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80 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ENDLICH, ein Adventure wie man es sich wünscht!
Ich habe mich schon sehr lange auf dieses Spiel gefreut. Nach all den Entäuschungen der letzten Zeit (Runaway 2, So Blonde usw.) kann man jetzt auch aufatmen. Das kleine Team von Deadalic hat ein unglaublich schönes, wenn auch rustikales ("Verben-Point&Click"), Adventure geschaffen. Das beste ist, dass "Edna bricht aus" auch toll vertont wurde, fast jeder...
Veröffentlicht am 6. Juni 2008 von J. Schallau

versus
8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Programmfehler und Ladezeiten nerven!
Also, ich als langjähriger Adventure-Fan muss sagen, dass meine Meinung über das Spiel sehr zwiegespalten ist. Ich habe es mir nach der VÖ sofort besorgt und auch gleich installiert. Bereits beim ersten Start fiel mir auf, dass das Spiel ewig braucht, bis es überhaupt mal geladen ist. So etwas empfinde ich als absoluten Lust-Killer und ich verstehe es...
Veröffentlicht am 16. März 2009 von Karo


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80 von 88 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ENDLICH, ein Adventure wie man es sich wünscht!, 6. Juni 2008
Von 
J. Schallau (Kassel) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
Ich habe mich schon sehr lange auf dieses Spiel gefreut. Nach all den Entäuschungen der letzten Zeit (Runaway 2, So Blonde usw.) kann man jetzt auch aufatmen. Das kleine Team von Deadalic hat ein unglaublich schönes, wenn auch rustikales ("Verben-Point&Click"), Adventure geschaffen. Das beste ist, dass "Edna bricht aus" auch toll vertont wurde, fast jeder Gegenstand lädt zur Intaraktion ein und wird entsprechend kommentiert, einfach klasse. Der Humor ist auch sehr gelungen, seit Monkey Island 2 hat mich kein Spiel mehr sooo zum Lachen gebracht! Die Rätsel sind bis jetzt fordernd aber immer machbar, freude am Dialog sollte man jedoch mitbringen. Was bei meinen Lobreden nicht vergessen werden sollte ist auf jeden Fall der nicht vorhandene Kopierschutz, der TOP Preis und die SEHR geringen Anforderungen (1Ghz, 512MB RAM, 64MB Grafik und 7GB Festplatte), für heutige Verhältnisse Ultra-Low-End.

Bleibt mir nur noch zu sagen:
Wer Adventures auch nur ansatzweise mag kommt an Edna nicht vorbei!
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32 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Vom Lachkrampf zu Melancholie, 18. Juli 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
Nach überwundenem Grafikschock gab es für mich nur vier Abende, an denen ich mich köstlich amüsiert habe. Für mich als Fan von echten Adventures ein echtes Highlight. An Stellen, bei denen man bei adventures verzweifelt nach einer Lösung sucht, hat sich bei mir die "AMA-Methode" entwickelt. Man versucht Alles Mit Allem zu kombinieren und erhält dann nur vier oder fünf stereotype ablehnende Kommentare an den Kopf geworfen. Das ist hier gänzlich anders und auch der eigentliche Reiz am Spiel. Man kann wirklich alles mit allem ausprobieren und es gibt zum Teil wirklich köstliche Antworten - Man ist wieder selbst Teil des Spieles. Ednas Stimme ist einfach süß und so emotional!
Über technische Mängel sieht man eigentlich automatisch hinweg. Gut, die Musik ist zum Teil zu laut und lässt sich nicht manuell leiser stellen.
Der letzte Teil ist jedoch gänzlich anders gestrickt und man verlässt das Spiel doch in etwas gemischter Stimmung. Sicher, die Story ist stimmig, doch musste sie so enden? Für Kinder ist der letzte Teil wahrlich nicht zu empfehlen.
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57 von 64 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Großartiges Retro-Adventure mit ärgerlichen technischen Mängeln, 19. Dezember 2008
Von 
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
Wer Monkey Island mochte, wird in diesem Spiel voll auf seine Kosten kommen: Endlich wieder mal ein echtes Adventure im "alten" Stil, in dem man sich wie anno dazumal auf (durchaus ansprechend) gemalten 2D-Bildschirmen bewegt und Sätze zusammenklickt. An der Story und den Rätseln gibt es nicht viel zu kritisieren: Abgesehen von zwei ziemlich unverschämten und fast unlösbaren Rätseln (WC und Zen) sind alle auftauchenden Problemstellungen logisch, und die liebevolle Detailarbeit, die aufgewandt wurde, um jede auch noch so abwegige Aktion (z.B. "Rede mit Schlüssel") mit eigenen, oft äußerst witzigen Reaktionen der Protagonistin Edna zu vertonen, weiß den Spieler durchweg zu motivieren.

