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Kundenrezensionen

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am 27. Dezember 2003
Ein ruhiges und gerade deswegen so beeindruckendes Selbstporträt, dass von der Stimme und der Ehrlichkeit der Erzählerin getragen wird. Die Interviewer halten sich zurück und lassen den Gedanken von Frau Junge freien Lauf.
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am 24. Mai 2007
Sicher war es kein Zufall, dass Traudl Junge nur wenige Tage, nachdem sie Andre Heller für seinen Film "Im toten Winkel" Rede und Antwort gestanden hatte, starb. Es scheint fast, als sei durch das Öffentlich-Machen ihrer von ihr selbst so schwer getragenen Vergangenheit eine Zentnerlast von ihr gefallen.

Sowohl der Film, als auch das Buch und dieses Hörbuch machten vor einigen Jahren Furore. Hier kam noch einmal eine Zeitzeugin zu Wort, die Hitler aus der Nähe erlebt hatte. Ihre Erinnerungen waren eine entscheidende Vorlage für den Film "Mein Untergang", sie wurden kontrovers und heftig diskutiert.

Die Schlüsselszene dieser Hörbuchfassung ist für mich der Satz, in dem Traudl Junge sinngemäß sagt, dass Jung-Sein keine Entschuldigung ist und sie es dem jungen Mädchen, dass sie einst war, nicht verzeihen könne, dass sie nicht nur für Hitler gearbeitet hatte, sondern ihn sogar gern hatte.

Im Folgenden schildert sie ihren Weg. Vaterlos aufgewachsen, lebt Traudl gemeinsam mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester beim autoritären Großvater. Durch Zufall nimmt sie mit Anfang Zwanzig an einem Auswahlverfahren teil, in dem ein paar neue Schreibkräfte für das persönliche Büro Hitlers gesucht werden. Obwohl sie furchtbar nervös ist, gelingt es ihr, eine Stelle zu ergattern. Bald ist sie zuständig für Hitlers private Korrespondenz, vor allem in der "Wolfsschanze" in Ostpreußen. Dort lernt sie Hitler als zwanghaften, aber auch freundlich-wunderlichen und nachsichtigen Chef kennen, den sie respektiert und eben auch mag. Da sie allein für dessen private Korrespondenz zuständig ist, erlebt sie ihn eher als freundlichen, älteren Herrn und nicht als verblendeten Diktator und Menschenfeind. Welche historische Dimension ihre Tätigkeit haben wird, ist ihr zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht bewusst.

Sie erlebt auch die letzten Tage Hitlers in Berlin und das gespenstische Finale seiner Diktatur. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen versucht sie, Frau Goebbels davon abzubringen, ihre Kinder zu vergiften und sie schreibt schließlich auch Hitlers Testament, bevor er sich mit Eva Braun umbringt.

In den vielen Jahren danach, in denen Traudl Junge durchaus nicht ohne Erfolg als Journalistin arbeitet, wird ihr allmählich die historische Tragweite ihrer knapp zweijährigen Tätigkeit als Hitlers Sekretärin bewusst. Immer wieder kehrende Depressionen und ein ungeheures Schuldbewusstsein machen ihr schwer zu schaffen.

In den Interviews mit Andre Heller, die insofern keine Interviews sind, weil Heller sie einfach erzählen lässt, spricht sie sich erstmals ihre widerstreitenden Gefühle von der Seele.

Beim Hörer bleibt der Eindruck, dass eine junge naive Frau ihre persönliche Chance nutzen wollte. Sicher ließ sie sich außer ihrer Naivität nichts zu schulden kommen. Wie viele haben schließlich "nichts gewusst"? Wohltuend ist, dass Traudl Junge keinem Rechtfertigungsdrang folgt, sondern zu ihren Fehlern steht, die sie eben erst viele Jahre später erkannte.

