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Kundenrezensionen

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am 6. Juni 2003
Auf der Suche nach Arbeit reist der junge Arzt Hory nach Achet-Aton, der Stadt, die Pharao Echnaton als seine Residenz gegründet hat. Mehr durch Zufall wird er Leibarzt der Prinzessin Beket-Aton.
An Echnatons Hof werden nacheinander mehrere junge Frauen mißhandelt und ermordet. Diese Morde haben in ihrer Grausamkeit ritualistische (heute würde man sagen "satanistische") Züge, und stehen in einem krassen Gegensatz zu der naiven Sonnenreligion, der Echnaton sich verschrieben hat. Da Hory sich mehrfach in der Nähe der Tatorte befindet, gerät er in Verdacht, und nur Beket-Atons Hilfe und die ihrer älteren Schwester Merit-Aton bewahren ihn vor Strafverfolgung.
Die Mörder sind an ganz anderer Stelle zu suchen, und erst im letzten Augenblick gelingt es Hory, ihr Komplott gegen die Person des Pharao und seine Religion zu sprengen.
Sicherlich ist "Der Zorn des Seth" problematisch aufgrund der teilweise expliziten Darstellung sexueller Praktiken und der Festlegung auf eine Forschungsrichtung, die den Verächtern des Echnaton Glauben schenkt und in diesem Pharao einen unersättlichen inzestuösen Kinderschänder sieht.
Sabine Wassermann sucht eine Erklärung für diese Perversion in einem krankhaften Reinheitswahn Echnatons, der das Prinzip der Reinheit des königlichen und damit abstammungsmäßig göttlichen Blutes zu perfektionieren sucht, indem er seine Mutter ebenso ehelicht wie auch seine Töchter.
Zugleich erregt seine Verfolgung und Herabsetzung der alten Kulte gegenüber dem von ihm favorisierten beinahe monotheistischen Atonkult den heftigen Widerstand des Priesterstandes.
Beide Problemfelder verflechten sich zu dem Komplott gegen den Herrscher, eine Rache, zu deren Gelingen die Verschwörer vor grausamsten Mitteln nicht zurückschrecken.
Ohne hier zuviel verraten zu wollen: Angesichts der Verletzungen, die das Verhalten des unumschränkten Herrschers verursacht, ist die Grausamkeit seiner Gegner nicht unglaubhaft. Im übrigen wird dieses Tun nirgends gebilligt oder gar gutgeheißen.
Sabine Wassermann hätte nicht der Forschungsrichtung folgen müssen, die den Echnaton-Verächtern Glauben schenkt - andererseits findet sie eine psychologisch begründete Erklärung für Echnatons gerügtes Verhalten und auch für den vollständigen Untergang der Amarna-Kultur nach seinem Tod.
Abgesehen davon ist die Geschichte in der Tat spannend geschrieben und die Personen handeln aufgrund ihrer gebrochenen Seelen glaubwürdig - bei aller Drastik ein empfehlenswerter Roman über die Amarna-Zeit.
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am 22. Juni 2003
Sabine Wassermann hat mit diesem Buch etwas geschafft, was bisher noch keiner Autorin (oder keinem Autor) bei mir gelungen ist: Sie ließ mich meine Straßenbahnhaltestelle überlesen und deshalb wäre ich fast zu spät zur Arbeit gekommen. Eigentlich hätte "Der Zorn des Seth" damit eine schlechte Note zur Strafe verdient.
Schon mit "Goldhorus" konnte ich einige angenehme Tage verbringen. Dieses Buch hier gefiel mit aber noch um einiges besser. Fans von Suzanne Frank seien jedoch vorgewarnt: Hier ist Ägypten nicht Rahmenhandlung zu einer seichten Liebesgeschichte (Alle Leser dieser Autorin mögen mir verzeihen). Sabine Wassermann schafft Atmosphäre, vergangene Zeiten werden lebendig. Die Geschichte ist - wie auch in "Goldhorus" - ein sehr! spannender Krimi, in dem der Arzt Hory versucht, Ritualmorde aufzuklären. Obwohl man eigentlich schon recht früh weiß, welche Personen in die Morde verwickelt sind, fehlt trotzdem lange der richtige Durchblick, wie denn nun alles zusammenhängt. Die Bestnote hat dieses Buch eindeutig verdient! Vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Autorin von diesen typisch klischeehaften Hollywood-Enden absieht, sondern eine Zeit zeichnet, die realistisch und lebendig wirkt.