Zumindest für Fans der Monkey-Island-Reihe steckt "Edna bricht aus" mühelos die zahlreichen auf Hochglanz polierten, seelenlosen und glattgeschliffenen Fließbandprodukte der "großen" Spieleschmieden in die Tasche, was umso erstaunlicher ist, wenn man bedenkt, dass es sich dabei ursprünglich nur um eine Diplomarbeit einer Einzelperson handelte.

Was mir allerdings wohl auf ewig ein Rätsel bleiben wird, ist, wie auf der technischen Seite bei einem Spiel, in dessen Handlung und Ideen soviel Herzblut floss, derart heftig geschlampft werden konnte. Wenn die Grafiken auf Papier gemalt und dann eingescannt wurden, warum hat man sie nicht in einer sehr hohen Auflösung gescannt, die dann bei Bedarf immer noch auf niedrigere Auflösungen heruntergerechnet werden kann? 800 mal 600 Punkte waren auf 15-Zoll-Bildschirmen üblich - das ist ein wenig zuviel des Retro-Charme. Auch hätte man sich schon wenigstens für die Protagonistin Edna mehr als 2 oder 3 Animationsstufen bei den doch sehr hölzern wirkenden Bewegungen gewünscht - das konnten schon die LucasArts-Adventures vor ewigen Zeiten besser, und hier kann man eben doch spüren, dass praktisch nur eine einzige Person für die meisten Inhalte des Spiels verantwortlich zeichnet.

Weitaus störender noch sind einige handwerkliche Fehler: Der Vorspann mit den beiden Herstellerlogos lässt sich nicht abbrechen, ich hatte einen Absturz im letzten Drittel des Spiels, und vor allem sind die Lade- und Speicherzeiten unter aller Kanone. Dass ein Spiel, das - vielleicht mit ein paar kleineren Abstrichen bei der Grafik - problemlos auf einem uralten Pentium-100 laufen können müsste, auf einem 3-Ghz-Core 2 Duo mit 8 GB RAM über 20 Sekunden zum Speichern oder auch Laden eines Spielstands braucht und es dabei noch nicht einmal für nötig hält, dem Spieler eine Rückmeldung über den Speicherfortschritt zu geben, so dass dieser den Eindruck gewinnt, das Spiel sei bereits abgestürzt, das ist beim besten Willen nicht einzusehen; umso mehr, als dann statt dem Einbau eines Fortschrittsbalkens einfach in der Readme darauf hingewiesen wird, dass man wegen der langen Lade- und Speicherzeiten ohne Rückmeldung des Systems nicht glauben solle, dass das Spiel abgestürzt sei.

Sorry, liebe Programmierer, Java hin oder her: Ich würde mir doch gern mal ansehen, was für Datenstrukturen Ihr Euch da zusammengefrickelt habt, denn nach meinem Dafürhalten dürfte ein Spielstand höchstens einige KB groß sein. Oder packt Ihr einfach ALLE Objekte in den Serialisierer? Rein theoretisch müssten Speicher- und Ladeoperationen bei den technischen Voraussetzungen der Spielgrafik auf aktuellen Maschinen in Sekundenbruchteilen stattfinden können.