Ihre Erinnerungen, mit leiser, verhaltener, trauriger Stimme gesprochen, lassen den Hörer erschauern. Es zeigt einen Wolf im Schafspelz, dessen diabolische Kraft eben auch ein Leben zerstörten, das nur peripher an den geschichtlichen Ereignissen beteiligt war.
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am 1. Mai 2015
Was ist das für eine schreckliche Bewertung Ihrerseits?
Man kann Frau Junge sehr wohl folgen,sie drückt sich klar aus und weiss vieles DETAILGETREU...
Beachte auch ihr Alter....
Sehr bewegendes Interview...
Liebenswerte bescheidene Frau.
Sie haben wohl gaaar nichts begriffen.....
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am 9. August 2012
Hab mir den Inhalt aufmerksam angehört und finde es wahnsinnig interessant der Stimme von Frau Junge zuzuhören. Die Aufnahme selbst ist an manchen Stellen merklich für den Film vorgesehen da sich manchmal die Textpassagen (vom Kommentator) auf Filmbilder beziehen, die man ja nun mal nicht sehen kann (daher 1Stern abzug). Trotz allem aber eine Empfehlung wert.
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am 4. November 2013
Ich hatte die Doku schon im TV gesehen. Dies ist der 1:1 Tonmitschnitt der Dokumentation, die auch mit als Vorlage für den Film "Der Untergang" gedient hatte.. Sehr beeindruckendes Zeitdokument mit einer Traudl Junge, die in der NS-Zeit sehr nahe als dessen Sekretärin an Adolf Hitler und daraus resultierend auch im Führerbunker der letzten Kriegswochen war. Aus heutiger Sicht kann man sich viele Dinge nicht erklären und sind nicht mehr vorstellbar, jedoch zeugt es von großem Mut, dass sich Traudl Junge der Auseinandersetzung mit der NS-Zeit stellt und an die Öffentlichkeit gegangen ist. Ihre sehr eindrückliche Art, speziell diese Wochen im Bunker zu schildern stellt einem zeitweise die Nackenhaare auf! Man hatte auch das Gefühl, sie müsse dies unbedingt noch tun, kurz nach der Ausstrahlung ist sie nämlich an Krebs verstorben.
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am 26. April 2013
Traudl Junge war von 1943 bis zum Kriegsende eine der Privatsekretärinnen des Führers und Reichskanzlers Adolf Hitler. Sie begleitete ihn in die Wolfsschanze, auf den Obersalzberg, in die Reichskanzlei, später dann auch in den Führerbunker in Berlin.
Von einem verklärenden Blick auf diese Zeit kann bei ihren Ausführungen keine Rede sein: Traudl Junge spart bei ihren Erinnerungen an diese Zeit nicht mit Selbstzweifeln, Selbstvorwürfen und Selbstanklagen; sie versucht, ihre Entschuldigungen, mit denen sie sich die Jahrzehnte danach erträglich gemacht hatte, nicht mehr gelten zu lassen. Ohne sich für ihre Arbeit für Hitler zu geißeln, macht Frau Junge den Eindruck, dass sie sich ehrlich und wahrhaftig mit ihrer "Schuld" auseinandersetzt. Von keinem anderen Zeitzeugen dieser Zeit habe ich so etwas erlebt. Sie ist und bleibt eine einsame Ausnahme; vielleicht, weil sie sich eines Verbrechens niemals schuldig gemacht hatte und auch nie einer NS-Organisation angehörte.
Traudl Junge erzählt in einem ruhigen Sprechtempo, manchmal unterbricht sie sich; in diesen Pausen hört man förmlich ihr Gehirn rattern, wo sie sich allem Anschein nach Erlebtes noch einmal zu vergegenwärtigen versucht, um es aus heutiger Sicht neu zu bewerten.
Den Punkteabzug bekommt die Doppel-CD deshalb, weil es sich ausschließlich um die Tonspur des gleichnamigen Dokumentarfilms handelt, der 2002 im Kino lief und 2003 auf DVD veröffentlicht wurde. Der Ton wurde leider nicht nachbearbeitet, was besonders bei den Szenen, in denen sich Traudl Junge selbst auf einem Monitor beobachtet, wie sich bei dem Tage zuvor aufgenommenen Gespräch äußert, negativ auffällt. Alles in allem ein liebloser, amputierter Abklatsch des Dokumentarfilms, nichtsdestotrotz tief bewegend und ausgesprochen beeindruckend.
