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am 16. März 2009
Also, ich als langjähriger Adventure-Fan muss sagen, dass meine Meinung über das Spiel sehr zwiegespalten ist. Ich habe es mir nach der VÖ sofort besorgt und auch gleich installiert. Bereits beim ersten Start fiel mir auf, dass das Spiel ewig braucht, bis es überhaupt mal geladen ist. So etwas empfinde ich als absoluten Lust-Killer und ich verstehe es auch nicht, wie man in der heutigen Zeit so ein Spiel entwickeln kann.

Nun gut, ich fing dann an zu spielen. Neue Ideen, wie das in die Vergangenheit telemorphen haben mir gut gefallen, die Abgedrehtheit der Story und die Rätsel waren völlig im Rahmen.

Allerdings ging es bei mir dann relativ schnell damit los, dass das Spiel festfror oder Fehler angezeigt wurden. Und das auf mehreren Rechnern. Ich weiß nicht, ob es in der Zwischenzeit einen Patch dafür gibt, aber mich hat es enorm gefrustet, weil natürlich der Spielstand nicht gespeichert wurde. Also musste ich immer wieder dieselben Schritte wiederholen, denn zu häufiges Abspeichern war auch wieder nervig wegen der ungeheuren Ladezeiten.

Um es kurz zu machen: Mich hat das Ganze irgendwann so sehr auf die Palme gebracht, dass ich das Spiel an eine Freundin verkauft habe, ohne es zu Ende gespielt zu haben. Wäre das Gameplay und die Story auf dem Niveau von Baphomets Fluch oder Monkey Island gewesen, hätte ich mich den Strapazen vielleicht weiter ausgesetzt. Aber so muss ich ehrlich sagen: Kein Must-Have für Adventure-Fans.
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am 23. Juli 2008
Dieses Spiel wird allseits über den grünen Klee gelobt. Das meiste der Motivation dazu wird wohl die "altertümliche" Bedienung ausmachen, die an Klassiker wie Indy and the fate of Atlantis erinnern. Sogar die rosa Schrift stimmt mit der Schrift aus dem Indy Spiel überein, alles in allem ist die Ähnlichkeit gewollt aber wurde leider nur in der Optik erreicht.

Hier meine Kritikpunkte:

- Fehlende Abwechslung in den Szenen: man kann relativ früh im Spiel alle Räume betreten (bzw. alle außer die die mit dem Generalschlüssel zu öffnen sind). Das heißt, im Laufe der Spielzeit betritt man dieselben Räume immer und immer wieder und wieder und wieder.... Dummerweise liegen lange nervige Wege dazwischen. Mal eben so etwas ausprobieren auf die Schnelle geht nicht. Wobei wir auch gleich beim nächsten Punkt wären

- nicht nachvollziehbare Rätsel: einiges läßt sich zwar logisch lösen, bei anderen Dingen ist man auf stumpfe Herumprobiererei angewiesen, was spätestens dann nervt, wenn man ein und denselben Weg zum hundertsten Mal zurückgelegt hat. Ein Großteil der Spielzeit geht für diese Wege und für immer dieselben Dialoge drauf, die auch beim zweiten und dritten Mal nicht abgekürzt werden. Man kann sie aber wegklicken (zum Glück). Was die Rätsel betrifft, so werden einige davon auf eine Art gelöst, auf die man selbst niemals kommen würde. Die naheliegendere Art funktioniert dabei nicht. Ich gebe einfach mal zwei Beispiele: Der Wächter namens Blase soll über die beobachteten Monitore dazu bewegt werden, aufs Klo zu gehen. Anstatt nun die Aufmerksamkeit auf den Raum mit 3 fließenden Wasserhähnen zu lenken, indem man überall anders das Licht ausschaltet, so daß der Wächter automatisch hinguckt und durch das Wasser animiert wird, seine Blase zu leeren, soll man die Lichter so ausschalten, daß die erleuchteten Monitore das Wort "WC" ergeben, was auch noch schwer zu erkennen ist. Außerdem versucht habe ich, alle Lichter anzuschalten um den Stromkreis zu überlasten (Stromzähler zeigte zwar einen viel zu hohen Verbrauch an, sonst hatte das aber keinen Effekt). Denn bei dunklen Monitoren hätte der Wächter ja mangels Aufgabe aufs Klo gekonnt. Nachdem ich drei Stunden an den Lichtern und Wasserhähnen rumprobiert habe (mit entsprechenden Laufstrecken), habe ich entnervt zur Lösung gegriffen was ich überaus hasse. Aber bevor man noch drei Stunden sinnlos rumprobiert....
Beispiel zwei betrifft die Decke, die Edna braucht um sich im Waschsalon fallenzulassen. Ich habe sie mit sage und schreibe 8 Dingen verunstaltet, abgeholt wurde sie aber erst als ich schwer zu findende Chips draufgebröselt habe. Übrigens reichen die Chips auch allein aus. Warum ist eine Decke, die zerpiekt, zerschnitten, zerrissen, mit Nägeln bespickt, mit Kuli, Senf und Ketchup bespritzt und mit einem Fleck aus einem benutzten Strohhalm besprenkelt wird, nicht schmutzig genug, um abgeholt zu werden, aber ein paar Chips reichen? Unlogisch!