Ein Wechsel per Alt-Tab zu Windows bei laufendem Spiel funktionierte bei mir ebenfalls nicht; auch hier nur ein lapidarer Hinweis in der Readme, anstatt dass das (bekannte) Problem behoben wird. Und wenn man die Texteinblendungen abgeschaltet hat (was angesichts der sehr guten Sprachausgabe ja sinnvoll ist), wird diese Einstellung nicht mit gespeichert - nach dem Laden eines Spielstandes sind die Einblendungen erneut aktiv und müssen wieder abgeschaltet werden. Der Einbau einer solchen Funktion dürfte einen versierten Programmierer weniger als fünf Minuten kosten! Wieso derart offensichtliche Fehler nicht korrigiert wurden, bleibt mir schleierhaft. Zudem habe ich eine Pausefunktion vergeblich gesucht, und in bestimmten Situationen (z.B. Dialoge) lässt sich das Menü nicht öffnen, d.h. das laufende Spiel nicht beenden und kein anderes laden.

Äußerst störend wirkt sich auch aus, dass einige Tonspuren mit stark schwankendem Pegel aufgenommen wurden (vor allem der "König"), so dass die Musik nicht selten die Sprachausgabe übertönt und man kaum noch etwas versteht. Dem hätte man schon durch eine einfache Dynamikkompression und Normalisierung entgegenwirken können.

Zur technischen Seite bleibt also leider festzuhalten, dass das Spiel gnadenlos ineffizient mit Ressourcen umgeht und die Implementierung der Engine laienhaft anmutet. Dem gegenüber steht eine inhaltliche Ausgestaltung des eigentlichen Spieles, die ihresgleichen sucht und langanhaltenden Spielspaß garantiert.

Abschließend sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der heitere Tonfall in der ersten Hälfte des Spiels später einer eher melancholisch-düsteren Stimmung weicht, die auch nicht an drastischen Schockeffekten spart - und auch das Ende fällt nicht gerade positiv aus. Mir hat das sehr gefallen, weil es dem Adventure eine enorme emotionale Tiefe verleiht, aber Eltern auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken seien hiermit gewarnt: Trotz der bunten Packungsgestaltung und der - mir unerklärlichen - Freigabe ohne Altersbeschränkung gehört dieses Spiel nicht in Kinderhände. Allerdings besteht ohnehin kaum die Gefahr, dass Kinder die - mitunter recht knackigen - Rätsel lösen und bis zum düstereren Teil des Adventures gelangen, ohne vorher das Interesse an dem doch sehr auf Erwachsene zugeschnittenen Humor und den eloquenten, aber mitunter anspruchsvollen Dialogen (unter anderem liefert sich Edna an einer Stelle einen Wettstreit im Latein-Durchdeklinieren mit einem anderen Charakter) zu verlieren. Alle anderen dürften sich jedoch diebisch freuen über die eingestreuten popkulturellen Referenzen und die Seitenhiebe auf gesellschaftliche Themen wie die "Killerspiel"-Debatte.
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Retroadventure mit sehr abgedrehter Handlung, 23. Juni 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
1. Grafik: Also die Grafik finde ich im Gegensatz zu vielen Presseberichten sehr stimmig, der Stil passt wie die Faust aufs Auge bei diesem Spiel. Was etwas stört sind die leider sehr schwachen Animationen der Charaktere!

2. Sound: Die Musik ist auch sehr passend aber hätte etwas abwechslungsreicher werden können. Die kommentare von Edna bzw Harvey sind aber sehr genial ausgefallen, zu allen Kombinationsmöglichkeiten gibt es Soundsamples, die sehr witzig sind und nicht aufgesetzt wirken.

