hinterhauses lastet irgendwann auch auf dir. Heimlich und leise muss alles sein. Niemals können die Franks raus in den zwei Jahren. Zwei Jahre! Zwei Jahre, ohne auch nur ohne Angst aus dem Fenster schauen zu können, zwei Jahre zusammen mit Leuten, die schrecklich gemein sind und die du nicht ausstehen kannst... zwei Jahre kein Wind in deinen Haaren, zwei Jahre nichts anderes als das Hinterhaus.
Dass sie dabei nicht verrückt wurde! Ich kann mir das gar nicht vorstellen.
Und das Schlimmste ist die Hoffnung. Die Hoffnung der acht Personen, dass England mit der Invasion die deutschen aus Holland vertreiben würde und sie Oktober 1944 wieder auf der Schulbank sitzen würde. Und obwohl du weißt, dass es niemals dazu kommen wird, hoffst du mit, du kannst gar nicht anders, du hoffst, dass das Ende beim Lesen ein anderes wird. Du hoffst darauf, dass Anne wieder zur Schule gehen kann, dass sie eines Tages ihre Träume erfüllen wird, dass sie Kinder habe wird und einen Beruf, dass sie den Menschen helfen wird... genauso, wie sie es sich selbst immer gewünscht hat.
Und doch weißt du, dass es niemals so sein wird.

Einer der vorletzten Einträge. Da schreibt sie hoffnungsvoll und voller Freude, dass sie in zwei Monaten ein freier Mensch sein wird... und dann, zwei Seiten später der Schriftzug, der einen melancholisch macht:
HIER ENDET ANNES TAGEBUCH.

Und dieser neutrale, einfach Satz drückt nur eines aus: Tod.

Und du bist melancholisch. Du weißt, was passiert ist, aber es geht nicht in deinen Kopf rein, er will es einfach nicht begreifen.

Das macht den Wahnsinn des Nationalsozialismus deutlich...
Sie war ein Mädchen! Ein ganz normales Mädchen, gutaussehend, voller Träume und Wünsche, begabt und für ihre Zeit sehr emanzipiert...
Im Grunde ein Mädchen so wie du und ich. Ich begreife es nicht. Ich blicke auf das Tagebuch, wo ein Foto von ihr abgebildet ist und mir wird schmerzhaft klar, dass genau DIESES Mädchen so ein Leid durchmachen musste, und hinterher, ein paar Wochen vor der Erlösung durch die Alliierten, an Tylphus zu sterben...

Es ist so sinnlos. All das, was sie im Hinterhaus gelernt hat... all die Fernkurse, die sie und ihre Familie gemacht haben, nur um etwas zu tun, all das Wissen, das sie später hätte nutzen können...
Für Nichts! Für den Tod!

Ich begreife es nicht. Das will einfach nicht in deinen Kopf rein.

Und während du ließt, und das Tagebuch immer dünner wird, und du weißt, dass du dich immer mehr den letzten Worten, dem Tod näherst, bekommst du das Bedürfnis, dieses ganz normale Mädchen bei der Hand zu nehmen, und ihr die heutige Zeit zu zeigen.
Ihr zu zeigen, was wir alles aus ihren Worten gelernt haben. Dass Millionen von Menschen sich für "die Herzensergüsse" eines jungen Mädches interessieren, was sie ja nicht einmal ahnte und wahrscheinlich niemals geglaubt hätte.Der Satz ist reine Ironie aus heutiger Sichtweise.
Und wie sehr sie die Menschen heute noch inspiriert und dass ihr Tagebuch eins der glaubwürdigsten und bewegensten Zeugnisse ihrer Zeit ist und andauernd auf der Bestseller Liste steht...
Ich würde mir ihr laufen, ich würde ihr Zeit geben. Luft zum Atmen. Ein paar schöne Erlebnisse draußen.
Und ich würde denjenigen, der sie alle verraten hat: Herr und Frau van Daan (van Pels) und ihren Sohn Peter, Margot, Otto, Edith Frank, Alfred Dussel (Pfeffer) und Anne... den würde ich eigenhändig aus der Geschichte nehmen und ihn irgendwo nach Mexico verfrachten, nur damit die Familie es bis nach dem Krieg schafft und weder vergast werden noch an Tylphus erkranken müssen...

Aber leider kann ich nicht in die Geschichte eingreifen.

Und trotzdem bleibt immer noch der fahle Nachgeschmack.

"HIER ENDET ANNES TAGEBUCH."

Warum?!
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Das Tagebuch der Anne Frank
Das Tagebuch der Anne Frank von Marei Obladen (Audio CD - 8. Juni 2004)
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