Bei den Rätseln geht es mal wieder nicht darum das zu tun, was man selbst tun würde in dieser Situation, weil das leider nicht klappt, sondern man muß sich fragen "was will der Entwickler von mir?" und das ist nicht das naheliegendste, sondern zu oft totaler Schmarrn. Zum Schluß habe ich einfach nur noch nach Lösung gespielt weil ich keine Lust mehr hatte, beim nächsten Rätsel wieder stundenlang rumprobieren zu müssen und wieder und wieder und wieder die gleichen Wege zu laufen und die gleichen Räume zu sehen.

weitere Kritikpunkte:
-einige Rechtschreibfehler (Hinderniss, Beipass, akreditiert, Diesteln) sowas darf einfach nicht passieren!
-übertriebene Vertonung (kein Mensch redet so...da wären professionelle Sprecher besser gewesen, es klingt nach Hobbyvertonung durch die Programmierer)
-nervige "Witzchen" über Kommandozeilen, Grafikkarten, Browser, Programmierer, und die Komplettlösung, die man bei einem Wirt bestellen kann, die wohl Insider sein sollen, aber absolut deplaziert wirken
-die Auflösung ist extrem gering, sieht aus wie 640x480, das hätte bei aller Liebe zum Vintage Adventure nicht sein müssen, vor allem weil das Bild im Fenstermodus winzig ist.
-dafür ist die Inventarbenutzung absolut nervig, weil das Inventar teils von selbst verschwindet, wenn man etwas daraus benutzen will. Wozu muß das Inventar bei so einer Auflösung unbedingt überlappend mit dem Spielfenster sein? Da wäre ringsum noch genug Platz gewesen. Nach jedem Klick schließt sich das Fenster so daß schnelles Ausprobieren nicht möglich ist.
-zur Vertonung jeder Probiermöglichkeit: ja teilweise lustig gemacht aber manchmal kommt auch ein einfaches "da weiß ich einfach nicht was ich tun soll" und zwar unvertont und bei unpassenden Gelegenheiten.
-Lange Ladezeiten! Wozu braucht ein grafisch so anspruchsloses Spiel 30 sek zum Speichern oder Laden und mehrere Sekunden von einer Szene in die andere?
-Alt+Tab Bug: das Wechseln auf den Desktop ist nicht möglich. Man muß speichern (laaaangedauerntut) und das Spiel dann beenden und neu starten wobei sich der "Vorspann" nichtmal abbrechen läßt. Im Fenstermodus ist das zwar nicht nötig, aber dafür hat das Fenster dann Briefmarkengröße (etwas übertrieben geb ich zu).
-Atmosphäre: die leidet etwas wenn man hundertmal die gleichen Räume durchwandert. Mir hat auch der Regen gefehlt (wie ich Black Mirror liebte :)= ) Die Grafik an sich stört gar nicht mal, das ist auch mal ganz lustig so, aber dann hätte ich lieber nur wenige Räume auf einmal gehabt und dafür neue Szenen wobei man in die alten nicht mehr zurückkann, damit man nicht so viele Möglichkeiten ausprobieren muß wenn man mal nicht weiterkommt.
Man hätte das in dem Haus sozusagen so lösen können, daß Edna immer erst ein Stockwerk fertigmachen muß bevor sie dann ins nächsttiefere kann. Das wäre ein sichtbarer Erfolg gewesen und hätte das Gerenne zumindest auf eine Etage beschränkt. Besonders nervtötend: man muß sich beim Wechsel vom offenen in den "geschlossenen" Bereich immer und immer wieder "verhaften" lassen, mit immer und immer wieder denselben Dialogen.
So kann man mit ausreichend nervigen Umständlichkeiten bequem Spielzeit generieren (laut Packung "extrem lange Spieldauer", was aber nicht als Feature, sondern als Drohung zu verstehen ist, wie ich mittlerweile weiß).
- Spielzeit: zieht man mal die ganzen nutzlosen Laufversuche ab, kommt man vielleicht auf 3-4 Stunden Spielzeit was VIEL zu wenig ist! Das Spiel lebt sozusagen vom hirnlosen Rumgerenne und dem 500. Mal Wäscheliftfahren. Das hätte man mit mehr Inhalt füllen können.