3. Bedienung: Die Steuerung ist wie in den alten LucasArts Adventures, man wählt zuerst eine aktion (z.B. Nimm oder Benutze) und wählt dann das zu manipulierende Objekt. Desweiteren gibt es die Möglichkeit sich alle manipulierbaren Objekte anzeigen zu lassen (Leertaste). Leider gibt es keine Möglichekit Edna per Doppelklick schneller laufen zu lassen oder direkt zu einem anderen Raumwechseln zu lassen, das kann bei den teils langen Laufwegen sehr nervig sein.

4. Story: Ich habe das Spiel noch nicht durch, kann aber schon soviel sagen, das die Story sehr abgedreht ist und motiviert weiterzuspielen.

5. Chraktere: Die Charktere sind einer der ganz großen Pluspunkte an Edna bricht aus. Einer ist abgedrehter als der andere und die Probleme der einzelnen NPCŽs sind einfach göttlich witzig in Szene gesetzt.

6. Dialoge: Es gibt viel zu bereden in Edna. Aber es wird nicht langweilig, da wie vorher erwähnt, die Charaktere sehr abwechslungsreich sind und es einfach spaß macht sich mit ihnen zu "unterhalten".

7. Rätsel: Die Rätsel bisher waren alle gut machbar und recht logisch, aber man muss schon das eine oder andere mal um die Ecke denken. Für jemand, der noch nie ein Adventure gespielt hat, könnte edna etwas zu schwer zu sein, weil man auch sehr schnell zugang zu einer Vielzahl von Gebieten bekommt und sehr viele Gegenstände findet.

8. Fazit: Edna ist mal wieder ein Adventure der alten Schule, wenn es vielleicht auch nicht den Kultstatus eines Day of the tentacle erreichen wird. Es hat wunderbare Charaktere sehr schöäne Rätsel. Einzige die lahmen Animationen und die Defizite in der Bedienung stören gelegentlich. Man muss natürlich auch den recht günstigen Preis sehen. Für etwas fortgeschrittene Adventurefans ===> Absolute Kaufempfehlung!!
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Programmfehler und Ladezeiten nerven!, 16. März 2009
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
Also, ich als langjähriger Adventure-Fan muss sagen, dass meine Meinung über das Spiel sehr zwiegespalten ist. Ich habe es mir nach der VÖ sofort besorgt und auch gleich installiert. Bereits beim ersten Start fiel mir auf, dass das Spiel ewig braucht, bis es überhaupt mal geladen ist. So etwas empfinde ich als absoluten Lust-Killer und ich verstehe es auch nicht, wie man in der heutigen Zeit so ein Spiel entwickeln kann.

Nun gut, ich fing dann an zu spielen. Neue Ideen, wie das in die Vergangenheit telemorphen haben mir gut gefallen, die Abgedrehtheit der Story und die Rätsel waren völlig im Rahmen.

Allerdings ging es bei mir dann relativ schnell damit los, dass das Spiel festfror oder Fehler angezeigt wurden. Und das auf mehreren Rechnern. Ich weiß nicht, ob es in der Zwischenzeit einen Patch dafür gibt, aber mich hat es enorm gefrustet, weil natürlich der Spielstand nicht gespeichert wurde. Also musste ich immer wieder dieselben Schritte wiederholen, denn zu häufiges Abspeichern war auch wieder nervig wegen der ungeheuren Ladezeiten.

Um es kurz zu machen: Mich hat das Ganze irgendwann so sehr auf die Palme gebracht, dass ich das Spiel an eine Freundin verkauft habe, ohne es zu Ende gespielt zu haben. Wäre das Gameplay und die Story auf dem Niveau von Baphomets Fluch oder Monkey Island gewesen, hätte ich mich den Strapazen vielleicht weiter ausgesetzt. Aber so muss ich ehrlich sagen: Kein Must-Have für Adventure-Fans.
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64 von 77 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Herausfinden, was die Entwickler wollen, 23. Juli 2008
= Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
Dieses Spiel wird allseits über den grünen Klee gelobt. Das meiste der Motivation dazu wird wohl die "altertümliche" Bedienung ausmachen, die an Klassiker wie Indy and the fate of Atlantis erinnern. Sogar die rosa Schrift stimmt mit der Schrift aus dem Indy Spiel überein, alles in allem ist die Ähnlichkeit gewollt aber wurde leider nur in der Optik erreicht.