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am 21. August 2002
Bei dem Buch "Zorn des Seth" handelt es sich um einen recht mittelmäßigen Krimi, in Verbindung mit einer Liebesgeschichte, angesiedelt im alten Ägypten. Gut geschilderte, geschichtliche Tatsachen werden zwar geschickt mit einer erfundenen Geschichte vermischt, jedoch der "Kriminalstrang" der Geschichte ist relativ schwach und vorhersehbar. Ein junger, sehr begabter Arzt, Hory, kommt nach Achet-Aton, der Hauptstadt des Pharaos Echnaton. Dort begegnet er zufällig einer der Töchter des Pharaos, Merit-Aton, und verliebt sich unsterblich in sie. Auch sie findet gefallen an dem jungen Mann. Doch der Arzt wird in die Intrigen des Hofes verstrickt und in Verbindung mit Ritualmorden zugunsten des verbotenen Gottes Seth gebracht. Auch das Ende der Geschichte sowie alles andere in diesem Buch ist wie schon erwähnt vorhersehbar. Trotzdem ist es eine recht nette Geschichte und wenn man sich nicht zuviel erwartet, kann sie einem auf angenehme Art die Zeit vertreiben.
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Um das Jahr 1364 v. Chr. wird Amenophis IV. der "Herrscher beider Länder". Er ersetzte den ägyptischen Reichsgott Amun und alle anderen bisherigen Götter durch den einzigen Gott Aton, der im Bild der strahlenden Sonne verehrt wird. Der Pharao nennt sich fortan Echnaton und ist nicht nur Begründer des ersten Monotheismus, sondern auch alleiniger Mittler zwischen seinem Gott und den Menschen. Er verlässt Theben und zieht in die neu erbaute Metropole Achetaton. Der Sonnengesang Echnatons ersetzt die Mythen der Alten Götter. Der Öffentlichkeit wird der liebevolle Umgang des Pharaos mit seiner Gemahlin Nofretete und ihren Töchtern präsentiert. Soviel zum historischen Hintergrund des Romans.......
Alle altägyptischen Götter/Göttinnen werden, sofern sie nicht in menschlicher Gestalt erscheinen, durch ein ihnen individuell zugeordnetes reales Tier verkörpert. Die einzige Ausnahme ist jedoch Seth, denn das mysteriöse "Seth-Tier", mit seinen "abgeschnittenen" Ohren, seiner langen Schnauze und seinem dreigeteilten Schwanz (=Vorbild für spätere Teufelsbilder!), wurde noch nicht gefunden. Seth wird als Mörder seines Bruders Osiris und ewiger Antagonist dessen Sohnes Horus überliefert. Seit alter Zeit wurde der Pharao als Inkarnation von Horus und Seth gesehen. Seth oblag es, die Angriffe der Apophisschlange auf die Barke des Sonnegottes Re abzuwehren. Nachdem er im Kampf mit Horus seine Zeugungsfähigkeit verloren hatte, wurde Seth zum "Roten Gott der Wüste". Darüber hinaus wurde er als Wettergott verehrt. Unter der Fremdherrschaft der Hyksos, die ihn als Baal identifizierten, wurde ihm in Auaris ein Tempel errichtet........
Hory, Arzt und Sohn eines ehemaligen Seth-Priesters verlässt seine Heimatstadt Auaris im Nildelta und begibt sich in die Sonnenstadt Achetaton. Dort wird er von Beket-Aton, einer
Tochter Echnatons von der Straße weg als Leibarzt engagiert. Nach dem Mord an einer Nebenfrau des Pharaos gerät zunächst er in Tatverdacht, weil bei der Toten eine Seth-Statuette gefunden wird und er selbst ein Seth-Amulett in seinem Gepäck hatte. Bei seinen Ermittlungen findet er heraus, das es insgesamt vier Statuetten gibt. Nebenbei verliebt sich Hory in die Pharaonentochter Merit-Aton. Nach dem dritten Mord an einer Nebenfrau, trifft Horys Schwester Tachit in Achetaton ein und erregt sofort Echnatons (!) Aufmerksamkeit....
Cover und der Titel des Romans "Der Zorn des Seth" sind bestechend. Beides zusammen weckt beim Leser die Erwartung, mehr über den rätselhaftesten Gott der altägyptischen Mythologie erfahren zu können. Leider wird diese Erwartung enttäuscht. Die hanebüchne Handlung und das Romanende sind zudem leicht vorsehbar. Echnaton wird als wahrer Lüstling dargestellt, dessen Hauptlebensinhalt darin liegt, irgendwen in sein Bett zu kriegen.