Und nun die Pros:

-Harvey (ich liebe Hasen!)
-gute Story (mal was anderes)
-gut gemeinte Steuerung
-die lustigen Vergangenheits-Telemorpher :) (Hasen steuern!)

Alles in Allem hätte man aus dem Spiel wirklich was machen können, wenn mehr Inhalt, Abwechslung und sinnigere Rätsel dringewesen wären.

Daher nur 3 Sterne.
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am 13. Oktober 2010
In meinen Augen ist dieses Spiel eines der am meisten überbewerteten Adventures der letzten 5 Jahre und für mich ein sehr guter Beweis dafür, dass im Grunde jedes Adventure-Game Geschmackssache jedes Einzelnen ist.
Um es auf den Punkt zu bringen, ich bin ziemlich enttäuscht und werde nun in einer knappen Zusammenfassung meine positiven und negativen Punkte des Spiels aufzählen und anschließend mein Fazit und meine Wertung abgeben.

Positiv:

- sympatische Heldin
- ganz passable Hintergrundmusik
- nett gezeichnete 2D Grafik
- ordentliche Sprecher und Vertonung
- "Vergangenheit telemorphen" ist eine ganz nette Innovation
- Dialoge weg klickbar

Negativ:

- Spiel braucht schon mal ewig, bis man ins Hauptmenü gelangt (ewiger Vorspann der "Entwickler Logos" nicht weg klickbar)
- dann unfassbar hohe Ladezeiten (trotz High-End Rechner)
- unverschämt lange Speicherzeiten (trotz High-End Rechner)
- Spielzeit künstlich gestreckt durch wahnsinnig lange Laufwege im Spiel
- Laufwege nicht abkürzbar
- keine Karte im Spiel um z.B. zwischen den Etagen zu wechseln (Keller 1.2.3.4. Stock, Dach etc)
- so gut wie keine Rätselhilfen
- zu viele absolut unsinnige Rätsel (z.B. Lichter ausschalten in 2 Räumen, um Wachmann aufs WC zu bringen....????) die ebenfalls künstlich die Spielzeit in die Höhe treiben
- diverse Bugs, die mich 3x gezwungen haben, einen älteren Spielstand zu laden
- bei einigen Dialogen ist plötzlich kein Ton verfügbar
- zu wenig Abwechslung (man läuft immer wieder in die gleichen Räume um immer wieder mit den gleichen Leuten zu reden, was irgendwann nur noch nervt, vor allem bei diversen Hängern)
- das Ganze artet irgendwann in reines Probieren und Zufall aus
- Steuerung ist in meinen Augen auch viel zu umständlich (Inventar geht bei Benutzung auf und zu, wie er gerade lustig ist)
- Steuerung mit Verben ( Ansehen, nehmen, benutzen, reden) Geschmackssache, für mich nicht mehr zeitgemäß