Hier meine Kritikpunkte:

- Fehlende Abwechslung in den Szenen: man kann relativ früh im Spiel alle Räume betreten (bzw. alle außer die die mit dem Generalschlüssel zu öffnen sind). Das heißt, im Laufe der Spielzeit betritt man dieselben Räume immer und immer wieder und wieder und wieder.... Dummerweise liegen lange nervige Wege dazwischen. Mal eben so etwas ausprobieren auf die Schnelle geht nicht. Wobei wir auch gleich beim nächsten Punkt wären

- nicht nachvollziehbare Rätsel: einiges läßt sich zwar logisch lösen, bei anderen Dingen ist man auf stumpfe Herumprobiererei angewiesen, was spätestens dann nervt, wenn man ein und denselben Weg zum hundertsten Mal zurückgelegt hat. Ein Großteil der Spielzeit geht für diese Wege und für immer dieselben Dialoge drauf, die auch beim zweiten und dritten Mal nicht abgekürzt werden. Man kann sie aber wegklicken (zum Glück). Was die Rätsel betrifft, so werden einige davon auf eine Art gelöst, auf die man selbst niemals kommen würde. Die naheliegendere Art funktioniert dabei nicht. Ich gebe einfach mal zwei Beispiele: Der Wächter namens Blase soll über die beobachteten Monitore dazu bewegt werden, aufs Klo zu gehen. Anstatt nun die Aufmerksamkeit auf den Raum mit 3 fließenden Wasserhähnen zu lenken, indem man überall anders das Licht ausschaltet, so daß der Wächter automatisch hinguckt und durch das Wasser animiert wird, seine Blase zu leeren, soll man die Lichter so ausschalten, daß die erleuchteten Monitore das Wort "WC" ergeben, was auch noch schwer zu erkennen ist. Außerdem versucht habe ich, alle Lichter anzuschalten um den Stromkreis zu überlasten (Stromzähler zeigte zwar einen viel zu hohen Verbrauch an, sonst hatte das aber keinen Effekt). Denn bei dunklen Monitoren hätte der Wächter ja mangels Aufgabe aufs Klo gekonnt. Nachdem ich drei Stunden an den Lichtern und Wasserhähnen rumprobiert habe (mit entsprechenden Laufstrecken), habe ich entnervt zur Lösung gegriffen was ich überaus hasse. Aber bevor man noch drei Stunden sinnlos rumprobiert....
Beispiel zwei betrifft die Decke, die Edna braucht um sich im Waschsalon fallenzulassen. Ich habe sie mit sage und schreibe 8 Dingen verunstaltet, abgeholt wurde sie aber erst als ich schwer zu findende Chips draufgebröselt habe. Übrigens reichen die Chips auch allein aus. Warum ist eine Decke, die zerpiekt, zerschnitten, zerrissen, mit Nägeln bespickt, mit Kuli, Senf und Ketchup bespritzt und mit einem Fleck aus einem benutzten Strohhalm besprenkelt wird, nicht schmutzig genug, um abgeholt zu werden, aber ein paar Chips reichen? Unlogisch!

Bei den Rätseln geht es mal wieder nicht darum das zu tun, was man selbst tun würde in dieser Situation, weil das leider nicht klappt, sondern man muß sich fragen "was will der Entwickler von mir?" und das ist nicht das naheliegendste, sondern zu oft totaler Schmarrn. Zum Schluß habe ich einfach nur noch nach Lösung gespielt weil ich keine Lust mehr hatte, beim nächsten Rätsel wieder stundenlang rumprobieren zu müssen und wieder und wieder und wieder die gleichen Wege zu laufen und die gleichen Räume zu sehen.