Seine wahllose Wollust macht auch nicht vor Mutter, Bruder und den Töchtern halt. Die Dialoge der Protagonisten weisen eine hohe Zahl von Anachronismen auf. Villa, Wesir, Harem, Dämon (um nur einige zu nennen) sind Begriffe die es im 14. Jahrhundert vor Chr. noch nicht gegeben hatte. Besonders krass sind jedoch die in direkter Rede gebrauchten Worte "Terpentin" und "Bankett", die erst fast 3000 Jahre später entstehen sollten. Sabine Wassermanns zweiter Roman kann weder als spannend, noch als informativ in bezug auf den Gott Seth oder die Armanazeit bezeichnet werden.
Interessierten Leser sei deshalb "Echnaton" von Siegfried Obermeier empfohlen. Der Kurzauftritt eines kleinen Jungen, namens Tutanchaton, die Darstellung des greisen Eje und die Erwähnung des Generals Haremhab (die drei Nachfolger Echnatons) retten bei der Bewertung von "Der Zorn des Seth" noch 2 Amazonsterne.
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am 5. November 2012
Dieses Buch empfehle ich wärmstens weiter.
Es ist wirklich sehr spannend und lässt einen nicht mehr los.

Für Leute, die nicht die Götter des alten Ägyptens kennen, könnte es am Anfang etwas schwerer sein. So ging es jemandem den ich das Buch ausgeliehen habe.
Aber man liest sich rein in die Lebenseinstellungen der alten Ägypter und kann die Story genießen.

Ich habe schon viele Ägyptenromane gelesen und Sabine Wassermann ist mit Abstand, in dem Bereich, eines der Besten.
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am 4. September 2002
Frau Wassermann hat hier einen guten, wenn auch nicht ganz so packenden Ägyptenroman geschrieben. Die Art, wie Sie den Roman aufgebaut hat, läßt leider von Zeit zu Zeit etwas Langeweile aufkommen (durch, wie ich finde, für den "Lese-Augenblick" unwichtige Geschehnisse).
Diese wird jedoch durch die brillinate Beschreibeweise, die sie bereits bei Goldhorus bewiesen hat, wettgemacht.
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am 3. März 2006
Dies ist der mit Abstand am besten gelungene Roman der Autorin. Die Atmosphäre und die Personen sind sehr wirklichkeitsnah erfaßt. Das Buch bleibt spannend und vermittelt auch Ägypten-fremdem Lesepublikum einen guten Eindruck der Situation vor Ort. Uneingeschränkt empfehlenswert.
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am 22. Juni 2003
Sabine Wassermann hat mit diesem Buch etwas geschafft, was bisher noch keiner Autorin (oder keinem Autor) bei mir gelungen ist: Sie ließ mich meine Straßenbahnhaltestelle überlesen und deshalb wäre ich fast zu spät zur Arbeit gekommen. Eigentlich hätte "Der Zorn des Seth" damit eine schlechte Note zur Strafe verdient.
Schon mit "Goldhorus" konnte ich einige angenehme Tage verbringen. Dieses Buch hier gefiel mit aber noch um einiges besser. Fans von Suzanne Frank seien jedoch vorgewarnt: Hier ist Ägypten nicht Rahmenhandlung zu einer seichten Liebesgeschichte (Alle Leser dieser Autorin mögen mir verzeihen). Sabine Wassermann schafft Atmosphäre, vergangene Zeiten werden lebendig. Die Geschichte ist - wie auch in "Goldhorus" - ein sehr! spannender Krimi, in dem der Arzt Hory versucht, Ritualmorde aufzuklären. Obwohl man eigentlich schon recht früh weiß, welche Personen in die Morde verwickelt sind, fehlt trotzdem lange der richtige Durchblick, wie denn nun alles zusammenhängt. Die Bestnote hat dieses Buch eindeutig verdient! Vor allem aufgrund der Tatsache, dass die Autorin von diesen typisch klischeehaften Hollywood-Enden absieht, sondern eine Zeit zeichnet, die realistisch und lebendig wirkt.
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am 27. August 2002
Bei diesem Buch handelt es sich um einen mittelmäßigen und vorhersehbaren Krimi aus dem alten Ägypten. Die geschichtlichen Tatsachen sind zwar recht geschickt mit fiktiven Elementen gemischt, aber trotzdem kann der Leser die Auflösung vorhersehen. Wer sich nicht zuviel erwartet und einfach ein nettes Buch lesen möchte, der liegt hier richtig. Wer aber wirklich Spannung und eine Herausforderung möchte, dem wird empfohlen, sich dieses Buch nicht durchzulesen.
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am 16. Juli 2003
Ein sehr schöner farbenprächtiger Krimi aus dem alten Ägypten.
Sabine Wassermann ist hier wieder ein schönes ansprechendes Werk gelungen.
Der Krimi vom jungen Arzt Hory der in Echnatons neu gegründeten Hauptstadt seinen Lebensunterhalt verdienen will, und dabei unter Mordverdacht gerät,ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend geschrieben.
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