Wertung: 57%

In meinen Augen macht "Edna bricht aus" 3 elementare Sachen falsch, die bei einem Adventure einfach unverzeihbar sind.
Lange Lade- und Speicherzeiten sind einfach nach heutigem Stand (und auch schon 2008) absolut nicht mehr nachvollziehbar und dürfen daher nicht mehr vorkommen. Dazu wird dann noch eine lange Spielzeit vorgegaukelt, die durch unfassbar ermüdende und nicht abkürzbare Laufwege und teilweise völlig absurden Rätseln erreicht wird. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, machen diverse Bugs und Vertonungsschnitzer das "Trio der absoluten No-Gos" perfekt.
Da hilft es auch nicht, dass Edna eine sehr sympatische und nette Heldin ist, der man eigentlich sehr gerne hilft und dass auch die anderen Charaktere des Spiels ihren Charme auf lustige Art und Weise versprühen.
Die Frust Momente überwiegen in diesem Spiel jedoch so sehr, dass ich als erfahrener Spieler leider sagen muss, Spieler die Wert auf Spielfluss und logisch lösbare Rätsel legen, sollten sich genau überlegen, ob "Edna bricht aus" der richtige Titel für sie ist.
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am 22. Januar 2009
ein wirklich tolles und witziges Adventure, schade nur das die vorhandenen (und bekannten) Bugs und EWIGE Spielladzeiten den Spielspass trüben... teilweise muss man wegen Bugs von vorne anfangen :( Und der versprochene Patch lässt schon so lange auf sich warten das er wohl gar nicht mehr erscheinen wird :(

Und das eine bekanntermassen UNSICHERE (veraltetete) Java-Runtime trotz aktueller Javaumgebung auf dem Rechner ohne Rückfrage mitinstalliert wird finde ich alles andere als witzig!

Edna installiert -> Rechner hackbar!

Ohne Sicherheitsprobleme und mit Patch wären es 5 Sterne gewesen...
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am 29. Dezember 2011
"Edna bricht aus" ist meiner Meinung nach ein Spiel, das mit viel Liebe und Kreativität erstellt wurde. In den Texten sind einige Rechtschreibfehler versteckt, aber das sollte nicht das Kriterium für oder gegen ein Spiel sein. Die Rätsel sind witzig und teilweise skurril (ich für meinen Teil mag das), die ganze Geschichte ist in sich schlüssig. Vom Ende war ich persönlich etwas enttäuscht, weil es im Gegensatz zum ganzen Spielverlauf plötzlich so unspektakulär ist.

Was ich allerdings bedenklich finde: Das Spiel hat keine Altersbeschränkung. Teilweise ist "Edna bricht aus" sehr düster und gelegentlich muss Edna im wahrsten Sinne des Wortes über Leichen gehen. Ich würde das Spiel nicht für Kinder unter 12 Jahren empfehlen, weil ich glaube, dass einige Rätsel zu komplex und einige Situationen zu hart für Kinder sind.

Wie schon von anderen kritisiert, musste auch ich feststellen, dass das Spiel nicht immer reibungslos läuft. Die Ladezeiten sind sehr lang, aber daran kann man sich gewöhnen. Ich kann nur empfehlen, in regelmäßigen Abständen abzuspeichern, denn bei mir ist das Spiel mehrmals abgestürzt. Da es keinen Autosave gibt, kann das schon sehr ärgerlich werden.

Mein Fazit: Es hat sich auf jeden Fall gelohnt, "Edna bricht aus" einmal durchzuspielen.
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am 12. März 2012
Selten hat mich ein Computerspiel nach dem Abspann so gespalten zurück gelassen, wie Edna bricht aus. Es ist ein Spiel der Gegensätze, wie sie krasser nicht sein könnten. Viele der Schwächen des Spiels sind reine Anfängerfehler, die dadurch zu erklären sind, dass es sich hier um das Erstlingswerk der Firma Daedalic handelt. Mittlerweile steht Daedalic zwar für hohe Qualität, davon ist hier aber nur in Ansätzen etwas zu merken.