weitere Kritikpunkte:
-einige Rechtschreibfehler (Hinderniss, Beipass, akreditiert, Diesteln) sowas darf einfach nicht passieren!
-übertriebene Vertonung (kein Mensch redet so...da wären professionelle Sprecher besser gewesen, es klingt nach Hobbyvertonung durch die Programmierer)
-nervige "Witzchen" über Kommandozeilen, Grafikkarten, Browser, Programmierer, und die Komplettlösung, die man bei einem Wirt bestellen kann, die wohl Insider sein sollen, aber absolut deplaziert wirken
-die Auflösung ist extrem gering, sieht aus wie 640x480, das hätte bei aller Liebe zum Vintage Adventure nicht sein müssen, vor allem weil das Bild im Fenstermodus winzig ist.
-dafür ist die Inventarbenutzung absolut nervig, weil das Inventar teils von selbst verschwindet, wenn man etwas daraus benutzen will. Wozu muß das Inventar bei so einer Auflösung unbedingt überlappend mit dem Spielfenster sein? Da wäre ringsum noch genug Platz gewesen. Nach jedem Klick schließt sich das Fenster so daß schnelles Ausprobieren nicht möglich ist.
-zur Vertonung jeder Probiermöglichkeit: ja teilweise lustig gemacht aber manchmal kommt auch ein einfaches "da weiß ich einfach nicht was ich tun soll" und zwar unvertont und bei unpassenden Gelegenheiten.
-Lange Ladezeiten! Wozu braucht ein grafisch so anspruchsloses Spiel 30 sek zum Speichern oder Laden und mehrere Sekunden von einer Szene in die andere?
-Alt+Tab Bug: das Wechseln auf den Desktop ist nicht möglich. Man muß speichern (laaaangedauerntut) und das Spiel dann beenden und neu starten wobei sich der "Vorspann" nichtmal abbrechen läßt. Im Fenstermodus ist das zwar nicht nötig, aber dafür hat das Fenster dann Briefmarkengröße (etwas übertrieben geb ich zu).
-Atmosphäre: die leidet etwas wenn man hundertmal die gleichen Räume durchwandert. Mir hat auch der Regen gefehlt (wie ich Black Mirror liebte :)= ) Die Grafik an sich stört gar nicht mal, das ist auch mal ganz lustig so, aber dann hätte ich lieber nur wenige Räume auf einmal gehabt und dafür neue Szenen wobei man in die alten nicht mehr zurückkann, damit man nicht so viele Möglichkeiten ausprobieren muß wenn man mal nicht weiterkommt.
Man hätte das in dem Haus sozusagen so lösen können, daß Edna immer erst ein Stockwerk fertigmachen muß bevor sie dann ins nächsttiefere kann. Das wäre ein sichtbarer Erfolg gewesen und hätte das Gerenne zumindest auf eine Etage beschränkt. Besonders nervtötend: man muß sich beim Wechsel vom offenen in den "geschlossenen" Bereich immer und immer wieder "verhaften" lassen, mit immer und immer wieder denselben Dialogen.
So kann man mit ausreichend nervigen Umständlichkeiten bequem Spielzeit generieren (laut Packung "extrem lange Spieldauer", was aber nicht als Feature, sondern als Drohung zu verstehen ist, wie ich mittlerweile weiß).
- Spielzeit: zieht man mal die ganzen nutzlosen Laufversuche ab, kommt man vielleicht auf 3-4 Stunden Spielzeit was VIEL zu wenig ist! Das Spiel lebt sozusagen vom hirnlosen Rumgerenne und dem 500. Mal Wäscheliftfahren. Das hätte man mit mehr Inhalt füllen können.

Und nun die Pros:

-Harvey (ich liebe Hasen!)
-gute Story (mal was anderes)
-gut gemeinte Steuerung
-die lustigen Vergangenheits-Telemorpher :) (Hasen steuern!)

Alles in Allem hätte man aus dem Spiel wirklich was machen können, wenn mehr Inhalt, Abwechslung und sinnigere Rätsel dringewesen wären.