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am 26. Dezember 2010
Eine Frau wie jede andere auch,die am Lebensende Ihre Geschichte des Krieges zu erzählen hat,eine Großartige Frau,nicht weil sie Adolf Hitler diente,sondern weil sie wie viele andere dem Krieg ausgesetzt wurde,ohne ihn wahrscheinlich zu wollen,wie viele unserer Großeltern.Also hört endlich auf auf den Leuten rumzuhakken,die heute alle fast mitte 80 sogar 90 Jahre alt sind.Sie haben für uns einen Großteil ihres Lebens Ihrer Jugend dafür geopfert damit WIR heute so leben können,wie wir es machen.
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am 9. Oktober 2013
Betroffenheitsliteratur gilt gemeinhin (und sicher nicht immer zurecht) als Schimpfwort, selbst wenn im Schriftlichen der Lektor sein Bestes gab. Hier nun hat man einer alten Frau das Mikrofon hingehalten und sie redet drauflos. Klare Sätze zu formulieren ist sie kaum in der Lage. Das Medium ist für sie deshalb ungeeignet. Schon nach 10 Minuten gibt sie zum Besten, daß sie dort tätig war, wo sie Hitler "so gut wie nie" gesehen hat und daß er (Hitler) in der Reichskanzlei "keine Rolle gespielt" hat. Aha. Später dann hat sie Hitler angeblich gesagt: "Wissen Sie eigentlich, was da draußen los ist?" Wenn ihr in dieser Form des Drauflos-Erzählens immer wieder die Pferde durchgehen, merkt man den Mangel an Glaubwürdigkeit. Schlimmer noch ist, daß sie in keiner Weise in der Lage ist, sich und ihre Erlebnisse aus der damaligen Zeit heraus zu reflektieren. Sie beginnt sozusagen jeden Satz in der Reichskanzlei, um ihn schließlich in und mit den Lehrsätzen aus 40 Jahren Bundesrepublik Deutschland zu beenden. Das allerdings kann Guido Knopp besser. Für mea culpa brauchen wir keine Zeitgenossen, außerdem wirkt es abgedroschen und (nochmal) unbglaubwürdig. Dann doch besser CD WISSEN - Der letzte Zeuge. "Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter", 6 CDs Misch ist nicht nur ehrlicher, sondern weiß übrigens auch kurz Frau Junge auf das ihr gemäße einzuordnen...
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am 9. Oktober 2013
Betroffenheitsliteratur gilt gemeinhin (und sicher nicht immer zurecht) als Schimpfwort, selbst wenn im Schriftlichen der Lektor sein Bestes gab. Hier nun hat man einer alten Frau das Mikrofon hingehalten und sie redet drauflos. Klare Sätze zu formulieren ist sie kaum in der Lage. Das Medium ist für sie deshalb ungeeignet. Schon nach 10 Minuten gibt sie zum Besten, daß sie dort tätig war, wo sie Hitler "so gut wie nie" gesehen hat und daß er (Hitler) in der Reichskanzlei "keine Rolle gespielt" hat. Aha. Später dann hat sie Hitler angeblich gesagt: "Wissen Sie eigentlich, was da draußen los ist?" Wenn ihr in dieser Form des Drauflos-Erzählens immer wieder die Pferde durchgehen, merkt man den Mangel an Glaubwürdigkeit. Schlimmer noch ist, daß sie in keiner Weise in der Lage ist, sich und ihre Erlebnisse aus der damaligen Zeit heraus zu reflektieren. Sie beginnt sozusagen jeden Satz in der Reichskanzlei, um ihn schließlich in und mit den Lehrsätzen aus 40 Jahren Bundesrepublik Deutschland zu beenden. Das allerdings kann Guido Knopp besser. Für mea culpa brauchen wir keine Zeitgenossen, außerdem wirkt es abgedroschen und (nochmal) unbglaubwürdig. Dann doch besser CD WISSEN - Der letzte Zeuge. "Ich war Hitlers Telefonist, Kurier und Leibwächter", 6 CDs Misch ist nicht nur ehrlicher, sondern weiß übrigens auch kurz Frau Junge auf das ihr gemäße einzuordnen...
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