1. Die Altersfreigabe
Dass das Spiel eine Freigabe ohne Altersbeschränkung bekommen hat, ist ein Armutszeugnis für die FSK, die mit Sicherheit nicht in der Lage war, das Spiel komplett durch zuspielen. Zum Ende hin sieht man im Spiel zum einen vereinzelte, relativ extreme Gewaltdarstellungen, zum anderen wird es aber auch in den letzten beiden Kapiteln von der Handlung her extrem düster und geradewegs emotional Verstörend. Das ist so gewollt und von der Handlung gefordert, sollte die Altersfreigabe aber mindestens auf ein ab 12 wenn nicht sogar ab 16 heben.

2. Die Technik
Ich will jetzt gar nicht lang über die unterdurchschnittliche Grafik meckern, die ist letzten Endes noch OK. Vor allem weil es einen durchgängigen Stil gibt und das ganze doch gut zur restlichen Atmosphäre des Spiels passt, auch wenn ein paar mehr, flüssigere Animationen sicher nicht geschadet hätten. Was mich viel mehr ärgert, ist die offensichtlich schlechte Programmierung. Ladezeiten zwischen Szenen sind unangenehm lang, und das Speichern und Laden von Spielständen führt dazu, dass sich das Spiel erst einmal eine Kaffeepause gönnt. Außerdem stürzt das Programm auch gerne einmal ab. Professionell ist anders.

3. Die Stimmen
Zum Glück sind wenigstens die Protagonisten Edna und Harvey sehr gut vertont. Der Rest der Synchronsprecher bewegt sich irgendwo zwischen unterdurchschnittlich und grottenschlecht.

4. Das Spieldesign
Point & Click Adventures leben von Ihrem Rätseldesign, und genau hier liegen die großen Stärken und Schwächen von Edna bricht aus. Zum einen gibt es sehr viele, originelle Rätsel, bei denen das lösen Spaß macht. Sehr gut. Allerdings meint es das Spiel an einigen Stellen etwas zu gut, und baut Rätsel ein, die so widersinnig und abwegig sind, dass man sie nur mit sehr viel Geduld und ausprobieren lösen kann, oder sich eine Komplettlösung suchen muss. Verschlimmert wird dies noch, indem die ohnehin schon langen Laufwege durch lange Ladezeiten und Zwischenanimationen beim Wechsel zwischen einigen Szenen künstlich gestreckt werden.

Fazit
Man merkt dem Spiel deutlich an, dass es zu großen Teilen von einem Einzelnen Entwickler im Alleingang erstellt wurde. Das ganze hat zwar seinen Charme, letztendlich überwiegen aber die Schwächen. Das werden jetzt die Genrefans nicht gerne hören, die das Spiel, als es veröffentlicht wurde, über den grünen Klee gelobt haben. Und tatsächlich verbirgt sich unter der hässlichen Oberfläche eine erstaunlich originelle und komplexe Geschichte. Trotzdem kann ich das Spiel nur den eben erwähnten Genrefans empfehlen, für die ist es dann aber ein absoluter Pflichttitel. Allen anderen seien zugänglichere Adventures wie "Geheimakte Tunguska" oder "The Book of Unwritten Tales" empfohlen.
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am 13. Februar 2012
Die "Abschlussarbeit" vom wirren Kopf des Designers "Poki" Michaelis. Er hat sich selbst und seiner ganzen Branche im Spiel ein Denkmal gesetzt. In Edna bricht aus werdet ihr nie auf die Phrase treffen "Das klappt so nicht." Klar klappt das! Los, Ketchup auf die teuren Vorhänge und anschließend mit dem geklauten Kulli signieren. Auch nach meinem dritten Durchlauf stoß ich immer noch über neue versteckte Gags.

Der Wahnsinn, das Grundthema des Debüts, ist jederzeit spürbar. Ednas Schlafzimmerblick, die experimentelle Jazzmusik mit Schmerzensschreie und die Rätsel. Die driften leider öfters in LSD artige Gedankengänge ab. Besonders für "die Speisekarte" und den "Zen Garten" musste ich doch mal in die Komplettlösung schielen. Ich zock Adventures seit dem ich lesen kann und wir einen Computer zuhause haben, aber bei Rätseln dieses Kalibers geht es nicht anders. Sehr Sehr abgedreht.