Daher nur 3 Sterne.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Das beste Adventure seit langem mit abruptem Ende, 5. August 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
Meine Erwartungen wurden übertroffen, Edna bricht aus ist ein Adventure erster Güte und für Fans des 2d-Comic-Stils nach Art von Monkey Island und Day of the Tentacle uneingeschränkt zu empfehlen.
Der Spielspaß ist groß, die Charaktere sind überzeugend, die Dialoge lustig, die Rätsel angemessen und die Länge einwandfrei. Einen Pluspunkt gab es darüber hinaus für das "Highlight-System" (per Tastendruck kann man sich alle interaktiven Elemente im Raum anzeigen lassen), das einem erspart, Bildschirme pixelweise nach einem Objekt abzusuchen, das man vergessen/übersehen haben könnte.

Die Gründe für die Abzüge:

-Mir fehlte ein System, um nach ersten Erkundungen schneller von einem Ort zum anderen zu kommen. Gerade, weil die Ladezeiten der Räume recht lang und die Spielelandschaft wirklich groß ist (>120 Räume laut Packung). Das hätte sowohl über eine Art Karte erreicht werden können als auch mittels ein, zwei Shortcuts Marke "Oh, dieser Schacht führt ja vom Dachboden in den Keller, wie praktisch" oder "Warum bloß endet der Wandschrank im 2. Stock denn im Erdgeschoß?"

- Schade fand ich auch, daß man Harvey fast immer nach seiner Meinung fragen muß (benutze Harvey mit - ), um seine lustigen und bissigen Kommentare mitzubekommen. Das macht man auf Dauer ja doch nicht so oft, und Harvey ist ein sehr spaßiger Charakter, der seinen Senf m.E. auch ungefragt öfter dazugeben dürfte!

-Schlußendlich im doppelten Sinn fand ich das Ende extrem enttäuschend. Das ist meiner Ansicht nach das größte Manko des Spiels - den Machern scheint das auch aufgefallen zu sein, denn im Abspann kommentieren sie: "Der Spieler aber wußte gar nicht, wie ihm geschieht", was ziemlich genau meinen Eindruck wiedergibt - wie kann denn ein so durchdachtes und rundum schönes Spiel SO enden?
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22 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Total irre!, 9. Juni 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
Selten habe ich bei einem Spiel so gelacht! Edna bricht aus ist eines der witzigsten Spiele, die ich in der letzten Zeit gespielt habe. Vor allem die abgedrehten Charaktere des Spiels haben es mir angetan. Da sind erst mal Edna und Harvey selbst, also die beiden Helden des Spiels. Zu fast jeder Aktion, die man als Spieler mit Edna ausführt, hat Harvey einen passenden Spruch auf Lager. Sobald Edna erst mal aus der Zelle am Anfang des Spiels ausgebrochen ist und das Irrenhaus erkunden kann, trifft sie auf einen ganzen Haufen lustiger Irrer. Mir haben vor allem der Mann im Bienenkostüm, Herr Mantel aus dem Wäschelift und die beiden angeblichen siamesischen Zwillinge Hoti und Moti gefallen, die eigentlich gar kein siamesischen Zwillinge sind, sondern einfach nur zusammen im selben Pullover stecken. Wer auf abgedrehte Story und skurille Charaktere steht, sollte sich das Spiel mal auf jeden Fall anschauen.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ganz nett, aber nicht mehr......, 13. Oktober 2010
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
In meinen Augen ist dieses Spiel eines der am meisten überbewerteten Adventures der letzten 5 Jahre und für mich ein sehr guter Beweis dafür, dass im Grunde jedes Adventure-Game Geschmackssache jedes Einzelnen ist.
Um es auf den Punkt zu bringen, ich bin ziemlich enttäuscht und werde nun in einer knappen Zusammenfassung meine positiven und negativen Punkte des Spiels aufzählen und anschließend mein Fazit und meine Wertung abgeben.

Positiv:

- sympatische Heldin
- ganz passable Hintergrundmusik
- nett gezeichnete 2D Grafik
- ordentliche Sprecher und Vertonung
- "Vergangenheit telemorphen" ist eine ganz nette Innovation
- Dialoge weg klickbar

Negativ:

- Spiel braucht schon mal ewig, bis man ins Hauptmenü gelangt (ewiger Vorspann der "Entwickler Logos" nicht weg klickbar)
- dann unfassbar hohe Ladezeiten (trotz High-End Rechner)
- unverschämt lange Speicherzeiten (trotz High-End Rechner)
- Spielzeit künstlich gestreckt durch wahnsinnig lange Laufwege im Spiel
- Laufwege nicht abkürzbar
- keine Karte im Spiel um z.B. zwischen den Etagen zu wechseln (Keller 1.2.3.4. Stock, Dach etc)
- so gut wie keine Rätselhilfen
- zu viele absolut unsinnige Rätsel (z.B. Lichter ausschalten in 2 Räumen, um Wachmann aufs WC zu bringen....????) die ebenfalls künstlich die Spielzeit in die Höhe treiben
- diverse Bugs, die mich 3x gezwungen haben, einen älteren Spielstand zu laden
- bei einigen Dialogen ist plötzlich kein Ton verfügbar
- zu wenig Abwechslung (man läuft immer wieder in die gleichen Räume um immer wieder mit den gleichen Leuten zu reden, was irgendwann nur noch nervt, vor allem bei diversen Hängern)
- das Ganze artet irgendwann in reines Probieren und Zufall aus
- Steuerung ist in meinen Augen auch viel zu umständlich (Inventar geht bei Benutzung auf und zu, wie er gerade lustig ist)
- Steuerung mit Verben ( Ansehen, nehmen, benutzen, reden) Geschmackssache, für mich nicht mehr zeitgemäß

Wertung: 57%

In meinen Augen macht "Edna bricht aus" 3 elementare Sachen falsch, die bei einem Adventure einfach unverzeihbar sind.
Lange Lade- und Speicherzeiten sind einfach nach heutigem Stand (und auch schon 2008) absolut nicht mehr nachvollziehbar und dürfen daher nicht mehr vorkommen. Dazu wird dann noch eine lange Spielzeit vorgegaukelt, die durch unfassbar ermüdende und nicht abkürzbare Laufwege und teilweise völlig absurden Rätseln erreicht wird. Als wäre dies nicht schon schlimm genug, machen diverse Bugs und Vertonungsschnitzer das "Trio der absoluten No-Gos" perfekt.
Da hilft es auch nicht, dass Edna eine sehr sympatische und nette Heldin ist, der man eigentlich sehr gerne hilft und dass auch die anderen Charaktere des Spiels ihren Charme auf lustige Art und Weise versprühen.
Die Frust Momente überwiegen in diesem Spiel jedoch so sehr, dass ich als erfahrener Spieler leider sagen muss, Spieler die Wert auf Spielfluss und logisch lösbare Rätsel legen, sollten sich genau überlegen, ob "Edna bricht aus" der richtige Titel für sie ist.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Licht und Schatten, 22. Januar 2009
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: Edna bricht aus (Computerspiel)
ein wirklich tolles und witziges Adventure, schade nur das die vorhandenen (und bekannten) Bugs und EWIGE Spielladzeiten den Spielspass trüben... teilweise muss man wegen Bugs von vorne anfangen :( Und der versprochene Patch lässt schon so lange auf sich warten das er wohl gar nicht mehr erscheinen wird :(

Und das eine bekanntermassen UNSICHERE (veraltetete) Java-Runtime trotz aktueller Javaumgebung auf dem Rechner ohne Rückfrage mitinstalliert wird finde ich alles andere als witzig!

Edna installiert -> Rechner hackbar!

Ohne Sicherheitsprobleme und mit Patch wären es 5 Sterne gewesen...
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Edna bricht aus
Edna bricht aus von bhv Distribution GmbH (Windows Vista / XP)
EUR 34,99
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