Statt die Typischen Stimmen von Prominenten oder die 0815 Synchronsprecher zu wählen, entschieden sich Daedalic für ein Schauspielensemble aus Hamburg. Entsprechend betonen die Sprecher ihre Figuren. Jeder von ihnen wird Leben und eine individuelle Persönlichkeit eingeräumt.

Ab der Hälfte des Spiels kippt sich dann die komplette Stimmung des Spiels. Und die andere Seite des Wahnsinns zeigt sich. Diese Szenen sind auch der Grund warum dieses Spiel NICHT FÜR KINDER geeignet ist. Wer auch immer da bei der USK in der Nase bohrt. Das ist schlechte Arbeit bei der Behörde. Geradezu unverantwortlich. Ab12 wäre angemessen. Nur weil es Comicgrafik ist, ist es noch lange nicht kinderfreundlich.

Für alle Erwachsene und reife Menschen sei Ednas bunter LSD Trip wärmstens empfohlen. Und danach den Rest des Daedalic Katalogs reinziehen! :D
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am 12. Januar 2009
und nochmal schade

ich finde dieses Spiel wirklich toll...es ist liebevoll gestaltet, wirklich lustig und kreativ
ich habe mich so sehr gefreut als ich die verpackung in den händen hielt. Abends habe ich dann genüsslich gespielt und die ganzen kobinationsmöglichkeiten ausprobiert, habe es sämtlichen Freunden empfohlen, trotz seiner technichen Mängel (langes Laden und so weiter) und dann die große enttäuschung...
das ende ist einfach unwürdig!
jedenfalls ging bei mir alle Freude mit einem Schlag weg. die ganze arbeit die man in das spiel gesteckt hat und die ganzen witzigen Momente und dann so etwas...
ich möchte nicht zu viel verraten , aber ein kinderspiel ist es wirklich nicht. Die Bilder am Schluss sind einfach nicht stimmig, da sie brutal sind und auch das ende (egal für welches man sich entscheidet) nicht minder.
man ist völlig umsonst ausgebrochen
ich bin wirklich enttäuscht und auch traurig da ich die charaktere ins herz geschlosen habe und sie nun letztendlich ans messer ausliefern musste und das fazit war: "lass keine irres aus einer anstalt ausbrechen...das gibt tote"

echt schade
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am 12. Januar 2009
Also ich spiele in der regel keine Adventures aber ich informiere mich über diese weil meine Mutter sie gerne spielt aber Edna hat mich sofort begeistert.
Das die Grafik nicht so schick ist stört mich gar nicht, ich fand es sehr witzig und die Story sehr spannend.
Leicht fand ich es auf keinen Fall aber das sieht ein Adventurefreak vielleicht anders.
Die Ladezeiten gingen bei mir recht schnell, allerdings braucht das Spiel auf älteren Rechnern sicher sehr lange und 7GB Festplattenspeicher fand ich auch sehr krass.
Alles in allem hat mir das Spiel aber sehr sehr viel Spaß gemacht, malsehen ob es meiner Ma auch gefällt. Diese alte Steuerung von wegen siehe, rede und benutze ist ja nicht so jedermans geschmack.
Ich habe jedenmalls trotz Lösung bestimmt 6 Stunden Spaß gehabt, also wer das Spiel ohne Lösung unter 10 Stunden schaft - RESPEKT
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am 5. September 2013
Das Spiel an sich ist wirklich toll!
Die Rätsel sind nicht unmöglich zu lösen.
Es ist für alle Spieler zu empfehlen, die Klick and Point Spiele lieben.
Die Story ist lustig und spannend.
Allerdings ist das Spiel, als ich es kaufte schon nach der Installation sofort abgestürzt. Der Rechner musste ausgeschaltet werden.
Es ist zu empfehlen, das Spiel anders zu installieren.
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